Ganztägige Tour zu den Bauwerken von Mies van der Rohe

Die weltbekannte Chicago Architecture Foundation (CAF) erinnert in diesem Jahr (ab sofort bis Oktober 2007) in besonderer Weise an das Schaffen des deutschstämmigen Architekten Mies van der Rohe: Jeweils sonntags und donnerstags bietet die CAF ganztägige, fachkundig geführte Touren zu den wichtigsten Bauwerken van der Rohes in Chicago und Umgebung an. Die Besichtigungen per Deluxe-Bus führen zum Farnsworth House nahe dem Städtchen Plano, das als Meisterstück moderner Baustile gilt und als besondere „Landmark“ unter dem Denkmalschutz des US-Bundesstaates Illinois steht. Das kubistische, verglaste Privathaus am Fox River hat van der Rohe nach dem Wunsch einer Bauherrin geplant, die die herrliche Natur des Mittleren Westens intensiv in das Gebäude mit einbeziehen wollte.

Zurück in der Stadt Chicago wird neben architektonisch wegweisenden Hochhäusern das Illinois Institute of Technology (IIT) besucht, dessen revolutionärer Campus einst von Mies van der Rohe entworfen wurde. Mies, der 1938 nach Chicago ausgewandert war, prägte als Leiter der Architektenschule des IIT-Vorgängers, des Armour Institutes, das Stadtbild Chicagos entscheidend mit, hat eine ganze Generation junger Architekten mit seiner Sichtweise der Dinge („Weniger ist mehr“) vertraut gemacht. Auf dem großen IIT-Campus finden sich übrigens zwei weitere Gebäude, die als Meilensteine in der Architektur Chicagos gelten: Das State Street Village, entworfen vom in Nürnberg geborenen Baumeister Helmut Jahn und das McCormick-Tribune Campus Center von Rem Koolhaas.

Mehrere Architektur-Bootstouren am Tag

Die gemeinnützige CAF-Stiftung bietet Besuchern die wohl interessantesten Touren zu Chicagos Bauwerken an. So per Boot auf dem Chicago River, das in anderthalb Stunden über 50 berühmte Gebäude der Stadt ansteuert, die wiederum von Dozenten der CAF beschrieben werden. Die CAF-Schiffstouren legen bis November mehrfach täglich am Wacker Drive im Zentrum Chicagos ab. Die CAF organisiert auch geführte Rundgänge durch die Stadt, die unter bestimmten Leitthemen stehen.

Näheres unter www.architecture.org

Keime im Essen – die unsichtbare Gefahr

Gammelfleisch und Schweinepest erregen die Öffentlichkeit, doch größere Gefahren gehen von Salmonellen & Co. aus. Deshalb warnen Ernährungsexperten vor Risiken in Restaurants und in der heimischen Küche. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner August-Ausgabe Tipps, wie man sich unterwegs, aber auch zu Hause vor Lebensmittelinfektionen schützen kann.

Die Deutschen vergessen, wie man Lebensmittel korrekt zubereitet und lagert, beklagt das Robert-Koch-Institut in Berlin. Eine der Grundregeln: Nahrungsmittel sollten gerade jetzt im Sommer vor dem Verzehr genügend gekühlt sein sowie beim Kochen, Braten und Backen gründlich erhitzt werden. Obst und Gemüse gilt es vor dem Verzehr gründlich zu waschen – ebenso wie die eigenen Hände nach dem Toilettenbesuch.

Vor allem Geflügel, aber auch Schweine- und Rindfleisch, so der Rat der Experten, sollte gut gegart werden. Wichtig ist aber auch: Die Hände, das Küchenwerkzeug und die Arbeitsfläche müssen nach dem Kontakt mit rohem Fleisch gründlich gereinigt werden. Ohnehin darf rohes Fleisch nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommen. Am besten sollte man rohe oder halbrohe Schweinefleischprodukte sowie Rohmilchprodukte und rohe Eier ganz von der Speisekarte streichen. Wer diese Ratschläge befolgt, senkt sein Risiko, mit Krankheitserregern in Kontakt zu kommen.

