Michelin Spanien & Portugal 2014

Auch in Spanien ist die Vergabe der Michelin Sterne inflationärer geworden. Insgesamt hat Spanien jetzt 159 3 Sterne Restaurants!

Als Dreisterner kam dieses Jahr das Diverxo in Madrid dazu, als Zweisterner das M.B. auf Teneriffa (sehr verdient – siehe unsere Fotos https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151554212023124.1073741838.168996673123&type=1 ) und das El Portal im Hotel Echaurren.

Hier haben wir für Sie die gesamte Liste zum Download, sehr praktisch auch für den nächsten Spanien Urlaub: http://www.gourmet-report.de/download/guide-michelin-espana-portugal-2014.pdf

David Kikillus jetzt in der Ukraine

David Kikillus möchte mit dem DK die Nummer Eins in der Ukraine werden. Der 30jährige David Kikillus kochte für erstklassige Restaurants wie in Nelson Müllers „Schote“ in Essen oder im „Weisses Rössl“ in Kitzbühel an der Seite von 2-Sterne-Kochlegende Paul Schrott. Leider blieb Kikillus nirgendwo sehr lange. Zuletzt war er bei Cristiano Rienzner im Berliner Maremoto. Der Gault Millau weigerte sich, eine Bewertung zu geben, weil er meinte, Kikillus wäre zu unstet und bleibt nirgendwo lange. Da hatte der Gault Millau mal wieder Recht!

„Als das Angebot aus Kiew kam, ein eigenes Konzept für ein Restaurant erstellen zu können, musste ich nicht lange überlegen, um ja zu sagen. Ich konnte dieses Projekt in Ruhe angehen und man hat mir auch die nötige Zeit gegeben, ein gutes Team zusammenzustellen“, so David Kikillus zum neuen Restaurantkonzept „Cuisine Logique“. Kikillus wird von seinem aus Sri Lanka stammenden General Manager Irantha Duwage unterstützt. Duwage arbeitete vorher im Restaurant el bulli unter Ferran Adria in der Küche.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und das klasse Team. Wir werden die klassische französische Küche auf eine ganz individuelle Art neu aufbereiten und präsentieren“, so Kikillus weiter. Unter dem Restaurantmotto: „The affairs go on, it’s like great Sex – keeps you coming back for more“ arbeitet der 31-jährige Spitzenkoch mit dem Investor, Dimitri Buriak, und dem Hoteldirektor Irantha Duwange im Restaurant DK des Hotels Ramada Encore Kiev eng zusammen. Sie wollen ihre gemeinsame Vision erfolgreich in die Tat umzusetzen. Als Culinary Director und Executive Chef präsentiert der Dortmunder aufregende Aromen mit neuen Texturen, die alte und neue Einflüsse geschickt miteinander verbinden. Von Dienstag bis Samstag zaubert der Spitzenkoch hochwertige Kreationen für seine Gäste im Showroom. David Kikillus stehen 40 Köche des Restaurant DK und des Ramada Encore sowie 12 Servicemitarbeiter zur Seite.
In einer Werbung der Stadtzeitung WHATS ON IN KIEV, siehe die Werbung auf unser Facebook Seite www.facebook.com/photo.php?fbid=10151299957603124&set=pb.168996673123.-2207520000.1359236102&type=3&theater , beschreibt das Ramada Hotel Kikillus als „2 Michelin Sterne Restaurant Guru“. Kikillus bekam noch nie einen Michelin Stern verliehen.

Hoffen wir für David Kikillius das er in Kiew seine Position im Leben findet und nicht mehr so viel verbrannte Erde hinterlässt, wie vorher (siehe http://www.kochmesser.de/component/option,com_gourmet/task,article/Itemid,327/id,17232 )!

www.ramadaencorekiev.com

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Das ist der Groupon Online Deal von heute,26.07., bis morgen, dem 27.07.2011

Siehe bei Groupon unter „online Deal“.

10 Gründe für North Carolina als Urlaubsziel 2011

Dass die angesehene New York Times die Stadt Durham in North Carolina zu einem der 41 Orte wählte, die man 2011 unbedingt besuchen sollte, konnte nur diejenigen wundern, die die Stadt nicht kennen. Tatsächlich steckt der Bundesstaat an der amerikanischen Ostküste voller verborgener Juwelen, die man 2011 entdecken sollte.

