Gault Millau 2017 – Sachsen

Wie zuvor in Berlin bietet der zu Jahresbeginn 2016 umgezogene Philipp Liebisch auch im „Juwel“ in Schirgiswalde-Kirschau „eine ausgefeilte, geschmacksstarke Küche“ lobt die französische Gourmetbibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017. Der „Aromenkünstler lässt es in dem Luxusrestaurant mit kostspieligen Accessoires nicht an Edelviktualien fehlen. Sehr schön präsentiert bietet er getauchte Jakobsmuschel, ringförmig gefächert als Carpaccio angerichtet, farbenfroh mit Wildkräutern und -blüten bestreut und in einem erfrischend fruchtigen Ahorn-Limettensud von leichter Süße oder den gebratenen Stör mit Osietra-Kaviar, Salzbirne und Bauchspeck“. Dafür erhält er im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, weiterhin 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „hohe Kochkunst und Kreativität”.

Dieselbe Note erreicht erstmals Marcel Kube vom „Atelier Sanssouci“ in Radebeul. „Er lässt dem Gast die Wahl, ob er das Menü im Stil klassischer Landhausküche oder in modern-kreativer Ausrichtung zubereitet haben möchte. In der Landhaus-Version bekommt man den Wolfsbarsch  gebraten mit geschmorten und durch Basilikum und Safranschaum dezent bereicherten Ochsen- und Flaschentomaten, in der Alternative als sanft gar gezogene Würfel in würziger Tomatencreme mit kleinen Tomaten-Gel-Würfeln von toller Aromentiefe und gepufftem Safranknusper.“

Sachsens beste Köche
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen verteidigt souverän und unangefochten Peter Maria Schnurr vom Leipziger Restaurant „Falco“: „Die Gerichte des Temperamentsbündels, das kräftige Aromen, überraschende Kombinationen und ausgefeilte Tellerarrangements liebt, sind kraftvoll und laut, bleiben aber stets im Rahmen des Harmonischen. Butterzart geschmorten Schweinebauch, der als dünne Scheibe auf dem Teller liegt, und mit roher Jacobsmuschel belegt ist, die für einen schönen Schmelz sorgt, aromatisiert Schnurr mit Kokosspänen, rohem Rotkohl, feinen Apfelwürfelchen, knuspriger Schwarte, gehackten Pistazien, Sauerklee und Pistazienöl. Die reinste mediterrane Aromenbombe ist der auf der Haut gebratene Knurrhahn, der mit einem Püree aus gegrillter Pimiento, Palourdemuscheln, einer mit Tomatenkernöl aufgeschlagenen Mayonnaise und Essigbutter serviert wird – alles höchst subtil austariert.“

Für solche Gerichte erhält Schnurr wieder 19 Punkte und kommt damit in den Rang der „weltbesten Restaurants”.

Platz 2 teilen sich wie im Vorjahr mit jeweils 17 Punkten für ihre inspirierten Gerichte
Benjamin Unger vom „St. Andreas“ in Aue dank „seiner für die Region außergewöhnlichen Aromenküche. Saucen, Gelees, Schäume und Gemüse-Mosaike lassen die Teller als Kunstwerke erscheinen. Taube gurrt mal als Filet mit Sternanis und Trockenaprikose, mal seziert in Brust, Schenkel und Leber mit Artischocken und anderem Gemüse“);
Benjamin Biedlingmaier vom „Caroussel“ in Dresden, der „dem Luxus der Großen Küche ohne preistreibende Edelprodukte huldigt. Der Rücken und das in seinem Fett confierte Filet vom Lamm kommen mit Miniauberginen in ihrer Creme, die apart mit Miso abgeschmeckt ist, und als Marmelade, die mit frischer Kamille parfümiert ist, sowie mit Bohnen, die als Spaghetti geschnitten sind, und Bohnensud mit dem feinen Säure-Touch eines Schafsmolkeschaums“;
Marcus Langer vom „Bean & Beluga“ in Dresden, dessen „Tellerarrangements allesamt Augenweiden sind und selbst kleine Applikationen großen Geschmack haben. Die zarte Königskrabbe ruht auf Erbsensprossen, Erbsencouscous und einer Mousse von rohen Erbsen; dazu gibt‘s einen knusprigen kleinen Krabbenburger auf getrockneten Erbsen in Holunderblüten-Kapernvinaigrette“;
Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig, der „als bildschöne Bescherung einen bunten Teller mit gemüsereichen Ravioli (geröstete Artischocke, grüner Spargel, gebackene Petersilie) in der dekorativen Pracht von Trüffeln, gebackenem Eigelb, Kräuterbläschen und Lärchensorbet bot“.

Dem Quartett folgt mit 16 Punkten, gemeinsam mit Liebisch und Kube, André Oelsner vom „Heine“ in Leipzig, bei dem es „rosa gebratenen Kalbstafelspitz überraschend fruchtig, aber angenehm mit Himbeeren und Apfelperlen sowie Zitronen-Sauerrahm-Krapfen und Roter Bete gab“.

