Christopher Kümper

7.Juli 2016 – Wiederbesuch 16.8.2018

Wir haben Schwein gehabt! Wir hatten den SousChef von „Andre Singapur“ vor zwei Jahren im Andre getroffen – schon damals gefiel es uns gut – jetzt arbeit Kümper als Küchenchef in der Weinbar „Schwein“ – das Essen ist sensationell und sehr preiswert, der Service engagiert und liebevoll

Zuerst fuhren wir am Schwein vorbei. Es sieht aus wie eine der Kneipen in der Pariser Strasse. Dann fragten wir den Kellner, ob es das Schwein wäre. Und wir waren in einer anderen Welt. Das Schwein ist eine Szene-Kneipe, eine Weinbar, eine Gin-Bar und ein sehr gutes Gourmet Restaurant.

Schwein Christopher Kümper Tartar

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Am 6.12. kostenlose Tests

„Konsument“, der österreichische Partner der Stiftung Warentest bietet am 6.12. einen Gratis-Zugang zu über 1.700 Tests unter www.konsument.at/tag-der-offenen-tuer

Am Dienstag den 06. Dezember 2016 bietet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) Einblick in seine Arbeit und lädt Internetnutzer zu einem „Tag der offenen Tür“ auf konsument.at ein. Im Rahmen dieser Aktion können Interessierte 24 Stunden lang unter www.konsument.at/tag-der-offenen-tuer gratis auf das umfassende Onlinearchiv der Zeitschrift KONSUMENT zugreifen. Das normalerweise kostenpflichtige Archiv enthält die ausführlichen Testergebnisse von 1.783 Produkttests sowie 1.731 Reports zu Konsumentenrecht und Verbraucherthemen.

Der VKI ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Wien. Seit seiner Gründung 1961 vertritt er die Interessen von Konsumentinnen und Konsumenten, stärkt ihre Position und informiert sie über ihre Rechte und Pflichten.

Der Verein finanziert seine Arbeit zu rund 70 Prozent selbst, vor allem durch Erlöse aus Publikationen (Zeitschrift KONSUMENT, Buchverkauf), Projekten und Beratungsleistungen sowie durch Organisationskostenbeiträge im Bereich Recht. Gefördert wird der VKI durch jährliche Beitragszahlungen seiner Mitglieder (Bundesarbeitskammer, Österreichischer Gewerkschaftsbund) sowie durch eine Basissubvention des Sozialministeriums.

aid infodienst e. V. aufgelöst

Der aid infodienst e. V. (aid) ist Geschichte. Am 3.
November 2016 haben die Mitglieder als höchstes Aufsichtsgremium die
Auflösung des Vereins beschlossen. Das klingt zunächst nach einer
schlechten Nachricht für eine Institution, die in Deutschland 66
Jahre lang neutrale Informationen “vom Acker bis zum Teller“
lieferte. Aber es gibt einen guten Grund für die Auflösung: Die
Kompetenzen in Sachen Ernährungs- und Agrarkommunikation sollen
gebündelt werden. Es gibt in Deutschland zahlreiche „Kompetenz- und
Kommunikationsinseln“, die – staatlich gefördert – über
Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung kommunizieren. Was fehlt,
ist DAS Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Verbraucher sowie
für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Dies soll nun unter dem Dach
der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geschaffen
werden. Und zwar in zwei eigenständigen Einheiten: dem Bundeszentrum
für Ernährung (BZfE) und einer Kompetenzeinheit für
landwirtschaftliche Fachinformationen, die miteinander vernetzt sein
werden.

Kern des neuen Bundeszentrums für Ernährung sowie der
Agrarkommunikation werden jeweils Teile des aid sein. Bis zur
Gründung dieser Meilensteine steht noch eine Menge Arbeit an. Zudem
sind mit einer Bündelung der Kompetenzen auch neue Konstellationen in
der Organisation und Kommunikation erforderlich. Dennoch werden die
aid-Medien weiter verfügbar sein. „Unsere Arbeit führen wir in
unveränderter Qualität nahtlos fort und auch das Medienangebot
stellen wir weiterhin in der gewohnten Qualität sicher“, so Dr.
Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid und
zukünftige Leiterin des BZfE. „So muss niemand auf Informationen
oder Unterrichtsmaterialien des aid verzichten.“ Schritt für
Schritt werden also neue und auch bewährte Materialien unter dem
neuen Namen veröffentlicht. „Das gesamte Angebot wird in der
geballten Kraft eines ‚Bundeszentrums für Ernährung‘ noch besser“,
so Büning-Fesel.

