Hogmanay in Schottland

Weihnachten und Silvester, das in Schottland Hogmanay heißt, sind auch in Schottland die wichtigsten Feste des Jahres – Und Jahr für Jahr übertrumpfen sich die Tophoteliers des Landes mit dazu passenden Specials – Sterneküche, Tontaubenschießen, Polo und mehr. Es wird alles aufgefahren, was ein Haus an Service, Kulinarik und Freizeitaktivitäten zu bieten hat: Gala-Diners, Maskenbälle, Konzerte, Eislaufbahn, Feuerwerk. Wer es sich leisten kann, erlebt legendäre Adressen in Bestform.

Dreh- und Angelpunkt der Festivitäten ist die schottische Hauptstadt Edinburgh. Die Hogmanay-Streetparty mit jährlich über 100 000 Gästen ist weltberühmt. Doch auch die Adventszeit ist mit romantischen Weihnachtsmärkten, historischen Jahrmarktsattraktionen und einer Eislaufbahn in der Stadt sehr erlebenswert. Zwei der besten Hotels der schottischen Kunst- und Kulturmetropole sind das Sheraton Grand Hotel & Spa und das Prestonfield. Soeben erst haben die 269 Zimmer und Suiten des Sheraton ein neues Design und eine brandaktuelle Ausstattung bekommen. Außerdem entstand ein neues Restaurant, das „One Square“, als zeitgenössisch-britische Antwort auf das klassische Grand Café.

Das Prestonfield hingegen ist das wahrscheinlich exzentrischste Hotels ganz Schottlands. Hinter der Tür des herrschaftlichen Barockbaus unweit des Holyrood Parks wartet ein Märchenreich. Beide Häuser offerieren über die Feiertage besondere Lunch- und Dinnermenüs. Und im Prestonfield gibt es an mehreren Terminen im Dezember weihnachtliche Dinnershows.

In erster Linie sind die Häuser jedoch luxuriöse Ausgangspunkte für Streifzüge durch das festlich gestimmte Edinburgh.

Anders verhält es sich weit außerhalb der Städte. Hier sind meist die Hotels selbst die eigentlichen Reiseziele. Zum Beispiel das Gleneagles, ein weltberühmtes Golfresort nördlich von Edinburgh. Oder das Old Course Hotel Golf Resort & Spa im Golfmekka St. Andrews. Auch das Turnberry, A Luxury Collection Resort, ein traditionsreiches Golfresort im Südwesten Schottlands gehört in diese Kategorie. Wer in einer dieser Adressen eincheckt, kommt nicht nur zum Golfspielen. Mit aufwendigen Spa- und Restaurant-Konzepten sowie ausgefeilten Freizeitaktivitäten gibt es auch im Winter wenig Grund, die weitläufigen und geschichtsträchtigen Anwesen zu verlassen.

Insbesondere um Weihnachten und Neujahr, wo das ohnehin schon umfangreiche Angebot noch einmal um jahreszeitliche Programmpunkte ergänzt wird: Weihnachtsgeschichtenerzähler, Keramik- und Polokurse, Chorkonzerte, Feuerwerke und mehr. Die Specials fallen unterschiedlich umfangreich aus und kosten – je nach Inhalt – zwischen 930 GBP (etwa 1150 Euro) im Old Course und 3290 GBP (etwa 4070 Euro) im Gleneagles für zwei Personen und drei Übernachtungen. Silvesterpreise liegen meist darüber.

Mit dem Freizeit-, Kultur-, Sport- und Wellness-Angebot der großen Resorts können die kleinen, privat geführten Luxushotels des Landes natürlich nicht mithalten. Dafür findet man hier eine fast schon familiäre Atmosphäre. Auch die feine schottische Küche wird hier mit Hingabe gepflegt. Den überwiegenden Rest des Feiertagsprogrammes bietet die Natur – insbesondere an der landschaftlich reizvollen Westküste. So zum Beispiel im Knockinaam Lodge im südwestlichsten Zipfel des Landes. Das abgeschiedene Landhaus am Meer diente einst Churchill und Eisenhower als Ort für geheime Unterredungen. Heute hat findet man hier ein überragendes Restaurant mit einer der längsten ungebrochenen Michelin-Stern-Traditionen in Schottland. Wer über Weihnachten oder Silvester in dem Neun-Zimmer-Hotel eincheckt, erlebt schottische Landhausromantik pur.

Ein ähnliches Angebot macht das im Nordwesten gelegene The Torridon in Wester Ross. Das „Scottish Hotel of the Year 2011“ ist ein verwinkeltes, viktorianisches Kleinod mit Türmchen, Spitzdächern und unzähligen Schornsteinen. Auch geführte Wanderungen, Bogen- oder Tontaubenschießen werden angeboten. Und natürlich gehört Whisky dazu – als Aperitif, als Digestif oder einfach so. Die Hotelbar hält über 300 verschiedene Sorten davon bereit.

Und um Fort William findet man gleich zwei außergewöhnliche Hotels: Das Airds Hotel war einst eine urige Fährwirtschaft und ist heute ein kleines, privates Luxushotel mit Gourmetrestaurant, berühmt vor allem für seine Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten. Über Weihnachten ist das Haus bereits seit Langem ausgebucht. Für Hogmanay gilt hier ein Drei-Nächte-Special. Dabei wird typisch schottisch mit dem traditionellen Ceilidh – einer Art Squaredance – in das neue Jahr getanzt. Außerdem gibt es Gourmetdinner und weitere Köstlichkeiten.

