Downunder in der Fisch-Theke

Australiens Lieblingsfisch soll auch den Deutschen schmecken
Er mag zum Beispiel Garnelen, die Australier mögen ihn: Der Barramundi gilt als der beliebteste Speisefisch des Kontinents, denn sein nach dem Kochen weißes Fleisch ist Kennern zufolge fest und doch saftig, sein Aroma süßlich und butterig. Hierzulande liegt der „Flussfisch mit den großen Flossen“ – das bedeutet sein Name in der Sprache der australischen Ureinwohner – noch selten in Seafood-Theken. Auf der fish international vom 12. bis 14. Februar in der Messe Bremen aber können Händler, Köche und Gastronomen den zur Familie der Barsche gehörenden Fisch aus der Nähe begutachten: Das polnische Unternehmen Global Fish will ihn auch in Deutschland vertreiben und präsentiert ihn darum auf der bundesweit einzigen Fachmesse für Fisch und Meeresfrüchte.

Global Fish erzeugt den Barramundi in einer Kreislaufanlage. „Wir freuen uns, dass das Unternehmen die fish international nutzt, um sein Produkt in Deutschland einzuführen“, sagt Messeorganisatorin Sabine Wedell. Aquakultur bilden ihr zufolge diesmal einen Schwerpunkt der Messe. Das gilt auch für ihre Zertifizierung – darüber informieren Facheinrichtungen wie der noch junge Aquaculture Stewardship Council (ASC).

Besonderes Augenmerk gilt heimischer Süßwasserzucht. Natürlich sehen Besucher auf der Messe auch Karpfen, Forellen oder Saiblinge deutscher Erzeuger. Die Norddeutsche Fischhandelsgesellschaft mbH stellt außerdem Zander vor, die in Kreislaufanlagen gezogen werden. Aber auch wilder Zander aus Russland ist im Angebot, präsentiert von fish & more. Derzeit leisten die Friedrichshafener mit ihren russischen Partnern die Vorarbeiten, um ihre Fangmethoden nach dem Standard für Wildfischerei des Marine Stewardship Council (MSC) zertifizieren zu lassen. „Beispielsweise haben wir schon die Maschengrößen unserer Netze vergrößert, sodass Jungfische in den See zurückfallen“, erklärt Firmenchef Jürg Knoll, der unter seinem zweiten Label „followfish“ ausschließlich Fisch mit MSC- oder Bio-Siegel vertreibt. „Wir hoffen, die Zertifizierung unserer eigenen Produktion bis Ende 2012 erreicht zu haben“, so Knoll.

Neben Süßwasserfischen zeigt die Messe die große Vielfalt, die die Meere der Welt hervorbringen. Präsentiert wird zudem, was Feinkostproduzenten oder Räuchereien daraus zu zaubern verstehen. Das belgische Unternehmen Ouwehand Visverwerking B.V. etwa bringt Heringshappen mit exotischer Note nach Bremen mit, zum Beispiel in Ananas-Chili-Sauce. Diverse Händler aus dem In- und Ausland präsentieren Tiger-Prawns und andere Garnelen. Das dänische Unternehmen Uhrenholt kommt mit Bio-Garnelen, die in Indonesien gezüchtet werden. Shrimps sind auch ein großes Thema auf dem tunesischen Gemeinschaftsstand. Seit langem beliebt bei den Genießern sind Garnelen in Knoblauch – der Erfinder dieser Zubereitung, die Werner Lauenroth Fischfeinkost GmbH, ist natürlich auf der fish international präsent. Die confierten – also in aromatisierten Ölen langsam gegarten – Garnelen von „Die Räucherei“ fanden schon auf der fish international 2010 Liebhaber. Eine Spezialität des Hauses ist kalt gegarter Thunfisch, außerdem bringen die Niedersachsen Lachsmedaillons mit Frischkäsefüllungen verschiedener Geschmacksrichtungen mit.

