Dallas Orr neuer Executive Chef des The Royal Livingstone Hotel

Dallas Orr (31) ist neuer Executive Chef im The Royal Livingstone Hotel, dem 5-Sterne-Haus von Sun International an den Victoria Fällen, Sambia.
Die Karriere des dynamischen Orr aus Kapstadt begann 1992 bei der südafrikanischen Navy. Im Anschluss war er auf einem Weingut in Kapstadt als Senior Chef de Partie tätig.

Der diplomierte Chefkoch arbeitete 1996 erstmals für Sun International, der führenden Luxushotelkette im Südlichen Afrika. Zu dieser Zeit bestieg er im Fünf-Sterne-The Table Bay Hotel in Kapstadt die Karriereleiter, erst als Chef de Partie, danach als Executive Sous Chef.

Bevor er nun in das sambische Resort am Zambesi River wechselte, war er drei Jahre als Schiffskoch in den beiden Restaurants des Luxus-Kreuzfahrtschiff „World of Residenseas“ als Chef de Cuisine beschäftigt.

Sun International im Internet unter www.suninternational.de

Sun International ist mit 14 Hotels und Resorts der Luxusklasse im südlichen Afrika der führende und renommierteste Hotelbetreiber im afrikanischen Markt. Der weltberühmte The Palace of Lost City in Sun City, das The Table Bay Hotel an Kapstadts Waterfront und das The Royal Livingstone Hotel direkt an den Victoria Fällen in Sambia gehören zu den Leading Hotels of the World und sind bekannte Beispiele für den internationalen Service und hohen Standard der Sun International Häuser.

Buchbar sind die Hotels/Plätze direkt bei Sun International im Internet unter www.suninternational.com oder per Email unter fitres@sunint.co.za, in der Pauschale beispielsweise bei Dertour, LTU, Airtours oder TUI, außerdem bei Utell unter 0180-5212645, die drei Leading Hotels of the World unter 0800-8521100 und in jedem Reisebüro in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bzw. bei www.traveltopia.de.

Berge oder Küste? Urlaub Perfekt zeigt, wo Deutschland am schönsten ist

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind die Top-Ziele der Deutschen: 4,4 Mill. Urlauber zog es 2004 in den bergigen Süden, 3,5 Mill. an Küste und Seen im Nordosten Deutschlands. Das Reisemagazin Urlaub Perfekt zeigt in der neuen Ausgabe, was die beiden Länder für Familien, Sportliche und Naturgenießer zu bieten haben. Während in Bayern die urige Almhütte lockt, sind in Mecklenburg-Vorpommern 100 Schlösser und Herrenhäuser für Hotelgäste geöffnet. Trendsport im hohen Norden sind Hausbootfahrten auf der Müritzer Seenplatte, in Bayern boomt dagegen Nordic Walking. Der große Vergleich „Wer bietet den besten Urlaub“ gibt zahlreiche Tipps für Ferien im eigenen Land. Dazu die besten Angebote vom Abenteuercamp in Franken bis zur Wellness-Woche an der Ostsee.
Das neue Reisemagazin ist seit 31. Mai zum Aktionspreis von nur 1,- Euro am Kiosk erhältlich.

Das Hotel Mama lebt – Vor allem junge Männer bleiben der Mutter treu

as „Hotel Mama“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Fast die Hälfte aller 24-jährigen Männer (47 Prozent) lebte im März 2004 noch im Haushalt der Eltern. Frauen können sich deutlich früher von Mama trennen, berichtet das Apothekenmagazin „Baby&Familie“ unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Schon mit 22 Jahren waren 56 Prozent von ihnen ausgezogen. Unter den 30-Jährigen geht die Schere noch weiter auseinander: Nur noch fünf Prozent der Töchter lebten zuhause, aber noch 14 Prozent des Söhne. Langfristig gesehen verlassen die Kinder das Elternhaus immer später. 1972 wohnten 20 Prozent der 25-jährigen ledigen Frauen und Männer bei den Eltern, 2004 waren es 29 Prozent.