Symptome einer Erkrankung sind meist Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber. Dabei können Erreger wie Salmonellen beim Eintritt in die Blutbahn lebensbedrohliche Folgen haben. Obwohl in den vergangenen Jahren die Zahl der Lebensmittelerkrankungen bundesweit gesunken ist, steigt in einigen Bereichen die Zahl der Infektionen mit Todesfolge.

1998 starben in Deutschland lediglich 316 Menschen an infektiösen Darmkrankheiten, im Jahr 2004 waren es bereits 942. Im selben Jahr fiel beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit jeder fünfte kontrollierte Betrieb in Deutschland, der Lebensmittel herstellt, bearbeitet oder verkauft, negativ auf. Insgesamt entdeckten die Kontrolleure in 16.600 von 410.268 Proben hygienische Mängel. Dabei waren Eis- und Dessertprodukte genauso betroffen wie Fleisch oder Wild.

Die Experten raten Verbrauchern deshalb, auf bestimmte Anzeichen zu achten. So sollte man Fleisch, das sich bereits grau färbt oder schmierig ist, nicht mehr verwenden. Wichtig auch: Eiweißhaltige Speisen von Buffets – gegart oder roh – sind in Restaurants mit Vorsicht zu genießen. „Vor allem, wenn problematische Produkte wie Hackfleisch, Mett, Carpaccio oder Eierspeisen angeboten werden, sollte man fragen, wie lange und wie gut gekühlt beziehungsweise erhitzt diese schon im Buffet stehen“, rät Jürgen Kundke vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin. Denn bei einer Aufbewahrung erhitzter Speisen unter einer Kerntemperatur von 60 Grad erhöht sich die Gefahr, dass selbst Durchgebratenes von Keimen infiziert wird.

Vorsicht sollte man auch bei Würstchen walten lassen, die an der Imbissbude schon länger lauwarm bereitliegen. Die Gefahr, dass sich Keime ausbreiten, besteht auch bei Sushi aus rohem Fisch, wenn es nicht ausreichend gekühlt ist. Auf zartrosa Lamm oder blutiges Steak sollte man ganz verzichten.

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die August-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab 31. Juli an zentralen Kiosken erhältlich.

Marc Rohe

Marc Rohe (29) ist neuer Food & Beverage
Manager im Le Royal Méridien Hamburg.
Rohe ist bereits seit zwei Jahren
in dem 5-Sterne-Hotel an der Hamburger Außenalster tätig. Nach seinem
Einstieg als Bankett-Manager bekleidete er im letzten Jahr die Position
des stellvertretenden F&B-Managers.

Der gebürtige Lohner startete seine
Karriere mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann in den renommierten
Hotels Traube Tonbach und Schlosshotel Lerbach. Im Schlosshotel Lerbach
war er als Einkaufsleiter und später als Bankett Operations Manager
tätig, ehe er als Assistent in dieser Position 2002 ins Claridge’s Hotel
nach London wechselte.

Marc Rohe tritt im Le Royal Méridien Hamburg die
Nachfolge von Andreas Heidingsfelder an, der fortan im Le Méridien
Moscow Country Club arbeitet.

www.hamburg.lemeridien.de

Flacher Bauch im Sommer

Experten des Arzt-Patienten-Portals qualimedic haben die besten Tipps für einen flachen Bikini- und Badehosenbauch zusammengestellt. Internist und Qualimedic-Vorstand Dr. med. Ralf Fischbach empfiehlt Frauen im Sommer wie Models stilles Mineralwasser zu trinken und auf kohlensäurehaltige Getränke wie Limonaden oder Cola, die reichlich Zucker enthalten, zu verzichten. Das macht den Bauch schön flach, erläutert Doktor Fischbach. Da im Sommer eine Flüssigkeitsaufnahme von mindestens zwei Litern wichtig ist, sollte die auftreibende Kohlensäure vermieden werden. Wer nach dem Essen Kümmelsamen kaut, sorgt für einen guten Atem und beugt dem Blähbauch vor. Die letzte Rettung gegen einen Blähbauch ist Tee aus Fenchel- und Kümmelsamen, der versetzte Winde löst.

