Neue Flüge nach Russland

Neue Destination Jekaterinburg – nun insgesamt 52 wöchentliche Flüge nach
Russland.
Auf Basis der erst kürzlich
erteilten Verkehrsrechte wird Austrian Airlines ab 5. Juni jeweils von Montag bis Donnerstag
einen weiteren Flug Wien-Moskau-Wien führen. Gemeinsam mit den Code
Share-Flügen der Aeroflot gibt es ab Juni dann bis zu fünf tägliche Flüge in
die russische Hauptstadt und somit ideale Verbindungen über den Tag verteilt
für Geschäftsreisende und den touristischen Verkehr.

„Die Russische Föderation stellt in Osteuropa für die Austrian Airlines
Group einen dynamisch wachsenden Quell- und Zielmarkt mit hohem
Transferanteil dar. Im Jahr 2005 haben wir rund 196.000 Fluggäste auf den
Routen von und nach Russland befördert. Das entspricht gegenüber 2003, dem
Start der Focus East-Initiative, einem überdurchschnittlichen Zuwachs von 60
%. Insgesamt haben wir in unserem Focus East-Bereich um fast eine halbe
Million mehr Passagiere verzeichnet. Russland hat einen Anteil von rund 11 %
an unserem Osteuropa-Potenzial“, stellt Vorstandsdirektor Dr. Josef E.
Burger fest.

Am 26. April 2006 nahm die Austrian Airlines Group den Linienflug nach
Jekaterinburg (früher Swerdlovsk) auf. Im Sommerflugplan 2006 werden damit
von Austrian Airlines insgesamt fünf Städte in Russland angeflogen. Neben
Moskau und Jekaterinburg stehen noch St. Petersburg, sowie im Süden des
Landes Rostov am Don und Krasnodar im Linienflugprogramm. Anschlussflüge
gibt es von elf deutschen Flughäfen.

Weitere Informationen zu Austrian Airlines sind im Internet unter
www.austrian.com

Dinner-Interaktiv

„Interactions“ nennt sich das neue Angebot, das vom Shangri-La Hotel Dubai speziell für individuelle Geschäftsreisende entwickelt wurde: lebhafte Konversation und angenehme Gesellschaft zum Abendessen, entspanntes Networking und Insider-Tipps für eine der vitalsten Städte im Mittleren Osten.

Maximal zehn Gäste können an „Interactions“ teilnehmen, durchgeführt wird das Programm aber schon für einen einzigen Gast. Die Gruppe speist zusammen mit einem „Expatriate“ aus dem Management des Hotels.
Der Grundgedanke dabei: Individual-reisenden als Alternative zum einsamen Abendessen unkomplizierten Kontakt zu anderen Hotelgästen bei entspannten Gesprächen und ausgezeichneter Küche zu bieten.

„Wir sind erfreut über die positiven Rückmeldungen zu unserem neuen Angebot“, sagt Bernhard Haechler, General Manager des Shangri-La Hotel Dubai. „Es ist ein simples Konzept, aber einer der innovativsten Ideen in der Hotelszene Dubais.“

„Interactions“ steht von Samstag bis Donnerstag jeden Abend auf dem Programm. Dabei wird jedes mal ein anderes Restaurant des Hotels besucht: das französisch-vietnamesische Hoi An, das moderne marokkanische Marrakesch, das auf Meeresfrüchte spezialisierte Amwaj oder das Shang Palace mit kantonesischer Küche.

Für das Dreigang-Menü und ein Glas Wein werden rund 34 Euro berechnet.

Weitere Informationen und Buchungen über Reisebüros oder unter
www.shangri-la.com

Fernsehen über DSL

tv.gusto gehört zu den TV-Sendern, die zum Start von IPTV (Internet Protocol Television) in Deutschland mit an Bord sind. Die Hamburger HanseNet bietet ihren Kunden ab dem 11. Mai 2006 die Möglichkeit, Fernsehprogramme via DSL zu empfangen.

