Benoit Violier ist tot – Selbstmord

Benoît Violier, ein Schweizer, wurde von der französischen La Liste zum besten Koch der Welt gekürt. Gestern hat sich der gebürtige Franzose, der im Schweizer Waadtland lebte und arbeitete, das Leben genommen. Der Leichnam Violiers ist am späten Sonntagnachmittag in seiner Wohnung gefunden worden, teilte die Polizei mit. Der 44-Jährige habe sich mit einer Feuerwaffe umgebracht. Die genauen Umstände seines Todes werden untersucht.

Violier ist gebürtiger Franzose. Der passionierte Jäger stammte aus einer Winzerfamilie aus La Rochelle, Frankreich. Nachdem er 20 Jahre in der Schweiz lebte, lies er sich vor zwei Jahren einbürgern. Erst seit drei Jahren arbeitete er als Küchendirektor im „Hotel de Ville“ in Crissier, das 20 Minuten von Lausanne entfernt liegt. Küchenchef ist Franck Giovanni. Violier übernahm den Job von Philipe Rochat, der im letzten Sommer bei einem Fahrradunfall ums Leben kam.

Violier ist vom Gault-Millau mit 19 Sternen ausgezeichnet und wurde „Koch des Jahres 2013“. Drei Sterne vom Michelin. 1. Platz bei La Liste. Er war Schüler von Joël Robuchon, Frédy Girardet und Philippe Rochat.

Violier hinterlässt Brigitte, seine Ehefrau, und den zwölfjährigen Sohn Romain, denen unser Mitgefühlt gilt. Die Familie bat darum, in Ruhe gelassen zu werden, um trauern zu können.

Michelin Schweiz 2013

Die ersten Gerüchte: Benoit Violier, Nachfolger von Philipp Rochat, erhält drei Sterne – 2. Stern an Tanja Grandits und Rolf Fliegauf – 9 neue Ein-Sterne Restaurants

Die neuen 1 Sterne Restaurants sind:
Le Petit Manoir in Morges – Julien Reckler
Le Restaurant in Vevey – Lionel Rodriguez
Heimberg in Zermatt – Christian Geisler
Clouds in Zürich – Martínez Salvany
Bel Etage in Basel – Michael Baader
Matisse in Basel – Erik Schröter
Auberge de la Croix Blanche in Villarepos – Arno Abächerli
Talvo By Dalsass in Champfèr – Martin Dalsass
Belvedere in Hergiswil – Fabian Inderbitzin

Die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit dieser Gerüchte: Sehr hoch!

Die ersten Gerüchte, die sich dann zu 100% bewahrheiteten:
www.gourmet-report.de/artikel/343610/Michelin-Schweiz-2013/

Jetzt die bestätigten Sterne: Alles über den Michelin Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343612/Guide-MICHELIN-Schweiz-2013/

Alle neuen und gestrichenen Guide Michelin Sterne in der Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343614/Neue-und-gestrichene-Sterne-Schweiz-2013/

Günstig und gut essen in der Schweiz 2013: Alle Bib Gourmand Adressen Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343615/Preiswert-gut-Essen-in-der-Schweiz-2013/

Sie können den Guide Michelin Schweiz 2013 portofrei unter dem folgenden Link bestellen:
ISBN 978-2-06-717888-5

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen, speziell denen, die mit CHROMA Kochmesser arbeiten!

GaultMillau 2013

Benoît Violier ist GaultMillaus «Koch des Jahres 2013» in der Schweiz – Benoît Violier, in Crissier Nachfolger von Frédy Girardet und Philippe Rochat, begeisterte vom ersten Tag an Gäste und Berufskollegen – Violier ist mit der Höchstnote 19 „Koch des Jahres 2013“

Seit dem 1. April ist Benoît Violier, 41, in Crissier der Boss. Er steht mit 22 Köchen in einer neu gebauten Küche und legt fünfmal im Jahr eine neue Karte auf. Die ersten drei hat der GaultMillau wiederholt und mit wachsender Begeisterung getestet. Chefredaktor Urs Heller gegenüber Gourmet Report: „Hervorragend. Ihm den 19. Punkt vorzuenthalten, wäre ein Fehlurteil.“

Natürlich ist der Aufstieg in den Koch-Olymp auf den ersten Blick raketenhaft, aber der Eindruck täuscht. Violier, der begeisterte Hochgebirgs-Jäger, hat jahrelang für Frédy Girardet und Philippe Rochat (als Küchenchef) gearbeitet. Seine früheren Chefs haben ihm schon immer ein ausserordentliches Talent attestiert. Und ein gutes Händchen für erstklassige Mitarbeiter: Im vollständig umgebauten «Hôtel de Ville» ist ein herausragendes Team am Werk. Vorgänger Philippe Rochat wird für seine herausragende Arbeit als GaultMillaus «Aussteiger des Jahres» noch besonders geehrt.

Sechs Köche stehen nun mit 19 Punkten an der Spitze der Schweizer Gastronomie: Benoît Violier (Crissier VD), Andreas Caminada (Fürstenau GR), Philippe Chevrier (Satigny GE), André Jaeger (Schaffhausen), Didier de Courten (Sierre VS) und Bernard Ravet (Vufflens-le- Château VD).

