Landwirt Berlin

Unglaubliches Berlin. Mit etwas Suchen findet man leicht gute Restaurants, manchmal sogar sehr Gute. Wobei bei den sehr, sehr guten der Michelin oder der Tagesspiegel schon hilfreicher sind.
Die Entdeckungen um die Ecke machen einfach Spaß. Der Name Landwirt machte uns neugierig und das Motto hörte sich gut an: „Regional, lecker, glücklich„. Aber trotz großer Messe in Berlin nur zwei andere Gäste? Egal, die Karte hörte sich sehr vielversprechend an. Wir bleiben und das war eine gute Entscheidung.

Hier wird wirklich lecker deutsch gekocht. Und sagenhaft preiswert. Dazu gibt es eine kompetente Weinberatung. Der Inhaber und Küchenchef Ludwig Bauer arbeitete lange bei Witzigmann, Ducasse und Marchesi.

Hier wird nicht auf Sterne-Niveau, aber höchst anständig gekocht.

Leberkäse-Bratkartoffeln-Landwirt Berlin – für 9,90 €

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Trinkwasser statt Nestle & Co Waters

Regional, gesund und preiswert

Man nehme ein Glas, fülle es mit Wasser aus dem Hahn und
genieße die Erfrischung. Kein anderer Durstlöscher ist so
preisgünstig, jederzeit verfügbar und noch dazu gesund wie
Trinkwasser. Die nationale Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) regelt
in eng formulierten Grenzen die Qualitätsansprüche an das
Trinkwasser, seine hygienische Unbedenklichkeit ebenso wie die
Einhaltung von Grenzwerten von möglicherweise im Wasser gelösten
Stoffen.

Aber nicht nur praktische Gründe sprechen dafür, den Durst am
Wasserhahn zu stillen. Trinkwasser schmeckt auch – mal leicht
salzig, mal ein wenig bitter oder auch mal etwas süßlich. Die
Herkunftsregion bestimmt den Geschmack

In Deutschland wird Trinkwasser überwiegend aus Grundwasser,
Oberflächenwasser und aus Quellwasser gewonnen. Die Höhe der
einzelnen Anteile bei der Nutzung für die öffentliche
Wasserversorgung hängt stark von den regionalen Gegebenheiten ab. Im
Schnitt macht jedoch Grundwasser mit rund 61 Prozent den
überwiegenden Anteil aus. Das entsteht, wenn Niederschläge in den
Boden sickern und sich dieses Wasser über undurchlässigen Gesteins-
oder Tonschichten sammelt. Auf seinem Weg in tiefere Erdschichten
löst das Niederschlagswasser Mineralien aus den vorhandenen
Gesteinen. Die unterschiedliche Zusammensetzung und Konzentration der
Mineralien im Boden sorgt für eine riesige Geschmacksvielfalt des
Trinkwassers und auch des zu natürlichem Mineralwasser, Quellwasser
oder Heilwasser aufbereiteten Wassers.

In Regionen, die von abklingendem Vulkanismus geprägt sind – etwa
in der Eifel, dem Schwarzwald oder der Schwäbischen Alb –
durchströmt das Wasser vorrangig kalkhaltige Schichten. Es schmeckt
eher neutral, manchmal auch leicht erdig-trocken. Die gips- und
anhydrithaltigen Böden in Norddeutschland, aber auch in einigen
Mittelgebirgen, verleihen dem dortigen Wasser je nach
Sulfatkonzentration einen süßlichen bis leicht bitteren Geschmack.
Sogenanntes Chloridwasser entsteht, wenn das Wasser Steinsalzlager (z.
B. Ablagerungen von Urmeeren) auslaugt. Sie sind reich an Chloriden
und Natrium und verleihen dem Wasser eine salzige Note. In Regionen
mit Sand- und Kiesablagerungen wie dem Allgäu oder der Norddeutschen
Tiefebene hinterlassen viele Mineralien ihre Spuren im Trinkwasser. GR-Redaktion mit Eva Neumann, www.aid.de

Nordic Diet 2.0

Mit dem Start in den Frühling ist auch das Thema gesunde Ernährung wieder in aller Munde. Für alle, die langfristig ihre Ernährung umstellen und ihr Gewicht halten möchten, ist die Nordic Diet 2.0 der ideale Ernährungsansatz. Dahinter verbirgt sich keine Diät, sondern ein ganzheitlicher, an typisch deutsche Essgewohnheiten angelehnter Ernährungsansatz. Statt Kalorienzählen steht bewusster Genuss auf dem Programm. Entscheidend sind nur die richtigen Lebensmittel:
Traditionell, regional, saisonal und gesund sollten sie sein.

Fettgesunde und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Rapsöl und Margarine, Kohl, Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse und anderes heimisches Gemüse sowie Obst, Roggenvollkorn und Fisch spielen die Hauptrolle.

Die Ursprünge der Nordic Diet 2.0: Die mediterrane Küche mit ihren typischen Zutaten Olivenöl, Tomaten, Zucchini und Seefisch hat sich als eine der gesündesten Ernährungsformen erwiesen. Doch nicht in allen Ländern entspricht dieses Ernährungsmuster den gängigen Essgewohnheiten. Je nördlicher man lebt, desto untypischer und teurer werden diese Lebensmittel. Damit eine Ernährungsumstellung im Alltag langfristig durchgehalten werden kann, ist es jedoch wichtig, viele bekannte und landestypische Lebensmittel in den Ernährungsplan zu integrieren. In Zusammenarbeit mit Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm wurden daher die Grundprinzipien der gesunden mediterranen Kost – regionale und saisonale Lebensmittel, gute Fette sowie bewusster Genuss – auf typisch deutsche Essgewohnheiten und Lebensmittel übertragen. Damit war die Nordic Diet 2.0 geboren!

Saisonal und regional essen mit der Natur: In der „Brotnation“ Deutschland spielen Backwaren eine wichtige Rolle. Hierbei ist Roggenvollkorn die beste Wahl, Weizenmehl sollte eher im Hintergrund stehen. Raps von deutschen Feldern liefert das perfekte Fett, denn es enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Genießen Sie das Öl pur für die Zubereitung von z.B. Salaten oder für das tägliche Frühstücks- oder Abendbrot in Form von Margarine oder pflanzlichen Streichfetten. Auch heimisches Gemüse (Kohl, Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte) und Obst (Äpfel, Birnen und Beeren) stehen im Fokus. Dreimal die Woche sollte Fisch, wie Hering, Lachs, Makrele, Forelle aus Atlantik, Nord- und Ostsee sowie Flüssen und Seen, auf den Tisch kommen. Fleisch hingegen sollte die Ausnahme bilden und möglichst aus Freilandhaltung oder vom Wild stammen. Wildkräuter (z.B. Bärlauch, Rauke, Brunnenkresse und Sauerampfer), Nüsse und Pilze (z. B. Steinpilze, Pfifferlinge) bereichern den Speiseplan zusätzlich. Der große Vorteil frischer und regionaler Produkte: Sie stecken nicht nur voller Vitamine und Mineralstoffe, sie benötigen auch keine langen Transportwege!

Das richtige Fett hat großen Einfluss! Fett ist ein elementarer Bestanteil unserer Ernährung und sollte laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) rund 30 % der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Neben der Menge kommt es vor allem auf die Qualität an: Rapsöl und daraus hergestellte Margarine liefern die gesunden ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren alpha-Linolen- und Linolsäure. Diese sogenannten essenziellen – also lebensnotwendigen – Fettsäuren kann der Körper nicht selbst bilden, weswegen sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie regulieren den Cholesterinspiegel und unterstützen so ein gesundes Herz- Kreislauf-System.

Lästiges Kalorienzählen? Nicht nötig! Durch den hohen Anteil an Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch und „guten“ Kohlenhydraten sowie Ballaststoffen, die im Rahmen der Nordic Diet 2.0 aufgenommen werden, ist sogar eine Gewichtsabnahme möglich – auch wenn man sich richtig satt isst. Das richtige Fett spielt auch hier eine wichtige Rolle: Es hält lange satt und verhindet so Heißhungerattacken. Da die Nordic Diet 2.0 auf Langfristigkeit setzt und zwischen den Mahlzeiten kein Hunger aufkommt, ist auch der ungeliebte Jo-Jo-Effekt unwahrscheinlich. Und das Beste: Starre Lebensmittelverbote gibt es nicht, nur Zucker und Salz sollten sparsam verwendet werden.