OLIO 2005 in München

Zum dritten Mal veranstaltet das Hamburger Gourmet-Magazin DER FEINSCHMECKER JAHRESZEITEN VERLAG die „OLIO“, Deutschlands einzige Olivenöl-Messe: Auf der Praterinsel im Herzen Münchens werden am Wochenende, dem 4. und 5. Juni 2005, über 120 der weltbesten Olivenöl-Produzenten ihre Öle und weitere mediterrane Delikatessen dem Publikum präsentieren. Prominente Aussteller sind etwa Giorgio Franci, Toskana, die Prinzessin Marina Colonna, Molise, und das Weingut Planeta aus Sizilien. Erstmals können die Besucher die Olivenöle nicht nur bei den Produzenten und ihren deutschen Händlern verkosten, sondern auch gleich am Ausstellungstisch kaufen.
Höhepunkt der Messe ist die feierliche Verleihung der OLIO Awards an die besten Olivenöl-Produzenten der Welt. Die Preise werden am Samstag, 4. Juni 2005, um 15.30 Uhr vergeben. Die Gewinner sind persönlich anwesend.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kochkursen, Workshops und Seminaren zu Themen wie „Kochen mit Olivenöl“, „Tasting der zehn weltbesten Olivenöle“ und „Gesund mit der mediterranen Kost“ ergänzen die Messe. Speisen und Getränke bietet der Münchner Gastronom Holger Stromberg in einem Bistro, einer Weinbar und einem Biergarten an.

Die Messe auf der Praterinsel nahe der Maximilianstraße beginnt am Samstag, den 4. Juni, um 12 Uhr und ist an diesem Tag bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag, dem 5. Juni beginnt die OLIO um 11 Uhr und endet um 17 Uhr. Die Tageskarte kostet pro Person 6 Euro, für beide Tage 10 Euro. Die Karten sind am Messeeingang erhältlich.

OLIO 2005 MÜNCHEN, PRATERINSEL

www.der-feinschmecker-club.de/go/olio2005)

Uran in Kartoffeln

Die globale Abrüstung und der Ausstieg vieler Länder aus der Kernenergie hat eine ungewollte und bisher kaum beachtete Nebenwirkung: Der Kernbrennstoff Uran gelangt zunehmend mit Mineraldünger auf die Felder und dort in Wurzelfrüchte wie beispielsweise Kartoffeln. Wie die ZEIT berichtet, war bis Ende der neunziger Jahre Uran Nebenprodukt der Phosphordüngerherstellung. Im Zuge der Umwidmung militärischen Nuklearmaterials zu zivilen Zwecken („Megatonnen zu Megawatt“) verfielen die Uranpreise. Die Uranextraktion aus Mineraldüngern lohnte sich nicht mehr, das giftige Schwermetall wandert auf die Felder. Dies bestätigen Jürgen Hahn vom Umweltbundesamt und Ewald Schnug von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft.
Niemand weiß genau, wie sich der Anteil von Uran im Mineraldünger in den vergangenen Jahren erhöht hat, da in der Vergangenheit nur Stichproben gezogen wurden – Uran wird in der Düngemittelverordnung nicht berücksichtigt. Der Dünger- und Schwermetallexperte Ewald Schnug kritisiert dies als „ein Unding“. Mit der üblichen Phosphormineraldüngung kämen „etwa 10 bis 22 Gramm Uran auf den Hektar Acker“. Das Schwermetall gelange vorwiegend in Wurzelfrüchte. Schnug und Hahn fordern „als Allermindestes eine Deklarationspflicht für Uran im Dünger“.

Nach Einschätzung von Broder Merkel, Geologe an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, hat in den neuen Bundesländern der Urangehalt in Phosphatdüngern zugenommen. Zu DDR-Zeiten sei ein großer Teil des Düngers aus dem russischen Kola-Gebiet gekommen. Der besonders reine und schwermetallarme Kola-Dünger wurde inzwischen ersetzt aus anderen Quellen, etwa Marokko, die meist erhöhte Urangehalte aufweisen.

Der komplette Text der ZEIT Nr. 23 vom 2. Juni 2005

Spinat ersetzt die halbe Apotheke!