18 Punkte für Heiko Nieder im «Dolder»
Auch in der Deutschschweiz macht ein Chef einen grossen Sprung nach vorn: Heiko Nieder vom «The Restaurant» im «The Dolder Grand». Ein hervorragender Koch, der nichts, aber auch gar nichts dem Zufall überlässt, jeden einzelnen Gang intensiv austestet und sich deswegen auch recht gewagte Kombinationen erlauben kann. Nieder steigt hoch auf 18 Punkte, ist nach dem Wegzug von Marcus G. Lindner (nach «The Alpina» Gstaad) die neue Nummer 1 in der grossen Stadt. So hoch geratet sind in der näheren Umgebung nur Hans-Peter Hussong («Wirtschaft zum Wiesengrund», Uetikon am See) und Rico Zandonella («Rico’s Kunststuben», Küsnacht). Auch Zandonella hat ein sehr wichtiges Jahr hinter sich: Er hat das Erbe von Horst Petermann endgültig angetreten. Im Restaurant ist es lässiger, unbekümmerter und preiswerter geworden; in der Küche wird genauso diszipliniert und knallhart gearbeitet wie beim berühmten Vorgänger.

Die beiden anderen «Aufsteiger des Jahres»: In der Romandie hat David Tarnowski («Le Montagne», Chardonne VD) einen weiteren Punkt erobert (17). Im Tessin kennen alle Gourmets und Jetsetter in «da Enzo» in Ponte Brolla den Signor Enzo (Andreatta), ein zugegebenermassen hervorragender Gastgeber. Der GaultMillau ehrt den stillen Mann im Hintergrund, Küchenchef Andrea Cingari. Was der Dalsass-Schüler selbst im grössten Hochsaison-Stress leistet, beeindruckt und ist neu 16 Punkte wert.

Die «Entdeckungen des Jahres»: Beat Walker und Marco Helbling führen hoch über dem Dörfchen Gurtnellen und der Gotthard-Autobahn mit viel Liebe und «Älplerchoscht» das «Gasthaus im Feld» – eine «Trouvaille» und mit 14 Punkten bewertet. Georges Lelièvre hat bei grossen Chefs (Georges Wenger, Bernard Ravet) gearbeitet und ist jetzt selbst gross in Form: 15 Punkte für seine über dem Lac Léman gelegene «Auberge de l’Union» in Arzier VD.

Hommage an die besten Schweizer Winzer
Auffallend bei den gegen 1000 Restaurantbesuchen der GaultMillau-Tester: Die besten Schwei- zer Winzer bekommen auf den Karten der besten Schweizer Restaurants immer mehr Platz, werden für die gewaltigen Fortschritte in den letzten Jahren belohnt. Dass bei GaultMillaus «Sommelier des Jahres 2013» neben renommierten Produkten aus Frankreich, Italien und Spanien das Beste aus der Bündner Herrschaft im jahrhundertealten Gewölbekeller liegt, ist kein Zufall: Oliver Friedrich, freundlicher Maître und begabter Sommelier bei Andreas Caminada in Fürstenau GR, ist ein exzellenter Botschafter für Schweizer Wein; die Menüs seines berühmten Chefs sind darauf abgestimmt.

Martin Dalsass ist ein herausragender Koch. Er ist neu im «Talvo» in St. Moritz-Champfèr zu Hause und rockt das Engadin mit seiner Energie, mit den ständig neuen Gerichten auf seiner mediterranen Karte. Der Südtiroler hat ein Herz für Raucher: Eine der rustikalen Stuben ist als Fumoir deklariert. Dalsass gewinnt den «Prix Davidoff» und ist «The CigarMan of the Year».

Grosse Hotels, ausgezeichnete Hoteliers
Der GaultMillau ehrt überragende Hotels, die konsequent auf die Karte Gastronomie setzen. Als «Hotel des Jahres» wurde das «Baur au Lac» in Zürich ausgezeichnet. Ein Familienhotel mit 168-jähriger Tradition.

Gefeiert wurde der Waadtländer Küchenchef Laurent Eperon, der im «Pavillon» für 17 Punkte kocht und damit zu den besten Chefs der Stadt gehört. Ebenfalls geehrt wurde der scheidende Direktor Michel Rey, der das Haus über 30 Jahre lang geprägt hat.

Auch der «Schweizer Star im Ausland» ist ein sehr erfolgreicher Hotelmanager: Jonas A. Schürmann aus Egerkingen ist in Asien karrieremässig durchgestartet, führt zurzeit das «Mandarin Oriental» in Hongkong mit 830 Mitarbeitern und nicht weniger als zehn Restaurants, die meisten mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

1000 Testessen für den Guide und die App
Für die 45 Testerinnen und Tester des GaultMillau Schweiz wars ein spannendes Jahr: Fast 1000 Restaurants wurden besucht, um für den Guide und für die GaultMillau-App (erscheint mit den letzten Updates im Dezember), die 842 besten Schweizer Restaurants zu finden, zu bewerten und vor allem zu beschreiben. 79 Restaurants sind neu im GaultMillau. 73 Restaurants haben sich um einen Punkt verbessert. 39 Restaurants erfüllten die hohen Erwartungen nicht ganz und müssen sich mit einer tieferen Bewertung begnügen.