Für die Urlaubspläne sollte man sich die folgenden zehn Reisetipps für North Carolina genauer anschauen. Eigentlich ist für jeden Geschmack etwas dabei – und das Wort „Geschmack“ darf man wörtlich nehmen!

#1 – Hier braut sich etwas zusammen

Wenn es um Südstaaten-Bier geht, dann ist North Carolina zweifelsohne die Nummer 1, denn hier gibt es mehr Kleinbrauereien (microbreweries) und Brauereikneipen (brew pubs) als in jedem anderen Bundesstaat im Süden der USA, und die Stadt Asheville wurde zweimal in Folge zur „Beer City USA“ gewählt. Hier wurden auch die brews cruises erfunden, ausführliche Brauereibesichtigungen, die von Verkostungen des leckeren Gerstensafts gekrönt werden. Weitere Einzelheiten dazu findet man im Internet unter dem Stichwort „Brews & Breweries“ auf VisitNC.com/beer. Eine Karte (unter „Places“) zeigt die genaue Lage von dreißig Brauereien an, von den Bergen im Westen bis an die Küste im Osten. Dazu gibt es Kurzbeschreibungen, Videos und weitere Informationen. Übrigens: Einige der Brauereien in North Carolina brauen auch streng nach dem deutschen Reinheitsgebot!

#2 – Ein Wald feiert Geburtstag

Der majestätische Joyce Kilmer Memorial Forest feiert seinen 75. Geburtstag. Tatsächlich sind einige Bäume in diesem Wald bis zu 450 Jahre alt, denn der 6.880 Hektar große Forst umfasst einen der größten Altbaumbestände der östlichen USA. Im Jahre 1936 aber wurde er Alfred Joyce Kilmer (1886-1918) gewidmet, einem Dichter und Journalisten, der im Ersten Weltkrieg in Frankreich gefallen war. Kilmers berühmtestes Gedicht war „Trees“ – „Bäume“ („I think that I shall never see / A poem lovely as a tree „), und der Wald aus Tulpenbäumen, Hemlocktannen, Buchen, Birken und Linden, der nun seit 75 Jahren seinen Namen trägt, soll immer an seine Naturverbundenheit erinnern. Am 30. Juli wird die Widmungszeremonie erneuert; die Einzelheiten dazu werden rechtzeitig unter www.fs.usda.gov/nfsnc nachzulesen sein. Reisende finden hilfreiche Informationen für einen Besuch des Waldes unter http://bit.ly/eEk8n9. Für ein paar besinnliche Urlaubsstunden ist der Wald im äußersten Westen des Bundesstaates (an der Grenze zu Tennessee) genau das Richtige.

#3 – 150 Jahre „Civil War“

Anno 1861 waren die Vereinigten Staaten nicht ganz so einig wie heute – die Südstaaten lösten sich nach und nach aus dem Bund, als vorletzter unter ihnen auch North Carolina, wo zahlreiche freigelassene Sklaven lebten – sogar in ganzen Kolonien, wie beispielsweise auf der Insel Roanoke. In diesem Jahr ruft der Staat jene Ereignisse in Erinnerung, die vor genau 150 Jahren zu einem erbitterten Bürgerkrieg, dem Sezessionskrieg, führten. Am 20. Mai 2011 wird in Raleigh sogar die Sezessionsdebatte nachgespielt, die genau 150 Jahre zuvor zwischen den Gegnern und den Befürwortern der Abspaltung stattgefunden hatte. Einzelheiten zu dieser und weiteren Veranstaltungen rund um das Jubiläum gibt es unter VisitNC.com/civilwar.

#4 – In luftiger Höhe

Ende vergangenen Jahres konnte Harrah’s Cherokee Casino & Hotel ( www.HarrahsCherokee.com ) das dritte Hotelhochhaus auf seinem 15 Hektar großen Gelände innerhalb des Cherokee-Indianerreservats im Westen des Bundesstaates eröffnen. Der 21stöckige „Creek Tower“ mit seinen 532 Gästezimmern ist nur ein Teil der $633 (ca. Euro 460) Millionen teuren fünfjährigen Hotelerweiterung, die 2012 abgeschlossen sein wird. Im Herbst 2011 wird das neue Ruth’s Chris Steakhouse eröffnet und im nächsten Jahr dann das Mandara-Luxus-„Spa“, das Elemente der einheimischen Indianerkultur in die balinesisch inspirierten Behandlungen integriert. Weitere Informationen und ein Video zum Projekt findet man unter http://bit.ly/fsJfwX.

