Tagesspiegel Genuss

In der aktuellen Ausgabe von Tagesspiegel Genuss kürt die Redaktion ihre Favoriten des Jahres. Vom besten Burger und Hot Dog, über die genialsten Gastgeber und Neueröffnungen, bis zum feinsten vegetarischen Gericht und dem edelsten Fine-Dining-Menü – Tagesspiegel Genuss stellt die 22 kulinarischen Highlights für jede Gelegenheit vor.

Winterbacken: Jenseits von Plätzchen und Co. zeigen Berlins beste Konditoren, Patissiers und Chocolatiers ihre feinsten Kreationen mit Rezepten zum Nachbacken, darunter auch die Deutsche Meisterin der Chocolatiers Sabine Dubenkropp.

In der Kolumne „Auf eine Flasche Wein mit…“ erzählt der ehemalige Tatort-Kommissar, Buchautor und gelernter Koch Gregor Weber über sein neues Buch „Stadt der verschwundenen Köche“ und seine Leidenschaft fürs Kochen

Im Interview: Bernhard Moser, der Festivalleiter des Feinschmeckerfestivals „eat! Berlin“.
Tagesspiegel Genuss hat mit ihm über das Gourmetfestival in der Hauptstadt und dessen Besonderheiten gesprochen. Das Feinschmeckerfestival findet vom 26. Februar bis zum 06. März 2016 in Berlin statt.

Zudem untersucht Tagesspiegel Genuss, was hinter dem Lieferdienst-Boom wirklich steckt. Das Magazin hat den Markt und die vielen neuen Dienstleister und deren Angebot hinterfragt und diverse Kochboxen einem Genuss-Check unterzogen.

Tagesspiegel Genuss, das Premium Magazin für gutes Essen und Trinken, zeigt die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf und blickt hinter die Kulissen der Feinschmecker-Metropole Berlin.
Tagesspiegel Genuss umfasst 68 Seiten und erscheint mit dieser Ausgabe in einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Das Magazin ist ab sofort für 6,50 Euro im Handel erhältlich.

Schokoladen-Gourmet-Festival, Hannover

Nach dem Vorjahreserfolg findet vom 11. bis 13. September 2015 bereits zum zweiten Mal in Deutschland ein Gourmet-Festival statt, das sich ausschließlich edlen Kakao-Produkten widmet – Veranstaltungsort ist Hannover. Hochkarätige Chocolatiers aus aller Welt sind vor Ort und gewähren Einblick in die Geheimnisse der Schokoladenherstellung, zudem gibt es Verkostungen, Vorträge und eine Preisverleihung (International Chocolate Awards).

„Aufgrund des überwältigenden Besucherzuspruchs findet das im Vorjahr erstmals ausgerichtete Schokoladen-Gourmet-Festival in diesem Jahr eine Fortsetzung“, erläutert Festival-Organisatorin Michaela Schupp. Das Genießer-Event – erstes seiner Art in Deutschland – hat im vergangenen Jahr über 2.000 Besucher angelockt; davon waren etwa 10 Prozent internationale Gäste, die selbst aus Rumänien und Dubai angereist sind. „In diesem Jahr wollen wir die Zahlen noch bei Weitem übertreffen und werden dazu ein noch breiter aufgestelltes Programm bieten.“

Unter den dutzenden Chocolatiers, die ihr Kommen bisher angekündigt haben, befinden sich so berühmte Chocolatiers wie Franz Xaver Clement (Clement Chococult, Deutschland), Mikkel Friis-Holm (Friis-Holm, Dänemark), Duffy Sheardown (Red Star Chocolate Duffy’s, Großbritannien) und Claudio Corallo (Sao Tomé und Principe). Sie alle haben nur eins im Sinn – nämlich „erlebbar“ zu machen, was gute Schokolade auszeichnet. Neben Veranstaltungen zu Kakao und Kakaoanbau sowie Qualität und Herstellung von Schokolade sind daher Verkostungen fester Bestandteil des Programms.

Für die Verkostungen gibt es eine „Tasting Lounge“ – hier lassen sich erlesene Schokoladen auch in Kombination mit Wein und Whisky probieren. Ein Cocktail-Café wiederum ist der perfekte Ort für das genüssliche Entspannen mit Freunden, bei Schokoladen-Cocktails und Kuchen. Festival-Tickets sind ab August auf der Veranstaltungswebsite erhältlich (ab 10 Euro beziehungsweise 20 Euro mit Verkostung), alternativ an der Tageskasse und den bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt, Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen die Hälfte.