Köche, die der GaultMillau 2013 besonders auszeichnet

Koch des Jahres:
Benoît Violier, Hôtel de Ville, Crissier VD (19)
Ihm die Höchstnote zu verweigern, wäre ein Fehlurteil. Benoît Violier tritt mit viel Selbst- vertrauen, Talent und Engagement die Nachfolge der beiden Kochlegenden Frédy Girardet und Philippe Rochat an. Sein Start in Crissier: Fulminant. Mit den besten Produkten. Mit nur zwei Komponenten pro Gang. Mit einem tollen Team in der hypermodernen Küche.

Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz:
Heiko Nieder, The Dolder Grand, The Restaurant, Zürich (18)
Sein Kochstil ist eigenwillig. Gearbeitet wird chirurgisch präzis. Dem Zufall überlässt Heiko Nieder nichts. Wer bei ihm isst, muss sich darauf ganz einlassen, auf Überraschungen gefasst sein, über verblüffende Einfälle schmunzeln. «The Restaurant» heisst sein Lokal. Es macht «The Dolder Grand» richtig gross.

Aufsteiger des Jahres in der Westschweiz:
David Tarnowski, Le Montagne, Chardonne VD (17)
Der Mann hat Talent, und GaultMillau verfolgt seinen Werdegang seit Jahren
sehr aufmerksam. Jetzt ist David Tarnowski auf dem Höhepunkt: Er kocht risikofreudig, beherrscht aber sein Metier meisterlich. Kulinarische Raffinesse, serviert in einem sympathisch unkomplizierten Restaurant.

Aufsteiger des Jahres im Tessin:
Andrea Cingari, Da Enzo, Ponte Brolla TI (16)
Den Boss kennen alle: Enzo (Andreatta)! Höchste Zeit, sich den Namen seines Küchen- chefs zu merken: Andrea Cingari, nervenstark und stressresistent, glänzt in allen Disziplinen. Der Dalsass-Schüler verwandelt das Jetset-Restaurant von Ponte Brolla in ein echtes Gourmet-Restaurant. Seine Leidenschaft: Pasta, Pesce, im Herbst Wild und Trüffel.

Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz:
Beat Walker und Marco Helbling, Gasthaus im Feld, Gurtnellen UR (14)
«Älplerchoscht» bieten die beiden Freunde Beat Walker und Marco Helbling in ihrem sympathischen Gasthof hoch über Gurtnellen und der Nord-Süd-Autobahn an. Das ist krass untertrieben. Zwar prägen Uri und regionale Produkte ihre Küche.
Aber die Umsetzung ist einfallsreich, präzis, begeisternd. Eine echte Entdeckung eben.

Entdeckung des Jahres in der Westschweiz:
Georges Lelièvre, Auberge de l’Union, Arzier VD (15)
Der junge Chef aus Morges hatte erstklassige Lehrmeister: Georges Wenger,
Bernard Ravet. Jetzt ist Georges Lelièvre selbst der Boss, in einem hübschen Restaurant in Arzier VD, mit einer traumhaft schönen Veranda zum Lac Léman. Seine Küche
ist aufwändig, ausgewogen und trotzdem kontrastreich.

Aussteiger des Jahres:
Philippe Rochat, Hôtel de Ville, Crissier VD (19)
Was sagt man zu einem Abschied, der eigentlich viel zu früh kommt? Merci, Chef! Merci für grossartige Stunden in Crissier. Merci für die unerschrockene Art,
Frédy Girardets grosses Erbe anzutreten und jetzt so souverän an Benoît Violier weiterzugeben. Merci für die vielen jungen Köche, die Rochat ausgebildet, geformt und in die Selbstständigkeit entlassen hat. Ein grosser Abgang!

Sommelier des Jahres:
Oliver Friedrich, Schloss Schauenstein, Fürstenau GR (19)
Alles spricht von Andreas Caminada, dem Popstar der Schweizer Küche. Wir ehren seinen Partner an der Front: Oliver Friedrich hat im Gewölbekeller von Schloss Schauenstein gewaltig aufgerüstet. Vor allem die besten Bündner Winzer sind mit allen Jahrgängen und Formaten vertreten. Den Empfehlungen des «Sommeliers des Jahres» kann man vertrauen.

The CigarMan of the Year:
Martin Dalsass, Talvo by Dalsass, St. Moritz-Champfèr GR (18)
Die Nächte im «Talvo» vor der Toren von St. Moritz sind lang, ausgelassen, voller kulinarischer Höhepunkte. Martin Dalsass ist eingezogen, mit seiner mediterran aus- gerichteten Küche, mit Dutzenden von Olivenölen, mit tausend Ideen. Und mit einem prall gefüllten Humidor im «Salon Davidoff». Geniesser Dalsass ist «The CigarMan of the Year».

Schweizer Star im Ausland:
Jonas A. Schürmann, Mandarin Oriental, Hongkong
Er hat Egerkingen verlassen, hat als Hotel-Profi Asien entdeckt und erobert. Heute führt Jonas A. Schürmann mit grossem Erfolg das berühmte «Mandarin Oriental» in Hongkong und damit 830 (!) Mitarbeiter. Der Boss ist Feinschmecker. Also gibts in seinem
Hotel nicht weniger als zehn Restaurants. Über den meisten leuchtet ein Stern.