Klein aber sehr exklusiv ist das Inverlochy Castle. Einst war das Schloss am Fuße des Ben Nevis das Lieblingsrefugium der englischen Königin Victoria. Mittlerweile zählt es zu den besten Hotels in Europa. Prächtige Salons, Gemälde, wertvolles Mobiliar, Sterneküche aber vor allem das weitläufige, malerische Anwesen mit eigenem See machen das Hotel auch heute noch zu einem königlichen Ort.

Drei Übernachtungen für zwei Personen kosten über Weihnachten oder Hogmanay in diesen Häusern zwischen ab 558 GBP (etwa 690 Euro, The Torridon) und 2910 GBP (etwa 3600 Euro, Inverlochy Castle). Auch hier unterscheiden sich die Inklusivleistungen der Specials deutlich.

Und wer sich für Burgen und Whisky interessiert, kommt am Nordosten des Landes, der ehemaligen Grampian-Region – „Scotland’s Castle and Whisky country“ – nicht vorbei. Bester Ausgangspunkt dafür ist Aberdeen. Das Offshore-Business hat die Stadt einst reich gemacht und luxuriöse Orte wie das Marcliffe Hotel & Spa entstehen lassen. Es ist bis heute das einzige Fünfsternehotel in Aberdeen und berühmt für seine frankoschottische Küche. Drei Übernachtungen für zwei Personen inkl. verschiedener Gourmet-Mahlzeiten und weiterer Extras kosten ab 870 GBP (etwa 1080 Euro) über Weihnachten und 1190 GBP (etwa 1470 Euro) über Silvester, dann inklusive Gala-Ball.

Nähere Informationen zu allen genannten Anwesen und den Feiertagsspecials bietet die Luxusmarketinggruppe Connoisseurs Scotland unter www.luxuryscotland.co.uk

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Ziehen Sie sich warm an, Schottland ist kühl im Winter!

Purity Vodka aus Schweden ist der beste Bio-Wodka der Welt

Purity Vodka gewann Gold bei den Vodka Masters und Travel Retail Masters in Cannes. Der in dem Schloss Ellinge Castle in Schweden produzierte Wodka erhielt Goldmedaillen und Meistertitel in sieben von sieben Kategorien. Purity Vodka erzielte in der Kategorie „Bio“ die höchste Punktzahl, ein in der Geschichte dieses Wettbewerbs bislang einmaliges Ergebnis.

Purity Vodka beteiligte sich zum dritten Mal in Folge an den renommierten Wettbewerben „Vodka Masters“ und „Travel Retail Masters“, die von dem britischen Fachmagazin The Spirits Business veranstaltet werden. In diesem Jahr nahm Purity Vodka in sieben Kategorien teil und gewann auch in allen Kategorien Goldmedaillen und Meistertitel. Purity Vodka erhielt Gold in „Mikrodestillerie“ und „Klare Spirituosen“ sowie zwei Goldmedaillen für „Design“ und „Verpackung“. Dem Wodka wurde in den Kategorien „Skandinavien“, „Weichheit“ und „Bio“ die höchste Auszeichnung verliehen: die Meistermedaille.

Purity Vodka gewann insgesamt sieben Auszeichnungen und erhielt dazu von der Jury eine besondere Erwähnung, da er die höchste Punktzahl erzielte, die jemals in der Kategorie „Bio“ vergeben wurde. Laut Daisy Jones, Mitherausgeberin von The Spirits Business, „wurden in der Geschichte der Masters noch nie so viele Auszeichnungen an einen einzelnen Hersteller verliehen.“

Alle am Wettbewerb teilnehmenden Wodkasorten wurden blind von einer renommierten Jury aus Journalisten und Wodka-Experten getestet. Juryvorsitzender war Ian Wisniewski, einer der weltweit führenden Wodka-Spezialisten. In einem Wettbewerb, in dem mehr als 100 Wodkasorten um die höchste Auszeichnung kämpfen, stellt der erste Platz in sieben von sieben Kategorien ein einzigartiges Ergebnis dar – besonders für ein kleines Unternehmen, das aus einer ländlichen Gegend Schwedens stammt.

„Für uns ist der Preis als bester Bio-Wodka besonders wichtig. In den letzten Jahren konnte das Segment der Bio-Getränke ein schnelles Wachstum verzeichnen, obwohl im Allgemeinen die Auffassung gilt, dass die Qualität von Bio-Getränken nicht an die von nicht-biologischen Getränken heranreicht. Wir haben zehn Jahre damit verbracht, Purity Vodka zu verfeinern. Unser Ziel war es, nicht nur mindestens so gut zu sein wie der beste nicht-biologische Wodka, sondern eine eigene Klasse zu kreieren. Purity Vodka erhielt die höchste Punktzahl, die jemals eine Spirituose in der Geschichte von The Spirits Masters erzielte, und das bedeutet eine großartige Anerkennung. Wir hoffen, dass dies in der Spirituosenindustrie Eindruck hinterlassen wird“, sagt Thomas Kuuttanen, Master Blender bei Purity Vodka.

Purity Vodka wird als Ultra-Premium-Wodka geführt und ist weltweit in mehr als 30 Ländern erhältlich. Purity Vodka verfügt gegenwärtig über Niederlassungen in Malmö, Schweden und in New York.

