Meßmer ernennt Tee-Botschafter aus ganz Deutschland

Meßmer ernennt Tee-Botschafter aus ganz Deutschland

In einer feierlichen Zeremonie hat Meßmer heute 15 Tee-Fans aus ganz Deutschland zu den ersten Tee-Botschaftern des Landes ernannt. Aus der Hand des Vorstandsvorsitzenden Jochen Spethmann nahmen die Tee-Botschafter im Meßmer MOMENTUM in der Hamburger HafenCity ihre Urkunden entgegen. Die Botschafter sollen ihre Begeisterung für Tee auch anderen Menschen vermitteln und so ihren Teil dazu beitragen, dass das beliebte Getränk hierzulande noch mehr Fans findet.

Aus ganz Deutschland hatte Meßmer Menschen gesucht, die ihre Begeisterung für Tee leben und die diesen Enthusiasmus gerne weiter tragen. Aus der Vielzahl der Bewerbungen wurden 15 Tee-Fans ausgewählt und zu Meßmer-Tee-Botschaftern ernannt. „Unsere Tee-Botschafter sind Menschen, die voller Leidenschaft für Tee sind und die die besonderen Momente, die sich mit Tee erleben lassen, zu inszenieren wissen“, erklärt Jochen Spethmann, Vorstandvorsitzender der Laurens Spethmann Holding AG & Co. KG, zu der die Marke Meßmer gehört.

Ausgewählt wurden die Tee-Botschafter von einer fachkundigen Jury. Grundlage waren Bewerbungsbögen, die online ausgefüllt oder postalisch eingeschickt werden konnten. Wichtig sei gewesen, dass die Bewerber ihren Enthusiasmus für Tee glaubhaft vermitteln konnten, so Spethmann.

„Mit dem Teelöffel im Mund geboren“

Das gelang zum Beispiel Hannelore Becker (63) aus dem rheinland-pfälzischen Wachenheim. Die Rentnerin trägt vor allem in ihrer Eigenschaft als Yoga-Lehrerin ihre Begeisterung für Tee weiter. Dabei praktiziert sie die japanische Tee-Zeremonie, die sie eigens bei einem Zen-Meister gelernt hat. Eine wahre Sammelleidenschaft für Tee hat Torsten Rix (29) entwickelt. „Gäste fühlen sich bei mir zuhause an Super-marktregale erinnert“, beschreibt der Key Account Manager aus Wiesbaden seine heimische Tee-Auswahl. Manchen wurde die Begeisterung für das beliebte Getränk bereits in die Wiege gelegt. „Ich bin mit dem Teelöffel im Mund geboren worden“, berichtet Tee-Botschafterin Petra Walter (40). Die Pharmazeutisch-Technische Assistentin kommt aus Leer/Ostfriesland und damit aus der Region, in der hierzulande traditionell am meisten Tee getrunken wird. Bei der Wahl der Tee-Botschafter wurde darauf geachtet, dass mög-lichst viele verschiedene Bundesländer vertreten sind.

Für die Tee-Botschafter war die Veranstaltung im Meßmer MOMENTUM der Auftakt zu einem exklusiven Wochenende, in dessen Verlauf sie die Möglichkeit erhalten, sich mit Hilfe der Experten von Meßmer noch genauer mit der Welt des Tees und ihren faszinierenden Facetten vertraut zu machen. Einen ersten Vorgeschmack erhielten die Tee-Botschafter direkt nach der Urkunden-Verleihung in einem Workshop mit den Tea-Tastern von Meßmer.

Exklusive Kreationen von Sternekoch Güngörmüs

Auch im Rahmenprogramm der Botschafter-Ernennung präsentierte Meßmer die vielen Facetten, die die Welt des Tees so reizvoll macht. Für besondere Höhepunkte sorgte dabei das kulinarische Angebot: Ali Güngörmüs, bekannter Sternekoch des Le Canard Nouveau an der Hamburger Elbchaussee, präsentierte den Anwesenden ein raffiniertes fünfgängiges Menü. Ob Kalbsrücken mit Salbeitee-Powder oder Pfefferminzeistee-Eis mit Mandelküchlein und Vanilleschaum: Jedes Gericht wurde von Güngörmüs mit Tee zubereitet. Der Sternekoch greift damit einen allgemeinen Trend auf. Denn Tee wird von immer mehr Köchen als Zutat entdeckt.

