Erik Arnecke

Neuer Küchenchef für das Sternerestaurant im Relais & Châteaux Hotel Die Sonne Frankenberg

Erik Arnecke ist der neue Küchenchef im Sternerestaurant Philipp Soldan. Der 31-Jährige, der zuletzt im Essener Restaurant Résidence zwei Sterne hielt, wird der Küche ab der Neueröffnung Ende März 2015 vorstehen. Zu Arneckes Stationen zählen renommierte Häuser wie das Zwei-Sterne-Restaurant Fährhaus auf Sylt, wo er bereits 2006 mit dem heutigen Sonne-Geschäftsführer Gerhard Pohl zusammenarbeitete, oder das Drei-Sterne-Restaurant Aqua in Wolfsburg.

Mit dem Wechsel gehen ein umfassender Umbau des Gourmetrestaurants und ein neues Restaurantkonzept einher. Arnecke hat die Ausrichtung der Küche gemeinsam mit der Sonne-Geschäftsführung erarbeitet: „Wichtig sind mir Natürlichkeit, hochwertige Produkte und ein einfacher Zugang zum Gericht“, erklärt er. Unterstützt wird der Küchenchef von fast allen Mitarbeitern des bestehenden Teams, unter anderem Sous-Chef Sebastian Gnau.

Restaurant reinstoff, Berlin

Pascal Kunert und Jan-Willem Berendsen heißen die beiden jungen Talente, die ab sofort die Spitze der neuen Servicebrigade im Berliner Restaurant reinstoff bilden. Sie lösen den bisherigen Restaurantleiter, Sommelier und Geschäftsführer Ivo Ebert ab, der zukünftig eigene Wege gehen möchte. Ebert hatte das reinstoff gemeinsam mit den beiden anderen Geschäftsführern Daniel Achilles und Sabine Demel vor fünf Jahren gegründet und war maßgeblich am Erfolg des Restaurants beteiligt. Gemeinsam mit seinen Kollegen der Geschäftsführung hat er sich bereits im vergangenen Jahr auf die Suche nach einer geeigneten Nachfolge gemacht und die vergangenen Monate genutzt, um Pascal Kunert und Jan-Willem Berendsen auf ihre neue Aufgabe vorzubereiten. Nun übernimmt der gebürtige Westfale Kunert den Posten des Sommeliers, der Niederländer Berendsen agiert als Restaurantleiter. Die Geschäftsführung bleibt zukünftig ausschließlich in den Händen von Daniel Achilles und Sabine Demel.

Jan-Willem Berendsen
Trotz seines noch relativen jungen Alters von 26 Jahren greift der gebürtige Niederländer Jan-Willem Berendsen bereits auf zehn Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurück. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Ausbildung als Restaurantfachmann. Anders als in Deutschland besucht man in den Niederlanden dafür ein College und durchläuft diverse Praktika in unterschiedlichen Restaurants. Berendsen wählte dafür unter anderem das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant Chalet Royal in ’s-Hertogenbosch sowie das mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Restaurant De Librije. Bei Spitzenkoch Jonnie Boer heuerte er dann auch nach der Ausbildung an und durchlief alle Positionen vom Commis de Rang bis hin zum stellvertretenden Restaurantleiter. Nach mehr als sieben Jahren entschied Berendsen sich dann im Herbst 2013 für einen Wechsel in das Restaurant reinstoff. Über Berlin sagt er, es sei „seine Stadt“. In seiner Freizeit genießt er daher besonders gerne die unzähligen Ausgehmöglichkeiten der Hauptstadt und besucht nebenbei noch einen Deutschkurs, um seinen Gästen ein noch aufmerksamerer Gastgeber sein zu können.