Dirty Dancing Festival in Lake Lure, North Carolina

Das Dirty Dancing Festival geht am Originalschauplatz in North Carolina, USA in die zweite Runde. In diesem Jahr wurde die National Watermelon Association (Vereinigung der Wassermelonen Bauern) als Co-Sponsor gewonnen. Wassermelonen waren ein wichtiges Requisit im Film Dirty Dancing. Auch wenn der Streifen beinahe ein Vierteljahrhundert alt ist, erinnern sich viele Fans noch wehmütig an ihre erste Leinwandbegegnung mit Johnny Castle und „Baby“. Am Drehort des Kinohits von 1987 haben Fans des Films in diesem Herbst die Möglichkeit, ihre Erinnerungen aufzufrischen: Lake Lure in North Carolina veranstaltet vom 16. Bis 18. September 2011 das zweite „Dirty Dancing Festival“ unter freiem Himmel mit Musik, Tanz – und natürlich dem Film selbst.

In einer Liste der BBC News aus dem letzten Jahr belegte Dirty Dancing den ersten Platz unter den von Frauen meistgesehenen Filmen, und der anhaltende Erfolg zeigt sich auch im neuen Dirty Dancing: The Musical, das wie der Film aus der Feder von Eleanor Bergstein stammt und bereits über fünf Millionen Besucher in aller Welt in die Musiktheater gelockt hat.

Dirty Dancing Festival in Lake Lure

Das Festival beginnt am Freitagabend (16. September) mit einer kostenlosen Vorführung des Films vor dem Hintergrund des Sees an genau jener Stelle der Bucht „Firefly Cove“, an der bei den Dreharbeiten die Hütte stand, in der Tanzlehrer Johnny Castle wohnte – dargestellt von dem 2009 verstorbenen Frauenschwarm Patrick Swayze.

Lake Lift Wettbewerb beim ersten Festival 2010

Am Samstag (17. September) gibt es Geschichten rund um den Film, ganztägig Tanzunterricht und Tanzwettbewerbe sowie Spaß und Unterhaltung mit Bezug zum Film für die ganze Familie – zum Beispiel einen Wettbewerb im Wassermelonentragen und im Melonenkern-Weitspucken. Nachmittags können sich die Besucher im „Lake Lift“ üben. Wer zu schwach für diese Hebefigur ist, muss sich keine Sorgen machen – man steht im Wasser und „Abstürze“ enden entsprechend gefahrlos.

Das Festival hat seinen Höhepunkt mit einer eleganten „Time of Your Life Gala“ am Samstagabend – ganz im Stil der sechziger Jahre, in denen die Filmhandlung ja angesiedelt war. Hier werden berühmte Nummern aus dem Film live nachgetanzt, eine Band spielt mit dem passenden Sound auf, und sowohl Amateure als auch Profis können sich im Shag-Tanz messen. Ein besonderer Knüller wird die Versteigerung von Original-Andenken aus dem Film in einer Auktion am Sonntag sein.

Die Stadt Lake Lure am gleichnamigen See – laut National Geographic einem der zehn schönsten künstlichen Seen der Welt – liegt in den Ausläufern der Appalachen im äußersten Westen des Staates an der US Bundesstraße 64/74. Sie befindet sich rund 30 km südlich der I 40, einer der wichtigsten Verkehrsadern zwischen Ost und West, und nicht weit vom Ende der Panoramastraße „Blue Ridge Parkway“ ( www.BlueRidgeParkway.org ), die in der Nähe der Bundeshauptstadt Washington (D.C.) beginnt. Am besten erreicht man den Veranstaltungsort mit dem Auto.

Ein Teil der Einnahmen fließt wohltätigen und kulturellen Zwecken zu. Näheres dazu findet man auf der offiziellen Website des Festivals ( www.DirtyDancingFestival.com ).

Kulinarium 2010 im Schlosshotel Lerbach

Das Schlosshotel Lerbach lädt im Rahmen seines gerade erschienen Kulinariums 2010 zu zahlreichen kulinarischen und kulturellen Highlights in der zweiten Jahreshälfte. Damit spricht das Schlosshotel nicht nur alle Sinne sondern auch alle Zielgruppen an. Auf dem Programm stehen unter anderem der „Pure Nature“ – Kochkurs mit Drei-Sterne-Koch Nils Henkel, die Kocheinführung mit dem neuen Küchenchef der Brasserie „Coq au vin“, Sebastian Prüßmann, das Krimidinner „Der Spuk von Darkwood Castle“ sowie ein Musical für Kinder und eine Lesung mit Matthias Politycki. Parallel zur Tour de France vom 3. bis 25. Juli lädt das Schlosshotel zu einer kulinarischen Rundreise: Angelehnt an die Etappen mit Start in Rotterdam, einem Exkurs über Brüssel durch die Ardennen bis zum Ziel in Paris wählen die Gäste aus insgesamt 14 Köstlichkeiten. Tischweise kann man zum Preis von 32 Euro für die obligatorischen ersten vier Etappen und von acht Euro für jede weitere Etappe antreten. Eine komplette kulinarische Tour kostet 105 Euro. Das Angebot ist mit Ausnahme des Sonntags an allen Tagen buchbar.

Unter www.schlosshotel-lerbach.com/de/kulinarium_schlosshotel_lerbach erhalten Interessierte weitere Informationen.

