14 kennzeichnungspflichtigen Hauptallergene

14 Stoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen seit dem 13. Dezember 2014 auch beim Verkauf von loser Ware angegeben werden. Verbraucher erhalten damit verlässliche Hinweise, ob für sie bedenkliche Stoffe im Lebensmittel enthalten sind. Die Information muss für die Verbraucher unmittelbar und leicht zugänglich sein. Sie kann auch mündlich erfolgen. Basis dafür muss allerdings eine schriftliche Dokumentation (z.B. eine Kladde oder Allergiker-Speisekarte) sein. In der Verkaufsstätte muss es an gut sichtbarer Stelle einen deutlichen Hinweis geben, wie Kunden die Allergeninformation erhalten können.

Die 14 kennzeichnungspflichtigen Hauptallergene sind: Glutenhaltiges Getreide, namentlich genannt Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Hybridstämme davon, Krebstiere, Eier, Fische, Erdnüsse, Sojabohnen , Milch (einschließlich Laktose), Schalenfrüchte (namentlich genannt, z.B. Haselnüsse), Sellerie, Senf, Sesamsamen, Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 mg pro kg oder l), Lupinen und Weichtiere (z.B. Schnecken). Ebenfalls kennzeichnungspflichtig sind die jeweils daraus gewonnenen Erzeugnisse.

Mehr unter: www.bmel.de/Kennzeichnung

London preiswert für Feinschmecker

Mandarin Oriental – Dinner bei Heston Blumenthal – ein Drei-Sterne-Restaurant in einem 5-Sterne-Superior-Hotel im Herzen von London am Hyde Park gegenüber dem Nobelkaufhaus Harvey Nichols: Das hört sich teuer und steif an!

Mandarin Oriental Hyde Park, London

Falsch! Falsch! Falsch! Es ist so richtig schön unbritisch. Und dabei doch Britisch. Heston Blumenthal und sein langjähriger Head-Chef Ashley Palmer-Watts haben einen wundervollen Ort geschaffen. Ein Ort des Geniessens. Ein Ort des Entspannends. Ein Ort der guten Küche. Ich muss mir hier keine Krawatte umbinden oder eine Jacke anziehen. Ich kam kommen, wie ich mag. Das machen die Gäste aus aller Welt und die Londoner auch. Jeder kommt, wie es ihm gefällt. Da ist die Dame im Dior Kleid mit Channel Tasche aber FlipFlops, der Herr im korrekten, dunklen Anzug, der Tourist mit T-Shirt und Turnschuhen. Und alle sind fröhlich. Das Personal ist mit 200 % dabei. Eifrig und heiter ohne übereifrig zu wirken.

Aber der Reihe nach.
Heston Blumenthal verbindet man mit der Fat Duck in Bray, dem englischen Dorf eine ¾ Stunde außerhalb von London mit sieben Sternen. Die Fat Duck ist neben dem elBulli das Aushängeschild der molekularen Küche. Im Dinner jedoch wurden historische Rezepte neu verwirklicht. Ganz spannend. Alte Rezepte wurden entfettet und verjüngt und begeistern.

Wir starteten mit einer Mandarine und Brot, der Meat Fruit. Die Mandarine war Tarnung. In ihr war Hühnerleber mit Foie Gras Mousse. So konnte man sich eine deftige Leberwurststulle schmieren. Klasse Anfang mit Aha Effekt. (15 GBP). Eines der ältesten Rezepte überhaupt, von ca. 1500. So etwas „vegetarisches“ lieben wir 😉

Danach ging es weiter mit „Dressed Snails“ als Vorspeise. Ein Salat aus 1884 mit Schnecken, Roter Beete und Salty Fingers und Rotwein Juice.
Tadellose Vorspeise. Gute Schnecken.

Zu den Schnecken haben wir einen 2010 Pinot Grigio von Schiopetto, Collio, Italien gehabt.

Als nächstes kam der Hauptgang. Meine Frau und mein Sohn wählten die Wachtel (um 1590) mit gekochtem Kohl, Zwiebeln und geräucherter Eßkastanie. Sie war begeistert, Junior gefiel mein Rochen besser. Mir auch. Der gebratene Rochen kam mit Admirals Sauce von 1826. Dazu gab es diverse Gemüse und dreifach fritierte Pommes mit Pilzketchup (4,75 Pfund Aufpreis). Der Rochen war absolut perfekt!

