Ist Bio-Rindfleisch besser?

Ist Bio-Rindfleisch besser?

Wissenschaftliches Screening liefert Hinweise auf

Qualitätsunterschiede zwischen biologischem und konventionellem
Rindfleisch!

Erstmals wurde nun in Österreich seitens des Lehr-
und Forschungszentrums Raumberg-Gumpenstein ein wissenschaftliches
Screening, also eine wissenschaftliche Vorstudie zu
Qualitätsunterschieden von im Lebensmittelhandel angebotenem
biologischen und konventionellen Rindfleisch-Markenprogrammen
erstellt. Das Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein verfügt unter
der Leitung von Dr. Andreas Steinwidder über ein eigenes
Bio-Institut, das sich speziellen Fragen zur Bio-Forschung widmet.

„In der bisherigen Forschungsliteratur finden sich zwar mehrere
Untersuchungen, welche die Fleischqualität von Ochse, Stier und
Kalbin vergleichen – doch Studien, die explizit die Fleischqualität
verschiedener im österreichischen Lebensmittelhandel angebotener
Markenfleischprogramme erheben, lagen bisher nicht vor. Unser
wissenschaftliches Screening über die „Fleischqualität und
Fettsäuremuster österreichischer Rindfleisch-Markenprogramme“ kann
nun Konsumenten wie Landwirten und dem Handel neue, weiterreichende
Informationen zur Qualität von konventionellen und biologischen
Markenfleischprogrammen geben “ – so Dr. Margit Velik,
Abteilungsleiterin für Alternative Rinderhaltung und Produktqualität
im Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein.

Kochen und Grillen: Fleisch- bzw. Saftverluste bei biologischem
Rindfleisch um bis zu 18% geringer!

Besonders interessant gestaltet sich ein Blick aus
Konsumentensicht in punkto Kochen und Grillen von biologischem und
konventionellem Rindfleisch auf das wissenschaftliche Screening: Ein
Vergleich zwischen biologischen und konventionellen Ochsen- und
Kalbinnenfleisch (rund 45 Fleischproben) weist beispielsweise für
konventionelles Rindfleisch signifikant höhere Saft- bzw.
Fleischverluste beim Kochen und Grillen aus. So ist der Saftverlust
bei einem Kochvorgang (Wasserbad 70Grad Celsius) bei konventionellem
Rindfleisch in relativen Zahlen um 18% höher als bei der biologischen
Vergleichsgruppe. Ebenso verliert konventionelles Rindfleisch um bis
zu 16% mehr Saft (7 Tage abgehangenes Fleisch, grillen bei
Kerntemperatur 60Grad Celsius, Warmwiegung) als vergleichbares
biologisches Rindfleisch. Praxisbeobachtungen, die biologischem
Rindfleisch geringere Saftverluste beim Kochen und Grillen
attestieren, scheinen nun mit diesem Screening wissenschaftlich
bewiesen.

Mehr Mineralstoffe und 30% höherer Omega-3-Gehalt bei Bio-Rindfleisch

Auch was wertvolle Inhaltstoffe wie Mineralstoffe und den
Omega-3-Gehalt betrifft, signalisieren die jüngsten
wissenschaftlichen Untersuchungen am Lehr- und Forschungszentrum
Raumberg-Gumpenstein bemerkenswerte Qualitätsunterschiede zwischen
biologischem und konventionellem Rindfleisch: Eine Gegenüberstellung
der Vergleichsgruppen attestiert dem Bio-Rindfleisch bei der
Bestimmung des Aschegehaltes – die Asche gilt als wissenschaftlicher
Messwert für den Mineralstoffgehalt – einen höheren Anteil an
wertvollen Mineralstoffen. Dies bestätigte auch eine zusätzliche
Mineralstoff-Analyse an der Universität Graz: Hierbei enthielten die
Bio-Rindfleisch-Proben mehr Kalium und Magnesium – konventionelles
Rindfleisch wies bei keinem der untersuchten Mineralstoffe höhere
Werte auf.

Besonders hoch fällt der Unterschied bei den Omega-3-Fettsäuren
zugunsten von Bio aus: In relativen Zahlen beinhalten die
Bio-Rindfleisch-Proben um 30% mehr Omega-3 als die konventionelle
Vergleichsgruppe.