In der Vorwoche des Festivals stimmt eine „Schokoladen-Woche“ bereits auf das Genießer-Highlight ein. Etliche der hannoverschen Top-Restaurants bieten dann Menüs mit Schokoladen-Touch. Beteiligen werden sich beispielsweise das „Vino di Tropeano“, der „Lindenkrug“, das Restaurant des Mercure City Hotel sowie das Brauhaus Ernst August. Und da Schokolade und Kaffee eine wundervolle Verbindung eingehen, ist die Kaffeeschule Hannover von Kaffeesommelier Thomas Brinkmann erstmals mit von der Partie.

Alle Details im Überblick:
• Veranstaltung: Schokoladen-Gourmet-Festival
• Programm: Ausstellung, Verkostungen, Live-Vorführungen, Vorträge und Seminare
• Ort: Helmkehof, Helmkestr. 5a, 30165 Hannover
• Termin: 11. bis 13. September 2015
• Öffnungszeiten: Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr
• Tickets: ab 10 Euro online erhältlich, an der Tageskasse oder bei den Vorverkaufsstellen
• Infos: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/

International Chocolate Awards 2015
Das Schokoladen-Gourmet-Festival bildet den Rahmen für die Preisverleihung zu den International Chocolate Awards in Deutschland, Österreich und der Schweiz – die Preisverleihung findet nach dem Vorjahreserfolg zum zweiten Mal statt. Die Sieger werden am 11. September bekanntgegeben und im „World Final“ im Oktober gegen die Finalisten aus anderen Erdregionen antreten. Das Juroren-Team besteht aus Experten, Konditoren, Kritikern, Food-Bloggern, Sommeliers, Küchenchefs und der „Grand Jury“. Weitere Infos unter: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/sgf/ica/

Über den Organisator, die chocolats-de-luxe.de GmbH
www.chocolats-de-luxe.de ist ein Onlineshops für gute Schokolade in Deutschland – mit Kunden auf der ganzen Welt. Die besten Chocolatiers der Welt sind hier auf einer einzigartigen Website vereint. Zum Sortiment gehören Tafel- und Trink-Schokoladen, Pralinen, schokolierte Früchte und Nüsse und andere Spezialitäten. Betreiberin ist die Hotelbetriebswirtin und Schokoladen-Liebhaberin Michaela Schupp, die ihre Leidenschaft im Jahr 2005 zum Beruf gemacht hat. Neben regelmäßigen Schokoladen-Verkostungen bietet das Unternehmen auch einen Geschenkservice für Firmenkunden an.

Johannes Storath

Johannes Storath gewinnt Chocolatier-Wettbewerb in Berlin

Zehn Chocolatiers und Pâtissiers aus Deutschland standen im Mittelpunkt der Wahl zum Chocolatier des Jahres: Johannes Storath gewann den Wettbewerb „Schokolade des Jahres aus Ecuador“, den das ecuadorianische Außenhandelsministerium ausgeschrieben hatte.

Die Cotopaxi-Praline ist die kreative Kombination aus einer Frischsahne-Canache mit Butter, Zimtblüte, Madagaskarvanille und hausgemachter Passionsfruchtmarmelade, mit der sich Johannes Storath aus der Pralinenmanufaktur Stübig im Wettbewerb „Schokolade des Jahres aus Ecuador“ behaupten konnte. Neben neun weiteren deutschen Chocolatiers und Pâtissiers folgte er der Ausschreibung des ecuadorianischen Außenhandelsministeriums und kreierte auf Basis des lateinamerikanischen Edelkakaos aus Ecuador seine eigene Schokolade in Form des Berges Cotopaxi. Als Gewinner wird Storath bei einer einwöchigen Reise nach Ecuador die Kakaoroute kennenlernen.

Zur Jury gehörten unter anderen der in Stuttgart lebende ecuadorianische Küchenchef Guillermo Miranda, der Deutsche Meister der Chocolatiers Kevin Kugel und die Food-Bloggerin Sarah Krobath. „Es war keine leichte Aufgabe, die beste Kreation unter allen Einreichungen zu küren. Alle Teilnehmer haben mit ihren Schokoladen gepunktet und gezeigt, wie vielfältig man den edlen Kakao aus Ecuador einsetzen kann“, so Jorge Jurado, der Botschafter des lateinamerikanischen Landes in Deutschland. Gemeinsam mit dem ecuadorianischen Außenhandelsministerium und ProEcuador rief er den Wettbewerb ins Leben, für den Chocolatiers mit Schokoladenkuvertüre, Kakaobutter und -pulver aus Ecuador ihre eigene Kreation entwarfen und einreichten.