Dass Tee auch als Zutat für Cocktails geeignet ist, demonstrierte Richard Dührkohp. Der Deutsche Vize-Cocktailmeister aus dem Hamburger East Hotel präsentierte den Anwesenden zwei ganz neue Kreationen. Der Chinese Fruitberry mit Meßmer Grüner Tee Zitrone, De Kuyper Blueberry, Angostura, Cranberrysaft und Soda Water erfrischte auf spritzige Weise. Der alkoholfreie (Red)isfaction mit der Meßmer Teekreation Holunder Kirsche, Ingwersirup, Limettensaft und Orangensaft überzeugte mit seiner fruchtigen Note.

Tee-Botschafter gesucht!

Tee-Botschafter gesucht!

Meßmer sucht Tee-Liebhaber und lobt
Gratis-Tee-Versorgung für fünf Jahre aus

Tee-Fans aufgepasst: Meßmer sucht jetzt Menschen, die mit ihrem Enthusiasmus für Tee auch andere begeistern können. Aus jedem Bundesland wird ein Tee-Fan zum Botschafter ernannt. Diese 16 Botschafter sollen sich für die Popularisierung des Tees einsetzen und damit das weltweit beliebteste Getränk in ihrem Bundesland repräsentieren. Die Belohnung für die Botschafter: Sie erhalten von Meßmer eine Gratis-Tee-Versorgung für fünf Jahre! Bewerbungen können bis zum 30. September 2009 unter www.messmer.de vorgenommen werden.

An der Botschafter-Aktion können sich alle beteiligen, die die einzigartigen Genuss-Momente mit Meßmer zu schätzen wissen und bereit sind, ihre Begeisterung für Tee weiter zu tragen. Damit die Botschafter weiteres Wissen und zusätzliche Inspiration sammeln können, werden sie von Meßmer zu einem exklusiven Tee-Wochenende (6. bis 8. November 2009) nach Hamburg eingeladen. Auf dem Programm steht dabei unter anderem ein Workshop mit den Tea-Tastern und weiteren Spezialisten von Meßmer. Diese Experten werden die Botschafter mit der Welt des Tees und ihren faszinierenden Facetten noch besser vertraut machen. Veranstaltungsort ist das Meßmer MOMENTUM, eine einzigartige Tee-Erlebniswelt, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde. Logieren werden die Tee-Botschafter für zwei Nächte im Best Western Hotel St. Raphael in Hamburg.

Begeisterung für Tee weiter tragen

„Als Botschafter suchen wir Menschen, die sich in besonderer Weise für Tee-Momente begeistern und mit ihrem Enthusiasmus auch andere mitreißen können“, erklärt Jochen Spethmann, Vorstandvorsitzender der Laurens Spethmann Holding GmbH & Co. KG, zu der die Marke Meßmer gehört. „Diese Begeisterung kann sich auf verschiedenste Weise äußern, denn Tee bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für besondere Momente.“ Gesucht werden zum Beispiel Menschen, die gekonnt bestimmte Teezeremonien zelebrieren. So ist es in China üblich, grünen Tee gleich mehrfach aufzugießen. Besonders kunstvoll ist die japanische Teezeremonie, die einen Weg zur geistigen Harmonie ebnet. Fast jeder Handgriff hat hier eine symbolische Bedeutung.

Als Botschafter kommen aber auch Genießer in Frage, die sich besonderes Wissen über Tee angeeignet haben oder ganz kreativ mit dem beliebten Getränk umgehen. So kann man zum Beispiel leckere Cocktails aus Tee mixen. Ebenfalls im Trend: Tee als Zutat beim Kochen – etwa für Marinaden oder erlesene Suppen.

„Es gibt viele Verbraucher, die voller Leidenschaft für Tee sind. Das zeigen uns die zahlreichen Anregungen, die wir von unseren Kunden erhalten“, so Spethmann. „Wer diese Begeisterung lebt und weiter tragen möchte, ist als Tee-Botschafter bestens geeignet.“ Alle interessierten Frauen und Männer sind aufgerufen, sich noch bis zum 30. September 2009 (Einsendeschluss) zu bewerben.

Mehr Informationen zur Botschafter-Suche und den entsprechenden Bewerbungsbogen erhalten Tee-Fans im Internet unter www.messmer.de oder telefonisch über die Hotline 0180/5000685 (14 Ct/min aus dem Festnetz).