Das gilt selbstverständlich auch für die bewährten Medien im
Agrarbereich. Und nicht nur das: Die Kommunikation in diesem Bereich
soll stärker in Richtung Verbraucher gehen. Was dem aid vor allem aus
Kapazitätsgründen in Sachen „Informationen über die
Landwirtschaft“ bisher nur in relativ geringem Umfang möglich war,
soll in der neuen Konstellation deutlich gestärkt werden. Da sieht
Büning-Fesel noch großes Potenzial: „Es soll ein möglichst
realistisches Bild über die aktuell praktizierte Landwirtschaft
vermittelt werden, weg von einer fragwürdigen Werbeidylle auf dem
Stand des 19. Jahrhunderts.“ Die modernen Errungenschaften der
Lebensmittelerzeugung, inklusive vieler Instrumente zum besseren
Schutz für Tiere, Natur und Umwelt, müssten jedem als neutrale
Informations- und Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen.
Außerdem gebe es noch einen Handlungsbedarf für die Kommunikation
der Forschungsergebnisse im Agrarbereich.

Mit der Auflösung des aid ist somit der Grundstein für eine
konzentrierte Kommunikation im Ernährungs- und Agrarbereich gelegt.
Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer
schlagkräftigeren Ernährungs- und Landwirtschaftskommunikation.

www.aid.de

Alex Rüdlin

Das Fünf-Sterne Mountain Resort Grand Hotel Park begrüßt den neuen deutschen Küchenchef Axel Rüdlin. In der kommenden Wintersaison gibt der erfahrene Koch mit kreativen Ideen und neuen Menüs der Küche des Gstaader Traditionshauses eine neue Ausrichtung.

Axel Rüdlin, bis 2015 Executive Chef im Kempinski Grand Hotel des Bains, wird nach langjähriger Arbeit in St. Moritz zur Wintersaison nach Gstaad in das renommierte Grand Hotel Park wechseln.

„Gstaad bedeutet für mich: wunderschöne Landschaften und das einzigartige Gefühl auf den Bergen zu stehen und die Welt von Oben zu sehen und kulinarisch gesehen ist es hier wirklich top, man hat alles um sich beruflich auszutoben.“, so Rüdlin über seine Wahlheimat Gstaad und die neue Herausforderung.

Rüdlin, der seit 15 Jahren sein Können in erstklassigen Häusern, wie dem Schlosshotel Lerbach, Jöhri’s Talvo, Restaurant Bareiss, Restaurant Dieter Müller in Deutschland und dem Kempinski Grand Hotel des Bains in der Schweiz beweist, ist seit seiner Kindheit mit der Gastronomie verbunden und setzt auf Kreativität. Er lässt er sich gern von neuen Kreationen seines Teams begeistern und animiert und motiviert zur abwechslungsreichen Arbeit in der Küche. Den Trend der Zukunft sieht er in leichter, regionaler, aromenreicher und vor allem gesunder Küche.

„Puristisch, mediterran, sehr stark auf den Geschmack abgezielt und erst dann liegt der Fokus auf Optik, denn im Vordergrund steht bei mir der Geschmack.“, erklärt der gebürtige Deutsche seinen Kochstil.
Das Grand Hotel Park freut sich sehr, diesen Meisterkoch Gästen in der Wintersaison 2016/17 präsentieren zu dürfen.

www.grandhotelpark.ch

Mickaël Farina

Leben auf einer Insel, die man in fünf Minuten zu Fuß umrunden kann und von der man bis zum Horizont nur auf den Indischen Ozean blickt? Dieser Inseltraum erfordert vom Team des Kandolhu Maldives eine sorgfältige logistische Planung. So können die Gäste der insgesamt 30 Villen täglich zwischen vier À-la-carte-Restaurants wählen. Damit bietet das Fünf-Sterne-Boutique-Resort im Verhältnis zu der Anzahl der Zimmer die größte Auswahl an Restaurants auf den Malediven – wenn nicht sogar der Welt. Und stellt Küchenchef Mickaël Farina und sein Team täglich vor neue Herausforderungen.

Trotzdem Flexibilität zu bewahren und dem Gast möglichst jeden Wunsch erfüllen zu können, ist für Kandolhu oberste Prämisse. „Das macht unsere Arbeit besonders spannend“, erzählt Mickaël. „Wir müssen genau planen und Produkte sowie Getränke mindestens zwei Wochen im Voraus bestellen. Unser eigenes Boot mit gekühltem Lagerraum bringt unsere Bestellungen vom Flughafen der Hauptstadt Malé hierher. Eine neue Küchenausstattung planen wir Monate im Voraus. Falls aber doch mal etwas kaputt geht, sind wir kreativ und improvisieren. Es gibt immer eine Alternative – the show must go on!“

Und wie! Kandolhu Maldives gehört zu den wenigen Malediven-Resorts, bei dem der Gast bei Buchung der Vollpension alle À-la-carte-Restaurants nutzen kann. Das besondere All-inclusive-Angebot offeriert noch mehr Luxus: Es enthält zusätzlich Getränke wie frische Säfte und Smoothies, internationale Weine und Premiumspirituosen. Auch die Minibar und der villaeigene Weinkühlschrank mit 30 handverlesenen Weinen sind beim diesem Paket inklusive.

