Konfitüre

Die meisten Deutschen essen am liebsten selbst gemachte Konfitüre. Das hat eine Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts forsa gezeigt. Im März 2014 wurden mehr als 1.000 über 18-jährige zu ihren Vorlieben beim Frühstücksaufstrich und über 1.000 Haushaltsführende zu ihrem Einmach-Verhalten befragt. Der bzw. die Haushaltsführende ist die Person, die hauptsächlich für Einkauf und Haushalt zuständig ist.

Knapp 90 Prozent der Deutschen essen gerne Konfitüre. Die Lieblingssorte ist Erdbeere – vor allem bei jüngeren Menschen (36 %), gefolgt von Kirsche (10 %) und Himbeere (8 %). Fünf Prozent der Befragten mögen gerne Mehrfruchtkonfitüren wie Erdbeer-Rhabarber. Ihre Lieblingskonfitüre essen 72 Prozent der Befragten bevorzugt selbst gemacht, da sie ihrer Ansicht nach fruchtiger schmeckt (51 %) und die Inhaltsstoffe bekannt sind (35 %). Weitere Argumente für die Aufstriche aus der eigenen Küche sind, dass sie nicht so süß schmecken (14 %) und ohne Zusatzstoffe zubereitet werden (10 %). Nur jeder Vierte greift lieber zu Produkten aus dem Supermarkt, vor allem aus Gewohnheit (22 %) oder weil ihnen das Einmachen zu aufwändig ist (38 %). Rund 55 Prozent der Haushaltsführenden haben bereits Konfitüre selbst gemacht.

Vor allem bei Älteren ist die Zubereitung von Konfitüre weit verbreitet. Den meisten macht es einfach Spaß, während andere eine Familientradition weiterführen möchten. In Haushalten mit Kindern wird häufiger selbst Konfitüre eingemacht.

Jeder Zehnte würde gerne selbst Konfitüre herstellen, hat aber zu wenig Zeit oder nicht das nötige Wissen. Dabei ist Selbermachen nicht schwierig: Einfach Früchte kurz waschen, verlesen, falls nötig entsteinen und klein schneiden. Anschließend das Obst abwiegen und abhängig vom Rezept oder weiteren Zutaten unter Rühren zubereiten. Die Kochzeit unterscheidet sich je nach Gelierzuckersorte (steht auf der Verpackung). Die Gläser werden gut gereinigt, mit heißem Wasser nachgespült und zum Abfüllen auf ein feuchtes Tuch gestellt, damit sie nicht springen. Wenn man das Glas kurz auf den Kopf stellt, verteilen sich die Fruchtstücke.
Heike Kreutz, www.aid.de

Wie selbstgemachte Konfitüre ganz einfach gelingt, erfahren Sie unter:
www.aid.de/verbraucher/konservierungsverfahren_zuckern.php

Jetzt geht’s um die Wurst

Leicht und lecker selber herstellen

Fleischliebhaber aufgepasst! Der neue Ratgeber „100% Wurst –Die leckersten Rezepte zum Selbermachen und Genießen“ entführt Sie in die kulinarische Welt der Wurstherstellung. Der Metzger Wilhelm Blatzheim leitet mit leicht verständlichen Anleitungen und einer bestechend hochwertigen Wurstfotografie seine Leser durch die Kapitel. Mit seinen köstlichen Rezepten aus 50 Jahren Erfahrung erfreut der langjährige Foodhunter den Gaumen eines jeden Gourmets. Von deftigen Grillwürsten bis hin zu hauchfeinen Pasteten. Hier kommen bewusste Genießer auf ihre Kosten. Denn nur der Leser entscheidet, was am Ende in der Wurst steckt. Natürlich ist alles frei von Geschmacksverstärkern, Farb- und Konservierungsstoffen. Um das delikate Vergnügen noch zu steigern, rät der Traditions-Metzger Blatzheim zu gemeinsamen Wurst-Events. Zusammen mit der Familie oder Freunden die Schürzen umschnüren, die ausgewählten Zutaten zusammenmischen und in fröhlicher Runde üppig auftischen.

Das Buch „100% Wurst – Die leckersten Rezepte zum Selbermachen und Genießen“ ist aktuell im Draksal Fachverlag erschienen – dem Fachverlag für leicht verständliche Ratgeber.