Botschafter für Tee gesucht!

Botschafter für Tee gesucht!

Meßmer sucht Tee-Liebhaber und lobt

Gratis-Tee-Versorgung für fünf Jahre aus

Tee-Fans aufgepasst: Meßmer sucht jetzt Menschen, die mit ihrem Enthusiasmus für Tee auch andere begeistern können. Aus jedem Bundesland wird ein Tee-Fan zum Botschafter ernannt. Diese 16 Botschafter sollen sich für die Popularisierung des Tees einsetzen und damit das weltweit beliebteste Getränk in ihrem Bundesland repräsentieren. Die Belohnung für die Botschafter: Sie erhalten von Meßmer eine Gratis-Tee-Versorgung für fünf Jahre! Bewerbungen können bis zum 30. September 2009 unter www.messmer.de vorgenommen werden.

An der Botschafter-Aktion können sich alle beteiligen, die die einzigartigen Genuss-Momente mit Meßmer zu schätzen wissen und bereit sind, ihre Begeisterung für Tee weiter zu tragen. Damit die Botschafter weiteres Wissen und zusätzliche Inspiration sammeln können, werden sie von Meßmer zu einem exklusiven Tee-Wochenende (6. bis 8. November 2009) nach Hamburg eingeladen. Auf dem Programm steht dabei unter anderem ein Workshop mit den Tea-Tastern und weiteren Spezialisten von Meßmer. Diese Experten werden die Botschafter mit der Welt des Tees und ihren faszinierenden Facetten noch besser vertraut machen. Veranstaltungsort ist das Meßmer MOMENTUM, eine einzigartige Tee-Erlebniswelt, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde. Logieren werden die Tee-Botschafter für zwei Nächte im Best Western Hotel St. Raphael in Hamburg.

Begeisterung für Tee weiter tragen

„Als Botschafter suchen wir Menschen, die sich in besonderer Weise für Tee-Momente begeistern und mit ihrem Enthusiasmus auch andere mitreißen können“, erklärt Jochen Spethmann, Vorstandvorsitzender der Laurens Spethmann Holding GmbH & Co. KG, zu der die Marke Meßmer gehört. „Diese Begeisterung kann sich auf verschiedenste Weise äußern, denn Tee bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für besondere Momente.“ Gesucht werden zum Beispiel Menschen, die gekonnt bestimmte Teezeremonien zelebrieren. So ist es in China üblich, grünen Tee gleich mehrfach aufzugießen. Besonders kunstvoll ist die japanische Teezeremonie, die einen Weg zur geistigen Harmonie ebnet. Fast jeder Handgriff hat hier eine symbolische Bedeutung.

Als Botschafter kommen aber auch Genießer in Frage, die sich besonderes Wissen über Tee angeeignet haben oder ganz kreativ mit dem beliebten Getränk umgehen. So kann man zum Beispiel leckere Cocktails aus Tee mixen. Ebenfalls im Trend: Tee als Zutat beim Kochen – etwa für Marinaden oder erlesene Suppen.

„Es gibt viele Verbraucher, die voller Leidenschaft für Tee sind. Das zeigen uns die zahlreichen Anregungen, die wir von unseren Kunden erhalten“, so Spethmann. „Wer diese Begeisterung lebt und weiter tragen möchte, ist als Tee-Botschafter bestens geeignet.“ Alle interessierten Frauen und Männer sind ab sofort aufgerufen, sich zu bewerben. Mehr Informationen zur Botschafter-Suche und den entsprechenden Bewerbungsbogen erhalten Tee-Fans im Internet unter www.messmer.de oder telefonisch über die Hotline 0180/5000685.

Über Meßmer und das Meßmer MOMENTUM:

Meßmer steht seit über 150 Jahren für außergewöhnliche Tee-Momente. Die Markengeschichte beginnt 1852 mit der Eröffnung eines Kolonialwarengeschäftes durch Eduard Meßmer in Baden-Baden. Sein Sohn Otto trägt „Thee Messmer“ als Warenzeichen ein und erschafft somit den ersten Tee-Markenartikel in Deutschland. Inzwischen gehört die Marke zur Ostfriesischen Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. KG. Um den Marken-Claim „Meßmer macht den Moment“ noch näher an die Verbraucher heranzutragen, wurde im Herbst 2008 in der Hamburger HafenCity das Meßmer MOMENTUM eröffnet. Die einzigartige Erlebniswelt vereint Tee-Museum, Tee-Lounge, Shop und Tee-Kreation auf einer Fläche von 600 Quadratmetern. Herzstück ist die Tee-Kreation, der Arbeitsbereich der Tea-Taster. Besucher können kostenlos täglich von 11 bis 20 Uhr am Kaiserkai 10 die Welt des Tees kennen lernen.