Der Spinat gehört, wie Mangold oder Rote Rübe, zur Familie der Gänsefußgewächse und ist ein Gesundbrunnen, denn er liefert wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Jod und natürlich auch Eisen, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Karima Jung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Neben seinem hohen Mineralstoffgehalt enthält Spinat außerdem Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2, B6, C, E und K. Für das Wachstum bei Kindern ist das Vitamin A von besonderer Bedeutung. Es ist gut für die Sehkraft, das Sehen im Dunkeln sowie Wachstum und Aufbau von Haut und Schleimhaut. Die Vitamine C und E wirken antioxidativ gegen freie Radikale. Für die Blutgerinnung ist das Vitamin K unentbehrlich. Der im Spinat ebenfalls enthaltene sekundäre Pflanzenfarbstoff Lutein unterstützt neben Vitamin A die Sehfunktion des Auges. Das Antistressmineral Magnesium und das Nervenvitamin B1 machen Spinat für Erwachsene zum „Antistressgemüse“. Durch die beachtlichen Mengen an Folsäure ist dieses grüne Gemüse zudem ein richtiger Jungmacher, da Folsäure die Arterienverkalkung bremst. Spinat ersetzt also wirklich, wie der Volksmund sagt, die halbe Apotheke! Das gesunde Gemüse ist ganzjährig zu bekommen, die Hauptsaison liegt allerdings zwischen März und Juni sowie zwischen September und Oktober. Spinat ist entweder tiefgekühlt oder frisch im Handel erhältlich.
Frischer Spinat wird mit (Wurzelspinat) oder ohne Wurzel (Blattspinat) angeboten. Ein Qualitätsunterschied besteht hier nicht, lediglich die Reste bei der Zubereitung sind beim Spinat mit Wurzel größer. Außerdem wird zwischen Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterspinat – bezogen auf den Aussaattermin – unterschieden. Frühlings- und Sommerspinat eignen sich roh als Salat, Herbst- und Winterspinat sind eher zum Blanchieren sinnvoll, rät die Ernährungswissenschaftlerin Jung. Beim Einkaufen sollte darauf geachtet werden, dass der Spinat frische, knackige und dunkelgrüne Blätter hat. Egal ob als Cremespinat, Blattspinat oder, besonders wertvoll roh als Spinatsalat, Spinat ist immer ein sinnvoller Beitrag für ihre Gesundheit, stellt Karima Jung abschließend fest.

Tipp zum Jahr des gesunden Abnehmens: Spinatsalat ist nicht nur lecker und gesund, sondern auch kalorienarm! Versuchen Sie es doch einmal mit folgendem Rezept: Sie brauchen: 250 g Spinat, 1 Apfelsine, 1 Apfel, 1 Spritzer Zitronensaft, 3 Tomaten, 1 Becher fettarmer Joghurt (0,1 % Fett), 1 Knoblauchzehe, 1 halben Teelöffel Meerrettich, 3 Esslöffel Tomatenketchup, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer, 2 Esslöffel Dill und 2 Esslöffel Petersilie.
Waschen Sie den Spinat und zerteilen Sie ihn in mundgerechte Stücke. Schneiden Sie die geschälte Apfelsine und den Apfel in Scheiben und beträufeln Sie sie mit Zitronensaft. Schneiden Sie die Tomaten in Stücke und geben Sie alles zusammen in eine Schüssel. Aus Joghurt, einer zerdrückten Knoblauchzehe, Meerrettich, Tomatenketchup, Salz, Pfeffer, gehacktem Dill und Petersilie bereiten Sie die Salatsoße. Guten Appetit!

Faire Woche 2005 – „Köstlichkeiten aus aller Welt“

Vom 19.-26.09.2005 werden Supermärkte, Weltläden, Initiativen, Gastronomie, Verbände und Einzelpersonen im gesamten Bundesgebiet mehrere hundert Veranstaltungen mit dem Ziel durchführen, dem Fairen Handel mit den Ländern des Südens eine größere Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Die Schirmherrschaft hat die Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul übernommen. Sie eröffnet die Aktionswoche für den Fairen Handel am 19.9.2005 in Berlin.

Die diesjährige Faire Woche steht unter dem Motto „Köstlichkeiten aus aller Welt“. Unter diesem Motto wird das breite Produktsortiment des Fairen Handels präsentiert. Mit Informationsständen, Probieraktionen, Kochwettbewerben, Tagen der offenen Tür, Fairköstigungen zu Hause und vielem mehr werden die köstlichen Spezialitäten aus Afrika, Asien und Lateinamerika den Verbraucherinnen und Verbrauchern näher gebracht.

