Der Küchenpapst – Wolfram Siebeck

Seit über dreißig Jahren predigt Wolfram Siebeck den deutschen Hausfrauen und Hobbyköchen in unnachahmlichem Stil das Einmaleins der Kochkunst – HR, Sonntag, 25.05., 11:15 – 12:00 Uhr, Lebenslinien

Wolfram Siebeck – Die Deutschen und ihre Küche

Die deutsche Küche hat viele Freunde und viele Kritiker. Die New York Times hält « German Cuisine » für einen Widerspruch in sich ; weit reisende Schwarzbrot-Patrioten sehnen sich noch am Ende der Welt nach Quark und Pellkartoffeln. Doch wie immer man zur deutschen Küche steht, sie ist eine Erfolgsstory : Am Anfang war die pure Sättigung – heute wird vielerorts die Kochkunst gefeiert

Wolfram Siebeck in Kopenhagen

Im Restaurant Noma kocht René Redzepi. Bei ihm sollten alle deutschen Köche in die Schule gehen, die auf Teufel komm raus einen eigenen Stil entwickeln wollen – und meistens kläglich scheitern

Siebeck im Interview

… Das fing in den fünfziger Jahren an, mit den ersten Balkan-Grills. Gefüllte Paprika und Cevapcici und all das. Später kamen dann die Italiener. Die sind auf der Nudelwelle dahergeschwommen, das war eine Art Tsunami. Die Deutschen wollten in ihrer Infantilität nicht kauen. Sondern nur lutschen. Wie Babys.

Siebeck polemisiert gegen neue Küche

„Manche Köche rühren Nahrungsmittel zusammen, als handele es sich um Bestandteile eines Chemiebaukastens.“ Wolfram Siebeck über Küchenhandwerk, das so tut, als sei es Avantgarde-Kunst.

30 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE)

30 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE): Die Jeunes Restaurateurs machten mit ihrem Jubiläums-Menü an einem einzigen Tag die große Vielfalt der deutschen Spitzenküche deutlich. Die Veränderungen der letzten dreißig Jahre waren auf dem Teller zu sehen, in den Restaurants atmosphärisch zu spüren und mit dem Gaumen zu schmecken.