„Obwohl bei diesem ersten wissenschaftlichen Screening der
Fleischqualität verschiedener österreichischer
Rindfleisch-Markenprogramme eine relativ geringe Probenanzahl
herangezogen wurde, lassen sich dennoch bestimmte Tendenzen über
Qualitätsunterschiede zwischen biologischem und konventionellem
Rindfleisch ableiten. Um diese ersten Ergebnisse wissenschaftlich
fundiert abzusichern, müsste eine Studie mit deutlich mehr
Fleischproben durchgeführt werden. Für andere, ebenfalls wichtige
Fleischqualitätsmerkmale wie Fleischzartheit oder andere essentielle
Fettsäuren weist diese Studie keine Unterschiede aus. Das Screening
zeigt, dass wissenschaftliche Forschungsarbeiten zur
Lebensmittelqualität ein wichtiger Schlüssel für neue
Qualitätsdefinitionen in der landwirtschaftlichen Produktion sein
können und gleichzeitig den Konsumentinnen und Konsumenten eine
informative Hilfestellung bei Kauf von Lebensmitteln bieten können“ –
so Dr. Margit Velik.

Biolandbau: Höchste Fleischqualität durch tiergerechte
Bio-Rinderhaltung

„Es gibt offensichtlich einen kausalen Zusammenhang zwischen
Tiergerechtheit und Lebensmittelqualität – was auch bei diesem
wissenschaftlichen Screening ersichtlich ist. Wir Biobauern sind
fest davon überzeugt: Nur tiergerechte Haltungs- und Fütterungsformen
führen zu höchst Lebensmittelqualität. Der Biolandbau gewährleistet
den Tieren das ganze Jahr über Auslauf ins Freie und im Stall viel
Platz mit eingestreuten Ruheflächen sowie ein helles gut
durchlüftetes Stallklima. Bei der Fütterung werden die
ernährungsphysiologischen Bedürfnisse der Tiere konsequent mit
artgerechtem Bio-Futter und einem absolutes Gentechnikverbot
berücksichtigt. Zudem erfolgt im Biolandbau eine schonende
Rindermast, bei der die Tiere langsamer heranwachsen und so eine
hochwertige Fleischqualität entwickeln können. Ich hoffe, dass dieses
wissenschaftliche Screening ein Impuls ist, weitere Studien zu
initiieren, die mit einer ganzheitlichen Sichtweise – von der
Tierhaltung und Fütterung bis hin zur Schlachtung – die
Lebensmittelqualität erforschen“ – so DI Karl Erlach, Obmann von BIO
AUSTRIA Niederösterreich und Wien.

Im Jahr 2008 wurden in Österreich 85.310 Bio-Rinder geschlachtet.
Damit stieg der Anteil der Bio-Rinder-Schlachtungen gegenüber den
Schlachtungen konventioneller Rinder (510.943) erstmals in Österreich
auf über 14% an. Während die Schlachtungen bei Bio-Rindern zwischen
2006 und 2008 um 5,6% zulegten – gingen jene der konventionellen
Rinder im selben Zeitraum um 17% zurück.

Münchener Bio-Portal wächst

Münchener Bio-Portal wächst

Aufgrund großer Nachfrage erweitert muenchen-lebt-bio.de das Angebot und bietet einen öko-fairtrade Einkaufsführer für Bekleidungs- und Textilläden in München an.

Herkömmliche Textilproduktion verbraucht Unmengen an Wasser und chemischen Stoffen. Durch den konventionellen Anbau von Baumwolle werden Böden mit Pestiziden und industriellen Dünger dauerhaft verpestet. Die Schadstoffe gelangen ins Trinkwasser und machen dieses ungenießbar.

Durch kontrolliert biologischen Anbau ist schonender Umgang mit den Ressourcen möglich und das bei hervorragender Qualität der Produkte. Wir möchten unseren Beitrag für den bewussten Konsum leisten und stellen den Usern ab sofort einen Online Verzeichnis der Bekleidungs- und Textilläden in München zur Verfügung, die Ware aus kontrolliert biologischen Anbau, gefertigt nach den ökologischen und sozialen Standards anbieten. Damit wollen wir den umweltbewussten Kunden die Suche nach einem nahegelegenen Laden mit Kleidung aus Bio-Baumwolle oder Schuhen aus pflanzlich gegerbtem Leder erleichtern. Moderne Ökokleidung ist angenehm zu tragen, schick, trendy und salonfähig. Trotzdem entspricht sie den strengen Ökostandards. Besonders für Eltern ist dieses Angebot von großem Interesse, denn die Mehrheit der Geschäfte in unserem Verzeichnis bietet Baby- und Kinderkleidung aus Bio-Baumwolle an.