Weitere Informationen unter www.messmer-momentum.de .

Tee

Teegenuss bei Deutschen hoch im Kurs: Rekord beim Teeimport

Das Trendgetränk passt in alle Lebenslagen und zählt zu den beliebtesten Getränken der Deutschen

Auf ein gutes Jahr 2008 blicken die deutsche Teewirtschaft und der Deutsche Teeverband in Hamburg zurück. Mit einem Plus von 2.367 t (knapp 4,9 %) im Vergleich zu 2007 erzielten die deutschen Teeimporteure mit rund 51.000 t Tee erneut einen Einfuhrrekord.
Welche internationale Wertschätzung der deutsche Teehandel erfährt, zeigen darüber hinaus die erfreulich gestiegenen Exporte: 26.989 t in Deutschland veredelter Tee wurde als Teespezialitäten in 96 Nationen rund um den Globus exportiert. Das ist ebenfalls mit einem Plus von 2.956 t gegenüber dem Vorjahr ein Spitzenergebnis. Damit lag der Exportanteil in Deutschland bei 53,16 %. Insgesamt wurden 17.750 t Tee – das sind gut 25,5 Liter pro Kopf – in Deutschland konsumiert. So konnte auch in 2008 wieder eine leichte Steigerung des Verbrauchs zum Vorjahr verzeichnet werden.

Tee ist Trend und liegt bei den Deutschen hoch im Kurs: Das Lifestylegetränk gewinnt auch immer mehr junge Fans. Tee ist nicht nur ein Getränk für alle Altersgruppen, sondern auch für alle Lebenssituationen. Das zeigt auch das vom Deutschen Teeverband im vorigen Jahr initiierte Teeportal www.tea-up-your-life.de .

Schwarztee bleibt Favorit der deutschen Teegenießer

Die große Auswahl und die große Geschmacksvielfalt machen Tee zu einem unvergleichlichen Getränk: Der deutsche Teemarkt bietet nahezu unendlich viele unterschiedliche Teemischungen und -variationen aus den verschiedenen Teeanbau-gebieten der ganzen Welt. Dabei blieb Schwarzer Tee wie in den Jahren zuvor der Favorit der deutschen Verbraucher: Mit einem Anteil von 77 % blieb Schwarztee 2008 weiterhin hoch im Kurs. Der Anteil von Grüntee lag wie in 2007 bei 23 %. Loser Tee – sowohl Grün- als auch Schwarztee – hat weiterhin einen Marktanteil von rund 60 %.

Lifestylegetränk in aller Munde: Tee ist bei den Verbrauchern angesagt

Tee ist nicht nur gleich nach Wasser das am meisten konsumierte Getränk der Welt, sondern avanciert zudem auch zunehmend zu einem Lifestyleprodukt. „Kein Getränk ist so facettenreich und vielseitig wie Tee, und man kann ihn in allen Lebenssituationen genießen. Ob zum Frühstück, 4-Gänge Menü, im Büro, mit Freunden in der Tea-Lounge oder nach dem Fitness-Training,“ erklärt Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen Teeverbandes, die wachsende Beliebtheit des Getränkes. „Der Wellness- und Lifestyle-Aspekt von Tee, der zunehmend auch gerade von jungen Leuten angenommen wird, ist auf dem deutschen Markt nicht mehr wegzudenken“, so Spethmann.

Tee aus Deutschland weltweit gefragt

Exportweltmeister Deutschland wird auch beim Tee
seinem guten Ruf gerecht: Erstmals wurde mehr als die Hälfte des 2005
importierten Tees hierzulande veredelt und als hochwertige
Spezialität wieder ausgeführt.

Dabei setzen vor allem Amerikaner,
Russen und die Teetrinkernation England auf Tee-Qualität „Made in
Germany“.