Meine Frau hatte zur Wachtel einen fantastischen 2009 Chianti Classico, Casale dello Sparviero, Italien und ich einen sensationellen 2012 Sauvignon Blanc von Ata Rangi aus Martinborough, Neuseland. Für zwei Glas Wein zum Menü zahlten wir je 16,90 GBP. Ein sehr korrekter Preis für London. Den Abend vorher waren wir in einem Kettenitaliener, Strada. Die nette italienische Bedienung warnte gleich als ich nach al dente fragte. Nudeln sind vorgekocht. Besser nicht nehmen! Der Wein war billig, wurde aber teurer als im Dinner by Heston Blumenthal verkauft. Da braucht man nicht mehr hin.

Unser Sommelier Stefan Neumann – ein Österreicher – begeisterte uns mit seinem Fachwissen genauso wie unser Kellner Michael Jantscher, ein weiterer Österreicher. Michael war immer zur Stelle wenn man ihn brauchte und wenn man gerade tief im Gespräch war, störte er nicht. Michael konnte jedes Gericht erklären. Ziemlich perfekt das Ganze!

Das ist das tolle an dem Konzept. Sie können dort ein leckeres Feinschmecker Menü genießen oder einfach nur ein super gutes Stück Fleisch mit sensationellen Pommes bestellen. Und bei den Getränken werden Sie auch nicht abgezockt. Die 1l englisches Flasche Mineralwasser (Tufapure SP) kostet 4,50 Pfund, Leitungswasser ist gratis. (Hoffentlich liest das Adlon mit! Es geht auch anders)

Zum Dessert wählten wir die Millionaire Tart, kristallisierte Schokolade mit Vanilla Eiskrem (ca. 1730). Junior gefiel das Eis, abe rnicht so die Schokolade, wir aßen beides gerne.
Danach wollte Küchenchef Ashley Palmer-Watts unserem Junior noch was Gutes tun und lud uns zum Eis ein. Michael Jantscher kam mit einem Wagen an unseren Tisch. Dort kippte er in einem Mixer auf Vanilla Milch/Yogurt flüssigen Stickstoff, so dass Eis entstand. Die Stickstoff-Wolken waren groß und alle im Restaurant freuten sich mit Junior. Es herrschte die ganze Zeit so eine angenehme heitere, beschwingt-fröhliche Atmosphäre im Restaurant.
Wie viele Sterneköche arbeitet auch Ashley Palmer-Watts gerne mit CHROMA type 301 . Design by F.A. Porsche – Kochmesser .

Zur Rechnung gab es dann noch mal ein Schokoladendessert mit Darjeeling Tee. Insgesamt zahlten wir zu dritt 160 Pfund, sowie 20 Pfund Trinkgeld (12,5 %) und weitere 10 Pfund gab ich nochmals als extra Trinkgeld, weil alle so engagiert arbeiteten. Der Australier Paul Downie, der der General Manager ist, scheint sehr gut zu motivieren.

Insgesamt arbeiten im Diner bei Heston Blumenthal 100 Mitarbeiter, die täglich knapp 300 Gäste bedienen.

Fazit: Wir hatten zu Dritt für einen vergnüglichen, perfekt zubereiteten und servierten Lunch 220 Euro bezahlt. Wir waren heiter und glücklich als wir das Restaurant verließen. Wir werden wieder hingehen. Ein MUSS in London. Genauso wie die Fish & Chips im Andaz Hotel / Liverpool Street.

Fotos vom Essen finden Sie auf Facebook: www.facebook.com/media/set/?set=a.10151585777113124.1073741842.168996673123&type=3

Nachtrag: Dinner by Heston Blumenthal hat nicht drei, sondern einen Michelin Stern. Ich war der Meinung, ich würde drei Sterne essen 😉 Kurz vorher war ich im Abama Ritz-Carlton Tenerife und hatte im Kabuki gegessen. Das hatte auch einen Stern. Der Stern des Kabukis ist lachhaft, wenn man ihn mit dem Dinner vergleicht. Auch ohne Vergleich würde ich die Küche im Kabuki als mässig ansehen. Die Tester des Michelins scheinen sehr unterschiedliche Kriterien anzulegen.