Das Portal muenchen-lebt-bio.de ist der Münchener Online-Einkaufsführer der lokalen Bio-Branche. Auf der Homepage finden sie alle Bio-Supermärkte, Bio-Feinkostläden, Bio-Weinhandlungen, Reformhäuser, Bio-Lieferservices der Stadt mit Kommentar und Bewertungsmöglichkeit verzeichnet. Ein ähnliches Portal für die Stadt Nürnberg befindet sich derzeit im Aufbau

Weitere Informationen finden sie unter www.muenchen-lebt-bio.de
oder über
Porta.vi GmbH
Linprunstr. 44
80335 München
Tel. 089-452398820

Berchtesgadener Köche-Nachwuchs setzt auf Bio-Qualität

Berchtesgadener Köche-Nachwuchs setzt auf Bio-Qualität

In der Berufsschule Berchtesgadener Land in Freilassing haben 16 Kochazubis und Fachschüler Tricks und Kniffe bei der Verarbeitung von biologischen Produkten kennen gelernt.

„Immer mehr Gaststätten und Hotels sind auf der Suche nach qualifizierten Bio-Köchen, finden aber nur schwer passenden Nachwuchs. Aus diesem Grund haben wir das Projekt ins Leben gerufen“, erläutert Sonja Grundnig, verantwortlich für die Außer-Haus-Verpflegung bei Bioland e. V. die Motivation. Kreiert wurde ein dreigängiges Menü bei dessen Zubereitung viel Wert auf regionale und saisonale Bio-Zutaten gelegt wurde. „Lebensmittel aus Bio-Landbau zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus und erfordern einen besonderen Umgang bei der Zubereitung. So hat Bio-Fleisch beispielsweise einen geringeren Garverlust“ erklärt Reinhard Angerer, Küchenchef von der Arcone Gastronomie den TeilnehmerInnen.
Die angehenden Jungköche waren begeistert. Die Aussagen reichten von: „Ich wusste gar nicht welch große Produkt-Vielfalt es im Bio-Bereich schon gibt.“ Bis zu: „Bio-Produkte sind zwar teurer, haben aber eine Top-Qualität und intensiveren Geschmack. Dass macht sich vor allem bei den Bio-Gewürzen oder Ölen bemerkbar, wo ich bereits mit geringen Mengen einen super Geschmack habe. Das relativiert dann wieder die höheren Kosten der Bio-Produkte.“ „Das Thema „Bio“ interessiert die Kochjugend, sie sehen für sich einen wachsenden Zukunftsmarkt“, so Wolfgang Wegmann von der Berufsschule Berchtesgadener Land.

Im Projekt „Bio ist der beste Koch“ erfahren angehende Köche und Gastronomen, wie sie in ihrem zukünftigen Berufsfeld das Speiseangebot mit biologischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln attraktiv gestalten können.

Bioland e. V. unterstützt und berät als größter Bio-Anbauverband Deutschlands Betriebe des Außer-Haus-Marktes beim Einsatz von Bio-Lebensmittel mit Beratung, Li eferanten- und Produktsuche sowie Mitarbeiterschulungen. Darüber hinaus hat Bioland ein eigenes Konzept für Gastronomie, Hotellerie und Catering entwickelt das derzeit 81 Bioland-Gastro-Partner umsetzen.

Das Projekt führt Bioland e.V. in Kooperation mit Bio Austria Salzburg durch.
Es wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Bio-Produkte überzeugen die Griechen

Bio-Produkte überzeugen die Griechen

Um die 25.000 Unternehmen und Unternehmer sind in Griechenland in der Bio-Produkt-Branche aktiv, wobei die zur Produktion bewirtschafteten Agrarflächen heute 1,52 Millionen Dekar (Dekar=10 Ar) umfassen. Trotz der anfänglich beobachteten Übertreibungen – wie sie auf fast allen neuen und subventionierten Märkten, die leichten und schnellen Gewinn versprechen, festzustellen sind – scheint sich die Situation fortschreitend zu normalisieren.