„Wir freuen uns, dass der Startschuss zu IPTV nun gefallen ist und wir mit tv.gusto von Anfang an dabei sind“, so Jörg Schütte, Geschäftsführer von tv.gusto. „Zum einen können wir durch diese neue Empfangsmöglichkeit noch mehr Zuschauern den Zugang zu unserem kulinarischen Programm ermöglichen – zum anderen bietet die Verbindung von Internet und TV die Grundlage für innovative Werbeformen.“

Der junge TV Sender erfreut sich bereits einer hohen technischen Reichweite. Bis zum Jahresende wird tv.gusto knapp 20 Millionen Zuschauer über Astra digital und digitale Kabelnetze erreichen. Durch die Ausstrahlung des Programms über IPTV erschließt sich tv.gusto ein neuer Verbreitungsweg, der in Kürze durch das Angebot von Video on Demand ergänzt wird.

Weitere Informationen unter www.tvgusto.com

Flughafen Düsseldorf

Welcome to NRW: Düsseldorf International heißt
zum Sommerflugplan eine Reihe neuer Fluggesellschaften willkommen,
darunter die amerikanische Delta Air Lines. 70 Fluggesellschaften
bieten 165 Ziele in 50 Ländern weltweit an, darunter viele neue
Destinationen. Bereits in Düsseldorf ansässige Airlines bauen ihre
Streckennetze weiter aus. Der neue Flugplan startet am Sonntag, 26.
März, und ist bis zum 28. Oktober gültig.

Im Vergleich zum Sommerflugplan des vergangenen Jahres ist die
Zahl der koordinierten Flüge um rund 13 Prozent auf über 140.000
Starts und Landungen für die gesamte Saison gestiegen. „Dass wir
unser Angebot um attraktive Fluggesellschaften und hochwertige Ziele
erweitern können, ist das Resultat unserer neuen
Betriebsgenehmigung“, so Dr. Rainer Schwarz, Vorsitzender der
Flughafengeschäftsführung. „Die Airlines nutzen die Kapazitäten, die
sie schon seit vielen Jahren gefordert haben und die wir ihnen jetzt
zur Verfügung stellen können.“ Der Airport-Chef weiter: „Düsseldorf
kann endlich wieder am Wachstum im Luftverkehr teilhaben und sich
Marktanteile zurückholen, die infolge der Beschränkungen in den
vergangenen Jahren verloren gingen.“

Der Flughafen hat in Zusammenarbeit mit seinen Airline-Partnern
insbesondere sein Langstreckenprofil weiter geschärft und bietet den
Passagieren und dem Standort ein wachsendes Angebot attraktiver
Verbindungen nach Amerika, in die Karibik, nach Afrika und Asien.
„Der Ausbau des Interkontinentalverkehrs ist für uns als
Mobilitäts-Provider eine der wichtigsten Aufgaben zur Stärkung des
Wirtschaftsstandortes“, so Schwarz. Der Passagier kann in Düsseldorf
im Sommer zwischen rund 70 wöchentlichen Langstreckenflügen zu 30 zum
Teil neuen Destinationen wählen. „Mit diesem Portfolio hat der
Flughafen eine absolute Alleinstellung in Nordrhein-Westfalen“, sagt
Schwarz.

Langstreckennetz systematisch ausgebaut

Neu an Bord ist im Sommerflugplan die US-Fluglinie Delta Air
Lines, die am 4. April einen täglichen Dienst nach Atlanta beginnt.
Um 9:40 Uhr startet eine Boeing 767 zum Hartsfield-Jackson
International Airport. Der Flughafen der Hauptstadt des
US-Bundesstaates Georgia ist eines der bedeutendsten Drehkreuze im
internationalen Luftverkehr, von dem aus Delta Air Lines mehr als 200
Flugziele in den USA, Kanada, der Karibik und in Lateinamerika
bedient. „Mit dieser Verbindung erschließt sich der Düsseldorfer
Flughafen ein Drehkreuz Richtung Westen“, so Rainer Schwarz.

Der Flughafengeschäftsführer weiter: „Zudem wird Düsseldorfs
Verbindung zum Drehkreuz im Osten weiter verbessert: Die
Fluggesellschaft Emirates baut ihr Erfolgsmodell an unserem Airport
aus und wird ab Mai einen zweiten täglichen Nonstop-Flug nach Dubai
aufnehmen.“ Emirates profitiert mit ihrem Drehkreuz von der
geografisch günstigen Lage Dubais auf dem Weg in den Nahen und Fernen
Osten, so dass die Passagiere von dort rund 40 attraktive Ziele
erreichen können. Die Flüge in die Vereinigten Arabischen Emirate
starten um 15:15 Uhr und um 21:05 Uhr in Düsseldorf. „Mit den
Delta-Flügen zu unserem westlichen Drehkreuz und der Emirates-Strecke
zu unserem Drehkreuz im Osten schaffen wir für das Exportland NRW
schnelle und hochfrequente Verbindungen zu den Märkten der Welt“,
sagt der Airport-Chef.