Bestellick:ISBN-13: 9-78-386243-013-0

ARD-Buffet

Zuschauerfragen zum Thema: Wie erkenne ich Rheuma?
Experte: Dr. Armin Schnabel
Die Telefonnummer im Studio lautet: 01 80/ 2 29 12 15
Kochen: Wochenthema: Verpackte Köstlichkeiten
Vincent Klink bereitet heute zu: Hähnchenbrust in der Papilotte
Die gute Idee: Strandtasche zum Selbermachen mit Martina Lammel

KOCHKURSE BEI JÖRG SACKMANN

KOCHKURSE BEI JÖRG SACKMANN

In Baiersbronn lernen Gäste von einem der kreativsten Köche
Deutschlands – Sternekoch Jörg Sackmann führt in die Geheimnisse der feinen Küche ein

Baden-Württembergs Koch des Jahres in der Küche über die Schulter schauen: Ambitionierte Hobbyköche können in Baiersbronn bei einem der Besten in die Schule gehen. Sternekoch Jörg Sackmann hat in den letzten Jahren mit seiner Aromenküche und kreativen Ideen für Aufsehen gesorgt. Bei seinen Kochkursen führt er in seine Kunst ein:
Mit viel Witz und Freude am Kochen ermutigt er die Teilnehmer dazu, ihre Kochkenntnisse zu verfeinern. „Aromen liegen im Verborgenen – Mut zur Entdeckung“; lautet das Motto der Kurse, bei denen moderne Grundtechniken und professionelle Tipps am Beispiel von verschiedenen Gerichten demonstriert werden. Der Spaß am Selbermachen kommt dabei natürlich nicht zu kurz: Mit professioneller Ausrüstung und Tipps vom Meister kochen die Teilnehmer die Gerichte mit.

Dem Sternekoch in die Kochtöpfe schauen
Standesgemäß beginnt der Kochkurs bei einem Glas Champagner in der Küche, Jörg Sackmann demonstriert dann schrittweise und leicht nachvollziehbar, wie ein Gourmet-Menü entsteht. Anschließend ist Selbermachen angesagt: Die Hobbyköche sautieren, blanchieren und rösten und werden dabei mit Rat und Tat unterstützt. Nach dem ereignisreichen Tag in der Küche und anschließendem Erfahrungsaustausch mit dem Profi erwartet die Teilnehmer ein Vier-Gang-Überraschungsmenü im Hotel Sackmann. Der eintägige Kochkurs inklusive Rezeptmappe, Champagner und Vier-Gang-Überraschungsmenü findet einmal pro Monat statt und ist für 185 Euro buchbar. Die nächsten Termine sind der 13. Februar, 6. März, 24. April und der 15. Mai 2009, weitere Termine gibt es auf Anfrage.

Weitere Informationen bei der Baiersbronn Touristik unter Tel. 07442/84140 sowie beim Hotel Sackmann unter www.hotel-sackmann.de

Test Nudelmaschinen

Nudeln kochen kann fast jeder, aber Nudeln selber machen, das ist schon eine Kunst für sich. Produktschreck Anna Husen testet drei verschiedene Nudelmaschinen und zeigt, wie einfach und wie schwer Nudeln-Selbermachen sein kann …

Kabel1, Montag, 11.02., 17:15 – 18:15 Uhr: Abenteuer Leben – täglich Wissen – Produktschreck: Nudelmaschinen

Gastro Vision Business Forum Hamburg 2007

Frische und Selbermachen gehört in der Top-Gastronomie zum Selbstverständnis. Dass sich diese Qualitätsstrategie auch in der Systemgastronomie umsetzen lässt, ist dagegen relativ neu. Wie funktionieren solche Konzepte – und wie beeinflussen sie den Markt? Welche Rolle spielt Convenience in Zukunft? Auf dem 3. Gastro Vision Business Forum stellten F&B-Manager, Vertriebschefs und Sterneköche ihre Erfolgsgeschichten vor und diskutierten im Spannungsfeld von „Make or Buy“ mit einem fachkundigen Publikum.

Mehr als 100 interessierte Gäste waren der Einladung zum Gastro Vision Business Forum am Montag, den 12. März gefolgt. Mit Spannung wurde die Diskussion der Talkgäste zu den großen Trends „Make or Buy“ erwartet. Auf dem Podium saßen die Sterneköche Karlheinz Hauser, Geschäftsführender Gesellschafter der KHH Süllberg Betriebsgesellschaft, Hamburg und Gunnar Hinz, Inhaber und Chefkoch im Restaurant Das Kleine Rote, Hamburg sowie Oliver Altherr, CEO Marché International, Adliswil (Schweiz), Christoph Lueg, Direktor Délégué Mercure Hotels Hamburg und Bremen sowie Udo Walter, Inhaber der Patisserie Walter GmbH, Kleinheubach. Michael Moritz, Mitglied des Gastro Vision Teams und Chef der Frankfurter Agentur MORITZ Communications moderierte durch die Veranstaltung.

