Till Bühlmann

von Bernhard Steinmann

Die zuletzt von mir aufgesuchten Restaurants weisen eine interessante Gemeinsamkeit auf. Alle wurden im November 2015 vom Hotel– und Restaurantführer eines bekannten französischen Reifenherstellers ausgezeichnet und damit einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Mit der Auszeichnung durch einen oder mehrere Sterne des Guide Michelin scheint ein weit sichtbares Licht über den Restaurants aufzuleuchten, welches den Schritt umherziehender Gourmets in diese Richtung lenkt. Die „Sterndeuter“ der Neuzeit suchen jedoch keinen gerade geborenen König, sondern schlicht Geschmackserlebnisse. Ihre mitgebrachten Gaben sind Kameras, Papier und Bleistift. Doch zum Leidwesen so mancher Küchenchefs, kommen die neuen Sterndeuter nicht in erster Linie zur Huldigung sondern zur kritischen Betrachtung und Begutachtung.

Heutiges Ziel unserer Sternensuche ist das Restaurant Richard in der Köpenicker Straße in Berlin-Kreuzberg. Der Bezirk, von Boulevardmagazinen gerne als Szeneviertel bezeichnet, ist für seine langen Nächte mit einem lebendigen Kulturleben bekannt.

Der Schweizer Hans Richard eröffnete im Herbst 2012 sein eigenes Restaurant, nachdem er zunächst Malerei an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel studiert hatte. Parallel dazu entwickelte er ein leidenschaftliches Interesse für das Kochen.
Die operative Leitung der Küche obliegt allerdings dem Schweizer Till Bühlmann. Er bringt, so ist auf der Homepage des Restaurants nachzulesen, langjährige Erfahrung aus dem In- und Ausland mit. Zur Motivation haben sich die Herren als Vorbild den wohl hellsten Stern am Sternenhimmel auserkoren: Alain Ducasse.

Die Perfektion eines Alain Ducasse im Hinterkopf behaltend, werden wir Till Bühlmann dennoch nicht zu streng am Vorbild messen.

Ein Auszug aus dem Menü:

Amuse-Gueule:
Püree von Roter Bete und eine Nocke von Auberginen und Senfsaat.
Feines Auberginenaroma wird mit einem Hauch von Schärfe begleitet.
Vichyssoise mit Sylter Royal Auster und verkohltem Lauch,
Lardo di Colonnata und Zitronen-Oliven-Marmelade.
Colonnata in der Toscana ist zunächst einmal für den Abbau von Marmor bekannt. Kein Geringerer als Michelangelo soll hier für seinen „David“ den weißen „marmo statuario“ aus dem Fels gewonnen haben.

Ebenso bekannt ist der Ort für seinen fetten Speck. Dieser wird überwiegend mit Rosmarin, Lorbeer und Pfeffer eingerieben und in Marmorbecken aufgeschichtet.
Speck und die kalte gebundene Gemüsesuppe als Rahmen für die gehobelte Auster ist als äußerst gelungener Einfall anzuerkennen. Die nussige und feinherbe Sylter Royal auf diese Art zu präsentieren, hat uns sehr imponiert.
Fein abgestimmte Säurenoten adeln das cremige Gericht.

Gebratene Entenleber mit rohen Champignons,
Brioche und Madeira-Jus.

Der aufgespritete Wein gibt der dunklen Bratensauce den entscheidenden Kick. Die Entenleber ist wunderbar cremig, schmelzig und von vortrefflichem Geschmack.
Die französische Backspezialität Brioche, ein geborener Begleiter für Entenleber, kommt hier in Form von Croutons auf den Teller.

Mieral-Perlhuhnbrust mit Sauce Albufera und Kohlrabi mit Senfsaat.

Jean-Claude Mieral, allein der Name scheint das Geflügel zu veredeln. Frei gehalten mit natürlicher Fütterung begeistert das saftige Fleisch.
Schwarze Kartoffel, Kohlrabi mit Senfsaat und die Abwandlung einer Sauce Veloutés, eine Sauce Albufera, stellen sich als perfekte Begleiter des edlen Geflügels heraus.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Till Bühlmann

RESTAURANT RICHARD erhält ersten MICHELIN-Stern – Berlins französischster Schweizer unter den Großen der Gourmet-Szene angekommen

Das RESTAURANT RICHARD ist in die Liga von Berlins Sterne- Restaurants aufgestiegen.
Gastgeber Hans Richard überwältigt: „Wahnsinn, das hat uns absolut überrascht. Es macht uns stolz, dass die klassisch französische Küche nach den Trends der letzten Jahre, wie „molekular“ oder „brutal lokal“, endlich wieder im Fokus der Tester steht“.