Pascal Kunert
Der gebürtige Westfale Pascal Kunert hat in den vergangenen Jahren ebenfalls in einem mit drei Sternen ausgezeichneten Restaurant gearbeitet: Er war von Juli 2011 bis zu seinem Wechsel ins reinstoff zwei Jahre lang als Commis de Rang und später Chef de Rang im Osnabrücker Restaurant la vie tätig. Zuvor absolvierte er seine Ausbildung zum Hotelfachmann im Münsterschen Ringhotel Landhaus Eggert, in dem zu Beginn seiner Zeit gerade das Gourmetrestaurant Hof Wesendrup eröffnete. Dort verbrachte er einen Großteil seiner Ausbildung und besonders viel Zeit mit Sommelier Tommy Hergenhan. Er war es, der Kunert mit seiner Leidenschaft zum Thema Wein ansteckte und dazu beitrug, dass sich der heute 26-jährige nicht nur beruflich, sondern auch in seiner Freizeit so oft wie möglich mit diesem Thema beschäftigt. Ob Reisen in die deutschen Weinregionen oder nach Spanien: Kunert trifft Winzer am liebsten persönlich um sein Wissen über Rebsorten und Anbaugebiete zu erweitern. Und er zeigt Talent, wie neben dem reinstoff auch die IHK erkannt hat – übrigens zum zweiten Mal: Im Februar dieses Jahres erhielt er ein Stipendium im Rahmen der Begabtenförderung, welches er zur Ausbildung als Sommelier nutzt. Bereits im vergangenen Jahr absolvierte er mit einem vergleichbaren Stipendium eine Ausbildung zum Diplom Käsesommelier. An Berlin gefällt Kunert vor allem die Vielzahl an Spezialisten in allen gastronomischen Bereichen, die sich hier angesiedelt hat. Ob Kaffee, Bier oder Fleisch, es gibt immer etwas neues zu entdecken und zu probieren.

www.reinstoff.eu

FREDERIK SCHMIDT

frankfurter botschaft mit Wechsel an der Küchenspitze: Nach einem Jahr als Souschef hat Frederik Schmidt die gastronomische Leitung als Nachfolger von Oliver Krieger übernommen – dem 29-Jährigen steht Teresa Bemm, 27, als neue Souschefin zur Seite

„Wir freuen uns sehr, mit unserer neuen Küchenspitze ein junges, zugleich sehr erfahrenes und seit Jahren eingespieltes Team vorzustellen“, so Daniel Arons, Geschäftsführer des A-la-carte-Restaurants am Mainufer und Westhafen. „Beide haben unser bewährtes Konzept der internationalen Küche mit regionalen Akzenten schon seit unserem Neustart mitgeprägt.“ Dabei kommt Schmidt neben seiner Reiseleidenschaft, die ihm stets neue Inspirationen liefert, vor allem ein längerer Australienaufenthalt mit Erfahrungen in australischen Gourmetrestaurants zugute. Zu seinen früheren Stationen gehörten das Restaurant Grossfeld – Gastraum der Sinne in Friedberg sowie das Schlosshotel Kronberg, wo er seine Ausbildung absolvierte. 2013 wechselte er vom Restaurant Medici zur frankfurter botschaft – ebenso wie Bemm, die ihre Laufbahn im Tigerpalast begonnen hatte.

Schmidt legt viel Wert darauf, offen für Neues zu sein. Das gilt für Ideen aus seinem Team ebenso wie auf Reisen oder im Gespräch mit dem Gemüselieferanten: „Ich probiere wirklich alles aus und erkundige mich gern nach Produkten, an die man nicht immer sofort denkt.“ So erhält die Karte eine besondere Note durch raffinierte Einsätze wie Jus mit der Frucht vom Affenbrot oder Salat von der grünen Papaya. Angeregt von der saisonalen Auswahl frischer Produkte komponiert er abwechslungsreiche 4-Gänge-Menüs, die er am liebsten „wie gemalt“ präsentiert, etwa durch Farbtupfer mit Mini-Rote-Beete oder Safran-Farbspiele.