Systemgastronomie auf Erfolgskurs

Die Positionen waren schnell abgesteckt: Spitzenkoch Karlheinz Hauser und sein Kollege Gunnar Hinz stehen als Top-Gastronomen kompromisslos für Frische und Selbermachen. Hauser auch deshalb, weil er bei allem „wissen will, wie es schmeckt“, Hinz, weil er sich mit seiner Philosophie den Gästen bis ins Detail verpflichtet fühlt. Mit Oliver Altherr, CEO von Marché International hatte das Gastro Vision Business Forum einen gefragten Manager der Branche auf dem Podium. Altherr hat das Sorgenkind Verkehrsgastronomie mit einem „radikalen Frischekonzept“ in den vergangenen vier Jahren in ein Vorzeigeprojekt verwandelt. Die Säulen des Marché Konzepts: Zubereitung vor den Augen des Gastes mit frischen, regionalen Zutaten und Entwicklung regionaler Rezepturen. Dabei konzentriere man sich auf Kernkompetenzen. So gibt es statt acht Pastasorten beispielsweise nur vier. Die sind aber frisch und selbst gemacht. Letzter Coup: Weil man mit dem üblichen Aufbackbrot nicht zufrieden war, entwickelte man die Naturbäckerei. Die Mitarbeiter bereiten Brot und Brötchen von A bis Z selbst frisch zu. Die Rezepturen für die Marché-Gerichte werden dabei dezentral an verschiedenen Marché-Standorten von den Mitarbeitern selbst entwickelt. Diese Entscheidung hat sich durchweg positiv auf das Firmenklima ausgewirkt. So würden die Mitarbeiter in Prozesse eingebunden, motiviert und ihnen Ängste vor Neuerungen genommen.
Dass sich mit dieser aufwändigen Selbermachen-Strategie Geld verdienen lässt, zeigte sich schon im ersten Jahr. Die Marché-Gruppe schrieb nach verlustreichen Jahren erstmals wieder schwarze Zahlen. Der Wandel von der konventionellen Systemgastronomie zum radikalen Frischekonzept ging dabei schrittweise voran. Bevorratete man früher beispielsweise den überschüssigen, frisch gepressten Orangensaft über den Tag, kommt er heute schon nach wenigen Stunden Standzeit aus der Theke, um bei Bedarf wieder frischen zu pressen. Die Gäste honorieren offensichtlich die Frische und Transparenz. So konnte der Umsatz allein beim Orangensaft um 17 Prozent gesteigert werden. „Den meisten Saft-Umsatz machen wir, wenn die Maschine läuft. Der Gast verbindet das mit Frische. Er hört das Geräusch und sieht wie der Saft aus der Maschine kommt.“ Mit einem ähnlichen Front-Cooking-Erlebnis ist beispielsweise auch die Vapiano-Kette sehr erfolgreich am Markt.

3- 4 Sterne-Hotelgastronomie kann auf Convenience nicht verzichten

Anders stellt sich die Situation in der 3- bis 4-Sterne Gastronomie dar. Zwar bestätigte auch Christoph Lueg, Direktor Délégué Mercure Hotels Hamburg und Bremen einen Trend zu mehr Qualitätsbewusstsein der Gäste und zum Selbermachen, aber „die Hotellerie kann auf Zukauf nicht verzichten“. Ein Hotel-Küchenchef könne mit seinen begrenzten Kapazitäten und vor dem Hintergrund einer vernünftigen Kalkulation nicht alles selbst herstellen. Zudem müsse die Hotelgastronomie flexibel sein. Ein Gast, der um ein Uhr nachts anreist soll auch noch etwas zu essen bekommen können. Ein weiteres Argument für Convenience: Die Produkte geben dem Küchenchef den Freiraum, um sich auf gute à la Carte-Gerichte konzentrieren zu können. Hier gäbe es auf jeden Fall einen deutlichen Trend zum Selbermachen mit frischen Produkten. Ganz wichtig bei Convenience sei die Auswahl. „Wir legen Wert auf Qualität, das müssen gute Produkte sein. Hier ist der Küchenchef gefragt, er muss eine gute Auswahl treffen, sich einen Überblick verschaffen und weiterbilden.“

