Tohru Nakamura

Über dem Restaurant Geisels Werneckhof im Münchner Stadtteil Schwabing leuchten künftig zwei Sterne. In der neuen Deutschland-Ausgabe des Guide Michelin stiegen Küchenchef Tohru Nakamura und sein Team in die zweithöchste Kategorie auf. Der Werneckhof gehört damit zu insgesamt fünf Restaurants in der bayrischen Landeshauptstadt, die laut Definition des renommierten Gastronomieführers aufgrund ihrer hervorragenden Küche „einen Umweg verdienen“.

Von Anfang an herausragend:
Dies alles kommt nicht von ungefähr, denn seitdem Tohru Nakamura im April 2013 das kulinarische Zepter in dem traditionsreichen Restaurant übernahm, verhalf er diesem innerhalb kürzester Zeit zu internationaler Anerkennung. Auf Anhieb wurde der Werneckhof mit einem Michelin-Stern und 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet. 2015 folgte der Titel „Koch des Jahres“, verliehen vom Magazin „Der Feinschmecker“.

Ein beeindruckender Werdegang:
Der in München geborene Küchenchef – Sohn einer deutschen Mutter und eines japanischen Vaters – präsentiert eine gehobene, weltoffene Küche. Diese ist inspiriert von den beiden Kulturen, mit denen er aufwuchs, ebenso wie von aktuellen Einflüssen aus anderen Teilen der Welt. Der 33-jährige blickt in seiner beruflichen Laufbahn bereits auf eindrucksvolle Stationen und Lehrmeister zurück. Nach seiner Kochausbildung bei Sternekoch Martin Fauster im Hotel Königshof, der wie der Werneckhof zu den Geisel Privathotels gehört, sammelte Tohru Nakamura wertvolle Erfahrungen in renommierten Gourmetrestaurants im In- und Ausland – darunter so namhafte Adressen wie das Restaurant Vendôme von Joachim Wissler und das Oud Sluis von Sergio Herman.
Einblicke in die klassische japanische Küche gewann er zudem mit Hilfe von mehrwöchigen Praktika in verschiedenen Restaurants in Tokyo.

„Unglaublich! Obwohl die Leistung des gesamten Jahres hier honoriert wird, ist doch dieser 1. Dezember ein ganz wichtiges Datum für uns gewesen. Wir danken allen, die den Werneckhof unterstützen. Unseren Mitarbeiter, die nicht den Durchschnitt anstreben, unseren Gästen, welche unsere Gastronomie toll finden und nicht zuletzt der Familie Geisel, mit der wir gemeinsam jetzt erst einmal feiern werden“, freut sich Tohru Nakamura über die Auszeichnung.

Michael Geisel, Inhaber von Geisels Werneckhof, ergänzt: „Schon während seiner Ausbildung im Hotel Königshof hat Tohru Nakamura erahnen lassen, dass er es weit bringen kann. Seit fast fünf Jahren arbeiten er und sein Team höchst diszipliniert daran, sich immer weiter zu verbessern und wir sind alle sehr stolz auf diese herausragende Leistung.“

Geisels Werneckhof befindet sich in der Werneckstraße 11 in 80802 München- Schwabing und ist dienstags bis samstags ab 19.00 Uhr geöffnet (letzte Bestellung um 21.30 Uhr). Zum Mittagessen empfängt das Restaurant seine Gäste samstags zum Spät-Lunch zwischen 13.00 und 16.30 Uhr (letzte Bestellung um 14.30 Uhr). Sonntag und Montag ist Ruhetag. Reservierungen werden unter der Telefonnummer +49 (0)89 – 388 795 68 und per Mail an info@geisels-werneckhof.de entgegen genommen.

Weitere Informationen, wie die aktuelle Speisekarte, sind unter www.geisels-werneckhof.de zu finden.

