Kulturpilze haben immer Saison

Der Champignon ist der bekannteste Kulturpilz und hat das ganze Jahr Saison. Immer mehr Pilze stammen aus heimischem Anbau, informiert der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC). Im Jahr 2011 wurden schätzungsweise 62.000 t Champignons in Deutschland produziert, 2.000 t mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Anteil von etwa 50 Prozent an frischen Champignons auf dem heimischen Markt.

Immer häufiger greifen die Verbraucher auch zu braunen Champignons. Im Jahr 2011 hat sich der Anteil an den Einkaufsmengen von 19 Prozent auf immerhin knapp 22 Prozent erhöht. Braune Champignons sind eine spezielle Züchtung aus der Champignonfamilie. Sie sind aromatischer, länger haltbar und nicht so druckempfindlich wie die weißen Pilze. Ihr Geschmack ähnelt eher dem der Wildchampignons. Der Champignon ist eine Zuchtform des wild wachsenden zweisporigen Egerlings und lebt von der Zersetzung von Kompost und Dung. In den vergangenen Jahren sind die Rohstoffe für die Kompostproduktion, nämlich Stroh und Pferdemist, europaweit knapp und teuer geworden. Das liegt unter anderem an einem geringeren Getreideanbau und schlechten Ernten.

In der Küche sind Champignons sehr vielseitig. Sie können gekocht, geschmort, gegrillt und gedünstet werden und lassen sich auch roh im Salat verwenden. Sie schmecken in Suppen und Soßen, im Gratin, in Pasteten und Terrinen, gefüllt mit Frischkäse und Kräutern oder in Gemüsespießen vom Grill – um nur einige Beispiele zu nennen. Übrigens können Hobbyköche Reste von Pilzgerichten problemlos wieder aufwärmen, wenn sie nach der Zubereitung rasch abgekühlt und bei höchstens vier Grad Celsius aufbewahrt werden.

Champignons muss man weder waschen noch schälen. Am besten werden sie mit Küchenpapier von Erd-, Stroh- oder Substratresten gereinigt und nur, falls notwendig, ganz kurz unter fließendem Wasser abgespült. Die Pilzstiele können mitverwertet werden, sofern sie nicht zäh und ausgetrocknet sind. Achten Sie beim Einkauf auf Frische. Wie alle Kulturpilze sollten auch Champignons prall und saftig aussehen, das Fleisch ist fest und nicht verfärbt, fleckig oder ausgetrocknet. Die Hüte sollten nicht geöffnet oder beschädigt sein. Champignons sind im Gemüsefach des Kühlschranks ein bis drei Tage haltbar. Sie können in der Schale mit Folie aufbewahrt werden, in der sie gekauft wurden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Ab morgen DB Restaurants mit Butter & Sahne

Genießen und Gutes tun: TV-Koch Horst Lichter kreiert drei Rezepte für die DB Bordrestaurants

Jeweils 50 Cent vom Verkaufspreis für „Spitzenköche für Afrika“ • Bodenständiges von Ausnahme-Fernsehkoch und Entertainer Lichter

Der markante Schnurrbart und seine humorvolle Art sind die Markenzeichen von Horst Lichter. Im Fernsehen ist der Rheinländer bekannt für seine bodenständige Küche, gewürzt mit originellen Anekdoten. Im Rahmen der zwölfmonatigen Aktion „TV-Köche tischen auf“ ist Lichter im November Rezeptgeber für die Bordrestaurants der Bahn. Jeweils 50 Cent vom Verkaufspreis der Speisen kommen dem Hilfsprojekt „Spitzenköche für Afrika“ zugute. Horst Lichter arbeitet wie viele Profiköche mit CHROMA Japanchef Kochmesser.

„Es wird lecker!“, kündigt Robert Etmans, Vorstand Personal und Bordservice der DB Fernverkehr, an. „Im November bieten wir unseren Gästen bodenständige und grundehrliche Küche à la Lichter an. Schade nur, dass wir auf die begleitenden originellen Geschichten und Anekdoten des Ausnahme-Kochs und Entertainers im Bordrestaurant verzichten müssen.“

Aktuell ist Horst Lichter mit seinem neuen Bühnenprogramm „Kann denn Butter Sünde sein?“ auf Tournee. Wenn er nicht durch Deutschland, Österreich oder die Schweiz tourt, dann kann man den TV-Koch in der ’Oldiethek’, Lichters Basis in Rommerskirchen, am flämischen Kohleofen antreffen.

