Mehr Vielfalt beim "Miami Spice"

Gastronomische Neuzugänge zum Schnäppchenpreis

Im August und September steht Miami traditionell im Zeichen des „Miami Spice“: Genießer können in den Top-Restaurants der Stadt zum Schnäppchenpreis schlemmen und sich dabei über eine noch größere Vielfalt freuen. Denn unter den fast 200 teilnehmenden Restaurants befinden sich über 50 Neuzugänge, von denen viele erst vor kurzem Eröffnung feierten. Drei-Gänge-Menüs werden zum Lunch pauschal für 23 Dollar (etwa 21 Euro) angeboten, und beim Dinner fallen lediglich 39 Dollar (etwa 35 Euro) an.

Sein Debüt beim Miami Spice feiert in diesem Jahr unter anderem das japanisch inspirierte Soho Bay Restaurant mitten in South Beach: Das erst vor kurzem eröffnete Lokal wartet mit 200 Terrassen-Plätzen direkt am Wasser auf, und Chefkoch Ricky Sauri serviert in einem schlichten Design-Ambiente raffinierte Neukreationen traditioneller japanischer Gerichte. www.sohobayrestaurant.com

Als gastronomischer Neuzugang der Stadt darf auch das Klima Restaurant and Bar im Herzen von Miami Beach begrüßt werden. Das kulinarische Konzept des komplett renovierten Lokals ist inspiriert von der mediterranen Küche Barcelonas und überzeugt mit einer Wohnzimmer-Atmosphäre aus warmen Holztönen, Teppichen und Lounge-Sesseln. www.klimamiami.com

Zu den Top-Restaurants Miamis kann sich seit Eröffnung im April 2015 auch das aus Kanada bekannte Byblos Restaurant and Lounge zählen, welches erstmalig am Miami Spice teilnimmt. Der zweistöckige Gourmettempel im Gebäude des James Royal Palm Hotels in South Beach hält Spezialitäten aus dem östlichen Mittelmeerraum bereit und avancierte bereits zum angesagten Treffpunkt des Ausgehviertels. www.byblosmiami.com

Das in New York als „Steakhouse der neuen Generation” gefeierte Restaurant Quality Meats hat seit Frühjahr 2015 auch einen Ableger in Miami. Im Flair eines Metzgerladens wird im ehemaligen Art-Déco-Hotel Bancroft während des Miami Spice ausgezeichnete Fleischqualität zum kleinen Preis serviert. www.qualitymeatsmiami.com

Ein südostasiatischer Neuling ist das Red Ginger Restaurant in South Beach. Gourmets dürfen sich in dem Lokal über ein eigenes Sushi-Menü sowie über traditionelle Gerichte vom Holzkohlegrill freuen. Das kulinarische Konzept spiegelt sich auch in der Einrichtung aus Eichenparkett, Korallenwänden und einer Onyx Bar wieder. www.redgingersouthbeach.com

Weitere Informationen zum „Miami Spice“ sowie eine aktuelle Liste aller teilnehmenden Restaurants finden Interessierte unter www.iLoveMiamiSpice.com.

Vegetarisch auf den Malediven

Der ganze Stolz des Resort Atmosphere Kanifushi und von Chefkoch Ahmed Boukraa ist das Restaurant „Just Veg“ – das erste rein vegetarische Restaurant der Malediven. Die Speisen des „Just Veg“ finden nicht nur Zuspruch bei Vegetariern und Anhänger der Jainismus Philosophie – für die es eine separate Karte gibt – auch Nicht-Vegetarier schwärmen von den verschiedensten kalten und warmen Vorspeisen aus exotischen Früchten und Gemüse, den Curries und den köstlichen Desserts wie z.B. dem Vanille-Mascarpone-Tiramisu. Der Avocado Salat ist Resultat eines Besuchs Ahmeds beim französischen Sternekochs Patrick Bertron, der ihn sehr beeindruckt und für dieses Gericht inspiriert hat.

Nicht nur im „Just Veg“ sondern in den vier Restaurants des Resort Atmosphere Kanifushi auf den Malediven steht der Genuss mit allen Sinnen auf der Karte.