Historische Gartentour in Wales

Historische Gartentour in Wales

Mehr als nur Pflanzen bietet eine historische Gartentour im nordwalisischen Bodelwyddan Castle. Das viktorianische Zeitalter, in dem dieser Garten seine jetzige Form erhielt, war geprägt durch zahlreiche Erfindungen und neue Ideen auf dem Gebiet der Gartenbaukunst sowie der Entdeckung exotischer Pflanzen. Die Historic Garden Tour zeigt neben einem allgemeinen Einblick auch, welche Rolle Gärten schon immer in unserem Leben spielten und spielen.

www.bodelwyddan-castle.co.uk/

Gourmet-Reiseziel Schottland

Gourmet-Reiseziel Schottland

Schottland liebt man für seine Natur, seine Geschichte und seine Bewohner. Dass das Land auch für Feinschmecker die Reise lohnt, wissen nur Eingeweihte. Wer die genussvollste Seite Nord-Großbritanniens entdecken will, beginnt am besten in einem der zahlreichen kleinen und großen Luxushotels des Landes.

Das Schottland-Klischee des kontinentalen Europäers sitzt: Burgen, Whisky, raues Klima, bezaubernde Landschaften und freundliche Menschen. Hervorragende Küche zählt gemeinhin nicht dazu. Zu sehr hat sich das Bild vom Haggis, einem gekochten, mit Schafsinnereien gefüllten Schafsmagen, als schottisches Nationalgericht festgesetzt. Dem Zartbesaiteten schaudert bei der Beschreibung der Zubereitung. Und tatsächlich ist der Geschmack dieses entfernten Verwandten des Pfälzer Saumagens nicht Jedermanns Sache.

Haggis war ein Arme-Leute-Essen. Ursprünglich aus dem Bedürfnis entstanden, auch die Nebenprodukte beim Schlachten, halt- und genießbar zu machen. Auch heute gilt das Gericht eher als Speise des einfachen Mannes. Trotzdem oder gerade deshalb ist Haggis längst ritueller Bestandteil schottischer Festtage geworden.

Doch es gibt auch eine ganz andere, hierzulande wenig bekannte kulinarische Tradition in Schottland. Es ist die Küche, wie sie in den Jagdzimmern herrschaftlicher Landsitze und in den Salons opulenter Stadthäuser geschätzt wurde und wird. Eine Küche der Oberschicht. Es ist eine Kochkunst, die von der kontinentaleuropäischen gar nicht so verschieden ist. Sie lebt von erstklassigen Zutaten, deren natürlicher Geschmack so wenig wie möglich überdeckt wird. Die besten Stücke von Rind, Lamm, Reh, Schwein oder Fisch werden oft einfach im Ofen gegart und mit allenfalls milden, auf keinen Fall dominanten Soßen serviert.

Die verwendeten Zutaten spiegeln die geografische Vielfalt des Landes wider. Aus dem Hochland stammt das „Aberdeen Angus“, eine der besten Rinderzüchtungen der Welt. Aus den kalten Gewässern der Nordsee kommen Steinbutt, Scholle, Seezunge und Heilbutt. Aus den vom Golfstrom erwärmten Fischgründen der Westküste Krustentiere, Hummer, Krabben, Muscheln und Scampi. Und aus den kristallklaren Flüssen Lachs und Forelle von berühmter Qualität.

Wer vor Ort erleben will, was die führenden Köche des Landes aus diesen Zutaten machen – und wer es sich leisten kann -, steigt am besten in einem der zahlreichen, exzellenten Luxushotels ab. Fast immer zählen die Küchenchefs der Restaurants dieser Häuser zu den besten in ganz Schottland. Bei der Auswahl hilft zum Beispiel Connoisseurs Scotland, die einzige rein-schottische Luxushotelkooperation. In ihrem jährlich erscheinenden Handbuch und auf ihrer Website präsentiert sie die Crème de la Crème an Hotels mit hervorragenden Restaurants in den unterschiedlichen Regionen des Landes. An der Spitze steht natürlich das Restaurant Andrew Fairlie des namensgebenden Spitzenkochs im legendären Gleneagles Hotel. Es ist das einzige Restaurant in Schottland, das zwei Michelin-Sterne trägt.

Daneben bietet Schottland insgesamt 13 Restaurants mit einem Michelin-Stern. Drei davon sind Mitglieder von Connoisseurs: Inverlochy Castle, Boath House und Knockinaam Lodge. Diese Häuser sind, wie auch das Gleneagles, übrigens nicht nur wegen ihrer Küche die Reise wert, sondern auch, weil hier Geschichte, Ambiente und kulinarischer Genuss zu einem ganz eigenen, typisch schottischen Erlebnis verschmelzen.

Das Gleneagles etwa ist ein 5-Sterne-Luxushotel in der Nähe der Ortschaft Auchterarder, etwa eine Stunde von Edinburgh entfernt, das 1924 im Stil eines französischen Châteaus inmitten eines malerischen, fast 350 Hektar großen Anwesens errichtet wurde. Wer in diesem prächtigen Haus bei Andrew Fairlie zu Gast ist, genießt nicht nur schottische Küche mit starken französischen Einflüssen, sondern spürt dabei auch den Verve der Goldenen Zwanziger wie an kaum einem anderen Ort in Schottland.