Für die Bahngäste entwickelte Horst Lichter folgende drei Rezepte: Großmutters Rinderroulade mit Salzkartoffeln und Rote-Bete-Gemüse, Gefüllter Hackbraten mit Rosmarinkartöffelchen sowie Champignon-Rahmsuppe mit Parma-Schinken.
Bis Ende Januar 2011 unterstützt die Bahn „Spitzenköche für Afrika“. Diese Initiative wurde von Delikatessengroßhändler Ralf Bos und Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann zusammen mit Schauspieler Karlheinz Böhm gegründet. Gemeinsam mit der Böhm-Stiftung „Menschen für Menschen“ hat sie das Ziel, mit dem Bau von Schulen Hunderttausenden von Kindern in Äthiopien den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum aktuellen Speise- und Getränkeangebot unter www.bahn.de/bordgastronomie.

Weitere Informationen zum Hilfsprojekt unter: www.skfa2010.de

Informationskampagne für den Champignon

Kleine Pilze, großer Auftritt – Mushroom Promotion Foundation
startet Informationskampagne für den Champignon

Er war eine kostbare Delikatesse der ägyptischen Pharaonen
und Luxushäppchen im Paris des 17. Jahrhunderts: der Champignon. Heutzutage
immernoch populär auf der Pizza, in Suppen und Saucen, wissen die Verbraucher jedoch
nur wenig über den Champignon und seine Vielfältigkeit. Champignons schmecken
nicht nur gut und sind einfacher und viel vielseitiger einsetzbar als weithin gedacht, sie
liefern auch einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Die Mushroom Promotion Foundation (MPF) läutet mit einer internationalen
Informations-Kampagne eine Renaissance des Champignons ein. Zum Auftakt präsentiert
sie sich und viel Wissenswertes um den kleinen Egerling auf der diesjährigen Grünen
Woche (15. bis 24. Januar 2010, Halle 18, Gemeinschaftsstand der Niederlande) in Berlin.
Die MPF mit Sitz in Amsterdam wurde 2008 von europäischen Champignonzüchtern
gegründet und startet im Januar 2010 eine internationale Informationskampagne. Auftakt
bildet die Präsenz auf der Grünen Woche, der weltgrößten Messe für Ernährung,
Landwirtschaft und Gartenbau, die diesmal ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht, sowie
der Launch der Verbraucherinformationswebsite www.champignonidee.de.
„Der Champignon braucht mehr Aufmerksamkeit von den Verbrauchern“, erklärt Raymond
van Buuren, Programme Director von MPF. „Mit dieser Kampagne wollen wir deutlich
machen, dass Champignons nicht nur gesund und schmackhaft sind, sondern außerdem
schnell und vielseitig zubereitet werden können.“ Darüberhinaus wird der Champignon
umweltbewusst angebaut: unter anderem werden für die Kultur ausschließlich
Restmaterialien aus anderen landwirtschaftlichen Bereichen verwendet und das Abwasser
größtenteils recycelt. Die besonders hygienische Arbeitsweise macht Bekämpfungsmittel
überflüssig, so dass der Kompost später Verwendung im Land- und Gartenbau findet.
Messebesucher können am Stand der MPF (Halle 18, Stand 101) nach Herzenslust
verschiedene Gerichte kosten und viel Interessantes und Überraschendes über den
Champignon erfahren.

Champignons enthalten einen hohen Gehalt an Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen,
die ihn wertvoll für eine gesunde Ernährung machen. Seine Nährstoffe helfen beispielsweise
den Blutdruck zu regulieren und unterstützen die Muskel- und Nervenfunktion, das
Abwehrsystem und den Knochenaufbau. Ab sofort können Verbraucher sich eingehend auf
www.champignonidee.de über den Champignon informieren. Dort warten viele
überraschende Fakten um den Champignon, seine Geschichte und seinen Anbau, seine
Nährwerte und deren positiven Effekte auf den menschlichen Organismus sowie eine
Vielzahl von kreativen Pilz-Rezeptideen und Verarbeitungstipps.

www.champignonidee.de

Rezept: Fasskraut-Champignon-Pfanne

Fasskraut-Champignon-Pfanne (2 Portionen)

Zutaten:
250g Champignons
2 Zwiebeln
250g Rinderfilet
2 rote Paprikaschoten
2 EL Speiseöl
1 Glas Sauerkraut Original Kühne Fasskraut nach traditioneller Art (425ml)
1 Becher Creme fraîche (150g)
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Paprikapulver
gemahlener Kümmel
1 Bund Kerbel

