Syrco Bakker im Hangar 7, Salzburg

Sonnige Terrasse, lässiges Essen, sexy Cocktails und funky Beats: Was verdächtig nach Ibiza klingt, liegt tatsächlich
in Cadzand-Bad an der niederländischen Nordsee. Im Restaurant Pure C zelebriert Küchenchef Syrco
Bakker eine wunderbar leichte und unkomplizierte Küche, die sich perfekt der Location anpasst.

„Für mich ist das hier die Zukunft der gehobenen Küche, wo Qualität am Teller mit einer relaxten Atmosphäre
einhergeht“, sagt niemand geringerer als der niederländische Top-Koch Sergio Herman. Und der muss es wissen,
denn schließlich ist er der Besitzer des Pure C und hat sich das Konzept dieses Restaurants ausgedacht, in dem von
der Komposition der Speisen bis zur Kleidung des Personals die Leichtigkeit des Seins zelebriert wird.
Dass Herman mit Syrco Bakker einen absoluten Jungspund als Küchenchef für das Pure C auserwählte, sorgte im
Jahr 2011 für einige Verwunderung in der Szene. Doch Bakker zahlte das ihm entgegengebrachte Vertrauen eindrucksvoll
zurück. Nicht einmal eineinhalb Jahre nach der Eröffnung hatte er bereits einen Michelin-Stern erkocht
und aktuell hält das Pure C im Gault Millau bei 17 Punkten.

Auszeichnungen, die nicht hoch genug einzuschätzen sind – vor allem vor dem Hintergrund, dass das Konzept
gänzlich abweicht von dem, was man aus der von Gourmets überaus geschätzten Provinz Zeeland und dem nahen
belgischen Flandern bis dahin gekannt hatte.
Seinen Weg zu den Sternen verfolgte Syrco Bakker aber bereits als Teenager mit außergewöhnlicher Ambition. So
suchte er sich stets gezielt hochdekorierte Häuser, um dort Praktika zu absolvieren. Er arbeitete unter anderem im
L’Arnsbourg von Jean-Georges Klein in Lothringen und in Jonnie Boers Restaurant De Librije in Zwolle. Im Jahr
2007 nahm Bakker an der niederländischen Meisterschaft für junge Köche teil, bei der er prompt den ersten Preis
gewann.

Danach schloss sich Syrco Bakker dem niederländischen Koch-Star Sergio Herman an. In der Küche des Drei-
Sterne-Restaurants Oud Sluis durchlief Bakker alle Abteilungen und begeisterte den Küchenchef dabei mit seiner
Passion und dem untrüglichen Gespür für den Geschmack saisonaler und regionaler Produkte, und er zeigte
gleichzeitig, dass er auch mit erst Mitte zwanzig das Zeug hatte, sein Konzept einer relaxten Hochküche am
Nordseestrand zum Erfolg zu führen.
Im Pure C überzeugt Bakker mit zwischen Verspieltheit und Komplexität balancierenden Gerichten, die in ihrer
locker-leichten Ästhetik die Atmosphäre und Umgebung des Lokals unterstreichen. Dazu verwendet er vorwiegend
Fische und Meeresfrüchte, die seine Lieferanten direkt vor der Haustür des Lokals aus der Nordsee fischen,
sowie viel Gemüse und Kräuter aus der Region. Diese Produkte kombiniert er mit Geschmäckern aus aller Welt,
bevorzugt aber aus Indonesien. Kein zufälliges Faible von Bakker, dessen Mutter aus Indonesien stammt. Dank ihr
lernte er schon während seiner Kindheit den authentischen Geschmack und die einzigartigen Aromen der indonesischen
Küche zu schätzen und zu lieben.