Konkret beläuft sich die durchschnittliche jährliche Zunahme der mit biologischen Methoden bewirtschafteten Agrarflächen nach jüngsten Ergebnissen der Hellastat für den Zeitraum 2002-2007 auf 39%. Gleichzeitig stieg im genannten Zeitraum auch die nach biologischen Methoden erfolgende Viehzucht um durchschnittlich 35,3% pro Jahr. Daraus ergibt sich ein Umsatzzuwachs der Unternehmen mit ausschließlicher oder überwiegender Aktivität im Bereich Bio-Produkte von 17% im Zeitraum 2006/2007, während sich gleichzeitig die Bruttogewinne (36,6%) sowie die Betriebsergebnisse (62,6%) erheblich verbesserten.

Was die Verfügbarkeit dieser Produkte angeht, so findet man sie auf dem inländischen Markt im Supermarkt (britischen Modell), in speziellen Bioläden (deutsches Modell) sowie auch auf Wochenmärkten.
Vor allem in diesem letzten Bereich nimmt die Zahl der speziellen Bio-Wochenmärkte regelmäßig zu, auch wenn sie organisatorisch noch nicht auf dem gewünschten Niveau sind. So gab es im Jahr 2009 im Großraum Athen 22 dieser wöchentlich stattfindenden Bio-Märkte und 9 im restlichen Griechenland. Beim Export entfällt der Löwenanteil auf Biowein und biologisches Olivenöl, die zu 60-80% exportiert werden.

Die Aussichten der Branche gelten als positiv, auch aufgrund des stetig gestärkten “gesünder leben”- und “grüne Ernährung”-Modells. Und dies trotz der erheblichen Preisunterschiede im Vergleich zu herkömmlichen Produkten – die hohen Preise gelten zum Teil als berechtigt, da sie auf dem Verzicht auf chemische Mittel beruhen, wodurch sich das Produktionsrisiko erhöht, auf Schwierigkeiten während des Transports sowie auf dem (relativ) geringen Konsum. Es gibt jedoch auch Vorbehalte bezüglich der Entwicklung der Branche in den nächsten zwei Jahren, aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Instabilität und Unsicherheit.

Björn Moschinski kocht im La Mano Verde

Björn Moschinski ist der VeganHeadChef im Restaurant La Mano Verde, dem Vegan Gourmet Restaurant in Berlin Wilmersdorf

Vor einem halben Jahr eröffnete Berlins erstes veganes Restaurant
seine Türen mit dem Ziel die Vegane Küche auf ein neues gehobenes
Niveau zu bringen und somit für jedermann attraktiv zu werden. Es wurde
bewusst auf ein stilvolles Ambiente, eine umfangreiche Weinkarte und
einen professionellen Service geachtet. Die internationale Speisekarte
beinhaltet viele interessante sowie auch bekannte Bestandteile aus den
europäischen und asiatischen Regionen. Insbesondere wird auf die
Auswahl qualitativ hochwertiger Zutaten geachtet die größtenteils aus
natürlichen biologischen Anbau stammen und soweit möglich Regional
bezogen werden.

Die Getränkekarte des La Mano Verde´s beinhaltet eine
große Auswahl an biologischen Weinen aus Frankreich, Spanien und
Deutschland sowie eine Vielzahl hausgemachte Spirituosen und Likören
die sorgfältig vom Eigentümer und Sommelier Jean Christian Jury
ausgewählt und kreiert wurden.

Seit dem 01.05. können die Gäste des La Mano Verde die leckeren
Speisen aus der Küche des Chefkochs Björn Moschinski auf der Terrasse
vor dem Restaurant genießen.