Zubereitung:
Champignons evtl. waschen, putzen und vierteln. Zwiebeln abziehen und in
Ringe schneiden. Filet trocken tupfen, Paprikaschoten halbieren, putzen,
waschen und mit dem Filet in Streifen schneiden. Öl erhitzen, Filet dazugeben,
anbraten und herausnehmen. Champignons, Zwiebeln und Paprikaschoten in
das verbliebene Bratfett geben, ebenfalls anbraten und unter gelegentlichem
Wenden ca. fünf Minuten braten. Sauerkraut dazugeben und mit erhitzen. Filet
wieder dazugeben. Sauerkraut-Pfanne mit Crème fraîche verfeinern und mit
den Gewürzen pikant abschmecken. Kerbelblättchen abzupfen, waschen, grob
hacken, über die Fasskraut-Pfanne streuen und servieren.

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
Schwierigkeit: einfach

Pro Portion:
kj/kcal: 2808/672
EW: 36.9 g
F: 46.0 g
KH: 25.0 g
BE: 1.0

Das perfekte Dinner

Vox, Donnerstag, 22.01. um 19:00 Uhr

Das perfekte Dinnner

Tag 4:Karl-Heinz/Krefeld

Karl-Heinz:
Vorspeise: Oliven-Kartoffel-Schnee mit Entenbrust und Scampi
Hauptspeise: Steinbeißerfilet im Champignon-Gemüsebett
Nachspeise: Lauwarmer Reblochon mit Trauben in Soße

Blanchet und Käserei Champignon mit großer Cross Promotion

Käse und Wein zeigen ihre Stärken

Blanchet und Käserei Champignon mit großer Cross Promotion

Eine besonders genussvolle Kombination bieten Blanchet und die Käserei Champignon in einer gemeinsamen Promotion während der kommende Herbst/Wintersaison. Mit einem Paket attraktiver Verkaufsförderungsmaßnahmen werden fünf Rotweine der erfolgreichen Linie und vier ausgewählte Weichkäsespezialitäten von Oktober bis Ende Januar 2009 im Handel für Aufmerksamkeit und steigende Umsätze sorgen.

Große Poster und aufmerksamkeitsstarke Aufsteller machen an den Käsetheken in diesen Monaten auf die klassische Genießerkombination aufmerksam. Ein kleiner Käse- und Weinratgeber gibt dabei interessante Informationen, Rezepte und nützliche Genießertipps.
Besonders attraktiv für alle Verbraucher: Beim Kauf einer bestimmten Menge Käse aus dem Hause Käserei Champignon gibt es gratis eine 0,25 Liter Flasche Blanchet zum Probieren dazu.

Zu Nachkäufen oder Mehrfachkäufen lädt eine weitere Aktion von Blanchet ein. Auf jeder Flasche befindet sich im Aktionszeitraum einen Blanchet Genießer Punkt. Im Tausch gegen 12 Punkte erhält man in jedem WMF Geschäft in Deutschland ein hochwertiges WMF Käsemesser. Der Genießerpunkt ist auf einem mehrseitigen Faltanhänger angebracht, der ebenfalls Rezepte und Informationen über Käse und Wein enthält.

Zusätzlich startet auf www.blanchet.de und www.champignon.de eine großes Internet-Gewinnspiel, bei dem über einen Zeitraum von vier Monaten monatlich je 55 hochwertige WMF-Käsesets zu gewinnen sind. Mit seinen fünf roten Weinen – Rouge de France, Tempranillo, Merlot, Dornfelder und Cabernet Sauvignon bietet Blanchet die passende Begleitung zur großen Käsevielfalt. Aus der Käserei Champignon nehmen die Spezialitäten Cambozola, Rougette, Mirabo und Montagnolo teil.

Die ideenreichen Promotions von Blanchet sind seit Jahren von höchster Effizienz und garantieren einen erheblichen Zusatzabsatz: Nach der bekannten Blanchet – Spargel-Aktion im Frühsommer mit ihrem Schwerpunkt auf den weißen Weinen, gewinnen auch die Aktivitäten rund um die herbstliche Küche weiter an Bedeutung. 2007 konnte Blanchet mit seiner Herbstaktion rund um den Genuss von Wild einen Zusatzabsatz von 37 % verbuchen (A.C. Nielsen Okt.-Dezember 2007 vs. VJ)

Gesunde Champignons

Der heimische Pilz ist gesundheitlich genauso wertvoll wie fernöstliche Edelpilze

Ganz gewöhnliche Zuchtchampignons enthalten ebenso viele gesunde Antioxidanzien wie die teuren asiatischen „Heilpilze“ Maitake und Matsutake, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das Blatt beruft sich auf das staatliche französische Institut für Lebensmittel- und Agrarwissenschaftliche Forschungen. Dr. Jean-Michel Savoie und sein Team verglichen den Gehalt an Radikalfängern. Für sie ist der wesentlich preisgünstigere Champignon eine „sinnvolle Ergänzung einer gesunden Ernährung“.