Über diese neuen Flüge hinaus können die Passagiere nonstop zu
vielen weiteren Zielen auf anderen Kontinenten fliegen. Der
Homecarrier LTU hat sein Langstreckennetz stets systematisch
erweitert. Neben mehr als einem halben Dutzend Zielen in der Karibik
bildet Florida einen weiteren Schwerpunkt im Tourismusverkehr.
Ohnehin sind die USA schon lange eine feste Größe im Flugplan der LTU
ab Düsseldorf. New York wird nunmehr täglich angeflogen, an der
Westküste wird Los Angeles jetzt dreimal wöchentlich bedient. Auch
die kanadischen Metropolen Toronto und Vancouver sind in diesem Jahr
wieder LTU-Sommerziele. In Asien verstärkt die Fluggesellschaft ihre
Frequenzen nach Bangkok, die klassischen Urlaubsdestinationen Colombo
und Male werden ebenfalls angeflogen. Mombasa in Ostafrika sowie
Windhoek und Kapstadt im Süden runden den Langstreckenflugplan auf
den Schwarzen Kontinent ab.

Auch die Lufthansa, größte Airline im Düsseldorf, bietet
attraktive Fernverbindungen vom Flughafen der Landeshauptstadt aus
an. Unter den 40 Zielorten, zu denen die Kranichlinie ab Düsseldorf
startet, sind zwei Top-Destinationen in den USA. So fliegt Lufthansa
aktuell täglich nach New York-Newark und fünfmal in der Woche nach
Chicago. Der Flug in die „Windy City“ dauert knapp zehn Stunden. Wer
vom O’Hare-Flughafen aus weiterfliegen möchte, kann dort das breite
Streckenangebot des Lufthansa-Partners United Airlines nutzen.

Die private iranische Fluggesellschaft Mahan Air verbindet bis zu
sechsmal wöchentlich Düsseldorf mit Teheran. Neben LTU bietet die
African Safari Airways ab Düsseldorf 14-tägig einen Direktflug nach
Mombasa an. Way Brasil startet alle zwei Woche in die Ferienregion
Natal an der brasilianischen Atlantikküste.

Neue Wege nach Norden

Das ohnehin schon dichte Europanetz ab Düsseldorf International
wird in diesem Sommer noch enger geknüpft werden. Lufthansa bietet
bereits seit Anfang des Jahres 56 zusätzliche Flüge pro Woche an,
darunter werden Nizza und Madrid wieder neu angeflogen. Im
Sommerflugplan startet die Kranichlinie zusätzlich samstags und
sonntags nach Westerland auf Sylt – ein neues Lufthansa-Ziel ab
Düsseldorf. Ab dem 2. Mai fliegt Air Berlin nach Kopenhagen, nachdem
die Fluggesellschaft kürzlich die neuen Ziele Paris und Helsinki
aufgenommen hat. Werktags startet der Euro Shuttle zweimal täglich in
die dänische Metropole, am Wochenende jeweils einmal am Tag. Zudem
nimmt Air Berlin Flüge nach Sylt auf: Dreimal in der Woche geht es
zum Flughafen von Westerland.

Auch neue Airlines bieten den Passagieren ab Düsseldorf neue Wege
nach Norden an. Norwegian Air Shuttle wird ab dem Sommerflugplan
sechsmal in der Woche Düsseldorf mit Oslo verbinden. Die erste Low
Cost-Fluggesellschaft Norwegens verfügt über eine Flotte von
14 Boeings 737-300, die kreativ bemalt sind: Das Heck jeder Maschine
ziert der Kopf eines berühmten Norwegers von der Eiskunstläuferin
Sonja Henie bis zum Wissenschaftler und Abenteurer Thor Heyerdahl.
Der Flug in die norwegische Hauptstadt dauert knapp zwei Stunden.