Neu aufgelegt wird diesen Sommer das hochwertige Barbecue, das die frankfurter botschaft jeden Sonntag von 12 bis 21 Uhr an seinem hauseigenen Strand anbietet. Passend zur Lage am Fluss und dem Hafenambiente der Location werden als besonderes Highlight von nun an auch Fische wie Dorade, Forelle oder Zander gegrillt, die frisch aus der Region geliefert werden. Ein willkommenes Angebot für die Gäste der frankfurter botschaft wird weiter der neue Valet-Parking-Service sein. Von Mitte Juni an heißt die Devise am Westhafen dann: vorfahren, Autoschlüssel abgeben und sich entspannt ganz dem Genuss widmen.

frankfurter botschaft
Das Fine-Dining-Restaurant am Westhafen bietet neben seiner international und regional inspirierten Küche („Ein Stück Heimat, ein Stück Welt“) und persönlichem Service einen unvergleichlichen Panoramablick auf den Westhafen und den Main. In den Sommermonaten bringen die überdachte Terrasse und der hauseigene Strand die einzigartige Lage direkt am Wasser zur Geltung. Der individuelle Veranstaltungsservice ist für Hochzeiten, Tagungen, Firmenevents und Produktpräsentationen von 10 bis 550 Personen stark nachgefragt. Das Angebot wird ergänzt durch einen 150 m² großer Tagungs- und Eventraum mit eigenem Foyer und professioneller Veranstaltungstechnik.

www.frankfurter-botschaft.de/

Mario Mantovani

Mario Mantovani ist seit Anfang Februar neuer Küchenchef im Steigenberger Grandhotel in Heringsdorf. Der Küchenprofi verfügt über Erfahrungen in der Spitzengastronomie und war zuletzt als Executive Chef auf der Insel Usedom tätig.

Als neuer Küchenchef ist Mario Mantovani seit Anfang Februar 2013 für die kulinarischen Genüsse im Steigenberger Grandhotel in Heringsdorf verantwortlich. Bereits seit sieben Jahren ist der 34-Jährige auf der Insel Usedom tätig und verwöhnte vor seinem Wechsel zu Steigenberger als Executive Chef seine Gäste.

Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Mario Mantovani 1998 im Hilton Berlin Hotel. Es folgten Stationen als Commis de Cuisine im Hilton Berlin Hotel, als Demi-Chef in der Paris Bar in Berlin und im Four Seasons Hotel Berlin. Zudem war Mantovani im Radisson SAS Berlin und im Restaurant Felix des Hotel Adlon tätig.

Seine erste Position als Chef de Cuisine führte Mario Mantovani im Jahr 2005 auf die Insel Usedom, wo er die Küche des Kaiser Spa Hotel zur Post leitete. 2007 folgte der Wechsel in das Travel Charme Strandhotel Bansin.
Der Küchenchef mit italienischen Wurzeln möchte im Steigenberger Grandhotel das neue gastronomische Konzept der Hotelgruppe umsetzen: Frisch und modern soll sich das Angebot präsentieren. Dafür setzt Mario Mantovani auf regionale Küche mit kulinarischem Weitblick.

www.steigenbergerhotelgroup.com

Maria Gross

Wechsel in „Alboth’s Restaurant im Kaisersaal“ in Erfurt – Nach 10 Jahren geht Claus Alboth neue Wege – seine Nachfolgerin ist Maria Gross – „Alboths“ wird umbenannt – Gross auch verantwortlich für Kaisersaal Catering, die Kochschule, die beiden Restaurants „Luther-Keller“ und Gourmet.

Die gebürtige Straußfurterin hatte zunächst Philosophie in Leipzig und Berlin studiert, bevor sie das Kochen als ihre Leidenschaft entdeckte. Nach gründlicher Ausbildung und vielen Stationen in hochrangigen Küchen in Deutschland und der Schweiz, unter anderem im Restaurant „Attisholz“ bei Jörg Slaschek in Solothurn, übernahm sie zuletzt die Küchenleitung im Hotel MATTIOL in Zermatt, Schweiz. Gleich im ersten Jahr dort erkochte sie sich 13 Punkte im Schweizer Gault Millau.