Küchenchef Till Bühlmann ergänzt: „Das ist für uns ein riesiger Ansporn und wir gratulieren auch unseren neu besternten Kollegen Bandol Sur Mer, Bierbau, Nobelhart & Schmutzig und Markus Semmler sowie allen anderen Sterne-Köchen der Hauptstadt.“

Die beiden Schweizer Hans Richard und Till Bühlmann begeistern seit 2013 mit französisch inspirierter Küche á la Ducasse im einstigen „Köpenicker Hof“ an der Köpenicker Straße ihre Gäste. Der historisch wie kulinarisch reizvolle Ort ist durch das ausgeprägte Design- und Kunstverständnis des studierten Künstlers Hans Richard zu einem von Berlins aufregendsten Restaurants avanciert.

www.restaurant-richard.de

Morgen ist Tag des Kaffees

Eine alte Legende besagt, dass ein Ziegenhirte den Kaffee oder besser gesagt die Kaffeebohne in einem Kloster im Jemen entdeckte. Er beklagte sich darüber, dass er keinen Schlaf fand, weil seine Tiere nachts nicht zur Ruhe kamen. Nachdem das Futter als Ursache vermutet wurde, entdeckte der Hirte eine strauchartige Pflanze und bereitete aus den sich daran befindlichen Früchten einen Aufguss zu. Der Kaffee war entdeckt und begann seinen Siegeszug quer durch den ganzen Orient. Zu Ehren der aromatischen Bohnen hat der Deutsche Kaffeeverband im Jahr 2006 sogar den „Tag des Kaffees“ ins Leben gerufen, der dieses Jahr am 6. September stattfindet. Doch ist Kaffee einfach Kaffee? Wie entsteht er und welche Qualitätsmerkmale gibt es? Till Robert, Geschäftsführer der Zuiano Coffee GmbH in Bremen begleitet eine Frucht auf dem Weg zum Spitzenprodukt.

Vom Hochland zur Röstung
Sorten der Coffea, also der Kaffeepflanze, gibt es mehr als 6.000, wirtschaftlich bedeutend sind jedoch nur zwei Arten, welche circa 98 Prozent der weltweiten Produktion ausmachen: Coffea Arabica und Coffea Canephora. Aus ihnen entsteht nach einer komplexen Verarbeitung das, was Verbraucher in den Läden als Arabica oder Robusta finden. „Doch Kaffee ist lebendig und nie gleich. Entscheidend sind die jeweilige Ernte und der Strauch, an dem die Bohne wächst. Denn nur wenn das Grundprodukt stimmt, kann die schwarze Bohne im Anschluss entsprechend veredelt werden“, erklärt Till Robert. Aber nicht die Ernte allein bestimmt über Qualität, sondern auch das anschließende Trommelröstverfahren. Im Vergleich zum industriellen Röstverfahren bilden sich die Aromen dabei schonend und Bitterstoffe werden reduziert. Zudem entscheidet sich hier, wie Säure, Aroma und Körper später zueinander stehen.

Es klappert die Mühle …
Für die Vollendung des perfekten Kaffeegenusses kommt noch ein dritter Schritt hinzu: die richtige Vermahlung. Sie trägt dazu bei, dass beim anschließenden Aufbrühen die Inhaltsstoffe optimal aus dem Kaffee extrahiert werden. Doch warum muss die Bohne gemahlen werden? „Durch diese Art der Weiterverarbeitung vergrößert sich die Oberfläche für den Kontakt mit Wasser“, so der Experte aus dem Hause Zuiano. „Zudem ändert sich die Zellstruktur der Bohnen, wodurch Aromen freigesetzt werden, die sich beim Aufgießen schneller lösen.“ Abhängig von der grob- oder feingemahlenen Oberfläche erfolgt eine Entfaltung von unterschiedlich vielen Aromastoffen. Im besten Fall erfolgt der Aufguss bei knapp unter 94 Grad, um nicht zu viele Bitterstoffe aus der Bohne herauszulösen. Dann steht einem wirklich perfekten Genuss nichts mehr im Weg.

www.zuiano.com

FINE Das Weinmagazin

Rheinhessen steht im Mittelpunkt der Frühlingsausgabe. Die Landschaft mit den tausend Hügeln entlang des Rheins bietet eine Fülle an bemerkenswerten Weinen, die weltweites Ansehen genießen.