Neben einem ausgewählten Buffet gibt es bereits zum Frühstück À-la-carte-Optionen. Perfekt für Langschläfer: Die Frühstückszeiten gehen nahtlos in die Öffnungszeiten des Lunch Restaurants The Market mit internationalen und maledivischen Spezialitäten über. So muss der Gast nie auf die Uhr schauen. Für den Abend stehen zusätzlich drei weitere Restaurants direkt am Strand zur Auswahl: das Olive mit französisch-italienischen Gerichten, japanische Sushi und Teppanyaki im Banzai oder gegrillte Meeresfrüchte und Fisch im Sea Grill, wo man Zubereitung, Marinade, Soße und Beilagen individuell zusammenstellt – oder selbst gefangenen Fisch zubereiten lässt.

Zusätzlich wird dem Gast eine große Auswahl an privaten Dining-Optionen geboten: Das Fünf-Gänge-Menü kann aus verschiedenen Menükarten oder nach eigenen Vorlieben zusammengestellt werden. Und auch für den Ort gibt es drei besondere Alternativen: klassisch am Strand mit den Füßen im Sand, auf einem abgelegenen Steg unter dem Sternenhimmel oder mitten auf dem Wasser, frisch zubereitet an Bord der Resort-eigenen Segeljacht. Die Aperitifvariante, ein Champagne & Canapé Sunset Cruise mit dem eleganten Holzschiff, ist für Gäste, die All-inclusive gebucht haben, gratis.

Viel zu tun also für Mickaël und sein Team. „Diese Erfahrungen würde ich bei einem ähnlichen Job in Europa nicht sammeln können. Dafür kann ich mich hier ganz auf meine Arbeit konzentrieren und viel ausprobieren. Kandolhu empfängt Gäste aus der ganzen Welt – und ich möchte etwas für jeden Geschmack kreieren.“

Es ist gerade die Einsamkeit, die die Malediven zu einem besonderen Sehnsuchtsort für viele deutsche Urlauber macht. Mickaël versichert: „Schon beim Landeanflug auf das Ari-Atoll mit dem Wasserflugzeug realisiert jeder Gast, dass Kandolhu und seine Lage etwas Einzigartiges sind.“

Im Nord-Ari-Atoll – nur 20 Minuten mit dem Wasserflugzeug von Malé entfernt – liegt das Fünf-Sterne-Resort Kandolhu Maldives. Auf der kleinen Insel können Gäste zwischen 30 Strand- und Wasservillen in fünf verschiedenen Varianten wählen. Vier À-la-carte-Restaurants und eine Bar bieten eine internationale Speisekarte. Viele nicht motorisierte Wassersportarten wie Windsurfen oder Schnorcheln können gratis ausgeübt werden – Unterricht ist zusätzlich buchbar. Das Hotel gehört zu den Universal Resorts, einem maledivischen Familienunternehmen. Kandolhu ist Mitglied der „Small Luxury Hotels of the World“ Kollektion.

www.kandolhu.com

Private Dining gegen die Koch-Unlust

Deutschland ist längst ein Genießerland. Die Lust an gutem Essen ist ein Trend, der sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten zieht. Dabei findet der wahre Genuss nicht mehr nur in teuren Restaurants statt, sondern auch in den eigenen vier Wänden. Gemütliches Essen im Kreise von Freunden oder Geschäftskollegen zählt heute schon fast zum guten Ton und wird immer beliebter. Doch bei aller Ambition steckt nicht in jedem von uns ein Sternekoch à la Bocuse. Und manch einer verspürt gar eine Koch-Unlust, wenn es darum geht, einzukaufen, zuzubereiten, aufzutischen und nach getaner Arbeit und mit vollem Magen den Abwasch zu erledigen – einen entspannten Abend hat ein Gastgeber im Gegensatz zu seinen Gästen eigentlich nie. Wer dennoch stilvoll und ohne Mühe bewirten möchte, holt sich einfach das Restaurant nach Hause. La Belle Assiette (www.labelleassiette.de), der europäische Marktführer für Private Dining aus Paris, macht dies möglich. Über das Portal kann man Privatköche mieten, die sonst in bekannten Restaurants und Hotels arbeiten und sich um die gesamte Organisation des Dinners in den eigenen vier Wänden kümmern – Abwasch inklusive.