15 Punkte erreichen wieder Stephan Mießner vom  „Elements“ in Dresden dank „stets ideenreicher Küche wie Sashimi vom Kaiserschnapper mit Fencheljoghurt und süß-sauer eingelegtem Fenchelsamen“ und Olav Seidel vom „Gasthof Bärwalde” in Radeburg bei Dresden, „in dessen unscheinbarem Gasthof Gerichte voller Wohlgeschmack und Saucen zum Niederknien verblüffen”.

Besondere Ehre für Stefan Hermann
Der gebürtige Schwabe Hermann, schon seit 20 Jahren in Dresden und mit seinem „Bean & Beluga“ bekanntgeworden, wird zum „Gastronom des Jahres“ gekürt, weil er „mit besonnener Kreativität und unternehmerischem Mut in und um Dresden ein Gastro-Imperium mit mittlerweile sechs Outlets aufbaute – vom Gourmetrestaurant bis zum Boutiquehotel“ (der Villa Sorgenfrei in Radebeul).
Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 32 Restaurants in Sachsen. 23 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen
19 Punkte
Falco in Leipzig
17 Punkte
St. Andreas in Aue
Bean & Beluga und Caroussel in Dresden
Stadtpfeiffer in Leipzig
16 Punkte
Heine in Leipzig
**Atelier Sanssouci in Radebeul
*Juwel in Schirgiswalde-Kirschau
15 Punkte
Elements in Dresden
Gasthof Bärwalde in Radeburg bei Dresden
14 Punkte
Villa Esche in Chemnitz
Feengarten in Hartenstein
**Campus, Die Brennerei und Stelzenhaus in Leipzig
Schillerstuben in Schkeuditz

*Newcomer  **Aufsteiger  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Gault Millau Sachsen 2013

Mit seinen „verblüffenden, fast immer komplizierten, aber auch sinnenfrohen Kompositionen“ kocht sich der 43jährigen Peter Maria Schnurr vom Restaurant „Falco“ in Leipzig nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die kulinarische Spitze der Bundesrepublik. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 preisen ihn die Tester: „Er arbeitet auf seine ganz wundervolle Weise wie ein Besessener daran, seine Gäste zu überraschen. Dank seines Ideenreichtums wechseln Aromenwelten und Texturen, Formen und Farben unablässig, immerzu nimmt einen etwas gefangen.“

Für Gerichte wie „geräucherten Saibling mit Kalbsschwanzgelee, Asia- Mayonnaise und Schweineschwarte à la Popcorn oder Täubchen in Nektarinen- Fluid mit Senfkohl, der in Apfelmost und grünem Curry gegart wurde,“ bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note als Schnurr haben nur 13 Köche in Deutschland.

17 Punkte erkocht sich erstmals Benjamin Unger vom „St. Andreas“ in Aue. Er beeindruckte „als Feinzeichner der Aromaküche und kombiniert Hummer behutsam mit Guave, Papayasalsa und Vanille oder Salzwiesenlamm kräftig mit Pfifferlingen und Aprikose“.

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreichen mit „herausragenden Gerichten“ André Tienelt vom „Sendig“ in Bad Schandau („saftig gebratenes Maishähnchen mit Polentaschnitte, honiggesüßten Silberzwiebeln und Petersilien-Bisquit“) und Till Weiß vom „Villers“ in Leipzig („frisch geräucherter Waller mit Gurkengelee, Dillpesto und einem Ofenkartöffelchen, das mit dezenter Speckcreme gefüllt ist“).

Auf 15 Punkte verbessert sich André Oelsner im Leipziger „Heine“ durch „Gerichte seiner saisonal geprägten Aromenküche wie Entrecôte mit Sellerie- Mangold-Cannelloni und Rote Bete-Mousseline“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen teilen sich nun Aufsteiger Schnurr und Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden, der seine 18 Punkte des Vorjahrs „souverän verteidigte und klassische Produkte in modischer Präsentation glänzen lässt. Bestes Beispiel sind gleich zum Auftakt gerollte Gillardeau-Austern, gefüllt mit einer Austernmousse, für die die Austernbärte mit Wasser und Sahne vermischt und aufgekocht werden. Dazu sind Kaviar, kleine Kugeln aus weißer Schokolade und Basilikumgeleewürfel dekoriert – klingt befremdlich, schmeckt aber köstlich. Sogar der hauchdünne, gebratene Speck, der sich wie ein Sonnensegel darüber wölbt, stärkt den Spannungsbogen. Dem Zeitgeist huldigt hierzulande selten so perfekt gebratenes Karree vom Iberico- Schwein mit Zwiebelpüree, Kirschen und einem knusprigen (zunächst gekochten, dann getrockneten und schließlich gerösteten) Mix aus Beluga- Linsen, schwarzem und weißem Reis sowie Haferflocken.