In der Bar „The Sunset“ fühlt der Gast den Sand des Indischen Ozeans unter seinen Füßen und lauscht der leichten Brise, die vom Meer in das offene Restaurant strömt, während er einen Sundowner schlürft. Für das angeschlossene á la Carte Restaurant kreierte Ahmed Boukraa leichte, asiatische und mediterrane Gerichte und verwöhnt seine Gäste unter anderem mit gegrilltem Fleisch und einem Hauch Exotik. Dank Platinum Plus genießen die

Gäste des Atmosphere Kanifushi einmal pro Woche die Gourmetspezialitäten ohne zusätzliche Kosten.

„The Spice“ ist das Hauptrestaurant des Resorts – hier gibt es neben thematischen Buffets auch Kochstationen, an denen der frische Fisch direkt zubereitet wird. Das Restaurant macht seinem Namen alle Ehre: Internationale Speisen bekommen hier außergewöhnliche Würze, dessen Aromen dem Gast schon beim Betreten in die Nase steigen. Ahmed Boukraa selbst liebt Curry und Kokos, die – so sagt er – den Gerichten den authentischen und asiatischen Geschmack verleihen.

Im „Teppanyaki Grill“ kommt der Fisch und die Meeresfrüchte direkt vom Meer auf den Grill – frischer geht es nicht! Neben Riesengarnelen, Hummern, Jakobsmuscheln, diversen Fischarten und Gemüse grillen die Meister ihres Fachs direkt vor den Augen der Gäste ebenfalls feinstes Fleisch auf traditionelle japanische Weise.

Für romantische Abende sorgen drei Stege vor den Restaurants „Teppanyaki Grill“ und „Just Veg“. Auf den kleinen Plattformen, die bis ins Wasser reichen und so einen wunderbaren Ausblick über das Meer bieten, steht ein liebevoll gedeckter Tisch für zwei Personen.

Der Service im gesamten Resort ist sehr persönlich und so wird dem Gast auch in den vier Restaurants jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. „Absolut jeder Gast soll bei uns kulinarisch auf seine Kosten kommen – wir gehen auf jeden Gast individuell ein. Das ist der Mehrwert der vier herausragenden Restaurants des Atmosphere Kanifushi Resorts, “ hebt Ahmed Boukraa hervor. Außerdem bietet das Atmosphere Kanifushi als einziges Hotel auf den Malediven mit Platinum Plus einen Komplettpreis, in dem 95% der Kosten des gesamten Aufenthaltes (inkl. Speisen, Getränke, Sportangebote etc.) abgedeckt sind.

Gaumenfreuden in vier exklusiven Restaurants
Frühstück, Mittag- und Abendessen im Hauptrestaurant „The Spice“ mit Themen-Buffets sowie Koch- und Grillstationen
Tagsüber bieten „The Liquid“ und „The Sunset Pool Bar“ eine Auswahl an Snacks
Mittagessen á la carte im Restaurant „The Sunset Pool Bar“
Das erste rein vegetarische Restaurant der Maledivien – Abendessen im „Just Veg“
Ein Gourmet-Abendessen im „The Sunset“ pro Woche ist im Reisepreis ebenso inklusive
Abendessen im „Teppanyaki“ Restaurant sind nicht im Paketpreis inbegriffen

Das Atmosphere Kanifushi Maledives liegt im Lhaviyani-Atoll und ist mit dem Wasserflugzeug vom internationalen Flughafen Malé in nur 30 Minuten zu erreichen. Das luxuriöse Resort bietet zwei Kilometer weiße Sandstrände, eine blühende tropische Vegetation in einer glitzernden türkisfarbenen Lagune.

Das Atmosphere Kanifushi Maldives ist das erste Resort unter dem neuen Brand ATMOSPHERE. Die wichtigste Philosophie von ATMOSPHERE ist die „Kunst der Balance“ – die neue Marke balanciert zwischen lokaler Atmosphäre und luxuriösem Ambiente, zwischen Glück und Ruhe, zwischen Lebensfreude und inneren Werten.