Ein Abend im Pure C ist vergleichbar mit einer Nordsee-Welle, auf der man durch das mehrgängige Menü des
Küchenchefs gleitet. Aufgebauscht durch eine Kombination von Algen und Austern aus Zeeland, die mit knackigem
Rucola und Sanddorn serviert wird, schaukelt sich die Welle mit fein gewürztem Schellfisch, Zeeland-
Muscheln, exotischem Bulgur und Poudre d’Or hoch und entfaltet mit dem Hauptgang – einer mit Knoblauch aromatisierten
Schulter vom Holstein-Rind mit regionalem Gemüse, Sesam-Vinaigrette und Thai-Sauce béarnaise –
ihre volle Wirkung, ehe sie mit dem von Syrco Bakker selbst kreierten „Hierbas de las Dunas“, einem salzig-süßen
Digestif, der aus 18 unterschiedlichen und ausschließlich frischen Kräutern, Pflanzen und Blüten aus den Dünen
von Cadzand-Bad destilliert wird, einen sanften Ausklang findet.
Wer das Pure C-Feeling auch hierzulande erleben will, holt sich das „Pure C Cookbook“ mit Rezepten von Syrco
Bakker und Sergio Herman, mit vielen Fotos des Restaurants und der Umgebung sowie – das darf nicht fehlen –
einer CD mit eleganter Elektro-Musik.
Oder er kommt im September 2016 nach Salzburg, wo Syrco Bakker einen
Monat lang als Gastkoch des Restaurant Ikarus die absolute Leichtigkeit des Seins in den Hangar-7 bringt.

www.hangar-7.com

4-Hands-Dinner im Victor’s Fine Dining

Küchenduell mal anders: Statt Rivalität vorm Herd heißt es im Victor’s FINE DINING by Christian Bau gemeinsam anpacken. Denn beim „Four Hands Dinner“ geht es nicht um die Konkurrenz zwischen Spitzenköchen sondern darum, gemeinsam Gäste zu bekochen. Die ersten Termine von Februar bis Juni 2016 waren ein voller Erfolg. Weitere Termine in der zweiten Jahreshälfte sollen nun folgen. Wochenlang hat Christian Bau die Namen der Gastköche geheim gehalten. Nun ist es offiziell: Für die letzten drei 4-Hands-Dinner im Victor’s Fine Dining erwartet der Drei-Sterne-Koch einige seiner Freunde auf Schloss Berg, die zu den gefragtesten Köchen Europas gehören. Gäste dürfen sich auf Peter Knogl vom Cheval Blanc, Sergio Herman und Nick Bril vom The Jane sowie Harald Wohlfahrt aus der Schwarzwaldstube freuen.

Im Rahmen der 4-Hands-Dinner empfangen Christian Bau und seine Brigade an sechs Sonntagabenden des Jahres 2016 befreundete Spitzenköche samt Assistenten, um jeweils ein achtgängiges Abend-Menu zu kochen. Immer abwechselnd ein Gang vom Gastgeber, ein Gang vom Gast. „Ein Novum und einmalig in der deutschen Sterne-Gastronomie“, so Christian Bau. „Es geht dabei um die Freundschaft, den Genuss und das besondere Erlebnis, für die Gäste und für uns“, erklärt Bau. Sein Motto: „Kochen mit Freunden für Freunde.“ Die sechs 4-Hands-Dinner starteten am 21. Februar mit Gastkoch Jan Hartwig aus München. Am 24. April folgte Nenad Mlinarevic vom Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau amVierwaldstätter See, am 12. Juni kochte Bau gemeinsam mit Simon Taxacher vom Hotel Rosengarten in Tirol.

Am 16. Oktober 2016 wird Peter Knogl für das besondere Kocherlebnis ins Saarland reisen. „Der aus Deutschland stammende Knogl ist seit 2007 Chefkoch im Restaurant Cheval Blanc des Basler Hotels Les Trois Rois, und hat seither sein Restaurant an der Weltspitze etabliert“, so Bau. „Er war bereits zwei Mal Koch des Jahres in der Schweiz, bewertet mit 19 Gault&Millau-Punkten. Seit Ende 2015 schmücken drei Michelin-Sterne sein phantastisches Restaurant.“

„6-Hands-Dinner“ muss es eigentlich am 20. November 2016 heißen. Dann haben sich gleich zwei Kollegen aus Benelux angesagt: Sergio Herman und Nick Bril vom Antwerpener Gourmet-Tempel The Jane, Nachfolger des legendären Sternerestaurants Old Sluis. Nie zuvor standen die gebürtigen Holländer in Deutschland am Herd. „In unserer Branche sind sie Helden – sie sind Rockstars“, schwärmt Christian Bau. „Sergio Herman und Nick Bril sind Inspiration für eine ganze Generation. Jeder von uns achtet, respektiert und liebt sie.“