Den beiden sächsischen Kochkönigen folgen mit je 17 Punkten neben Unger zwei weitere Kronprinzen: Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig. Bei Hermann steckt „hinter der knapp gefassten Ankündigung geschmacklich voll überzeugender Gerichte wie ‚Wilder Steinbutt, Sieglinde, Barbarakraut‘ eine fantasievolle Kreation von großer Aromenvielfalt und Harmonie: Zum bretonischen Butt gesellen sich Tapioka und Schwamm von der Brunnenkresse und ein Löffel Apfel-Selleriesalat sowie Schaum von der Sieglinde-Kartoffel, in den er einen Fischfond mit Kräutern und Tomaten mischt, der mit Kalbsfußjus abgelöscht wird“. Schlegel „scheut keinen Aufwand, auf klassisch schöner Basis mit wohlüberlegten Kreationen und stimmiger Aromenfülle zu begeistern. Schlicht klingende Gerichte wie das Arrangement von butterzartem Stubenküken, gebackenen Hahnenkämmen und vollfleischigen Flusskrebsen in einer leichten Velouté mit dreierlei bissfesten Spargeln und Pastatäschchen bieten eine ganz unerwartete Aromenvielfalt.“

Dass in Sachsen nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Antje Kirsch aus dem „Caroussel“ in Dresden als „Oberkellner des Jahres“. Aus der Laudatio: „Herzlich und detailbewusst gibt sie jedem Gast das Gefühl, willkommen und geschätzt zu sein. Diesen Charme und hohe Professionalität vermittelt sie sehr erfolgreich dem Nachwuchs.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 30 Restaurants in Sachsen. 23 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau im Freistaat fünf langweilig gewordene Restaurants ab und bewertet vier höher. sechs Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen

18 Punkte
Caroussel in Dresden Falco* in Leipzig

17 Punkte
St. Andreas in Aue*
Bean & Beluga in Dresden Stadtpfeiffer in Leipzig

16 Punkte
Villers* in Leipzig Sendig* in Bad Schandau

15 Punkte
Heine* in Leipzig
Gasthof Bärwalde in Moritzburg Drei Schwäne in Zwickau

14 Punkte
Elements in Dresden
Feengarten in Hartenstein
Drogerie und Niemanns Tresor* in Leipzig Schillerstuben in Schkeuditz

Aufsteiger **Newcomer

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

PETER MARIA SCHNURR

Zurück aus der kreativen Sommerpause überrascht Sterne-Koch Peter Maria Schnurr, Patron und Chef im Gourmet-Restaurant FALCO im The Westin Leipzig nach seinem Kochbuch „cuisine passion légère©“, mit einem neuen Highlight für 2013: DER! Kalender – Kochkunst und bildende Kunst im Dialog.

Peter Maria Schnurr, der Sternekoch, und Ralf Müller, der Fotograf, begegnen sich auf Augenhöhe und treten in einen fruchtbaren Dialog. Ein Fest für die Sinne, das sich in 12 Bildern Monat für Monat aufs Neue begehen lässt. Peter Maria Schnurr, der sich mit seiner „cuisine passion légère©“ inzwischen weit über die Grenzen Leipzigs hinaus einen klangvollen Namen gemacht hat, bereitet Gerichte zu, die kunstvoll zu nennen, noch untertrieben erscheint. Dem steht der Fotograf in nichts nach. Er zieht alle Register der Inszenierung und zeigt somit außergewöhnliche völlig neue Bildkompositionen.
DER! Kalender spiegelt einen Dialog zwischen den angerichteten Speisen und den Kompositionen wider. Eine unterhaltsame Zwiesprache! Auch nach dem 12. Blatt hat sich der Betrachter noch nicht satt gesehen und ist überrascht, dass die Fortsetzung allenfalls von vorn beginnen kann. Was erzählen denn die in jeder Hinsicht bestechenden Kompositionen? Die Wahrheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters!

Ein hochwertiger Hingucker ist es allemal: Schnurr 2013. Und ein repräsentatives Geschenk sowieso.
Limitierte Auflage jeweils mit Rezeptbox / Einzelpreis 49,80 EUR / Preis bei Abnahme ab 25 Stück: 34,51 EUR inkl. individuellen Logoeindrucks auf der Titelseite
420 x 670 mm

DER! Kalender ist im Gourmet-Restaurant FALCO – gern mit persönlicher und individueller Widmung – sowie online unter www.rmfd.de erhältlich.

Peter Maria Schnurr

Der kulinarische Reiseführer Gusto 2012 zeichnet Peter Maria Schnurr, Patron und Chef im Gourmet-Restaurant FALCO im The Westin Leipzig, erstmals mit der Höchstbewertung von 10 Pfannen aus. Damit bildet er die Spitze der deutschen Top-Gastronomie.