#5 – Urlaub zum Schnäppchenpreis

In North Carolina gibt es immer die Chance auf ein Schnäppchen – sogar in den luxuriösesten Nobelherbergen. Die aktuellen Angebote werden auf der Website VisitNC.com/Offers zusammengestellt. So erfährt man beispielsweise, dass eine ganze Familie ihr Osterfest für nur $189 (ca. Euro 137) pro Person im vornehmen Pinehurst Resort (bei Pinehurst im Zentrum des Staates) verbringen kann, und ab $199 (ca. Euro 145) gibt es dort bereits eine Übernachtung mit Frühstück plus zwei Runden Golf oder zwei „Spa“-Therapien (pinehurst.com). Und auch für den kommenden Winter kann man schon vorausplanen: Wie wäre es mit einem Skiurlaub in Maggie Valley, einem Wintersportgebiet am Rande des Nationalparks Great Smoky Mountains (an der Grenze zu Tennessee)? Besonders für Familien lohnt sich dieser Geheimtipp, denn Kinder übernachten dort nicht nur kostenlos, sondern dürfen auch gratis alle Lifte nutzen (KidsSkiFree.com ). Ganz in der Nähe liegen übrigens der aus Literatur und Film bekannte 1.834 m hohe Cold Mountain und ein Dutzend weiterer Berge mit Höhen über 1.800 Metern.

#6 – Frisches vom Lande

Wer bei amerikanischen Ernährungsgewohnheiten an „junk food“ denkt, war sicherlich noch nie in North Carolina und hat sich dort auf einem Markt oder Bauernhof umgeschaut. Das Angebot an Frischem und Gesundem ist so überwältigend, dass man sich kaum zurechtfindet. Zum Glück hat die Reisejournalistin Diane Daniel soeben ihren Führer Farm Fresh North Carolina ( http://bit.ly/fuRUb1 ) im Universitätsverlag UNC Press veröffentlicht, in dem man alles über Lebensmittel erfährt, die es in North Carolina frisch vom Bauern gibt – und über mehr als 425 einheimische Bauernhöfe und Bauernmärkte. Wo kann man selbst pflücken oder ernten? Wo kann man sich einen Weihnachtsbaum oder einen Halloween-Kürbis aussuchen? Wo werden Weinproben angeboten (siehe auch #9 unten)? Wo können Kinder auf dem Bauernhof spielen? Wo kann man Kutschfahrten unternehmen? Wo gibt es Maislabyrinthe? Wo kann man einen Urlaub auf dem Bauernhof verbringen? – Die Verfasserin beschreibt nicht nur, sondern bewertet auch und gibt wertvolle Hinweise, wie man unabhängige, nachhaltig und umweltbewusst wirtschaftende Bauern unterstützen kann. Das Taschenbuch (ISBN 978-0-8078-7182-9 ) kostet $18,95 (ca. Euro 14) (unverbindliche Preisempfehlung).

Übrigens: Das Landwirtschaftsministerium des Staates hat kürzlich auch die besten Köche in North Carolina ausgezeichnet, die einheimische Produkte verarbeiten. In der Kategorie „Fine Dining“ (gehobene Gastronomie) gewann Ashten’s (ashtens.com) in Southern Pines (rund 65 km westlich von Fayetteville), in der Kategorie „Casual Dining“ (einfache Gastronomie) das Bistro 42 (NCBistroFortyTwo.com) in Asheboro (rund 45 km südlich von Greensboro). Alle Sieger sind hier aufgeführt: http://bit.ly/gCgCkk.