Der finale Gastkoch am 4. Dezember 2016 schließlich sollte auch jedem Gourmet-Laien ein Begriff sein: Harald Wohlfahrt aus der Schwarzwaldstube in Tonbach, „Ziehvater, Mentor und Freund“ von Christian Bau, ist eine lebende Legende. „Für uns ist es Anspruch und Verpflichtung gleichermaßen, diese einmalige Serie 2016 mit ihm zu schließen“, so Bau. „Über ihn an dieser Stelle etwas zu schreiben, wäre wie Eulen nach Athen zu tragen. Wir sind einfach nur dankbar.“

Jedes „4-Hands Dinner“ ist inklusive Apéritif und wird mit passenden Weinen sowie Café angeboten. Die Preise für das jeweilige Menü beginnen ab 285 Euro. Gäste des Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, die ein „Four Hands Dinner“ buchen erhalten ein kostenloses Zimmer-Upgrade. Reservierungen nur per E-Mail unter: info@victors-fine-dining.de

Abseits der „Four Hands Dinners“ kreiert Christian Bau europäische Sterneküche mit asiatischen Einflüssen. Besonders Japans Küche, aber auch Fisch und Meeresfrüchte spielen eine große Rolle in seinen Kompositionen. Bei der sogenannten „Voyage Culinaire“ wählen Gäste aus der aktuellen, saisonal geprägten Speisekarte aus verschiedenen Gängen, die beliebig erweiterbar oder auf mindestens sechs Gänge reduzierbar sind.

www.victors-fine-dining.de

Christian Bau & friends

Sensationeller Endspurt der „4-Hands-Dinner“-Reihe

Wochenlang hat Christian Bau die Namen geheim gehalten. Nun aber ist es offiziell: Für die letzten drei 4-Hands-Dinner im Victor’s Fine Dining erwartet Christian Bau einige seiner Freunde auf Schloss Berg, die zu den gefragtesten Köchen Europas gehören!

• Peter Knogl (Cheval Blanc, Basel) am 16. Oktober
• Sergio Herman und Nick Bril (The Jane, Antwerpen) am 20. November
• Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube, Tonbach) am 4. Dezember

Die 4-Hands-Dinner kosten je € 285,– (Knogl) und € 350,– (Herman, Wohlfahrt). Apéritif, Weinbegleitung und Café sind inklusive sowie ein kostenloses Zimmer-Upgrade für Übernachtungsgäste im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg. Reservierungen nur per E-Mail unter: info@victors-fine-dining.de

Zu den Gastköchen. Am 16. Oktober läutet Bau mit Peter Knogl das zweite und letzte Halbjahr der kulinarischen Eventreihe ein. „Der aus Deutschland stammende Knogl ist seit 2007 im Chefkoch im Restaurant Cheval Blanc des Basler Hotels Les Trois Rois und seither hat er sein Restaurant in der Weltspitze etabliert“, so Bau. „Er war bereits zwei Mal Koch des Jahres in der Schweiz, bewertet mit 19 Gault&Millau-Punkten. Seit Ende 2015 schmücken ebenfalls 3 Michelin-Sterne sein phantastisches Restaurant.“

Am 20. November muss es eigentlich „6-Hands-Dinner“ heißen. Dann haben sich gleich zwei Kollegen aus Beneluxangesagt: Sergio Herman und Nick Bril vom Antwerpener Gourmet-Tempel The Jane, Nachfolger des legendären Sternerestaurants Old Sluis. Nie zuvor standen die gebürtigen Holländer in Deutschland am Herd. „In unserer Branche sind sie Helden – sie sind Rockstars“, schwärmt Christian Bau. „Sergio Herman und Nick Bril sind Inspiration für eine ganze Generation. Jeder von uns achtet, respektiert und liebt sie.“

Der finale Gastkoch am 4. Dezember schließlich sollte auch jedem Gourmet-Laien ein Begriff sein: Harald Wohlfahrt, „Ziehvater, Mentor und Freund“ von Christian Bau, ist eine lebende Legende. „Für uns ist es Anspruch und Verpflichtung gleichermaßen, diese einmalige Serie 2016 mit ihm zu schließen“, so Bau. „Über ihn an dieser Stelle etwas zu schreiben, wäre wie Eulen nach Athen zu tragen … Wir sind einfach nur dankbar.“

Hintergrund: Im Rahmen der 4-Hands-Dinner empfangen Christian Bau und seine Brigade an sechs Sonntagabenden des Jahres 2016 befreundete Spitzenköche samt Assistenten, um jeweils ein achtgängiges Abend-Menu zu kochen. Immer abwechselnd ein Gang vom Gastgeber, ein Gang vom Gast. „Ein Novum und einmalig in der deutschen Sterne-Gastronomie“, so Christian Bau. „Es geht dabei um die Freundschaft, den Genuss und das besondere Erlebnis, für die Gäste und für uns“, erklärt Bau.

