Spezielles Gen + Fettreiche Nahrung = Hoher Blutdruck?

Das körpereigene Enzym ACE* spielt eine große Rolle bei der Blutdruckregulation. Wie eine Zwillingsstudie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun erstmals
zeigt, lässt fettreiches Essen die Enzymspiegel im Blut innerhalb von
sechs Wochen ansteigen. Träger einer bestimmten ACE-Genvariante
reagierten zudem mit einer Blutdruckerhöhung. Die identifizierte
Variante ließe sich daher möglicherweise als ein ernährungsabhängiger Risiko-Marker nutzen, so die Forscher. Neben LDL-Cholesterin könne ACE ein weiteres Bindeglied zwischen Fettzufuhr und der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten darstellen.

Kaltgepresste Säfte

Kaltgepresste Säfte sind das neueste Trendgetränk in Deutschland und das spiegelt sich auch in der Marktaktivität der letzten Jahre wider. Laut einer neuen Untersuchung von Mintel ist die Zahl der Markteinführungen von „kaltgepressten“ Säften in Deutschland zwischen 2014 und 2015 um 314 % angestiegen. Im Vergleich dazu ist die Anzahl der als kaltgepresst gekennzeichneten Säfte weltweit um 121 % gestiegen. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 7 % aller kaltgepresster Saft-Neueinführungen weiterlesen …

Neue Schoko-Studien

Je mehr Schokolade, desto weniger Diabetes, bessere Hirnleistung, geschmeidigere Gefäße – Aktuelle Studien zeigen erneut positive Zusammenhänge zwischen Schokoladenkonsum und zahlreichen Gesundheitsparametern – „es muss also niemand Angst vor dem Schokoladen-Weihnachtsmann haben.“

Schweinefleisch gefährlich?

Trotz der relativ geringen Kontaminationsrate mit Salmonellen stellt Schweinefleisch aufgrund des teilweise üblichen Rohverzehrs nach wie vor eine bedeutende Infektionsquelle für den Menschen mit Salmonellen dar: Rohes Hackfleisch und Rohwurstprodukte sind aus diesem Grund keine geeigneten Lebensmittel für empfindliche Verbrauchergruppen wie Kleinkinder, ältere und immungeschwächte Menschen und Schwangere

Nüsse lagern

Je größer die Oberfläche ist, umso angreifbarer sind die Nüsse und ihre Fette für die zersetzenden Umgebungseinflüsse – Unsere sensiblen Geruchs- und Geschmackssinne bewahren uns in der Regel davor, ranzige Nüsse zu essen. Früchte mit muffigem Geruch oder auch gelblichen, dunklen Verfärbungen sollten Sie entsorgen

Frischer Meerrettich

Im Herbst hat der Meerrettich Saison – Die Wurzel entfaltet ihre Schärfe, wenn durch Schneiden oder Raspeln die Zellen verletzt werden – Dann treffen Enzyme auf Senfölglykoside und wandeln sie in Senföle um, die für den charakteristischen Geschmack sorgen

Senföle aus Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse enthält Senfölverbindungen, die sich beim Verzehr durch einen scharfen Geschmack bemerkbar machen – Wie eine gemeinsame Studie
nun annehmen lässt, wirkt Senföl aus Kapuzinerkresse antidiabetisch und aktiviert
Enzyme des Entgiftungsstoffwechsels

Süssigkeiten machen Kinder nicht dick?

Neue Großstudie im Top-Journal der American Society for Nutrition – Kinder & Jugendliche mit höchstem Süßigkeitenverzehr haben niedriges Risiko für Übergewicht & Adipositas – "Niemand kann sagen, was gesunde Ernährung ist – denn Ernährungsforschung gleicht dem Lesen einer Glaskugel, da dieser evidenz-limitierte Forschungszweig keine harten Beweise, sondern systembedingt nur wachsweiche Hypothesen liefert."

Papaya

Die Papaya schmeckt wie eine Melone und duftet nach Aprikose – Reife gelblich gefärbte Früchte sind pur, aber auch in einem Obstsalat mit Kiwi und Mango ein Genuss – Ein Spritzer Limetten- oder Zitronensaft und etwas Ingwer unterstreichen die leichte Honignote. Auch unreife Papayas mit grüner Schale sind essbar

Glyphosat in Bier

Der Verein "Münchner Umweltinstitut" berichtet in einer am 25. Februar 2016 veröffentlichten Pressemitteilung über Spuren des Pflanzenschutzmittelwirkstoffes Glyphosat in Bier – Der DBB weist den Vorwurf des Umweltinstitutes, die Brauereien würden ihre Rohstoffe nicht ausreichend kontrollieren, als absurd und völlig haltlos zurück