Drei Freunde aus dem Wonnegau
Am Ende des 19. Jahrhunderts zählte unter Weinkennern aus Rheinhessen die „Liebfraumilch“ zu den besten Weinen der Welt. Sie begründete den Ruf des Rheinhessenweins und zerstörte ihn auch, als sie unter dem gleichen Namen als Massenprodukt in alle Welt verschleudert wurde. Doch das ist Vergangenheit. Eine neue unkonventionelle Winzergeneration hat Rheinhessen zu internationalem Erfolg zurückgeführt. Unter ihnen: Jochen Dreißigacker, Stefan Winter und Philipp Wittmann. FINE Autor Rainer Schäfer hat sie besucht. FINE Autor Till Ehrlich überzeugte sich im Tasting von 44 jungen und gereiften Jahrgängen Riesling, Weißburgunder und Silvaner aus den Kellern der drei Freunde. Sein Fazit: „So gleich die Herkunft auch sein mag, ihre Weine interpretieren sie auf individuelle Weise“

FINE-Tasting: 101 Silvaner aus Rheinhessen
Rheinhessen ist das größte Silvaner-Anbaugebiet Deutschlands. Die Lieblingsrebe liefert ein hervorragendes Beispiel für die Kreativität, das Talent und das erhebliche Potential der Winzer dieser Region. Im besonderen Ambiente des Restaurants Buchholz in Mainz verkostete ein geladenes Fachpublikum 101 Silvaner und war von der stilistischen Vielfalt begeistert.

Die Weinberge des Grafen
Stephan Graf von Neipperg hat zwei seiner Weingüter in Saint-Emilion in die Liga der Besten geführt: Die Châteaus Canon La Gaffelière und La Mondotte, die seit Oktober zur Gruppe der Premier-Grand-Cru-Classé B Weine gehören. FINE Autor Christian Volbracht berichtet zunächst über Château Canon La Gaffelière, in der nächsten FINE Ausgabe dann über La Mondotte.

Frauen im Wein
A wie Antinori. A wie Allegra, Alessia und Alberia: Die drei Töchter des italienischen Wein-Magnaten Marchese Piero Antinori garantieren den Fortbestand der Familie. Sie haben bei ihrer Arbeit in dem bedeutenden Unternehmen auch die kommenden Generationen im Blick. FINE Autor Heinz-Joachim Fischer traf die drei Schwestern.

„Baron de L“
Im lieblichen Tal der Loire liegt das malerische Château du Nozet des Barons Patrick de Ladoucette. 1972 übernahm er das größte Weingut in Pouilly-sur-Loire und brachte es mit Innovationen wie dem erstrangigen Marken-Sauvignon „Baron de L“ zum Erfolg. Für FINE und seinen Autor Till Ehrlich öffnete der Baron die Tore seines Weinkellers für eine Degustation.

Grüner Veltliner
Der Paradewein Österreichs glänzt seit einer Blindverkostung in London 2002 im internationalen Weingeschäft. Er wird wie Riesling und Chardonnay mittlerweile als „großer Klassiker mit Charakter“ wahrgenommen. FINE Autorin Luzia Schrampf hat sich davon überzeugt.

Rhône
„Ich verstehe mich als Staffelläufer durch die Jahrhunderte“: Jean-Louis Chave, bedeutender Winzer von Hermitage-Weinen, leitet in der 16. Generation die wahrhaft traditionsreiche Domaine Chave, die zu den renommiertesten Weingütern Frankreichs gehört. FINE Autor Rainer Schäfer hat er in seine Geheimnisse eingeweiht.

Margaux
1847 investierte der Tabakhändler und Bankier Comte Jean-Pierre Pescatore sein Geld in das feudale Château Giscours im Margaux. Mehr als 150 Jahre später steht ein niederländischer Investor hinter dem Wiederaufstieg des lange Zeit vernachlässigten Weinguts. FINE-Autor Christian Volbracht besuchte das Château und dessen Generaldirektor Alexander van Beek.

www.fine-magazines.de.

Starwood Triple Benefits

Die Mitgliedschaft in dem preisgekrönten Bonusprogramm Starwood Preferred Guest ist kostenlos. Mitglieder profierten ab dem ersten Tag von den Triple Benefits und weiteren Vorteilen.