Sein Motto: „Kochen mit Freunden für Freunde.“ Die sechs 4-Hands-Dinner starteten am 21. Februar mit Gastkoch Jan Hartwig aus München. Am 24. April folgte Nenad Mlinarevic vom Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau (Vierwaldstätter See), am 12. Juni begrüßte Bau Simon Taxacher vom Hotel Rosengarten in Tirol.

Marcel Ress

Deutscher Sternekoch ist Spaniens bester Koch

In der gestrigen Mittwochnacht hat sich der 27-jährige Marcel Ress den Titel „Spaniens bester Koch“ geholt. „Ein unglaubliches Gefühl, hier als Deutscher in Spanien zu gewinnen,“ sprudelt es aus dem überglücklichen Sternekoch heraus. In der nun 15. und letzten Folge von Top Chef auf Antena 3 konnte er seinen Erzrivalen Alejandro Platero schlagen und diesen urspanischen Kochtitel nach Deutschland holen. Nun sind die Spanier nicht nur im Fussball entthront, sondern auch kulinarisch.

Zum Finale durften alle Kandidaten nochmals antreten und wurden direkt zum Artischocken putzen verdonnert. Die besten 6 standen dann als Beiköche für das Finale zur Wahl. Sowohl Alejandro, als auch Marcel konnten sich für zwei von ihnen entscheiden. „Ich wusste sofort wen ich wollte, Sergio und Alex. Gegen Sergio hätte ich gerne im Finale gekocht, nun stand er an meiner Seite.“ so Marcel.

Das Finalmenü war dann ein Widmung an seine Insel Mallorca. Titel: „Von der Küste in die Tramuntana“. Es wurden zwei Gänge gekocht. Im Hauptgang ging die Wanderung von der Küste los, mit einer konfitierten wilden Zahnbrasse (Denton) auf einem Grapefruit Püree, lauwarmen weißem Spargel, Räucheraal-Soße mit Seesauerampfer und Zitronenverbene, den die 25-köpfige Jury als erstes Finalgericht probierte. Im Dessert ging es dann weiter über das Landesinnere bis hoch in die Berge. Ein schwarzer Crumble mit der Tinte von der Kalmar
diente als Basis. Ungewöhnliches kam mit Staudensellerie und Seespargel hinzu. Verfeinert wurde es mit Honig und Lavendel. Getoppt mit einem Sorbet von der
Schafsmilch und zu guter Letzt aufgegossen mit einem Sud aus grünem Apfel. Dies überzeugte nicht nur die Jury, sondern nach dem Ende der Sendung fielen die Zuschauer regelrecht über das Dessert von Marcel her und kratzten die Töpfe bis auf den Boden aus.

Was Marcel mit dem Gewinn aus Top Chef im Wert von über 100.000
Euro machen wird, ist für ihn ganz klar: „Alles fließt in meine Zukunft! Die
nächsten Jahre werden für mich sicher nicht einfach, da brauche ich
Rückhalt, Reserven und gute Unterstützung,“ so Marcel. Zahlreiche
Projekte für 2016 stehen nicht nur auf Mallorca an. Ab April kocht er in
einer Kochschule in Santa Maria del Camí. Kochevents und -messen
stehen auf dem Programm, aber auch an einem Restaurant auf der Insel
und auf dem spanischen Festland wird gearbeitet. Dies fordert seine
große Fangemeinde auch ein. „Auf Mallorca, meiner Heimat, kann ich mich noch recht frei bewegen, aber auf der Peninsula werde ich überall erkannt,“ lächelt Marcel verschmitzt.
Eins steht für ihn aber fest. Seine große Liebe ist das Kochen und daran sollen so viele wie möglich teilhaben.

www.marcelress.com

Sergio Dussin und Georg Maushagen

Mit einem Dinner findet am Abend des 24. Aprils in Köln die Premiere der neuen deutsch-italienischen Veranstaltungsreihe „cultgenuss“ statt: Sergio Dussin, Koch von Papst Franziskus, wird dann mit Georg Maushagen ein gemeinsames Menü in Köln kreieren