La Mano Verde – Vegan Gourmet Restaurant
Wiesbadenerstr. 79
12161 Berlin
(030) 827 03 120
www.lamanoverde.de

Montag – Sonntag: 12:00 – 23:30
warme Küche täglich: 12:00 – 15:30 und 18:00 – 22:30

Konsumenten entdecken Faszination Bio-Wissenschaft

Konsumenten entdecken Faszination Bio-Wissenschaft

Mit der „BIO-FIBEL“ gibt es nun erstmals in
Österreich eine konsumentengerechte Zeitschrift für Wissen aus der
Biologischen Landwirtschaft. Wertvolles Bio-Wissen zum Nulltarif, gut
verständlich aufbereitet – das ist das Anliegen von Herausgeber DI
Reinhard Geßl. Für profunde wissenschaftliche Qualität sorgt ein
Redaktionsteam von Österreichs und Europas größtem Forschungsinstitut
für Biologischen Landbau – FiBL.

914 Millionen Euro gaben Herr und Frau Österreich im Jahr 2008 für
den Einkauf von Bio-Lebensmitteln aus. Bio-Lebensmittel liegen trotz
Wirtschaftskrise im Trend. Sie sind ein wesentlicher Teil eines
Gesellschaftsmodells und mitbestimmend für die Lebensweise und den
Konsumstil einer ganzen Generation.

Befragt man jedoch Konsumenten nach ihrem konkreten Wissen zur
Biologischen Landwirtschaft, so kommt als Antwort meist nur ‚Bio ist
nicht spritzen und nicht düngen‘.

„Bio ist viel mehr. Bio ist ein wichtiger Schlüssel für das 21.
Jahrhundert – ein nachhaltiges Zukunftskonzept. In jedem biologischen
Lebensmittel spiegelt sich die Faszination der Bio-Landwirtschaft
wider. Während es für Landwirte bereits ein umfassendes Medienangebot
gibt, ist das Bio-Wissen für die Konsumenten noch ein leeres Blatt.
Mit der BIO-FIBEL können sich nun alle bio-interessierten Konsumenten
kostenlos informieren“ – so Herausgeber DI Reinhard Geßl.

Die Bio-Antwort auf gesellschaftsrelevante Fragestellungen

Die neue BIO FIBEL beschäftigt sich mit gesellschaftsrelevanten
Fragestellungen aus Sicht der Biologischen Landwirtschaft: Wie gesund
sind Bio-Lebensmittel? Wie modern ist der Bio-Anbau? Was bedeutet
Bodenfruchtbarkeit? Ist Bio die richtige Antwort, wenn es um die
Ernährung einer steigenden Weltbevölkerung geht? Wie nützt Bio der
Umwelt, den Nutztieren und der Natur? Wie viel kann die
Bio-Landwirtschaft und Bio-Ernährung für den Klimaschutz leisten? Was
bedeutet mit und nicht gegen die Natur zu arbeiten? – Die Antworten
darauf liefert ab sofort die viermal jährlich erscheinende BIO-FIBEL.

In jeder BIO FIBEL gibt es ein ausführliches Interview mit
interessanten Persönlichkeiten zu aktuellen und zukunftsorientierten
Themen. Weiters erfahren die Leser aktuelle Forschungsergebnisse aus
der Welt der Bio-Forschung, die oft grundsätzlich andere Fragen
stellt, als dies die konventionelle Forschung tut. Aktuelle
Kurzmeldungen rund um Bio und gesunder Ernährung gehören ebenso zum
Konzept der 16-seitigen Zeitschrift für Wissen aus der Biologischen
Landwirtschaft.

Die Bio-Fibel wird vom Freiland Verband herausgegeben und von
einem Redaktionsteam des Forschungsinstituts für Biologischen Landbau
(FiBL Österreich) gestaltet. Als zentrale Vertriebspartner fungieren
die österreichischen Naturkostfachgeschäfte und Bio-Hauszusteller.
Die BIO-FIBEL ist dank finanzieller Mittel aus der EU, dem
Lebensministerium und den Bundesländern kostenlos.

Die Suedtiroler Weinstrasse feiert am 5. Juni die 1. BIOnale

BIOnale – nachhaltig feiern

Önologie trifft Ökologie: Bei der 1. BIOnale am 5. Juni 2009 präsentiert und feiert die Südtiroler Weinstrasse den biologischen Weinbau der Region

Die ersten kreativen Südtiroler Weinbauern haben es bereits vor 30 Jahren vorgemacht – und sich durchgesetzt: Der biologische Weinbau feiert in Südtirols Süden Erfolge und die Bio-Weinbauern gelten mit ihrer in der Vergangenheit oftmals belächelten Arbeit mittlerweile als Pioniere. Davon kann man sich im Rahmen der ersten BIOnale an der Südtiroler Weinstraße am 5. Juni 2009 selbst Überzeugen. Ab 18 Uhr verwandelt sich der Dorfplatz von Andrian zu einem sommerlichen Weinfest mit Biocharakter. Auf der BIOnale wird verkostet, gefeiert und diskutiert. Bei Live-Musik unter freiem Himmel und kulinarischen Spezialitäten – natürlich aus biologischem Anbau – stehen die Winzer zu ihren Weinen Rede und Antwort.