Noch etwas weiter zurück versetzt fühlt man sich im Inverlochy Castle. Das romantische Fünf-Sterne-Schlosshotel in idyllischer Landschaft in der Nähe von Fort William stammt aus dem Jahr 1863 und begeisterte bereits die englische Königin Victoria I., die 1873 hierher kam, um Abseits des Londoner Trubels in perfekter Ruhe zu zeichnen und zu malen.

Ölgemälde, Himmelbetten, Deckenmalerei, schwere Kristallleuchter, prunkvolle Salons: Alles im Schloss beschwört eine große, längst vergange Epoche. Zum Diner wird in eines der drei Speisezimmer gebeten. Man sitzt umgeben von wertvollen Möbeln, die der König von Norwegen einst als Geschenk machte, blickt hinaus in die verzauberte Highland-Landschaft und lässt seinen Gaumen erklären, wofür das Restaurant einen Michelin-Stern und drei rote Rosetten der britischen Automobil Association erhalten hat.

Küchenchef Philip Carnegie bezeichnet seinen Stil als „moderne britische Küche“. Die Zutaten sind unverkennbar schottisch: Krabben von der Isle of Sky, Garnelen aus Loch Linnhe – einer Meeresbucht in der Nähe des Hotels -, Steinbutt und Seebarsch, Wild und Fasan. Ein kulinarischer wie optischer Genuss sind auch die Desserts: Zum Beispiel karamellisierter Reisauflauf mit Aprikosenmilchshake.

Weiter nördlich, in Auldearn, einem kleinen Dorf unweit von Inverness, findet man das Boath House. Das kleine Landhaushotel steht inmitten eines acht Hektar großen, liebevoll gestalteten Landschaftsgartens mit Wiesen, Wäldchen, Wasserläufen, verschlungenen Wegen und sonnigen Sitzecken.

Als die heutigen Eigentümer, Don und Wendy Matheson, das historische Anwesen Anfang der 1990er Jahre entdeckten, war es vom Verfall bedroht. Erst seit 1997, nach jahrelanger und aufwendiger Restaurierung des Gebäudes – Baujahr 1825 – und seiner Außenanlagen, wird das Haus als Hotel betrieben und ist heute mit seinen nur fünf Zimmern und drei Suiten ein beliebtes Hideaway für Ruhe suchende Gäste aus dem In- und Ausland. Sein Restaurant gilt als eines der zehn besten in ganz Schottland.

Letzteres ist vor allem Küchenchef Charlie Lockley zu verdanken, der sich seit Anfang an dem Hotel verbunden fühlt und die Leidenschaft der Mathesons für den Slow-Food-Gedanken sowie die Verwendung von regionalen und biologisch angebauten Zutaten teilt. Der Küchengarten des Hotels spendet Früchte, Kräuter und Gemüse für seine preisgekrönten Gerichte. Auch der Honig kommt aus eigener Produktion.

Fisch und Meeresfrüchte werden täglich fangfrisch von Fischern der Westküste geliefert. Fleisch und Käse stammen von lokalen, biologisch landwirtschaftenden Erzeugern. Als charakteristisch für Lockleys Stil gilt die Verwendung von Wild und wild wachsenden Zutaten sowie deren traditionelle Zubereitung. Jüngster Glanzpunkt seiner Karriere: Im Jahr 2009 ging Lockley bei den Scottish Chef Awards, dem prestigeträchtigsten Wettbewerb für Schottlands Spitzenköche, in der Kategorie „Scottish Chef of the Year“ als Gewinner hervor.

Den Preisträger des vergangenen Jahres in dieser Kategorie findet man übrigens ganz im Süden Schottlands, an einem einsamen Küstenabschnitt am Ende einer verschlungenen Straße im Verwaltungsbezirk „Dumfries and Galloway“. Hier steht, fernab von allem, das Knockinaam Lodge, ein elegantes, viktorianisches Landhaus aus dem Jahr 1869, das einst von Lady Hunter-Blair als Ausgangspunkt für die Jagdausflüge der englischen High Society erbaut wurde.

Zu den berühmtesten Gästen des Hotels zählen Sir Winston Churchill und General Eisenhower, die sich ein Jahr vor Ende des Zweiten Weltkrieges hier aufhielten um, wie man vermutet, die Landung der Alliierten in der Normandie vorzubereiten. Auch in der Literatur hat das Haus seinen Platz gefunden. Es spielt eine kleine Rolle im 1915 erschienen Kriminalroman „Die neununddreißig Stufen“ des schottischen Schriftstellers John Buchan. Ein Stoff, der mehrmals verfilmt wurde. Die berühmteste Adaption stammt von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1935.

Mit seinen neun Zimmern ist Knockinaam, wie auch das Boath House, eines der kleinsten Luxushotels des Landes. Und auch hier hat es stets talentierte Küchenchefs gegeben, die dem Hotelrestaurant mit Kreativität und Hingabe überregionale Strahlkraft verliehen haben. Bereits seit 1988 trägt das Restaurant des Knockinaam einen Michelin-Stern – so lange wie kaum ein anderes Gourmetlokal in Schottland. Der Hüter des Sterns ist seit 1994 Tony Pierce. Vor seinem Engagement im Knockinaam war der heutige Chefkoch bereits im Gleneagles und im Inverlochy Castle tätig. Seine Gerichte sind kunstvolle und minimalistische Präsentationen lokaler Spezialitäten.