Hotel des Jahres:
Baur au Lac, Zürich (17 & 13)
Das luxuriöse «Baur au Lac» ist «Hotel des Jahres». GaultMillau ehrt damit
zwei ganz besonders: «Pavillon»-Chef Laurent Eperon, der zu Zürichs besten Chefs aufsteigt. Und den scheidenden Direktor Michel Rey, der das edle Haus im riesigen Park über 30 Jahre lang mit seinem Stil und seiner Eleganz geprägt hat.

Gourmet Report gratuliert allen Gewinnern!
Besonders, die Schweizer mögen es uns verzeihen, freuen wir uns über das gute Abschneiden von Heiko Nieder, der mit CHROMA type 301 Kochmesser arbeitet

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013
Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz:
www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/

Lokal, nach Gebieten aufgeteilt – ausführlicher:
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
Mittelland: www.gourmet-report.de/artikel/343322/Andy-Zaugg/
Ostschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343323/Christoph-Ko776hli/
Graubünden: www.gourmet-report.de/artikel/343324/Andreas-Caminada-und-Martin-Dalsass/
Tessin: www.gourmet-report.de/artikel/343325/Andrea-Cingari/
Wallis: www.gourmet-report.de/artikel/343326/Didier-de-Courten/
Westschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343327/Philippe-Rochat-geht-Benoit-Violier-kommt/
Koch des Jahres: www.gourmet-report.de/artikel/343328/Koch-des-Jahres-2013/

GaultMillau Guide Schweiz 2013
Urs Heller
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Gourmet Report gratuliert allen genannten Küchenchefs!

Philippe Rochat geht, Benoit Violier kommt

GM Westschweiz: Violier ist ein fulminanter Start geglückt: Bereits nach wenigen Monaten steht für den GaultMillau fest: ein 19-Punkte-Chef- Violier wird GaultMillaus „Koch des Jahres 2013“ – Die übrigen Westschweizer Küchenchefs halten ihre Position – David Tarnowski jetzt 17 und Aufsteiger des Jahres

Philippe Rochat geht, Benoît Violier kommt – und wieder ist das «Hôtel de Ville» in Crissier eine magische Adresse. Frédy Girardet hat dieses Haus in die Weltspitze geführt, seine Nachfolger halten das Niveau. Violier ist ein fulminanter Start geglückt. Bereits nach wenigen Monaten steht für den GaultMillau fest: ein 19-Punkte-Chef. Damit ist der neue Patron auch GaultMillaus «Koch des Jahres 2013»!

Die übrigen Westschweizer Küchenchefs halten ihre Position: Philippe Chevrier (Satigny GE) und Bernard Ravet (Vufflens-le-Château VD) gehören der 19-Punkte-Champions-League an. Mit 18 Punkten folgen Stéphane Décotterd (Brent VD), Carlo Crisci (Cossonay VD), Dominique Gauthier («Le Chat-Botté», Beau-Rivage, Genf), Anne-Sophie Pic und Guillaume Raineix («Beau- Rivage Palace», Lausanne), Georges Wenger (Le Noirmont JU) und Denis Martin (Vevey VD).

Die wichtigsten Promotionen im Guide 2013: David Tarnowski hat im sympathischen «Le Montagne» in Chardonne VD erneut zugelegt, ist mit neu 17 Punkten GaultMillaus «Aufsteiger des Jahres 2013» in der Romandie.

Das «Trianon» in Le Mont-Pèlerin (Le Mirador Kempinski), das Grand Hôtel du Lac in Vevey, die «Auberge des Clefs» in Lugnorre FR und das «Hôtel du Peyrou» in Neuenburg verbessern sich auf 16 Punkte.
Georges Lelièvre kocht in der «Auberge de l’Union» in Arzier VD ausgezeichnet und auf Anhieb für 15 Punkte. Der Schüler von Georges Wenger und Bernard Ravet ist GaultMillaus «Entdeckung des Jahres 2013» in der Romandie. Ebenfalls neu auf 15 Punkten: Die «Käserei» und «Le Vieux Manoir» in Murten und die «Auberge de la Croix Blanche» in Villarepos FR.
Wechsel nach Redaktionsschluss: Neuer Küchenchef im «Mirador Kempinski» in Le Mont- Pèlerin ist David Personnaz.

Kanton Waadt
Aufsteiger (6)
Le Montagne, Chardonne 17
Le Trianon, Le Mirador Kempinski, Le Mont-Pèlerin 16
Les Saisons, Grand Hôtel du Lac, Vevey 16
Chez Cavu, Bussigny-près-Lausanne 14
La Pinte du Paradis, Aigle 13
Bellevue, Onnens 13

Neu im Guide (6)
Auberge de L’Union, Arzier 15
Le Pavois, Le Mont-Blanc, Morges 13
Auberge de L’Étoile, La Rippe 13
Relais de Vuargny, Le Sépey 13
Auberge du Vigneron, Epesses 12
Ristorante Gnutti, Lausanne 12

Kanton Fribourg

Aufsteiger (9)
Auberge des Clefs, Lugnorre 16
Käserei, Murten 15
Juma, Le Vieux Manoir, Murten 15
Auberge de la Croix Blanche, Villarepos 15
De la Tour, Châtel-sur-Montsalvens 14
Zum Ochsen, Düdingen 14
Au Sauvage, Fribourg 14
Cailler, Charmey (Gruyère) 13
Golf Resort La Gruyère, Pont-la-Ville 13