„Ecuador ist der international größte Produzent von Edelkakao und Deutschland gehört zu den stärksten Abnehmern. Deshalb ist es für uns eine Herzensangelegenheit, uns intensiv mit deutschen Profis und Händlern auszutauschen“, so Jurado. Daher fand die Wahl des besten Chocolatiers in Berlin im Rahmen einer exklusiven Fachmesse statt. Unter dem Motto „Ecuador: Herkunft der besten Schokolade“ stellten ecuadorianische Händler und Importeure die vielseitig einsetzbaren Schokoladenprodukte des Edelkakaos vor, informative Vorträge, Diskussionsrunden und die Premiere des Dokumentarfilms „Die Kakaoroute“ rundeten das Event ab. Unter den rund 80 Gästen befanden sich Händler, Chocolatiers, Pâtissiers, Köche und Pressevertreter.

Schokoladen-Gourmet-Festival

Vom 12. bis 14. September findet zum ersten Mal in Deutschland ein Gourmet-Festival statt, das sich ausschließlich edlen Kakao-Produkten widmet – Veranstaltungsort ist Hannover. Hochkarätige internationale Chocolatiers gewähren Einblick in die Geheimnisse der Schokoladenherstellung, zudem gibt es Verkostungen, Vorträge und eine Preisverleihung (International Chocolate Awards)

„Der Unterschied zwischen einer guten Schokolade und einem Supermarktprodukt ist so groß wie der zwischen der ‚Mona Lisa‘ und einem Strichmännchen“, erläutert Festival-Organisatorin Michaela Schupp. Um diesen Unterschied erlebbar zu machen, sind Verkostungen fester Bestandteil des Programms. Dutzende der international bedeutsamsten Chocolatiers kommen nach Hannover und werden sich den Fragen der Besucher stellen – bei Live-Vorführungen und auch in Veranstaltungen zu den Themen Kakao und Kakaoanbau sowie Qualität und Herstellung von Schokolade.

Teilnehmen werden unter anderem die Chocolatiers Gianluca Franzoni (Domori, Italien), Franz Xaver Clement (Clement Chococult, Deutschland), Mikkel Friis-Holm (Friis-Holm, Dänemark) und Duffy Sheardown (Red Star Chocolate Duffy’s, Großbritannien).

Für die Schokoladen-Verkostungen – solitär oder zusammen mit erlesenen Weinen und Whiskys – wird extra eine „Tasting Lounge“ zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gibt es ein Cocktail-Café, wo Schokoladen-Cocktails kredenzt werden und wo man mit Freunden genüsslich entspannen kann. Tickets für das Festival sind ab 10 Euro online über die Veranstaltungswebsite erhältlich (ab 20 Euro einschließlich Verkostung) zuzüglich Vorverkaufsgebühr, alternativ an der Tageskasse mit kleinem Preisaufschlag. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt, Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen die Hälfte.

Passend zum Festival findet vom 5. bis 14. September eine „Schokoladen-Woche“ statt, in der etliche der hannoverschen Top-Restaurants Menüs mit Schokoladen-Touch anbieten. Beteiligen werden sich beispielsweise das „Vino di Tropeano“, das „Reizz“, das Restaurant des Mercure City Hotel sowie das Brauhaus Ernst August.

Alle Details im Überblick:
Veranstaltung: Schokoladen-Gourmet-Festival
Programm: Ausstellung, Verkostungen, Live-Vorführungen, Vorträge und Seminare
Ort: Helmkehof, Helmkestr. 5a, 30165 Hannover
Termin: 12. bis 14. September 2014
Öffnungszeiten: Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr
Tickets: ab 10 Euro online erhältlich, alternativ an der Tageskasse
Infos: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/

International Chocolate Awards 2014
Das Schokoladen-Gourmet-Festival bildet den Rahmen für das Semi-Finale zu den diesjährigen International Chocolate Awards in Deutschland, Österreich und der Schweiz – die Preisverleihung findet ebenfalls das erste Mal statt. Die Sieger werden am 12. September bekanntgegeben und im „World Final“ im Oktober gegen die Semi-Finalisten aus anderen Erdregionen antreten. Das Juroren-Team besteht aus Experten, Konditoren, Kritikern, Food-Bloggern, Sommeliers, Küchenchefs und der „Grand Jury“. Weitere Infos unter: http://www.schokoladen-gourmet-festival.de/sgf/ica/

