Den besten Wein macht die Natur

Fragt man Master of Wine, Jürgen von der Mark weshalb immer mehr Spitzenweingüter auf biologischen Weinbau umstellen, kennt er die Antwort: „Spitzen-Weingüter haben die technischen Möglichkeiten ausgeschöpft – es sind kaum mehr Verbesserungen möglich. Die letzte Reserve liegt im „Rohmaterial Weintraube“ und hier schafft der Bio-Weinbau die besten Voraussetzungen. Denn Bio-Trauben sind gehaltvoll, aromatisch und die beste Basis für einen individuellen Ausdruck.“

Immer mehr erfolgreiche Winzer erkennen heute dieses Potenzial und bewirtschaften ihre Rebberge biologisch. Bekannte Beispiele sind etwa die Spitzenweingüter Chapoutier im Rhônetal und Wittmann in Rheinhessen, die mittlerweile auf kontrolliert biologischen Anbau umgestellt haben. Die Reben werden nicht zu Höchsterträgen gezwungen, es wird auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet. Zwischen den Zeilen wachsen Gräser und bieten Lebensraum für Kleinlebewesen und Mikroorganismen, welche das biologische Gleichgewicht im Rebberg aufrecht erhalten. All diese Massnahmen bieten optimale Lebensbedingungen für die Rebe und bilden somit die Basis für vielschichtige und ausdrucksstarke Weine.

Der resultierende Wein soll den Charakter und die Individualität der Traube wiederspiegeln. Dies gilt es im Keller zu gewährleisten. Durch den allzu freien Einsatz der zugelassenen Hilfsstoffe zum „veredeln“ der Weine ist dies nicht immer gegeben. Uniformität schleicht sich ein in die Weinkeller dieser Welt. Genau aus diesem Grund setzen Spitzenwinzer bewusst auf ein Minimum an Eingriffen und verzichten verstärkt auf den Zusatz von Hilfsmitteln. „Je weniger Eingriffe im Keller, desto klarer zeigt sich der Charakter des Weins. Der Erfolg liegt im Weglassen.“, dessen ist sich auch Master of Wine, Jürgen von der Mark sicher.

Bereits seit über 20 Jahren fördert Delinat den kontrolliert biologischen Weinbau. Wie sich zeigt, entwickelte sich diese Art der Bewirtschaftung bis heute aus der Nische, hin zur anerkannten Methode für die Erzeugung von Spitzengewächsen. In renommierten Weinführern (Guide Hachette, Gambero Rosso usw.) sind Biowinzer bereits weitaus häufiger vertreten, als man aufgrund ihres Anteils an der Weinbaufläche erwarten dürfte. Die Weine aus dem Delinat-Sortiment beweisen bei internationalen Concours und Verkostungen regelmässig, dass sie zu den besten in ihrer Preisklasse gehören.

www.delinat.com

Vinasse gegen Apfelschorf im biologischen Obstbau

Vinasse verringert die Bildung der so genannten Ascosporen von Apfelschorf um mehr als 95 Prozent und ist somit ein wirkungsvolles Mittel gegen diese bedeutende Krankheit. Von diesem Durchbruch für den biologischen Anbau von Äpfeln berichten zwei Forschungsinstitute aus Wageningen in den Niederlanden (Applied Plant Research, PPO; Plant Research International, PRI) in einer Pressemeldung.

Die beiden Institute kooperieren im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes („Replacement of Copper in Organic Production of Grapevine and Apple in Europe“, REPCO) eng mit mehreren Partnern, um unter anderem Apfelschorf, das bisher mit Kupfer bekämpft wurde, mit alternativen Pflanzenschutzmitteln unter Kontrolle zu bekommen.

Vinasse ist ein fermentiertes Abfallprodukt, das bei der Zuckerherstellung entsteht und in kleinem Umfang als Dünger im biologischen Obstbau verwendet wird. Eine Behandlung im Herbst mit Vinasse reduziert den Befall mit Apfelschorf am besten. Außerdem regt Vinasse beträchtlich die Zersetzung der Blätter an. Dieser Effekt wirkt wiederum auch gegen Schorf, da der Pilz in den Blättern überwintert.

Apfelschorf wird durch den Pilz Venturia inaequalis hervorgerufen. Er verursacht wirtschaftlich große Schäden, da er zu dunkelbraunen Läsionen an Blättern und Früchten führt, die die Qualität der Früchte beeinträchtigen. Der Erreger entwickelt sich vor allem dann gut, wenn es im Frühjahr längere Regenperioden gibt.