Ein Jahr lang waren die Tester des neuen, aufstrebenden Restaurantführers wieder anonym in der ambitionierten deutschen Gastronomie unterwegs, um interessierten Gourmets und solchen, die es werden wollen, ein möglichst detailliertes und objektives Bild der Spitzengastronomie des Landes zu zeichnen. Erstes Resümee: Die Spitze der deutschen Top-Küchen wird immer breiter.
Der Restaurantführer Gusto weiß das qualitativ hochwertige Angebot und die ausgefallene, exklusive Küche von Schnurr zu schätzen: „Peter Maria Schnurr – den Einen kocht er zu exaltiert, den Anderen nicht elegant genug und wieder Andere verstehen in dem exponiert im 27. Stock des Westin-Hotels, weit über den Dächern von Leipzig gelegenen Restaurant sowieso nur Bahnhof. Manche halten Schnurr aber auch für einen der genialsten Köche in Deutschland — und da zählen wir uns eindeutig dazu, denn nur wenige hierzulande kochen so aussagekräftig, mutig, kreativ, paukenschlagartig, ausgewogen-plakativ, überraschend, spannungsgeladen wie er, ohne dabei die Harmonie der Aromen aus dem Auge zu verlieren.“

Das Gourmet-Restaurant FALCO befindet sich im 27. Stock des Westin Leipzig und zählt mit seinem einzigartigen Ausblick auf die Stadt zu den ersten Adressen für Gourmetliebhaber und Feinschmecker – auch außerhalb Leipzigs. Neben wechselnden tagesfrischen und saisonalen Köstlichkeiten, die Peter Maria Schnurr mit seinem Team zubereitet, bietet das FALCO mit circa 60 verschiedenen Käsesorten und etwa 1200 Weinen ein außergewöhnlich großes kulinarisches Angebot. 2-Sterne-Koch Peter Maria Schnurr gehört zur Avantgarde der deutschen Spitzenköche. Klassisch ausgebildet, verfolgt der Individualist konsequent seinen eigenen Weg. Mit leidenschaftlicher Kreativität und Experimentierlust sucht er nach dem neuen, überraschenden Geschmackserlebnis und lotet so die Grenzen der klassischen Haute Cuisine immer neu aus.

Mehr über Gusto Deutschland 2012: http://www.gourmet-report.de/artikel/340529/Kevin-Fehling.html

Port Culinaire No. TWENTY

Aus dem Inhalt:

Avantgarde Part Eleven / Der Alchemist – Jürgen Dollase über Jean-Georges Klein
Eine Idee trägt Früchte / Kakao gegen Armut. Mit Oliver Coppeneur in Nicaragua – Part II / Zu Gast beim Chocolate-Champ – Bernd Siefert
Falcon Crest – weder „Allerlei“ noch „Einerlei“ – Peter Maria Schnurr
Zucker – Part ONE / Ralf Bos
Echte Heimatliebe – A-Rosa in Tirol / Vom Küchenchef Andreas Senn und seinem etwas anderen Verständnis von heimischer Küche
Crossfade im Landhaus Bacher / Thomas Dorfer der neue Mann am Herd
Weinblätter / Auf der Suche nach Einheit und Einigkeit: Holger Birner / Das Logbuch des Piratenschiffs Port Culinaire – Eine Bootsfahrt durch die Weinberge des Languedoc
Seafood Frischeparadies Seafood Academy – Part IV: Sète am Mittelmeer
Der Keltenhof / Mit Baby und Micro auf dem Frischekurs
Tafelkünstler / Zu Gast bei Miele Tafelkünstlern – Cooking Concept
Sous-Vide / Kein Vakuum für Innovationen / Sven Elverfeld
CHEF-SACHE 2011 / Geballte Köchekompetenz auf der Bühne – Eier und Joints für das Publikum

Mit Beiträgen von:
Thomas Ruhl, Jürgen Dollase, Evert Kornmayer, Ralf Bos, Jasmin Oberdorfer, Katrin Roland und Hanjo Wimmeroth
Rezepte von:
Christian Bau, Thomas Dorfer, Sven Elverfeld, Jean-Georges Klein, Marcus Schneider, Peter Maria Schnurr, Andreas Senn und Bernd Siefert.

4. Ausgabe 2011, 156 Seiten, 24 x 28 cm, 19,90 Euro, Bestellink: 978-3-942051-28-6 (portofrei), Edition Port Culinaire

PETER MARIA SCHNURR

Endlich ist es soweit: Peter Maria Schnurr, Chef de Cuisine und Patron im Gourmet-Restaurant FALCO im The Westin Leipzig, veröffentlicht sein zweites Buch. In diesem wegweisenden Kochbuch zeigt er in über 150 großartigen Kreationen ein Panorama seiner Kochkunst.

Die kulinarische Philosophie von Peter Maria Schnurr spiegelt sich in seiner selbstbewussten, souveränen und modern interpretierten „cuisine passion légère©“ wider. Seine ungeheure, manchmal maßlose Kreativität verlässt nie das Terrain der Haute Cuisine, sondern erweitert es um verblüffende Geschmackskompositionen, die eigentlich undenkbar sind – bis Schnurr kommt, alle Regeln bricht und beweist, dass es funktioniert! Mit einer absoluten Kompromisslosigkeit hat er an seinem Buch gearbeitet, sich und seinem Team alles abverlangt, um etwas außergewöhnliches zu schaffen – denn Mittelmaß reicht ihm nie aus. Weit über ein Jahr hat er daran gearbeitet, die Gerichte von 7 saisonalen Speisekarten aus dem Gourmet-Restaurant FALCO im Hotel The Westin Leipzig gekocht, angerichtet und von Food-Fotograf Ralf Müller in Szene setzen lassen. Entstanden ist ein ganz besonderes Buch. Allein die Inspirationen, die darin stecken, werden die Kochkunst verändern.