chocolats-de-luxe.de ist einer der größten und bekanntesten Onlineshops für gute Schokolade in Deutschland – mit Kunden auf der ganzen Welt. Die besten Chocolatiers der Welt sind hier auf einer einzigartigen Website vereint. Zum Sortiment gehören Tafel- und Trink-Schokoladen, Pralinen, schokolierte Früchte und Nüsse und andere Spezialitäten. Betreiberin ist die Hotelbetriebswirtin und Schokoladen-Liebhaberin Michaela Schupp, die ihre Leidenschaft im Jahr 2005 zum Beruf gemacht hat. Neben regelmäßigen Schokoladen-Verkostungen bietet das Unternehmen auch einen Geschenkservice für Firmenkunden an.

DER FEINSCHMECKER: die 500 besten Einkaufsadressen

Unter Hobbyköchen und Gourmets werden sie gehandelt wie
geheime Kontonummern in der Schweiz: Adressen für beste Produkte.
Welcher Bäcker hat die knusprigsten Brötchen?

Wo gibt es den perfekt gereiften Rohmlichkäse? Wer verkauft die
Trüffel berühmter Chocolatiers und wo gibt es den herrlich
aromatischen und schonend gerösteten Kaffee aus Einzellagen?
In seinem neuen Taschenbuch stellt DER FEINSCHMECKER aus dem
Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG all solche Spezialisten vor – und noch
viel mehr: insgesamt 500 tolle Geschäfte in deutschen Städten, die
Garanten für den guten Geschmack sind. Dazu gehören Bäcker,
Fischhändler, Metzger, Chocolatiers, Küchenladen, Röstereien,
Delikatessengeschäfte, Spirituosen-Experten, Fachgeschäfte für
Olivenöl und Essig, Obst und Gemüse, Gewürze oder asiatische
Lebensmittel. Aber auch viele Unikate sind dabei, etwa Spezialisten
für Lakritz, Marmelade, Senf und Espresso-Maschinen. Alle Adressen
von Kiel bis Bad Tölz sind von der Redaktion aktuell ausgewählt,
getestet und beschrieben worden. Nichts geht über das authentische
Einkaufserlebnis vor Ort, den Plausch mit dem Fachmann, aber auch das
Internet bietet immer mehr kulinarische Schätze. Und so werden
außerdem 50 sehr gute Online-Shops für Feinkostprodukte empfohlen,
die ebenfalls getestet worden sind.

Eine weitere gute Vorbereitung für den Einkauf sind die umfangreichen
und detaillierten Warenkunde-Kapitel in dem Taschenbuch, etwa zu
gutem Backhandwerk, zur Sortenvielfalt von Tee, zu Fleisch, Fisch,
Kaffee, Käse und Schokolade. Damit Verbraucher wissen, worauf sie
beim Einkauf achten müssen. Und Ihnen kein Zuchtlachs mehr für
Wildlachs, kein altes Olivenöl oder fader Tee untergejubelt wird.

Das 260 starke Taschenbuch liegt dem aktuellen FEINSCHMECKER bei,
der ab heute, Mittwoch im Handel erhältlich ist. Das Gesamtpaket
kostet 9,95 Euro.

Als Hardcover gibt es den Guide ab Mai im Buchhandel für 14,95 Euro.

Eis-WM: Beste Eistorte aus Deutschland

Deutsches WM-Team holt Sonderpreis bei der Eis-WM in Rimini

Die deutsche Nationalmannschaft erhielt bei der Eis-WM im italienischen Rimini den Sonderpreis für die beste Eistorte. Der französische Schokoladenhersteller Valrhona würdigte damit die herausragende Leistung des deutschen Profiteams aus Eismachern, Konditoren und Koch bei der Coppa del Mondo della Gelateria, die im Rahmen der Fachmesse Sigep vom 21. Bis 24. Januar 2012 stattfand.
Besonders gut gefielen der Jury die filigranen Schokoladenarbeiten. In der Gesamtwertung holte das 5-köpfige Team um Kapitän Stefano Lucchini den 5. Platz. „Jetzt hoffen wir, dass sich die Begeisterung auf Deutschlands Eisdielen, die Mitarbeiter und auf die Gäste überträgt“, so Lucchini. Zu diesem Zweck hat er bereits im Vorfeld der WM den Verein Eiskultur-Freunde Deutschland e.V. gegründet – ein Experten-Netzwerk für Eiscafébetreiber, Konditoren, Chocolatiers und alle Fans von handwerklich hergestelltem Speiseeis.