#7 – Reisetipps

Auch 2011 gibt es wieder einen offiziellen Reiseführer für North Carolina, den The Official 2011 Travel Guide North Carolina. Auf dem Titelbild ist der historische Brightleaf Square von Durham abgebildet, der Namenspate eines Stadtbezirk, der ehemals aus Lagerhäusern der einheimischen Tabakindustrie bestand, heute aber ein beliebtes Einkaufsviertel mit hippen Läden, schicken Restaurants und sehenswerten Kunstgalerien ist. Der Reiseführer berichtet unter anderem über die um fast 12.000 m² erweiterte Ausstellungfläche im Kunstmuseum von North Carolina in Raleigh und über die Drehorte berühmter Filme und Fernsehserien, die im Staat entstanden. Außerdem: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Staates, der 150. Jahrestag der Sezession (siehe auch #3 oben), die Brauereikultur von North Carolina (siehe auch #1 oben), Motorsport im Heimatstaat der NASCAR, Verwöhnurlaub in „Spa Resorts“ (siehe auch #8 unten) und „Wo die Einheimischen essen“. Dazu gibt es Karten und Verzeichnisse der Orte, Attraktionen und Unterkünfte sowie viele weitere nützliche Informationen. Am bequemsten ist es, sich den 184 Seiten starken Reiseführer im Internet unter VisitNC.com/eguide einfach anzuschauen, herunterzuladen oder auszudrucken.

#8 – Ruhe und Entspannen

Sich einfach einmal verwöhnen und die Seele baumeln lassen: das ist der Traum vom perfekten Urlaub. Erfüllen kann man sich diesen Traum in „The Spa at Fearrington“ (in Fearrington Village, wenige Kilometer westlich der Hauptstadt Raleigh im zentralen Städtedreieck), das im vergangenen Oktober eröffnet wurde. Im Stil wurde es einem schwedischen Bauernhaus nachempfunden, mit sanften Farben, schlichter Möblierung, hellem Interieur und sachlichem Ambiente. Die rund 370 m² große Anlage gewährt einen Ausblick auf das Dorfzentrum und grenzt an einen Heilkräutergarten. Das Bad ist dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr (sonntags nur bis 16 Uhr) geöffnet. Einzelheiten und Buchungsmöglichkeiten findet man unter fearrington.com/spa.

#9 – Weingut, alles gut

Vor gut hundert Jahren war North Carolina tatsächlich die führende Weinbauregion der USA, aber erst in den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Weingüter im Staat North Carolina mehr als vervierfacht, und 2011 überschreitet sie die „magische Grenze“ von 100. Bevorzugte Rebsorten sind die an Antioxidantien reichen Vitis rotundifolia (englisch muscadine) sowie die Vinifera-Sorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Syrah, Chardonnay und Viognier. Hauptanbaugebiet ist vor allem das Yadkin Valley im Nordwesten des Staates, wo man ein knappes Drittel aller Weingüter findet. In den letzten Jahren kamen zwei weitere offiziell anerkannte Regionen hinzu: Swan Creek (2008) im Nordwesten und River Valley (2009) in der Mitte. Das meistbesuchte Weingut der gesamten USA ist Biltmore Estate bei Asheville (biltmore.com). Weitere Infos zum Weinbau gibt es unter VisitNCWine.com.

#10 – Schottischer Whisky und edelste Tropfen

Das im vergangenen Jahr offiziell als besonders umweltfreundlich anerkannte Hotel The Ritz Carlton in Charlotte (RitzCarlton.com) im Südwesten des Staates eröffnete in diesem Jahr seine „Urban Sip Wine & Scotch Bar“. Die öffentlich zugängliche Bar im 15. Stockwerk des Luxushotels bietet über 90 Weine und 35 Sorten „Single Malt Scotch“-Whisky im Ausschank – die größte Auswahl im gesamten Südosten der USA. Die „Single Malts“ stammen aus sechs unterschiedlichen Regionen Schottlands: Highland, Lowland, Islay, Isle of Skye, Isle of Jura und Orkney Islands. Auch Weinspezialitäten wie Far Niente Chardonnay und Cakebread Chardonnay oder Champagner der Marke Dom Perignon kann man im Glas bestellen. Abgerundet wird das Geschmackserlebnis durch 21 Käsespezialitäten aus Frankreich, Utah und natürlich aus North Carolina selbst.