Weitere Information rund um Atmosphere Kanifushi Maldives unter:
www.atmosphere-kanifushi.com

Miami Spice Month

Bereits zum 13. Mal heißt es beim „Miami Spice Month“ Schlemmen auf höchstem Niveau und zum kleinen Preis: Bis 30. September 2014 können Genießer in rund 150 ganz unterschiedlichen Restaurants der Sonnenmetropole jeweils dreigängige Menüs verkosten und dabei kräftig sparen. Auf einer eigens dafür eingerichteten Website finden Interessierte eine Liste der teilnehmenden Lokale. Das Lunch-Menü kostet pauschal 23 Dollar (etwa 17 Euro), beim Dinner fallen 39 Dollar (circa 30 Euro) an.

Während sich die auf dem Festland gelegenen Viertel Downtown, Wynwood oder Midtown in den letzten Jahren rasant zu kulinarischen Hotspots entwickelt haben, erfindet sich auch die Gastro-Szene in Miami Beach immer wieder neu. Hier sind alle Liebhaber der gehobenen Küche bestens aufgehoben. Edel speisen zum Beispiel die Gäste auf der Terrasse des BLT Steak mit Blick auf Palmen und Meer, hoch über den Dächern im Juvia oder im Garten des französisch angehauchten Bistros WD 555.

Das jüngere, einheimische Publikum zieht es verstärkt in die angesagten Viertel auf dem Festland. Empfehlenswert ist beispielsweise ein Stopp im The Cypress Room, einem im Stil der Zwanziger Jahre gehaltenen Lokal mit Spezialitäten aus aller Welt im Design District oder dem Sugarcane Raw Bar Grill in Midtown.

Kleiner Tipp für Entdecker: Wer einen Tisch in einem der vielen Fisch-Restaurants am Miami River reserviert, kommt in den Genuss von typischen Gerichten wie Ceviche oder fangfrischem, gegrillten Fisch und kann bei einem Pisco Sour den Blick über die Biscayne Bay schweifen lassen.

Weitere Informationen zum „Miami Spice Restaurant Month“ sowie eine aktuelle Liste aller teilnehmenden Restaurants finden Interessierte unter www.iLoveMiamiSpice.com

Miami Spice Restaurant Month

Durch seine Lage am Treffpunkt von Nord- und Südamerika und kulinarische Einflüsse aus aller Welt gilt Miami unter Kennern schon lange als gastronomisches Mekka. Mit zahlreichen Neueröffnungen macht Floridas Sonnenmetropole jetzt Appetit auf den Sommer. Wer möglichst viel probieren und dabei den Geldbeutel schonen möchte, sollte zwischen dem 1. August und 30. September 2014 reisen, denn dann bieten unter dem Motto „Miami Spice Restaurant Month“ rund 200 Restaurants wieder Menüs zum attraktiven Festpreis.

Einige Tipps und Neueröffnungen:
Das „Porcão Farm to Grill“, welches Anfang April im angesagten Downtown-Viertel eröffnet hat, kombiniert schickes Nightlife mit frischen, saisonalen Zutaten. Neben fangfrischen Krustentieren und Meeresfrüchten landet hier ausschließlich erstklassiges, trocken gereiftes Fleisch auf den Tellern. Wer es legerer mag, sollte die preislich attraktive Häppchenkarte im hauseigenen „Patio“ testen. Im Anschluss lädt die ebenfalls im Haus befindliche „Kao Lounge“ zum Feiern ein, während Traditionalisten eine Zigarre oder ein Glas Cognac im „Kao Smoke“ genießen können. www.PorcaoGrill.com

Umgeben von Vintage-Läden und Architekturjuwelen der 50er Jahre im so genannten MiMo District, laden Giorgio Rapicavoli und Alex Casanova seit der Restaurant-Eröffnung Ende März in die „Taperia Raca“ ein. Hier verschmilzt die klassische spanische Tapas- und Weinbar mit einem zeitgemäß entspannten, städtischen Gastro-Konzept. Vor Backsteinwänden, Stier-Dekorationen und einem imposanten Wandgemälde können Foodies bei spanischen Reggae-Klängen kreativ interpretierte, mediterrane Gaumenfreuden verkosten. www.TaperiaRaca.com