2-Sterne-Koch Peter Maria Schnurr gehört zur Avantgarde der deutschen Spitzenköche. Klassisch ausgebildet, verfolgt der Individualist konsequent seinen eigenen Weg. Mit leidenschaftlicher Kreativität und Experimentierlust sucht er nach dem neuen, überraschenden Geschmackserlebnis und lotet so die Grenzen der klassischen Haute Cuisine immer neu aus.

Im FALCO hat Schnurr seine kulinarische Bastion gefunden: „Dieses Ambiente, diese Aussicht, dieses Team, diese Küche“, sagt der leidenschaftliche Perfektionist, „da geht es um Aufwand, Präzision und Qualität ohne Kompromisse – in allen Bereichen des Restaurants. Ich will 100 Prozent von allem und von jedem – oder gar nichts.“

Bestellink: ISBN 978-3-87515-059-9
Erscheinungstermin 13. Oktober 2011 / Preis € 139

GÄSTE 2011

Leipzig ist nicht nur Heimstatt der Gastgewerbe-Fachmesse GÄSTE, sondern bietet Gastlichkeit in allen Facetten

Innovative Produkte für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung, aktuelle Ernährungstrends sowie Kochkunst auf Spitzenniveau stehen im Mittelpunkt der Fachmesse GÄSTE, die vom 4. bis 6. September 2011 zum elften Mal nach Leipzig einlädt. Doch nicht nur auf der Messe wird Gastlichkeit groß geschrieben. Rund ums Jahr bietet Leipzig ein breites gastronomisches Spektrum an – zu Lande ebenso wie am Wasser.

Wasserstadt Leipzig: Was vor 20 Jahren unvorstellbar klang, plätschert heute erfrischend real durch viele Lebensbereiche der Messemetropole, sprudelt durch sie hindurch und um sie herum. Die einstige Mondlandschaft der Braunkohletagebaue hat sich in das Natur- und Freizeitparadies Leipziger Neuseenland verwandelt. Vormals vertrocknete, verwahrloste Kanäle bilden jetzt ein Netz pittoresker Wasserstraßen, gesäumt von Bäumen, Sträuchern, Parks und historischen Industriebauten. Zubetonierte Flussläufe wurden ans Licht geholt. An den Ufern der Gewässer bieten zahlreiche neue Restaurants, Kneipen und Cafés ein breit gefächertes Menü gastronomischer Erlebnisse an: Brunch am Bootssteg, Grillen auf dem See, Dinner am Beach im Fackelschein, Weinverkostung auf dem Schiff und vieles mehr.

Fremdländische Gestade vor der Haustür

Wer frühstückt nicht gern am Wasser, nimmt sich beim Lunch eine Auszeit mit Aussicht (im Winter hinter Glas), genießt ein romantisches Abendessen mit Wein am Strand, auf einer Terrasse am Fluss? Die an der Weißen Elster und am Karl-Heine-Kanal gelegenen Lokale wie etwa das futuristische Stelzenhaus oder das familiäre Kanal 28 profitieren nicht nur von einer Szenerie, die an Urlaubsorte erinnert. Man kann sie auch direkt auf dem Wasserweg erreichen und das angenehme Gefühl vom Woanders-Sein noch durch ein Anders-unterwegs-Sein verstärken. Die echt venezianischen Gondeln des Italieners Da Vito sind bereits eine Leipziger Institution. Noch relativ neu im Boot der Gastro-Kahn-Anbieter ist dagegen das afrikanische Restaurant Safari, das Flussfahrten mit Trommeluntermalung offeriert. Beim Griechen Thiseas speist man auf einem antiken Langschiff, das im Fluss „vor Anker“ liegt.

Den Lindenauer Hafen neu erfinden

Eine der beliebtesten Routen durch die Wasserstadt Leipzig, die an diesen und weiteren Restaurants vorbeiführt, ist „Kurs 2“. Die Fahrt beginnt auf dem Elstermühlgraben. Vorbei am Palmengartenwehr geht es weiter auf der Weißen Elster durch die Stadtteile Lindenau, Plagwitz und Schleußig. Nach rund anderthalb Kilometern teilt sich der Weg. Der Abzweig in Richtung Westen ist der Karl-Heine-Kanal. Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt, sollte der nach seinem Erbauer benannte Wasserweg Elster und Saale verbinden. Vollendet wurde er nie. Deshalb heißt es für den Bootsmann nach 2,6 Kilometern: „Fertig machen zum Wenden!“ Vorläufig, denn der Durchstich zum Lindenauer Hafen, der nie auf dem Wasserweg erreichbar war, ist geplant – ebenso wie die Sanierung der Speichergebäude und die Gestaltung des dazugehörigen 40 Hektar großen Areals, was auch der Gastronomie neue Handlungsräume geben wird. Mit Hafenblick!