Weitere Informationen
Weiterführende Informationen zu den im Text erwähnten Themen sind (meist in englischer Sprache) auf den dort genannten Websites zu finden. Verbrauchern steht für alle Fragen rund um North Carolina die North Carolina Division of Tourism, c/o Wiechmann Tourism Service GmbH, Scheidswaldstraße 73, 60385 Frankfurt, Telefon +49 69 25538 260, Telefax +49 69 25538 100 mit Rat und Tat zur Seite. Deutschsprachige Informationen zu North Carolina gibt es auch im Internet: Unter www.VisitNC.de kann der „Tar Heel State“ rund um die Uhr besucht werden.

Tim Raue bleibt in Berlin

Spekulationen sind vorbei – Das Ehepaar Raue bleibt in Berlin und macht einen eigenen Laden in der Rudi-Dutschke-Straße 26 auf

Wie Tim Raue, Benutzer der handgemachten CHROMA HAIKU Pro Kochmesser , soeben dem Gourmet Report mitteilte, plant er bereits Ende August ein eigenes Restaurant zu eröffnen!

Super, Tim!
Das freut alle!

Siehe auch unseren Artikel zur Schliessung von MA und UMA:
www.gourmet-report.de/artikel/335179/Raue-verlaesst-Berlin/

Anthony Bourdain in Irland

So, 27.12. um 11:45 Uhr dmax

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks
In Irland

Irland gilt in Insiderkreisen nicht wirklich als Feinschmeckerparadies, im Gegenteil: Die Spezialitäten der Grünen Insel stehen im Ruf ausgesprochen gewöhnungsbedürftig zu sein. Böse Zungen behaupten sogar, dass es den Iren völlig egal sei, was sie sich in den Mund stopfen. Doch Food-Tester Anthony lässt sich von den Räubergeschichten über barbarische Essgewohnheiten der Insulaner wenig beeindrucken, sondern macht sich vor Ort lieber sein eigenes Bild. Und siehe da, außer Guinness und Whiskey findet der Globetrotter auch feste Nahrung, die vor seinen verwöhnten Geschmacksnerven Gnade findet.

Tim Mälzer & Eckart Witzigmann

Tim Mälzer kocht!: Heute mit Eckart Witzigmann

Das wird eine ganz besondere Folge von „Tim Mälzer kocht!“- „Jahrhundertkoch“ Professor Eckart Witzigmann ist zu Gast bei Tim Mälzer. Es ist der erste Auftritt des Grand Seigneur der deutschen Küche in einer TV-Kochsendung überhaupt

„Ich kann noch gar nicht glauben, dass Eckart Witzigmann meine Einladung in die Sendung wirklich angenommen hat. Wir hatten uns bei den Dreharbeiten zu meiner ARD-Dokumentationsreihe „Deutschland isst?“ kennen- und sofort schätzen gelernt. Eckart Witzigmann ist eine lebende Legende der Küche. Ich freue mich riesig auf sein Kommen,“ so Tim Mälzer gegenüber Gourmet Report .

So hoch der Besuch auch sein mag, so bodenständig sind die Gerichte, die Tim Mälzer und Eckart Witzigmann kochen werden:
So verrät uns der Jahrhundertkoch Witzigmann „das Geheimnis der besten Spaghettini mit französischen Bouchot-Muscheln“ und Tim Mälzer serviert dazu Pfannkuchen mit Pfifferlingen aus dem bayerischen Wald.

Siehe zum Thema Tim Mälzer & Eckart Witzigmann auch www.kochmesser.de/archiv/2009-06/Maelzer-trifft-Professor-Witzigmann_28232.html

Restaurant Vitrum im Hotel Ritz-Carlton Berlin schliesst

Das Restaurant Vitrum im Hotel Ritz-Carlton Berlin wird zu Ende Juni geschlossen berichtet heute Niko Rechenberg in www.nikos-weinwelten.de:

„Die Krise hat in Berlin den Gourmet-Sektor erreicht: Wie mir der neue Ritz-Carlton Generalmanager Robert Petrovic gerade bestätigte, wird das Restaurant Vitrum zu Ende Juni 2009 geschlossen. Für die Räumlichkeiten wird derzeit ein neues Konzept gesucht.