Der angehende Star der amerikanischen Küche, Matthew Kenney, plant derzeit sein neuestes Projekt. Als Gründer der weltweit ersten und anerkannten „Raw Food Culinary Academy“ eröffnet er in Partnerschaft mit Karla Dascal das rein pflanzliche Restaurant „The White Lotus“ in Wynwood. Voraussichtliche Eröffnung ist im Frühjahr 2014. Nebenan befindet sich die von Matthew Kenney ins Leben gerufene RAW FOOD SCHOOL, bei der angehende Köche das Handwerk der rohen Küche erlernen. Weitere Infos unter www.MatthewKenneyCuisine.com

High Line New York

Wo gibt’s denn so was: Ein Park auf Stelzen mitten im Hochhausgetümmel! In New York gibt’s das: die High Line. Auf einer ehemaligen Güterbahntrasse im Südwesten Manhattans, die 1980 stillgelegt wurde, entstand sozusagen im dritten Stock, in gut zehn Metern Höhe ein 2,3 km langer, schmaler Park mit Bäumen, Büschen und Blumen, mit Bienen, Vögeln und Käfern, mit Bänken und Liegen und mit einer Sicht auf die Stadt und den Hudson, auf Häuser, Menschen und Autos, die wirklich einmalig ist.

Die Geschichte der High Line beginnt 1832, als noch Pferde die Züge durch New Yorks Straßen zogen. Damals ließ man Schienen in der 10.,11. und 12. Avenue verlegen, um Waren quer durch Manhattan zur Südspitze zu bringen. Im Laufe der Jahre nahm der Verkehr so stark zu, dass Reiter, die West Side Cowboys, engagiert werden mussten, die mit roter Fahne oder nachts mit roter Laterne warnend vor den Zügen ritten. Trotzdem kam es immer wieder zu schweren Unfällen – die 10. Avenue wurde sogar „Death Avenue“ genannt -, und so beschloss man, ein Viadukt aus Stahlträgern zu bauen und die Züge darauf fahren zu lassen. 1934 wurde die High Line eingeweiht und diente 46 Jahre lang jeder Art von Waren als Transportweg. 1980 kam das Aus – angeblich wurden im letzten Güterzug Thanksgiving-Truthähne transportiert.

Bald waren findige Investoren und auch die Stadt der Meinung, die High Line müsse abgerissen werden, damit Platz für neue Apartmentblocks und Wolkenkratzer geschaffen werde. Dagegen protestierten die Anwohner, die die wuchernde Wildnis auf der High Line schnell als Kleinod erkannt hatten. Der Verein „Friends of the High Line“ wurde gegründet, sammelte Geld und prominente Unterstützung – zum Beispiel von den Schauspielern Edward Norton und Kevin Bacon und der Modedesignerin Diane von Fürstenberg – und erreichte, dass schließlich ein renommiertes Architektenbüro und der holländische Gartenbaumeister Piet Oudolf sich der High Line annahmen.

So kann man nun heute von der 30th Street in Chelsea neunzehn Blocks gen Süden bis in den Meatpacking District mal auf Steinfliesen, mal auf Holzbohlen wandeln. Vorbei geht es an spektakulärer Architektur wie etwa den „London Terrace Apartments“ (zwischen 23th und 24th Steet und 9. und 10. Avenue), einem gigantischen Apartmentblock von 1930 mit sagenhaften 1670 Wohnungen, die damals als die luxuriösesten der Welt galten. Oder am „HL23“ (High Line und 23th Street), dem Apartmenthaus des Architekten Neil Denari aus Los Angeles, das 2010 entstand. Es ist oben breiter und tiefer als unten, wächst also quasi über die High Line hinaus. Das erste Haus, das Frank Gehry in New York 2007 für den Medienmogul Barry Diller baute, steht an der 18th Street, das „IAC Building“ mit spektakulärer Glasfront. Und nicht zu vergessen „The Standard Hotel“ (zwischen 12th und 13th Street), das 2009 bewusst passend zur High Line entworfen wurde und von weitem wie ein gigantisches aufgeschlagenes Buch aussieht. Der Blick aus den 300 Räumen und von der Dachterrasse ist ziemlich grandios.