Deutschland und Italien sind seit eh und je nicht nur zwei wichtige Handelspartner innerhalb der EU, sondern sie spielen nach wie vor auch eine entscheidende Rolle in den Beziehungen zwischen Nord- und Südeuropa. „Mit cultgenuss.eu möchten wir ausgewählte Themen und Regionen beider Länder stärker in den Vordergrund rücken. Dies sowohl in Italien als auch in Deutschland, um den Dialog weiter auszubauen und für Kontinuität in der Kommunikation zu sorgen“, erläutert Fausto Castellini, Initiator von cultgenuss.eu das neue Format.

Zum Auftakt von cultgenuss.eu am Start: Sergio Dussin, der unter anderem Restaurantbesitzer, Präsident der Gastronomen der Stadt Bassano del Grappa (Venetien) und regelmäßig als Koch von Papst Franziskus tätig ist, sowie Georg Maushagen, hochdekorierter und weltbekannter Zuckerbäcker und Patissier aus Düsseldorf, der mit seinen Kreationen internationales Renommee errungen hat. Sergio Dussin wird ausschließlich mit Produkten aus dem Gebiet um Bassano zubereitete Spezialitäten vorstellen. Etwa Tortelli mit weißem Spargel aus Bassano del Grappa mit Butter und Salbei oder hausgemachte Fusilli mit Speck aus dem Asiago-Gebiet und Frühlingskräutern.

Um noch stärker den gemeinsamen Geist dieser Begegnung und den Austausch zwischen beiden Ländern zu unterstreichen, wird das Dessert von Georg Maushagen „Spargel der Erde“ heißen. Denn 2015 wird auch an den Eintritt Italiens in den ersten Weltkrieg vor 100 Jahren gedacht (23. Mai 1915), wobei die Grappa- und Asiago-Gebiete zu den wichtigsten Schauplätzen dieses furchtbaren Krieges gehörten. Auch daran möchte das Event erinnern. Sergio Dussins Motto zu diesem Thema lautet: „die Versöhnung unter den Völkern feiert man am Esstisch“. Dafür wird er auch eine Suppe „su gavetta“ (im Blechnapf) servieren.

Mitveranstalter der cultgenuss.eu-Premiere ist die Deutsch-Italienische Wirtschaftsvereinigung MERCURIO, Düsseldorf. Die Schirmherrschaft hat die Stadt Bassano del Grappa übernommen. Zu den Sponsoren zählen unter anderem das Kölner Schokoladenmuseum und die Rechtsanwaltskanzlei CMS Hasche Sigle.

Nach dem Auftakt in Köln wird cultgenuss.eu in lockerer Folge weitere Veranstaltungen realisieren. „Geplant ist für 2016 unter anderem eine Neuauflage des Events „Eiskalt aber mit Leidenschaft“, bei dem es um handwerklich zubereitetes Speiseeis geht und der dann im Zweijahresturnus stattfinden soll“, sagt Fausto Castellini.

www.cultgenuss.eu

F***ing perfect: Direktflug von Berlin ins „The Jane“

Wer sich für die kreative Küche interessiert, kann bald aus der deutschen Hauptstadt auf direktem Wege zu einem der angesagtesten Restaurants Europas fliegen: Die belgische TUI-Tochter Jetairfly nimmt im April eine neue Verbindung zwischen Berlin-Tegel und Antwerpen auf.

In Antwerpen nach den Sternen greifen
In der flämischen Metropole haben letztes Jahr Nick Bril und Sergio Herman das Restaurant „The Jane“ eröffnet. Der Niederländer Herman ist einer von weltweit bislang nur zwei Köchen, die sowohl vom Guide Michelin (drei Sterne) als auch vom Gault Millau (20 Punkte) mit Höchstnoten geadelt wurden. Seinen Ruhm hat sich Sergio Herman in den vergangenen 25 Jahren in seinem Restaurant „Oud Sluis“ erarbeitet, das er zugunsten seines neuen Projektes in Antwerpen aufgegeben hat. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen – allein das Ambiente hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Das Interieur im „The Jane“ ist ultramodern, wirkt durch bunte Glasmosaike bisweilen verspielt und bildet einen scharfen Kontrast zur imposanten Kirchenarchitektur der ausgefallenen klerikalen Location. Das Publikum ist teils hip, teils „très chic“ und gleichzeitig durchzogen von neugierigen Gastropilgern und -kennern. Keine Frage: „The Jane“ ist nicht nur für die
Antwerpener Kreativ- und Fashion-Society der neue „place to be“.
Küchenchef im THE JANE ist Nick Brill. Das Lunchmenü kostet 60 Euro, das Siebengangmenü 70 Euro.