Als Motor des Exports erwies sich Grüntee – das
Trendgetränk der Wellness-Welle – mit einem Zuwachs von fast 25
Prozent. Auch mit dem Inlandsgeschäft ist die deutsche Teewirtschaft
insgesamt zufrieden: „In einem sehr schwierigen Marktumfeld konnten
wir das Absatzvolumen mit einem Plus von 1 Prozent auf hohem Niveau
halten“, sagt Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen
Teeverbandes.

Damit hat sich die Teewirtschaft überproportional zum
Markt entwickelt, der laut GfK im Bereich Heißgetränke 2005 ein
Absatzminus von 5 Prozent ausweist. Über 18.000 Tonnen Tee wurden
2005 in Deutschland verkauft, durchschnittlich knapp 25,5 Liter Tee
genießt jeder Bundesbürger pro Jahr.

Einkaufsquellen: Fachgeschäfte vor Discountern
Rekordhalter im Wettbewerb der Regionen sind unverändert die
Ostfriesen: Sie gelten als anspruchsvollste Teetrinker der Nation und
bringen es beim Pro-Kopf-Verzehr auf stattliche 288 Liter. Damit
liegt Ostfriesland weltweit auf Platz vier hinter Irland (328 Liter),
Libyen und Katar.

Wichtigste Einkaufsquelle bleibt der klassische
Lebensmittel-Einzelhandel mit einem gegenüber dem Vorjahr nahezu
unveränderten Marktanteil von 41,8 Prozent (7.562 Tonnen). Den
zweiten Platz konnten sich die Tee-Fachgeschäfte erobern, die ihren
Marktanteil gegenüber Vorjahr um fast 2 Punkte auf 18,1 Prozent
(3.274 Tonnen) ausbauten und damit die Discounter (18,0 Prozent,
3.256 Tonnen) knapp auf Platz 3 verwiesen. Hier scheinen die
kompetente Beratung und die Breite des Spezialitäten-Sortiments eine
wichtige Rolle zu spielen.

Favorit in der Gunst der deutschen Verbraucher ist nach wie vor
Schwarztee mit 77 Prozent (Vorjahr 81 Prozent); auf Grüntee entfallen
23 Prozent (Vorjahr 19 Prozent). Die Verschiebung zugunsten von
Grüntee geht nach Einschätzung der Teewirtschaft nicht zuletzt auf
den Weißen Tee zurück, der als Spezialität entdeckt und vermehrt
nachgefragt wurde. Bei der Wahl zwischen losem Tee und Aufgussbeutel
bleibt die Relation unverändert bei 60 zu 40 Prozent.

Deutschland ist internationale Drehscheibe
Die weltweite Tee-Wirtschaft richtete 2005 ein besonderes
Augenmerk auf Deutschland: Im Februar fand hier auf Einladung des
Deutschen Teeverbandes die Internationale Tee-Fachkonferenz statt,
bei der sich Vertreter der Ursprungsländer über die Entwicklungen in
der EU-Gesetzgebung informierten. Im September 2005 folgte mit dem
„Tea & Coffee Worldcup“ in Hamburg eine beeindruckende Leistungsschau
der internationalen Tee- und Kaffee-Wirtschaft. Ebenfalls im
September wurde Jochen Spethmann zum Präsidenten des European Tea
Committee gewählt, dem Dachverband der europäischen Teewirtschaft,
der seit Juni 2004 in der Hansestadt Hamburg seinen Sitz hat.

Die besondere Reputation der deutschen Unternehmen im
internationalen Markt resultiert aus der hohen Qualität der
hierzulande veredelten Tees. Deutsche Tea-Taster genießen Weltruhm
für ihr Know-how bei der Entwicklung von neuen Mischungen und
Geschmacksrichtungen sowie ihr gutes Gespür für Erfolg versprechende
Trends – in einem zunehmend unter Innovationsdruck stehenden Markt
für Heißgetränke ein deutlicher Wettbewerbsvorteil. Hinzu kommt die
traditionell enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der deutschen
Unternehmen mit den Partnern in den Ursprungsländern.

Im Geschäftsjahr 2005 legte der Tee-Export aus Deutschland mit
22.127 Tonnen (Vorjahr 21.637 Tonnen) um 2,3 Prozent zu und setzt
damit den seit mehreren Jahren positiven Trend ungebrochen fort. Von
den 41.691 Tonnen Gesamteinfuhr nach Deutschland wurde damit mehr als
die Hälfte hierzulande veredelt und anschließend exportiert. Daraus
ergibt sich eine Inlandsverfügbarkeit von 19.564 Tonnen bei einem
Eigenverbrauch von 18.091 Tonnen. Die Differenz von rund 1.500 Tonnen
erklärt sich nach Aussage des Teeverbandes aus zum Jahreswechsel
vorhandenen und damit im Verbrauch noch nicht erfassten
Lagerbeständen.