Das deutsche Team präsentierte bei den dreitägigen Wettkämpfen auf der Fachmesse Sigep in Rimini neben dekorierten Eisschalen, Eisbechern und Eiswaffeln sehr ausgefallene Kreationen aus Eis, Zucker und feinster Schokolade. 13 Teams aus 5 Kontinenten hatten sich für die 5. Ausgabe der Coppa del Mondo della Gelateria qualifiziert. Das Highlight des deutschen Teams war ein Eis-Dessert, bei dem sogar ein iPad ins Tablett integriert wurde – zur Visualisierung der verschiedenen Geschmacksdimensionen. Die Idee stammt vom italienischen Designer Paolo Barichella, der auch Möbel für Eisdielen und andere Gastronomie-Konzepte entwirft. Die prämierte Eistorte stellte das Team übrigens aus Schokolade, Kirscheis, Aprikoseneis und Parfait mit Schokostückchen und Amaretto-Krokant her.

„Wir haben unser Ziel erreicht, unter die ersten 6 zu kommen und sind überglücklich, dass wir uns direkt hinter die absoluten Top-Mannschaften platzieren konnten – denn die haben alle viel mehr trainiert als wir und sind seit mehreren Jahren dabei“, erzählt der Mannschaftskapitän Stefano Lucchini. Ein echtes Spitzenteam hatte er zusammengestellt: Ein Eismacher, zwei Konditoren und ein Koch. „Die Mannschaft vertritt die Crème de la Crème der deutschen Eis-, Chocolatiers- und Patisseriekunst“, erzählt Lucchini stolz, der auch gleich die aufwändige Vorbereitung anspricht. Denn es war nicht leicht, die Team-Mitglieder aus ganz Deutschland für das Training an einem Ort zusammen zu bringen – und das neben dem Berufsalltag. „Wir mussten viel nachts und in den Arbeitspausen machen“, erzählt der 31-Jährige Oliver Seitz, im Team „der Meister der Zuckerartistik“ und hauptberuflich Küchenchef im Hotel Adler in Nagold. Aber es hat sich gelohnt: Demnächst darf das Team in der Premium-Fortbildungsstätte des Schokoladenherstellers Valrhona ein Seminar durchführen.

Über das WM-Team
Initiator und Manager des Teams ist Stefano Lucchini, seit 20 Jahren Gastronom und Geschäftspartner in vier Eisdielen. Unter ihm hat sich das deutsche WM-Team schon mehrmals für die „Coppa del Mondo della Gelateria“ qualifiziert. „Ich habe eine große Leidenschaft für handgemachtes Speiseeis“, sagt er selbst über sich.
Besonders stolz ist er, dass er mit Urs Regli einen echten Vollprofi für das Team gewinnen konnte. Neben einem WM-Titel als Patissier der Schweizer Kochnationalmannschaft gehen zahlreiche Olympiasiege und der weltgrößte Schokoladen-Osterhase auf sein Konto des Wahl-Allgäuers, der heute auch Seminare für Profis der Branche anbietet. Ebenfalls aus dem Allgäu ist Klaus Ostenrieder. Der Bäcker und Konditor gilt als wahrer Meister der Formen. Zu den strengen Regeln der WM gehört auch, dass ein Koch dabei ist. Und das ist Oliver Seitz, der schon als Teamkapitän der Nationalmannschaft der Bundeswehrköche so manchen Titel holte. Er kann aus Zucker so ziemlich alles basteln, was man sich vorstellen kann. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel nennt ihn den „Meister der Zuckerartistik“. Der Eismacher des Teams ist Nicola Losego, der in seiner Dortmunder Eisdiele jeden Tag 36 Eissorten kreiert. Wenn man Nicola fragt, was das Wichtigste bei der Eisherstellung ist, hat er nur eine Antwort: „Gute Zutaten, viel “Amore” und vor allem Spaß!“.

Brügge und die Chocolatiers

Choc`in Brugge oder der Zauber der Chocolatiers

Konzentriert lässt Roland Sukerbuyc die Schokoladenmasse aus dem nicht
versiegen wollenden Schokoladenauslauf in die Pralinenformen laufen. Und
während mir das Wasser im Munde zusammen läuft, erklärt der Chocolatier aus
Brügge, dass er zu seinem Handwerk gekommen sei, wie die Jungfrau zum
Kinde. Ursprünglich als gelernter Chemisch-technischer Laborant in den 80er
Jahren des vorherigen Jahrhunderts zur nebenberuflichen
Schokoladenherstellung gewechselt, erkannte er schon bald, dass sich vor
allem Engländer für belgische Schokolade aus Brügge interessieren. Und so
das war der Einstieg in seinen Berufsweg als einer von heute nur noch fünf
echten Chocolatiers in Brügge, die ihre Schokolade selbst im Haus
herstellen – nach streng vertraulichem Rezept. Wie in einem Schlaraffenland
tropft die braune Süßmasse überall in der Schokoladenwerkstatt, da wird
emsig geformt, kreiert und verpackt, denn das Weihnachtsfest rückt näher.