Von der Spree an die Schelde für 29,99 Euro
Der Jungfernflug von Berlin direkt nach Antwerpen ist für Samstag, 18. April, geplant. Fortan wird Jetairfly montags, mittwochs und samstags zwischen den beiden Kreativhochburgen verkehren – ab nur 29,99 Euro pro Strecke. In Antwerpen erwartet die Besucher ein Flughafen der kurzen Wege. Der Airport ist überschaubar und befindet sich zudem nur drei Kilometer außerhalb des Stadtzentrums.

Wer hingegen einen Tisch im „The Jane“ ergattern möchte, sollte sich auf größere Anstrengungen einstellen: Eine Reservierung muss mindestens zwei Monate im Voraus getätigt werden.

www.kulturschock-antwerpen.de
http://thejaneantwerp.com/?lang=en

Sergio Sanz Blanco

“Ametsa with Arzak Instruction”, im The Halkin by COMO, London bekommt ersten Michelin Stern und drei Rosetten im AA Restaurant Führer 2014

„Das Team des ‘Ametsa with Arzak Instruction’ fühlt sich geehrt binnen einer Woche mit zwei Auszeichnungen für seine innovative spanische Küche belohnt zu werden,“ so Küchenchef Sergio Sanz Blanco. Das Ametsa erhielt drei Rosetten im “AA Restaurant Guide” 2014 sowie einen ersten Michelin-Stern. Beide Auszeichnungen stehen für herausragende Standards in Kulinarik und Service – Standards, die das in der Londoner Gastro-Szene noch junge Restaurant innerhalb von sechs Monaten zu erfüllen vermochte.

‚Ametsa‘ wird im Belgravia Hotel, The Halkin by COMO beherbergt, das auch in der Vergangheit als Zuhause prämierter Gourmet-Lokale von Stefano Cavallini bis hin zu David Thompsons berühmtem Thai-Restaurant ‚nahm‘ fungierte. Fortgesetzt wird die Tradition der Michelin-Sterne mit ‚Ametsa with Arzak Instruction‘ in der einzigartigen Kooperation von COMO Hotels & Resorts und einem Küchenteam, das von Elena Arzak
zusammen mit ihrem Vater Juan Mari Arzak, Mikel Sorazu, Igor Zalakain und Xabier Gutierrez geleitet wird. Das Mutter-Restaurant der Arzaks in San Sebastian, Spanien verzeichnet drei Michelin Sterne und Platz acht auf der Liste der „World’s 50 Best Restaurants“. Elena Arzak selbst wurde zudem im letzten Jahr zu „Veuve Clicquot World’s Best Female Chef“ gekürt.

Sergio Sanz Blanco, der Küchenchef des Ametsa kreiert baskisch geprägte Speisen-Variationen, so in seinem Signature Degustationsmenü (£105 pro Person) mit Highlights wie Gambas und Nordische Spinne mit Mais, Taube mit Schuss und Schokoladen Fondant mit Piquillo Paprika Eiscreme. Seine modern interpretierten Tapas werden zu hausgemachter Sangria in der Halkin Bar serviert.

Das Restaurant hat täglich zum Mittag- und Abendessen geöffnet (Sonntags: kein Mittagessen).

Website: http://www.comohotels.com/thehalkin/dining/ametsa
Adresse: The Halkin Hotel, Halkin Street, London, Greater London SW1X 7DJ
Reservierungen: 0044 20 7333 1234

Foto: Arzaks & Marvin Böhm: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10151750941648124

Sergio Herman schliesst das Oud Sluis

Einer der besten Köche der Welt, Sergio Herman schließt zum Jahresende sein 3 Sterne Restaurant – damit ist der Weg zu neuen Taten freigemacht! Es bleibt spannend!

Lesen Sie ein Interview von Mara Grimm zu Hermans Beweggründen

Sergio Herman always said he would close Oud Sluis on a high note. That time has come. On 22 December 2013, the Dutch chef will close the doors of his three-star restaurant: ‘I can’t wait to start from scratch’ says Herman.