Man fragt sich, was einen Koch von Pierce“ Kaliber in einem kleinen, abgelegenen, wenn auch luxuriösen Landhotel hält. Wer einmal ein Diner im Knockinaam erlebt hat, hat einen Verdacht: Es muss die Landschaft sein. Diese Zutat gibt es nur hier.

Info:

The Gleneagles Hotel, Auchterarder, Perthshire, PH3 1NF, Scotland, Tel. +44 1764 662231. 269 Zimmer, davon 16 Suiten; außerdem „Braid House“ mit 59 weiteren Zimmern und vier Veranstaltungsräumen. Übernachtung ab etwa 210 Euro/Person. Drei-Gänge-Menü ab etwa 58 Euro. Internet: www.gleneagles.com

Inverlochy Castle, Torlundry, Fort William, PH33 6SN, Scotland, Tel. +44 01397 702177. 17 Zimmer, Übernachtung ab etwa 160 Euro/Person. Fünf-Gänge-Menü für etwa 70 Euro. Internet: www.inverlochycastlehotel.com

Boath House, Auldearn, Nairn, IV12 5TE, Scotland, Tel. +44 1667 454896. Neun Zimmer und drei Suiten. Übernachtung ab etwa 140 Euro/Person. Sechs-Gänge-Menü für etwa 72 Euro. Internet: www.boath-house.com

Knockinaam Lodge, Portpatrick, Dumfries and Galloway, DG9 9AD, Tel. +44 1776 810471. Neun Zimmer. Übernachtung ab etwa 190 Euro/Person. Drei-Gänge-Menü ab etwa 55 Euro. Internet: www.knockinaamlodge.com

Connoisseurs Scotland, P.O. Box 26164, Dunfermline, KY11 9WQ, Scotland, Tel. +44 1383 825800. Kooperation von 23 Luxushotels in ganz Schottland. Das aktuelle Handbuch der Kooperation kann im Internet unter www.luxuryscotland.co.uk kostenlos bestellt werden.

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Great British Cheese Festival

Alles Käse in Cardiff

Spätestens seit den Filmen von Wallace and Gromit ist bekannt, dass der Brite ein Stück guten Käse durchaus zu schätzen weiß und Sorten wie Derby, Stilton oder Wensleydale lassen ja kontinentaleuropäische Käseliebhaber mit der Zunge schnalzen. Freunde der mehr oder weniger stark duftenden Milchprodukte kommen am 26. und 27. September 2009 voll auf ihre Kosten, wenn auf dem Great British Cheese Festival im Cardiff Castle mehr als 400 verschiedene Käsesorten zu bestaunen und natürlich auch zu verkosten sind.

Weitere Informationen unter www.thecheeseweb.com

Pezula Private Castle – Südafrika

Afrikanischer Traum wird wahr

Pezula Private Castle in Knysna legt Luxusarrangements auf

Das Pezula Resort Hotel & Spa an der Garden Route in Knysna, Südafrika punktet mit seiner neuen Errungenschaft: einst Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft vorenthalten, ist das Pezula Private Castle direkt am spektakulären Strand Noetzie seit einem Jahr offiziell zu buchen. Ergänzt wird nun der Castle Komplex aus drei Gebäuden mit fünf Suiten durch die neu aufgelegten Luxusarrangements.

African Dream -Seven Night Package
Der afrikanische Traum setzt sich zusammen aus fünf Nächten im Pezula Private Castle und zwei Nächten in einem privaten, malariafreien Wildreservat mit Safari-Erlebnis für eine Gruppe bis zehn Personen.

Das Arrangement startet mit einem luxuriösen Transfer vom Flughafen George zur Strandvilla Pezula Private Castle. Die Gäste werden mit Austern und Sekt auf ihrer Terrasse empfangen. Die einzigartige Lage am breiten feinen Sandstrand mit Blick auf das Meer und die wilden Steinformationen sowie die luxuriöse Ausstattung und der exzellente Service brachten der Luxusunterkunft während der CNBC Property Awards den Titel „Best International Property“ ein. Nelson Mandela zählt zu den ersten Gästen des Hauses.

Ein privater Chefkoch und ein Butler sorgen für das Wohl der Gäste; Sei es das selbst zusammengestellte Wunschmenü im Poolpavillon mit frischesten Zutaten, beste afrikanische Weine bei Sonnenuntergang oder frische Säfte im privaten Fitnessraum. Im Arrangement inbegriffen sind ebenso die Greenfees auf dem Pezula Championship Golfplatz, eine tägliche Spa-Behandlung und Ausritte über das 612

Hektar große Pezula Gelände, das eine Vielfalt an Flora und Fauna aufweist – von ursprünglichen Wäldern bis hin zum typischen Fynbos.
Ein erfahrener Guide nimmt die Gäste mit auf Wanderung, auch Kanufahrten auf dem ruhigen Noetzie River sowie Bogenschießen und Tennis in der Naturarena „Field of Dreams“ sind Teil der Offerte.

Nach fünf Nächten absoluter Privatsphäre mit Top-Service und einer breiten Palette an Freizeitaktivitäten auf dem Areal des Luxusresorts Pezula schließt sich ein unvergessliches Safari-Erlebnis an. Nach dem Transfer nach Plettenberg Bay Airport heben die Gäste mit einem privaten Charter ab. In einem exklusiven privaten Wildreservat in der östlichen Kapregion wird die Gruppe in einer Fünf-Sterne Lodge fürstlich beherbergt. Auf täglichen Safari-Trips sind mit etwas Glück die berühmten „Big Five“ zu beobachten.

