BIONADE gewinnt Umweltpreis 2007

Die Stiftung Arbeit und Umwelt der IG Bergbau, Chemie, Energie verleiht dem Getränkehersteller aus der Rhön für das Projekt „Bio-Landbau Rhön“ seinen diesjährigen Umweltpreis.

Am 02. Oktober fand in Bottrop die Preisverleihung im Rahmen einer Umwelt-Tagung statt. Unter dem Motto „Junge Unternehmen fördern Nachhaltigkeit“ hatten insgesamt 43 Unternehmen an der Ausschreibung für den Umweltpreis 2007 der Stiftung für Arbeit und Umwelt der IG BCE teilgenommen. Neben den inhaltlichen Aspekten des ökologischen Gesamtkonzeptes wurden insbesondere Kriterien des Arbeitsumfeldes und das soziale Engagement bei den Wettbewerbsteilnehmern berücksichtigt. Für die BIONADE GmbH ist dieser Preis eine Besonderheit, da die Auszeichnung nicht die Produkte betrifft, sondern das Unternehmen selbst und dessen Handeln und Wirken.

Den Preis haben gemeinsam Stephan Kowalsky, Gesellschafter der BIONADE GmbH und Michael Garvs, Projektleiter „Bio-Landbau Rhön“ in Empfang genommen. „Mich freut insbesondere, dass wir uns mit unserem Projekt gegen wirklich bemerkenswerte Unternehmen und tolle Konzepte zur Förderung von Nachhaltigkeit haben durchsetzen können!“ sagte Stephan Kowalsky in seiner Dankesrede. „Das erhöht natürlich für uns den Stellenwert unseres Wettbewerbsbeitrages.“

Das Preisgeld in Höhe von € 10.000,- wird die BIONADE GmbH für ein soziales Projekt in ihrer Heimatstadt verwenden. Insgesamt ist der Umweltpreis der Stiftung für Arbeit und Umwelt mit € 25.000,- dotiert gewesen.

BIONADE ist das in Deutschland am schnellsten wachsende Bio-Produkt – in einem boomenden Bio-Markt. Der Bio-Anbau in Deutschland wird der steigenden Nachfrage vermutlich nicht nachkommen können. Um einen dauerhaften Bezug von Bio-Rohstoffen aus dem Inland zu sichern und eine Nachvollziehbarkeit deren Herkunft zu gewährleisten, hat die BIONADE GmbH gemeinsam mit Ostheimer Bio-Landwirten das umfangreiche Projekt ”Bio-Landbau Rhön” realisiert. Es ist das erklärte Ziel, möglichst viele ortsansässige Landwirte davon zu überzeugen, ihren Betrieb auf ökologischen Landbau umzustellen und dauerhaft für BIONADE Rohstoffe zu liefern. BIONADE bietet den benachbarten Landwirten an, die Ernten von Bio-Braugerste und Bio-Holunder zu 100 Prozent abzunehmen. Fünf Aspekte spielen hier zentral eine Rolle:

1. Rohstoffsicherung
Aufgrund des starken Wachstums von BIONADE, sowie um einer möglichen Verknappung von Bio-Rohstoffen in den kommenden Jahren vorzubeugen, sichert sich BIONADE mit „Bio-Landbau Rhön“ die Rohstoffe für die Herstellung ihrer Getränke und macht sich so unabhängig vom Markt.

2./3. Qualitätssicherung und Glaubwürdigkeit
BIONADE erreicht durch den regionalen Anbau eine optimale Nachvollziehbarkeit der Herkunft ihrer Rohstoffe. BIONADE garantiert Qualitätsstandards „Bio made in Germany“ und verschafft sich Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei Händlern und Verbrauchern.

4. Stärkung der Region Rhön-Grabfeld
BIONADE trägt mit dazu bei, dass in der strukturschwachen Region Arbeitsplätze geschaffen werden und dass den Landwirten die Existenz gesichert und somit deren Lebensqualität verbessert wird.

5. Umweltschutz/Nachhaltigkeit
BIONADE trägt dazu bei, dass durch die Forcierung der ökologischen Landwirtschaft die Umwelt nachhaltig geschützt wird und damit insbesondere einen Beitrag zur Initiative der Europäischen Union „Grundwasserschutz durch Öko-Landbau in Unterfranken“ beiträgt.

Schirmherr von „Bio-Landbau Rhön“ ist der Bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber, den insbesondere die wirtschaftlichen Perspektiven und das Zusammenwirken der Beteiligten überzeugen.

www.BIONADE.de

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