You’ve always said you wanted to end things at Oud Sluis on a high note. How do you know this is right time?

I’ve literally and figuratively reached my peak at Oud Sluis. I’ve spent years refining flavours and perfecting dishes and now feel that I’m at the top of my abilities here; I don’t think I can achieve a higher level of cooking with Oud Sluis. The lack of available physical space is also a barrier. Right now, there are 18 of us working in the kitchen – we have to fight for every bit of space and that can be very frustrating. So even if I wanted to, there’s no way to expand. That’s why it’s time to close up and let go. I look forward to focusing on new, fresh projects.

Lesen Sie auf Sergio Hermans Webseite weiter:
www.sergioherman.com/en/

Die besten Köche des Jahres 2013

Der Schlemmer Atlas 2013 benennt seine Spitzenköche des Jahres 2013: 27 Köche sind 2013 die besten – Neu sind Thomas Bühner und Thomas Martin – Jonnie Boer sowie Andreas Caminada – Johanna Maier, vom Gault Millau gestern noch abgewatscht – Gourmet Report berichtete: www.gourmet-report.de/artikel/343396/Gault-Millau-2013/, steigt beim Schlemmer Atlas in die Spitzengruppe auf!

In diesem Jahr konnten 27 Köche auf ganzer Linie überzeugen und den Testern die Höchstbewertung von fünf Schlemmer Atlas-Kochlöffeln entlocken. Hinzuge- kommen sind die deutschen Spitzenköche Thomas Bühner vom Restaurant la vie in Osnabrück und Thomas Martin aus dem Jacobs Restaurant im Hamburger Louis C. Jacob. Aber auch hinter der Grenze hat sich einiges getan. So gesellt sich zu Sergio Herman wieder Jonnie Boer vom De Librije in Zwolle an die Spitze der niederländischen Gourmetküche. In die Ränge der Spitzenköche haben es auch die Österreicherin Johanna Maier, Restaurant Johanna Maier & Söhne im Hotel Hubertus in Filzmoos und der Schweizer Andreas Caminada aus dem Schloss Schauenstein in Fürstenau geschafft.

Ebenso hat es Veränderungen zum Vorjahr gegeben. Nicht mehr mit zu den Spitzenköchen des Jahres zählen 2013 Jörg Glauben vom Romantik Hotel Landschloss Fasanerie aus Zweibrücken wegen Geschäftsaufgabe sowie der Schweizer Koch Philippe Rochat, Hôtel de Ville in Crissier.

Die Ehrungen der Spitzenköche des Jahres erfolgen traditionell im Rahmen der „Busche Gala“. In diesem Jahr werden die Preise am 29. Oktober 2012 im Hotel Adlon Kempinski Berlin überreicht.

Die Auszeichnung „Spitzenkoch des Jahres 2013“ erhalten:

Spitzenköche aus Deutschland
• Christian Bau: Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl
• Jean-Claude Bourgueil: Im Schiffchen, Düsseldorf
• Thomas Bühner: la vie, Osnabrück (neu)
• Bernhard Diers: Schlossgarten Gourmetrestaurant Bernhard Diers, Stuttgart
• Sven Elverfeld: The Ritz-Carlton, Wolfsburg – Aqua, Wolfsburg
• Klaus Erfort: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
• Hans Haas: Tantris, München
• Karlheinz Hauser: Süllberg Karlheinz Hauser – Seven Seas, Hamburg
• Nils Henkel: Gourmetrestaurant Lerbach, Bergisch Gladbach
• Christian Jürgens: Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern
• Alfred Klink: Colombi – Restaurant Zirbelstube, Freiburg
• Claus-Peter Lumpp: Restaurant Bareiss, Baiersbronn
• Thomas Martin: Louis C. Jacob – Jacobs Restaurant, Hamburg (neu)
• Jörg Müller: Gourmetrestaurant Jörg Müller, Sylt
• Helmut Thieltges: Waldhotel Sonnora, Dreis
• Heinz Winkler: Residenz Heinz Winkler, Aschau
• Joachim Wissler: Grandhotel Schloss Bensberg – Vendôme, Bergisch Gladbach
• Harald Wohlfahrt: Traube Tonbach – Schwarzwaldstube, Baiersbronn