Deutschlands Top 100 Winzer

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TOP 100_2014

TOP 100_2013

Anbaugebiet

Betrieb

PLZ

Ort

Internet

1

1

Pfalz

Weingut August Ziegler

67487

Maikammer

www.august-ziegler.de

2

2

Pfalz

Vier Jahreszeiten Winzer eG

67098

Bad Dürkheim

www.vj-wein.de

3

3

Baden

Winzerkeller Hex vom Dasenstein eG

77876

Kappelrodeck

www.dasenstein.de

4

4

Rheinhessen

Weingut Manz, Erich & Eric Manz GbR

55278

Weinolsheim

www.manz-weinolsheim.de

5

5

Mosel

Weingut Albert Kallfelz GbR

56856

Zell-Merl

www.kallfelz.de

6

6

Pfalz

Weingut Darting GdbR

67098

Bad Dürkheim

www.darting.de

7

7

Franken

Weingut Horst Sauer

97332

Volkach-Escherndorf

www.weingut-horst-sauer.de

8

8

Württemberg

Lauffener Weingärtner eG

74348

Lauffen

www.katzenbeisser.de / www.wg-lauffen.de

9

9

Rheinhessen

Weingut Kurt Erbeldinger & Sohn, Stefan Erbeldinger

67595

Bechtheim-West

www.weingut-erbeldinger.de

10

10

Ahr

Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr eG

53508

Mayschoß

www.winzergenossenschaft-mayschoss.de

11

11

Baden

Weingut Heinrich Männle

77770

Durbach

www.weingutmaennle.de

12

12

Franken

Weingut Juliusspital

97070

Würzburg

www.juliusspital.de

13

13

Württemberg

Heuchelberg Weingärtner eG

74193

Schwaigern

www.heuchelberg.de

14

14

Baden

Durbacher Winzergenossenschaft eG

77770

Durbach

www.durbacher.de

15

15

Baden

Weingut Andreas Laible

77770

Durbach

www.weingut-laible.de

16

17

Rheinhessen

Weingut Ökonomierat Johann Geil I. Erben

67595

Bechtheim

www.weingut-geil.de

17

16

Franken

Weingut „Am Lump“ Albrecht Sauer

97332

Volkach-Escherndorf

http://www.weingut-am-lump.de/

18

19

Baden

Badischer Winzerkeller eG

79206

Breisach

www.badischer-winzerkeller.de

19

18

Baden

Winzergenossenschaft Achkarren am Kaiserstuhl eG

79235

Vogtsburg-Achkarren

www.achkarrer-wein.com

20

20

Baden

Oberkircher Winzer eG

77704

Oberkirch

www.oberkircher-winzer.de

21

21

Württemberg

Fellbacher Weingärtner eG

70734

Fellbach

www.fellbacher-weine.de

22

22

Baden

Alde Gott Winzer eG

77887

Sasbachwalden

www.aldegott.de

23

23

Baden

Winzergenossenschaft Waldulm/Baden eG

77876

Kappelrodeck

www.waldumer.de

24

24

Baden

Affentaler Winzergenossenschaft Bühl eG

77815

Bühl

www.affentaler.de

25

25

Franken

Winzergemeinschaft Franken eG

97318

Kitzingen

www.GWF-Kitzingen.de

26

26

Baden

Weingut Leopold Schätzle

79346

Endingen

www.schaetzle-weingut.de

27

28

Württemberg

Weingärtnergenossenschaft Dürrenzimmern-Stockheim eG

74336

Brackenheim

www.wg-duerrenzimmern.de

28

27

Rheinhessen

Weingut Julius Wasem Söhne

55218

Ingelheim

www.weingut-wasem.de

29

29

Pfalz

Weingut Bärenhof Helmut Bähr & Sohn

67098

Bad Dürkheim

www.weingut-baerenhof.de

30

30

Baden

Gengenbacher Winzer eG

77723

Riccardo De Pra im Aman Canal Grande

Meisterkoch verwöhnt mit kontemporärer italienischer Küche

Aman Canal Grande Venice ist ein historischer Palast aus dem 16. Jahrhundert mit Kunstschätzen von musealer Qualität. Ein geschwungener Treppenaufgang führt von der Empfangshalle hinauf zur größten Etage des Papadopoli-Palazzos, dem piano nobile, auf der sich die Dining Rooms befinden. Das Gelbe Esszimmer und das Rote Esszimmer sind mit Deckengemälden von Giovanni Battista Tiepolo, wertvollen Spiegeln und Original-Kronleuchtern prächtig geschmückt. Sie befinden sich neben dem Ballsaal und bieten Ausblicke über den Canal Grande. Seit dem 1. September 2014 offerieren sie auch die italienischen Köstlichkeiten von Chef Riccardo De Prà.

Riccardo De Pràs Liebe zur Kochkunst wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Als Sohn von Enzo De Prà, Koch und Besitzer des Restaurants Dolada, wuchs er in einem Umfeld reich an kulinarischem Einfluss auf. Seit mehr als 90 Jahren ist das Restaurant im Familienbesitz und darf sich mit Italiens längster Michelin-Geschichte in der Sterneküche rühmen. So lernte Riccardo bereits als Teenager ungewöhnliche Konsistenzen und Formschöpfungen kennen und entwickelte früh ein ausgeprägtes Verständnis und sicheres Gespür für Qualitätsprodukte. Mit 20 Jahren zog es Riccardo nach Japan, wo er sich in einer intensiven Ausbildung Zugang und Einblicke in die Eigenwelt und Feinheiten der japanischen Küche verschaffte. Während dieser Zeit erhielt Riccardos kulinarische Handschrift durch die Drei-Sterne-Meisterköche Hirohisa Koyama und Hiroyuki Kanda ihren letzten Feinschliff. Für Riccardo galt es im nächsten Schritt, seine Erfahrungen und sein Know-how mutig und innovativ mit Klassikern der italienischen Küche zu verknüpfen. So entwickelte er seinen unverwechselbaren Stil, der mit einem kontemporären und kosmopolitischen Level die Spitzengastronomie bereichert.

Es überrascht nicht zu hören, dass Riccardo De Prà während seiner rasanten Karriere für Meisterköche wie Ferran Adrià, Albert Roux, Jean-Pierre Bruneau, Stefano Cavallini und Gualtiero Marchesi arbeitete. Jetzt bringt er seine eigene Interpretation der italienischen Küche nach Venedig in das Aman Canal Grande.

Für das Weihnachts- und Neujahrsmenü 2014 ließ er sich von Jahrhunderte alten handgeschriebenen Rezepten inspirieren, die er im Archiv der Palazzo-Bibliothek fand. Zu jener Zeit dokumentierte der Küchenchef der Papadopoli-Familie jedes Menü, das er für die glanzvollen Feste im Palazzo zubereitete. Chef Riccardo wird das Weihnachtsmenü der Familie aus dem Jahre 1890 neu kreieren.

Vom 7. bis 17. Februar 2015 feiert die Lagunenstadt ihren traumhaft inszenierten Karneval. Für die Karneval-Bankette des Aman Canal Grande am 7. und 13. Februar hat Chef Riccardo erneut in den alten Urkunden der Palastbibliothek gestöbert und wird an beiden Abenden Neuinterpretationen von Menüs aus dem 18. und 19. Jahrhundert servieren.