Dafür, dass sich Frischware und andere Delikatessen appetitlich feilbieten lassen, sorgen die Thekenkonzepte, die auf der Messe zu sehen sind – wie in früheren Jahren will der Bremerhavener Ladenbauspezialist Erich Schich das Fachpublikum mit neuen, rationellen Lösungen überraschen. Bei der Frage der Präsentation nicht unwichtig: Händler müssen ab Januar 2012 neuen Kennzeichnungspflichten bei Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse nachkommen, etwa was die Rückverfolgbarkeit ihrer Waren, Auftauhinweise oder die Angabe wissenschaftlicher Namen betrifft. Der Fachverband „Der Fischfachhandel“ im Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. bietet dazu an seinem Stand auf der Messe vielfältige Informationen an. Die Kennzeichnungsvorschriften stehen außerdem auf dem Vortragsprogarmm der Jahrestagung des Fachverbandes am ersten Messetag, dem 12. Februar.

Die fish international findet statt vom 12. bis 14. Februar in den Hallen 4 und 5, mehr Informationen gibt es unter
www.fishinternational.com

Kolja Kleeberg

Kommenden Montag erscheint nun die zweite Ausgabe des Rezeptbooklets von „Lidl. Genuss mit Stern“ in diesem Jahr, die Sie in der Anlage finden.

Nachdem sich in der ersten Ausgabe alles um die genussvolle Winterzeit drehte, wenden sich Lidl und Kolja Kleeberg diesmal maritimen Köstlichkeiten zu. Unter dem Motto „Mee(h)r genießen“ präsentiert der Sternekoch unter anderem ein delikates Rezept für Tomatencrème ‚Aurora‘ mit krossen Seelachs-Spießen.

Des Weiteren erklärt Kolja Kleeberg den Lidl-Kunden, wie man Fisch richtig filetiert. Passend zu Fisch stellt der Sternekoch in seiner Weinschule einen Lieblingswein der Deutschen – den Riesling – vor.

Darüber hinaus erhalten die Leser einen Einblick in das Thema „verantwortungsvoller Fischfang bei Lidl“ sowie in den Ursprung und die Bedeutung des MSC-Siegels (Marine Stewardship Council) für nachhaltige Fischerei.

Rechtzeitig zur Hochphase des Karnevals veranstaltet „Lidl. Genuss mit Stern“ auch wieder ein Online-Gewinnspiel. Den Teilnehmern winken dabei tolle Gewinne wie beispielsweise Koch-Sets. Das Gewinnspiel startet am 21. Februar 2011 unter www.lidl-genuss.de/gewinnspiel.

Die Inhalte dieses Booklets, alle Aktionen sowie weitere Rezepte und Küchentipps von Kolja Kleeberg finden sich auch auf der Internetseite www.lidl-genuss.de. Bildmaterial zur Kampagne finden Sie ebenfalls unter dieser Adresse.

EDEKA verzichtet auf Verkauf bedrohter Fischarten

EDEKA verzichtet auf Verkauf bedrohter Fischarten

• Verzicht: Aal, Wildstör, Hai und Rochen verschwinden aus Sortiment
• Verpackt: Bereits ein Drittel der EDEKA-Eigenmarken tragen MSC-Siegel
• Veröffentlicht: „EDEKA-Leitlinien Nachhaltiger Fisch“
• Vernetzt: Enger Dialog mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Die Hamburger EDEKA-Gruppe mit mehr als 2.000 Frischfischtheken, einer
der bedeutendsten Fischhändler in Deutschland, nimmt Produkte von Aal,
Wildstör, Hai und Rochen aus ihren Sortimenten. Die Fischarten gelten nach
internationalen Kriterien als bedroht und werden bereits heute auf EDEKAGroßhandelsebene
nicht mehr gehandelt. In den vergangenen neun Monaten
wurde das Angebot an entsprechenden Artikeln gegenüber dem Vorjahr bereits
um mehr als 90 Prozent reduziert. Auf Einzelhandelsebene werden die Fisch-
Theken bis Mitte 2010 umgestellt sein. „Unser Ziel ist der komplette Verzicht auf
diese bedrohten Fischarten“, so EDEKA-Vorstandschef Markus Mosa. „Fisch in
seiner Vielfalt muss auch als gesundes Nahrungsmittel dauerhaft erhalten
bleiben. Dazu tragen wir mit unserem Engagement bei.“ Die Maßnahme ist ein
Baustein der neuen EDEKA-Einkaufspolitik für Fisch und Meeresfrüchte, die im
Rahmen der langfristigen Kooperation Anfang des Jahres gemeinsam mit dem
World Wide Fund For Nature (WWF) auf den Weg gebracht wurde. Sie sieht vor,
dass ab 2012 nur noch Produkte aus bestandserhaltender und umweltschonender
Fischerei bzw. Aquakultur in den Märkten der EDEKA-Gruppe
angeboten werden.
Erst Anfang der Woche hatte der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) in Kopenhagen
die Empfehlung ausgesprochen, den maximalen Schutz des Aals in allen
Entwicklungsstadien zu gewährleisten.