Die gebürtige Thüringerin freut sich nun wieder auf ihre Heimat und ihre neuen Aufgaben als Küchendirektorin der Kaisersaal Gastronomie- & Veranstaltungs GmbH. In dieser Position führt sie sowohl Regie über die veranstaltungsbegleitende Gastronomie im Kaisersaal als auch über das Kaisersaal Catering, die Kochschule sowie die beiden Restaurants im Kaisersaal – das Mittelalter-Restaurant „Luther-Keller“ und das derzeitige „Alboth’s Restaurant im Kaisersaal“. Letzteres wird nach einer kurzen Umbauphase Anfang 2013 unter neuem Namen und mit Maria Gross‘ ganz persönlicher Handschrift als Gourmetrestaurant weitergeführt.

www.kaisersaal.de | www.kaisersaal-catering.de
www.alboths.de | www.lutherkeller.de

Matthias Stolze

Nach fünf erfolgreichen Jahren in der Yachthafenresidenz Hohe Düne stellt sich Küchendirektor Tillmann Hahn zum Jahresende neuen Herausforderungen und wird zukünftig ein gastronomisches Projekt in der Region vorbereiten.

Küchenchef im mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurant „Der Butt“ ist nun Matthias Stolze, der bereits die hoteleigenen Restaurants „Brasserie“ und „Newport Fisch“ leitete und der seit Januar dieses Jahres gemeinsam mit Tillmann Hahn einen nahtlosen Wechsel als Küchenchef im Butt vorbereiten konnte.

Matthias Stolze (30) hat einen engen Bezug zur Region. Er ist gebürtiger Mecklenburger und lebt mit Frau und Sohn in Rostock. Vor seinem Wechsel in die Yachthafenresidenz Hohe Düne absolvierte er seine Ausbildung im Munkmarscher Fährhaus auf Sylt und sammelte umfangreiche Erfahrungen in Sternerestaurants wie im Gourmet Restaurant „Friedrich Franz“ im Kempinski Hotel Heiligendamm, im Restaurant „Le Val d’Or“ in Johann Lafer’s Stromburg und in Joachim Wisslers Restaurant „Vendome“ im Grandhotel Schloss Bensberg.

„Meine Philosophie ist Heimatküche, Bestes aus der Region auf klassischer Basis mit nordischen Akzenten und originellen Geschmackskombinationen. Dennoch sollen Zutaten nur den Geschmack der Grundprodukte fördern und nicht überdecken.“

„Tillmann Hahn hat wesentlich zur positiven Entwicklung der hauseigenen Gastronomie – der Restaurants Brasserie‚ Da Mario, Newport Fisch und Amarillo Steak und vor allem des Gourmet-Restaurants Der Butt –  beigetragen“, so Hoteldirektor Harald Schmitt im Gourmet Report Gespräch. „Mit Matthias Stolze haben wir einen jungen, kreativen Koch, der sechs Jahre an der Seite von Tillmann Hahn kochte und dem wir nun gern die Verantwortung übertragen möchten.“ Wie viele Sterneköche arbeitet auch Tillmann Hahn mit CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche – Kochmesser .

www.tillmann-hahn.de/
www.hohe-duene.de

GOLDENE HENNE künftig am Potsdamer Platz

Deutschlands größter Publikumspreis zieht ins Stage Entertainment Musical-Theater

Die Goldene Henne, der ostdeutsche Medienpreis, findet nach 16 Jahren im Berliner Friedrichstadtpalast 2011 erstmals im Stage Entertainment Musical-Theater am Potsdamer Platz statt. Mit dem Medienpreis werden die beliebtesten Stars aus Sport, Musik und Fernsehen sowie Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft geehrt. Die Goldene Henne ehrt das Andenken an die Berliner Entertainerin Helga Hahnemann, genannt Henne, und wird von den Lesern der Zeitschrift SUPERillu und den Zuschauern des MDR und RBB-Fernsehen vergeben.

