Restaurantkritik NoName, Berlin

Das ist schon ein wunderliches Restaurant. Es will keinen Namen haben und hat laut Eigenwerbung keine Grenzen (no boundaries, no Limits). Es ist mitten in der übelsten Touri-Ecke, in der Oranienburger Str, die jeder Berliner eigentlich meidet, weil eben nur Touristen dort sind. Im NoName sitzen aber die Berliner. Es ist Coronazeit und der Laden ist bis auf den letzten Tisch gefüllt.

Sascha Lissowsky, Brasserie Anouki, Berlin

Sascha Lissowsky, der Ex-Küchenchef von Bühners La Vie*** in Osnabrück hat sich mit einer Brasserie, die Hausmannskost serviert, in der Nähe des Stuttgarter Platz an einer ziemlich miesen Ecke – wenn man nicht gerade eine neue Spritze für seine Drogen braucht – selbständig gemacht.

Bernhard Steinmann im Restaurant Rutz

Nachdem Gwendal Poullennec zum internationalen Direktor der Michelin-Guides aufgestiegen und Michael Ellis ersetzt hatte, gab es reichlich Kritik bei der Verkündung des französischen Guides. Die Veränderungen in Deutschland waren dagegen nicht so gravierend, doch nun stand erneut die Sternevergabe für Deutschland an. Die Präsentation in Hamburg wurde Opfer des SARS-CoV-2-Ausbruchs in Deutschland. Stattdessen gab es eine nüchterne Präsentation auf Facebook. Nüchtern und einschneidend. weiterlesen …

„28 Jahre Sterne-Erfahrung sind genug“ 

Martin Scharff kehrt zurück zu seinen Wurzeln – statt „Pinzettenküche“ wieder Basis-Geschmack Nach 28 Jahren Michelin-Stern erlaubt sich Spitzenkoch Martin Scharff eine Neupositionierung seines Restaurants Schlossweinstube. Mit der aktuellen Entwicklung der Sterneküche kann er sich nicht mehr identifizieren: zu inflationär und einheitlich: Daher: „weniger Stern mehr Freiheit“. Wenn Anfang März der Guide Michelin seine Sterne verteilt, dann wird es das erste Mal sein, dass Martin weiterlesen …

Back on the track: Chardonnay

Ob Weinkenner oder Laie – Chardonnay ist für alle ein Begriff, gehört er doch zur Top 5 der weltweit gepflanzten Rebsorten. Die Besten unter ihnen zählen sogar zu den ganz großen Weinen der Welt. Seine Stilistik hat sich in den letzten Jahren stark verändert – insbesondere in Kalifornien, das als wichtigstes Produktionsland eine Vorreiterrolle einnimmt und der Rebsorte dazu verhilft, an den Hype der 80er und 90er Jahre anzuschließen. Die neuen Stile aus dem Golden State sind griffig, strukturiert weiterlesen …