Den Wünschen sind keine Grenzen gesetzt
Ab sofort kann jeder ohne Mühe der perfekte Gastgeber sein: Der Unternehmer mit dem begrenzten Zeitbudget lädt seine Geschäftspartner zu einem köstlichen 5-Gänge-Menü in die eigenen vier Wände ein, der Ehemann mit den zwei linken Händen kann seine Angebetete mit einem lukullischen Liebesdinner überraschen und die Ehefrau kann sich endlich bei ihrem Geburtstag um ihre Gäste kümmern, da sich dieses Jahr jemand anderes ums leibliche Wohl sorgt.

Wen die Koch-Unlust – aus welchem Grund auch immer – gepackt hat, der wählt auf dem Portal aus fast 1.000 Menüs der bundesweit 60 registrierten Köche sein Favoritenmenü aus. Bei der Vielfalt ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die vielen Sonderwünsche, die einem als Gastgeber das Kochen erschweren würden, sind kein Problem. Über eventuelle Allergien, Unverträglichkeiten, Abneigungen oder Diätvorschriften der eigenen Gäste muss man sich keine Sorgen mehr machen und kann diese einfach an den Privatkoch abtreten.

Dem Küchenchef über die Schulter schauen
Das Private Dining hat nicht nur den Vorteil, dass man sich in gemütlicher und ungezwungener Atmosphäre zuhause wesentlich besser auf den Genuss und die Gäste konzentrieren kann. Außerdem hat man die Gelegenheit, einem professionellen Koch bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen und sich den einen oder anderen Trick abzugucken. So findet vielleicht auch der Koch-Unlustige Geschmack daran, demnächst einmal selbst den Kochlöffel zu schwingen. Auch die Gäste werden es einem danken, dass man sich intensiv unterhalten kann und nicht ständig von überkochenden Töpfen oder klingelnden Eieruhren aus dem Gespräch gerissen wird.

„Genuss ist eine neue Lebensart, die hierzulande immer größeren Gefallen findet. Gutes Essen, ein ansprechendes Ambiente und ein wenig Luxus gehören ebenso dazu wie Geselligkeit und Entspannung. Private Dining bringt dieses Savoir Vivre in die eigenen vier Wände: Genussvoll mit Freunden dinieren und stilvoll gastgeben, ohne große Mühe – die Arbeit erledigt der gebuchte Koch“, erklärt Henri Huselstein, Country Developer Germany von La Belle Assiette.

Mit La Belle Assiette können Menschen die Freude am Gastgeben und gutem Essen zelebrieren, ohne dafür mehrere Stunden in der Küche zu verbringen. Über La Belle Assiette können sie hierfür einen Privatkoch mieten, der sich um die gesamte Organisation kümmert: Vom Einkauf und die Zubereitung des Menüs bis hin zum Servieren und Abräumen. Und selbst um den Abwasch muss man sich nicht kümmern. Bei einer Gästeanzahl von sechs Personen variieren die Menüpreise zwischen 49 Euro und über 100 Euro für ein mehrgängiges Luxusmenü. Das Unternehmen wurde 2013 von Stephen Leguillon und Giorgio Riccò in Paris gegründet und ist Marktführer für Private Dining in Europa. In Deutschland startete das Unternehmen im März 2015 und beschäftigt hier derzeit über 60 Köche.

www.labelleassiette.de.

CHEF®EVOLUTION – The Dutch Avantgarde Festival

Am 18. und 19. September veranstaltet das Restaurant De Librije die dritte Auflage der CHEF®EVOLUTION – The Dutch Avantgarde Festival . Dreh- und Angelpunkt der kulinarischen Szene wird an diesen Tagen wieder die niederländische Gemeinde Zwolle sein.

Nachdem sich CHEFS®EVOLUTION schon in den Jahren 2012 und 2014 sehr erfolgreich etablieren konnte, organisieren Jonnie und Thérèse Boer die Veranstaltung bereits zum dritten Mal. Unterstützt werden sie dabei von dem Team der Edition Port Culinaire, das mit Carola und Thomas Ruhl seit fast zehn Jahren den besten Köchen der Welt eine Plattform für ihre Arbeit bietet.