Im biologischen Landbau waren bisher nur Schwefel und Kupfer zur Bekämpfung der Krankheit zugelassen. Schwefel wirkt jedoch nur vorbeugend. Kupfer ist wirksam, aber da die Europäische Kommission sich für ein europaweites Verbot von Kupfer ausspricht, muss nach Alternativen gesucht werden. In den Niederlanden und in Dänemark ist Kupfer bereits verboten.
(aid, Dr. Marion Morgner)

Fregate Island Private feiert seinen 10. Geburtstag

Zehn Jahre jung: Das Jahr 2007 markiert eine Dekade
Frégate Island Private auf den Seychellen. Derzeit unterzieht sich die luxuriöse
Ressortinsel mit der unvergleichlichen Flora und Fauna einem umfassenden
Renovierungsprogramm. Von Mitte September bis Anfang Dezember 2006 und im
kommenden Jahr sind viele Innovationen im Bereich der 16 Villen, der Lobby, des Spa,
der Bar und auch im Service geplant. Die bekannten amerikanischen Architekten
Wilson & Associates, die bereits für das bestehende Design von Frégate Island Private
verantwortlich zeichnen, legen auch hier wieder gekonnt Hand an.

Derzeit kommen die Gäste bereits in den Genuss folgender Erneuerungen:
• Der VIP Service beginnt nun schon am internationalen Flughafen in Mahé. Ein
Repräsentant der Insel heißt die Gäste willkommen und bringt sie auf dem
schnellsten Weg durch die Passkontrolle direkt zum Helikopter, der die kurze
Strecke nach Fregate Island in rund 20 Minuten zurücklegt.
• Bei der Ankunft auf der Insel begrüßt neben den beiden Managing Directors
auch der „Private Assistant“ die neuen Inselbewohner. Jede Villa wird von einem
solchen persönlichen Assistenten betreut, der sich um alle Bedürfnisse der Gäste
kümmert, Ausflüge und Spa Behandlungen organisiert und bestens über die Insel
Bescheid weiß.

• Das „Rock Spa and Sanctuary“ erhält ein neues Konzept, das auf der
ganzheitlichen Ayurveda Lehre basiert. Meerwasseranwendungen der Marke
Thalgo sowie „Signature Treatments“, bei denen gezielt heimische Pflanzen und
Früchte der Insel verwendet werden, runden das Angebot ab. Ein Yogapavillon
und ein umfassendes Fitnesscenter laden zu Meditation und Training ein. Dr.
Shetty, Ayurveda-Arzt,, Yoga-Guru und Experte in Gesundheitsfragen, begleitet
die Neuausrichtung und lässt seine jahrelange Erfahrung mit einfließen.

• Dass Einkaufen glücklich macht, können die Kunden der neuen Boutique und
Galerie bestätigen. Hier finden sie die Frégate Kollektion „The fabric of the Gods“
mit legeren und eleganten Kleidungsstücken für das Inselleben sowie
handgefertigte Dekorationsgegenstände der Marke „Mother of Pearl“ und weitere
exklusive Accessoires.
• Darüber hinaus locken exquisite Schmuckstücke mit Diamanten, Tanzaniten und
Halbedelsteinen die weiblichen Gäste in den Shop. Die Boutique ist täglich
geöffnet. Wer lieber ungestört einkauft, den berät der „Private Assistant“ auch
gern außerhalb der Öffnungszeiten.
• Die „Abenteuerhöhle“ neben der Pirates Bar lädt zu Dart, Snooker und
verschiedenen Spielen ein. Ein großer Flachbildschirm kann für TV, DVDs und
Computerspiele genutzt werden.
• Auch kulinarisch geht das Ressort zum Jubiläum neue Wege: Der Australier
Stuart Blair kreiert feine Menüs mit rein biologischen Zutaten aus den Inselgärten
und dem Fischfang des Tages.
• Die Verschönerungsarbeiten in den Villen beinhalten neue Dächer, einen
gläsernen Schutz für die Terrasse, frische Farben in den Wohnräumen, ein
verändertes Licht- und Soundkonzept sowie Wireless Internet.

Auch 2007 sind weitere Projekte in Planung:
• Jede Villa erhält einen eigenen Pool.
• Gäste, die mit Familie, Freunden, Butler oder Bodyguards verreisen, können die
neuen Villen mit zwei bzw. drei Schlafzimmern in Anspruch nehmen.
• Im Frégate House lädt künftig die Lobby Bar zu entspannten Drinks ein.
„Luxus in jeder Hinsicht ist die Maxime auf Frégate und wir werden auch weiterhin ein
einzigartiges Inselerlebnis offerieren, das seinesgleichen sucht“, erklärt Onno Poortier,
Chairman der Frégate Island Private LTD.

Zu der exklusiven Anlage gehören 16 Villen, das Haupthaus mit Gastronomie und
Rezeption sowie ein Restaurant mit original kreolischer Küche. Unberührte Natur
machen den besonderen Reiz von Frégate Island Private aus. Feine Sandstrände,
tropischer Dschungel und Obstplantagen bergen eine faszinierende Tier- und
Pflanzenwelt. Der Preis pro Übernachtung in einer Villa inklusive Vollpension und
sämtlichen nicht-alkoholischen Getränken kostet ab 1. April 2007 für zwei Personen
2.400 Euro, Kinder bis 17 Jahre zahlen je nach Alter maximal 345 Euro.
Buchungen
nimmt das Reservierungsbüro Frégate Island Private unter der Telefonnummer 06102-
50 13 21 und der Faxnummer 06102-50 13 22 entgegen.

Weitere Informationen finden
sich unter der Webseite www.fregate.com