Aber ein Park wäre natürlich kein Park, gäbe es nicht auch jede Menge Pflanzen. Oudolf hat ganze Abschnitte mit unterschiedlichen Gräsern bepflanzt, die leise im Wind wispern. An anderen Stellen versperren mannshohe Bäume den Blick in private Fenster, oder Büsche blühen in allen Farben. Mal hängt ein würziger Duft über dem Weg, mal rankt Clematis eine Wand hinauf. Und überall Schmetterlinge und Bienen, kleine Singvögel und große Möwen. Jetzt haben Sie bestimmt gerade vergessen, dass wir mitten in Manhattan sind.

Zweimal sollte man die Highline bei jedem noch so kurzen New York-Trip bestimmt besuchen. Das zweite Mal muss abends sein, wenn die Skyline strahlt und die Freiheitsstatue in der Ferne in Licht getaucht ist. Die High Line selbst hat eine dezente Beleuchtung, gerade hell genug für einen sicheren Tritt, aber schön geheimnisvoll. Das ist mindestens so aufregend wie der obligate Gang über die Brooklyn Bridge.

Und wenn Sie dann so richtig glückselig in der Gansevoort Street die Treppe herunter steigen, dann sollten Sie sich ein Dinner im „Spice Market“ (403 w 13th Street) gönnen. New Yorks bekanntester Koch Jean-Georges Vongerichten serviert in sehenswertem Ambiente ein „Tasting Menu“. KuNo-KulturNotizen

Michael Schwartz

Eine der zehn „leckersten Städte im Süden“ der USA – diese Auszeichnung erhielt Miami jetzt von den Lesern des Southern Living Magazine. Sie beschreiben Floridas Genuss-Metropole als „kulinarische Mrs. Robinson – reif, kultiviert und sexy“. Die Stadt punktet mit verschiedensten Kochstilen, Lokalen für jeden Geldbeutel sowie frischen regionalen Zutaten. Events wie der „Miami Spice Restaurant Month“, der alljährlich vom 1. August bis zum 30. September köstliche Menüs zum Schnäppchenpreis in knapp 200 Food-Tempeln der Stadt bietet, runden die Palette ab.

Positiv erwähnt wurde in dem Ranking unter anderem Star-Koch Michael Schwartz. Der 49-Jährige gilt mit seinen insgesamt vier Restaurants als einer der wichtigsten Köpfe in Miamis Gourmet-Szene. Erst Ende März 2013 eröffnete er den eleganten, im Stil des Florida der zwanziger Jahre gehaltenen „Cypress Room“ im angesagten Design District, drei Wochen später das nach ihm benannte Szene-Restaurant im historischen Raleigh Hotel in South Beach.

Der Beginn von Schwartz‘ Erfolgsgeschichte datiert auf das Jahr 2007, als sein eher bodenständiges Bistro „Michael’s Genuine Food & Drink” im damals noch spärlich besuchten Design District für Furore sorgte. Heute zählt es zu Jamie Olivers fünf Lieblingslokalen in den USA und lockte bereits Größen wie den spanischen Sternekoch Ferran Adrià an. In unmittelbarer Nachbarschaft betreibt Schwartz seit 2011 zudem „Harry’s Pizzeria“.

Schwartz selbst bezeichnet seine puristischen Gerichte als zeitgenössisch-amerikanisch mit einfachen, frischen Zutaten – vorzugsweise von kleinen Bauern und Fischern aus der Region. Für die aufregenden Desserts in seinen vier Etablissements zeichnet Hedy Goldsmith, eine talentierte Konditorin und langjährige Freundin, verantwortlich.

Miami Spice Restaurant Month

Bereits zum elften Mal steht Floridas Sonnenmetropole Miami vom 1. August bis zum 30. September 2012 ganz im Zeichen des „Miami Spice Restaurant Month“. Zwei Monate lang können Genießer den Chefköchen der angesagten Metropole in die Töpfe schauen und dabei bis zu 50 Prozent sparen. Weit über 100 Top-Restaurants bieten Gaumenfreuden zu Festpreisen, wahlweise als Drei-Gänge-Dinner oder Lunch. Um Miami Spice-Liebhabern eine noch größere Vielfalt zu bieten, können Gourmets in diesem Jahr erstmalig zwischen zwei Kategorien wählen: In den „Luxusrestaurants“ kosten ein Dinner pauschal 39 Dollar (circa 31 Euro) und ein köstlicher Lunch 23 Dollar (etwa 18 Euro), in den „Gourmetrestaurants“ können sich Feinschmecker über ein Dinner für 33 Dollar (rund 26 Euro) und ein Lunch für 19 Dollar etwa 15 Euro) freuen. Steuern und Trinkgelder sind nicht im Pauschalpreis enthalten.