Spitzenköche aus Österreich
• Walter Eselböck: Restaurant Taubenkobel, Schützen am Gebirge
• Johanna Maier: Hubertus – Restaurant Johanna Maier & Söhne, Filzmoos (neu)
• Karl Obauer, Rudolf Obauer: Obauer, Werfen
• Heinz Reitbauer: Steirereck im Stadtpark, Wien
• Lisl Wagner-Bacher: Landhaus Bacher, Mautern an der Donau

Spitzenköche aus den Niederlanden
• Jonnie Boer: De Librije, Zwolle (neu)
• Sergio Herman: Oud Sluis, Sluis

Spitzenköche aus der Schweiz
• Andreas Caminada: Schauenstein – Schloss Restaurant, Fürstenau (neu)

Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie unter www.schlemmer-atlas.de/awards

Der Schlemmer Atlas erscheint seit 39 Jahren in Kooperation mit Aral.
www.busche.de – Alles über den Schlemmer Atlas 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343413/Schlemmer-Atlas-2013/

Sie können jetzt den Schlemmer Atlas vorbestellen und bekommen ihn bei Erscheinen portofrei geliefert: ISBN 978-3-89764-348-2

Gourmet Report gratuliert allen Gewinnern und freut sich besonders, dass dieses JAhr so viele unserer Freunde ausgezeichnet wurden.

Christian Hümbs

 

„Es gibt keine Grenzen!“
Christian Hümbs
Chefpatissier
Grand SPA Resort A-ROSA Sylt
Listlandstraße 11
25992 List

http://www.a-rosa.de/

Name:
Hümbs
Vorname:
Christian
Geburtstag:
22.10.1981
Geburtsort:
Oberhausen
Wohnort:
Sylt

Stationen

Grand SPA Resort A-ROSA Sylt

Restaurant „Aqua“, Wolfsburg
Hotel Louis C. Jacob, Hamburg
Johann Lafers Stromburg, Stromberg
Best Western Parkhotel, Oberhausen
Cafe Bauer, Oberhausen

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Jemand der bewusst auf die Küche eingeht und einen Geschmack für gute Produkte hat. Es darf nicht die Devise im Vordergrund stehen „was teuer ist ,muss gut sein“!
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Sergio Herman
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit meiner Frau ins Alinea zu Grant Achatz.
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Loup de mer – scharf angebraten mit Knoblauchpüree und Beurre blanc.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Ehrgeiz
  6. Ihr Motto?
    „Es gibt keine Grenzen!“
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Pizza – mit Thunfisch, Zwiebeln, doppelt Käse und Sardellen.
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Austern
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Spinat
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Döner
  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Oliver Edelmann
  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Matjes von Gosch
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Kupferkanne
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Sergio Herman – Oud Sluis.
  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Sven Elverfeld
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    So wie Sebastian Zier!
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Er muss die komplette Mannschaft binden können. Für die Stimmung und den Zusammenhalt der wichtigste Mann.
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Verschlafen
  19. Ihr größter Fehler?
    Eine gewisse „Blindheit“ in Bezug auf meine Mitarbeiter. Ich verlange meinen Leuten sehr viel ab. Ohne meine Mannschaft kann ich aber meinem Traum nicht leben.
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Sie sind für die Balance in einem Küchenteam sehr wichtig. Diese Erfahrung habe ich schon vor ein paar Jahren machen dürfen.
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Australien
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Japan
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Hohes C – Multivitamin.
  24. Ihr Lieblingswein?
    Süßweine von Frey.
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    In der Küche am Pass!
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Fussball spielen.
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Möglichst jede freie Minute mit meiner Frau zu verbringen.
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    SERGIOLOGY von Sergio Herman.
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Ca. 35
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Braveheart
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Das Verständnis für meine Arbeitszeiten und generell für meine Arbeit!
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Mein Team jeden Tag wieder neu motivieren, damit immer gute Laune ist, auch im größten Stress.
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Das war bei Johann Lafer. Ich war schon 1,5 Jahre dort als Chefpatissier. Wir hatten eine Veranstaltung für 80 Personen. Es gab Passionsfruchtmousse im Bitterschokoladennetz. Die Törtchen wurden aus dem Ring gezogen und gingen dann raus an die Gäste. Leider wurde vergessen, die Folie, die um die Törtchen gewickelt war, zu entfernen, Alle Törtchen kamen zurück – was für ein Drama!!
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    U2

Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de/