SUPERillu-Chefredakteur Jochen Wolff: „2009 und 2010 erlebte die Goldene Henne mit den Zwanzig-Jahr-Feiern zum Mauerfall und zur Wiedervereinigung glanzvolle und unvergessene Höhepunkte. Mit dem Wechsel an den Potsdamer Platz, in die Mitte Berlins, wollen wir uns einer neuen spannenden Herausforderung stellen.“

Stage Entertainment Deutschland Geschäftsführer Johannes Mock-O´Hara: „Mit der Premiere des Musicals HINTERM HORIZONT, das die Liebe von Rockstar Udo Lindenberg zu einem Mädchen aus Ostberlin erzählt, bringt unser Haus ein gesamtdeutsches Thema auf die Bühne, das tief berührt. Die Menschen in Ostdeutschland empfinden eine besonders herzliche Beziehung zu Udo Lindenberg, der für sein Engagement über die Mauern hinweg ja selbst 2004 eine Goldene Henne erhalten hat. Deshalb freut es uns ganz besonders, dass dieser renommierte und glanzvolle Medienpreis künftig in unserem Theater am Potsdamer Platz verliehen wird. Wir sagen: Willkommen Goldene Henne!“

Der Charakter der Preisverleihung wird sich durch den Wechsel des Veranstaltungsorts in die Mitte Berlins nicht verändern. Wie im Friedrichstadtpalast werden auch im Theater am Potsdamer Platz neben etwa tausend geladenen Gästen auch 800 Leser Gelegenheit haben, Karten für die Veranstaltung zu erwerben. Der Vorverkauf beginnt im Frühjahr.

Die Verleihung der Goldenen Henne findet am 28. September statt und wird live von MDR und RBB-Fernsehen übertragen.

Cocktail-Trends

Mit dem Wechsel der Jahreszeiten ändern sich auch die Vorlieben der Konsumenten. Die deutsche Cocktailmeisterin Stephanie Freitag-Suckstorff spricht da aus Erfahrung: „Es werden im Sommer meist erfrischend fruchtige Cocktails getrunken. Während der kalten Jahreszeit geht der Trend dann Richtung sahnigen und/oder schokoladigen Cocktails. Dafür kommen dann vermehrt kräftige Spirituosen zum Einsatz. Ich vergleiche das gerne mit Wein. Im Sommer trinken alle Weißwein und im Winter Rotwein und so ist das auch mit den Cocktails. Im Sommer eher leicht und frisch, dafür im Winter schwer und kräftig.“

Als Meisterin des Faches muss „Sucki“ die Getränke natürlich auf die Speisen der Saison abstimmen: Wenn Stollen und Lebkuchen immer griffbereit sind, dann verwendet sie auch für ihre neuen Kreationen gerne Gewürze und Kräuter. In Fragen Temperatur kennt die Meisterin übrigens keine Kompromisse: „Meiner Meinung nach muss ein Cocktail kalt sein! Die Varianten, welche heiß serviert werden, gehören eher in die Kategorie Punsch.“

Aber nicht nur im Wechsel der Jahreszeiten ändern sich die Cocktail-Rezepte. Es gibt auch Ganzjahres-Trends: So wurden 2010 Gin-Cocktails bevorzugt gewünscht. „Ein großes Interesse bestand auch am ‚Cuisine Style’“, lässt Freitag-Suckstorff die vergangenen Monate Revue passieren. „Dabei kommen beispielsweise Basilikum, Ingwer oder Thymian zum Einsatz.“ Man braucht schon ein gehöriges Maß an Experimentierfreude, um diese Gewürze in einem Drink zu verarbeiten, aber Cocktail-Trinker sind ein exklusives Publikum, das die Abwechslung liebt. Darum muss die Barkeeperin, wenn sie die Meisterklasse halten will, auf der Suche nach neuen Kreationen ständig offen für Alles sein. Die Anregungen für das nächste Trend-Rezept kommen dabei aus ganz unterschiedlichen Richtungen.