Zahlreiche Lokale, darunter gefeierte Restaurants wie das „Rusty Pelican“ auf Key Biscayne mit seiner modernen, amerikanischen Küche oder das beliebte „BLT Steak“ im The Betsy Hotel, sorgen mit hochwertiger Qualität dafür, dass anspruchsvolle Gaumen auf ihre Kosten kommen. Auch das „Essensia Restaurant & Lounge“ sowie die Brasserie „Wynwood Kitchen & Bar“ rangieren unter Floridas angesagtesten Adressen in punkto exzellenter Genuss.

Bill Talbert, Präsident und CEO des GMCVB, stellt fest: „Miami hat sich in den letzten Jahren immer stärker als Reiseziel für Foodies etabliert. Das erweiterte Miami Spice Programm bietet nun noch mehr Möglichkeiten, die großartige Restaurantszene der Stadt zum kleinen Preis zu entdecken.“

Weitere Informationen zum „Miami Spice Restaurant Month“ sowie eine aktuelle Liste aller teilnehmenden Restaurants sind unter www.iLoveMiamiSpice.com abrufbar.

THE IMPERIAL HOTEL, New Delhi

Das Hotel erwischte mich auf dem falschen Fuß: Als erste Aktion ging ich k.o. und landete auf den Fliesen – Restaurant THE SPICE ROUTE Top Ten of the World Restaurant

Ich buchte das 5-Sternehotel THE IMPERIAL aufgrund des relativ günstigen Preises bei booking.com und der sehr guten Bewertung. Was ich nicht wusste, dass auf den Preis noch 4 verschiedene Steuern in Höhe von knapp 30 % kommen. Bei allen Preise in Indien ist Vorsicht geboten! Endpreis – room only – war dann 130 Euro, was immer noch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis ist.

Das Imperial ist das einzige Luxushotel in Indien, das unabhängig von einer Kette ist. Der Stil ist „altes Grandhotel“. Der Service ist stets bemüht, den Gast zufrieden zu stellen. Der Service ist nicht immer professionell, aber immer bemüht. Sie verstehen.

Unser Standardzimmer ging zum Garten hinaus und wir guckten auf das markant-hässlich STC Gebäude, das aber in guter Distanz war. Nach dem langem Flug mit Qatar Airlines, die auf der Strecke in der Business Class eine First Class Bestuhlung mit flachen Bett angeboten haben aber noch nicht mal ein Amenity Kit mehr anbieten – wollte ich erst einmal duschen und zähneputzen.

Ich spazierte in die schöne Glasdusche und gleich legte es mich: Der verchromte Messingduschkopf – Typ Rainforestshower – war an einer festen Metallstange so niedrig montiert, das er mir voll gegen den Kopf schlug, auf Höhe des Haaransatzes. Ich ging zu Boden.
Obwohl der Raum sehr hoch war, hat man den ziemlich neuen Duschkopf so niedrig montiert. Auf meine Beschwerde reagiert das Housekeeping Management gar nicht.

Gleichzeitig bat ich jedoch darum, dass man mir nicht überall die Hotelsachen hinlegt, also Laundrybag, Hotelbroschüren etc. Oder den Schuhlöffel wieder neu versteckt. Das klappte danach prima. Der Houseboy – nun ja Boy trifft es nicht, er war bestimmt über 50 – war dann sehr bemüht.

Das Zimmer war im Grandhotel Stil, das muss man mögen. Im Zimmer war alles soweit okay.