Aber für einen flachen Bauch muss die Muskulatur gekräftigt und Fettgewebe abgebaut werden. Die Fitnessexpertin Irina Baumbach empfiehlt Übungen mit dem Theraband. Das ist preiswert und einfach, erklärt Baumbach. Dr. med. Sabine Schulz von qualimedic rät zu Pilates. Der beste Trick für attraktive Bauchmuskeln von Qualimedic-Ärztin Dr. med. Karin Wagemann: 30 Sekunden den Bauch einziehen, weiteratmen und das mehrmals täglich fünfmal wiederholen.

Aber neben Sport gibt es natürlich noch andere Möglichkeiten: Langsam abnehmen, damit die Bauchmuskulatur erhalten bleibt, denn Fasten oder Crashdiät enthalten so wenig Protein, dass die Muskeln abgebaut werden. Oftmals ist der Blähbauch auf eine gestörte Darmflora zurückzuführen. Der tägliche Konsum von probiotischen Milchsäurebakterien baut eine gesunde Darmflora auf, die Blähungen vorbeugt. Reich an natürlichen Probiotika sind unsterilisierter Joghurt, frisches Sauerkraut oder Brottrunk. Qualimedic-Ärztin Sabine Schulz rät zu kleinen Mahlzeiten und langsamem Essen, damit nicht so viel Luft geschluckt wird. Wer Hülsenfrüchte, rohe Zwiebeln und Lauch, Krautsalat oder andere grobe Rohkost isst, muss sich nicht wundern, wenn der Bauch gebläht ist, denn diese Gemüse gehören zur Topliste der Bläh-Lebensmittel.

Millionen Menschen vertragen keine Milch und bekommen davon Blähungen. Die Milchzuckerunverträglichkeit lässt sich durch den Verzehr von milchzuckerfreien Lebensmitteln sowie die Einnahme von Laktase beherrschen. Der beste Ernährungstipp: Immer etwas auf dem Teller zurücklassen und reichlich kaltes Mineralwasser trinken. Das fördert die Wärmeproduktion des Körpers und hilft genauso wie scharfe Gewürze (Chili, Tabasco) beim Abnehmen. Wer reichlich Sport macht, kann konjugierte Linolsäure (CLA) und L-Carnitin einnehmen. Studien zeigen, dass die Stoffe helfen, das Verhältnis von Muskeln zu Fettgewebe zu verbessern. Die fünf besten Qualimedic-Tipps für einen flachen Bauch:

1. Auf kohlensäurehaltige Getränke verzichten
2. Bauchmuskeltraining durch Baucheinziehen
3. Kümmelsamen nach dem Essen kauen
4. Kümmel-Fencheltee trinken
5. Hülsenfrüchte, rohe Zwiebeln, Lauch und Krautsalat meiden

www.qualimedic.de

Grill Know-how von A bis Z

Damit
das Grillvergnügen noch schöner wird, gibt es hier ein paar Tipps:

Anzünden:
Ausschließlich handelsübliche Grillhilfen zum Brennmaterial geben. Hohe
Sicherheit verspricht hier das DIN Zeichen 66358. Zum Entfachen des Feuers
lange Streichhölzer verwenden.

Brennmaterial:
Nur Holzkohlebriketts oder Holzkohle verwenden. Hände weg von selbst
eingesammeltem Holz, Tannenzapfen, Papier oder Karton! So kommt es
garantiert zu keinen gesundheitsschädlichen Rauchentwicklungen.

Bockwürste:
Die dürfen leider nicht auf den Grill. Sie enthalten Pökelsalz, das bei den
hohen Grill-Temperaturen mit den Eiweißbestandteilen von Wurst und Fleisch
reagieren kann. Dabei können geringe Mengen an krebserregenden Nitrosaminen
entstehen. Gepökelte Fleisch- und Wurstwaren wie Kasseler oder Wiener
Würstchen sind deshalb für den Grill generell tabu.

Grillgeräte:
Beim Kauf von Holzkohlegrills darauf achten, dass austretende Flüssigkeiten
und Fett nicht in die Glut tropfen können. Hier empfehlen sich zum Beispiel
Auffangschalen oder ein seitlich verlagertes Holzkohlenbett.

Holzspieße:
Trickreich – die Spieße vorher rund eine Stunde ins Wasser legen. Dann
können sie nicht verkohlen.

Hygiene:
Rohes Grillgut erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Wer in
freier Natur grillt, packt Fleisch & Co. zum Transport in eine Kühltasche.
Fertig Gegrilltes nicht wieder auf die Platte legen, auf der vorher das rohe
Grillgut lag.