Niko meint: Sehr schade, aber auch ein sehr vernünftiger und konsequenter Schritt. Das Sterne-Restaurant zählte nach dem Abgang von Überflieger Thomas Kellermann nicht mehr zur absoluten Gourmet-Spitze in Berlin. Das Management versucht, die Vitrum-Mannschaft, u.a. Chef Hendrik Otto und Maitre Oliver Kraft, in anderen Ritz-Carlton Häusern unterzubringen. „

Siehe auch unseren Artikel zum Ende des Shiro i Shiro:
http://www.gourmet-report.de/artikel/27484/Shiro-i-Shiro-schliesst/

So bunt nascht die Welt in Deutschland

Zur Advents- und Weihnachtszeit: So bunt nascht die Welt in Deutschland

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass zur Advents- und Weihnachtszeit bei Gebäck und anderen süßen Naschereien kulinarische Traditionen besonders gepflegt werden. Die Kreativität verschiedener Kulturen zeigt sich in der Vielfalt der jeweils bevorzugten Plätzchen, Marzipankreationen, Küchlein und Kuchen. Die in Deutschland lebende multikulturelle Gemeinschaft backt, kocht, nascht und genießt gerade zu den bevorstehenden Adventswochenenden und Festtagen besonders bunt. Und auch wenn die Geschmäcker und Weihnachtsnaschereien vielfältig sind, so sind doch Zutaten wie Schokolade, Honig, Nüsse, Mandeln oder Nougat besonders typisch für weihnachtliches Backwerk, egal welcher Herkunft.

Pünktlich zur bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit wurden 1.000 in Deutschland lebende Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 65 Jahren gefragt: „Was naschen oder knabbern Sie in der Advents- und Weihnachtszeit am liebsten?“ Die Teilnehmer repräsentieren die zehn in Deutschland am häufigsten vertretenen Nationen. Durchgeführt wurde die Studie in der Kalenderwoche 47 (vom 17. bis 23. November 2008) von der Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung GEWIS. Die Antwortmöglichkeiten waren nicht vorgegeben, und es konnten bis zu jeweils fünf Süßwaren und Knabberartikel genannt und mit Platzierungen versehen werden. Diese aktuelle Umfrage wurde im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) in Bonn durchgeführt.

Das Ergebnis zeigt klar, dass gerade das bevorstehende Fest die große Vielfalt kultureller Identitäten in Deutschland besonders deutlich zutage treten lässt, die einem sensorisch prachtvollen und bunten Feuerwerk gleichkommt. Parallel zeigen sich zumindest bei der Zutatenauswahl auch viele Gemeinsamkeiten.

Deutsche mögen es traditionell

Auf die Frage: „Was naschen und knabbern Sie in der Advents- und Weihnachtszeit am liebsten?“, nennen die Bundesbürger zunächst den Christstollen. Mehr als ein Dutzend Stollensorten sind heute gleichermaßen bekannt und beliebt. An zweiter Stelle steht Schokolade: Trotz aller Trends hin zu dunklen Varianten greifen deutsche Frauen und Männer nach wie vor mehrheitlich zu Vollmilchsorten. Auf Platz 3 folgt Marzipan – das aus Lübeck ist weltberühmt. An Weihnachten sind neben dem Klassiker Marzipanbrot auch Marzipankartoffeln angesagt. Der äußere Kartoffeleindruck entsteht durch ein Kakao-Zimt-Gemisch, in dem die Marzipankugeln gewendet werden. Lebkuchen (auch Pfeffer-, Honig- oder Gewürzkuchen genannt) erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit. Es gibt sie in Deutschland in vielen Variationen. Orientalische Gewürze wie Zimt, Nelken und Anis geben dem Lebkuchen seinen charakteristischen Geschmack. Variiert wird der Teig gern mit Mandeln, Nüssen oder Schokolade, aber auch mit Zitronat und Orangeat. Spekulatius sind der Deutschen fünftliebstes Weihnachtsnaschwerk, das man zunächst im Rheinland und in Westfalen kannte. Im benachbarten Belgien und in den Niederlanden wird er ganzjährig genossen. Bei uns hat er sich als Advents- und Weihnachtsplätzchen in drei Hauptvarianten durchgesetzt: Kardamom, Gewürznelken und Zimt verleihen dem Gewürzspekulatius sein Profil. In Mandelspekulatius wird verstärkt Mandelmehl verarbeitet und die Unterseite der Plätzchen mit Mandelsplittern oder -plättchen beschichtet. Der Butterspekulatius verrät es schon mit seinem Namen: In ihm ist ein höherer Anteil an Butter enthalten.