Erstmals können Passagiere direkt ab Düsseldorf auch ins Baltikum
reisen. Die Fluggesellschaft Air Baltic ist neu an NRWs größtem
Airport und fliegt bereits seit dem 1. März viermal wöchentlich nach
Riga. Im Sommerflugplan kommt außerdem dreimal in der Woche eine neue
Verbindung von Air Baltic nach Vilnius hinzu. Air Baltic ist die
nationale Fluggesellschaft Lettlands und strategischer Partner der
SAS.

Ebenfalls ein neues Ziel im Düsseldorfer Flugplan ist Leeds: Die
gleichfalls neue britische Low Cost-Airline Jet2.com wird einmal am
Tag außer samstags zu der Stadt in Yorkshire fliegen.

dba wird ab dem 8. Mai ein neues Ziel ab Düsseldorf aufnehmen: Die
Fluggesellschaft wird montags bis freitags zweimal täglich und
sonntags einmal nach Dresden starten.

Im Sommerflugplan kommt zudem mit Hapag-Lloyd Express eine weitere
neue Airline nach Düsseldorf und steuert vorerst dreimal wöchentlich
Venedig an.

Weitere Informationen

Im Internet unter www.duesseldorf-international.de können
Informationen über das Flugangebot, Flugzeiten und Airlines des neuen
Sommerflugplans abgerufen werden. Publikationen können ebenfalls
online bestellt werden. Der Flugplan und Service Guide mit
Übersichts- und Lageplan ist telefonisch zu bestellen unter der
Rufnummer 0211/421-22 23.

Thomas Bordiehn berichtet von seinen Erfahrungen in Ägypten

Liebe Freunde in aller Welt, es wird wieder Zeit für eine kleine Auffrischung über unsere Lebens und Kochgewohnheiten.

Immerhin leben wir in Ägypten und das ist ein Islamisches Land.Gestern hatten wir an unserem „Chefs Table“ eine kleine Gruppe älterer Dänen sitzen, die zum ersten mal in unserem Restaurant waren und einen etwas verstörten Eindruck machten.
Nach einer Weile erklärten Sie, das Ihr Außenministerium alle Skandinavier aufgefordert hätte, das Hotel bis zur Abreise nicht mehr zu verlassen. Außerdem wäre in Hurghada an allen Ecken Militär postiert. Nicht gerade eine Beruhigende Maßnahme der Regierung in Ägypten. Die Fernsehübertragungen von brennenden Botschaften und Fahnen gaben dann den Rest. Donnerstag fliegen sie wieder heim und ich vermute das nicht all zu viele nachrücken werden. Wie immer im Land der Weltverschwörungen ist einiges Gerücht und manchmal ist das Körnchen Wahrheit größer oder kleiner. Hier ein paar News aus der Community mit dem gleichen Anspruch.:Heute hatten wir eine Demonstration in Hurghada. Alle 16 Demonstranten wurden von je 20 Polizisten beobachtet. – Zwei Geschäfte in Hurghada haben Schilder aushängen und bedienen keine Dänen mehr. – Auf einer Bank wurde ein Dänisches Paar beim Geldwechseln angespuckt. – Die Dänischen Zweige der Skandinavischen Reiseveranstalter werden vorübergehend geschlossen. –

Mir und meiner Familie ist bislang keinerlei Hass oder Gewaltbereitschaft entgegengekommen. Bislang hat auch keiner von sich aus das Thema angeschnitten. Wir achten und respektieren die Religion und Kultur unseres Gastlandes, aber an den Grenzen ist eben eine Grenze, auch zu einer anderen Kultur mit anderen Gesetzen. Bislang gab es auch keinen Aufschrei weil anderswo Schwein gegessen wird oder Frauen sich nicht ganz verschleiern. Selbst in Ägypten ist all dieses erlaubt und wird toleriert. Über die Notwendigkeit und den Stil der Karikaturen kann man gerne streiten. Am besten ist es den Ball schön flach zu halten und warten bis das ganze einschläft. Notfalls müssen die Dänen sich was einfallen lassen und neue Pässe beantragen oder von Wenningstedt eingemeinden lassen.