„Manchmal habe ich ein neues Produkt, was ich unbedingt verwenden möchte. Manchmal auch nur eine Farbe oder ein, zwei Geschmacksrichtungen, die ich unbedingt miteinander verbinden möchte. Mit dieser Idee im Kopf fange ich dann einfach an zu probieren.“ Bis dann ein sensationell neuer Cocktail kredenzt werden kann, erfährt auch ein Profi wie Stephanie Freitag-Suckstorff einige Fehlversuche; aber am Ende steht immer eine unverkennbare Meister-Kreation von Deutschlands bester Cocktail-Mixerin. Der Trend-Cocktail 2011 wird aber noch nicht bekannt gegeben.

Die Themen im ARD-Buffet in der KW 40/2010

Werktags um 12.15 Uhr kommt das ARD Buffet mit Otto Koch und Co – Am Dienstag mit Dagmar von Cramm: Gemüse richtig zubereiten

Moderation: Fatma Mittler-Solak

Montag, 4.10.2010
Zuschauerfragen zum Thema: Wohnungmängel und Mietminderung
Experte: Thomas Hannemann, Rechtsanwalt
Karlheinz Hauser bereitet heute ein Gericht aus den
Deutschen Koch-Charts
zu (Platz 20)

Dienstag, 5.10.2010
Zuschauerfragen zum Thema: Gemüse richtig zubereiten
Expertin: Dagmar von Cramm, Ernährungswissenschaftlerin
Jacqueline Amirfallah bereitet heute ein Gericht aus den
Deutschen Koch-Charts zu (Platz 19)

Mittwoch, 6.10.2010
Zuschauerfragen zum Thema: Schnarchen
Experte: Prof. Karl Hörmann, Universitätsklinik Mannheim
Vincent Klink bereitet heute ein Gericht aus den Deutschen
Koch-Charts zu (Platz 18)

Donnerstag, 7.10.2010
Zuschauerfragen zum Thema: Autoversicherungen – Wann lohnt
sich der Wechsel?
Experte: Hajo Köster, Bund der Versicherten
Vincent Klink bereitet heute ein Gericht aus den Deutschen
Koch-Charts zu (Platz 17)

Freitag, 8.10.2010
Zuschauerfragen zum Thema: Wie wird der Gemüsegarten
winterfest?
Experte: Peter Berg, Gärtnermeister
Otto Koch bereitet heute ein Gericht aus den Deutschen Koch-
Charts zu (Platz 16)

10 Jahre Lufthansa Star Chefs

Lieblingsmenüs der Fluggäste im September und Oktober an Bord

Lufthansa feiert diesen Herbst ein kulinarisches Jubiläum: Seit dem Jahr 2000 bietet die
Fluggesellschaft ihren Gästen in der First und Business Class auf Langstreckenflügen aus
Deutschland heraus im Rahmen ihres Gourmet-Programms „Star Chefs“ hochwertige und
inspirierende Menüs an, die im zweimonatigen Wechsel von internationalen Spitzenköchen
kreiert werden. Jedes Menü trägt dabei die Handschrift eines Meisterkochs, so
dass Fluggäste dessen individuellen Stil kennenlernen können.

In den Jubiläums-Monaten September und Oktober sind die Reisenden einmal selbst die
Star Chefs. Die in dieser Zeit angebotenen Menüs wurden im Vorfeld von Lufthansa
Vielfliegern online ausgewählt und sind die Favoriten aus den Star Chef Menüs der letzten
zehn Jahre.

In der First Class stehen als Vorspeise beispielsweise geräucherte Entenbrust und feines
Confit auf Linsensalat von Daniel Boulud (Restaurant Daniel, New York), Nashi Birne mit
Meaux-Senf-Honigsauce, Ziegenfrischkäse und karamellisierten Walnüssen von Jin Jie
Zhang (Green T. House, Peking) oder marinierte Riesengarnele mit Wasabi und Mangowürfeln
von Tam Kok Kong (China Club, Berlin) zur Wahl. Zum Hauptgang locken Kalbsbäckchen
geschmort mit Tahiti Vanille dazu Kichererbsen Mousseline, flambierte
Himbeeren und Broccoli von Sven Elverfeld (Restaurant Aqua, Wolfsburg), in Nusskruste
gebratene Taube, Quinoakörner mit Datteln und Minze von Anne-Sophie Pic (Maison Pic,
Valence), ein Südtiroler Schlutzkrapfen mit Topfen-Spinatfüllung auf einer leichten
Gorgonzolasauce und Frühlingszwiebeln, Kreation der Südtiroler Karl Baumgartner
(Restaurant Schöneck, Mühlen) und Norbert Niederkofler (St. Hubertus, San Cassiano)
oder alternativ ein Thunfischsteak mit Sojasprossen, Sesam und Wasabipüree von Reto
Mathis (Mathis Food Affairs, St. Moritz). Die Dessert-Spitzenreiter sind Gérard Rabaeys
(Le pont de Brent, Brent) Halbgefrorenes von weißem Kaffee mit kandierten Clementinen
und der Kaiserschmarrn mit Beerenröster und Vanille-Eis von Martin Sieberer (Trofana
Royal, Ischgl).