Starwood Preferred Guest (SPG), das Kundenbindungsprogramm von Starwood Hotels stellte die neue Aktion „Triple Benefits“ vor. Bis Ende September können SPG-Mitglieder von drei exklusiven Vorteilen profitieren, wann immer sie in einem der teilnehmenden Restaurants oder in einer der teilnehmenden Bars der Starwood Hotels und Resorts ein Getränk zu sich nehmen oder speisen – insgesamt in 650 Restaurants und Bars rund um den Globus. Hierzu gehören unter anderen das Simply India im The St. Regis Mauritius und das Arola im W Paris – Opéra – beide mit Michelin-Stern-dekorierten Küchenchefs, die ihre Gäste mit innovativen Interpretationen traditioneller Gerichte überraschen.

In Deutschland kommen SPG-Mitglieder gleich in 17 Restaurants in den Genuss der „Triple Benefits“. Dazu zählt das Restaurant Villers im Hotel Fürstenhof in Leipzig, einem Mitglied der Luxury Collection. Die warme und sonnige Atmosphäre eines Salons aus dem 18. Jahrhundert bildet den perfekten Rahmen für erstklassige deutsche und internationale Spezialitäten, die Küchenchef Till Weiß und sein Team hier mit erlesenen Zutaten aus der Umgebung zubereiten. Außerdem gilt „Triple Benefits“ etwa im GrandSeven Restaurant im Westin Grand Frankfurt, wo nach dem FRESH-Prinzip „Flavoured, Regional, Energizing, Sensual and Healthy“ Klassiker und neue Kreationen auf den Tisch kommen. Nicht nur dreifache Rabattauswahl, obendrein einen herrlichen Ausblick genießen die Gäste des Le Ciel Restaurant & Bar im Le Royal Méridien Hamburg. Zu den weiteren teilnehmenden Restaurants zählen auch das ZEN – The Best of Pan Asian Cuisine, in dem der „junge wilde“ Felix Rommel am Herd steht, sowie das 5th Avenue im Sheraton Hanover Pelikan Hotel und das Restaurant am Park in im Sheraton Essen Hotel. Eine Liste aller Restaurants und Bars, die an der F&B-Aktion teilnehmen, finden Sie unter www.spg.com/triplebenefits .

In jedem der teilnehmenden Hotels profitieren die Gäste von den drei „F&B-Vorteilen“ bei Speisen und Getränken, darunter ein 10- bis 30-prozentiger Preisnachlass während des dreimonatigen Aktionszeitraums. Zu den Vergünstigungen, die Mitglieder in Anspruch nehmen können, gehören außerdem kostenlose Mahlzeiten für Kinder unter sechs Jahren und 50-prozentige Preisnachlässe für Kinder unter zwölf, Bonus-Starpoints bei Essensbestellungen in der Gruppe, ein 15-prozentiger Preisnachlass auf Spa-Behandlungen sowie ein kostenloses Glas Wein oder eine Gratiskäseplatte.

„Im vergangenen Jahr haben sich in der Region die Ausgaben von SPG-Mitgliedern für Speisen in den Restaurants von Starwood ‚außerhalb der Aufenthaltszeiten’ verdoppelt“, so Steven Taylor, Vice President, Marketing, Starwood Hotels & Resorts, Europe, Africa & Middle East. „Deshalb haben wir das Triple-Benefits-Programm gestartet. Dabei handelt es sich um die erste weltweite Werbekampagne für Speisen und Getränke, um für unsere Gäste zusätzliche Anreize zu schaffen, F&B-Optionen wahrzunehmen, wenn sie auf Reisen sind oder auch an ihrem Wohnort. Wir sind überzeugt, dass diese Vorteile dazu beitragen, die Bedeutung von SPG bei unseren Mitgliedern weiter zu steigern und sie zu ermutigen, sich von den einzigartigen Genüssen unserer Restaurants und Bars rund um den Globus verzaubern zu lassen.“