Übernachtung ab 1.150 Euro plus Steuern und Gebühren.

www.amanresorts.com
www.gourmet-report.de/goto/booking

Mario Lohninger, Frankfurt

Nur ein kleiner bürokratischer Schritt auf dem Papier, aber ein großer Schritt für die Lohningers: Mit Gründung der Lohninger GmbH realisierte Mario Lohninger Anfang des Jahres gemeinsam mit seinen Eltern Erika und Paul ein entscheidendes Projekt. Der gastronomische Fokus der Familie liegt nun auf dem 2010 eröffneten und mit 16 Gault&Millau Punkten bewerteten Restaurant Lohninger, in dem neben modernen Kreationen der Spitzenküche auch weiterhin die Klassiker der österreichischen Küche auf der neu konzipierten Speisekarte stehen.

Dem Holbein’s im Städel Museum bleibt der 2011 zum Koch des Jahres gewählte Mario Lohninger natürlich weiterhin als engagierter Küchenchef und gastronomischer Partner treu.

Die Konzentration auf das Restaurant Lohninger begann Anfang 2012, als Mario Lohninger sich dazu entschloss, die Restaurants Silk und Micro im ehemaligen Cocoon Club in Frankfurt am Main und damit die Restaurantverbindung Hören-Sehen-Schmecken aufzugeben. Sein Fokus richtet sich seitdem auf das Lohninger, wo er seit jeher seine Handschrift unter die Speisekarte setzt und als Spiritus Rector die Richtung vorgibt; bei Feinkostunternehmer und Gastronom Gregor Meyer im Holbein`s im Frankfurter Städel Museum ist der vielfach ausgezeichnete Koch zusätzlich aktiv. Mit Gründung der Lohninger GmbH Anfang 2013 gehört der österreichischen Familie um Mutter Erika, Vater Paul und Sohn Mario Lohninger das gleichnamige Restaurant in Sachsenhausen voll und ganz, und bei Töchterchen Kate wird sich zeigen, ob die kulinarische Ader der Lohningers auf die dritte Generation übergehen wird.

Mutter Erika und Vater Paul blicken auf 45 Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurück und unterstützen ihren Sohn in allen Bereichen. So steht Paul Lohninger gemeinsam mit dem ehemaligen Silk-Koch Dirk Schommer für die moderne Gourmetküche und ausgewählte österreichische Speisen ein. Mutter Erika lernte die jetzige Restaurantleiterin des Lohninger Stefanie Pfeiffer an und ist für die Serviceleitung und die Weinkarte verantwortlich. „Unseren Namen trägt das Restaurant nicht ohne Grund, denn wir bürgen für hohe Qualität und Genuss auf Sterneniveau. Allen Komponenten des Betriebs legen wir Leidenschaft und hohen Anspruch zugrunde, denn das Wohl unserer Gäste ist für uns der wichtigste Gradmesser“, so Mario Lohninger.

Die Verbundenheit zu seinem Heimatland paart der junge österreicher mit seiner Hingabe für die Küchen der Welt. Mehr als zehn Jahre konnte er sein Wissen in renommierten Restaurants und bei einigen der besten Köchen der Welt vertiefen: bei David Bouley, seinerzeit einer der innovativsten Gastronomen der New Yorker Restaurantszene, in Los Angeles bei Starkoch Wolfgang Puck und bei dem berühmten Drei-Sterne-Koch Guy Savoy in Paris. Diese Fülle an Erfahrungen und den heimatlichen Bezug erkennen die Gäste des Lohninger ab sofort auf der umgestalteten Speisekarte „Heimat – Die Welt“: Auf der linken Seite sind typisch österreichische Gerichte wie das Wiener Schnitzel mit Kipfler-Erdäpfel-Gurken-Salat und Preiselbeeren aufgeführt. Auf der rechten Seite stehen Gourmetgerichte wie gebratene Foie Gras mit Banane, Kokos und Nougat oder Rape Negro Seeteufel mit Baby-Aubergine, Schmortomate und Kümmel – für solche Gänge wurde Mario Lohninger über viele Jahre mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die neue Aufteilung der Speisekarte ist für die Familie kein Zeichen konkurrierender Küchenstile, sondern steht für ein harmonisches Ganzes, das Mario Lohninger kreiert und das sein Vater zusammen mit dem Lohninger-Küchenchef Tag für Tag in höchster Perfektion am Herd umsetzt.

Für Mario Lohninger bedeuten die Lohninger GmbH und das Restaurant viel mehr als nur ein Geschäftsfeld: „Das Lohninger ist meine Homebase, hier tanke ich meine kreative Energie und übertrage sie auf die Entwicklung der Gerichte. Wir haben Spaß bei dem, was wir tun, das ist entscheidend. Und unsere starken Familienbande flechten sich in unser Verständnis von Genuss und Gastlichkeit ein – das spüren auch die Gäste.“

www.lohninger.de/

Schlemmertour vom Brenner bis ins Etschtal

In Südtirols Hof- und Buschenschänken wird Gastwirtschaft noch „ganzheitlich“ gelebt: Der Speck reift in der Räucherkammer des Bauern. Obst, Gemüse und Kräuter stammen aus Omas Garten. Den Eigenbau-Wein keltert der Sohn. Die Bäuerin ist Herrin der Töpfe. Und die Tochter serviert die frisch gekochten Speisen. In der neuen Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker 2012/13“ präsentiert die Qualitätsmarke „Roter Hahn“ Genießern die 37 besten Familien-Hofküchen in allen Teilen des Landes – nach strengen Kriterien ausgewählt und regelmäßig kontrolliert. Außerdem enthält der Genuss-Reiseführer den diesjährigen „Bäuerlichen Schankbetrieb des Jahres“ sowie einen Neuzugang mit besonderer Spezialität. http://www.roterhahn.it

Genießer führt die Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker 2012/13“ zu Schlemmer-Stationen in Südtirols schönsten Ecken: Vom Reschenpass im Vinschgau bis ins liebliche Meraner Land, von den Dolomitengipfeln im Gadertal zu den steilen Weinbergen am Ritten bei Bozen. Der 76-seitige Feinkost-Guide widmet jeder der 37 Hof- und Buschenschänken eine Seite und präsentiert neben kulinarischen Spezialitäten auch Infos zu Geschichte, geographischer Lage und Anreisemöglichkeiten per Auto oder zu Fuß.

Ausgezeichnet: Der „Bäuerliche Schankbetrieb des Jahres 2012“
Eine besondere Auszeichnung hat der „Oberpartegger“ in Villanders erhalten: Für seine preisgekrönten Weine und die Vielzahl an hofeigenen Produkten darf das Traditionshaus im Eisacktal ein Jahr lang den Titel „Bäuerlicher Schankbetrieb des Jahres“ tragen. Der Betrieb von Familie Kainzwaldner hat es über viele Jahre geschafft, seinen hohen Standard zu halten – kaum ein Buschenschank bietet so viel selbst Erzeugtes wie er: Fleisch, Speck und Würste stammen aus eigener Schlachtung und Verarbeitung, Sohn Hannes kümmert sich um die Herstellung von Grünveltliner bis Zweigelt. Zum ersten Mal bietet der Hof dieses Jahr zudem einen fein perlenden „Eigenbau“-Sekt aus Sylvanertrauben an.

Dieses Jahr neu hinzugekommen ist der denkmalgeschützte Buschenschank „Hubenbauer“ in Vahrn am Eisacktaler „Keschtnweg“ (Kastanienweg). Dort erwartet Gäste nicht nur selbst gebackenes Brot sowie Hausgeräuchertes und Eigenbauwein, sondern zudem eine für Südtirol eher exotische Spezialität: Familie Stolz baut neben Zweigelt- und Gewürztraminer-Trauben auch Hopfen an. Vom Ergebnis überzeugen kann man sich bei einem selbst gebrauten Bier.

Kein Schankbetrieb gleicht dem anderen, und doch zeichnen sich alle durch die streng kontrollierten Qualitätskriterien der Marke „Roter Hahn“ aus: Dazu zählen unter anderem authentisches Ambiente sowie unverfälschte Hausmannskost aus lokalen, saisonalen Zutaten und nach traditionellen Rezepten. So genießen Liebhaber echter Südtiroler Küche etwa Schlutzkrapfen (Teigtaschen) in historischen Stuben, Schöpsernes (Fleischgericht aus Lamm oder Schaf) unterm Gewölbe eines urigen Törggele-Kellers oder eine Bauernmarende (Brotzeit) mit Käse und Kaminwurzen auf der Sonnenterrasse mit Talblick. Während in den 22 Buschenschank-Betrieben Veltliner, Vernatsch oder Lagrein aus Eigenanbau kredenzt wird, servieren die 15 Hofschänken Weine aus ganz Südtirol und müssen mindestens ein Fleischgericht vom eigenen Bauernhof anbieten.

Das Lieblingsrezept von Bäuerin Rosemarie Kainzwaldner vom „Oberpartegger“ in Villanders:
„ERDÄPFELBLATTLEN MIT KRAUT“

Zutaten
600 g mehlige Kartoffeln
2 Eigelb
2 EL zerlassene Butter
400 g Mehl
Salz
Öl zum Backen
500 g Sauerkraut gekocht

Zubereitung
Kartoffeln kochen, stampfen und auskühlen lassen. Eigelb, zerlassene Butter, Mehl und Salz dazugeben und zu einem Teig verkneten. Den Teig etwa 2 mm dick ausrollen, 8 cm große, runde Blätter ausstechen und auf ein Tuch geben. Schwimmend in heißem Öl goldgelb ausbacken. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen und mit dem Sauerkraut heiß servieren.

Infos unter http://www.roterhahn.it

Entre Les Bras ­ 3 Sterne. 2 Generationen. 1 Küche

ENTRE LES BRAS ist ein Film über die Beziehung von Kochkunst und Geist. Er
dokumentiert die Arbeit des Sternekochs Michel Bras und seines Sohnes
Sébastien sowie die Region Aubrac, der dritten Figur des Films. Ein Vater
übergibt sein Restaurant dem Sohn. Ein einschneidender, wenn auch äußerst
unterschiedlich erfahrener Moment im Leben beider.

Im Jahr 2009 entscheidet
sich Drei-Sterne-Koch Koch Michel Bras sein Restaurant an den Sohn zu
übergeben, der 15 Jahre für ihn gearbeitet hat. Entre les Bras erzählt die
Geschichte wunderbarer Gerichte, zubereitet von einem Vater und einem Sohn
in der Hügellandschaft der Region Aubrac. Den gastronomischen
Generationswechsel verfolgend werden uns persönliche Einblicke in die Familie
gewährt.

Zwischen Jonathan Nossiters Mondovino und Raymond Depardons La
Vie Moderne ist dieser Film ein bewegendes Porträt einer außergewöhnlichen
Familie, die sich seit drei Generationen der Haute Cuisine verschrieben hat.