Als wichtigstes Lieferland für Deutschland hat China im
vergangenen Jahr Indonesien abgelöst. Knapp ein Fünftel (8.225
Tonnen) der eingeführten Tees stammen aus dem Reich der Mitte. Dies
ist nicht zuletzt auf die hohe Nachfrage nach Grüntee (ab hier
gestrichen: „für die Veredelung und den Export“) zurückzuführen. Auf
den Plätzen drei und vier folgen die klassischen Ursprungsländer
Indien (6.216 Tonnen, knapp 15 Prozent Anteil) mit leichtem Zuwachs
und Sri Lanka (5.246 Tonnen, 12,6 Prozent), das erstmalig eine
rückläufige Tendenz seines Marktanteils hinnehmen musste und im
Ergebnis in etwa das Niveau von 2003 erreichte. „Indien und Sri Lanka
spielen für uns als Lieferanten hochwertiger Tees nach wie vor eine
dominierende Rolle“, betont Spethmann.

Indien bleibt größter Produzent, Kenia mit höchstem Exportanteil
Insgesamt wurden im Berichtsjahr weltweit 3.376.013 Tonnen Tee
produziert – das entspricht einem Wachstum von 7,2 Prozent. Tee
bleibt damit nach Wasser das beliebteste Getränk der Welt. Rund 46
Prozent der weltweiten Tee-Erzeugung waren für den Export bestimmt.
Der größte Produzent ist Indien – in den weltberühmten Anbaugebieten
Assam, Darjeeling, Dooars und Nilgiri wurden 927.984 Tonnen (Vorjahr
820.216 Tonnen) produziert. Davon verblieb allerdings der größte Teil
im Lande, 180.000 Tonnen gingen in den Export. Den ersten Platz als
Exporteur hält nach wie vor Kenia: Von 328.584 Tonnen Tee gelangte
mit 314.559 Tonnen fast die gesamte Ernte auf den Weltmarkt. Der
internationale Teehandel ist für das afrikanische Land ein
bedeutender Wirtschaftsfaktor. Umso mehr erfüllen die Folgen der
langen extremen Trockenheit vor Ort die kenianische Teewirtschaft,
aber auch die internationalen Märkte mit Sorge. Ernteausfälle haben
bereits zu deutlichen Preissteigerungen vor allem im angelsächsischen
Raum geführt.

Tee bedient aktuelle Verbraucherwünsche
Mobiler Genuss, Gesundheit aus der Tasse, grenzenlose
Geschmacksvielfalt – es gibt kaum einen aktuellen Verbrauchertrend,
den Tee nicht bedient. „Tee hat sein etwas antiquiertes Image
endgültig abgelegt und avanciert zum Trendgetränk der Szene“, fasst
Jochen Spethmann die Entwicklungen in internationalen Metropolen wie
Shanghai, Moskau und New York zusammen. Tea-Lounges sind Treffpunkte
der urbanen Szene, und fast täglich entstehen neue Ideen rund um das
zweitälteste Getränk der Welt: In den USA ist es Vodka mit
Tee-Geschmack, in China „Whisky-Grüntee“ und die Franzosen stehen auf
Fancy-Drinks wie Tee mit Pfeffer und Paprika. Schwarzer Tee mit
leichter Schokoladen-Note gilt (noch) als Geheimtipp, Eistee – nach
Original-Rezept – oder auch der indische Gewürzklassiker Chai sind
die Wiederentdeckungen der letzten Jahre.

Die deutsche Teewirtschaft ist daher optimistisch, sich in dem
schwierigen Marktumfeld der Heißgetränke auch zukünftig gut behaupten
zu können: „Wir stehen für exzellente Qualität sowie hohe
Innovationskraft und bedienen damit optimal die aktuellen
Verbraucherwünsche“, fasst Jochen Spethmann zusammen. Der
Wellness-Aspekt – Tee ist kalorienarm und reich an wertvollen
Inhaltsstoffen – sowie der exotische Zauber der unterschiedlichen
Herkunftsländer sind weitere Erfolgsfaktoren, mit denen die deutsche
Teewirtschaft speziell auch jüngere Verbraucher anspricht.