Auch Türken naschen in der Weihnachtszeit

Die Türken bilden die größte Ausländergruppe in Deutschland. Auch wenn viele von ihnen dem muslimischen Glauben angehören und somit Advent und Weihnachten nicht auf ihrem Festkalender stehen, steigt auch bei Frauen und Männern türkischer Herkunft die Lust auf Süßes – quasi parallel zu uns. Besonders hoch im Kurs steht Baklava. Das sind Blätter- oder Filoteigteilchen gefüllt mit Pistazien, Mandeln oder Walnüssen und mit Zuckersirup verfeinert. Auf Platz 2 rangiert die Süßwarenspezialität Halva, die mit dem weißen Nougat verwandt ist. Ihre Grundzutaten sind Sesam, Zucker, Honig und Pflanzenöl. Halva wird gern auch mit Erdnüssen, Walnüssen oder Kakao variiert. Lukum (auch Lokum), Platz 3, ist eine Süßigkeit auf Basis von gelierter Stärke und Zucker, die oft mit Rosenwasser verfeinert wird. Eine große Fangemeinde hat auch Tulumba (Platz 4). Dabei handelt es sich um einen in Zuckersirup getränkten Spritzkuchen. Beliebt sind weiters Lokma, kleine frittierte und ebenfalls in Sirup getränkte Krapfen aus Hefeteig.

Italiener stehen auf Mandelgeschmack

Wer hätte es nicht erwartet? Die Mailänder Kuchenspezialität Panettone, oft bereichert um kandierte Früchte, erfreut sich bei in Deutschland lebenden Italienern größter Beliebtheit. An zweiter Stelle naschen die südländischen Genießer Amaretti (auch Amerettini), also kleine Makronen aus Eischnee, Zucker, gemahlenen Mandeln und Amaretto. Ihnen folgen Cantuccini, die als zweifach gebackenes Mandelgebäck auch in Deutschland immer mehr Anhänger finden. Kein Wunder also, wenn sie längst auch Einzug in die weihnachtlichen Rezeptstrecken vieler Medien gehalten haben. Auf Platz 4 setzen die Italiener Copeta, eine Spezialität aus Kalabrien, bei der Mandeln oder Nüsse und Honig zu je gleichen Teilen zu einer Masse verarbeitet, dünn ausgerollt, in Streifen geschnitten und dann gebacken werden. Auf dem fünften Platz: Biscotti di mandorle – Florentiner Makronen mit Mandeln.

Lecker naschen auf polnisch

Bürger polnischer Herkunft definieren ihre ganz eigene Hitparade der beliebtesten fünf Weihnachtsschleckereien. Favorit ist der Nusskuchen, gefolgt von Mohnkränzen und Schokoladen-Mazurek. Letzteres ist ein Biskuitkuchen mit Schokolade. Auf Platz 4 reiht sich Makowki ein. Dahinter verbergen sich Klöße aus Mohn, Milch und süßen Brötchen, die mit Korinthen oder Mandeln und gesüßt mit Honig oder Zucker genossen werden. Den fünften Platz nehmen dann Marzipanherzen ein; den Deutschen ist geformtes Marzipan eher als Brot, Kartoffeln oder Sternen vertraut.

Orientalisches bevorzugen Bürger aus Serbien und Montenegro

Serben und Montenegriner zeigen orientalischen Geschmack. Sie naschen Baklava (Platz 1, siehe Türkei) oder Tulumbe (Platz 3, siehe Tulumba, Türkei). Gefragt sind aber auch Sape (Platz 2) – Mürbeteigplätzchen mit Honig und Nüssen – oder schlicht Schokolade (auf Platz 4). An fünfter Stelle nennen Serben und Montenegriner übrigens Slatko, eine Süßspeise, die aus vielen Fruchtsorten hergestellt wird, ähnlich wie Fruchtaufstriche. Sie wird typischerweise zur Begrüßung zum Kaffee serviert.