Der Geruch von frischer Schokoladenmasse betört meine Sinne. Angeregt von
soviel süßer Schokokunst begebe ich mich gegenüber von Sukerbuyc`s
Choloatier in die zugehörige Konditorie und lasse mich von einer heißen
Tasse frischer Schokolade verführen.

„Choc`in Brugge“ heißt das Festival, dass jährlich fünf Wochen vom 11.
November bis 18. Dezember in der flandrischen Hauptstadt stattfindet und
mit besonderen Aktionen der chocolatiers lockt. Schokoladen-Touren kann man
aber auch ganzjährig als Gruppe oder Einzelperson beim Tourismusamt buchen.

Und so schlendere ich weiter in der strahlenden Herbstsonne durch Brügges
malerische Gassen und lasse mich bezaubern von den über 50 Schokoladen-
Läden, die ihre Besucher mit überquillenden Schaufenstern und den
wundersamsten Schoko-Kreationen locken. Schön, dass hier alles fußläufig
erreichbar ist, denke ich bei mir. Beim Chocolatier Dumon lerne ich die
Pralinen-Füllung „Gryt“ kennen, die aus einer Mischung von Gewürzen für das
Bier hergestellt wird und einen Hauch von Lebkuchengeschmack in sich birgt.

Der „Brugge Sweat“ – brüggescher Schwan ist das Markenzeichen dieser
Manufacturs, dessen Pralinen in Schwanform daherkommen. Auch Dumon stellt
seine Schokoladenmasse noch selbst her, genauso wie Dominique Persoone von
the-chocolate-line, dem wohl abgefahrensten Chocolatier in Brügge.
Von
Schnupftabak für den Herrn aus Schokoladenstaub bis Lippenstift und
Massagecreme aus Schokomasse für die Dame fallen mir die wundersamsten
Schöpfungen des Genusses ins Auge. Dominique Persoone, der als der Choco-
Papst von Brügge gilt, gefällt es zudem, Pralinen mit untypischen Füllungen
zu versehen. Und so komme ich in den zweifelhaften Genuss von Zwiebel-Speck
oder Curry-Pralinen, die sicherlich dem ungeübten Gaumen etwas Gewöhnung
abverlangen, aber dennoch der Renner unter den diesjährigen Schokoladen-
Kreationen sein sollen.

Des zarten Genusses überdrüssig und der eigenen Pfunde ob des prallen
Angebots bewusst geworden, folge ich einem Tipp und begebe mich zum
„Choc`in Menu“ in die Mangerie, dem kleinen Restaurant des großen,
flämischen Meisterkochs Kristof Deprez. Hier darf ich nicht nur genussvoll
ein anregendes Menü verfeinert mit den herrlichsten Schokoladen-Saucen zu
mir nehmen. Ich darf auch bei der Zubereitung helfen. Denn dass ist das
Konzept von Deprez. Der Gast soll Meister seiner Kreation werden und das
Gefühl der Schokoladen-Kochkunst spüren – nach vorheriger Anmeldung
natürlich. Deprez kleine Küche und der heimelich anmutende Gastraum bieten
mir eine gelungene Auszeit und Abwechslung zu den süßen Verlockungen auf
Brügges Straßen.

Noch nicht statt von Schokolade suche ich das Schokoladenmuseum „Choco-
Story“ am Rande der Altstadt auf. Hier lausche ich gespannt der Führung
über die Anfänge der Schokoladenkunst bei den Indios und in Afrika und
lasse mich mit ganz anderen Sinnen von der Schokoladenkunst begeistern, als
in Brügges Chocolatiers. Satt und zufrieden beschließe ich den Tag, der mir
die Künste der braunen Kakao-Zuckermasse in allen Nuancen eindrucksvoll
entgegengebracht hat. Philip Duckwitz

Fakten und Daten

Chocolatiers:
Sukerbuyc, Katelijnstraat 5, Brügge-Zentrum, www.sukerbuyc.be
Dumon, Simon Stevinplein 11, Brügge-Zentrum, www.chocolatierdumon.be
The Cocolate line Brügge, Simon Stevinplein 19, Brügge-Zentrum,
www.thechocolateline.be