Ganzjährige Vorteile für SPG-Mitglieder
SPG ist das einzige Kundenbindungsprogramm der Reisebranche, das für seine Mitglieder in der ganzen Welt umfassende Vorteile bei Speisen und Getränken bereithält. Die Teilnahme am SPG-Programm steht allen Gästen offen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und gibt Zugang zu den Triple Benefits und anderen Vorteilen. SPG ermöglicht den Mitgliedern ganzjährig Einsparungen von bis zu 30 Prozent in mehr als 1000 Restaurants und Bars in über 400 Starwood Hotels rund um den Globus. SPG-Mitglieder können auch thematische monatliche Werbeaktionen in teilnehmenden Restaurants und Bars in Anspruch nehmen und bei ihren Essensbestellungen Starpoints sammeln. Mithilfe des bahnbrechenden Programms „SPG Moments“ lassen sich Starpoints in außergewöhnliche Lifestyle-Events verwandeln, etwa in Besuche von Kinopremieren mit zugehörigen Starauftritten auf dem roten Teppich, Livekonzerte mit beliebten Künstlern, hochrangige Sportveranstaltungen und unvergessliche kulinarische Genüsse bei Michelin-Stern-dekorierten Küchenchefs.

Nach der erfolgreichen Einführung der englischen Website „SPG Restaurants and Bars“ unter SPGrestaurantsandbars.com hat SPG in jüngster Vergangenheit auch zusätzliche Versionen der Website in anderen Sprachen, wie Spanisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Italienisch eröffnet, um SPG-Mitgliedern den Zugang zu exklusiven Preisnachlässen und kulinarischen VIP-Erlebnissen zu ermöglichen. www.de.spgrestaurantsandbars.com

Champagner-Cocktail Wettbewerb

Am 20. Februar findet das große Finale des 1. POMMERY Champagner-Cocktail Wettbewerbs, in der Lounge „Leo90“ des Leonardo Royal Hotel Munich, statt. Im Rahmen des „Royal Network“ und in Kooperation mit dem Top Magazin München werden an diesem Tag die Cocktail-Kreationen der neun Finalisten der Öffentlichkeit präsentiert und die Gewinner ermittelt.

Begeisterte Bartender, aus München und Umgebung, mit Leidenschaft für Champagner haben ihre Ideen und Kreationen für POMMERY-Cocktails eingereicht und sich somit für den 1. Wettbewerb dieser Art qualifiziert. Bedingung war, dass ein Jahreszeiten-Champagner von POMMERY Bestandteil der Rezeptur sein muss. Unter den kreativsten Rezepturen werden 9 Finalisten bestimmt, die am 20. Februar vor einer hochkarätigen Fachjury ihr Können unter Beweis stellen. Die Jury besteht u.a. aus Barprofis wie Andreas Till (Inhaber Barista, Pacific Times und Baricentro), Franz Schmidauer (Hessischer Landesmeister Classic Open 2011) sowie Vertretern der Fachpresse.

Der erste Preis ist eine Reise in die Champagne für zwei Personen inklusive Führung in der Maison Pommery. Weitere Preise, wie ein Wochenende im Leonardo Royal Hotel Berlin oder eine Magnum-Flasche POMMERY Brut Royal, warten auf die Bartender.

Weitere Informationen zum Abend erhalten Sie unter der Telefonnummer 089 288 538 0.

Gault Millau 2012 Sachsen

Höhere Noten für vier sächsische Köche im neuen Gault Millau

Einen sachten Aufschwung im Mittelfeld der sächsischen Spitzengastronomie schmeckt die französische Gourmet-Bibel Gault Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2012 ab. 15 von 20 möglichen Punkten erreichten in dem Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem bewertet, erstmals Till Weiß vom Restaurant „Villers“ in Leipzig und Olav Seidel vom „Gasthof Bärwalde” in Moritzburg. Ihre Note steht für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“.

Seidel beeindruckte mit „gebratener Forelle aus dem nahen Steinbach in einer Weißburgundersauce, die eher eine Beurre blanc von schön buttriger Konsistenz und feiner Säure ist, und als Dessert mit einer Schüssel duftender dunk- ler Erdbeeren (die ein Obstbauer der Gegend aus der dunklen, nicht so süßen Urerdbeere und gezüchteter Walderdbeere kreuzte) mit luftig schaumigem Weißkäse“. Weiß gefiel durch „Wachtelbrüstchen an Papayachutney mit grenzwertig süßer Haselnusskruste oder superber Entenstopfleberterrine mit würzigem Ochsenschwanzkern und einem bunten Potpourri aus Gemüse, Kräu- tern und Salaten“.

