Autobahnmaut in Österreich und der Schweiz

Vignetten für 2008 gelten bereits ab 1. Dezember – Schweiz senkt Autobahngebühr

Autobahnvignetten für das Jahr 2008 können in Österreich und der Schweiz bereits ab Samstag, 1. Dezember 2007, benutzt werden. Die neuen Jahresvignetten – in Österreich auch Pickerl genannt – sind laut ADAC in beiden Ländern 14 Monate lang gültig, also bis zum 31. Januar 2009.

In Österreich haben sich die Preise für die Pickerl erhöht: Hier kostet die Jahresvignette für Pkw neuerdings 73,80 Euro, die Zwei-Monats-Vignette 22,20 Euro und die Zehn-Tages-Vignette 7,70 Euro. Motorradfahrer zahlen mit 29,50 Euro für das Jahrespickerl deutlich weniger als Autofahrer. Die Zwei-Monats-Vignette kostet 11,10 Euro, für die Zehn-Tages-Vignette werden 4,40 Euro berechnet. In der Schweiz ist die Jahresvignette mit 25 Euro hingegen günstiger geworden.

Die Mautpflicht gilt ab der Staatsgrenze für alle Autobahnen und Schnellstraßen. Der ADAC weist besonders auf die ordnungsgemäße Anbringung der Vignette hin. Diese ist innen direkt an der Windschutzscheibe am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel anzukleben. Bei Verstoß wird in Österreich eine Ersatzmaut von 120 Euro in Rechnung gestellt. Wer nicht zahlt, riskiert eine Geldbuße von mindestens 300 Euro bis höchstens 3 000 Euro. In der Schweiz zahlen Autofahrer ohne gültige Vignette 65 Euro Buße zuzüglich zur Kaufgebühr.

Die Österreich- und Schweiz-Vignetten sind bei allen ADAC-Geschäftsstellen, ADAC-Vertretungen sowie unter www.adac.de/shop erhältlich.

Knochen-Hormon reguliert Blutzucker

Wissenschaftler staunen über bisher unentdeckte Funktion der Knochen

Ein Knochen-Hormon ist beteiligt an der
Regulation des Zucker- und Fettstoffwechsels. „Die Entdeckung ändert
unser Bild von der Funktion des Skeletts völlig“, zitiert die
„Apotheken Umschau“ Professor Gerard Karsenty vom Columbia
University Medical Center in New York.

Das Hormon Osteocalcin war
bisher für seine Funktion in der Knochenbildung bekannt. Jetzt
konnten Karsenty und seine Kollegen im Tierversuch nachweisen, dass
eine erhöhte Aktivität von Osteocalcin das Risiko senkt, an
Typ-II-Diabetes zu erkranken.

Mittagsschlaf ist gesund

Eine große Studie hat die heilsame Wirkung der Siesta wissenschaftlich belegt: Sie senkt das Risiko eines
Herzinfarkts um bis zu 37 Prozent.

Wie das Magazin GEO in seiner
April-Ausgabe berichtet, hat der Arzt Dimitrios Trichopoulos von der
Harvard School of Public Health den Lebenslauf von über 23.000
griechischen Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 86 seit 1994
für durchschnittlich sechs Jahre verfolgt. Unter den 85 Männern und
48 Frauen, die im Laufe der Studie ein Herzleiden entwickelten und
daran starben, waren vergleichsweise wenige, die Zeit ihres Lebens
dem Mittagsschlaf gefrönt hatten.

Laut Trichopoulos bewirkt bereits
ein 30-minütiges Schläfchen an drei Tagen in der Woche wahre Wunder.
In den USA findet die Mittagsruhe derzeit immer mehr Anhänger – in
„Metronap“-Räumen am Arbeitsplatz. Denn angeblich stärkt die Siesta
auch die Produktivkraft.

Das aktuelle GEO ist ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich
und kostet 6,- Euro.

Für 19 Euro mit der Bahn zum Abflughafen

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Länger leben durch Karotten

Der sekundäre Pflanzenstoff Carotin, reichlich
in Karotten enthalten, senkt die Sterblichkeit bei Senioren, fasst heute
Diplom Oecotrophologin Katrin Raschke von der Gesellschaft für
Ernährungsmedizin und Diätetik aus Aachen das Ergebnis einer aktuellen
europäischen Studie zusammen. Im Rahmen der SENECA-Studie zur Ernährung
europäischer Senioren ermittelten Wissenschaftler aus den Niederlanden, der
Schweiz und Frankreich bei 1.168 Senioren im Alter zwischen 70 und 75 Jahren
die Plasmakonzentrationen an a- und ß-Carotin. Nach zehn Jahren bewerteten
sie den Zusammenhang zwischen aufgetretenen Todesfällen und den früheren
Carotin-Konzentrationen im Blutplasma. Für Personen mit einem hohen
Carotin-Status ergab sich eine geringere Gesamtmortalität sowie ein
geringeres Sterberisiko durch Krebsleiden. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
ließ sich ebenfalls ein positiver Zusammenhang feststellen, allerdings
beschränkt auf schlanke Menschen mit einem Body-Mass-Index von unter 25. Um
ihre Ergebnisse weiter zu untermauern, führten die untersuchenden
Wissenschaftler um Brian Buijsse eine übergeordnete Auswertung mit vier
weiteren Studien durch. In diese Meta-Analyse flossen Daten von insgesamt
4.417 Personen im Alter über 60 Jahren ein. Die Forscher teilten die
Testpersonen nach ihrem Plasma-Carotingehalt in vier Gruppen ein. Die Gruppe
mit den höchsten Werten hatte im Vergleich zur Gruppe mit den niedrigsten
Werten ein um den Faktor 0,72 verringertes Sterberisiko. Die sekundären
Pflanzenstoffe a- und ß-Carotin bilden die Vorstufe von Vitamin A und sind
wirksame Fänger freier Radikale, die am Fortschreiten des Alterungsprozesses
und der Entstehung von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt
sind. Daher könnten Menschen mit mehr Radikalfängern im Blut ein geringeres
Risiko dieser chronischen Erkrankungen aufweisen, interpretiert Katrin
Raschke die Studienergebnisse. Demzufolge sollten nicht nur Senioren auf
eine ausgewogene Kost mit reichlich carotinreichen gelben und grünen Obst-
und Gemüsesorten achten. Spitzenreiter unter den Carotinlieferanten ist die
Karotte, aber auch Kürbis, Grünkohl, Spinat und Aprikosen sind gute Quellen.

Eine Tabelle mit dem alpha- und beta-Carotingehalt einzelner unerhitzter
Gemüsesorten und Obst kann unter www.ernaehrungsmed.de eingesehen werden.

Viel Obst schützt vor Diabetes

Weniger Fleisch, weißes Brot und Bier verstärken den Effekt

Wer viel frisches Obst isst, vermindert
deutlich sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, berichtet das
Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Den besten Effekt erzielt, wer
gleichzeitig weniger Fleisch, weißes Brot und Hülsenfrüchte isst und
Bier und kalorienreiche Erfrischungsgetränke reduziert. Wer sich so
ernährt, senkt sein Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken um 70
Prozent. Diese Form der Zuckerkrankheit hängt stark vom
Ernährungsverhalten ab und ist die weitaus häufigste Variante des
Stoffwechselleidens.

Fisch schützt vor Darmkrebs

Europaweite Studie: Darmkrebsrisiko halbiert
Wer regelmäßig Fisch isst, kann sein Darmkrebsrisiko deutlich senken, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Bei einer europaweiten Vorsorgestudie kam heraus, dass auf Dauer eine tägliche Fischmahlzeit von 100 Gramm die Krebsgefahr um die Hälfte senkt. Nahezu umgekehrt verhält es sich beim Verzehr der regelmäßigen gleichen Menge Wurst: Das Risiko für Darmkrebs steigt um 70 Prozent.