Mit dem Restaurant De Librije und dem benachbarten Theater De Spiegel hat das Avantgarde Festival einen perfekten Veranstaltungsort gefunden, um die gesamte Genusswelt willkommen zu heißen. CHEFS®EVOLUTION lädt alle Liebhaber von guten Lebensmitteln und Getränken dazu ein, zu testen, zu schmecken und zu genießen.
Neben den Kochvorführungen internationaler Star-Köche im Theater De Spiegel stehen zahlreiche weitere Punkte auf dem Programm. Die besten niederländischen Gastwirte organisieren den Wijn & Spijspaleis (Palast der Weine & Speisen), ein spannender Kochwettbewerb wird ausgetragen und Weinproben und –Workshops stehen auf dem Plan. Der BOERenmarkt (angelehnt an Thérèse und Jonnie Boer) ist in diesem Jahr besonders groß und gibt einen Einblick in die Arbeitsweise und in die Visionen des erfolgreichen Gastronomenehepaars.

Kochshows der Chefs
Während der gesamten Veranstaltung gibt es im Theater De Spiegel zahlreiche Kochshows, in denen internationale Top-Chefs Einblicke in ihre innovative Arbeit geben. Die ersten Namen wurden bereits bekannt gegeben: Tanja Grandits aus dem Restaurant Stucki ** in Basel, Virgilio Martínez Véliz aus dem Restaurant Central * in Peru (No. 4 / 50 Best) und Magnus Ek von Restaurant Oaxen Krog ** in Stockholm.
Die vollständige Liste aller Referenten wird in Kürze bekannt geben.

BOERenmarkt XL
Der Eintritt auf dem BOERenmarkt ist frei und kann von allen Interessierten besucht werden. Hier treffen die Besucher auf „Friends of Boer“ also auf Bauernfreunde. Das sind (ehemalige) Köche aus dem Restaurant De Librije, Produzenten, die mit den Boers zusammen arbeiten und ihre besten Lieferanten. Gemeinsam wird dieser Freundeskreis während des gesamten Festivals kleine Speisen inklusive einer Weinbegleitung servieren und den Besuchern alle Fragen rund um ihre Arbeit beantworten können.

Spannender Kochwettbewerb
Genau wie bei den ersten beiden Ausgaben von CHEFS®EVOLUTION wird auch in diesem Jahr ein spannender Kochwettbewerb ausgetragen. Junge talentierte Köche gehen auf die Schnitzeljagd und sammeln typische Zutaten in uns aus der Region, die sie in ihrem Menü verwenden müssen. Das wird von einer fachkundigen Jury, die sich aus Spitzenköchen zusammensetzt, bewertet.

Tickets
• Der BOERenmarkt XL ist öffentlich und somit von allen Eintrittspreisen frei.
Kochshows / De Spiegel Theater
• Tageskarte 49,95 € – 250 Early Bird Tickets für 44,95 € pro Tag.
• Zwei-Tageskarte 79,95 €
Tickets können ab Mitte Februar 2016 über www.chefsrevolution.com und über das Theater De Spiegel (www.zwolsetheaters.nl) reserviert werden.

Um einen Eindruck von CHEFS®EVOLUTION 2014 zu bekommen, schauen Sie sich bitte den Trailer an:
www.librije.com/chefsrevolution

Heiner und Renate Finkbeiner

“Eindrucksvoll führten Heiner und Renate Finkbeiner ein traditionsreiches, stetig gewachsenes Haus aus dem Jahr 1789 erfolgreich ins 21. Jahrhundert – durch beständige Optimierung ihres höchst renommierten Stammhauses als Stätte vielfältigsten Genusses. Ihre unternehmerische Kreativität und kulinarische Passion sind vorbildlich für die deutsche Hotellerie, während sie in einem höchst wettbewerbsintensiven Markt die Stärken des Konzepts Familienbetrieb für die Zukunft beweisen“, lobte der renommierte Guide, der als Reiseführer für Genießer auch Hotelempfehlungen gibt, die Arbeit der Hoteliers aus dem Schwarzwald. Gemeinsam mit ihren drei bereits im Betrieb integrierten Kindern erweitern sie seit 2011 ihr Familienunternehmen. Heute gehören neben dem Fünf-Sterne-Superior-Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn das Schloss Meersburg am Bodensee, das Kultur- und Kongresszentrum Montforthaus im österreichischen Feldkirch und das jüngst komplett modernisierte Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg bei Stuttgart zum Portfolio des Luxushotels.