Anteil der EDEKA-Eigenmarken mit MSC-Siegel wächst
Parallel dazu wird das Angebot an Wildfisch, der nach den Kriterien des Marine
Stewardship Council (MSC) zertifiziert ist, bzw. von Fisch aus anerkannt bestandsPRESSE-

erhaltenden Quellen sowie von Zuchtfisch aus nachhaltiger Aquakultur Schritt für
Schritt weiter ausgebaut. Rund ein Drittel der Fischartikel unter EDEKA-Eigenmarken
wie beispielsweise „Gut & Günstig“ tragen gegenwärtig das MSC-Siegel und zusätzlich
das WWF-Logo – den Panda. Bis zum ersten Quartal 2010 wird sich dieser Anteil verdoppelt
haben.

Das blaue MSC-Logo des Marine Stewardship Council ist das Siegel für Wildfisch aus
nachhaltig arbeitenden und vorbildlich geführten Fischereibetrieben. Der Marine Stewardship
Council ist eine unabhängige internationale Einrichtung. Sie wurde vom WWF
mitbegründet, um eine Lösung für das Problem der Überfischung der Weltmeere zu
finden.

Fundiertes Wissen zum Schutz der Meere
Um die komplexe Problematik der Überfischung der Meere gruppenintern wie -extern
anschaulich und verständlich zu kommunizieren, hat EDEKA jetzt die „EDEKA-Leitlinien“
für ein nachhaltiges Fisch- und Meeresfrüchtesortiment im Internet veröffentlicht.
Unter www.edeka.de/fischerei erhalten Verbraucher ein umfassendes Angebot an
Informationen rund um das Thema „Nachhaltige Fischerei“.

Zu dem weit reichenden Aktionsplan, den EDEKA mit Unterstützung des WWF umsetzt,
zählt zudem das Handbuch „EDEKA-Leitlinien Nachhaltige Fischerei“. Das
Nachschlagewerk dient innerhalb der gesamten EDEKA-Gruppe als kompakte Faktensammlung
und Quelle für fundiertes Hintergrundwissen, das in Gesprächen mit Kunden
in den Märkten vor Ort und an Lieferanten weitergegeben werden kann. Die Publikation
schafft ein Plus an Transparenz am POS und beantwortet beispielsweise
Fragen wie: Welchen Fisch kann ich guten Gewissens genießen? Oder: Was versteht
man unter Bio-Fisch?

Intensiver Austausch mit Experten
EDEKA setzt sich für eine Neuausrichtung der EU-Fischereipolitik ein. Dazu steht die
Gruppe in kontinuierlichem Dialog mit unterschiedlichen Interessengruppen aus Politik,
Wirtschaft, Wissenschaft sowie weiteren Nicht-Regierungsorganisationen. Diskutiert
werden dabei Thematiken wie beispielsweise die Abschaffung des Rückwurf-Gebotes,
ein Punkt, den EDEKA unterstützt, oder auch die Bekämpfung illegaler Fischerei. Alle
aktuellen Erkenntnisse und Entwicklungen fließen auf diesem Wege in die EDEKAKooperation
mit dem WWF ein.

Die Kooperation im Überblick
EDEKA ist mit dem World Wide Fund For Nature (WWF), einer der größten unabhängigen
Naturschutzorganisationen der Welt, zum Thema nachhaltige Fischerei Anfang
des Jahres 2009 eine langfristige, im deutschen Einzelhandel exklusive Kooperation
eingegangen. Der WWF sichert eine fundierte fachliche Beratung bei der Bewertung
der Nachhaltigkeit von Fisch- und Meeresfrüchteprodukten und berät bei der
Erschließung nachhaltigerer Lieferquellen. Im Rahmen der Kooperation unterstützt
EDEKA auch ein WWF-Meeresschutzprojekt zur Förderung nachhaltiger Fangmethoden
für Thunfisch im Indo-Pazifik.