Wie gesagt ist es bislang recht ruhig geblieben in Hurghada. Unsere Ägypter hier haben auch andere Probleme. Von den Bordiehn´s Mitarbeitern vermissen 4 Mann Angehörige seit dem Fährunglück. Was sich da abgespielt hat ist wirklich eine Katastrophe, das ist auch der Grund für die Militärpräsenz. Irgendwie ist es sehr schwer die Leichen zu identifizieren und es gibt Probleme bei der Zuordnung durch die Familien. Einige haben versucht den Kapitän der Fähre zu lynchen. Seltsamerweise hat dieser das Kentern überlebt. Auch der Kapitän des anderen Bootes, das ohne zu helfen weitergefahren ist, wurde gesucht.

Es geht nicht nur um die Angehörigen. Manche von Ihnen hatten Geld dabei, das die Existenzgrundlage für Familien war. Jeden Tag fahre ich mit dem Rad zur Arbeit am Hafen vorbei. Dort sehe die Leute auf Fotos von Wasserleichen warten. Arme Selen die zu den Ärmsten gehören. Wir hatten den Wartenden Sandwiches und Wasser in das General Hospital gebracht. Inzwischen sind auch andere Gastronomen dabei. Hierbei hat sich die Reederei ebenso nicht verdient gemacht.

Was mir selbst mehr Angst macht ist die gespannte Situation im Iran mit dem entstehen neuer Spielzeuge auf Atomarer Basis. Auch wenn der Westen sich noch einmal durchsetzt und diesmal den Bau verhindern kann, wird es in den nächsten Jahren irgendeinem Hitzkopfstaat doch gelingen so etwas heimlich zu bauen.
Es ist nur eine Frage der Zeit. Mit unserem empfindlichen Tourismus stehen wir weit vorne am Schmelzpunkt der Kulturen.
Nach all der Erfahrung hier ist es nach unserer Meinung möglich, gerade hier das Verständnis für einander zu wecken. Toleranz predigen alleine tut es hier nicht. Mit unserem logischem Denken können wir diese Kultur nicht erfassen. 1 und 1 kann auch 11 sein oder etwas anderes nach jeweiliger Ansicht und Laune. Langweilig wird die Welt wenn alles gleichgeschaltet ist und wir die anderen Kulturen globalisiert über das Internet kennen lernen. Reisen bildet! Reisen ist auch die Chance für ein friedliches Miteinander. Wir sind nur ein kleines Staubkörnchen im Weltgeschehen, können aber auf die richtige Weise einen Sandsturm auslösen. Jeder Tourist ist ein Botschafter und Friedensengel. Also die Devise heißt : Nicht schimpfen und wegbeiben! Kommen und reden! Überlasst nicht unseren Kindern die Lösung unserer Probleme.Wir können doch keine Mauer um den Westen bauen.

Habe ich auch schon etwas über Kochen geschrieben?

Wir haben ab 15.02 eine neue Karte im Bordiehn´s, in der Villa Kunterbunt und in der Piazetta im Giftun. Thomas war fleißig und Barbara quatscht den ganzen Tag mit anderen Frauen am Telefon.
Es gibt ein Schneckensüppchen und andere Leckereien. Natürlich weiterhin die Kamelspezialitäten.

Im März haben wir Till Pöhlmann und Meike zu Gast. Dafür wird extra die Bühne vergrößert und eine neue Lichtanlage angeschafft. Angekündigt haben sich wieder unsere Bolschoi Mädels, ein Pantomime Künstler und ein Musical im November. Natürlich bleiben unsere kleineren Shows und Musikveranstaltungen.

Nachdem ich jetzt alle gelangweilt habe, ist es Zeit mal wieder etwas zu kochen. Heute testen wir den Barsch mit Kartoffel Meerrettich Kruste. Guten Appetit bis zum nächsten mal

Thomas

Bordiehn´s Restaurant Villa Kunterbunt
Hurghada
Red-Sea
Egypt
00201015459991
www.bordiehn.com

Leaders Club Award 2005

east Hamburg und Die Röhre sind die innovativsten Gastro-Konzepte

Sie räumten ab bei der Verleihung der „Goldenen Palme“ für die innovativsten neuen Gastro-Konzepte: Das east, mit internationalen und europäischen Designpreisen ausgezeichnetes Hotel und Restaurant in Hamburg und Die Röhre im Salzkammergut, ein Mixkonzept aus Restaurant, Raststätte und Weinbar in einer in Europa einzigartigen Massivholzröhre von 28 Meter Länge.