Neu im Guide (1)
Du Sapin, Charmey (Gruyère) 14

Kanton Genf

Aufsteiger (4)
Le Lexique, Genf 14
Tsé Fung, La Réserve Genève Hotel & Spa, Genf-Bellevue 14
Café des Banques, Genf 13
Café Fontaine, Soral 13

Neu im Guide (7)
Le «C», Genf 14
Le Duo, Royal Manotel, Genf 14
Café de la Place, Plan-les-Ouates 14
Café du Levant, Aire-la-Ville 13 L’Artichaut, Genf 13
La Chaumière, Troinex 13
Café Louis, Genf 12

Kanton Neuenburg

Aufsteiger (4)
Hôtel du Peyrou, Neuenburg 16
Hotel de Commune, Lignières 14
Auberge du Prévoux, Le Prévoux 14
Grand Hôtel les Endroits, La Chaux-de-Fonds 13

Neu im Guide (3)
Auberge du Siam, Auvernier 13
Les Toiles, Neuenburg 13
Le Bureau, Neuenburg 12

Im Kanton Jura sind erstmals «L’Orchidée» in Porrentruy (12) und «La Croix Blanche» in Rebeuvelier (12) gelistet.

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013
Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
Mittelland: www.gourmet-report.de/artikel/343322/Andy-Zaugg/
Ostschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343323/Christoph-Ko776hli/
Graubünden: www.gourmet-report.de/artikel/343324/Andreas-Caminada-und-Martin-Dalsass/
Tessin: www.gourmet-report.de/artikel/343325/Andrea-Cingari/
Wallis: www.gourmet-report.de/artikel/343326/Didier-de-Courten/
Westschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343327/Philippe-Rochat-geht-Benoit-Violier-kommt/
Koch des Jahres: www.gourmet-report.de/artikel/343328/Koch-des-Jahres-2013/

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Koch des Jahres 2013

«Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen.» Diesem Motto von Johann Wolfgang Goethe folgend, hat Benoît Violier den GaultMillau überzeugen können.

Mit 19 Punkten hat der GaultMillau Benoît Violier zum «Koch des Jahres 2013» gewählt.

In Crissier liegt Violiers Restaurant. Als Schützling von Philippe Rochat hat seine kreative Leidenschaft dort ihren Ursprung. Nun ist es ihm gelungen, diese Leidenschaft zum Perfektionismus zu führen und die Gäste auf unvergessliche Weise kulinarisch zu verwöhnen.
Genuss, Leidenschaft und Perfektionismus – das sind die Attribute, die Audi und den Koch des Jahres 2013 vereinen. Aus diesem Grund ist Audi bereits seit zehn Jahren Partner des durch GaultMillau erkürten «Koch des Jahres» und stellt auch im kommenden Jahr ein Auto zur Verfügung.

Der Koch des Jahres 2013 kann sich nun auch an seinem neuen Dienstwagen – einem Audi A7 Sportback – erfreuen. Als erster Vertreter seiner Klasse vereint der Audi A7 Sportback die Eleganz einer Limousine, die Funktionalität eines Avants und die Dynamik eines Coupés. Attribute, die zu Benoît Violier passen.

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013
Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
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Bocuse d'or Schweiz

„Zwei statt eine Kochmeisterschaft: «Der goldene Koch von Kadi» und Bocuse d’Or Suisse gehen getrennte Wege – nicht zur Freude aller Beteiligten“, schreibt die Schweizer Hotel Revue.

Die von der Tiefkühlfirma Kadi organisierte, traditionelle Kochkunstmeisterschaft «Der goldene Koch von Kadi» war bisher gleichzeitig die Schweizer Selektion für den Bocuse d’Or, den von Kochlegende Paul Bocuse initiierten, renommierten Kochwettbewerb. Diese Schweizer Ausscheidung – ein Publikumsanlass mit jeweils hochkarätiger Jury unter der Leitung von Philippe Rochat – genoss hohes Ansehen.

Lesen Sie die ganze Story in der HTR:
www.htr.ch/dolce-vita/geteilte-meisterschaft-29871.html

Guide Michelin Schweiz 2011 – Die Sterne Restaurants Schweiz 2011

(nach Orten sortiert)

***
Ort Haus Küchenchef Kanton

Crissier Philippe Rochat
Rochat, Philippe; Violier,
Benoît VD
Fürstenau Schauenstein (neu) Caminada, Andreas GR

**
Ort Haus Küchenchef Kanton

Ascona Ecco (neu) Fliegauf, Rolf TI
Basel Cheval Blanc Knogl, Peter BS
Cossonay Le Cerf Crisci, Carlo VD
Hägendorf Lampart’s Lampart, Reto SO
Küsnacht Petermann’s Kunststuben
Petermann, Horst;
Zandonella, Rico ZH
Lausanne Anne-Sophie Pic
Pic, Anne-Sohpie; Raineix,
Guillaume VD
Montreux/Brent Le Pont de Brent Décotterd, Stéphane VD
Le Noirmont Georges Wenger Wenger, Georges JU
La Punt-Chamues-Ch. Bumanns Chesa Pirani Bumann, Daniel GR
Samnaun Homann’s Restaurant (neu) Homann; Daniel u. Horst GR
Satigny/Peney-Dessus Domaine de Châteauvieux
Chevrier, Philippe; Coche,
Damine GE
Schwyz/Steinen Adelboden Wiget, Franz SZ
Sierre Didier de Courten de Courten, Didier VS
Uetikon am See Wirtschaft zum Wiesengrund Hussong, Hans-Peter ZH
Vevey Denis Martin Martin, Denis VD
Zürich The Restaurant (neu) Nieder, Heiko ZH