Kinder:
Dürfen nur mit Sicherheitsabstand beim Grillen zuschauen. Jugendliche
Grill-Talente sollten T-Shirt mit Ärmeln, lange Hosen und Grillhandschuhe
anhaben, wenn sie am Grill hantieren. Und zur Einführung gibt es vorher noch
schnell einen Crashkurs in Sicherheit und Grilltechnik.

Rost:
Vor dem Grillen Rost und Grillschalen mit Öl einpinseln, damit das Grillgut
nicht festklebt. Dazu ein hitzestabiles Öl nehmen, das nicht oxidiert.
Rapsöl ist dafür ideal, denn es kann unbesorgt hoch erhitzt werden.

Sicherheit:
Vorsicht Funkenflug, daher den Grill fern von Markise, Sonnenschirm,
Gardinen u. ä. aufstellen. Auf Standfestigkeit achten und den Grill nie
unbeaufsichtigt lassen. Für den Notfall Wasser, Sand oder Feuerlöscher
bereithalten. Aufgepasst, auch herausspritzendes Fett kann gefährlich
werden. Deshalb immer Grillhandschuhe tragen und spezielles Grillbesteck
verwenden.

Spiritus:
Nie zum Anzünden verwenden. Denn hierbei kann es leicht zu Stichflammen und
damit zu Verbrennungen kommen. Dies gilt auch für andere brennbare
Flüssigkeiten wie beispielsweise Benzin.

Zeitplan:
Wenn Gäste kommen, rechtzeitig mit dem Anfeuern beginnen. Eine gute Glut
benötigt mindestens eine halbe Stunde. Wenn die Holzkohle leicht mit Asche
bedeckt ist, kann es losgehen.

Iss Dich glücklich!

Schokolade macht glücklich – und dick. Doch bei
Schmuddelwetter und Schneematsch sieht man über Letzteres gern
hinweg. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit liefert Schokolade dem
Körper die Glückshormone, die ihm durch den Lichtmangel fehlen.
„Damit der Körper das Glückshormon Serotonin produzieren kann,
braucht er Tageslicht“, erklärt Alexandra Krotz,
Ernährungswissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (TK).
„Doch neben Schokolade gibt es einige gesunde Ernährungs-Tricks, wie
man den Winter-Trübsinn vertreiben kann.“

Serotonin ist ein stimmungsaufhellender Botenstoff – die
Schlüsselsubstanz fürs Glücklichsein. Wie hoch der Serotoninspiegel
im Gehirn ist, hängt hauptsächlich davon ab, wie viel Tageslicht der
Mensch aufnimmt. Doch auch bestimmte Nahrungsmittel können ihn
beeinflussen. „Gesunde Glücklichmacher sind zum Beispiel Bananen,
Ananas und Kiwis sowie rohe Paprika und reife Tomaten“, empfiehlt
TK-Expertin Krotz. „Genau wie Fisch enthalten sie die Aminosäure
Tryptophan, den Grundbaustein des Serotonins.“ Fisch hat zusätzlich
den Vorteil, dass das enthaltene Jod die Schilddrüsenfunktion
mobilisiert und den Zellstoffwechsel anregt – ein Energieschub für
den Körper.

Besonders wichtig fürs Wohlbefinden ist auch Magnesium: Es hilft
dem vegetativen Nervensystem und ist ein Schutzschild gegen Stress.
Magnesium-Riesen sind vor allem Milch- und Vollkornprodukte sowie
Bananen, Beerenobst und Geflügel. Außerdem kann ein Griff in die
Gewürzkiste glücklich machen. Alexandra Krotz: „Muskat und Chili zum
Beispiel wirken anregend. Chilischoten enthalten den Scharfmacher
Capsaicin, der auf der Zunge brennt und dazu führt, dass im Gehirn
das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet wird.“

Auch Sport kann Medizin für die Seele sein und dem Körper
Glückshormone entlocken. Den besten Gute-Laune-Effekt hat
regelmäßiges, moderates Ausdauertraining, das Spaß macht – vielleicht
Walking, Schwimmen oder Skilanglauf.