Update 26.Sept.2013: Meine Einschätzung, dass hier über 1 Sterne-Niveau gekocht wird, wurde heute vom Michelin bestätigt! Das Dinner by Heston Blumenthal bekam den 2. Stern. Das freut mich besonders!
Alle Sternerestaurants in UK: www.gourmet-report.de/artikel/344675/Alle-Sternerestaurants-in-Grossbritanien.html

Andere empfehlenswerte Restaurants in London:
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/
Für Fish & Chips empfehlen wir das Andaz in der Liverpool Street: www.kochmesser.de/component/name,Fish-Chips/option,com_gourmet/task,article/id,344127
Plum Valley: leckerer Kantonese im Chinatown – durchgehend Dim Sum, günstig:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3

Produktrückruf Schnecken

Lacroix informiert:
Lacroix Achat-Schnecken ‘in Gewürzaufguss’ 200 g Dose

Die Lacroix GmbH ruft vorsorglich das Produkt `Lacroix Achat-Schnecken in Gewürzaufguss’ in der 200g Dose zurück. Dies geschieht als reine Vorsichtsmaßnahme,

nachdem in zwei Dosen ein Metallstückchen gefunden wurde, welches sich möglicherweise

beim Verschliessen der Dosen vom Rumpf oder Deckel abgelöst haben könnte.

Das Problem ist auf das Produkt `Lacroix Achat-Schnecken in Gewürzaufguss’ in der 200 g

Dose beschränkt.

Verbraucher, die das Produkt `Lacroix Achat-Schnecken in Gewürzaufguss’ in der 200 g

Dose gekauft haben, wird dringend davon abgeraten, das Produkt `Lacroix Achat-Schnecken

in Gewürzaufguss’ in der 200g Dose zu konsumieren. Sie können das Produkt `Lacroix

Achat-Schnecken in Gewürzaufguss’ in der 200 g Dose gegen Kaufpreiserstattung

zurückgeben. Im Falle einer Rücksendung ist das Etikett mit Angabe der auf dem Deckel

aufgedruckten Information – unter Nennung der Bankverbindung an folgende Adresse zu

schicken:
Lacroix Verbraucherservice
c/o Importhaus Wilms GmbH
Felix-Wankel-Straße 12a
D-85221 Dachau

Lacroix bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei den Verbrauchern und Kunden für

die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Weitere Informationen zu dem Rückholverfahren sind über den Lacroix Konsumentenservice

über die E-Mail Adresse: kundenservice@lacroix.de zu erhalten.

www.lacroix.de

Wiener Schnecken im Silberwirt

Heringschmaus: Silber’s gratinierte Weinbergschnecken mit Kräuterbutter kommen garantiert aus Wiener Zucht.

Wiener Weinbergschnecken waren im Mittelalter so
beliebt, daß sie bis vor 200 Jahren auf einem eigenen Schneckenmarkt
gehandelt wurden. Kochbücher aus dem 19. Jahrhundert erwähnen
Schneckengerichte als Fastenspeise.

Der Silberwirt in Wien-Margareten läßt diese Tradition wieder
aufleben und bietet zusätzlich zum traditionellen Heringschmaus
heuer drei verschiedene Schneckenspezialitäten an.

So findet sich auf der Tageskarte ab dem Aschermittwoch am 22.
Februar 2012 ein ungarisches Schnecken-Kürbis-Kraut mit Wiener
Weinbergschnecken und gebratenem Zanderfilet, dazu Kümmel-Erdäpfel,
oder gebackene Wiener Schneckenknödel mit Bällchen von der
Violetta-Erdäpfel, gefüllt mit Wiener Weinbergschnecken und
Kräuterbutter, auf Sauerrahm und mit Forellenkaviar. Als Klassiker
werden auch mit Kräuterbutter gratinierte Weinbergschnecken serviert.

Silber’s Schnecken sind ausnahmslos in Wien gezüchtet.

Weitlaner Foto ziert Briefmarke der Virgin Islands

Wolfgang Weitlaner gewinnt Hauptpreis mit Strombus gigas

Wissenschaftsredakteur Wolfgang Weitlaner hat einen der Hauptpreise bei einem ungewöhnlichen Fotowettbewerb auf den British Virgin Islands (BVI) gewonnen. Die fünf preisgekrönten Siegerfotos wurden als Briefmarken veröffentlicht. Der Wettbewerb wurde bereits 2008 von der Regierung der BVI ausgeschrieben ( www.pressetext.com/news/080705006/).