Restaurant:
Mangerie, Oude Burg 20 , Brügge-Zentrum, www.mangerie.com

Schokoladenmuseum:
Choco-Story, Wijnzakstraat 2 (Sint-Jansplein), Brügge-Zentrum,
www.choco-story.be

Informationen:

Choc`in Brugge: www.chocinbrugge.be

Tourismusamt Flandern:
www.flandern.com

Tipp:
Besonders an Wochenenden quillt die Stadt über vor Schokoladen-hungrigen
Besuchern, so dass sich ein eindrucksvolleres Erlebnis von Brügge eher
ergibt, wenn man seinen Besuch zwischen Montag und Donnerstag einplant.

Wie kommt man hin?
Die bequemste Anreisemöglichkeit ist mit dem Zug von Deutschland über
Brüssel nach Brügge und dauert von Köln aus etwa 3 Stunden.
Alternativ kann man mit dem Auto über Liege (Lüttich), Brüssel Richtung
Oostende nach Brügge anreisen. Hier dauert die Fahrt je nach
Verkehrsaufkommen 3-4 Stunden für 310km über die E40 (ab Aachen). Die
Parkmöglichkeiten in Brügge-Zentrum sind reichhaltig. Außerhalb der
Altstadt, die in 3 Minuten fussläufig erreichbar ist, liegt das komfortable
und preisgünstige Parkhaus „’t Zand“.

Brussel Air: www.gourmet-report.de/goto/brussels

Der Vorkoster: Björn Freitag

Für die einen muss sie zum Rotwein passen, für die anderen ganze Nüsse enthalten – in punkto Schokolade sind die Geschmäcker so verschieden wie die Sortenvielfalt auf dem Markt. 120 Tafeln pro Jahr bzw. zwölf Kilo isst jeder Deutsche im Durchschnitt. Legt man eine Durchschnittstafel Vollmilch zugrunde, sind das fast drei Kilo Fett und fünfeinhalb Kilo Zucker.

Was ist sonst noch drin? Wie unterscheidet sich handgemachte Schokolade vom Massenprodukt? Der Vorkoster Björn Freitag macht sich auf die Suche nach wirklich guter Schokolade.

Bis dahin eine reine Süßigkeit, erfuhr Schokolade in den vergangenen Jahren immer mehr Beachtung in der Medizin. Die in Schokolade enthaltenen Polyphenole gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen im Kakao und sollen Herzinfarkte vorbeugen. In einem Selbstversuch an der Uniklinik Düsseldorf will Björn Freitag herausfinden, wie gesund Schokolade wirklich ist.

Außerdem in der Sendung: Der große Mousse-au-Chocolat-Test: Kann sich Pulvermousse zum Anrühren mit Björn Freitags selbstgemachtem Dessert messen? Der Sternekoch stellt sich dem Urteil eines renommierten Chocolatiers und erlebt eine Überraschung.

WDR, Dienstag, heute, 14:15 – 15:00 Uhr

Valrhona und Cluizel

Reine Zartbitterschokoladen mit Tradition

Valrhona und Cluizel sind die mit Abstand bekanntesten Chocolatiers aus Frankreich.
Hier ist die Zartbitterschokolade nicht erst seit einigen Jahren sehr gefragt. Vielmehr hat sie in Frankreich eine lange Tradition durchlaufen.
Aus diesem Grund haben sich diese zwei Firmen ganz speziell auf dieses Bedürfnis eingerichtet und bieten deshalb ein reiches Schokoladensortiment an, das Ihnen den ursprünglichen Geschmack von Kakao nahe bringen soll.

Sowohl Valrhona als auch Cluizel sind, seit die hochprozentige Schokolade auch in Deutschland ihren Durchbruch erleben durfte, mittlerweile ein fester Bestandteil im Schokoladenregal.
Dabei ist aber die Marke Valrhona eher etwas bekannter, da diese Firma mit Kuvertüre mehrfach von sich reden gemacht hat. Unzählige Restaurants benutzen sie für ihre Nachspeisen und auch bei vielen Hobbyköchen ist die Valrhona Kuvertüre ein wichtiger Bestandteil.
Cluizel ist da eher etwas ein Geheimtipp, den es aber unbedingt zu entdecken gilt.