Seeblick mit und ohne Wasser

Maritimes Panorama kann man in der Messestadt aber schon heute erleben. Am Cospudener See, dem Herzstück des Leipziger Neuseenlandes, sorgen etwa die „Seeterrasse Cospuden“, die „Wasserwirtschaft am Pier 1“, das Café Kandler oder das Restaurant Seeteufel für gastronomische Erlebnisse mit Weitblick, Surf- und Seglerflair.

Am Markkleeberger See, nicht weit vom Kanupark, lädt die „Weinbeißerei“ mit Restaurant und Vinothek zu aussichtsreichen Genüssen ein, ebenso das Restaurant „Seeperle“ im Ferienresort Seepark Auenhain. Neues Highlight am Störmthaler See ist das schwimmende Kunstobjekt „Vineta“, das am 3. Juni 2011 eröffnet wird. Das auf einem Ponton errichtete Gebäude in Form einer Kirchturmspitze erinnert an die Dörfer, die dem Tagebau zum Opfer fielen. Betreiber des kulturellen und gastronomischen Projekts ist das Krystallpalast Varieté Leipzig, das am 24. Juni mit einem Jazzkonzert in die Sommerspielzeit startet.

Ein „Hotel Seeblick“ gibt es auch schon in Leipzig – allerdings ist es weder ein Hotel, noch hat der Gast von dort Aussicht aufs Wasser. Dafür bietet die Szenekneipe in der Leipziger Südvorstadt kulinarische Genüsse aus aller Welt und eine sehr entspannte Atmosphäre, fast wie in einem Haus am See. Auch wenn sie an der gut befahrenen „Karli“ liegt – der Karl-Liebknecht-Straße, einer der gastronomischen Hauptschlagadern der Messestadt. Rund um die „naTo“ in der Karl-Liebknecht-Straße 46, bis heute eine bekannte Adresse für zeitgenössische Klang- und Filmkunst in Leipzig, entstanden nach der Wende viele Szenekneipen und -klubs, sowohl in Richtung City als auch südwärts zum Connewitzer Kreuz. Etliche Jahre eine Domäne von Studenten, Künstlern und anderen Freigeistern, mischt sich das Publikum in der recht schick gewordenen Südvorstadt inzwischen längst mit Touristen, Geschäftsleuten und Leipzigern aller Altersgruppen, die hier auf Kneipentour oder fein essen gehen. Letzteres kann man zum Beispiel im „Fela“, dessen moderne Küche perfekt zum Design der Räume passt. Das schlicht-elegante „Piagor“ in der Münzgasse beeindruckt mit der Kreativität professioneller Kochkunst, die Mediterranes perfekt mit Exotik oder regionalen Inspirationen verbindet.

Luxus für Leipzig

Die S-Klasse der Leipziger Gastronomie wird derzeit angeführt von Zwei-Sterne-Koch Peter-Maria Schnurr (Restaurant Falco, Hotel The Westin) sowie Detlef Schlegel („Stadtpfeiffer“ am Gewandhaus) mit einem Michelin-Stern.

Für neuen Glanz und Glamour sorgt seit seiner Eröffnung am 14. April das Steigenberger Grandhotel Handelshof, das den Hotelhimmel der Messestadt in bester Citylage zwischen Naschmarkt und Altem Rathaus mit weiteren fünf Sternen erhellt. Hinter den historischen Mauern des 1908/09 errichteten Messehauses verbindet Leipzigs jüngste Luxusadresse Geschichte und Traditionen einer alten Handelsmetropole und ihrer kunstsinnigen Bürgerschaft mit modernem Service, Design und zeitgemäßem Lifestyle eines internationalen Grandhotels.

Dass bei der Sanierung des Gebäudes größter Wert auf Originaltreue gelegt wurde, stellen die restaurierte Fassade und die beiden 14 Meter hohen, verkupferten und vergoldeten Türme besonders deutlich unter Beweis. Im Inneren erwarten den Gast 163 Deluxe- und Superior-Zimmer, 13 Suiten sowie eine 220 Quadratmeter große Präsidentensuite. Für Tagungen stellt das Steigenberger Grandhotel Handelshof einen 750 Quadratmeter großen Konferenzbereich mit sechs Tagungsräumen zur Verfügung.

Anlässlich der diesjährigen GÄSTE sowie der parallel veranstalteten Messen FleiFood und LE GOURMET wartet die Leipziger Gastronomie vom 1. bis 8. September 2011 erstmals mit einem kulinarischen Festival auf. Unter der Überschrift „Leipzig genießt“ bieten Restaurants und Hotel spezielle Menüs, neue Speisen- und Getränke-Kreationen sowie kulinarische Lesungen und weitere kulturelle Highlights an. „Leipzig genießt“ wird gemeinsam von der Leipziger Messe, der IHK zu Leipzig sowie der Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit der LTM GmbH und dem DEHOGA Regionalverband Leipzig e.V. organisiert.

Christian Wilhelm

Berliner Sommelier des Jahres setzt sächsische Akzente im FALCO

Seit Mitte Januar 2011 ist der 28-jährige Christian Wilhelm als neuer Sommelier des Zwei-Sterne Restaurants FALCO tätig. Der gelernte Sommelier und Spezialist der Weinqualität möchte zukünftig für alle Gourmetfreunde und Weinliebhaber neue Akzente setzen.