Auf 14 Punkte verbesserten sich auch Ronny Einsiedel vom „Büttner“ in Schneeberg („Lasagne von Rauchmatjesfilet und Reibekuchen mit Apfel- Zwiebelsauce“) und André Oelsner vom „Heine“ in Leipzig („Rehrücken unter Gewürzkruste mit Chicoréesalat und eiskalten Buttermilch- Pfefferminzkrapfen“). Dieselbe Note erreichte auch Stephan Mießner vom neu eröffneten „Elements“ in Dresden. Er überraschte durch „gebackene Salather- zen mit Ziegencamembert und gepfefferten Kirschen oder originelle Currywurst vom Kalbskopf mit Tomatenconcassé von milder Curryschärfe und luftigem Kar- toffelschaum“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Sachsen hält mit 18 Punkten Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden: „Bei dessen Variation von der Raf-Tomate, der fast kernlosen, fleischigen Urtomate aus Spanien, die ihm ein Gemüsebauer aus Radebeul züchtet, weiß man mal wieder, wie gut Tomate eigentlich schmecken kann und sollte. Ein heißer Tipp ist auch die kalt-warme Vorspeise aus gebratenem Langostino mit geeistem Süppchen von Kopfsalat und Franzosenkraut sowie einem Löffel geeisten Rotweinessigs. Eine perfekte Komposition mit langem Nachklang, auch an verwöhnten Gaumen, ist der mit würzigem Knödelteig gefüllte und mit Trüffelmayonnaise ‚eingecremte’ Ochsenschwanz in einem intensiven Schmorsaft mit Sellerie-Trüffelgemüse.“ Eine höhere Note haben in Deutschland nur 12 Köche.

Ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten mit kreativen Gerichten
• Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden pendelt „geschickt zwi- schen Klassik und Moderne – bei geschmackssicherer, akkurater Zubereitung. Das Speisenangebot ist namensgerecht breit gefächert: von weißen Bohnen als stimmiger Beilage mit Apfelstiften in fruchtigem Fischfond zu gebratenem Rochenflügel und dünn aufgeschnittenem Oktopus bis zu Beluga-Kaviar als Krönung eines grünen Gazpacho mit wunderbar zarter Königskrabbe“.

• Detlef Schlegel vom „Stadtpfeifer“ in Leipzig holt „mit saftigen Seeteufelme- daillons, umgeben von köstlicher Safransauce und begleitet von Fenchel und gegrillter Artischocke, den Süden nach Leipzig. Von gleicher Perfektion der gegrillte Hummer mit Esskastanien und Langpfeffersauce mit Kalbskopf, der Fasan mit geschmorter Quitte und Weißkraut im Gelee oder die Schoko-Knuspertorte mit chilischarfem Ananassorbet.“

• Peter Maria Schnurr vom Restaurant „Falco“ in Leipzig verblüfft durch „geschmolzenen Ochsengaumen mit ungezuckerter Zitronengras-Eiscreme sowie stark auf Kokosnusskohle angegrilltem Secreto (Schweinefilet) ebenso wie durch Saibling mit Wassermelone, knusprigem Liebstöckel, Kokosschaum und eine mit Curry aromatisierte Schmorgurke oder Lamm mit säuerlichem Spinat von Wakame-Algen und Banane“.

Stefan Hermann wurde auch für seine Kochkurse gewürdigt und bekam die Auszeichnung „Kochschule des Jahres“, weil „er nicht nur Fitness am Herd, sondern auch Kochkunst, Lebensfreude und Genusserlebnis fördern will“.

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 33 Restaurants in Sachsen. 25 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen 7 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 3 inspirierte neu auf, je 5 wurden höher bzw. niedriger bewertet.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (914Seiten, 29.95 €) 370 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol. Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunk- tionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

 

 

Die besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen

18 Punkte
Caroussel in Dresden

17 Punkte
Bean & Beluga in Dresden
Falco und Stadtpfeiffer in Leipzig

16 Punkte
St. Andreas in Aue

15 Punkte
Villers* in Leipzig
Gasthof Bärwalde** in Moritzburg Sendig in Bad Schandau
Drei Schwäne in Zwickau

14 Punkte
Elements** in Dresden Feengarten in Hartenstein Drogerie und Heine* in Leipzig Schillerstuben in Schkeuditz Büttner* in Schneeberg

* Aufsteiger **Newcomer

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Früher Start in Heringssaison

Früher Start in Heringssaison – Minister Backhaus erwartet gute Erträge

Die Kutter- und Küstenfischer Mecklenburg-Vorpommerns haben gestern die ersten Heringsfänge der Saison in Sassnitz-Mukran angelandet – insgesamt 50 Tonnen.