Deutschland: Wichtige Drehscheibe im internationalen Teehandel

Tee-Spezialitäten aus Deutschland sind weltweit in aller Munde. Das zeigen die kontinuierlich steigenden Exportzahlen der deutschen Teehandelshäuser, die sich in der Veredelung hochwertiger Tees international einen Namen gemacht haben. Neben den traditionell wichtigen europäischen Absatzmärkten wie Großbritannien und Frankreich zeigt sich nach Aussage des Deutschen Teeverbandes eine verstärkte Nachfrage nach deutscher Qualitätsware in Russland sowie der Icetea-Nation USA. Entsprechend ging im vergangenen Jahr fast die Hälfte der rund 43.400 t importierten Tees nach der Veredelung in den Export. Die andere Hälfte konsumierten die deutschen Verbraucher – jeder Einzelne von ihnen trank rund 25 Liter Tee. Auch wenn der Verbrauch damit im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 17.912 t leicht zurückgegangen ist, bleibt Tee als vielseitiges und genussreiches Heißgetränk hoch im Kurs. Dies zeigt sich auch in dem jüngsten Trend der gehobenen Gastronomie: Statt auf Happy Hour setzen immer mehr Top-Hotels auf die gepflegte Teatime oder den „High Tea“ als besondere Offerte für den verwöhnten Gast. Und: Tee harmoniert perfekt mit den drei wichtigen Verbrauchertrends Gesundheit, Wellness und Convenience.
Deutsche Teefirmen mit internationalem Renommee

Aktuelle Marktzahlen zeigen: Im Geschäftjahr 2004 ist die Menge an Tee-Exporten erneut gestiegen. Mit 21.637 t verbucht der deutsche Teehandel bei den Ausfuhren ein Plus von 2.885 t. Nahezu die Hälfte des importierten Tees wird hierzulande veredelt und anschließend exportiert.

Einer der wesentlichen Gründe für das Exportwachstum ist nach Aussage des Deutschen Teeverbandes die Vorreiterrolle hiesiger Traditionsunternehmen bei der Veredelung von hochwertigen Tees. Die deutschen Teataster, Hauptakteure bei der Veredelung, sind weltweit bekannt für ihr herausragendes Know-how. Dank ihrer geschulten Geschmacksnerven können Verbraucher auf der ganzen Welt sicher sein, dass die angebotenen Tees immer die gleiche hohe Qualität und dasselbe Aroma behalten.

Zum Veredeln gehört auch das Aromatisieren von Schwarz- und Grüntee. In diesem Bereich haben die deutschen Teehandelshäuser auf dem internationalen Markt ebenfalls die Nase vorn. Grund für die weltweit steigende Nachfrage ist die hohe Fachkompetenz der Teefirmen bei der Herstellung der verschiedenen Mischungen und Geschmacksrichtungen, verbunden mit dem feinen Gespür für neue Trends.

USA als wichtiger Absatzmarkt

Selbst im Land der Coffee-Shops wird Tee immer beliebter. „Die USA werden zu einem zunehmend bedeutenden Absatzmarkt für den deutschen Teehandel“, berichtet Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen Teeverbandes. „Qualität ist dabei oberstes Gebot. Deshalb beziehen viele US-Unternehmen ihre Ware von deutschen Traditionsfirmen, die für hochwertige Qualitäten bekannt sind.“ Die verstärkte Nachfrage nach erstklassigen Grün- und Schwarztees zeigt: Auch die US-Amerikaner – Fans des Smart-Shopping im Supermarkt – legen beim Tee viel Wert auf fachkundige Beratung. Die Anzahl der Tee-Fachgeschäfte wächst kontinuierlich. Schon der Einkauf wird zum sinnlichen Erlebnis.

Neben den USA wissen auch die Teetrinker anderer Nationen die Spezialitäten der deutschen Teehandelshäuser zu schätzen. Weitere wichtige Absatzmärkte für den hiesigen Teehandel sind Russland, Frankreich und die klassische Teetrinkernation Großbritannien.

Weltproduktion von Tee weiter steigend

Tee bleibt nach Wasser das beliebteste Getränk der Welt. In den Anbauländern stieg die Produktion im vergangenen Jahr um insgesamt 53.873 t auf 3.150.580 t Tee. Hauptanbauländer sind Indien, China, Sri Lanka, Kenia und Indonesien.