Das Frühstück kostet um die 20 Euro mit allen Steuern und ist für Deutsche nicht berühmt. Wenig guter Aufschnitt, sehr schlechtes Brot. Fürchterliche, hausgemachte Croissants. Auswahl ist okay, man wird schon satt, wenn man Eier und ausgezeichneten, knusprigen Speck an der Omelettestation bestellt. Cappuccino okay. Säfte zwar natur, aber sehr süss, extrem süss sogar. Sie sollen ungezuckert sein. Der Service war stets bemüht, aber leicht vergesslich. Man sitzt nett an der großen Scheibe zum Garten – oder – wenn es nicht so heiß ist – im Garten. Für Indien ist es jedoch ein exzellentes Frühstück.

Beim Einchecken zeigte uns der Bellboy das Haus. Das indische Restaurant THE SPICE ROUTE soll von Conde Naste als eins der Top 10 Restaurants der Welt gewählt worden sein.

Abends waren wir dann dort. Service ist wie überall im Haus freundlich bemüht und von großer Herzlichkeit. Aber das Restaurant war kein rein indisches, sondern ein Multi-cuisine Restaurant mit sehr vielen Thai Gerichten. Das Restaurant selber soll in sieben Jahren gebaut worden sein und ist auch wirklich sehr interessant und schon alleine den Besuch wert. Im Winter kann man sehr nett draussen sitzen. Das Restaurant unterteilt sich in die 7 Zyklen des Lebens. Gerne erklärt man Ihnen vor Ort ausgiebig das Konzept und die Kunstwerke. Auch eine Statue des Gotts des Essens, Anna Poorna, befindet sich dort. Wir hatten Kozhi Masala, Malabar Meen Curry und M. Parontha mit Sticky Reis bestellt. Zu trinken hatten wir eine Flasche Mineralwasser (San Pelligrino 0,75l). Wir zahlten 50 Euro.

Ich bin kein Experte indischer Küche. Ich muss gestehen, ich mag sie eher nicht. Die Küche beeindruckte mich nicht. Es war alles stark gewürzt. In meinen Augen auch zu scharf (mittelscharf bestellt). Alles hatte einen sehr langen Schwanz an scharfen Gewürzen im Hals. Ich konnte jetzt nicht den großem Unterschied zum Billig-Inder in Berlin ausmachen. Deswegen sollten Sie mich nicht zum Massstab nehmen. Lieber selber eine Meinung bilden.

Am nächsten Tag waren wir in einem preiswerteren nordindischen Restaurant (Rajastan Stil). Empfehlung des Concierge.
Das Restaurant am Connaught Square heisst Pind Balluchi. Wir hatten Tandoori Roti, Tomato Shorba, Murg Tikka Achari und Gutta Curry.
Zu trinken gab es salziges Lassi Man Pasand, Aam ka Panna, Ananas ka Panna und Bunta Soda. Auch hier aß ich wenig, satt wurde ich vom fettigen Brot (Tandoori Roti). Die Ka Panna Drinks schmeckten wie Energydrinks. Beeindruckend war der Preis: 12 Euro für 2 Personen als Endpreis. Auch hier konnte ich geschmacklich wenig Unterschied zum teuren Restaurant ausmachen. Man möge mir meine Ignoranz verzeihen!

Am zweiten Abend hämmerte um 23 Uhr ein Presslufthammer. Ich rief die Rezeption an und fragte, wann ich schlafen dürfte. Man könne nichts machen, the „gaffment“ (Government) baue gerade die U-Bahn. Ich lies mich dann mit dem Duty Manager verbinden und fragte, warum man mir nicht vorher sagte, dass ich auf einer Baustelle wohnen werde. Er sagte, er gehe raus und rede mit den Bauleuten. Nach 10 Minuten rief er an und sagte, um Mitternacht werde es ruhiger werden. Bis drei Uhr war Krach und ich konnte nicht gut schlafen.

Ich beschwerte mich beim Ausschecken noch einmal beim Front Desk Manager. Ich finde, ein gutes Hotel muss über bekannte Baustellen vorab informieren. Er will mich das nächste mal upgraden, so dass ich nicht den Metrolärm hören muss.