Bereits zum vierten Mal hatte der Leaders Club Deutschland, die Vereinigung mittelständischer Trendgastronomen, führende Repräsentanten von Unternehmen und Fachverbänden des Gastgewerbes zur Vergabe des Leaders Club Awards eingeladen. Erstmals fand die Veranstaltung in Berlin statt, in der Akademie der Künste mit Blick auf das erleuchtete Brandenburger Tor. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hatte die Schirmherrschaft übernommen. Als Vertreter der Stadt begrüßte Staatssekretär Volkmar Strauch vom Senat für Wirtschaft, Arbeit und Frauen die geladenen Gäste.

Sechs Gastro-Konzepte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren für den Leaders Club Award 2005 nominiert, alle innovativ, praktikabel und noch keine zwei Jahre am Markt: neben den Preisträgern die Restaurant-Lounge Spindler & Klatt aus Berlin, aus München das Kytaro, das Restaurant Cube im gläsernen Würfel des Stuttgarter Kunstmuseums und das Restaurant-Freizeitkonzept Schwellenmätteli an der Berner Aareschwelle.

„Wir wollen mit unserem Award Zeichen setzen: für Unternehmertum, für den Mittelstand, für innovative Ideen und den Mut, diese in die Tat umzusetzen. Unser Award ist ein Symbol für Aufbruchstimmung und ein Ja zu Wirtschaft und Wachstum“, so Jürgen Straßer, Präsident des aktuell achtzig Führungspersönlichkeiten umfassenden Wirtschaftsclubs. „Mit ihren Visionen, ihrer Professionalität und Leidenschaft für die Gastronomie haben die Nominierten

das Publikum begeistert. Die Abstimmung fiel denkbar knapp aus. Wir freuen uns, dass wir mit den Preisträgern east und Die Röhre Unternehmer auszeichnen konnten, die spektakuläres Design und ein kreatives Angebot erfolgreich kombiniert haben“.

Sven Elverfeld

Sanft plätscherndes Wasser, leichte Wellenbewegungen, romantischer
Kerzenschein, gedämpfte Atmosphäre und ein großer Wein – Viele
Reiseberichte könnten so eingeleitet werden. Aber sind wir ehrlich, die
wenigsten über Wolfsburg, dem beschaulichen Industriestädtchen in
Niedersachen. Das dem im Jahre 2005 nicht mehr so ist, daran hat ein
Mann wesentlichen Anteil: Sven Elverfeld, seines Zeichens Chef de
Cuisine im Ritz-Carlton.

Elverfeld ist einer jenen jungen Köche, von denen wir persönlich nicht
genug treffen können, um Ihre Kunst zu erleben. In jüngster
Vergangenheit wurde uns diese Ehre bei Christian Bau zuteil, der vor
kurzem vom Feinschmecker zum Koch des Jahres gewählt wurde. Wie Bau,
begreift auch Elverfeld die Küche in erster Linie als seinen
Arbeitsplatz, an dem er auf hohem Niveau mit Liebe zum Detail und einer
großen Portion Herzblut Spitzenleistungen bringen will, ohne dabei in
ein auf den ersten Blick kreatives, auf den zweiten Blick übermäßig
künstlerisches Gehabe zu verfallen. Dieses Auftreten vereinfacht nicht
nur die Ansprache und Kommunikation mit dem Gast, sondern auch das
Arbeiten in einer Küchenmannschaft, in der immer einer der Kopf sein
muss, aber keiner autokratischer Alleinherrscher.

Es ist in erster Linie der persönliche Umgang, der eine große Sympathie
für Elverfeld entstehen und den Eindruck gewinnen lässt, dass man das
Haus als Genießer betritt und als Freund verlässt. Aber es eröffnet
Elverfeld auch die große Chance, einem sich innerlich und emotional
öffnendem Gast entgegenzutreten, der sich auf Arbeitsweise, Speisen und
Komposition, auf höherem Maße einlassen möchte, als ein normaler
Konsument. „Involvement“ nennt man diesen Umstand in der
Managementsprache und man muss Elverfeld und seiner Mannschaft
attestieren, dass es ihm bei beiden unserer Treffen mit natürlicher
Leichtigkeit gelungen ist, ein solches in hohem Maß bei uns zu erzeugen.

Bei unserem jüngsten Besuch war es daher für umso spannender zu
erfahren, wie Elverfeld diese Fähigkeiten am Pass umsetzt.