Die EDEKA-Gruppe im Profil
Die genossenschaftlich organisierte und mittelständisch geprägte EDEKA-Gruppe ist
mit einem in 2009 erwarteten Umsatz von 43 Mrd. Euro und rund 12.000 Märkten
Deutschlands führender Lebensmittelhändler. Kerngeschäftsfelder sind das von selbstständigen
EDEKA-Kaufleuten geführte Vollsortimentsgeschäft sowie das Discount-
Segment. Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe in diesem Jahr rund
280.000 Mitarbeiter.

MSC-Fisch

Bundesministerium für Umwelt setzt auf MSC-Fisch

Die Kantine des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit (BMU) ließ sich in Kooperation mit „Deutsche See“
MSC-zertifizieren.

Immer mehr Genießer setzen auf Fisch aus
bestandserhaltendem Fang. Marco Jakobs, „Deutsche See“-Kundenberater:
„Über das allgemein steigende Interesse an nachhaltigem Fisch freue ich
mich sehr. Das MSC-Sortiment ist dabei einer von vielen wichtigen
Bausteinen auf dem Weg zu einer umfassend bestandserhaltenden
Fischwirtschaft.“ Gerade ließ sich das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit nach dem Standard des Marine
Stewardship Council (MSC) zertifizieren.

Marnie Bammert, Country Manager des MSC, überreichte Astrid Klug, der
Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, die
entsprechende Urkunde: „Das ist ein guter Tag für den MSC. Nach dem
Studentenwerk Göttingen ist die BMU-Kantine nun die zweite deutsche
gastronomische Einrichtung, in der Tischgäste Fisch aus
MSC-zertifiziertem Fang genießen können.“
Astrid Klug sieht das BMU durch die Zertifizierung in einer
Vorreiterrolle: „Wir möchten damit Vorbild sein und Gastronomie- und
Cateringunternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern zeigen, dass
es für jeden möglich ist, Einfluss auf die Fischereipraktiken zu nehmen.“

Alfred Esser, dem Leiter der Kantine, geht es beim Thema Fisch
berufsbedingt nicht nur um ein gutes Gewissen, sondern darüber hinaus um
Genuss: „Für mich ist neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit natürlich vor
allem von Interesse, dass meine Gäste zufrieden sind. Nachhaltiger Fisch
ist hier im Bundesministerium für Umwelt sehr gefragt. Nun können wir
unser Angebot um MSC-Fisch erweitern und damit unsere Gäste immer wieder
mit neuen nachhaltigen Fisch-Kreationen verwöhnen.“

Mit MSC-zertifiziertem Fisch beliefert wird die Kantine von „Deutsche
See“, dem deutschen Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte. Die
Bremerhavener Fischmanufaktur bietet ein umfangreiches, an
Nachhaltigkeit orientiertes Sortiment an, das unter anderem mit über 40
Produkten die deutschlandweit breiteste Auswahl an MSC-zertifiziertem
Fisch umfasst.

Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine unabhängige, gemeinnützige
Organisation, die sich weltweit für eine nachhaltige und
verantwortungsvolle Fischerei einsetzt. Ziel ist es, die Zukunft der
Fischbestände und eine gesunde Meeresumwelt, von der die Fischerei
abhängig ist, langfristig zu sichern. Mehr Infos unter www.msc.org .

University of Fish

Unter dem Titel „University of Fish“ veranstaltet „Deutsche See“ zum vierten Mal Vorlesungen zum Thema Fisch und Meeresfrüchte für interessierte Fischliebhaber. Aufgrund der positiven Resonanz in den letzten Jahren werden die Vorlesungen im Wintersemester 2006/2007 neben Bremerhaven erstmals auch an der Universität Hamburg abgehalten.

Bereits zum vierten Mal startet „Deutsche See“ im November seine beliebte Vorlesungsreihe rund um das Thema Fisch und Meeresfrüchte. Nachdem die „University of Fish“ im letzten Jahr auch der interessierten Öffentlichkeit in Bremerhaven geöffnet wurde, werden aufgrund der positiven Resonanz und großen Publikumsnachfrage erstmals auch öffentliche Vorlesungen an der Universität Hamburg abgehalten. Schwerpunktmäßig werden unter anderem die Themen bestandserhaltende Fischerei, Warenkunde, aktuelle Markttrends, Qualitätssicherung und Kochen mit Fisch behandelt. Zu den Referenten zählen neben „Deutsche See“-Mitarbeitern auch Experten aus Wissenschaft, Verbänden, Medien, Wirtschaft, Umweltorganisationen und dem Gesundheitswesen.