Griechen treten mit eigenem Profil auf – und zeigen Gemeinsamkeiten mit Deutschen

Während Griechen und Türken im Rahmen der letzten BDSI-Befragung anlässlich der Fußball-EM im Sommer 2008 sehr ähnliche Knabber- und Naschgewohnheiten offenbarten, lassen griechische Frauen und Männer bei vorweihnachtlichen Leckereien einen ganz eigenen Mix erkennen. Die Helenen naschen vor allem Melomakarouna (Melomakarona) – das sind Makronen, die in flüssigem Honig getränkt sind und mit Walnussstückchen bestreut werden. Kourabiedes – Mandelhörnchen – landen auf dem zweiten Platz. Dahinter rangiert ganz klassisch Schokolade, gefolgt von Methysmena, einer dunklen Teigspezialität, die normalerweise mit Honig und Sesam zubereitet und an Weihnachten mit viel Wein abgerundet wird. An fünfter Stelle – so die befragten Griechen – folgen Lebkuchen. Es gibt also durchaus Parallelen zu den „Hits“ der Deutschen.

Auch Kroaten haben ihre ganz eigenen Vorlieben

Bürger aus Kroatien bevorzugen Breskvice: runde, karamellisierte Plätzchen mit Aprikosen- und Pfirsichmarmelade gefüllt. Zweitliebste Weihnachtsnascherei – so die Angaben der Befragten – sind Kokoswürfel, die Cupavci heißen. Hinter Vanilin Kiflice verbergen sich Vanillekipferl, und die stehen in der Gunst der Kroaten auf Platz 3. Fritule (Platz 4) sind kleine Krapfen aus einem Teig mit Rosinen und Likör, die in heißem Öl gebacken werden. Ustipci – frittierte Krapfen – folgen auf dem fünften Platz.

Die russische Seele favorisiert Naschwerk aus der Heimat

Die befragten Russen favorisieren Piroggen (Pieroggi), gefüllte Teigtaschen aus Hefe- oder Blätterteig, gefolgt von Watruschka, Quarkteilchen. Die übrigen Nennungen sind den Deutschen bekannt: Schokolade, Marzipan (jedoch in Herzform wie bei den Polen) und Lebkuchen.

Österreicher sind Liebhaber mundgerechter Leckereien

Was den Deutschen ihr Christstollen, ist den Österreichern das Vanillekipferl. Es führt die Liste der beliebtesten Advents- und Weihnachtsnaschereien an. Auf dem zweiten Platz finden sich Rumkugeln, vor den berühmten Zimtsternen. Mandeltaler landen auf dem vierten Platz und die auch bei uns grundsätzlich beliebte Schwarz-Weiß-Bäckerei kommt bei den Österreichern immerhin unter die Top 5.

Eher orientalisch fällt der Geschmack auch bei Bosniern aus

Mitbürger aus Bosnien wählen im Vergleich zu den befragten Türken ganz ähnliches Naschwerk unter ihre favorisierten fünf. Den ersten Platz nehmen Tulumbe ein (siehe Türkei und Serbien/Montenegro). An zweiter Stelle rangiert Ormasice, ein in Sirup getränktes Biskuitgebäck, dessen Form an kleine Brötchen erinnert. Die Plätze 3 bis 5: Baklava, Halva und Lokum (siehe Türkei).

Alle ausländischen Teilnehmer an der Studie wurden von GEWIS zudem befragt, von wo sie denn ihre liebsten Naschereien für die Advents- und Weihnachtszeit beziehen, wenn die Produkte in Deutschland nicht erhältlich sind. Über 90 Prozent der Türken, Polen, Serben und Montenegriner, Russen, Österreicher und Bosnier gaben Freunde und Familie als Bezugsquelle an. Immerhin 13 Prozent der Italiener, 12 Prozent der Kroaten und 10 Prozent der Griechen verwiesen auf das Internet oder den Versandhandel, um an ihre bevorzugte Weihnachtsnascherei zu kommen.

Die in der Studie abgebildeten Nationalitäten spiegeln die zehn am häufigsten in Deutschland vorkommenden Ethnien wider. Grundlage sind Angaben des Statistischen Bundesamts.