Weitere Informationen bieten die beiden TK-Broschüren „Ernährung“
und „Bewegung“, die in jeder TK-Geschäftsstelle kostenlos erhältlich
sind und unter www.tk-online.de zum Download bereit stehen.

Widder Hotel in Zürich offeriert Package zum „Verlieben“

Viele der historischen Spuren, die das Widder Hotel in Zürich auszeichnen, verbergen sich in den Gästezimmern. Die acht sorgfältig restaurierten spätmittelalterlichen Wohnhäuser, in denen sich das Fünf-Sterne-Hotel entfaltet, sind in ihrer Raumausstattung einzigartig. Jedes der 49 Gästezimmer und Suiten hat seinen eigenen Grundriss, seine unvergleichliche Form- und Farbgebung, seine individuelle Möblierung und Ausstattung. So wird der Gast nicht das erste Mal schon alle Schätze sehen können, sondern mehrere Male kommen müssen, um die baulichen und künstlerischen Besonderheiten des Gebäude-Ensembles kennenzulernen. Mit dem Package „Lieblingszimmer“ können sich Gäste auf eine lustvolle „Entdeckungsreise“ durch das privat geführte Luxushotel im Herzen der Zürcher Altstadt begeben.
Der Clou des Arrangements ist die Möglichkeit, sich sein Wunschzimmer vor Ort selber auszusuchen und zwei Tage darin zu residieren: Wie etwa Zimmer 308 im „Haus zur Widderzunft“ mit seinen alten Grisaille-Wandmalerien, Zimmer 204 im „Haus zur Pfeife“ ist mit Kachelofen, originaler Stuckdecke und edlen Nussbaumtäfelungen ausgestattet, in Zimmer 905 im Haus „Wassermühle“ bildet ein antiker Zürcher Wellenschrank den ausgesuchten Kontrapunkt zur Renaissance-Malerei an der Wand und in Zimmer 311 im „Haus zum Bauknecht“ rufen der Boden aus alten Tonplatten und die mit bemalten Holzbalken geschmückte Decke eine stilvolle Atmosphäre hervor.

Moderne Klassiker wie die Sitzgruppen und Liegemöbel von Le Corbusier und Mies van der Rohe fügen sich kunstvoll in die außergewöhnlichen Raumkonzepte. Jedes Zimmer bietet darüber hinaus modernste Anlagen wie Fax- und Wireless LAN-Modemanschlüsse, Stereoanlage und TV-Geräte von Bang & Olufsen, Kabelfernsehen, Minibar und Safe.

Das Arrangement „Lieblingszimmer“ enthält zwei Übernachtungen, einen Begrüßungs-Champagner und á-la-carte Frühstück im lichtdurchfluteten, mit einem Glasdach versehenen Pavillon. Ein exquisites Drei-Gänge-Menü mit Champagnerapéro im Widder Restaurant runden das Package kulinarisch ab. Komplettiert wird es durch einen PKW-Stellplatz in der Garage und eine verlängerte Abreise bis 15 Uhr. Gültig noch bis 30. Dezember 2005 kostet es für zwei Personen CHF 1.200 (ca. 780 Euro).

Reservierungen: Widder Hotel, Rennweg 7, 8001 Zürich, Tel.: +41 (0) 44 224 25 26 Fax: +41 (0) 44 224 24 24, www.widderhotel.ch

Ernährungsinfos für Sportler

Nudeln en masse, verquirlte Eier am Morgen, Proteindrinks und Power-Riegel. Sportler erhalten oft viele gut gemeinte Tipps, wie sie den Körper zu Höchstleistungen und ihre Muskeln in Bestform bringen. Doch was ist eigentlich dran an diesen Empfehlungen? Rohe Eier zu trinken kostet zweifellos Überwindung – aber ist es auch sinnvoll? Und kann ein Kraftsportler mit speziellen Sportlerprodukten seinen Muskelaufbau beschleunigen?
Diese Fragen scheinen zu verunsichern. Ein ganzes Marktsegment orientiert sich an den Sportlern als Zielgruppe, dabei ist so manches Produkt schlichtweg zu viel des Guten. Powerriegel liefern beispielsweise viel Energie in Form von Fetten und Kohlenhydraten. Für den normalen Freizeitsportler, der sich ausgewogen ernährt, sind diese Energieschübe jedoch überflüssig. Auch werden spezielle Sportlergetränke angeboten, die isotonisch sein sollen. Aber was heißt das überhaupt? Und hat die altbewährte Apfelschorle ausgedient? Wer mehr zum Sinn und Unsinn von Sportlerprodukten wissen möchte, findet entsprechende Informationen unter: www.was-wir-essen.de/infosfuer/sportler.cfm

Melonen machen schlank: Runde Früchte voller Wasser gegen dicke Bäuche!