Besucher dürfen im Rahmen dieses Weinfestivals nicht nur vorzügliche Südtiroler Bioweine verkosten, sondern erhalten im Gespräch mit den Winzern einen interessanten Einblick in den ökologischen Weinanbau und was diesen charakterisiert. So machen sich die Bio-Winzer in Südtirols Süden uraltes Wissen um Bodenpflege und Schädlingsbekämpfung mit natürlichen Mitteln zu Nutze: Da kann zum Beispiel schon mal Brennesseltee zur Insektenabwehr zum Einsatz kommen. Mit dem vollkommenen Verzicht auf Gentechnik, chemische Pestizide und Herbizide nehmen die Weinbauern bewusst geringere Erträge in Kauf aber garantieren dadurch die ihnen größtmögliche Nachhaltigkeit und Schadstofffreiheit. Diese ökologische Sorgfalt zahlt sich aus – sowohl was die Qualität der regionalen Bioweine angeht, als auch in Bezug auf die Schonung von Gesundheit und Umwelt.

Wer noch tiefer in das Wein-Kulturland Südtirol eintauchen möchte, hat dazu bei den Südtiroler WeinstraßenWochen Gelegenheit. Vier Wochen lang wird in den 15 Gemeinden der Weinstraße bei festlichen und genussvollen Veranstaltungen gefeiert – von der traditionellen Bozner Weinkost auf Schloss Maretsch bis zum kommunikativen Verkostungshighlight, der „Nacht der Keller“.

Weitere Informationen: Verein Südtiroler Weinstraße, Pillhofstraße 1, I-39057 Frangart (BZ), Tel. +39 0471 860 659,
Fax: +39 0471 861 063, info@suedtiroler-weinstrasse.it ,
www.suedtiroler-weinstrasse.it

Weltpremiere auf der BioFach 2009 – BIONADE Quitte

Weltpremiere auf der BioFach 2009: BIONADE Quitte

Frisch zur BioFach gibt die BIONADE GmbH heute erstmals einem breiten Publikum eine Kostprobe ihrer neuen Sorte BIONADE Quitte. Ab dem 2. März steht die fünfte Geschmacksrichtung zur Lieferung an Handel und Gastronomie bereit.

BIONADE ist nicht irgendeine Bio-Limonade. Das stellt auch die neue Sorte des Familienunternehmens wieder unter Beweis: BIONADE Quitte. Seit BIONADE 1995 mit der Sorte Litschi das erste biologisch hergestellte Erfrischungsgetränk auf den Markt brachte, hat das Unternehmen aus der Rhön sein Sortiment mit Holunder, Kräuter und Ingwer-Orange kontinuierlich erweitert. Mit dem Geschmack der Quitte will BIONADE jetzt bestehende Kunden überraschen und neue Konsumenten überzeugen. So hat der Pionier für außergewöhnliche Sorten abseits des Herkömmlichen wieder ein besonderes Geschmackserlebnis entwickelt: BIONADE Quitte ist, ebenso wie die Sortimentsschwestern, keine alltägliche Sorte – eben eine echte BIONADE.

Gute Gründe für die Quitte

Warum die Wahl bei der Erweiterung des Sortiments auf die Quitte gefallen ist, erklärt Geschäftsführer Peter Kowalsky: „Jeder hat schon mal von der Quitte gehört. Trotzdem ist sie fast vergessen und wird wenig genutzt – schon gar nicht für ein Erfrischungsgetränk. Dabei lässt sich die Quitte sehr gut verarbeiten und kann in Deutschland angebaut werden. Das war für uns ein wichtiges Argument, schließlich versuchen wir so viele Rohstoffe wie möglich von den Bio-Bauern aus unserer Heimatregion Rhön zu beziehen.“ Braugerste und Holunder kommen bereits heute aus dem Bio-Landbau Rhön. Das Ziel: In zwei Jahren soll auch der Bedarf an Quitten mit biologischen Erträgen aus dem Biosphärenreservat Rhön gedeckt werden.

