Beim Ferienjob gesetzlich unfallversichert

Viele Schüler und Studenten nutzen die Ferien, um als Aushilfen in Betrieben ihre Finanzen aufzubessern. Beliebt sind zum Beispiel Jobs in Hotellerie und Gastronomie. Wie steht es mit dem Versicherungsschutz während des Ferienjobs? Hier gilt ganz klar: Wie alle anderen Beschäftigten des Betriebes stehen Ferienjobber unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Damit gelten für sie auch die selben Regeln:
Hat ein Ferienjobber bei der Arbeit oder auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeits- stätte einen Unfall, dann ist für ihn der sogenannte „Durchgangsarzt“ (D-Arzt) die erste Anlaufstelle. Bundesweit stellen rund 3.500 unfallmedizinisch eigens qualifizierte Chirurgen und Orthopäden in medizinisch-technisch besonders ausgestatteten Einrichtungen nach einem Unfall die bestmögliche medizinische Erstversorgung sicher und entscheiden über die weitere Behandlung.
Und auch bei Aushilfen muss der Unternehmer einen Arbeitsunfall nach spätestens drei Tagen der Berufsgenossenschaft melden. Denn hier laufen alle Informationen über den Stand des Heilungsprozesses und die eingeleiteten Maßnahmen ein. Die BG steuert das Heilverfahren und trägt alle finanziellen Lasten, die durch Heilbehandlung oder sonstige Ansprüche aus dem Arbeitsunfall entstehen. Die Berufsgenossenschaft kümmert sich wenn notwendig auch um die Rehabilitation und Wiedereingliederung.

Zur D-Arzt-Suche: http://lviweb.dguv.de

Haushaltsunfälle vermeiden

Tafelmesser mit der Spitze nach unten in den Besteckkorb der Spülmaschine – Küchenmesser gar nicht in den Geschirrspüler

Waghalsige Klettermanöver auf Stühlen, Kisten oder Tischen, gefährliche Rutschpartien im Bad, Unachtsamkeiten in der Küche: Die Zahl der Unfälle im Haushalt ist weiterhin dramatisch hoch. Alleine in Deutschland ereignen sich pro Jahr mehr als 2,7 Millionen häusliche Unfälle, rund 7500 davon enden tödlich. Auch in Österreich sind 37 Prozent aller Unfall bedingten Krankenstandstage und sogar drei Viertel aller Krankenhausaufenthalte auf einen Unfall in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld zurückzuführen. Das Magazin Reader’s Digest analysiert in seiner März-Ausgabe die Ursachen der Problematik und gibt Ratschläge, wie man Unfälle im Haushalt vermeiden kann. Denn mehr als 80 Prozent dieser Unglücke sind auf Unachtsamkeit oder Einflüsse wie Stress, Übermüdungen und Sehstörungen zurückzuführen.

„Die mit Abstand häufigste häusliche Unfallursache sind Stürze“, erklärt Dr. Susanne Woelk von der Aktion „Das Sichere Haus“ (Hamburg) in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest. Um Knochenbrüche, Verstauchungen, Bänderrisse oder ähnliche Verletzungen zu vermeiden, raten die Experten deshalb, Treppen nicht voll bepackt zu begehen, sondern den Transport auf mehrere Etappen zu verteilen. Gefährliche Klettermanöver auf Stühlen, Kisten und Tischen sollte man genauso unterlassen wie das Fensterputzen, Streichen oder Heckeschneiden, wenn man sich an diesem Tag unwohl fühlt. Um Verletzungsgefahren zu reduzieren, sollte man zudem das richtige Handwerkszeug haben, dazu gehört unter anderem eine rutschfeste Leiter. Wichtig ist aber auch, Stolperfallen zu beseitigen, zum Beispiel der unebene Weg im Garten, der rutschende Teppich oder die Verlängerungsschnur mitten im Gang. Gerade ältere Menschen unterliegen eher der Gefahr eines Haushaltsunfalls. „Rund 90 Prozent der Opfer eines tödlichen Sturzes sind über 65 Jahre alt“, sagt Dr. Susanne Woelk. Zur effektiven Vorbeugung gehört es auch, Ordnung zu halten. „Vor allem auf Treppen und Stufen sollte nichts herumstehen“, so Woelk.

Vorsicht ist auch in der Küche, im Badezimmer und in der Waschküche geboten. So ist es ratsam, Wasserlachen oder Seifenreste sofort aufzuwischen. Hausschuhe mit rutschfesten Profilsohlen aus Gummi oder Leder sorgen zudem für einen sicheren Stand. Auch in der Küche sind Haushaltsunfälle vermeidbar. So ist es ratsam, Messer, Gabeln und andere spitze Gegenstände mit der Spitze nach unten in den Besteckkorb der Spülmaschine zu stellen. Wer Kinder hat, sollte zudem darauf achten, dass Putz- und Reinigungsmittel nicht offen zugänglich sind, man beim Kochen möglichst die hinteren Herdplatten benutzt, die Pfannenstiele nach hinten dreht und die Bedienknöpfe versenkbar sind. Vor allem die Finger gelten in der Küche und im Hobbykeller als potenziell gefährdet. „Gute Beleuchtung, ausreichend Arbeits- und Stellfläche sowie sicher und übersichtlich verwahrte Werkzeuge und Arbeitsgeräte schützen Sie hier vor Unfällen“, sagt Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) in Wien. In der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest gibt es neben den vielen Tipps auch Kontaktadressen zum Thema Sicherheit im Haushalt.

Dirk Luther

Der Hamburger 2 Sternekoch Dirk Luther hatte einen schweren Autounfall

Ein 86jähriger Däne fuhr über eine rote Ampel, der weniger als halb so alte Luther rauschte mit seinem BMW-Kombi in den dänischen Suzuki – Luther wurde zum Rettungswagen gebracht

Ausser zittrige Knie und einen gehörigen Schrecken hatte Dirk Luther aber nichts. Auch der 86j. Däne – dessen Auto von Luthers BMW ziemlich zerschreddert wurde, hatte nichts, wie auch die Ehefrau des Unfallverursachers.

Gourmet Report freut sich, dass der Unfall für alle Beteiligten so glimpflich abging!

Der 42jährige Luther ist seit 2006 Küchenchef im Restaurant „Meierei” im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg (Ostsee). Er hält zwei Sterne seit 2008, sowie 17 Punkte Gault Millau.

www.alter-meierhof.de

Tipps zum Silvesterabend

Sicher ins neue Jahr: Tipps zum Silvesterabend

Damit es beim bevorstehenden Jahreswechsel nicht durch eventuelle Unachtsamkeiten zu schlimmen Unfällen oder Schäden kommen kann, möchte der Schadenverhütungsexperte der Grundeigentümer-Versicherung, Andreas Hackbarth, einige Gefahrenquellen aufzeigen.

Fondue-Topf, Raclette-Gerät und Co.

Ob nun Fondue oder Raclette, beides lässt sich für eine Silvesterparty gut vorbereiten und ist sehr gesellig. Doch leider sind diese Geräte nicht ungefährlich. Beim Kauf eines Raclette-Gerätes sollte auf eine ausreichende Hitzeregulierung, Kontrollleuchten bei Inbetriebnahme und eine gute Isolierung geachtet werden, sonst kann es bereits beim Anfassen der Grillpfannen zu Verbrennungen kommen. Nach Ingebrauchnahme nicht nur die Hitzezufuhr stoppen, sondern lieber auch den Stecker ziehen. Vorsicht bei der Nutzung von Fondue-Töpfen. Kippt der Topf, kann die heiße Flüssigkeit (meist Öl, Brühe, Käse oder Schokolade) starke Verbrennungen verursachen. Eine zusätzliche Gefahr können Brennpasten darstellen. Diese sind von Kindern fernzuhalten.

Experten-Tipp: Nehmen Sie Sicherheitsvorkehrungen nicht auf die leichte Schulter. Am Besten bereits unter das Tischgerät eine hitzebeständige Unterlage legen und Stromkabel so verlegen, dass sie nicht zur Stolperfalle werden. Bevor das Gerät wieder verpackt wird, gut abkühlen lassen und reinigen. Falls ein Brand entsteht, nur mit einer Decke das Feuer löschen. Besonders heiße Öle reagieren extrem auf Wasser, da dieses explosionsartig verdampft und das dabei herausspritzende Fett nicht nur für schwere Verletzungen sorgt, sondern sich auch entzünden kann.

Feuerwerkskörper

„Leider wird die Wirkung von Feuerwerkskörper häufig unterschätzt,“ weiß Andreas Hackbarth, „deshalb passieren jedes Jahr zahlreiche Verletzungen.“ In besonders schlimmen Fällen können sogar Gliedmaße durch die Sprengkraft abgetrennt werden. Deshalb sollten auf jeden Fall die Gebrauchs- und Altershinweise gelesen und beachtet werden. Auf ungeprüfte Böller, Raketen und Knallfrösche ist generell zu verzichten. Diese explodieren sehr unkontrolliert und Querschläger können ebenfalls schwere Verletzungen verursachen. Außerdem sollten in der Silvesternacht Fenster und Türen geschlossen gehalten werden, damit keine Raketen in den Wohnraum eindringen und dort beispielsweise einen Brand verursachen. Brennbare Gegenstände lieber von Balkonen und Terrassen entfernen.

Experten-Tipp: Kommt es zu einer Verletzung oder einem Brand, heißt es vor allem Ruhe bewahren. Verbrennungen mit Wasser kühlen (bis der Schmerz nach lässt), bei offenen Wunden, diese nicht kühlen, sondern versorgen und natürlich den Rettungsdienst rufen. Kleine Brände eigenständig löschen, wenn der Brand bereits außer Kontrolle geraten ist, unbedingt die Feuerwehr unter 112 rufen.

Versicherungsfrage

Kommt es zu einem Feuer und wird dadurch das Wohnungseigentum beschädigt oder zerstört, kommt die Hausratversicherung zum Tragen. Bei Schäden am Gebäude, die jeweilige Wohngebäudeversicherung. Wird der Schaden nicht in den eigenen vier Wänden, sondern bei Dritten verursacht, hilft die Privathaftpflichtversicherung weiter. Passieren Verletzungen in der Freizeit, die eine Invalidität zu Folge haben, kommt die gesetzliche Unfallversicherung nicht für die finanziellen Folgen auf. Diese zahlt nämlich nur, wenn sich der Unfall auf dem Hin- oder Rückweg bzw. während der Arbeit ereignet. Geschieht der Unfall nun außerhalb dieses Zeitrahmens, ist derjenige im Vorteil, der eine private Unfallversicherung abgeschlossen hat.

Silvesterfeuerwerk richtet jedes Jahr große Schäden an

Gut zu wissen: Tipps für den Alltag
Wenn der Schuss nach hinten losgeht
Silvesterfeuerwerk richtet jedes Jahr große Schäden an

Das neue Jahr beginnt und Millionen Deutsche begrüßen es mit Raketen und Böllern. Nicht selten endet dieses Vergnügen in der Notaufnahme eines Krankenhauses oder mit erheblichem Sachschaden. Wer die Silvesternacht genießen will, dem rät die HUK-COBURG, nur Feuerwerkskörper zu verwenden, die die Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) getestet hat.

Sie sollten in einwandfreiem Zustand und unbeschädigt sein. Lässt sich eine Rakete oder ein Böller nicht gleich zünden, weg damit! Übrigens verrät der Aufdruck BAM auch, wer mit den Feuerwerkskörpern hantieren darf: Klasse II darf nur zu Silvester und nur von volljährigen Personen verwendet werden, Feuerwerkskörper der Klasse I – zum Beispiel Knallbonbons oder Wunderkerzen – können auch schon Jugendliche ab zwölf Jahren allein in die Hand nehmen.

Noch eines: Bevor man Feuerwerkskörper abschießt, immer die Gebrauchsanweisung lesen und – ganz wichtig – immer auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten Menschen achten.

Wer selber alles richtig macht, ist noch lange nicht vor Fehlern Dritter gefeit. Immer wieder beschädigen Raketen und Böller in der Silvesternacht parkende Autos. Steht der Verursacher fest, muss er natürlich haften. In der Praxis ist das allerdings eher selten der Fall. Hat der Besitzer des beschädigten Autos eine Teilkasko-Versicherung, kann er den Schaden dort melden und regulieren lassen. Dies gilt übrigens auch, wenn der Verursacher feststeht. Ist der Schaden behoben, holt die Versicherung sich das Geld dafür vom Schädiger natürlich zurück.

Zu den typischen Schäden dieser Nacht zählen auch Raketen, die durch offene Fenster oder Dachluken fliegen. Wenn sich daraus ein Brand entwickelt, der das Gebäude oder den Hausrat beschädigt, ist dies ein Fall für die Wohngebäude- und Hausratversicherung. Allerdings lassen sich solche Schäden in der Regel leicht vermeiden, indem man Fenster und Dachluken schließt. Weitaus schlimmer, in der Silvesternacht aber leider nicht selten: Ein verirrter Kracher verletzt jemanden ernsthaft, zum Beispiel an den Augen. Niemand weiß, wer ihn abgeschossen hat, darum kann der Verletzte auch niemanden in die Pflicht nehmen. Er bleibt auf seinen Schadenersatzansprüchen sitzen. In dieser Situation hilft eine private Unfallversicherung. Sie zahlt unabhängig davon, ob man selber oder ein Dritter den Unfall verursacht hat.

Übrigens selbst wenn feststeht, wer den Unfall verursachte, können Opfer leer ausgehen. Denn hat der Unfallverursacher keine private Haftpflichtversicherung, muss er das Opfer aus der eigenen Tasche entschädigen. Bei schweren Unfällen eine Verpflichtung, die viele Privatleute nicht erfüllen können.

Orca tötet Tiertrainer im Loro Park auf Teneriffa

Der Orca-Dompteur Alexis Martinez (29) ist während einer Trainingseinheit mit Schwertwalen im „Loro-Parque“, dem größten Tierpark der Kanaren, ums Leben gekommen. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest.

Es wird von einem Angriff der Orcas berichtet, der dem Tiertrainer zum Verhängnis wurde. Vermutlich wurde Alexis Martinez von einem der Orcas beim Training unter Wasser angegangen und dabei so schwer verletzt, dass er in dem künstlichen Becken ertrunken ist. Sofortige Wiederbelebungsversuche verliefen erfolglos, sodass im örtlichen Krankenhaus nur noch
der Tod des Trainers festgestellt werden konnte. An der Trainingseinheit nahmen noch sechs weitere Tiertrainer teil.

Der 29-jährige betreute bereits seit Ende 2007 im Loro Park die Schwertwale zusammen mit anderen Trainern. Die Show mit den Schwertwalen bietet der Park seit knapp vier Jahren seinen Besuchern an. Bereits im Oktober 2007 war es zu einem schweren Zwischenfall mit der deutschen Tiertrainerin Claudia Vollhardt gekommen. Nach einem Zusammenstoß mit einem der Killerwale war Vollhardt von einem der Tiere auf den zwölf Meter tiefen Beckenboden gezogen worden und erlitt dabei eine Lungenquetschung und einen Unterarmbruch. Sie konnte noch rechtzeitig von Trainerkollegen geborgen werden und überlebte.

Die deutsche Meeresumweltschutz-Organisation „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF) hatte die Wal- und Delfinanlage und die Lebenssituation der Meeressäuger in der Gefangenschaft des Loro-Parks schon im Sommer 2007 überprüft. Dabei wurde bereits massive Kritik an der nichtartgerechten Haltung der Wale und Delfine vom Vorsitzenden des WDSF, Jürgen Ortmüller, geäußert. Aufgrund des sensiblen Sonarsystems der Tiere sei ein zufälliger Zusammenstoß mit den Trainern eigentlich ausgeschlossen, meinte das WDSF. Das Wildverhalten der Orcas sei allerdings sehr ausgeprägt und somit ein Angriff in den relativ kleinen Betonbecken vorprogrammiert, zumal die Tiere in Gefangenschaft permanentem Stress durch die lautstarken Shows mit mehreren tausend Zuschauern ausgesetzt seien.

Das WDSF hatte bereits in 2007 nach dem damaligen Unfall von dem deutschen Leiter des Parks, Wolfgang Kiessling, gefordert, die Wal- und Delfinbecken sofort und dauerhaft zu schließen, um weitere Unfälle zu vermeiden. WDSF-Geschäftsführer Ortmüller will Strafanzeige gegen Kiessling stellen, weil nach seiner Ansicht, der jetzt tödliche Unfall vermeidbar gewesen sei.

Rainer Sass

Für Rainer Sass, Fernsehkoch und Showtalent aus dem Norden, begann die Fernsehkarriere mit einem Unfall. Noch im Krankenhausbett entwickelte der erfolgreiche Versicherungskaufmann eine Idee für eine Kochsendung im Hörfunk. Kaum genesen, klapperte er mit Töpfen und Pfannen im Funkhaus des NDR. Erfolgreich. So erfolgreich, dass wenig später das Fernsehen anfragte. Mit Witz bringt er sein Credo lautstark und wortgewandt an sein Publikum: Das leibliche Wohl ist für ihn die Basis für ein besseres Leben. Populär wurde Rainer Sass durch seine „Törns“ im roten Kochmobil quer durch Norddeutschland, bei denen er, zusammen mit Gast- und Landwirten, regionale Produkte und Rezepte vorstellte. Rainer Sass ist in Stade geboren und mit vier Brüdern aufgewachsen. Der Vater war Kellner, die Mutter Kauffrau. Schon als Kind hat er beim Kochen geholfen, Suppen und Soßen verfeinert. Bei einem Autohaus begann er eine kaufmännische Lehre, wechselte danach ins Versicherungsfach und machte dort Karriere. Heute hat er eine eigene Agentur und ist im „Hauptberuf“ Versicherungsvertreter. Seine Leidenschaft neben dem Beruf aber ist das Kochen.

In „Sass – Die Kochshow“ stellte er deutsche Spitzenköche vor. Seine Küche ist eine mobile Hochglanzküche, für deren Transport ein Lkw gebraucht wird. Sein Konzept: Bei jedem Wetter wird draußen gekocht. Dem raffinierten Menü des Spitzenkochs setzt Sass ein einfaches Gericht entgegen. Ein Fernsehteam hat Rainer Sass einige Tage begleitet: zu Hause in seinem Küchenstudio, beim Einkaufen mit seiner Frau, bei der Produktion seiner Sendung für den NDR, beim Kochen im Bremer „Grashoff“. Und natürlich in Stade, wo sich sein Büro befindet und er die Stätten seiner Jugend zeigt.

So, 26.04. um 00:45 Uhr NDR

Rainer Sass

NDR, Samstag, 25.04., 00:45 – 01:10 Uhr

Für Rainer Sass, Fernsehkoch und Showtalent aus dem Norden, begann die Fernsehkarriere mit einem Unfall. Noch im Krankenhausbett entwickelte der erfolgreiche Versicherungskaufmann eine Idee für eine Kochsendung im Hörfunk. Kaum genesen, klapperte er mit Töpfen und Pfannen im Funkhaus des NDR. Erfolgreich. So erfolgreich, dass wenig später das Fernsehen anfragte. Mit Witz bringt er sein Credo lautstark und wortgewandt an sein Publikum: Das leibliche Wohl ist für ihn die Basis für ein besseres Leben.
Populär wurde Rainer Sass durch seine ‚Törns‘ im roten Kochmobil quer durch Norddeutschland, bei denen er, zusammen mit Gast- und Landwirten, regionale Produkte und Rezepte vorstellte. Rainer Sass ist in Stade geboren und mit vier Brüdern aufgewachsen. Der Vater war Kellner, die Mutter Kauffrau. Schon als Kind hat er beim Kochen geholfen, Suppen und Soßen verfeinert. Bei einem Autohaus begann er eine kaufmännische Lehre, wechselte danach ins Versicherungsfach und machte dort Karriere. Heute hat er eine eigene Agentur und ist im ‚Hauptberuf‘ Versicherungsvertreter. Seine Leidenschaft neben dem Beruf aber ist das Kochen.
In ‚Sass – Die Kochshow‘ stellte er deutsche Spitzenköche vor. Seine Küche ist eine mobile Hochglanzküche, für deren Transport ein Lkw gebraucht wird. Sein Konzept: Bei jedem Wetter wird draußen gekocht. Dem raffinierten Menü des Spitzenkochs setzt Sass ein einfaches Gericht entgegen.
Ein Fernsehteam hat Rainer Sass einige Tage begleitet: zu Hause in seinem Küchenstudio, beim Einkaufen mit seiner Frau, bei der Produktion seiner Sendung für den NDR, beim Kochen im Bremer ‚Grashoff‘. Und natürlich in Stade, wo sich sein Büro befindet und er die Stätten seiner Jugend zeigt.

Gunnar Hinz

Gunnar Hinz hofft, im April wieder arbeiten zu können – Am 3. Oktober der schreckliche Unfall, gestern der Prozess: Taxifahrer Nadjm Z.-M. (61), angeklagt wegen fahrlässiger Körperverletzung, und Sternekoch Gunnar Hinz (36, „Das Kleine Rote“, Hamburg) standen sich im Gericht gegenüber, berichtet die BILD Zeitung. Der Taxifahrer entschuldigte sich. Ihm tat es sichtlich leid. Hinz nahm die Entschuldigung an.

Dass der junge Sternekoch den schweren Unfall überlebt hat, grenzt an ein Wunder: Hinz kam nachts von der Arbeit aus seinem Bahrenfelder Restaurant und wollte am Holstenwall mit seinem Motorroller gerade links abbiegen, als das Taxi ihn von hinten voll erfasste.

Gourmet Report wünscht Gunnar Hinz gute Besserung und einen fulminanten Wiederstart nach der Genesung! Alles Gute!

Das „Kleien Rote“ von Gunnar Hinz ist auf Platz 187 der HAIKU Liste, der 2000 besten deutschen Restaurants:
http://www.haiku-liste.de/beste-restaurants/196/das-kleine-rote.html

Sebastian Roisch

Neuer Pâtissier sorgt für süße Highlights im Ivory Club

Für raffinierte neue Dessertkreationen im legendären Ivory Club sorgt seit Anfang Mai der neue Pâtissier Sebastian Roisch. Der 33-jährige Dresdner war zuvor drei Jahre lang in der besternten Villa Merton in Frankfurt als Chef-Pâtissier tätig und bringt alle Voraussetzungen mit, um die edlen indisch inspirierten Menüs im Ivory Club durch seine kongenialen Desserts wie Tonkabohnen-Eis oder mit Curry gewürzte Sorbets zu ergänzen. Eine seiner Kreationen ist bereits nach kurzer Zeit zum Favoriten der Club-Gäste geworden: Die Ananas Creole mit Brownie-Vanilleeis. Die Herstellung dieses Desserts ist zwar sehr aufwändig, denn das Herzstück ist eine mehrere Tage eingelegte und dann gegrillte Ananas, aber der einmalige Genuss ist jeden Aufwand wert.

„Im Ivory Club habe ich freie Hand in Punkto Pâtisserie und kann mich sowohl indischer als auch US-amerikanischer Einflüsse bedienen“, sagt der gelernte Koch, der per Zufall zum Pâtissier wurde. Nach einem schweren Unfall vor einigen Jahren war er als Koch eine Weile nicht voll einsetzbar, weshalb ihn sein damaliger Küchenchef an den Dessert-Posten versetzte. Schnell fand er Gefallen an den Süßspeisen und ist nun seit Jahren mit großer Leidenschaft Pâtissier.

Die Kochausbildung absolvierte Roisch in einem Gasthof in Nürnberg, danach machte er Station im Colombi Hotel Freiburg und im Restaurant „Lorenz Adlon“ im Hotel Adlon Berlin, wo er von 2000 bis 2003 als Chef-Pâtissier tätig war. Als nächstes übernahm er im Zwei-Sternerestaurant Hummerstübchen in Düsseldorf die Positionen Chef Garde-Manger und Chef-Pâtissier, danach folgte die Anstellung im Frankfurter Sternerestaurant Villa Merton unter Hans Horberth.

www.ivory-club.de