Dicke Melonen sind die idealen Schlankfrüchte, denn sie haben einen hohen Wassergehalt und kaum Kalorien, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Claudia Reimers von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Zudem eignen sich die kugeligen Früchte hervorragend als Durstlöscher für heiße Sommertage. Melonen können bis zu 20 Kilogramm auf die Waage bringen. Trotz ihrer Größe enthalten sie kaum Kalorien, nur etwa 25 bis 30 Kilokalorien pro 100 Gramm, denn sie bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser. Botaniker unterscheiden die großen Wassermelonen mit rotem säuerlichem Fruchtfleisch und die kleineren, süß schmeckenden Zuckermelonen. Die bekannteste unter den Zuckermelonen ist die Honigmelone. Wassermelonen haben den höchsten Wasseranteil, während Zuckermelonen mit ihrem Gehalt an Beta-Karotin, Vitamin C, Calcium und Kalium auftrumpfen können. Melonen sind die runden, ovalen oder walzenförmigen Beeren einer in den Tropen und Subtropen vorkommenden Liane. Verwandt sind die großen Früchte mit Gurken, Zucchini und Kürbissen. Melonen lassen sich bei 85 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit und 15 Grad Celsius bis zu drei Wochen nach der Ernte lagern. Verbraucher erkennen reife Melonen an ihrem zarten aromatischen, fruchtigen Duft und am dumpfen, hohlen Klang, wenn man auf die Frucht klopft, weiß Ernährungsexpertin Claudia Reimers. Weiterhin sollten Melonen im Verhältnis zu ihrer Größe eher schwer sein und eine unversehrte Schale haben, die weder feuchte noch weiche Stellen aufweist. In Scheiben oder Würfel geschnitten, bietet das rohe Fruchtfleisch der Melonen einen köstlichen, kalorienarmen Genuss für Gaumen und Figur. Ein besonderer Clou ist ein Kugelausstecher, mit dem sich kleine Bällchen aus dem Fruchtfleisch herausschneiden lassen. Außer als Dessert eigenen sich Melonen weiterhin als Zwischenmahlzeit oder als Beilage zu Fleisch, Geflügel und Meeresfrüchten. Köstlich schmecken Melonen auch im Frühstücksmüsli oder in Obstsalaten, so Ernährungswissenschaftlerin Reimers abschließend.
Tipp zum Jahr des gesunden Abnehmens: Selbstgemachter Eistee mit Melonen als Erfrischung für Zwischendurch: Dafür benötigen Sie sehr starken Früchtetee, einige Melonenkugeln, etwas Zitronensaft, flüssigen Süßstoff und Eiswürfel. Den Früchtetee nach dem Zubereiten mehrere Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen, Eiswürfel und Melonenkugeln dazu geben und mit Zitronensaft und Süßstoff abschmecken. Fertig!

Sommer: Saubere Küche besonders wichtig

Sauberkeit in der Küche gewinnt in den Sommermonaten besondere Bedeutung. Wo es feucht und warm ist, überleben Mikroben nicht nur gut, sondern können sich auch rasant vermehren, warnt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Ein unsauberes, feuchtes Wischtuch kann ohne weiteres mit 100 Millionen Keimen pro Quadratzentimeter und mehr besiedelt sein“, zitiert das Blatt das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin. Spül- und Geschirrtücher sollen deshalb gut trocknen können. Rohes Fleisch, besonders von Geflügel und Wild, und rohe Eier sind häufig mit Krankheitserregern verunreinigt. Geräte, mit denen sie in der Küche in Verbindung kommen, müssen deshalb sorgfältig gereinigt werden. Auch Händewaschen ist nach der Zubereitung wichtig. Zum Reinigen sind aber nur in Ausnahmefällen Desinfektionsmittel angebracht. In der Regel reichen normale Haushaltsreiniger.