Shiitake: Pilzkulturen für den eigenen Anbau

Gaumenfreude und Gesundheit perfekt vereint

Der Shiitake ist ein weltweit geschätzter Speisepilz. Nur der Champignon wird noch häufiger verzehrt. Ursprünglich kommt der Shiitake aus Asien und ist nach wie vor aus der asiatischen Küche nicht wegzudenken. Auch in Deutschland erfreut er sich zunehmender Beliebtheit, und das vor allem wegen seines exzellenten Geschmacks. Immer noch wenige wissen allerdings, dass er auch voller Gesundheit steckt. Denn der Shiitake ist auch ein wertvoller Pilz, der in Asien schon seit Jahrtausenden als Heilpilz gilt und in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Anwendung findet. Und das Beste: Jeder kann den Shiitake zu Hause selbst anbauen.

Der Shiitake ist zwar seit einiger Zeit auf vielen Wochenmärkten und in gut sortierten Gemüseregalen zu finden. Aber noch mehr Spaß macht es, die Pilze selber anzubauen. Zu sehen, wie die ersten kleinen Shiitake-Pilze sprießen und sich dann zu prächtigen Exemplaren mausern, ist die perfekte Vorfreude auf viele leckere Gerichte. Für den ganz einfachen Anbau gibt es Shiitake-Fertigkulturen fürs Freie und fürs Haus. Zudem kann der Shiitake mit einer entsprechenden Pilzbrut aus dem Fachhandel auch auf Laubholz kultiviert werden.

Mit den eigenen Shiitake-Pilzen ernten Feinschmecker die extrafrische Zutat für köstliche Gerichte, wie z.B. einen „Blattsalatmix mit Shiitake und Radieschen“ oder für ein knackiges „Wok-Gemüse mit Shiitake und chinesischen Morcheln“. Perfekt fürs zweite Frühstück oder einen Brunch ist auch ein „Brotaufstrich mit Shiitake, Paprika und Rucola“. Solche Gerichte sind nicht nur ein Gaumenkitzel, sondern auch sehr gesund.

Denn der Shiitake enthält essenzielle Aminosäuren und viele Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Zink. Er ist reich an Folsäure und anderen B-Vitaminen sowie dem Provitamin D. Zu seinen wertvollen Inhaltsstoffen gehört auch das Eritadenin, dem eine natürliche Regulation des Cholesterinspiegels zugeschrieben wird. Nicht zuletzt gilt der Shiitake als Nahrungsmittel, das die menschlichen Abwehrkräfte stärkt.

Die Pilzkulturen und Pilzbruten für den eigenen Anbau des Shiitakes sind unter www.pilzshop.de erhältlich. Hier stehen auch viele weitere Pilze, wie beispielsweise Kräuterseitlinge, Pioppinos, Austernpilze und Limonenpilze zur Auswahl.

Ganz einfach: Speisepilze im Haus kultivieren

Speisepilze sind gesund, kalorienarm und lecker. Sind sie dann auch noch aus dem eigenen „Anbau“, schmecken sie noch mal so gut. Mit einer Pilzfertigkultur ist die heimische Zucht von Speisepilzen heute ein Kinderspiel. Im Handumdrehen lassen sich auf diese Weise in drei bis vier Wochen schmackhafte Speisepilze kultivieren.

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, wenn im Gemüsegarten nur noch wenig Essbares zu finden ist, bringen die selbst geernteten Pilze eine willkommene Abwechslung auf den Menüplan. Für den Nachwuchs ist es zudem eine spannende Sache, denn so ein Champignon kann innerhalb von 24 Stunden sein Gewicht fast verdoppeln. Alles was Sie für die Pilzzucht daheim benötigen, ist ein kühler Raum, ausreichend Feuchtigkeit und eine Kiste mit fertigem Pilzsubstrat. Dieses können Sie über den Gartenfachhandel oder das Internet beziehen.