University of Fish: Vorlesungen im Wintersemester 2006/2007

13. November – „Kontrolle auf hoher See – aus dem Alltag eines Fischerei-Inspektors“
Referent: Kapitän Roland Gräfe (Dipl. Ing. für Schiffsführung)

20. November – „Kann das MSC-Siegel die Zukunft der Fischbestände sichern und wie sieht es der Verbraucher?“
Referent: Jürgen Pauly (deutscher Vertreter des Marine Stewardship Councils – MSC)

27. November – „Schadstoffe im Meer, Gesundheit gefährdet?“
Referent: Dr. Horst Karl (Bundesforschungsanstalt für Ernährung, Lebensmittel und Fischqualität)

04. Dezember – „Trendfisch: Biofisch“
Referent Andreas Lippmann (Category Manager BIO bei „Deutsche See“)
Ort: Hamburg

11. Dezember – „Lebensmittelüberwachung in der Diskussion – Praxisbeispiele“
Referent: Dr. Franz-Christian Lenz (beim Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales in Bremen / Referat für Lebensmittel)

15. Januar – „Von den Anfängen der deutschen Hochseefischerei bis heute – ein historischer Rückblick“
Referent: Dr. Ingo Heidbrink (Deutsches Schifffahrtsmuseum)

22. Januar – „Trendfisch: Biofisch“
Referent Andreas Lippmann (Category Manager BIO bei „Deutsche See“)

29. Januar – „Das Geheimnis des Matjes“
Referent: Gerd Bollmann (Einkauf „Deutsche See“, zuständig für Matjes, Marinaden und Meeresfrüchte)
Ort: Hamburg

05. Februar – Exkursion – Besuch einer Aquakulturanlage in der Region
Ziel: Wird noch bekannt gegeben

12. Februar – „Aquakultur – Kommt die Welt noch ohne sie aus?“
Referent: Martin Klinkhart (Fischereibiologe)
Ort: Hamburg

19. Februar – „Das Geheimnis des Matjes“
Referent: Gerd Bollmann (Einkauf „Deutsche See“, zuständig für Matjes, Marinaden und Meeresfrüchte)

26. Februar – „Die Zukunft der deutschen Hochseefischerei“
Referent: Kapitän Klaus Hartmann (Geschäftsführer des Fischereiverbandes)
Ort: Hamburg

05./12. März – Kochschule – Fisch praktisch und lecker (in zwei Gruppen)
Leitung: Martin Volkelt und Team (Produktentwicklung „Deutsche See“)

20. März – „Aus dem Leben eines Meeresreporters, Teil 2“
Referenten: Nikolaus Gelpke und Karl J. Spurzem (MARE, die Zeitschrift der Meere)

26. März – „Kann das MSC-Siegel die Zukunft der Fischbestände sichern und wie sieht es der Verbraucher?“
Referent: Jürgen Pauly (deutscher Vertreter des Marine Stewardship Councils – MSC)
Ort: Hamburg

Weitere Informationen und Anmeldungen unter info@deutschesee.de

Nachhaltigkeit beim Fischfang – „Deutsche See“ startet eigenes MSC-Sortiment

Die Förderung der nachhaltigen Fischerei ist bei „Deutsche See“ seit langem fester Bestanteil der Unternehmensaktivitäten. Neben dem langjährigen Engagement für Bestandserhaltung und Nachhaltigkeit in verschiedenen Initiativen sowie einem ständig wachsenden BIO-Sortiment stellt die Markteinführung von MSC-zertifizierten Produkten einen weiteren bedeutenden Schritt in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens dar.

Dr. Peter Dill und Egbert Miebach, Geschäftsführende Gesellschafter von „Deutsche See“: „Wenn es um das Thema Fisch geht, wird „Deutsche See“ als Marktführer besonderes Vertrauen entgegengebracht – daraus resultiert eine große Verantwortung. Mit dem Engagement für die MSC-Prinzipien und der Einführung eines eigenen MSC-Sortiments geben wir ein deutliches Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Fischwirtschaft ab. Wir sind sicher, dass wir die nachhaltige Fischerei auf diese Weise vorantreiben helfen.“ Chris Ninnes, Director of Operations beim MSC, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über das Engagement von „Deutsche See“. Das neue MSC-Sortiment wird die Bedeutung unseres Siegels in Deutschland enorm steigern.“

Das MSC-Sortiment von „Deutsche See“ umfasst zur Markteinführung Produkte auf Basis von Hoki, Wildlachs, Alaska-Seelachs und Matjes. Gemeinsam haben die insgesamt 19 Produkte das Erkennungszeichen: das blaue MSC-Produktsiegel auf der Verpackung. Voraussichtlich wird das MSC-Sortiment von „Deutsche See“ noch in diesem Jahr um Seelachs und Zander erweitert.

Mit dem blauen MSC-Siegel wird umweltgerechtes und verantwortungsvolles Fischereimanagement belohnt. Der Marine Stewardship Council hat damit einen weltweit anerkannten Umweltstandard für nachhaltige und verantwortungsbewusst verwaltete Fischereiwirtschaft geschaffen. Was verlangt das blaue MSC-Siegel? Erstens muss die Fischerei so gestaltet sein, dass eine Überfischung und Erschöpfung der Bestände vermieden oder ausgeglichen wird. Zweitens darf das Ökosystem Meer nicht aus dem Gleichgewicht geraten. Und drittens müssen Management und Kontrolle der Fischerei effektiv organisiert sein.

Der Marine Stewardship Council (MSC) wurde 1997 unter anderem vom WWF (World Wide Fund For Nature) als Reaktion auf die weltweiten Bestandsprobleme gegründet. Der MSC ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Fischerei einsetzt. Ziel ist es, die Zukunft der Fischbestände und eine gesunde Meeresumwelt, von der die Fischerei abhängig ist, langfristig zu sichern. Inzwischen sind 21 Fischereien weltweit nach MSC zertifiziert. 16 Fischereien befinden sich derzeit in Bewertung, weitere 20-30 im vertraulichen Vorbewertungsstadium. Damit sind 42 Prozent der weltweiten Wildlachsfänge, 32 Prozent der Weiß-fischfänge und 18 Prozent der Hummerfänge im Programm des MSC.

Servicezeit: Essen & Trinken

Spitzenkaffee gegen die Armut – Ein faires Luxusprodukt
Als Hommage an das einzigartige Getränk wird am 29. September 2006 in Deutschland der „Tag des Kaffees“ mit rund 50 Aktivitäten gefeiert. Doch vielfach werden den Landwirten in den armen Anbauländern für die Bohnen keine angemessenen Preise gezahlt.

Rolf Nagel, Professor für Betriebswirtschaft an der Uni Düsseldorf, hat dashalb auf eigene Faust ein Projekt ins Leben gerufen. Damit hat er geschafft, dass die ärmsten Bewohner Guatemalas Kaffee biologisch anbauen, der Kaffee fair gehandelt wird und obendrein ein Spitzenkaffee mit feinen Säuren und Aromen dabei herauskommt.

Bedrohte Fischbestände sichern – Der Marine Stewardship Council
Die Weltmeere sind in vielen Regionen stark überfischt, viele Fischarten in ihrer Existenz bedroht. Der Marine Stewardship Council (MSC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fischbestände weltweit zu sichern.

Die unabhängige und gemeinnützige Organisation hat einen Umweltstandard für nachhaltige Fischerei entwickelt. Es belohnt umweltgerechtes Fischereimanagement mit einem blauen Label, das auf die entsprechenden Lebensmittelverpackungen aufgedruckt werden kann. Das Logo gibt dem Verbraucher die Gewissheit, dass das Erzeugnis nicht zum Problem des Überfischens beiträgt.

kochKuntz – ein kulinarischer Buchladen
Tagsüber ein kleiner Kochbuchladen, abends ein Ort, an dem man sich kulinarisch austoben kann – das Geschäft von Koch Holger Kuntz und seiner Frau in Bielefeld hat so einiges zu bieten.

Kochfans finden hier Rezeptbücher zu den ausgefallensten Themen. In der angeschlossenen Küche gibt es regelmäßig Kochveranstaltungen. In kleiner Runde werden dabei zu bestimmten Themen ganze Menüs zubereitet und in geselliger Runde verspeist.

Sendung: WDR,Freitag, 29.09.2006, 18.20 Uhr – 18.50 Uhr
Wiederholung:WDR, Montag, 02.10.2006, 11.15 Uhr – 11.45 Uhr