„Erfolg ist in unserer Branche keine Einzelleistung“, betont Heiner Finkbeiner. „Hinter all meinem Schaffen steht immer auch meine Frau. Neben ihren vielseitigen Projekten im gesamten Tagesgeschäft und dem Fokus auf unsere Ausbildungsqualität, zeichnet sie für sämtliche baulichen Modernisierungen der Traube Tonbach sowie der neuen Dependance in Ludwigsburg verantwortlich. Wennleich ihre Arbeit oft weniger öffentlich ist – ohne sie stünde ich heute nicht hier und unser Betrieb wäre nicht, was er ist.“ Mit seiner aktuellen Auszeichnung unterstreicht der Gault&Millau dieses Engagement. „Es freut mich sehr, dass mein Mitwirken bedacht wird“, so Renate Finkbeiner. „Gerne nehme ich diesen Teampreis an – stellvertretend für alle Ehefrauen von Hoteliers, die sich den großen Herausforderungen unserer Branche stellen und ihren Männern den Rücken stärken.“

„In einer Branche, in der man sich ständig neu erfinden muss, beeindrucken beide mit enormer Einsatzbereitschaft und der Fähigkeit zu Visionen“, begründet der Hotelführer die Auswahl der Tonbacher Hoteliers im Weiteren. Neben den strategischen Erweiterungen des Unternehmens arbeitet die Familie seit 2008 intensiv daran, auch die Umweltbilanz ihrer Häuser sukzessive zu optimieren. Ein eigenes Blockheizkraftwerk für Strom und Heißwasser sowie nachhaltige Sanierungen des weitläufigen Resorts im Tonbachtal und des neuen Tagungs- und Freizeithotels im Schlosspark Monrepos bilden hierbei zentrale Elemente. „Wir müssen uns fortwährend weiterentwickeln, um zukunftsfähig zu sein. Nicht nur unserer Umwelt zuliebe – auch für unsere Gäste ist ein nachhaltiges Reiseerlebnis sehr wichtig“, verdeutlicht Heiner Finkbeiner.

Seit Jahrzehnten gilt die Traube Tonbach zudem als Kaderschmiede für die Spitzenhotellerie und -gastronomie. Rund 80 Auszubildende und Nachwuchstalente werden fortwährend für ihren Berufseinstieg fit gemacht: „Die nächste Generation kompetenter Mitarbeiter ist unsere Zukunft“, erklärt Renate Finkbeiner das Motiv für die verantwortungsvolle Aufgabe als Ausbilder. Anders als branchenüblich ist die Fluktuation im Traube-Team dazu erfreulich niedrig – einen Großteil der Belegschaft bilden langjährige Betriebsangehörige, die dem Familienunternehmen einen individuellen Charakter geben. „Erst durch die herzliche Persönlichkeit unser Mitarbeiter und ihr Engagement wird die Traube Tonbach für unsere Gäste einzigartig“, sind sich die frisch gekürten Hoteliers des Jahres 2016 einig.

Mit der Grundsteinlegung 1789 im Schwarzwald, gehört das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Traube Tonbach seit den 1970er Jahren zur Spitze der europäischen Luxushotellerie. Mit 153 Zimmern und Suiten, vier Restaurants, darunter auch die seit 23 Jahren dreifach besternte „Schwarzwaldstube“ unter der Regie von Harald Wohlfahrt, einem 4500 Quadratmetern großen Wellnessbereich sowie rund 1000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche beherbergt das Luxusresort durchschnittlich 250 Gäste täglich. Im Familienbesitz wird das Ferien- und Feinschmeckerhotel von Heiner und Renate Finkbeiner in achter Generation auf sehr persönliche Weise geführt.
Seit 2011 erweitert das Familienunternehmen sein Portfolio und betreibt heute neben dem Stammsitz im Tonbachtal das Schloss Meersburg am Bodensee, das Kultur- und Kongresszentrum Montforthaus im österreichischen Feldkirch und das 2015 komplett modernisierte Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg.

Der Gault&Millau wurde 1969 in Frankreich von den beiden Journalisten Henri Gault und Christian Millau gegründet. 1983 erschien die erste deutsche Ausgabe des Gastronomieführes. Alle Auszeichnungen des aktuellen Gault & Millau 2016 für Deutschland finden sich unter: http://gaultmillau.de/aktuelles

Martin Klein

Auch dieses Jahr beherbergt das Salzburger Restaurant Ikarus an 11 Monaten Gastköche ersten Ranges aus aller Welt.
Einen Monat im Kalenderjahr behält sich aber das Ikarus Team um Executive Chef Martin Klein selbst vor.
Eine schwere Aufgabe – und das liegt nicht nur an der hohen Messlatte der vorangegangenen Gastköche,
sondern auch an Kleins Philosophie.