15 Gänge lang durften wir erkunden, was Elverfelds Interpretation von
Kochkunst bedeutet. Spannende, gradlinige und klar interpretierte
Speisenkombinationen mit exzellenter handwerklicher Ausführung und – wir
hatten es bereits bei unserem Besuch bei Dieter Müller angedeutet –
Elverfeld stellt nicht sich selbst, sondern die Zutat als Kernelement
der Komposition in den Mittelpunkt. Beginnend beim Amouse Bouche ist es
unserem Gaumen vergönnt, Fisch und Fleisch in Perfektion anzutreffen,
die den Garungstendenzen von Helmut Thieltgens gleichkommen.

Wo Thieltges’ Waldhotel jedoch enttäuschte, punktet das Aqua in selten
erlebter Höhe: dem Sommelier und der damit einhergehenden
Weinbegleitung. Jürgen Giesel nimmt sich mit der ihm eigenen Kompetenz
und Leichtigkeit dem Gaste an, entführt ihn – diesen Willen zum
Fallenlassen vorausgesetzt – in bis dato unbekannte Regionen und steht
als Reisebegleiter auch an der oftmals verlustreichen Front zwischen
Weinen und Speisen stets auskunftsfreudig zur Verfügung.

Wir betrachten diese Generation von Sommerliers als die „jungen Wilden“,
die ähnlich den jungen aufstrebenden Winzern in Deutschland stets
versuchen, neue Wege zu beschreiten, trotzdem jedoch althergebrachte und
bewährte Traditionen zu wahren.

So passte der doch untypische slowenische Chardonnay hervorragend zum
Atlantik Rochenflügel an Pistazienbutter, einer der Spezialitäten von
Sven Elverfeld. Er nahm die wesentlichen aromatischen Einflüsse auf und
bestand in dieser Kombination, wie man es sich von einem
korrespondierenden Wein verspricht.

Auf Empfehlung von Herrn Giesel wurde uns das Weingut Popp in Franken
näher gebracht. Hier haben die Brüder Ernst und Johannes die Aufgaben
des kürzlich verstorbenen Vaters übernommen und produzieren inzwischen
herausragende, manchmal ungewöhnliche Weine wie den 2004er Sylvaner
Auslese, der dezent im Barrique ausgebaut wurde. Zusammen mit den
offenen Raviolo mit bretonischem Hummer präsentiere sich uns ein
absolutes „Dream-Team“.

Es gibt wenig, was man Elverfeld und seinem Team an konkretem
Kritikpunkten ins Buch schreiben könnte. Im Gesamtauftritt unter
Berücksichtigung des herausragenden Service war unser Besuch sicherlich
eine der gelungensten Gesamtleistungen dieses Jahres. Sicherlich: Die
ein oder andere Kreation lässt Diskussionsspielraum zu, ob und in
welcher Form Beilage und Herzstück harmonieren, so beispielsweise die
Gremolata-Cannelloni zum Pauillac-Lammrücken oder der Rosenkohl zum
Kürbistörtchen. Aber auch das gehört zu großer Küche, dass sie Luft für
Meinungen und Diskussionen lässt und auch einmal aneckt.

Paris hat die Seine, Wolfsburg die Sünde – so möchte man angesichts der
Entwicklungen der Vergangenheit doch gerne über dieses Städtchen in
Niedersachen titeln. Dass sich dieser Umstand so grundlegend gewandelt
hat, daran hat nicht zuletzt VW entscheidenden Anteil. In diesem
Zusammenhang muss sicherlich auch Ferdinand Piech genannt werden, der
von Jürgen Dollase einmal mit der ständigen Unterforderung, die dem
Menschen so schade, zitiert wurde. Und wenngleich wir uns nicht anmaßen
möchten, im Detail über seine Entscheidungen zu urteilen, so dürfte er
doch mit dieser goldrichtig gelegen haben. Denn die Herausforderung auf
höchstem Niveau ist es wohl, die Elverfeld seinem Team zumutet, die aber
gleichzeitig Servicequalität und Betreuung auf solch lichte Höhepunkte
katapultieren. Ohne abgeklärt zu wirken, sitzt hier jeder Handgriff und
ohne gelangweilt zu sein, läuft alles nach Plan. Individuelle Ansprache
gepaart mit hoher persönlicher Identifikation – ein Erfolgskonzept, das
die Hotellerie des Hauses Ritz-Carlton ohne Zweifel geprägt hat, aber in
Verbindung mit Elverfelds Kochkunst ein großartiges Gastronomiekonzept
hervorbringt.

Wenn im Texas die Sonne aufgeht, neigt sich im Ritz-Carlton der Tag dem
Ende und Sven Elverfeld hat im fünften Wirkungsjahr wieder einigen
Genussmenschen einen großartigen Abend bereitet. So glücklich sich der
Konzern über diese Konstanz auch schätzen kann, so wünschenswert wäre es
sicherlich für ebenso viele, wenn er seine kulinarische Botschaft auch
eines Tages mit anderen Winkeln und Weiten der Republik teilen würde.

Küche, die begeistert – Ein Tag mit Sven Elverfeld und seinem Team
schlägt jeden Traumurlaub: Spannung, Kreativität und Erholung auf
höchstem Niveau. Quelle: www.sternefresser.de

Tim Mälzer

Das Food-Sonderheft „Kochen mit Kindern“ von ESSEN
& TRINKEN FÜR JEDEN TAG und GEOlino aus dem Gruner+Jahr-Verlag kommt
heute in den Handel. Das Heft enthält 30 Rezepte für
Gerichte und Weihnachtsbäckerei speziell für Kinder zum Nachkochen
und Nachbacken. Ergänzt werden die Rezepte durch viele Tipps und
Kniffe und jeder Menge spannender Geschichten rund um das Thema
Essen.

Die Rezepte wurden von ESSEN & TRINKEN FÜR JEDEN TAG und GEOlino
ausgewählt und in der ESSEN & TRINKEN-Küche zusammen mit Kindern
ausprobiert. Tatkräftige Unterstützung beim Ausprobieren und
Zubereiten leistete Starkoch Tim Mälzer.

Das Sonderheft wendet sich an Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren
und deren Eltern, die Spaß daran haben, leckere kleine Gerichte
selbst zu kochen und zu backen, und die sich für die vielfältigen
Themen rund um die spannende Welt der Ernährung interessieren.

Tim Mälzer, der sein Kochtalent erst relativ spät entdeckte und
auch eigentlich lieber Hoteldirektor werden wollte, über „Kochen mit
Kindern“: „Es macht einfach Spaß, Kindern die Lust am Kochen zu
vermitteln. Mit den richtigen Rezepten lernen Kinder fast spielend
kochen. Meine Erfahrung ist, dass Kinder viel Spaß am Kochen haben
und dass wir sie unterschätzen, wenn wir sagen, dass es jeden Tag
Spaghetti mit Tomatensauce sein muss.“

Dr. Werner Beba, Verlagsleiter der Verlagsgruppe LIVING: „Die Idee
hat beide Redaktionen und Tim Mälzer spontan begeistert. Und eine
‚Innovation‘ der besonderen Art ist die Entstehung einer Zeitschrift
unter zwei starken Marken bzw. Verlagsgruppen. Auch ‚Kochen mit
Kindern‘ werden wir crossmedial mit unserem Partner VOX in einem
TV-Special realisieren.“

Dr. Gerd Brüne, Verlagsleiter GEO-Gruppe: „Aus unserer
Marktforschung wissen wir, dass die kleinen Leser von GEOlino gern
kochen. Daher konnten wir uns sofort für die Kooperationsidee
begeistern. Das Rezept ‚Man nehme zu gleichen Teilen die
Kernkompetenz von zwei starken Marken‘ wird bestens gelingen –
besonders dann, wenn bei der Zubereitung Tim Mälzer mitwirkt.“

„Kochen mit Kindern“ erscheint am 31. Oktober 2005 im bewährten
Pocketformat von ESSEN & TRINKEN FÜR JEDEN TAG mit einem Heftumfang
von 132 Seiten. Der Copypreis beträgt 3,50 Euro.

Das TV-Special der Sendung „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“ zum
Thema „Kochen mit Kindern“ wird heute abend ausgestrahlt – um
18.45 Uhr bei VOX. Wiederholung morgen früh um 10.45 Uhr.

www.tim-mälzer.de
www.kochende-leidenschaft.de – Mälzer Management
www.haiku-messer.de – Tim Mälzer arbeitet mit HAIKU Kochmesser