Die Offerte „African Dream“ mit sieben Übernachtungen und genannten Leistungen inklusive aller Speisen und Getränke für maximal zehn Personen in fünf Suiten kostet vom 1. Mai bis 30. September 2009 ZAR 586.000 (ca. EUR 48.300) und vom 1. Oktober 2009 bis 5. Januar 2010 ZAR 693.000 (ca. EUR 57.100).

Pezula Private Castle ist eine private Residenz, die vom nahe gelegenen Fünf-Sterne Pezula Resort Hotel & Spa geführt wird. Das Resort Hotel mit 78 Suiten, dem vielfach prämierten Spa und dem „Zachary’s“, als eines der zehn besten Restaurants Südafrikas ausgezeichnet, liegt 70 Kilometer vom Flughafen George entfernt, der innerhalb 40 Flugminuten von Kapstadt zu erreichen ist.

Mehr Informationen zum Pezula Private Castle und zu weiteren Arrangements auf der neuen Website: www.pezulaprivatecastle.com

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Pezula Resort Hotel & Spa in Südafrika

Märchenhochzeit im Strandschloss – Da sagt keiner «nein»! Pezula Resort Hotel & Spa in Südafrika offeriert Hochzeits- und Flitterwochen-Arrangement in märchenhaftem Ambiente

Das Fünf-Sterne Pezula Resort Hotel & Spa an der Garden Route in Knysna/Südafrika offeriert Brautpaaren und Flitterwöchnern für den schönsten Tag im Leben ein spezielles Hochzeits-Arrangement in spektakulärer Lage am geschützten Strand Noetzie mit umrahmendem rauen Kliff und ursprünglichen Wäldern, freiem Panoramablick auf das Meer und den Strand sowie purer Privatsphäre.

Brautpaare können sich im verschwiegenen Pezula Private Castle mit Kaminlounge, Sonnenterasse und Pool das Jawort geben. Die atemberaubende Meereskulisse beschert einen unvergesslichen Augenblick. Die Flitterwochen verbringen die Jungvermählten im romantischen Honeymoon Castle, während bis zu drei weitere Paare, wie Eltern, Trauzeugen oder Freunde in den drei Suiten des Main Castles nächtigen. Das Arrangement beinhaltet alle Mahlzeiten und Getränke für das Brautpaar und seine Gäste sowie alle Aktivitäten auf dem Pezula Areal wie Ausritte, Wanderungen oder Kanufahrten. Der Preis für acht Personen beträgt pro Nacht von Mai bis August 2009 ZAR 74.870 (ca. EUR 5.711) und ZAR 91.775 (ca. EUR 7.000) von September bis April, Weihnachts- und Silvesterzeit ausgenommen. Darüber hinaus sind weitere Leistungen wie Hochzeitstorte, Live Musik, Blumenschmuck oder Standesbeamter buchbar.

Die Pezula Private Castles sind umgeben vom Naturparadies des Pezula Resort Hotel & Spa, das über die ursprüngliche Flora und Fauna hinaus eine Vielzahl an attraktiven Möglichkeiten zur Entspannung und Zerstreuung bietet. Der Spa mit eigener Fynbos-Pflegeserie „Maruwa“ offeriert eine große Palette an entspannenden und medizinischen Behandlungen, der 18-Loch Pezula Golfplatz zählt zu den besten des Landes und Fine Dining Erlebnisse werden durch den bekannten Chefkoch Geoffrey Murray garantiert, der Ende 2008 auf dem „Lust auf Genuss Festival“ in Baden-Württemberg südafrikanische Geschmackshöhepunkte präsentierte.

Das Fünf-Sterne Resort liegt 70 Kilometer vom Flughafen George entfernt, der innerhalb 40 Flugminuten von Kapstadt zu erreichen ist.

Weitere Informationen und Reservierungen unter Tel: +27 44 302 3410, Email: reservations@pezula.com oder Internet: www.pezularesorthotel.com

Top 10 Halloween-Gruselreisen – vorgestellt von lastminute.de

Top 10 Halloween-Gruselreisen – vorgestellt von lastminute.de

Am 31. Oktober ist Halloween – doch statt einfach nur einen Kürbis auszuhöhlen und auf Gänsehaut zu hoffen, kann man sich auch fürchterlich schön auf Reisen gruseln. lastminute.de, die Reise- und Freizeit-Website, hat die Top 10 der unheimlichsten Reisen für Halloween – und sorgt so garantiert für die eine oder andere Angstschweißperle auf der Stirn und gespenstische Gefühle. Alles buchbar unter http://www.lastminute.de/halloween

1. Das Psycho-Haus in Los Angeles
Es gibt kein Haus, das einem solch kalte Schauer über den Rücken jagt, wie das Haus aus dem Film „Psycho“. Allein beim Gedanken daran hört man die berühmte, zischende Titelmusik. Gruselig! Noch heute kann man das Bates Hotels anschauen – es steht in Los Angeles auf dem Universal Studios Gelände. Sechs Tage Fly&Drive Los Angeles ab 654 Euro.

2. Auf den Spuren von Jack the Ripper im Londoner East End
Wer durch das Londoner East End bummelt, kann sich nie sicher sein, was hinter der nächsten Häuserecke lauert. Zumindest zu Zeiten Jack the Rippers war das so, als er hier sein blutiges Unwesen trieb. Das ist zwar über 100 Jahre her – aber unheimlich ist es auch heute noch, an einem nebligen Herbsttag in der Dämmerung durch die Gassen der Stadtviertel Spitalfields, Whitechapel und Aldgate zu spazieren. Drei Tage Flug+Hotel London ab 264 Euro.