Überraschend frisch – und ab März im Verkauf

BIONADE Quitte schmeckt feinherb-fruchtig und überrascht dabei mit einer exotischen Frische. Wie die anderen Sorten, hat auch BIONADE Quitte einen ganz typischen, unverwechselbaren Geschmack, der insbesondere durch die BIONADE eigene Herstellungsart der biologischen Fermentation bedingt ist.

Im März können die Verbraucher das neue Erfrischungsgetränk mit dem quittengelben Flaschenetikett in Handel und Gastronomie in verschiedenen Gebinden kaufen: in der 0,33 Liter Mehrwegflasche aus Glas, im 24er-Kasten und demnächst auch im 12er-Kasten. Außerdem gibt es BIONADE Quitte in der 0,5 Liter PET-Einwegflasche einzeln und als 6er-Pack.

BIONADE beliefert neben Handel und Gastronomie auch Kantinen, Schulen und Kindergärten. 2008 setzte das Ostheimer Unternehmen in Deutschland circa 200 Millionen Flaschen ab.

Weitere Informationen, darunter ein Interview mit BIONADE Geschäftsführer Peter Kowalsky, die Hintergrund-Information „Gutes tun beginnt beim Produkt“ und „10 Fakten zur Frucht“ unter: www.bionade-quitte.de

Das Ei und der Silberlöffel

Clever haushalten – das Ei und der Silberlöffel

Es ist ein Phänomen und grenzt fast schon an Zauberei: Wenn wir ein Ei mit einem Silberlöffel verspeisen, verfärbt sich das Besteck nur allzu leicht schwarz und das Ei schmeckt metallisch. Dafür verantwortlich sind schwefelhaltige Eiweiße im Hühnerei, die beim Kochen Schwefelwasserstoff abspalten. Dieser reagiert mit der Löffeloberfläche zu schwarzem Silbersulfid. Tipp: Zum perfekten Ei-Genuss daher besser auf Edelstahl-, Perlmutt- oder Kunststofflöffel ausweichen.

Schon gewusst? Eier punkten mit einer überragenden biologischen Wertigkeit. Diese gibt an, in welchem Ausmaß ein Nahrungseiweiß zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß dient. Bei Hühnerei liegt dieser Wert bei hundert Prozent – ein Spitzenwert, der von keinem anderen Lebensmittel erreicht wird.

Gentechnik im Einkaufskorb

Gentechnik im Einkaufskorb
Mehr Überblick im Supermarkt mit neuem aid-Heft

Gentechnisch veränderte Zutaten in Lebensmitteln – allein die Vorstellung macht vielen Verbrauchern Angst. Dabei dürfen laut EU-Regelung eine ganze Reihe veränderter Inhaltsstoffe eingesetzt werden, vom Eiweiß aus modifizierten Sojabohnen bis hin zu biotechnologisch erzeugten Enzymen. Trotz der geltenden Kennzeichnungsverordnung findet man aber häufig keinen entsprechenden Hinweis auf den Verpackungen.
Warum das so ist, beantwortet das überarbeitete aid-Heft „Gentechnik im Einkaufskorb“. Am Einkaufsbeispiel einer durchschnittlichen Familie erklärt es, welche Zutaten in Europa erlaubt sind und welche nicht. Dabei werden auch die neuen Vorschriften für den Hinweis auf gentechnikfreie Produkte berücksichtigt. Darüber hinaus gibt das Heft Antworten auf die Frage, welche Risiken bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln bestehen und welche Vor- und Nachteile mit der Technologie verbunden sind. Außerdem beleuchtet es den scheinbar unlösbaren Konflikt zwischen biologischen Anbaumethoden und gentechnischen Verfahren. Wer beim täglichen Einkauf gut informiert sein möchte, sollte dieses Heft gelesen haben.

aid-Heft „Gentechnik im Einkaufkorb“

36 Seiten. Bestell-Nr. 61-1376, ISBN 978-3-830807-81-0 , Preis: 2,00 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung