Jonathan Gold, Restaurantkritiker der Los Angeles Times ist tot

Der Pulitzer-Preisträger Jonathan Gold, einer der Weltbesten Restaurantkritiker, starb mit 57 Jahren am vergangenen Samstag an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Gold schrieb zuletzt für die Los Angeles Times.

„Es wird nie wieder einen wie Jonathan Gold geben, der für immer unser brillanter, unverzichtbarer Führer durch das kulinarische Paradies Los Angeles sein wird“, sagte Bürgermeister Eric Garcetti in einer Erklärung. „Jonathan erhielt weltweite Anerkennung als Restaurantkritiker, aber er besaß die Seele eines Dichters, dessen Worte den Lesern überall die Geschichte und Kultur unserer Stadt näher brachten.“

Harald Wohlfahrt kritisiert den medialen Koch-Hype

Sternekoch Harald Wohlfahrt, der bewusst auf Auftritte in TV-Kochshows verzichtet, kritisiert den medialen Koch-Hype: „Eine zweischneidige Sache. Sie sorgt für mehr Aufmerksamkeit, verleitet aber auch zu qualitativ fragwürdigen Spektakel-Kochen. Es ist fatal, wenn das Berufsbild veralbert und verzerrt wird“, sagte Harald Wohlfahrt, seit 23 Jahren mit drei Sternen ausgezeichnet und womöglich der beste Koch des Landes im Interview mit dem Vielfliegermagazin „Lufthansa Exclusive“ (August-Ausgabe). Denn um eine feine Bouillon zu kochen, brauche er zwei Tage. „Das kann ich im Fernsehen in einer Stunde nicht zeigen, das ist absurd.“ Seine persönlichen Ziele definiert Wohlfahrt so: „Ich will die Kochkunst weiterentwickeln und dass die Produkte anders hergestellt werden. Dass auf den Äckern sorgsamer mit den Pflanzen umgegangen wird. Ich will meine Gäste begeistern.“

Harald Wohlfahrt zuhause – auch in seiner Küche ist Wohlfahrt der Schärfste mit CHROMA type 301

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Tagesspiegel Genuss

Tagesspiegel Genuss stellt die fernöstliche Gourmetküche
Berlins vor

Die aktuelle Ausgabe von Tagesspiegel Genuss steht ganz im Zeichen der asiatischen Küche, die seit geraumer Zeit einen Boom in der deutschen Hauptstadt erlebt.
Das Magazin präsentiert drei Neueröffnungen der fernöstlichen Gourmetküche und stellt ihre Geschichten und kulinarischen Ansätze vor.

Kai Röger, Chefredakteur des Magazins Genuss, präsentiert uns in der Rubrik Top 10 die besten Berliner Adressen für den Business-Lunch, und Tagesspiegel Restaurantkritiker Bernd Matthies nennt im Ostsee-Spezial die feinsten Adressen an der mecklenburgischen Küste, dem Berliner Meer.

In der Rubrik Fragebogen spricht Schauspieler Ulrich Matthes über seine früheste kulinarische Erinnerung, die wichtigsten Eigenschaften eines Kochs und seinen Lieblingsitaliener in Berlin.

Zudem verrät Cocktailmeister Stephan Hinz im Interview die Bartrends 2015 und berichtet über die Veränderung der Barkultur. „Die Gäste, die hochwertig trinken, wollen mehr. In Zukunft wird es immer mehr Schnittstellen geben zwischen der Handwerkskunst des Barmanns und der des Kochs“, so Hinz.

Aufgrund der vielen Neueröffnungen in der Hauptstadt, erscheint Tagesspiegel Genuss erstmals mit der Rubrik: „Neu in Berlin“. Dort werden die spannendsten Restauranteröffnungen vorgestellt und einem Genuss-Check unterzogen.

Tagesspiegel Genuss, das Magazin für gutes Essen und Trinken, zeigt die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf und blickt hinter die Kulissen der Feinschmecker-Metropole Berlin.

Tagesspiegel Genuss umfasst 68 Seiten und erscheint mit dieser Ausgabe in einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Das Magazin ist ab sofort für 6,50 Euro im Handel und im Tagesspiegel Shop erhältlich.
www.tagesspiegel.de/shop

Jürgen Dollase

„Schlecht essen ist wie sich nicht waschen“
In GALA MEN keilt der gefürchtete Restaurantkritiker Jürgen Dollase gegen die Essgewohnheiten der Deutschen und plädiert für mehr Kultur bei Tisch

Jürgen Dollase ist bestürzt über die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen und deren weit verbreitete Gleichgültigkeit gegenüber Qualität im Kochtopf. „Leider ist kulinarischer Analphabetismus gesellschaftlich nicht geächtet. Für viel zu viele gehört Essen in den Bereich ordinärer Verrichtungen, fast wie Verdauen“, kritisiert er in der aktuellen GALA MEN (Ausgabe 5/14, derzeit im Handel). Der Gastrokritiker, der pro Jahr bis zu 150 Restaurants testet, appelliert: „Essen ist keine Privatsache, sondern hat gesellschaftliche Rückkopplungen. Aggressiv formuliert: Schlecht essen ist wie sich nicht waschen. Genießen ist eine Wahrnehmungsfertigkeit, die man entwickeln kann.“

Hart geht Dollase mit dem Lieblingsessen in deutschen Kantinen ins Gericht, der Currywurst: „Diese darmgepressten Fleischabfälle sind überhaupt nur dank einer absurd stark gewürzten Sauce genießbar. Ich führe gerade einen Feldzug gegen Salz und Pfeffer und werbe für eine aromatische Abrüstung.“

Wer sich einmal an „gedopte Aromen“ gewöhnt habe, so Dollase, sei kein Kandidat mehr für die Spitzenküche, weil dort wesentlich milder und differenzierter gewürzt werde. „Diese Leute sagen dann zu allem, es schmecke fade. Das ist im Grunde eine zivilisatorische Katastrophe.“

Hugos Restaurant im InterContinental Berlin

Der Restaurantkritiker Heinz Horrmann besucht das Hugos und ist begeistert ohne Ende – ein Grund der hohen Qualität könnte sein, dass man dort nur mit dem Besten arbeitet – alle Köche arbeiten mit CHROMA Cnives

Genuss pur im Hugos Restaurant im InterContinental Berlin
Der Duft der edlen Perigord-Trüffel erfüllten das Restaurant, den Partyraum und die Bar des Gourmet-Domizils Hugos im Hotel InterContinental. Bei der größten jährlichen Genussveranstaltung in der Hauptstadt stand endlich mal wieder Sternekoch Thomas Kammeier im Mittelpunkt. Sonst überlässt er seinen Kollegen das laute Trommeln und die plakative Show. Unabhängig von der aufwendigen Vorbereitung dieses grandiosen Genusstreffens der Berliner Connaisseure für einen guten Zweck hat Kammeier in der Winterpause eine komplett neue Menükarte ausgetüftelt und einige Speisefolgen der Extraklasse zusammengestellt. Die günstigste Empfehlung dabei ist das Sechs-Gang (plus Amuse Bouche) Fisch-Menü (115 Euro).

Lesen Sie die komplette, euphorische Bewertung des Restaurant Hugos auf Heinz Horrmanns Webseite:
www.heinzhorrmann.de/kolumnen/gourmetspitzen/hugos-restaurant-im-hotel-intercontinental-berlin/

Thomas Kammeier arbeitet wie die meisten Mitarbeiter mit CHROMA type 301 Kochmesser und Kasumi – SousChef Eberhard Lange steht auf CCC Chroma Chef Cnife by Sebastian Conran

Tim Raue, Berlin

Berliner Restaurantkritiker Bernhard Steinmann besucht das Restaurant Tim Raue in Berlin

Tim Raue hat sich entschlossen, seine Inspirationen auch in Asien zu suchen.
Ein erfolgreiches Unterfangen, welches kreativ umgesetzt wird.
Man mag glauben, dass er damit einen Trend setzt, meiner Meinung nach folgt er diesem eher.
Auf alle Fälle trifft er damit den Zeitgeist oder besser ausgedrückt, geht er mit der Zeit.

Asiatisch inspirierte Küche hat es in diesen Tagen in Deutschland leicht, findet auch in der Spitzengastronomie immer mehr Anhänger.
Schon alleine deshalb, da Gourmets diesem Trend aufgeschlossen gegenüberstehen.

Das wirklich Bedeutsame an Raues Küche, so jedenfalls finde ich, ist die Tatsache, dass er einen eigenständigen Stil entwickelt hat,
der nicht verkopft oder verdreht daherkommt, sondern der „erschmeckt“ werden kann.
Raues asiatisch inspirierte Küche ist ein Hochgenuss mit langem Nachhall.
Die Geschmacksbilder sind komplex und ausgereift. Die Kontraste ausgewogen, gelungen und harmonisch.

Ein paar Beispiele aus der aktuellen Karte:

Perigord Trüffel,
begleitet von Blumenkohl, Haselnuss, einem Trüffel-Haselnuss-Eis, Liebstöckelsalat, Habanero-Chili-Püree und eingemachte Trauben.
Die ausgeprägten Blumenkohlaromen bestimmten zunächst die Szenerie und fanden ihren Gegenpol im Trüffel-Haselnuss-Eis.
Das süßlich, scharfe Gericht offenbarte im Zusammenspiel aller Komponenten ein dichtes und beeindruckendes Aromenspiel.
Der Zauber dieses Gerichtes lag eindeutig in der Balance. Und darin liegt eine der Stärken Raues.
Ein Gericht zu versüßen oder ein Schärfegefühl zu erzeugen ist sicher keine große Kunst. Die Balance auf den Teller zu bringen, dagegen schon.

Zander:
10 Jahre alte Kamebisji Sojasauce, Yuzu,
Schnittlauch und Shanghai Pak-Choi.
Das fettarme, zarte, trotzdem feste Fleisch des Süßwasserfisches war von außerordentlicher Qualität und perfekt gegart.
Die weiteren Komponenten umschmeichelten den Zander, welcher einen optisch minimalistischen Eindruck hinterließ, geschmacklich jedoch durch Leichtigkeit und Aromenfülle glänzte.