Auch in der Business Class sind die ausgewählten Lieblingsessen sehr abwechslungsreich
und delikat. Beispielsweise werden als Vorspeise Kalbfleisch mit Salsa Diavola und
buntem Gemüsesalat von Nadia Santini (Dal Pescatore, Mantua), zum Hauptgang Heinz
Winklers (Residenz Heinz Winkler, Aschau) Riesengarnelen auf Currysauce mit Zartweizenrisotto und zum Dessert Joghurt Charlotte in Heidelbeersauce von Thomas Keller
(French Laundrey, Nappa Valley) angeboten.

Den 10. Geburtstag des Star Chef Programms nimmt Lufthansa zum Anlass für einige
Neuerungen. Ab November wird der jeweilige Spitzenkoch noch mehr in den Mittelpunkt
rücken. Ausgehend von seinen kulinarischen Schwerpunkten möchte Lufthansa in Zukunft
ihren Gästen einen tieferen Einblick in Philosophie des jeweiligen Star Chefs geben. Die
Business Class Gäste werden durch völlig neue Inszenierungen überrascht: So wird den
Reisenden beispielsweise ein außergewöhnliches Salz zum Mitnehmen angeboten, wenn
der Star Chef für sein Aromen-Spiel mit verschiedenen Salzen bekannt ist.

Darüber hinaus wird Lufthansa für beide Premiumklassen die „Lufthansa Classics“ einführen.
Neben dem Star Chef Menü wird es in Zukunft im monatlichen Wechsel auch
klassische Gerichte wie beispielsweise Wiener Schnitzel oder Königsberger Klopse zur
Auswahl geben. Auch die Star Chefs Seiten auf der Lufthansa Website werden überarbeitet
und erweitert. Es stehen dann noch mehr Informationen und Details zu den
Meisterköchen und deren Kreationen zur Verfügung. Außerdem werden die Business
Class Menükarten einen emotionaleren Gesamtauftritt erhalten und sich noch mehr an den
Schwerpunkten des jeweiligen Star Chefs orientieren.

Lufthansa ist die einzige Fluggesellschaft, die alle zwei Monate mit einem anderen
Spitzenkoch zusammenarbeitet und von ihm ein komplettes Menü entwickeln lässt. Bis die
Spitzenmenüs eines Star Chefs an Bord gehen, sind jeweils mehrere Treffen der Köche
des Lufthansa Catering-Unternehmens LSG Sky Chefs mit den Sterneköchen notwendig.

Gegenseitiges Verstehen der Philosophie der Starköche ist eine für beide Seiten fruchtbare
und interessante Erfahrung. Sowohl für den Meisterkoch als auch für Lufthansa ist
dieser Prozess eine große Herausforderung, der sich die Partner gerne stellen. Speisen
auf höchstem kulinarischem Niveau werden in großer Anzahl produziert und lassen dennoch
den individuellen Stil des Spitzenkochs erkennen. Erst nach einer Menüpräsentation,
bei der die Umsetzung der Rezepte durch die LSG Sky Chefs Köche vorgestellt wird, und
einem letzten persönlichen Schliff des Sternekochs, setzt dieser seinen Namen unter die
Speisekarte.