Christian Wilhelm stammt aus der Nähe von Wittenberg, ist mit dem Kreuzfahrtschiff MS Europa zweieinhalb Jahre durch die Welt gefahren. Später war er in Österreich und auf Rügen tätig, bis er sich vor fünf Jahren im Berliner Regent Hotel im Restaurant „Fischers Fritz“ niederließ.
Dort wurde Wilhelm im September von 15 Gourmetkritikern zum Berliner Sommelier des Jahres 2010 gewählt.

Wilhelm ist verantwortlich für die internationale Weinkarte im Gourmet-Restaurant mit über 1200 Positionen. Zukünftig will er ein paar neue Akzente setzen und die Weine aus der Region Sachsen und Saale-Unstrut fördern. Dabei bezeichnet er sich selbst als Patriot – eine strenge Auswahl an Weinen, die überzeugen.

Das Gourmet-Restaurant FALCO ist in den letzten Jahren zu einer der besten Gastronomieadressen in Deutschland avanciert. Das Team um Patron Peter Maria Schnurr und Maître Oliver Kraft hat sich hohe Ziele gesetzt, um den erfolgreichen Weg des FALCO auch in Zukunft fortzusetzen.

www.westin.com/leipzig

Peter Maria Schnurr

Peter Maria Schnurr vom Gourmet-Restaurant FALCO im Westin Leipzig ist Aufsteiger des Jahres 2011 – Restaurantführer Gusto ehrt den Patron des Leipziger Zwei-Sterne-Restaurants

Der kulinarische Reiseführer Gusto, der bislang nur in Form von Regionalausgaben erhältlich war, veröffentlicht zum ersten Mal eine bundesweite Gesamtausgabe. Im Rahmen dieser Ersterscheinung wurde Peter Maria Schnurr, Patron des Restaurant FALCO im Westin Leipzig, als Aufsteiger des Jahres 2011 ausgezeichnet. In der Laudatio heißt es: „Dass Peter Maria Schnurrs äußerst innovative, um nicht zu sagen eigenwillige Küche stark polarisiert, liegt auf der Hand. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt – und wer es jedem recht machen will und zu viele Kompromisse eingeht, läuft Gefahr, im Mainstream unterzugehen.“

Das Gourmet-Restaurant FALCO befindet sich im 27. Stock des Westin Leipzig und zählt mit seinem einzigartigen Ausblick auf die Stadt zu den ersten Adressen für Gourmetliebhaber und Feinschmecker – auch außerhalb Leipzigs. Neben wechselnden tagesfrischen und saisonalen Köstlichkeiten, die Peter Maria Schnurr mit seinem Team zubereitet, bietet das FALCO mit circa 60 verschiedenen Käsesorten und etwa 1200 Weinen ein außergewöhnlich großes kulinarisches Angebot. Diverse Auszeichnungen, wie zwei Sterne vom Guide Michelin oder 16 Punkte vom Gault Millau unterstreichen den Erfolgskurs des Restaurants.

Auch der Restaurantführer Gusto weiß das qualitativ hochwertige Angebot und die ausgefallene, exklusive Küche von Schnurr zu schätzen: „Im Falle des gebürtigen Badeners, der hoch über der Sachsen-Metropole im 27. Stock des Hotels The Westin Leipzig überraschende kulinarische Feuerwerke abfackelt und das Gesamtniveau seiner Kochkunst in jüngster Zeit wieder deutlich steigern konnte, wäre es besonders schade, wenn dieser seiner Kreativität nicht konsequent freien Lauf lassen würde. Schnurr, der kompromisslos nur die besten und exklusivsten Produkte einsetzt, besitzt nämlich die seltene Gabe, wirklich virtuos mit vermeintlich gegensätzlichen Aromen jonglieren zu können. Dass er damit nicht jedem imponieren kann und vielleicht das eine oder andere Mal sogar etwas über das Ziel hinausschießt, liegt in der Natur der Sache. Wir halten seine Küche jedenfalls für eine der derzeit spannendsten in Deutschland und können das Kulinarium im Falco nur wärmstens empfehlen, wenn unkonventionelle Geschmackserlebnisse auf handwerklich und qualitativ höchstem Niveau gefragt sind.“

www.westin.com/leipzig

Gault Millau Sachsen 2011

Langustinen mit Eukalyptus-Erde und geeistem Rauchöl
Peter Maria Schnurr in Leipzig kocht groß auf im neuen Gault Millau
– Weiterer Aufsteiger: Yannick Demange in Zwickau

Den „sympathischen Peter Maria Schnurr“ vom Restaurant „Falco“ in
Leipzig, den sie letztes Jahr wegen „ wegen handwerklicher Nonchalance und
aromatischer Schwächen“ abwerteten, loben die Tester der französischen
Gourmet-Bibel Gault Millau in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe
2011 „als handwerklichen Perfektionist. Lassen Sie sich nicht von exaltierter
Kreativität wie Eukalyptus-Erde und geeistes Rauchöl zu Langustinen oder von
Lakritz und rohen jungen Erbsen zum Käse abschrecken. Es gibt auch geschmacklich
entzückende klassische Entenstopfleberterrine und gefroren geraspelte
Entenstopfleber, die kräftig mit Süßwein mariniert ist, mit Chiligewürzter
Baumtomate und gebratener Brioche oder butterzartes Taubenbrüstchen
mit zweierlei Zuckermais und flüssiger grüner Paprika.“