Das Foto von Weitlaner zeigt eine Große Fechterschnecke (Strombus gigas), die der Redakteur bei seinem Aufenthalt auf den Inseln fotografiert hat. „Die Strombus-Schnecken spielen in der Unterwasser-Ökologie der Karibik eine wichtige Rolle. Zudem gelten sie seit Jahrhunderten als wichtiger Protein-Lieferant und daher als Volksnahrungsmittel“, so Weitlaner. Auf einigen Karibikinseln sind die Schnecken mittlerweile trotz der einst großen Verbreitung vom Aussterben bedroht.

Fechterschnecke als typischer Karibikbewohner

Die Fechterschnecken sind eng mit der Karibik verbunden. Die bis zu 30 Zentimeter großen und bis zu 2,5 Kilogramm schweren Meeresschnecken kommen von den Bermudas im Norden über Florida, die Bahamas, den Antillen bis Kolumbien und Venezuela im Süden vor. Ihr Lebensraum sind die Seegraswiesen – zumeist in geringen Tiefen von maximal 35 Meter. Sie ernähren sich ausschließlich von Algen und Pflanzen. Die Tiere erreichen ein Alter von bis zu 30 Jahren.

Robert Glazer, Forscher bei der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission, hat im Canadian Business Magazin berichtet, dass man noch in den 70er-Jahren auf einem Hektar hunderte, wenn nicht sogar 1.000 Fechterschnecken finden konnte. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Zahl der Schnecken aufgrund der massiven Überfischung jedoch rapide abgenommen. In einigen Gebieten wurde das Sammeln sogar verboten. In Florida und auf den Turks & Caicos Inseln wurden Conch-Farmen eingerichtet, die eine Nachzucht garantieren sollen.

Aufmerksammachen auf Meeresökologie

Das Conservation & Fisheries Department der British Virgin Islands http://www.bvidef.org hat im Rahmen des „International Year of the Reef“ gemeinsam mit der Postverwaltung der Inseln den Fotowettbewerb ausgeschrieben, der auf die reiche Unterwasserwelt aufmerksam machen soll. Unterstützt wurde der Fotowettbewerb „Protecting our environment, safeguarding our future“ auch vom BVI-Fremdenverkehrsamt. http://www.britishvirginislands.de

„Bei einem Schnorchel-Ausflug von der Küste der Insel Anegada konnte ich dieses lebende Prachtstück einer Fechterschnecke finden“, erklärt Weitlaner. Um diesen seltenen Fund zu dokumentieren, habe er die Schnecke an Land geholt, sie fotografiert und anschließend wieder im Meer ausgesetzt. „Da ich um die Geschichte dieser Schnecke Bescheid wusste, habe ich mich entschlossen, mit diesem Foto beim Wettbewerb mitzumachen“, so der Journalist. Weitere Informationen über die Fechterschnecke: http://www.strombusgigas.com

Schneckenbrunnenfest im Pfalzhotel Asselheim

Schneckenbrunnenfest im Pfalzhotel Asselheim

Der Monat August ist in den Orten entlang der Deutschen Weinstraße die Zeit fröhlicher Feste rund um den Wein. Diesem Reigen bunter Veranstaltungen setzt das Pfalzhotel Asselheim mit seinem „Schneckenbrunnenfest“ ein weiteres Glanzlicht auf. In diesem Jahr öffnet das 4-Sterne-Hotel in Asselheim seinen mediterranen Innenhof und die nahe gelegene Weinbergschneckenfarm am Sonntag, den 23. August 2009 für Besucher.