Der deutsche Teehandel hat in 2004 43.403 t Tee eingeführt, was einem leichten Rückgang von knapp 2.400 t entspricht. Neben Indonesien und China sind Indien und Sri Lanka die wichtigsten Lieferanten für den deutschen Markt. Bedeutendster Umschlagplatz ist der Hamburger Hafen. Als zweitgrößter Seehafen Europas werden in der Hansestadt nicht nur 70 Prozent der deutschen Tee-Importe abgewickelt, sondern auch 50 bis 60 Prozent des europaweit gehandelten Tees. Hamburg ist damit Tee-Hauptstadt des europäischen Kontinents.

Welche Bedeutung die Hansestadt für die Teewirtschaft hat, dokumentiert auch die internationale Tee-Fachkonferenz, die im Februar mit großem Erfolg erstmals in Hamburg stattfand. Der Einladung des Deutschen Teeverbandes folgten rund 90 Vertreter aus der internationalen Teewirtschaft. Ziel der Veranstaltung war, die Ursprungsländer über aktuelle Entwicklungen in der europäischen Lebensmittelgesetzgebung zu informieren und Hilfestellung bei der Umsetzung zu geben. „Jeden Produzenten umfassend zu informieren, wird auch zukünftig einer der Schwerpunkte in der Zusammenarbeit der deutschen Teewirtschaft mit den Anbauländern sein“, so der Vorsitzende des Deutschen Teeverbandes Jochen Spethmann.

Tee folgt allgemeinem Trend im Heißgetränke-Markt

Im Zuge des allgemeinen Konsumrückgangs verzeichnet auch das Genussmittel Tee mit 17.912 t ein leichtes Absatzminus von etwa vier Prozent und folgt damit dem allgemeinen Trend im eher schwierigen Marktumfeld der Heißgetränke. Wie der Deutsche Teeverband mitteilt, hat jeder Bundesbürger in 2004 durchschnittlich 25 Liter Tee getrunken, nur rund 1 Liter weniger als im Jahr zuvor.

Favorit bei deutschen Teetrinkern ist wie im Vorjahr schwarzer Tee mit einem Marktanteil von 81 Prozent. Grüner Tee hält weiterhin einen Anteil von 19 Prozent. Biotee verbucht ein leichtes Wachstum von 2,1 auf 2,6 Prozent. Insgesamt zeigt sich auch beim Tee die Nachfrage nach Convenience-Produkten: Neben losem Tee kauft der Verbraucher rund 40 Prozent der Schwarz- und Grüntees in Aufgussbeuteln.

Haupteinkaufsstätte bleibt der Lebensmitteleinzelhandel. Wie im letzten Jahr haben die deutschen Verbraucher rund 60 Prozent des Tees über diesen Vertriebskanal bezogen. Dass Konsumenten nach wie vor Spezialitäten und fachkundige Beratung zu schätzen wissen, zeigt der mit 16,3 Prozent nahezu stabile Marktanteil der Fachgeschäfte. Auch in der Gastronomie hat der Teegenuss traditionell seinen festen Platz. Dieser Vertriebskanal liegt bei 4,9 Prozent Marktanteil. Bemerkenswert ist ein neuer Trend in der Top-Hotellerie: Neben New York und Paris entdecken auch die 5-Sterne-Häuser in Berlin, Hamburg und München die klassische „Teatime“ als Zugpferd für die Ansprache anspruchsvoller Gäste und inszenieren Teegenuss auf höchstem Niveau.

Trends 2005: Gesundheit, Wellness und Convenience

Vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen Konsumklimas rechnet der Deutsche Teeverband e.V. für die nächste Zukunft mit einer leicht rückläufigen Absatzentwicklung. „Allerdings spricht für unser Produkt eindeutig, dass es gleich drei aktuelle Top-Trends bedient: Der Verbraucher achtet auf gesunde Ernährung, spricht auf das Thema Wellness an und wünscht eine leichte Zubereitung“, sagt Spethmann. Damit liege Tee im Wettbewerb um die Gunst der Käufer gut im Rennen und biete ideale Voraussetzungen, speziell auch in jüngeren Altersgruppen neue Anhänger zu gewinnen.

Jahresbericht als pdf unter: www.teeverband.de/jahresbericht.html