Aufgrund der monatlich wechselnden Gastköche muss das Team um Klein sehr flexibel sein – und dabei immer
perfekt bleiben: „Das Schwierige ist, dass du dich hier als Koch nie an etwas gewöhnen kannst. Andere haben
ein Schema, kochen vielleicht 20 bis 30 Gänge im Jahr. Die kochen wir hier aber oft in einem Monat!“

Diese hohen Anforderungen spiegeln sich in Kleins Wertschätzung für sein Team wider und sind zugleich
Bestandteil seiner Philosophie: Absolute Hingabe eines jeden für exzellente Resultate. „Die Arbeit an jedem
einzelnen Gericht soll und muss schwer sein.“ Die Gerichte aus der Küche des Restaurant Ikarus hält der
Spitzenkoch dabei möglichst produktbewusst und ehrlich.
Der gebürtige Straßburger Martin Klein hatte zunächst im Münchner Restaurant Marstall die Leitung inne, wo er
sich im Jahr 2002 seinen ersten Michelin-Stern erkochte. Im Jahr darauf stieß er als Küchenchef zum Restaurant
Ikarus dazu – und gehörte somit zum Startteam.

Insgesamt 9 Jahre lang arbeitete er hier, hielt die kreative Stellung im Restaurant und zeigte sich für die
kulinarischen Kompositionen verantwortlich – bis es ihn 2012 auf die exklusive Privatinsel Laucala Island
mitten im Südpazifik verschlug, wo er als Executive Chef für die anspruchsvollen Gäste kulinarische
Köstlichkeiten zauberte.

Seit Jänner 2014 zurück in seiner neuen alten Heimat, stellte sich Martin Klein der Herausforderung, das international
bekannte Gastkochkonzept im Hangar-7 als Executive Chef unter der Patronanz von Eckart Witzigmann
weiterzuführen. Um die Spitzenköche kennenzulernen und für das Restaurant zu gewinnen, reist Martin Klein
nun rund um die Welt. Ob Organisation, Durchführung, Planung und Logistik – Klein hält alles zusammen
und setzt die unterschiedlichsten Kochkünste der Gastköche um. Zur Seite steht ihm dabei ein junges, hoch
motiviertes Team, das aus den beiden Küchenchefs Jörg Bruch und Tommy Eder-Dananic (beide seit 2005 im Hangar-7
beschäftigt) sowie aus dem Chef-Pâtissier Dominik Fitz und Service Chef Matthias Berger welcher kürzlich mit dem Award
„Maître des Jahres“ ausgezeichnet wurde, besteht. Mit einem 30-köpfigen Küchen- und 20-köpfigen Service-Team teilen sie die unbändige
Leidenschaft fürs Kochen. Wer also einmal erleben will, wie das Ikarus Team unter Martin Klein ohne Gastkoch seine persönliche Note
mit gewollt-gewohnt harter Arbeit auf den Teller bringt, hat den ganzen November lang im Hangar-7 die
Möglichkeit dazu.

Das neue Hangar-7 Kochbuch ist ab jetzt im Hangar-7 Merchandising Shop, im Hangar-7 Online-Shop sowie im Buchhandel erhältlich.
Weitere Details dazu finden Sie unter: http://www.hangar-7.com/de/service-shop/die-weltkoeche-zu-gast-im-ikarus-2015/

Flüchtlinge und Arbeit

Flüchtlinge und Arbeit: Was man beachten muss –
Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht immer

Vermehrt erreichen die BGN Anfragen von Arbeitgebern, ob und unter welchen Bedingungen Flüchtlinge beschäftigt werden dürfen – und ob diese dann auch gesetzlich unfallversichert seien. Die Antwort: Es kommt darauf an. Die Antworten auf drängende Fragen hat die BGN zusammengestellt:

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz
Grundsätzlich gilt: Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz besteht für alle Beschäftigten, somit auch für Asylbewerber oder Personen mit Duldung, die eine Beschäftigung aufnehmen.
Bei einem Praktikum, bei dem eine Eingliederung in den Betrieb mit Arbeitstätigkeit erfolgt (also mehr als eine Hospitation, ein „Zuschauen“), besteht ebenfalls Unfallversicherungsschutz – unabhängig davon, ob ein Entgelt gezahlt wird.

Besondere Regelungen für Praktika
Asylbewerber und Geduldete können leichter ein Praktikum machen, da die Bundesagentur für Arbeit dem nicht mehr zustimmen muss. Voraussetzung war auch, dass für das konkrete Prakti-kum kein deutscher Praktikant oder EU-Bürger in Frage kommt. Für bestimmte Praktika ist nun keine Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit mehr nötig. Die neue Regelung gilt für
• Pflichtpraktika
• Orientierungspraktika zur Aufnahme einer Berufsausbildung
• ausbildungs- oder studienbegleitende Praktika bis zu drei Monaten
• die Teilnahme an einer Einstiegsqualifizierung oder Berufsausbildungsvorbereitung.