Geboten wird ein Fest der Entschleunigung mit Gourmetfreuden, edlen Weinen, Musik und Kunst. Liebhaber von Weinbergschnecken dürfen sich auf eine feine Auswahl freuen: Schnecken nach Elsässer oder provenzialischer Art, mediterran, in Mango-Curry oder mit Bärlauchsauce und Steinpilzen. Sportfans kommen auch auf ihre Kosten: Um 13:00, 15:00 und 17:00 Uhr finden rasante Schneckenrennen statt, bei denen Wetten abgegeben werden können. Auf Kinder warten Spiele, Schneckenbilder zum Ausmalen und Naschereien. Wer mehr über die Schnecken, ihre Lebensweise und Haltung lernen will, der erfährt alles Wissenswerte direkt auf der „Pfalzschnecke“, der in Gehweite des Hotels gelegene Weinbergschneckenfarm. Bei den Führungen können sich die Besucher vom Leben und Treiben der rund 60.000 Weinbergschnecken ein Bild machen, die sich auf dem 3.000 qm großen Grundstück inmitten von zwölf Beeten mit Blumen, Gräsern und Kräutern tummeln.

Seit der Eröffnung dieser in Rheinland-Pfalz einzigartigen Zuchtanlage für Weinbergschnecken im Frühsommer 2007 registriert die Hoteliersfamilie Charlier eine regelrechte „Schnecken-Mania“. „Das Interesse an Schnecken sehr groß“, bestätigt Stefan Charlier, Hotelier und Initiator der Schneckenfarm. „Die Besucher wollen alles ganz genau wissen: Wovon sich die Schnecken ernähren, wie sie leben, wie sie überwintern. Wer mag, darf auch eine Schnecke über die Hand kriechen lassen, was vor allem die Kinder faszinierend finden“.

Was wäre eine Schneckenfarm mit 60.000 Bewohnern ohne eine Königin?
Mit Alma I., einer stadtbekannten Asselheimer Persönlichkeit, gewann die Familie Charlier eine würdige Vertreterin für diese ehrenvolle Aufgabe. Mit Gefolge und Prunkwagen repräsentiert Alma I. seither die „Pfalzschnecke“ bei Veranstaltungen in der Region und konnte schon so mancher prominenten Persönlichkeit die Kunde von der Farm überbringen. In diesem Jahr wird Alma I. am Sonntag, den 16. August 2009, am Kerweumzug im Rahmen der Asselheimer Weintage teilnehmen. Beim „Erlebnistag Deutsche Weinstraße“ am Sonntag, den 30. August, wird Alma I. in einer mit Rosen geschmückten Rikscha die Weinstraße bis zum Weingut Gaul-Triebel in Asselheim entlang fahren. Dort im Weingut erwartet das Pfalzhotel-Team nicht nur Alma I. mit ihrem Gefolge, sondern auch die vielen Radfahrer und Spaziergänger, denen an diesem besonderen Tag die Deutsche Weinstraße ausschließlich gehört. In der ausgewiesenen „Weinschmecker-Station“ werden Weinbergschnecken-Crustinis mit Bärlauchcreme und 1 Glas Weißburgunder serviert.

Die Termine in der Übersicht:
14.-16. August:
Asselheimer Weintage: Im Pfalzhotel Asselheim gibt es Pfälzer Weine, Pfalzschneckenspezialitäten und Live-Musik im Innenhof.
16. August: Kerweumzug der Asselheimer Weintage mit der Weinbergschneckenkönigin Alma I.

23. August:
Schneckenbrunnenfest im Garten des Pfalzhotel Asselheim Ein Fest der Entschleunigung mit Gourmetfreuden, edlen Weinen, Musik, Schneckenrennen und Kunst. Führungen auf der Weinbergschneckenfarm.

30. August:
Erlebnistag Deutsche Weinstraße
Weinbergschneckenkönigin Alma I. befährt in der Königinnen-Rikscha die Deutsche Weinstraße. Das Pfalzhotel serviert
Schneckenspezialitäten im Winzerhof Gaul-Triebel in Asselheim.

Pfalzhotel Asselheim,
Holzweg 6-8, 67269 Grünstadt-Asselheim, Tel. 06359 – 8003-0,
www.pfalzhotel.de , www.pfalzschnecke.de

Burgund – „Wandern, Wein und Gaumenfreuden“

Individuelle Wanderreise für Genussurlauber

Gibt es ein besseres Reiseziel für Genießer als das Burgund im Herzen Frankreichs? Die Weinlagen sind legendär und Feinschmecker schätzen vor allem das Fleisch der Charolais-Rinder, Schnecken oder auch den Dijonsenf. Damit bei den vielen Höhepunkten aus Küche und Keller Kalorien kein Problem sind, bietet ein Aktivurlaub die clevere Möglichkeit für Genuss ohne Buße. Denn wer auf dem „Weg der Grands Crus“ die Rebstöcke begutachtet hat, hat sich anschließend ein gutes Glas redlich verdient.