Ab sofort startet ein Fotowettbewerb mit Fotos von fairen Lieblingsgerichten. Bis zum 15. August können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fotos von Gerichten mit Zutaten aus Fairem Handel sowie die Rezepte einschicken. Die drei schönsten Bilder werden mit attraktiven Preisen belohnt, außerdem werden die Bilder während der Fairen Woche präsentiert.

Die Faire Woche wird ermöglicht durch die finanzielle Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed), Brot für die Welt und des Bischöflichen Hilfswerks MISEREOR. Das BMZ fördert den Fairen Handel im Rahmen des Aktionsprogramms Armutsbekämpfung 2015, weil es den Fairen Handel als effektives Instrument in den internationalen Bemühungen ansieht, die extreme Armut weltweit bis 2015 zu halbieren.

Die Faire Woche ist eine Aktion des „Forum Fairer Handel“. Hier haben sich die wichtigsten Akteure im Fairen Handel in Deutschland zusammengeschlossen, um dem Fairen Handel eine stärkere Stimme zu geben. Der Faire Handel hat das Ziel mit Hilfe von fairen Preisen, partnerschaftlichen Handelsbeziehungen und umweltgerechten Anbaumethoden zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentengruppen im Süden beizutragen.

Mälzer macht VOX stark!

Der Kölner Fernsehsender VOX erreichte im Mai einen Marktanteil von 6,2 Prozent* in der Zielgruppe und liegt damit um 0,7 Prozentpunkte über dem Vergleichsmonat im Vorjahr. Auch gegenüber April 2005 konnte VOX um 0,1 Prozentpunkte zulegen.
Die mit Abstand erfolgreichsten Formate bei VOX heißen wieder „CSI – Den Tätern auf der Spur“ und „Criminal Intent – Verbrechen im Visier“. Das Spin-Off der Kult-Krimiserie „Law & Order“ erreichte am 23. Mai mit 2,1 Millionen Zuschauern in der Zielgruppe und einem Marktanteil von 15,9 Prozent die höchste VOX-Quote im Monat Mai. Die am gleichen Tag ausgestrahlte Episode von „CSI – Den Tätern auf der Spur“ zog 1,97 Millionen Zuschauer in den Bann. Das ist ein Marktanteil von 15,5 Prozent.

Bei den Spielfilmen, die VOX im Mai ausstrahlte, fallen „Air Force One“ mit 1,71 Millionen Zuschauern in der Zielgruppe und „Police Academy 6“ mit 1,1 Millionen ins Auge. Das populärste Eigenformat bei VOX ist nach wie vor „Schmeckt nicht, gibt’s nicht – Cool Kochen mit Tim Mälzer“. Die Kochsendung erreichte am 11. Mai mit 850.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren – das sind 11,2 Prozent – ihren besten Monatswert.

Auch im Juni können sich die VOX-Zuschauer auf ein gutes Programm freuen: Am Sonntag, den 12. Juni, eröffnet Tim Mälzer auf Mallorca mit einer einstündigen Sondersendung die Grillsaison. Am Montag geht es dann auf dem gewohnten Sendeplatz um 18.45 Uhr mit insgesamt 10 Grillausgaben von „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ weiter. Am Dienstag, den 28. Juni, startet die vierteilige Doku-Soap „Partner TÜV“, in der ein Expertenteam Paare in Krisensituationen berät. Im VOX-Starkino am Donnerstag ist am 9. Juni „Dragonheart“ und am 23. Juni „Crocodile Dundee in Los Angeles“ zu sehen.