*
Ort Haus Küchenchef Kanton

Altnau Urs Wilhelm’s Restaurant Wilhelm, Urs TG
Anières Auberge de Floris Legras, Claude GE
Ascona Seven (neu) Adam, Ivo TI
Basel Bel Etage Baader, Michael BS
Basel Les Quatre Saisons Moser, Peter BS
Basel Stucki Grandits, Tanja BS
Bellinzona Orico Albrici, Lorenzo TI
Bern Meridiano (neu) Arnold, Markus BE
Bern Schöngrün (neu) Rothen, Werner BE
Bern Wein & Sein Blum, Beat BE
Bubendorf Osteria Tre (neu) Garigliano, Gianluca BE
Burgdorf Emmenhof Schürch, Werner BE
Champéry c21 Tod, Callum VS
Crans-Montana Hostellerie du Pas de l’Ours Reynaud, Franck VS
Escholzmatt Rössli – Jägerstübli Wiesner, Stefan LU
Flüh Zur Säge Suter, Felix SO
Fribourg Le Pérolles/P.-A. Ayer Ayer, Pierre-André FR
Fribourg/Bourguillon Des Trois Tours Baechler, Alain FR
Ftan Paradies – La Bellezza Göschel, Martin GR
Gattikon Sihlhalden Smolinsky, Gregor ZH
Genf Buffet de la Gare des Eaux-Vives Labrosse, Serge GE
Genf Le Chat Botté Gauthier, Dominique GE
Genf Rasoi by Vineet Banerjee, Anupam GE
Genf Vertig’O Manifacier, Jérôme GE
Genf/Cologny Auberge du Lion d’Or Dupont, G.; Byrne, Th. GE
Genf/Thônex Le Cigalon Bessire, Jean-Marc GE
Gstaad Chesery Speth, Robert BE
Gstaad Prado Gschwend, Urs BE
Hurden Markus Gass zum Adler Gass, Markus SZ
Interlaken/Wilderswil Gourmetstübli Stöckli, Richard BE
Klosters Walserhof Amrein, Armin GR
Lausanne La Table d’Edgard Bovier, Edgar VD
Lömmenschwil Neue Blumenau (neu) Mlinarevic, Nenad SG
Lugano Arté (neu) Oerthle, Frank TI
Lugano/Sorengo Santabbondio Dalsass, Martin TI
Luzern Jasper Rischmeyer, Kerstin LU
Mels Schlüssel – Nidbergstube Kalberer, Seppi SG
Mollens Panorama (neu) Minkmann, Niels VS
Le Mont-Pèlerin Le Trianon Zemour, Philippe VD
Montreux L’Ermitage Krebs, Etienne VD
Münchbuchensee Moospinte (neu) Berther, Sascha BE
Nebikon Adler Tuor-Wismer, Raphael LU
Neuchâtel/Saint-Blaise Au Bocca Frôté, Claude NE
Olten/Trimbach Traube Sgier, Arno SO
Rehetobel Gasthaus Zum Gupf Klose, Walter AR
Saas-Fee Waldhotel Fletschhorn Neff, Markus VS
Samnaun La Miranda Gourmet Stübli Zeiser, Markus GR
Sankt Moritz/Champfèr Jöhri’s Talvo Jöhri, Roland GR
Schaffhausen Rheinhotel Fischerzunft Jaeger, André SH
Scheunenberg Sonne Mösching, Kurt BE
Sion/Vex L’Argilly Guerlavais, Daniel VS
Solothurn
Zum Alten Stephan – Zaugg’s
Zunftstube (neu) Zaugg, Andreas SO
Solothurn/Riedholz Attisholz – le feu (neu) Slascheck, Jörg SO
Sonceboz Du Cerf
Albrecht, Christian;
Soldati, Jean-Marc BE
Thörigen Löwen Gygax, Nik BE
Triesen (Liechtenstein) Schatzmann Schatzmann, Klaus FL
Uznach KunstHof (neu) Köhli, Christoph SG
Vacallo Conca Bella (neu) Bos, Gian-Luca TI
Vaduz (Liechtenstein) Park-Hotel Sonnenhof Real, Hubertus FL
Verbier La Table d’Adrien Bassi, Marco VS
Vevey/Chardonne Le Montagne (neu) Tarnowski, David VD
Vevey/Saint-Légier Auberge de la Veveyse Ribette, Jean-Sébastien VD
Vevey/Saint-Saphorin Auberge de l’Onde – La Rôtisserie Zimmermann, Patrick VD
Vouvry Auberge de Vouvry Braendle, Martial VS
Vufflens-le-Château L’Ermitage Ravet; Bernard u. Guy VD
Walchwil Sternen Weder, René ZG
Weggis Annex Rischmeyer, Renee LU
Wetzikon Il Casale Colaianni, Antonio ZH
Widen Ryokan Hasenberg – Usagiyama Arimura, Kenichi AG
Wigoltingen Taverne zum Schäfli Kuchler, Wolfgang TG
Yvorne La Roseraie Rod, Christophe VD
Zermatt Capri (neu) Glowig, Oliver VS
Zürich Mesa Lindner, Marcus G. ZH
Zürich Rigiblick – Spice Nickel, Christian ZH
Zürich Sein
Surbeck, Martin; Nakano
Ken ZH