Wer im Burgund die Wanderstiefel schnürt, geniest aber auch eine abwechslungsreiche Landschaft und kulturelle Highlights. Die individuelle Wanderreise des Veranstalters „Wikinger Individuell“ erschließt Pfade durch die lieblichen Weinberge der Côte d’Or und durch das waldreiche Mittelgebirge des Morvan. Zwei Standorte dienen als Ausgangspunkte für tägliche Wanderungen zwischen drei und vier Stunden: Das Städtchen Beaune, das mit dem Hôtel Dieu glänzt, einem mittelalterlichen Hospital voller Kunstwerke und dem wohl schönsten, bunt glasierten Ziegeldach, sowie Saulieu am Eingang zum Naturpark Morvan. Das Hotel La Tour d’Auxois, in dem die Wikinger-Wanderer dort logieren, lockt nicht nur mit Pool und einem sehr charmanten Ambiente, sondern ganz besonders auch mit seinem gastronomischen Restaurant. Ausflüge führen u. a. zur Regionalhauptstadt Dijon und zum Ursulinenkloster in Autun. Mit freier Tageseinteilung wandert man auf passend ausgewählten und exakt beschriebenen Wanderungen. Eine führt zum Wasserfall „am Ende der Welt“, eine andere durch das „Land der roten Beeren“, aus denen der Cassis-Likör hergestellt wird. Im berühmten Weinort Puligny-Montrachet kann man bei der Weinkooperative seinen heimischen Weinkeller ergänzen oder in einem exquisiten Restaurant essen. Auch direkt in Beaune gibt es Edelrestaurants mit und ohne Sterne. Da kurzfristig oft kein Tisch mehr zu ergattern ist, übernimmt Wikinger Individuell als Service im Voraus einer Tischreservierung, falls gewünscht.

Buchbar ist die Reise ab April bis Ende Oktober bei freier Wahl des Anreisetermins. Die einwöchige Reise kostet ab € 518 im Doppelzimmer, kann auf Wunsch aber auch verlängert werden.

Zu Tisch auf … Mallorca

ARTE, Dienstag, 07.04. um 18:30 Uhr

Zu Tisch auf … Mallorca

Essen, aber richtig!

Die Inselküche Mallorcas eröffnet denjenigen, die fernab von den Bettenhochburgen dem mallorquinischen Leben nachspüren, die Schönheit des Schlichten und Einfachen. Am Meer isst man fangfrisch zubereiteten Fisch. In den Bergen findet man eine Spezialität, die in Mitteleuropa kaum mehr in dieser Qualität aufgetragen wird: frische Schnecken, die in einer Soße aus Olivenöl und Tomaten serviert werden. ARTE zeigt diese Sendung im Rahmen der Themenwoche „Essen, aber richtig!“.

Wenn Toni Colon mit seinem Schwager Biel in den Bergen hoch über dem mallorquinischen Valldemossa verabredet ist, dann steht die Jagd auf eine ganz besondere Delikatesse an, die man hier oben meist unter Steinen findet: Die beiden suchen nach Schnecken für ein großes Familienessen. In den Bergen, wo die Schnecken keine natürlichen Feinde haben, findet man sie in Hülle und Fülle. Trotzdem dauert es fast eine Stunde, bis die beiden Männer genug für das geplante Essen beisammenhaben. „Hier gibt es Schnecken mit Qualitätsgarantie“, meint Toni Colon. Pestizide, die anderswo die Qualität verderben, kommen in der steinigen Landschaft nicht zum Einsatz. Ihre Beute bringen sie gleich nach Hause, wo die Schnecken noch einige Tage mit Kräutern und Salat gefüttert werden. Dann gibt es Mehl – zur Reinigung der Därme. Maria Vidal, Tonis Schwiegermutter, wäscht die Schnecken und gibt sie mit vielen Kräutern in einen großen Topf. Als erfahrene Köchin kennt sie einen Trick, wie die Schnecken perfekt gelingen: Man lässt sie einige Minuten stehen, bevor man den Topf aufs Feuer setzt. Die Schnecken riechen die Kräuter, kommen aus ihren Häusern, und schon sind sie überlistet. Für den Rückzug bleibt keine Zeit. Später pult man sie leicht aus ihrer Schale heraus. Das mallorquinische Arme-Leute-Essen früherer Zeiten ist heute eine selten gewordene Spezialität. Die meisten Mitteleuropäer dürften die Schnecke nur als Dosenware kennen. Maria Vidals Schnecken sprechen für die Ursprünglichkeit der Küche auf Mallorca, zu der auch Bernsteinmakrelen, Pa Amb Oli – Brot mit Olivenöl und Salz – und Bunyols – frittierte Teigkringel – gehören, auf deren Zubereitung sich Tonis Frau Maria Antonia meisterhaft versteht.