Kulinarik- & Genießerhotel Alpin am Achensee

Neuzugang bei den Genießerhotels & -restaurants: Am Achensee überzeugt Familie Gründlers Kulinarik- & Genießerhotel Alpin mit feinen Gourmetgenüssen, liebevoll gestalteten Zimmern und Suiten sowie einer eindrucksvollen Berg- und Seekulisse.

„Alpin-Aromaküche“ nennen Armin Gründler und Sohn Alexander ihre Küchenlinie, bei der hochwertige, regionale Produkte die Basis bilden und die von Gault Millau mit 14 Punkten bewertet wurde. Dabei werden Gerichte wie Lammrücken vom Achenseer Merinoschaf oder Alpen-Saiblingsfilet kreiert. Für die stilvolle Atmosphäre sorgt das elegante Gourmetstüberl. Im behaglichen Genießerwirtshaus wiederum stehen traditionelle Spezialitäten modern interpretiert im Mittelpunkt. Weinkenner finden auf der gut sortierten Karte mit rund 150 Positionen die Elite der österreichischen Qualitätswinzer, ergänzt um ausgewähltes aus Europa und der Neuen Welt.

Für einen Urlaubsaufenthalt stehen geräumige Komfortzimmer und nach kulinarischen Themen wie Safran oder Kirsche benannte Suiten sowie eine kleine, aber feine Wellness bereit – ideal, um die umliegende Achensee-Ferienregion mit ihren vielseitigen Freizeitmöglichkeiten zu erkunden.

Preisbeispiel:
Golf & Kuklinarik
3 ÜN inkl. Genuss-Frühstück, frische Früchte und eine Flasche Prickelndes am Zimmer, einmal Greenfee (9-Loch) und einmal Greenfee (18-Loch), ein mehrgängiges Abendmenü, ein Genussmenü im Gourmetstüberl, ein à-la-carte-Abend aus der Wirtshausküche, Entspannung im neuen Alpinaria pro Person ab € 339,-.

Kulinarik- & Genießerhotel Alpin
www.kulinarikhotel-alpin.at

Foodwatch braucht Kindererziehung

Heute erhielten wir eine Werbung von Foodwatch. Eine Frau Christiane Groß schrieb uns

Ein persönlicher Erlebnisbericht: Mit meinen Kindern im Supermarkt

als foodwatch-Mitarbeiterin wende ich mich heute einmal persönlich an Sie, weil es um ein Thema geht, das mich als Mutter von zwei Kindern auch ganz privat betrifft: Immer wieder kommt es zum Eklat, wenn ich mit meinen Kindern einkaufen gehe. Spätestens an der Kasse lässt mein sechsjähriger Sohn nicht mehr locker und verlangt wahlweise Marsriegel/Tictac/Kinderschokolade. Ich halte dagegen, wenn meine Kraft es noch zulässt. Schließlich haben wir schon das Joghurtregal hinter uns, wo ich erklärt habe, weshalb wir den Joghurt mit den Smarties NICHT kaufen. Und das Cornflakes-Regal, bei dem ich rechtfertigen musste, dass NICHT die Choco Krispies mit den Starwars-Gimmicks, sondern Haferflocken im Einkaufswagen landeten.

Zum Glück sind wenigstens die Zeiten vorbei, als er sich in solchen Situationen schreiend auf den Boden warf und wir das Pausenprogramm für die anderen Wartenden gaben. Trotzdem gehe ich, wenn irgendwie möglich, ohne Kinder in den Supermarkt. Doch die Auseinandersetzung lässt sich ja kaum vermeiden: Nicht nur an der „Quengelkasse“ im Supermarkt, auch beim Bäcker oder im Zeitungsladen stehen Lollies und Schokoriegel an der Kasse in Reichweite für Kinderhände.

„Eltern müssen eben lernen, nein zu sagen“, so der weise Rat der Lobbyvertreter von Industrie und Handel. Natürlich ist es meine Verantwortung, meine Kinder zu erziehen und gesund zu ernähren. Dazu gehört es, konsequent zu sein – auch wenn das leider nicht immer klappt. Aber wie dreist ist ein solcher Hinweis eigentlich von jemandem, der mich überhaupt erst dazu zwingt, dauernd nein sagen zu müssen, indem er meinen Kindern ständig verlockenden Süßkram präsentiert und sie ununterbrochen mit Werbung bombardiert?!

Klar, Werbung gehört zu unserer Lebenswelt. Und es ist das erklärte Ziel von Unternehmen, möglichst viele Produkte herzustellen und zu verkaufen. Die Aufgabe von Marketing und Werbung ist, dafür zu sorgen, dass das auch funktioniert. Dagegen habe ich nichts. Ich habe aber etwas dagegen, dass die Lebensmittelindustrie an eine besonders leicht zu manipulierende und schutzbedürftige Zielgruppe fast ausschließlich Junkfood vermarktet!

Wir von foodwatch haben uns in einem groß angelegten Marktcheck genau angeschaut, was als Kinderlebensmittel verkauft wird. Ergebnis unserer Untersuchung von 1.500 Produkten: Der allergrößte Teil sind ungesunde Snacks. Zu süß, zu fettig, zu salzig. Für diese Bewertung haben wir die Kriterien des „aid“ zugrunde gelegt. Das ist der vom Bundesernährungsministerium geförderte Infodienst Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sein System basiert auf Ampelfarben und zeigt an, in welchen Mengen bestimmte Lebensmittelgruppen von Kindern verzehrt werden sollten.