Hoffnungsträger für *
(nach Orten sortiert)
Ort Haus Küchenchef Kanton

Kirchdorf Mille privé – Urs Messerli Messerli, Urs BE
Sankt Gallen/Wittenbach Segreto Benninger, Martin SG

Bocuse d’Or Europa Akt

Die europäische Selektion für den Bocuse d’Or 2011 findet am 7. und 8. Juni 2010 in der Schweiz statt: in Genf

Vorhang auf für die zweite Ausgabe des Bocuse d’Or Europa.

Das Schauspiel wird am 7. und 8. Juni 2010 in Genf im Rahmen des Gourmet-Salons aufgeführt, präsidiert von einem berühmten «Regis­seur», dem 3-Sterne-Koch Philippe Rochat, und dirigiert von Roland Pierroz, einem Pionier der schweizerischen Gastronomie.

Bei dieser Gelegenheit werden 20 europäische Köche gegeneinander antreten, um den Titel des Bocuse d’Or Europa zu erobern. Der Sieger sichert sich mit diesem Titel gleichzeitig seine Teilnahme am inter­natio­na­len Bocuse d’Or 2011.

Ein Wettbewerb in einem Umfeld internationaler Wettbewerbe

Angesichts des weltweit wachsenden Erfolgs des Bocuse d’Or wurde 2008 die erste europäische Vorauswahl durchgeführt: der Bocuse d’Or Europa. Er vereinigt die größten Köche dieses Teils der Welt.

Als Maßstäbe setzendes kulinarisches Ereignis erster Ordnung auf dem Kontinent hat der Bocuse d’Or Europa auch das Ziel, neue Länder für die Teilnahme am internationalen Finale des Bocuse d’Or zu motivieren.

Falls es noch eines Beweises für die Beliebtheit des Bocuse d’Or Europa bedurft hätte: 5 Mo­nate vor Anmeldetermin bereiten sich 28 Länder darauf vor, ihre Kandidatur einzu­reichen (gegenüber 25 im Jahr 2008).

Am 1. November 2009 wird das Organisationsteam des Wettbewerbs jene 20 Länder auswählen, die 2010 zum Wettkampf um den Titel und das Weiterkommen antreten dürfen. Die Namen der jeweiligen Kandidaten werden nach und nach aus den nationalen Ausscheidungswettbewerben hervorgehen.

Ein laufend weiterentwickeltes Reglement

Für die Ausgabe 2010 des Bocuse d’Or Europa ist das Reglement modifiziert worden. Um sämtlichen Nationen möglichst gleich lange Spieße bieten zu können, werden zwei große Neuerungen ins Wettbewerbsreglement eingeführt:

– Um in der Tradition des Bocuse d’Or zu bleiben, werden die Kreationen auf Platten präsentiert, nicht mehr auf Tellern wie 2008. Künftig müssen sich die Kandidaten für eines der drei von den Organisatoren zur Verfügung gestellten Modelle entscheiden.

– Für den Bocuse d’Or 2011 werden sich alle Länder ohne Ausnahme ihre Qualifikation für Lyon erkämpfen müssen.

In Genf werden für diese Qualifikation wie 2008 nur die ersten 12 Ränge berücksichtigt.

Das Wettbewerbsmenü: Schweizer Kalbfleisch und Sterling-White-Heilbutt

In Genf werden die Kandidaten 5 Stunden und 35 Minuten Zeit haben, um die beiden folgenden Gerichte zuzubereiten:

– ein Fleischgericht: Schweizer Kalbfleisch (1 Kalbskarree mit 6 Rippen, ca. 3,5 kg, und nach Wahl: ausgebeinter Kalbskopf / Kalbsfüße / Herz-Kalbsmilken. Dazu 2 Beilagen.

– ein Fischgericht: Sterling-White-Heilbutt (1 ganzer Heilbutt mit Kopf, ca. 5 bis 6 kg), mit 2 Belagen.

Die Schweiz: eine große gastronomische Tradition

Die Schweiz ist zweifellos das Land mit den meisten Qualitätsrestaurants auf den Quadratkilometer. Die Pioniere – vor allem Frédy Girardet, der zum Koch des Jahrhunderts gewählt wurde, aber auch Hans Stucki, Horst Petermann, André Jaeger, Angelo Conti-Rossini, Gérard Rabaey, Roland Pierroz und viele andere – motivierten eine Fülle von Köchen, sich voller Elan der kreativen Küche zu verschreiben und einander gegenseitig mit qualitativ hochstehenden, innovativen Kreationen zu übertreffen.

Neben den großen Klassikern verstanden sie es auch, die ausgezeichneten Produkte des Landes zur Geltung zu bringen, indem sie Gemüsebauern, Bäcker, Käser, Chocolatiers, Metzer, Fischer und Winzer ermunterten, Spitzenqualität zu liefern.