Planet Wissen

WDR, Freitag, 03.04. um 15:00 Uhr

Planet Wissen

Thema: Luxusspeisen – Schlemmen ohne Reue?

Kaviar, Trüffel, Schnecken und Austern gehören ohne Zweifel zu den Luxusspeisen. Trotz immer knapperer Kassen gibt es dennoch viele Menschen, die sich diese Gaumenkitzel nicht entgehen lassen möchten.
„Planet Wissen“ stellt sie vor, diese Luxusspeisen, und fragt: „Gibt es ein Schlemmen ohne Reue?“. Denn Produktion und Verzehr haben auch ihre Kehrseiten. Kaviar zum Beispiel wird trotz strenger Fangquoten weiterhin auch illegal gehandelt. Doch woher kommt es, dass Menschen auf Festessen und teure Speisen nicht verzichten mögen? Und sind diese Speisen auch wirklich ihren Preis wert? Für Heiko Antoniewicz, Koch und Meister der molekularen Küche, kann schon ein gutes, frisch gebackenes Brot eine Luxusspeise sein. Er wird seine Kochkünste zelebrieren und darauf antworten, welche kulinarischen Leckerbissen man ohne Reue verspeisen kann.

Kaviar, Trüffel, Schnecken und Austern gehören ohne Zweifel zu den Luxusspeisen. Trotz immer knapperer Kassen gibt es dennoch viele Menschen, die sich diese Gaumenkitzel nicht entgehen lassen möchten. Planet Wissen stellt sie vor, diese Luxusspeisen, und fragt: „Gibt es ein Schlemmen ohne Reue?“ Denn Produktion und Verzehr haben auch ihre Kehrseiten. Kaviar zum Beispiel wird trotz strenger Fangquoten weiterhin auch illegal gehandelt. Doch woher kommt es, dass Menschen auf Festessen und teure Speisen nicht verzichten mögen? Und sind diese Speisen auch wirklich ihren Preis wert? Für Heiko Antoniewicz, Koch und Meister der molekularen Küche, kann schon ein gutes, frisch gebackenes Brot eine Luxusspeise sein. Er wird seine Kochkünste zelebrieren und darauf antworten, welchen Luxus wir ohne Reue verspeisen können.

Planet Wissen

Rbb, Montag, 15.12. um 14:15 Uhr

Planet Wissen

Thema: Luxusspeisen – Schlemmen ohne Reue?

Kaviar, Trüffel, Schnecken und Austern gehören ohne Zweifel zu den Luxusspeisen. Trotz immer knapperer Kassen gibt es dennoch viele Menschen, die sich diese Gaumenkitzel nicht entgehen lassen möchten. Planet Wissen stellt sie vor, diese Luxusspeisen, und fragt: „Gibt es ein Schlemmen ohne Reue?“. Denn Produktion und Verzehr haben auch ihre Kehrseiten. Kaviar zum Beispiel wird trotz strenger Fangquoten weiterhin auch illegal gehandelt. Doch woher kommt es, dass Menschen auf Festessen und teure Speisen nicht verzichten mögen? Und sind diese Speisen auch wirklich ihren Preis wert? Für Heiko Antoniewicz, Koch und Meister der molekularen Küche, kann schon ein gutes, frisch gebackenes Brot eine Luxusspeise sein. Er wird seine Kochkünste zelebrieren und darauf antworten, welchen Luxus wir ohne Reue verspeisen können.