Fast drei Viertel (!) der Produkte, nämlich 73 Prozent, fielen bei dem foodwatch-Marktcheck in die „rote“ Kategorie. Das bedeutet, dass von diesen Lebensmitteln täglich nicht mehr als eine Handvoll gegessen werden soll. Besonders perfide: Gerade viele der als gesund beworbenen Produkte fallen in diese Kategorie, ganz vornweg Frühstücksflocken. Sie werden von Herstellern wie Kellogg’s oder Nestlé gerne mit dem Hinweis auf den Vollkorngehalt und zugesetzte Vitamine beworben. Eine der Hauptzutaten ist aber in den allermeisten Fällen Zucker. Etliche Produkte bestehen fast zur Hälfte daraus! Einen gesunden Start in den Tag stelle ich mir für meine Kinder anders vor.

Kaum zu glauben, dass dieselben Firmen, die diese Produkte herstellen, sich gleichzeitig erdreisten, so zu tun, als würde Ihnen die Gesundheit der Kinder am Herzen liegen. So schreibt zum Beispiel Kellogg’s auf seiner Internetseite: „Wir sind ein Unternehmen mit engagierten Mitarbeitern, das Qualitätsprodukte für eine gesündere Welt herstellt.“ Und bei Nestlé heißt es: „Unser Ziel ist es, Tag für Tag die Lebensqualität der Konsumenten in aller Welt zu verbessern, indem wir ihnen schmackhaftere und gesündere Nahrungsmittel- und Getränkeoptionen bieten und sie zu einem gesunden Lebensstil anregen.“

Schöne Worte von gesunder Ernährung im Internet, aber Zuckerbomben im Supermarktregal – offensichtlich sticht die Gier nach Profit die vielbeschworene Verantwortung am Ende doch aus. Und die Politik sieht tatenlos zu. Als Mutter ist es meine Aufgabe, meine Kinder gesund zu ernähren und vor Schäden zu schützen. Doch alleine stoße ich am meine Grenzen: Erziehung und Engagement hin oder her, gegen die geballte Marketing-Macht der Industrie komme ich nicht an – und an dem riesigen Angebot an Junkfood kann ich alleine auch nichts ändern. Aber gemeinsam können wir das! Wenn immer mehr Menschen der Industrie zeigen: Wir lassen uns das nicht länger gefallen, dann können wir etwas verändern. Wir können Einfluss nehmen auf Unternehmen. Und auf Politiker, welche die Regeln setzen, innerhalb derer Unternehmen agieren. Deshalb bitte ich Sie heute: Unterstützen Sie foodwatch! Nur gemeinsam können wir etwas bewirken – im Interesse unserer Kinder. Werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch!

Liebe foodwatch-Interessierte: Um die minderwertige Qualität sogenannter Kinderlebensmittel und die Verantwortungslosigkeit der Lebensmittelindustrie offenzulegen, haben wir den Kinderlebensmittel-Markt analysiert und den Report „Kinder kaufen“ verfasst. Dafür mussten wir Rechercheure beauftragen und bezahlen, wissenschaftlichen und juristischen Rat einholen und sämtliche Informationen in dem 70-seitigen Werk redaktionell aufbereiten. All das muss finanziert werden: Deshalb bitten wir Sie, uns mit 5, 10, oder 20 Euro monatlich zu unterstützen. Bitte werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch!

Die Veröffentlichung unseres Reports war nur der Auftakt. Um wirklich etwas zu verändern, müssen wir dran bleiben und die großen Probleme in Sachen Kinderernährung weiter öffentlich machen. Wir wissen: Die Unternehmen, aber auch die Politik reagieren nur auf Druck. Mit unserer Kampagne können wir die öffentliche Debatte befeuern und den Finger in die Wunde legen. Doch dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie bitte Förderer/Förderin von foodwatch:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

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Liebe Christiane Groß,

besten Dank für Ihre email.
Prinzipiell finde ich Foodwatch positiv. Was mich jedoch stört ist das schon fast Religiöse bei Foodwatch. Es gibt nur Gut und Böse. Aus diesem Grunde werde ich nicht Mitglied, unterstütze aber gerne Ihre Aktivitäten punktuell.

Ich selber habe einen 6jährigen Sohn. Er ist offenbar nicht viel anders als Ihr Sohn. Auch er schmiss sich 2x auf dem Boden und machte ein Riesentheater. In der Tat hat er aber jetzt gelernt, das NEIN auch NEIN bedeutet. Seien Sie etwas konsequent mit Ihren Kindern, dann können Sie auch ganz entspannt einkaufen gehen.

Mag Ihr Sohn auch so gerne McDonalds? Wir haben dieses Problem auch einfach gelöst. Wir kaufen bei McDonalds die Toys separat, ohne den Junk. Zuhause bereiten wir dann Pommes und Hamburger selber zu. Mit hochwertigen Produkten. Und dazu gibt es dann das dusslige Toy von McD.
Manchmal gehen wir auch ausserhalb Hamburger essen. Jedoch nie, wo es Kindertüten gibt! Speilzeug und Essen trennen wir strikt. Unsere eigenen Hamburger schmecken allen sowieso am besten. Für Junior und Papa mit viel Ketchup! 🙂 Wir lernen, zu geniessen!
Seien Sie nicht päpstlicher als der Papst! Unser Sohn bekommt auch Junk aus dem Supermarkt, jedoch begrenzt. 2 Candies sind fein, eine Tüte nicht. Er weiß mittlerweile auch, dass Hersteller gerne Spielzeug in ihre Lebensmittel stecken, wenn diese qualitativ minderwertig sind. Sprechen Sie doch mit Ihren Kindern. Die verstehen das System ganz gut und klären auch gerne ihre Mitschüler auf. Würden wir ihm nie dieses fettige oder zuckrige Zeug geben, dann würde er ohne Kontrolle bei B’days zuschlagen. So kennt er den Geschmack. Und nascht normal. Aber nicht übermässig. Genuss sollte auch erlaubt sein. Und wir bemühen uns, ihm besseren Geschmack beizubringen. Sein Lieblings-Fastfood ist mittlerweile Sushi. Allerdings bekommt er auch da zum Abschluß, wenn er brav war, ein Dorayaki.