Convenience auf Top-Niveau

Jedoch gibt es bislang noch einen deutlichen Bedarf an hochwertiger Convenience, so ein überraschendes Ergebnis dieser Diskussion. Premium-Convenience kann die Qualitätsstrategie in der Top-Gastronomie ergänzen und sogar bereichern, führte Udo Walter von der Patisserie Walter aus. Der gelernte Koch und Betriebswirt leitet das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Uwe Walter, einem Patissier. Die beiden produzieren mit rund 50 Mitarbeitern, davon 25 gelernte Konditoren, nach Industriestandard Patisserie-Produkte in gleich bleibend hoher Qualität. Das Credo: Frische Zutaten, Verzicht auf Fertigprodukte, Aroma- und Geschmacksstoffe und handwerkliche Herstellung, wo immer sie für die Qualität entscheidend ist. Die Spitzengastronomie weiß das exklusive Angebot zu schätzen, „wir beliefern Top-Adressen, die ganz offen zu unseren Produkten stehen“, sagt Udo Walter. Damit schließt er eine Lücke, denn gute Patissiers sind in Deutschland rar. Mit seinem neuen Konzept – Patisserie-Live – greift Walter jetzt den Trend Front-Cooking auf. Auf Wunsch kommen die Profi-Patis aus dem Hause Walter mit ihrem Equipment zum Kunden und fertigen am Buffet live. Ähnlich wie beim Marché Konzept erlebt der Gast dabei Essen mit allen Sinnen.

Fazit: Selbermachen ist ein Trend

Nach rund zwei Stunden anregendem Talk kristallisierte sich ein Ergebnis heraus. „Selbermachen ist ein klarer Trend. Das Qualitätsdenken kehrt zurück und das Top-Segment wird davon besonders profitieren. Der Anteil an Selbstgemachtem in der Gastronomie nimmt zu, diese Qualitäts-Strategie wird in den kommenden Jahren sehr erfolgreich sein“, resümierte Moderator Michael Moritz. Allerdings, so ein anderes Ergebnis des Talks, fehle es teilweise an fachlich versiertem Küchennachwuchs. Deshalb müsse die Branche besonderen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung legen. Neben dem Trend zum Selbstmachen gäbe es aber auch für qualitativ gute Convenience einen Wachstumsmarkt. „Convenience wird dort gebraucht, wo die eigene Küche nicht genügend Kapazitäten hat oder es an Spezialisten, etwa Patissiers, fehlt“, fasste Moritz zusammen. Allerdings vermissen anspruchsvolle Gastronomen Convenience auf höchstem Niveau. Hier sieht Kommunikationsexperte Moritz viele Chancen und Möglichkeiten für innovative Produktentwicklungen.

Rezept: Jordanische Gewürzmischung zum Selbermachen

Jordanische Gewürzmischung zum Selbermachen:

Zutaten:
2 EL getrockneter Basilikum ,
3 EL Thymian ,
2 EL Bohnenkraut ,
3 EL Majoran ,
1-2 EL Sumach ,
6-8 EL Sesamsaat ,
1 TL Salz ,
1-2 EL getrocknete Limettenschal

Sumach und Limettenschalen in einem Mörser fein zerreiben. Restlichen Zutaten zugeben und gut vermengen. In einem verschließbaren Glas an einem dunklen Ort aufbewahrt, ist die Gewürzmischung ca. 4 Monate haltbar und passt am bestens zu gegrilltem Lammfleisch, Kalbfleisch, Fisch, Salate und Brot.
Guten Appetit!

Öko-Test-Ratgeber Bauen, Wohnen & Renovieren

Selbermachen ist die beste Möglichkeit, beim Bauen und Renovieren Geld zu
sparen. Deshalb widmet sich der neue ÖKO-TEST- Ratgeber Bauen, Wohnen &
Renovieren einmal ganz ausführlich allen Arbeiten, die man ohne Handwerker
erledigen kann:
Vom einfachen Tapezieren und Streichen bis hin zur
Dachdämmung, die allerdings nur versierte Heimwerker in Angriff nehmen
sollten. Denn die Schäden, die man durch Fehler anrichten kann, sind
weitaus größer, als die mögliche Ersparnis durch Eigenleistungen.

Der
aktuelle ÖKO-TEST- Ratgeber Bauen, Wohnen & Renovieren erscheint am 11.
September 2006, er kostet 7,50 Euro.

Schritt für Schritt wird erklärt, wie man etwa Dielen aufarbeitet,
Fertigparkett verlegt, Silikonfugen ausbessert, Trockenbauwände errichtet
oder sogar eine Küche selbst baut. Zu den einfachen, und auch für den
Laien verständlichen Beschreibungen gibt es jede Menge zusätzlichen
Service,
zum Beispiel Einkaufslisten oder Materialbeschreibungen, damit man im
Baumarkt nicht auf dem Trockenen steht.

Neben den Anleitungen zum Selbermachen beschäftigt sich der Ratgeber –
aktuell zur bevorstehenden Heizsaison – mit dem Thema Heizen und Energie.
Außerdem werden ungewöhnliche Häuser vorgestellt und interessante
Möglichkeiten der Badgestaltung. Schließlich runden ein Kapitel über
Elektrowerkzeuge und Schimmel diesen informativen Ratgeber ab.