* Alle Daten: AGF/GfK Fernsehforschung/PC#TV aktuell/Fernsehpanel D+EU/VOX Medienforschung, Zeitraum 01.05.-31.05.2005, vorläufig gewichtet 30.- 31.05.2005

„DLG-Empfohlene Weingüter und Winzergenossenschaften“

Die Betriebszertifizierung „DLG-Empfohlenes Weingut“ / „DLG-Empfohlene Winzergenossenschaft“, die nach dem DLG-Standard „QM Wein“ erfolgt, ist ein in der Weinbranche etabliertes Zertifizierungsmodell mit fest definierten Qualitätsstandards für die gute Herstellpraxis. Prüfkriterien der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) sind neben der analytischen und sensorischen Qualität der Weine, die gute Herstellpraxis im Weinbau, der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen, die kellerwirtschaftliche Verarbeitung, die Kontrolle der betrieblichen Einrichtungen bis zur Abfüllung und Verpackung sowie verbraucherrelevante Vermarktungsaspekte. Zusätzlich können zielgruppengerecht umfangreiche Handelsanforderungen an Hygienestandards und Produkttransparenz berücksichtigt werden. Damit beschreibt die DLG-Zertifizierung den einzigen produktspezifischen Qualitätsstandard für Wein in Deutschland. Die diesjährigen Zertifizierungsprüfungen der DLG finden im August und September statt. Anmeldungen sind bis Ende Juli möglich.
Durch die intensive Vorbereitung im Vorfeld des Audits, die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Zertifizierungskriterien sowie die Umsetzung von Empfehlungen, die im Audit-Bericht aufgeführt werden, können die DLG-zertifizierten Betriebe ihre Prozess- und Produktqualität gezielt optimieren. Eine weitere Besonderheit des Zertifizierungssystems ist seine Flexibilität, von der Winzergenossenschaften und Weingüter gleichermaßen profitieren. Denn die Auszeichnungen liefern sowohl Weingütern als auch Winzergenossenschaften differenzierte Qualitätsaussagen und sind ein flexibles Kommunikationsinstrument für die Vermarktung ihrer Produkte über den Handel und den Direktvertrieb.

DLG-Standard „QM Wein“: Listungsvorteil im Handel Die Betriebszertifizierung nach dem DLG „QM Wein“ ist zurzeit das einzige produktspezifische Qualitätsmanagementsystem für Wein in Deutschland. Es ergänzt produktübergreifende Systeme wie ISO, IFS oder BRC. Denn allgemeine Hygienerichtlinien für Lebensmittelproduzenten werden von der DLG um produktspezifische Anforderungen erweitert. DLG-zertifizierte Betriebe, die den Lebensmitteleinzelhandel beliefern, erfüllen so nicht nur die Forderung nach Rückverfolgbarkeit und Transparenz in den Produktionsprozessen, sondern dokumentieren auch, dass sie als Anbieter von Qualitätsweinen ihre Prozess- und Produktqualität gezielt optimieren.

Weitere Informationen:
www.dlg.org

Typ-2-Diabetes: Obstreiche Kost kann vorbeugen

Wer viel frisches Obst isst und den Konsum von bestimmten Lebensmitteln einschränkt, kann das Typ-2-Diabetes-Risiko um bis zu siebzig Prozent senken. Das haben Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung im Rahmen der EPIC-Studie entdeckt.

Obststand, Marktstand
Obststand in Jekaterinburg, Ural

Sie untersuchten die möglichen Zusammenhänge zwischen dem Verzehr bestimmter Lebensmittel und chronischen Krankheiten. Knapp sechshundert Menschen wurden nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt und das Blut der Probanden auf erste Anzeichen von Typ-2-Diabetes geprüft. Vorboten für diese Krankheit sind beispielsweise zu geringe Konzentrationen des „guten“ HDL-Cholesterins. Die Auswertung der Daten zeigte, dass eine gewisse Kombination von acht Lebensmittelgruppen der Krankheit deutlich entgegen wirken kann. Teilnehmer, die viel Obst verzehrten und zugleich wenig süße Erfrischungsgetränke und Bier, rotes Fleisch, Geflügel und Wurstwaren, Hülsenfrüchte und helles Brot zu sich nahmen, hatten ein deutlich geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes. Bestimmte Nährstoffe wie Kohlenhydrate oder Fette konnten die Wissenschaftler allerdings bislang nicht mit der Erkrankung in Verbindung bringen. Früher trat Typ-2-Diabetes in der Regel erst ab dem 40. Lebensjahr auf. Heute sind immer häufiger übergewichtige Kinder und Jugendliche betroffen.
Quelle: Diabetologia, Online-Vorabveröffentlichung vom 12. Mai 2005; Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIFE),AID