FAZIT: Zur Zeit wegen der Baustelle nicht zu empfehlen. Ansonsten gutes Preis-Leistungsverhältnis, wunderbare Mitarbeiter. Menschen über 1,80 m können nur gebückt duschen

http://www.theimperialindia.com

Bitte lesen Sie auch unseren Bericht: Taxis am Flughafen von Delhi: http://www.gourmet-report.de/artikel/342455/Taxi-im-Flughafen-Delhi.html

OUT NOW – Port Culinaire No. NINETEEN – XXL Ausgabe

Aus dem Inhalt:
Kakao gegen Armut / Mit Oliver Coppeneur in Nicaragua
Spice Girl… / oder die Geschichte von dem Mädchen mit den zwei Namen. Sarah Henke und die Kressen
Die neue deutsche Schule / Thomas Bühner, Christian Bau, Nils Henkel und Sven Elverfeld
Avantgarde Part Ten / Jonnie B. Good – Jürgen Dollase über Jonnie Boer
Die baskische Revolution / Elena und Juan Mari Arzak / Andoni Luis Aduriz
Die Welt hinter dem Spiegel / Massimo Bottura
Lass Knacken! Salat von den Fildern. / Zu Besuch im Keltenhof – Vol. II

Mit Beiträgen von:
Thomas Ruhl, Jürgen Dollase, Evert Kornmayer, Jasmin Oberdorfer, Prof. Dr. Ingo Scheuermann, Ralf Bos, Christian Stromann und Hanjo Wimmeroth
Rezepte von:
Christian Hümbs, Sarah Henke, Thomas Bühner, Christian Bau, Nils Henkel, Sven Elverfeld, Jonnie Boer, Andoni Luis Aduriz, Massimo Bottura, Heinz Reitbauer, Andreas Caminada, Jean Claude Bourgueil, Joachim Wissler, Elena und Juan Mari Arzak

Einblicke in PORT CULINAIRE No. EIGHTEEN

3. Ausgabe 2011, 196 Seiten, 24 x 28 cm, 19,90 Euro,
Bestelink:978-3-942051-25-5, Edition Port Culinaire

Das Singapore Food Festival 2011 verführt mit lokaler Kulinarik

Unter dem Titel „Curry and Spice“ kehrt das Singapore Food Festival 2011 (SFF11) vom 15. bis 24 Juli 2011 zurück. Eine Reihe von verlockenden Events richtet sich gleichermaßen an anspruchsvolle Gourmands, die die Vielfältigkeit feinster Kochkunst genießen möchten, sowie neugierige Verkoster, die mit Freude die lokale Küche kennenlernen und regionale Spezialitäten ausprobieren möchten. Neben dem Essen an sich werden Gourmet-Touren durch die Kulinarik und Kochshows angeboten.

Seit dem Debüt im Jahr 1994 ist es dem jährlichen Food Festival stets gelungen, die Gaumen der Besucher zu verführen. Einzigartig ist, dass Singapur den idealen Standort darstellt, um ohne eine weite Reise mit authentischen, traditionellen Gerichten aus China, Malaysia, Indien und der Peranakan-Küche seinen Appetit zu stillen. Heiß serviert wird das Ganze nicht nur im Zentrum der Stadt und deren historischer Enklaven, sondern fast in jedem kleinsten Winkel des Inselstaates.

Das SFF11 stellt eine großartige, interaktive Lernplattform dar, die dem Besucher einen tiefen Einblick in die reichhaltige Kultur Singapurs gibt, die die Insel mit Leben erfüllt. Renommierte lokale und internationale Köche halten während des Events regelmäßige Kochkurse und Demonstrationen ab. Im Idealfall kehren glückliche Besucher mit einem kulinarischen Geheimtipp nach Hause zurück.

In Kooperation mit dem SFF11 bietet das Singapore Tourism Board (STB) Medienpartnern die einmalige Gelegenheit exklusive Fragen an den Chefkoch Milind Sovani zu stellen. Er wuchs in Indien, dem Land der Gewürze, auf und verfügt über 25 Jahre kulinarische Expertise. Somit zählt er heute zu den gefeierten Botschaftern der indischen Küche in Singapur und Südostasien. Bei Interesse senden Sie Ihre Fragen an zaba.yenia@kprn.de

Für weitere Informationen besuchen Sie www.yoursingapore.com oder http://singaporefoodfestival.com.sg oder www.chefmilind.com

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