Mit ein bisschen gesunden Menschenverstand funktioniert es im Supermarkt dann ganz gut! Am Ende verkauft uns die Industrie nur das, was wir kaufen. Lassen wir uns unsere Kinder gut erziehen, dann verkauft uns die Industrie auch das, was wir wollen!
Was ich sagen will: Rufen Sie nicht nach dem Staat, erziehen Sie Ihre Kinder, dann gibt es auch weniger Junk!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Christian Romanowski

Die Angebote der Berliner Hotellerie sind unschlagbar

Karten für ein ausverkauftes Konzert der Berliner Philharmoniker? Ein „eigener“ Porsche für private Touren durch die deutsche Hauptstadt? Oder Hammer und Meißel, um 23 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer noch einmal als „Mauerspecht“ tätig zu werden? – Die Berliner Hotellerie macht fast alles möglich und lockt mit außergewöhnlichen Angeboten Gäste in die deutsche Hauptstadt.

Wer joggt schon gerne allein, noch dazu in einer fremden Stadt? Im Regent Berlin können die Gäste des Hauses einen ganz besonderen Service in Anspruch nehmen: Ein versierter Triathlet, Head Concierge Stephan Mehlhorn, begleitet sie beim Laufen durch Berlin und zeigt ihnen die schönsten Strecken. Ob nachts über den Kurfürstendamm oder bei Sonnenaufgang an der Spree entlang: Der Concierge erfüllt auch individuelle Wünsche und berät seine sportaffinen Gäste.
Personal-Shopper für Mutter und Tochter

Eine besondere Beratung bekommt auch der Gast im The Ritz-Carlton Berlin, das neuerdings exklusive Arrangements für „Vater und Sohn“ oder „Mutter und Tochter“ breit hält. Denn ein Personal-Shopper ist ein wichtiger Bestandteil des „Erlebniswochenendes“ für große und kleine Frauen. Bei einer ausgiebigen Einkaufstour durch das KadeWe steht der Einkaufsberater mit Rat und Tat zur Seite und hilft, die passenden Kleider, Schuhe und Accessoires zu finden. Außerdem enthalten im Paket „Mutter und Tochter“: Ein „Rendezvous“ mit George Clooney (in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett), ein Besuch des Kleintiergeheges im Zoologischen Garten und zwei Übernachtungen im Superior Room inklusive Frühstück. Bei einem traditionellen englischen Afternoon Tea in der Lobby des Grandhotels können Mutter und Tochter das Wochenende anschließend gemeinsam ausklingen lassen. Ganz ladylike.

Das ungewöhnliche Angebot für „Vater und Sohn“ wiederum setzt weniger auf Luxus und mehr auf Abenteuer und Aktion: So dürfen sich die „Herren“ in der Brasserie Desbrosses des Hotels als Nachwuchsbäcker an süßen Waffeln versuchen und an einem Cocktailworkshop teilnehmen. Außerdem kann im Legoland Discovery Center nach Herzenslust gebaut werden. Eine private Kinovorstellung im eigenen Hotelzimmer ist im Arrangement „Vater und Sohn“ ebenfalls enthalten.
Im Hotel einen Love-Song aufnehmen

Doch auch andere Zielgruppen lockt die Berliner Hotellerie mit besonderen Angeboten: Verliebte beispielsweise sind im nhow Berlin an der richtigen Adresse. Denn: Was gibt es romantischeres als seinem Partner einen Love-Song zu schenken? Im „Angebot für Verliebte“, das bis zum 31.07.2012 gebucht werden kann, ist die einstündige Aufnahme eines Songs in den Tonstudios des Hauses – unter professioneller Anleitung – enthalten. Außerdem geboten werden zwei Übernachtungen im Hotel inkl. Frühstück, ein Drei-Gang-Dinner und ein Shuttleservice mit dem hoteleigenen Phaeton. Im übrigen ist das Music- und Lifestylehotel schon allein seiner Farbe wegen das ideale Liebesnest: Star-Designer Karim Rashid hat eine Vorliebe für Pink und so zieht sich die Farbe quer durch das Hotel.

Nicht durchgängig pink aber in jedem Fall „Women-friendly“ sind die besonderen Zimmer, mit denen das Leonardo Royal Hotel Berlin seit neuestem für sich wirbt. Schönheit, Entspannung, Genuss und Wohlfühlen stehen hier im Vordergrund. Zur Ladylike Ausstattung gehören – neben dem besonderen Design der Zimmer – ein großer Schminkbereich, Blumen, ausgewählte Zeitschriften, Prosecco, Wärmesocken, ein flauschiger Bademantel und ein spezielles Minibarsortiment (u.a. mit Gelbrille und Beautydrinks). Außerdem können sich die Besucherinnen besondere Fitness- und Lightprodukte bestellen oder ein Reinigungs- & Entspannungsmasken-Menü ordern. Durchgeführt wird der Room-Service übrigens ausschließlich von weibllichen Mitarbeitern – damit sich die weiblichen Gäste bei ihren Beautytreatments ganz entspannen können.
Mit dem Porsche Panamera Berlin erkunden

Entspannung? Entschleunigung? Nein Be-Schleunigung lautet das Stichwort, mit dem das Hotel de Rome neuerdings seine Gäste umwirbt. Denn als besonderen Service stellt das Haus seinen Gästen ab sofort einen Porsche Panamera zur Verfügung. Zum Selberfahren. Die rasante Luxuslimousine steht rund um die Uhr bereit und kann von Hotelgästen gleich nach dem Check-In zu einer Ausfahrt durch die deutsche Hauptstadt genutzt werden. Ohne Aufpreis zur Hotelübernachtung.

