Hogmanay in Schottland

Weihnachten und Silvester, das in Schottland Hogmanay heißt, sind auch in Schottland die wichtigsten Feste des Jahres – Und Jahr für Jahr übertrumpfen sich die Tophoteliers des Landes mit dazu passenden Specials – Sterneküche, Tontaubenschießen, Polo und mehr. Es wird alles aufgefahren, was ein Haus an Service, Kulinarik und Freizeitaktivitäten zu bieten hat: Gala-Diners, Maskenbälle, Konzerte, Eislaufbahn, Feuerwerk. Wer es sich leisten kann, erlebt legendäre Adressen in Bestform.

Dreh- und Angelpunkt der Festivitäten ist die schottische Hauptstadt Edinburgh. Die Hogmanay-Streetparty mit jährlich über 100 000 Gästen ist weltberühmt. Doch auch die Adventszeit ist mit romantischen Weihnachtsmärkten, historischen Jahrmarktsattraktionen und einer Eislaufbahn in der Stadt sehr erlebenswert. Zwei der besten Hotels der schottischen Kunst- und Kulturmetropole sind das Sheraton Grand Hotel & Spa und das Prestonfield. Soeben erst haben die 269 Zimmer und Suiten des Sheraton ein neues Design und eine brandaktuelle Ausstattung bekommen. Außerdem entstand ein neues Restaurant, das „One Square“, als zeitgenössisch-britische Antwort auf das klassische Grand Café.

Das Prestonfield hingegen ist das wahrscheinlich exzentrischste Hotels ganz Schottlands. Hinter der Tür des herrschaftlichen Barockbaus unweit des Holyrood Parks wartet ein Märchenreich. Beide Häuser offerieren über die Feiertage besondere Lunch- und Dinnermenüs. Und im Prestonfield gibt es an mehreren Terminen im Dezember weihnachtliche Dinnershows.

In erster Linie sind die Häuser jedoch luxuriöse Ausgangspunkte für Streifzüge durch das festlich gestimmte Edinburgh.

Anders verhält es sich weit außerhalb der Städte. Hier sind meist die Hotels selbst die eigentlichen Reiseziele. Zum Beispiel das Gleneagles, ein weltberühmtes Golfresort nördlich von Edinburgh. Oder das Old Course Hotel Golf Resort & Spa im Golfmekka St. Andrews. Auch das Turnberry, A Luxury Collection Resort, ein traditionsreiches Golfresort im Südwesten Schottlands gehört in diese Kategorie. Wer in einer dieser Adressen eincheckt, kommt nicht nur zum Golfspielen. Mit aufwendigen Spa- und Restaurant-Konzepten sowie ausgefeilten Freizeitaktivitäten gibt es auch im Winter wenig Grund, die weitläufigen und geschichtsträchtigen Anwesen zu verlassen.

Insbesondere um Weihnachten und Neujahr, wo das ohnehin schon umfangreiche Angebot noch einmal um jahreszeitliche Programmpunkte ergänzt wird: Weihnachtsgeschichtenerzähler, Keramik- und Polokurse, Chorkonzerte, Feuerwerke und mehr. Die Specials fallen unterschiedlich umfangreich aus und kosten – je nach Inhalt – zwischen 930 GBP (etwa 1150 Euro) im Old Course und 3290 GBP (etwa 4070 Euro) im Gleneagles für zwei Personen und drei Übernachtungen. Silvesterpreise liegen meist darüber.

Mit dem Freizeit-, Kultur-, Sport- und Wellness-Angebot der großen Resorts können die kleinen, privat geführten Luxushotels des Landes natürlich nicht mithalten. Dafür findet man hier eine fast schon familiäre Atmosphäre. Auch die feine schottische Küche wird hier mit Hingabe gepflegt. Den überwiegenden Rest des Feiertagsprogrammes bietet die Natur – insbesondere an der landschaftlich reizvollen Westküste. So zum Beispiel im Knockinaam Lodge im südwestlichsten Zipfel des Landes. Das abgeschiedene Landhaus am Meer diente einst Churchill und Eisenhower als Ort für geheime Unterredungen. Heute hat findet man hier ein überragendes Restaurant mit einer der längsten ungebrochenen Michelin-Stern-Traditionen in Schottland. Wer über Weihnachten oder Silvester in dem Neun-Zimmer-Hotel eincheckt, erlebt schottische Landhausromantik pur.

Ein ähnliches Angebot macht das im Nordwesten gelegene The Torridon in Wester Ross. Das „Scottish Hotel of the Year 2011“ ist ein verwinkeltes, viktorianisches Kleinod mit Türmchen, Spitzdächern und unzähligen Schornsteinen. Auch geführte Wanderungen, Bogen- oder Tontaubenschießen werden angeboten. Und natürlich gehört Whisky dazu – als Aperitif, als Digestif oder einfach so. Die Hotelbar hält über 300 verschiedene Sorten davon bereit.

Und um Fort William findet man gleich zwei außergewöhnliche Hotels: Das Airds Hotel war einst eine urige Fährwirtschaft und ist heute ein kleines, privates Luxushotel mit Gourmetrestaurant, berühmt vor allem für seine Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten. Über Weihnachten ist das Haus bereits seit Langem ausgebucht. Für Hogmanay gilt hier ein Drei-Nächte-Special. Dabei wird typisch schottisch mit dem traditionellen Ceilidh – einer Art Squaredance – in das neue Jahr getanzt. Außerdem gibt es Gourmetdinner und weitere Köstlichkeiten.

Klein aber sehr exklusiv ist das Inverlochy Castle. Einst war das Schloss am Fuße des Ben Nevis das Lieblingsrefugium der englischen Königin Victoria. Mittlerweile zählt es zu den besten Hotels in Europa. Prächtige Salons, Gemälde, wertvolles Mobiliar, Sterneküche aber vor allem das weitläufige, malerische Anwesen mit eigenem See machen das Hotel auch heute noch zu einem königlichen Ort.

Drei Übernachtungen für zwei Personen kosten über Weihnachten oder Hogmanay in diesen Häusern zwischen ab 558 GBP (etwa 690 Euro, The Torridon) und 2910 GBP (etwa 3600 Euro, Inverlochy Castle). Auch hier unterscheiden sich die Inklusivleistungen der Specials deutlich.

Und wer sich für Burgen und Whisky interessiert, kommt am Nordosten des Landes, der ehemaligen Grampian-Region – „Scotland’s Castle and Whisky country“ – nicht vorbei. Bester Ausgangspunkt dafür ist Aberdeen. Das Offshore-Business hat die Stadt einst reich gemacht und luxuriöse Orte wie das Marcliffe Hotel & Spa entstehen lassen. Es ist bis heute das einzige Fünfsternehotel in Aberdeen und berühmt für seine frankoschottische Küche. Drei Übernachtungen für zwei Personen inkl. verschiedener Gourmet-Mahlzeiten und weiterer Extras kosten ab 870 GBP (etwa 1080 Euro) über Weihnachten und 1190 GBP (etwa 1470 Euro) über Silvester, dann inklusive Gala-Ball.

Nähere Informationen zu allen genannten Anwesen und den Feiertagsspecials bietet die Luxusmarketinggruppe Connoisseurs Scotland unter www.luxuryscotland.co.uk

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