Mit 2 Dreisternrestaurants (Philippe Rochat in Crissier und Gérard Rabaey in Pont de Brent), 8 Zweistern- und 75 Einsternhäusern sowie 7 Betrieben mit 19 und 17 mit 18 GaultMillau-Punkten ist die Schweiz – 2007 Preisträgerin des Bocuse de Bronze dank Franck Giovannini – wahrhaft ein Land von Gastronomen.

Wenn von besternten Restaurants die Rede ist, sind auch große Küchenchefs nicht weit. Einer von ihnen, Philippe Rochat (3 Sterne seit 1997) und Nachfolger von Frédy Girardet in Crissier bei Lausanne, wird den 2. Bocuse d’Or Europa präsidieren, der am 7. und 8. Juni 2010 in Genf stattfindet.

Westschweiz: Noch ein «Koch des Jahres»

Wir blicken von Zürich aus neidisch Richtung Genfersee, denn, was sich da ballt an internationaler
Spitzenküche, ist schlicht grossartig. Rund um Lausanne glänzen die 19-Punkte-Köche Philippe Rochat (Crissier), Gérard Rabaey (Brent) und Bernard Ravet (Vufflens-le-Château). In
Genf Satigny wirbelt Philippe Chevrier mit Herz, Klasse und 19 Punkte. Und in dieser Stadt haben wir erst noch den «Koch des Jahres 2009» geortet: Dominique Gauthier, Chef im wunderschönen
Hôtel Beau-Rivage (Restaurant Le Chat-Botté). Wir händigen ihm mit dem stolzen Titel auch
gleich den 18. Punkt aus.

Die weiteren Mutationen in der Genfer Szene: «Patara» in Genf (neu 14) und «Café Zinette»
in Grand-Lancy (13) steigen auf. Acht sind erstmals dabei: In der City das Eastwest Hôtel (14),
der «Grill» im Grand Hotel Kempinski (13), das «Portugais» (12) und das «Rasoi by Vineet»
im Hôtel Mandarin Oriental (noch ohne Note, da erst kurz vor Redaktionsschluss eröffnet). In
Carouge
«Le Dix Vins» (14) und «Olivier de Provence» (13), in Chambésy das «Relais de Chambésy
» (13) und in Versoix das «Du Lac» (13).

Im Waadtland wurden wir auf der Suche nach der Westschweizer «Entdeckung des Jahres»
fündig: David Tarnowski (ehemals «Montreux-Palace») ist im «Montagne» in Chardonne sein
eigener Herr und Meister und feiert mit 15 Punkten einen tollen Einstand! Sechs Restaurants
steigen auf: das Hôtel des Horlogers in Le Brassus (neu 15), «La Grappa» in Lausanne (14),
das Hôtel de Ville et du Maure in Avenches (13), «Le Saint-Christophe» in Bex (13), das Hôtel
du Lac et Gare in Concise (13) und «La Treille» in Penthaz (13). Zwölf weitere Waadtländer
Adressen sind erstmals aufgeführt: «La Clef d’Or» in Bursinel (14), die Auberge de Platanes
in Cheserex
(13), die Auberge du Chasseur in Essertines-sur-Rolle (13), «Des Quais» in Grandson
(13), «La Croix Fédérale» in Vugelles-La Mothe (13), «La Prairie» in Yverdon-les-Bains (13),
das «Hôtel de Ville» in Ollon (12) sowie in Lausanne das «Château d’Ouchy» (13), «L’Aubergine
» (12), «Les Alliés» (12), «Pur» (12) und «Tribeca» (12),
Im Kanton Neuenburg kocht in der wunderschönen «Maison du Prussien» sehr mutig
Jean-Yves Drevet. Er kriegt den 17. Punkt und ist unser «Aufsteiger des Jahres» in der Romandie.

Vier weitere Restaurants legen zu: in Neuchâtel das «Palafitte» (neu 14), in Le Locle «La
Croisette» (13) und in La Chaux-de-Fonds das «Casapagni» und das «Hôtel de Ville» (je 13). Neu
im Buch: das Hôtel Beaulac in Neuchâtel und die Auberge du Prévoux in Le Prévoux (je 13).

Im Kanton Fribourg bleibt die Auberge de la Tour in La Tour-de-Trême auch mit neuem
Konzept eine Topadresse; wir führen sie neu mit 15 Punkten auf. Das «Alpha» in Fribourg,
das «Carpe Diem» in Pensier und das Hôtel de l’Ours in Sugiez sind mit je 12 Punkten erstmals
dabei. Das «Alpha» in Fribourg, im Guide noch aufgeführt, ist seit wenigen Tagen geschlossen.
Im Kanton Jura legt «La Croix Blanche» in Bassecourt zu: neu 15 Punkte!

GaultMillau Guide Schweiz 2009
Urs Heller
Der Reiseführer für Gourmets
Mit Sonderteil «Die besten Schweizer Hotels»
800 Restaurants getestet, bewertet und kommentiert
580 Seiten, 7 Stadtpläne, Übersichtskarte Schweiz
Format 13,5 ¥ 21 cm, CHF 52.–
ISBN-13: 978-3-88472-914-4