Mit einem exklusiven Angebot macht auch das Hotel Adlon von sich reden: Wer sich in eine der drei Präsidentensuiten des Hotels – mit Blick auf Brandenburger Tor oder Potsdamer Platz – einbucht, bekommt anschließend jeden Wunsch von einem eigenen Butler erfüllt. Dieser bügelt die Zeitungen (damit sich der Gast beim Umblättern seine Hände nicht mit Druckerschwärze beschmutzt), begleitet zu Terminen oder zum Museum, mixt Cocktails oder übernimmt zum Beispiel das „richtige“ Packen des Koffers. Ganz stilecht mit Seidenpapier zwischen den Hemden. Was will man mehr?

Sir Simon Rattle in Aktion erleben
Karten für die Berliner Philharmoniker? Wenn gar nichts mehr geht und das Konzert längst ausverkauft ist, haben Gäste, die im Grand Hyatt Hotel logieren, die besten Chancen. Denn das Fünf-Sterne-Haus am Potsdamer Platz ist offizielles Partnerhotel der Berliner Philharmoniker, so dass der Gast über den Concierge des Hauses auch auf sehr begehrte Tickets Zugriff hat. Außerdem können Gäste einen Blick hinter die Kulissen der Philharmonie werfen oder eine Generalprobe des Stardirigenten Sir Simon Rattle besuchen.

Wer sich weniger für Musik und mehr für Geschichte interessiert sollte sich ein Zimmer im Westin Grand Hotel nehmen. Schließlich lockt das Luxushotel mit einem einmaligen Arrangement, das an den Fall der Berliner Mauer vor 23 Jahren erinnert: Ein 2,7 Tonnen schweres Mauerstück steht vor der Luxusherberge in der Friedrichstraße und darf von Gästen mit Hammer und Meißel „bearbeitet“ werden. Anschließend erhält der „Mauerspecht“ ein Foto zur Erinnerung sowie ein Echtheitszertifikat für sein heraus geklopftes Mauerstück. Ebenfalls im Arangement enthalten sind u.a. zwei Übernachtungen mit Westin SuperFoods Frühstücksbuffet und ein Berliner Mauerstadtplan. Außerdem erwarten den Gast eine Berliner Currywurst und ein Glas Champagner – zur Stärkung nach dem Meißeln.

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Die Küchenchefs

Carolinensiel in Ostfriesland. Mitten in dem beschaulichen Ferienörtchen, direkt an der Nordsee liegt das Restaurant ‚Leckerbeck‘.
Martin Gehrke betreibt es seit gut einem halben Jahr. Für Martin war es die klarste Sache der Welt, ein eigenes Restaurant aufzumachen, nachdem er aus seinem alten Job aussteigen musste. Aus gesundheitlichen Gründen verlor der gelernte Flugzeugbauer und Testflieger seine Stelle. Und weil er schon immer gern gekocht und sich schon mit 13 Jahren viel von seiner Mutter abgeschaut hatte, wollte er auch unbedingt seinen Traum vom eigenen Restaurant umsetzen.
Trotz Tourismus – die Tische im ‚Leckerbeck‘ bleiben immer öfter leer und das, obwohl Martin auf absolute Frische bei seinen Produkten achtet.

Weshalb keiner kommt, kann er sich nicht erklären, deshalb hat er die Küchenchefs gerufen.
Mit ihrer Hilfe hofft er das Lokal endlich ans Laufen zu bringen, denn am ‚Leckerbeck‘ hängt die gesamte Existenz der Familie Gehrke. Martin, seine Frau Iris und Sohn Ben leben durch und für ihr Restaurant.

Aber schon am ersten Abend müssen Martin, Ralf und Mario so manchen Traum zerstören…
Das Testessen zeigt, dass Martin in Punkto Qualität und Küchenorganisation ein riesiges Defizit hat. Auch die Technik in der Küche ist veraltet, zum Teil defekt und die Arbeitswege sind viel zu weit.
Rund anderthalb Stunden warten die Sterneköche auf ihre Hauptgänge.
Ein weiteres Problem kommt auf die Küchenchefs zu. Martin Gehrkes Sohn Ben möchte unbedingt Koch werden, und obwohl sein Vater selbst keine Ausbildung zum Koch gemacht hat, möchte er ihn im heimischen Betrieb ausbilden. Auf Ralf Zacherl, Mario Kotaska und Martin Baudrexel ist dieser Fall eine extreme Herausforderung.
Können sie die Familie ihr Restaurant guten Gewissens weiterführen lassen? Oder müssen sie den Gehrkes tatsächlich raten, das ‚Leckerbeck‘ zu schließen, obwohl sie damit den Lebenstraum einer ganzen Familie zerstören würden?

VOX, Dienstag, heute, 23:10 – 00:10 Uhr