Tauchen Sie ein in eine vielfältige Welt aus Schokolade und lassen Sie sich verzaubern von der Kraft des Kakaos!

www.safran-tuebingen.de
www.bosfood.de

Schokoladen-Kunststücke im Theater

Schokoladen-Kunststücke im Theater:

Petit Salon du Chocolat lädt zur Entdeckungsreise in die Welt der feinen Schokoladen ein

Bereits zum vierten Mal lädt der „Petit Salon du Chocolat“ ins Saalbau-Theater in Neustadt an der Weinstraße ein. Am Samstag, den 13. März 2010, öffnen sich die Tore, und in der kleinen Stadt dreht sich dann alles nur noch um eins: Schokolade aus Meisterhand, handwerklich und hingebungsvoll gefertigt. Gute Nachrichten gibt es auch für Schokoladenfans, die einen weiteren Weg haben, denn diesmal legen die Chocolatiers noch einen drauf. Die Veranstaltung, die bisher als Geheimtipp in der Region gehandelt wurde, wird von einem auf zwei Tage erweitert. Somit können jetzt auch Gäste aus ganz Deutschland in aller Ruhe eintauchen in die Welt der feinen Schokoladen. „Wir entsprechen damit dem Wunsch vieler Schokoladen-Fans, die nun ein ganzes Wochenende lang Gelegenheit haben, auf Entdeckungsreise zu gehen“, sagt Gründungsmitglied Stefan Filling, Confiserie und Cafe Filling, Frankenthal.

Die Schokoladenverkaufsausstellung zog im vergangenen Jahr viele tausend Besucher an. Erwartet werden Chocolatiers aus Deutschland, Frankreich und Italien. Zugelassen sind nur Aussteller, die sich als handwerkliche Produzenten verstehen und selbst gefertigte Produkte anbieten. Industrie- und Handelsware ist ausdrücklich ausgeschlossen. Und genau das macht die Faszination aus. Hier geht es nicht einfach nur darum, Schokoladen-Kreationen an den Mann und an die Frau zu bringen. Vielmehr sollen die Messe-Besucher ausgiebig Gelegenheit zur Verkostung und zum Gespräch mit den Chocolatiers finden. Nur so wachsen das Verständnis und die Wertschätzung für Kompositionen, die fernab vom Mainstream liegen. Informationsstände – zum Beispiel von der Firma Valrhona – runden das Angebot ab. Kinder dürfen sich aufs Schokoladen-Malen unter professioneller Anleitung freuen. So wird’s ihnen garantiert nicht langweilig. Die Veranstaltung wird von den Radiomachern des SWR moderiert. Die Eintrittspreise sind bewusst moderat gehalten. Das Tagesticket kostet pro Person EUR 3,-. Es gibt auch eine Familienkarte.

Zentraler Bestandteil der Veranstaltung ist ein Kunsthandwerkerwettbewerb. In einer Leistungsschau werden die ebenso kunstvollen wie fantasievollen Werke gezeigt. In der Sektion „Artistik“ stellen Meister und Gesellen ihre Schaustücke aus. Auch Auszubildende können sich beteiligen und im „Freestyle“ ein Schokoladenschaustück präsentieren. Eine hochkarätig besetzte Jury ermittelt die Sieger in den einzelnen Disziplinen. Ihnen winken wertvolle Preise.

Der „Petit Salon du Chocolat“ wurde 2007 auf Initiative von Stefan Filling, Confiserie Filling, Frankenthal, Christian Lorczyk, Confiserie Freund GmbH, Mannheim, Jochen Müller, Inhaber der Confiserie Michel, Neustadt/Weinstraße, Andreas Vogel, Konditorei Vogel, Braunfels gegründet. Die Veranstaltung wurde und wird in Zusammenarbeit mit der Konditoreninnung Rheinland-Pfalz und dem Condi-Creativ-Club e.V. sowie Slow Food e.V. Pfalz organisiert und unterstützt. Schirmherrn waren und sind Kurt Beck, Ministerpräsident Rheinland-Pfalz, Otto Kemmer, Präsident des Deutschen Konditorenbundes und Hans Georg Löffler, Oberbürgermeister von Neustadt.

Übernachtungs-Arrangements sind über die Tourist Info Neustadt unter Tel. 06321/ 9268-0 oder per e-mail unter touristinfo@neustadt.pfalz.com zu erfragen.

Weitere Infos auch unter www.petit-salon-du-chocolat.de

Veranstaltungsdatum:
Samstag, 13. März 2010, 13.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag, 14. März 2010, 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise:
Tageskarte Erwachsene: EUR 3,-
Tageskarte Jugendliche von 12,- bis 18,- Jahre: EUR 1,50
Familienkarte: EUR 5,-.