3. Die Katakomben von Wien
Es wird immer stiller und dunkler, wenn man die Treppen hinuntersteigt und die schwere Tür hinter einem zufällt: Wumm – und schon steht man mittendrin in den Katakomben des Stephansdom in Wien, um eine Tour durch düstere Gänge und modrige Gruften vorbei an unzähligen Skelettknochen zu machen. Mehr Gänsehaut geht fast nicht. Eine Übernachtung im 3* Hotel in Wien ab 31 Euro.

4. Die „Villa Dracula“ im Tierpark Hellabrunn in München
In der „Villa Dracula“ des Tierparks Hellabrunn in München wohnt nicht der Graf, sondern die kleinen Blutsauger. Zu sehen gibt es eine große Fledermausgrotte, in der man die Mini-Vampire mit Infrarotkameras beobachten kann, ohne sie zu stören. Die nächtliche Fledermausgrotte wird bei einer Spezialführung besichtigt. Beinahe wie im Horror-Film. Eine Übernachtung im 3* Hotel in München ab 29,50 Euro.

5. Die „Graue Lady“ von Glamis Castle in Schottland
Man nennt es das unheimlichste Schloss Schottlands: Glamis Castle bei Angus hat mehr dunkle Geheimnisse, als es Zinnen und Türmchen hat. Für eine Anwohnerin, die „Graue Lady“, ist in der kleinen Schlosskapelle immer ein Sitz reserviert – auch wenn die Dame ein Gespenst ist. Nichts auszudenken, welcher Spuk beginnt, wenn sich jemand auf ihren Platz setzt. Circa eine Stunde von Glamis Castle entfernt ist das 4* Atholl Palace Hotel – ebenfalls ein efeubewachsenes Schloss mit Zinnen und Türmen. Es sei nicht verraten, ob es auch dort spukt. Eine Nacht ab 80 Euro.

6. Das Dracula-Schloss in Transilvanien
Ängstliche Gemüter sollten sich einen Knoblauch-Kranz um den Hals legen, wenn sie das geheimnisvolle Dracula-Schloss aus dem 14. Jahrhundert besuchen. Es soll zwar nur eine Legende sein, dass Graf Dracula auf Schloss Bran gelebt hat – aber der Gedanke an seine Zähnchen, gefolgt vom nächtlichen Geheul der Wölfe, macht den Besuch äußerst schaurig. Grusel hin oder her – die wunderbaren Landschaften in Transilvanien sind allein eine Reise wert. Drei Tage Flug+Hotel Sibiu im 5* Palace Resort & Spa ab 553 Euro.

7. Die knöchrige Kapuzinergruft von Rom
Die Via Veneto steht eigentlich für Dolce Vita und Glamour. Eigentlich. Es gibt aber auch die Kirche S. Maria della Concezione mit der sehr knöchrigen Kapuzinergruft. Auf den ersten Blick wirken die Wände, als seien sie durch liebliche Deckenfresken geschmückt. Beim zweiten Hinsehen erkennt man, dass die Ornamente aus Gebeinen und Knochen bestehen. Schaurig-schön! Drei Tage Flug+Hotel Rom im 4* Hotel ab 259 Euro.

8. Chamber of Horrors in London
Echte Illusion gibt es seit jeher bei Madame Tussauds in London. Nun pünktlich zu Halloween hat das legendäre Chamber of Horrors eine neue Sensation – nur zu empfehlen, wenn man wirklich starke Nerven hat: Die Tür fällt hinter einem zu, gespenstische Musik erklingt, man ist in einem finsteren Gefängnis. Das allein sorgt schon für Gänsehaut? Es geht weiter! Und unheimlicher geht es kaum: Denn in der Dunkelheit lehren Schauspieler die Besucher das Fürchten. Drei Tage Flug+Hotel London ab 264 Euro.

9. Kriminalmuseum von Rothenburg
Rothenburg ob der Tauber hat ein beeindruckendes historisches Stadtbild – und ein Kriminalmuseum, das Einblicke in das Rechtsgeschehen der vergangenen 1.000 Jahre erlaubt. Hört sich erstmal nicht nach Halloween und nicht gruselig an? Ist es aber: Denn erklärt werden auch Abläufe der mittelalterlichen Strafprozesse, zu denen Halsgeigen für zänkische Frauen, Pranger und Schandmasken gehören. Eine Übernachtung im 4* Hotel Eisenhut am historischen Marktplatz ab 84 Euro.

10. Krimidinner mit Leiche
Ein leckeres 4-Gänge-Menü, guter Wein, eine lustige Truppe – kurz: ein gemütlicher Abend. Und eine Leiche. Und plötzlich wird man selbst verdächtig. Was sich wie ein Albtraum anhört, kann tatsächlich Spaß machen. Wenn es sich um einen Ausflug in die Krimizeit der 60er Jahre handelt: ein Krimidinner, bei den von den Teilnehmern ein gespielter Krimi aufgeklärt werden muss. Ab 69 Euro in verschiedenen deutschen Städten.

Alle Angebote buchbar unter http://www.lastminute.de/halloween – Preise pro Person im DZ.