Für solche Gerichte erhielt Schnurr vom Gault Millau, der nach dem französischen
Schulnotensystem bewertet, 17 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen
für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”.
15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault Millau-Verständnis
Kochen zur Kunst wird, erreichte erstmals der gebürtige Elsässer Yannick Demange
vom „Drei Schwäne“ in Zwickau. „Dessen in den vergangenen Jahren
etwas aufgesetzt bis überdreht wirkende Kompositionen wichen“ nach dem
Geschmack der Kritiker „Plausiblem wie gefülltem Spanferkelrücken mit Kirschjus
und gebratenem Grieß oder warmer Johannisbeerengugelhupf mit Zitronensorbet
.“

Auf 14 Punkte steigerten sich die Leipziger Köche

• Stephan Kujath vom Lokal „Drogerie“, bei dem „alles frisch und aromenstrotzend
kommt wie der pikante Kreolische Hähnchensalat mit knackigen Salzwassergarnelen“,

• Sandy Müller und Peter Niemann vom „Niemanns Tresor”, in dem „das Tatar
vom Salzwiesenrind mit gebratener Salzwassergarnele an Krustentierschaum,
Chiliöl und marinierter Avocado ebenso schmackhaft wie dekorativ ist“,

• Till Weiß vom „Villers”, der „effektvoll Angerichtetes wie knusprig gebackenen
Thunfisch mit geliertem Quittenmus bietet“, sowie

• Marcel Strangfeld vom „Feengarten“ in Hartenstein durch „Schnitzel von der
Rehkeule in Haselnuss-Panade mit Selleriepüree, Gewürzkirschen und weißer
Pfeffersauce“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Sachsen
verteidigte souverän Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden. Er „kocht gottlob
nicht effekthascherisch à la mode, variiert und kombiniert aber durchaus
fantasiereich. Einen Genieblitz und geschmacklich wunderbar passend fanden
wir die schaumig gerührte und dann mit Butter aufmontierte Taubenleber-
Hollandaise zur zart gebratenen Taube, die in dünne Scheiben gerollt und mit
Petersilienwurzelpüree in Himbeeressigjus serviert wurde. Ins Fern(k)östliche
entführte der mit Sojasauce und Sake marinierte Petersfisch mit Kokos/Curry-
Emulsion und warmem Sushi-Reis.“ Er bekam dafür 18 von 20 möglichen Punkten.
Eine höhere Note haben in Deutschland nur 12 Köche.

Kochkönig Schröer hat neben dem Aufsteiger Schnurr noch zwei Kronprinzen,
die ihre 17 Punkte vom Vorjahr verteidigten: Stefan Hermann vom
„Bean & Beluga“ in Dresden und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeifer“ in Leipzig.

Hermann beeindruckte durch „dezent lauwarm geräucherten Saibling
mit seinem Kaviar, den geschmorter Kopfsalat, stückig geschnittene Girardeau-
Austern in leichter Meerrettichcrème und Gurkentatar bestens begleiten, oder
Quarkkeulchen mit geschmorten Zwetschgen und einem French Toast-Eis, das
tatsächlich und überraschend diesen Geschmack vermittelte“. Schlegel nimmt,
so moserten die Kritiker, „den Namen seines Restaurants im traditionsreichen
Gewandhaus zu wörtlich. Dass Stadtpfeifer nicht als kreative Improvisierer Furore
machten, sondern gefälligst zu spielen hatten, was aus gegebenem Anlass
von ihnen erwartet wurde, ist ja kein Grund, uns eine Karte zu reichen, die ans
Vorjahr erinnert. Aber alles ist mit eindrucksvoller Professionalität zubereitet.
Auch die glasigen Flusskrebsschwänze in Dillöl mit jungem Gemüse und superbem
Krebsschaum oder der opulente Bitterschokoladenkuchen mit Ananas in
zartem Ingwerparfüm und Schokosorbet.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 38 Restaurants
in Sachsen. 28 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren
Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen
Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich
zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und
deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den
Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen 5 langweilig gewordene
Restaurants ab, 8 wurden höher, 7 niedriger bewertet.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS
Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.
Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7.99 €).
Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen
zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen

1. Caroussel in Dresden (18 Punkte),
2. Bean & Beluga in Dresden
Falco* und Stadtpfeiffer in Leipzig (17 Punkte),
5. St. Andreas in Aue,
Sendig in Bad Schandau,
Drei Schwäne* in Zwickau (15 Punkte),
8. Feengarten* in Hartenstein,
Drogerie*, Kaiser Maximilian,Niemanns Tresor* und Villers* in Leipzig,
Schillerstuben in Schkeuditz (14 Punkte)
* Aufsteiger

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3