Für diese Praktika muss nach dem Mindestlohngesetz kein Mindestlohn gezahlt werden – egal ob für inländische oder ausländische Praktikantinnen und Praktikanten.

Berufsausbildung möglich/Bei Arbeitsaufnahme teilweise Zustimmung nötig
Bereits jetzt muss die Bundesagentur für Arbeit nicht zustimmen, wenn Asylsuchende oder Geduldete eine betriebliche Berufsausbildung beginnen. Anders verhält es sich bei der Arbeitsaufnahme. Wer drei Monate im Land ist, hat Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Bundesagentur für Arbeit aber muss in der Regel zustimmen, wenn jemand eine Arbeit aufnimmt. Voraussetzung: Für die konkrete Stelle gibt es keinen deutschen Arbeitnehmer, EU-Bürger oder Ausländer, der hinsichtlich der Arbeitsaufnahme EU-Bürgern gleichgestellt ist. Die entsprechend geänderte Beschäftigungsordnung gilt seit dem 1. August.

Sind Flüchtlinge bereits als Asylberechtigte anerkannt worden, so können sie grundsätzlich uneingeschränkt in Deutschland arbeiten. Die zuvor erteilte Aufenthaltserlaubnis ist zugleich Arbeitserlaubnis. Nur wenn die Aufenthaltserlaubnis eines Flüchtlings lediglich darauf beruht, dass ein Verbot der Abschiebung in sein Herkunftsland besteht, so bedarf die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zusätzlich einer ausdrücklichen Arbeitserlaubnis.
Schwieriger ist die Beschäftigung von Flüchtlingen während der Dauer eines laufenden Asylverfahrens oder wenn ein Asylgesuch abgelehnt wurde. Für die Dauer des Asylverfahrens wird Asylsuchenden eine sogenannte Aufenthaltsgestattung erteilt. Wurde nach Ablehnung eines Asylgesuchs lediglich die Abschiebung – beispielsweise aus humanitären Gründen – ausgesetzt, erhält der Betroffene einen sogenannten Duldungsstatus.

Beide Personengruppen unterliegen Zugangsbeschränkungen zum deutschen Arbeitsmarkt. Zunächst bedarf jede Beschäftigung der Zustimmung der Ausländerbehörde sowie der Agentur für Arbeit vor Ort. Letztere wird aus arbeitsmarktpolitischen Gründen eingebunden und prüft die Arbeitsbedingungen der konkreten Stelle sowie die Frage, ob nicht auch andere Arbeitskräfte die Stelle besetzen könnten. Diese Vorrangprüfung entfällt jedoch nach 15-monatigem Aufenthalt. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in Deutschland entfällt die Zustimmung der Agentur für Arbeit ganz.

Die Arbeitserlaubnis darf ferner frühestens drei Monate nach Meldung des Asylgesuchs oder Ausstellung der Aufenthaltsgestattung erteilt werden. Vorher ist eine Beschäftigung ausgeschlossen. In vielen Fällen wird eine Arbeitserlaubnis mit Auflagen oder Einschränkungen verknüpft.

Bei bestimmten Tätigkeiten, etwa der Aufnahme einer Ausbildung oder eines Praktikums, ist keine Zustimmung der Agentur für Arbeit erforderlich. Solche Ausnahmen ergeben sich im Wesentlichen aus der Beschäftigungsverordnung. Auch hier gilt jedoch bei Personen mit schlichter Aufenthaltsgestattung die Dreimonatsfrist, während diese bei Personen mit Duldungsstatus entfällt.

Kopie des Aufenthaltstitels wichtig
Arbeitgeber sind verpflichtet, für die Dauer der Beschäftigung eines Ausländers eine Kopie des Aufenthaltstitels oder einer sonstigen Bescheinigung aufzubewahren, aus der die Arbeitserlaubnis hervorgeht. Hierzu genügt eine Speicherung in elektronischer Form. Insbesondere bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern mit schlichter Aufenthaltsgestattung oder Duldungsstatus sollte die Arbeitserlaubnis auf möglicherweise erteilte Auflagen hin geprüft werden.

Weitere Fragen?
Bei Fragen für alle aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten, einschließlich der Erlaubnis zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit sind die Ausländerbehörden als Ansprechpartner zuständig. Die Bundesagentur für Arbeit erteilt Auskünfte zu betrieblichen Tätigkeiten und Praktika bei Asylbewerbern und Geduldeten unter der zentralen Rufnummer: 0228/713 2000