Rebhuhn:
mit japanischer Kastanie, Kumquat, Endivie und Cecina de léon, geschmorte Keule in Char siu jus, Pfifferlingsschaum.
Bei delikatem Alba-Trüffel, perfekt gegartem Fleisch, insgesamt mit nussiger Zitrusnote versehen, blieb kaum ein Wunsch offen.

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Tim Raue mit CHROMA HAIKU Kurouchi Kochmesser

Fotos und den kompletten Text finden Sie unter www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Den Lesern des Gourmet-Reportes übermittle ich die besten Wünsche für die Festtage und einen guten Start in das Jahr 2013

Ihr
Bernhard Steinmann

Nachdenkliches

Zum derzeitigen Run auf Nachrichten in der Spitzengastronomie schreibt der Berliner Restaurantkritiker und Blogger
Bernhard Steinmann folgende nachdenkliche Zeilen:

Meiner Meinung nach…

…ist derzeit für Gourmets die bemerkenswerte Zeit einer vielfältigen Beachtung angebrochen.

Die großen Restaurantführer erscheinen in diesen Tagen und heben oder senken den Daumen über Deutschlands Kochelite.

Sterne, Hauben, Punkte und sogar Pfannen, was es nicht alles gibt, sollen verdeutlichen,
wer am besten dekonstruiert, gart, kocht, schnippelt und was weiß ich noch alles.

Wo wird der Gast am besten bedient, bespaßt, unterhalten, gesättigt und begeistert. „Nachdenkliches“ weiterlesen

Thomas Platt

Er kann malen! Restaurantkritiker Thomas Platt präsentiert sich erstmals in Berlin als Künstler! Statt bei Diether gut zu essen, stellt Platt seine Bilder im Palace aus

Bei prickelndem Pommery-Champagner eröffnete gestern Abend Palace Hoteldirektor Michael Frenzel zusammen mit Thomas Platt die facettenreiche Ausstellung des Künstlers Platts mit einer Vernissage.

Ab dem 2. November 2012 können nicht nur Hotelgäste des Hotel Palace, sondern auch Berliner die Kunstwerke von Thomas Platt betrachten. Die mannigfaltige Ausstellung ist eine Premiere für den in Eberbach geborenen Sprachkünstler, denn es wird seine erste Kunstausstellung in Berlin überhaupt sein. Sie wird bis Ende Januar 2013 in der 2. Etage des Hotels zu erleben sein.

Neben zahlreichen Künstlern, Journalisten, Berliner Gastronomen und Freunden zählten auch Entscheidungsträger aus der Wirtschaft zum Gästekreis der Vernissage. Alle waren gespannt, die künstlerische Seite des Autors und Restaurantkritikers Thomas Platt zu erleben. Laudator Prof. Dr. Jo Groebel bezeichnete Platts Kunst als feinsinnig und kreativ und gleichzeitig fundamental und wild. Und Comedian Tom Gerhardt alias „Hausmeister Krause“ kommentierte: „bunt, schrill, viele Striche, ganz schön aggressiv.“

Denn im ersten Schein wirken Platts Bilder chaotisch und stoßen zunächst oft auf Verwirrung. Doch bei genauerer Betrachtung erschließt sich dem Neugierigen eine rhythmische Komposition, die Platt als „Analytische Abstraktion“ bezeichnet, und deren expressive Palette irgendwo zwischen Himmel und Hölle anzusiedeln wäre.

Zu der Person Thomas Platt:
Thomas Platt ist Maler, (Drehbuch-)Autor und einer der bekanntesten Gastrokritiker Deutschlands. Seine Beiträge erscheinen in der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, im CICERO sowie im Berliner Tagesspiegel und erklingen im rbb Kulturradio. Ausstellungen waren zuletzt in Düsseldorf und auf Rügen. Er lebt in Berlin.

Das Palace Hotel ist direkt an der Berliner Gedächniskirche, man speist hervorragend im First Floor wohnt ausgesprochen komfortabel in den Zimmern im Europa Center.

www.palace.de

Manfred Kohnke

Der wichtigste deutsche Restaurantkritiker Manfred Kohnke übergibt die Chefredaktion des Gault Millau an Patricia Bröhm – Manfred Kohnke wird Herausgeber

30 Jahre Gastronomie-Kritik und 20 Jahre Wein-Expertise: Der renommierte Gault Millau feiert in Deutschland 2012 gleich zwei Jubiläen. Mit viel Schwung starten die von Köchen und Winzern für ihre ebenso scharfzüngigen wie fundierten Beurteilungen gefürchteten Redaktionen in das Jubiläumsjahr. Die im November 2012 erscheinenden Jubiläumsausgaben werden in frischer Optik und mit noch mehr Nutzwert ihr Gourmet- und Weinwissen präsentieren.

v.l.n.r.: Christian Romanowski, Frl. Romanowski, Manfred Kohnke

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