„Dass trotz der niedrigen Temperaturen die Heringssaison in diesem Jahr so frühzeitig beginnt, ist erstaunlich. Die Fangergebnisse des ersten Tages lassen sowohl mengenmäßig als auch qualitativ eine gute Heringssaison 2010 erwarten“, erklärt Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Das Fischbearbeitungszentrum in Sassnitz-Mukran hat auch bereits mit der Verarbeitung des Ostsseeherings begonnen.

Die deutsche Heringsquote für die westliche Ostsee beträgt in diesem Jahr 12.519 Tonnen. Die Verteilung zwischen den Bundesländern ist noch nicht endgültig. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus begrüßt aber die zwischen den Kutter- und Küstenfischern und den Hochseefischern erzielte Einigung über die Aufteilung der Quote und wird sich dafür auch bei einem Gespräch mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, die die Quotenaufteilung regelt, einsetzen.

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Dienstag, 08.12., 09:05 – 10:30 Uhr

Schauspieler Till Demtrøder & Matthias Schloo. Starregisseur Michael Verhoeven war es, der den damals zwölfjährigen Till 1979 für seine Verfilmung ‚Am Südhang‘ entdeckte. Seitdem hagelte es Rollenangebote. Der Hamburger machte dennoch zunächst sein Abitur und besuchte die Schauspielschule, bevor er die Schauspielerei zu seinem Beruf machte – mit Erfolg. Heute ist der einstige Kinderstar sowohl auf Theaterbühnen als auch in Kino- und Fernsehproduktionen gefragt. Zuschauer kennen Till Demtøder vor allem aus ‚Hallo Robbie‘ und ‚Großstadtrevier‘. Auch Matthias Schloo ist bekannt aus diversen ZDF-Serien wie ‚SOKO Wismar‘, ‚SOKO Leipzig‘ und ‚Notruf Hafenkante‘. Auf dem ‚Traumschiff‘ reiste er bereits nach Papua-Neuguinea und in zwei Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen verdrehte der Hamburger den Frauen den Kopf.

Top-Thema: Finanzen – Woran Sie jetzt denken sollten
Einfach lecker: Lammrücken mit Feigenkruste
Kochen mit Armin Roßmeier
Auszeit: Lebkuchen mit Pflaumen
Backen mit Heinz-Richard Heinemann
Reportage: Kinderkrebsklinik
PRAXIS täglich: Krank durch Arbeit

Bio-Brotbox

Bio-Brotbox für Erstklässler gepackt – Gesundes Frühstück in der Schule

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus hat heute gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern im AOK- Hauptgebäude in Schwerin die BIO-Brotbox gepackt, die alle Schüler der 1. Klassen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Zu den prominenten Unterstützern dieser Aktion gehörte Juri Schlünz vom FC HANSA.

Die 12.700 Bio-Brotboxen enthalten Vollkornbrot, Erdbeer-Fruchtaufstrich, Mini-Salami, Möhren, Äpfel, Milch, Rosinen und Früchtetee in hochwertiger ökologischer Qualität.
Insgesamt wurden dafür ca. 1,3 t Äpfel, ca. 635 kg Brot und
ca. 350 kg Möhren benötigt. Minister Dr. Backhaus dankte allen Unternehmen, Vereinen, Verbänden und Behörden, die mit gesunden und vielfältigen Produkten halfen, aber auch personelle oder finanzielle Unterstützung gaben.

Die BIO-Brotboxen werden heute Nachmittag in ein Zentrallager in Stavenhagen transportiert. Von dort werden sie morgen an bestimmte Abholpunkte in den einzelnen Regionen gebracht. Spätestens am Mittwoch haben alle Schüler der 1. Klasse diese Brotboxen.

„Wichtig ist, dass die Lehrer mit den Schülern über den Inhalt der Box reden und dabei erklären, wie wichtig gerade ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück ist, um in der Schule konzentriert lernen zu können“, so Minister Backhaus.

Hintergrund
Die Brotbox für Schüler der 1. Klassen wird bereits zum 6. Mal gepackt. Seit drei Jahren wird sie mit Bio-Produkten gefüllt. Getragen wird dieses Projekt vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz sowie vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern. Der Verein landaktiv e. V. hat die Aktion organisiert und wieder viele Partner dafür gewonnen.