Garantiert einfache Einbindung in den Alltag: Alle wichtigen Lebensmittel der Nordic Diet 2.0 sind zur Saison überall und relativ günstig erhältlich.

http://dagmarvoncramm.de/de/startseite/

Christian Henze

Sternekoch entwickelt Premium-Burger für McDonald’s Deutschland

Dass Spitzenköche auch ganz schön wild werden können beweist Christian Henze (47) aus Kempten seit dem 1. Februar 2016. Zum vierten Mal läutet McDonald’s in seinen Restaurants die Saison der „Wilden Küche“ ein. Dieses Mal mit Sternekoch Christian Henze. Er hat außergewöhnliche Premium-Burger entwickelt. Sowohl der Big Double Bacon Cheese als auch der Big Beef Raclette sind regional und saisonal abgestimmt: Die beiden Christian Henze Burger sind passend zu seiner Heimat in Kempten mit Allgäuer Bauernkäse bzw. österreichischem Raclette-Käse belegt. Das hochwertige Simmentaler Rindfleisch stammt zu 100% aus Deutschland. Die „wilde Burger-zeit“ bewirbt McDonald’s im Februar durch einen kreativen TV-Spot, in dem Christian Henze seine Burger-Geschichte erzählt. Außerdem gibt es Rezepte und exklusiven Content zur Produktentwicklung auf www.mcd-wildekueche.de.

Alles Käse? Von wegen. Für die „Wilde Küche“ hat Christian Henze verschiedene Zutaten gewählt, die man in seiner Allgäuer Heimat kennt. Der Kemptener ist bundesweit einer der gefragtesten Köche: 2009 wurde er von 80.000 Food-Fans zum beliebtesten Koch Deutschlands gewählt und gewann den Starcookers Award. Auch seine eigene Kochschule überzeugt: Sie erhielt 2015 den Cooking Together Award als „Beste Kochschule Deutschlands“. Nebenbei hat Christian Henze mittlerweile über 20 Kochbücher geschrieben und ist auch im TV allzeit präsent – zum Beispiel bei Galileo, Anne Will, in der Kocharena oder natürlich wöchentlich in seiner eigenen Show „Iss was?“. Mit seinem breit gefächerten Know-How weiß er auch über regional inspirierte Burger-Kreationen Bescheid.

Wild wird es mit Christian Henze bei McDonald’s zuerst mit dem Big Double Bacon Cheese vom 01. Februar bis zum 24. Februar. Die Besonderheit steckt bei diesem Premium-Burger schon im Namen: Nach dem Motto „Wild auf Geschmack“ gibt es doppelt Bacon, doppelt Beef und doppelt Käse. Die roten Zwiebeln und die Honig-Lavendel-Sauce sind Teil der Zutaten, die passend zum Allgäuer Bauernkäse abgeschmeckt wurden.

Damit das Abenteuer für die Geschmacksnerven aufregend bleibt, folgt ab dem 25. Februar bis zum 16. März der zweite Christian Henze Burger. Der Big Beef Raclette mit Cheesetaler und österreichischem Raclette-Käse ist ebenfalls regional inspiriert. Das Weizenbrötchen mit Käse-Pfeffer-Bestreuung und einer rauchigen Sauce ist würzig abgestimmt. Wie beim Big Double Bacon Cheese folgt McDonald’s auch hier dem Ansatz, so viele Rohwaren wie möglich direkt aus Deutschland zu beziehen. Das Fleisch auf den Premium-Burgern kommt zu 100% von deutschen Simmentaler Rindern. Das Fleisch dieser Rinder findet sich auch auf den Speisekarten von Spitzenrestaurants – perfekt also für die Wilde Küche mit dem Sternekoch, der sich als Kochschul-Inhaber mit dem nachhaltigen Motto identifizieren kann.

Beide Burger aus der Wilden Küche passen perfekt zu den McDonald’s Beilagen-Klassikern: Potato-Wedges mit Sauerrahm-Schnittlauch-Dip und Käsegipfel mit Cranberry-Sauce komplettieren das von Christian Henze inspirierte Burger-Erlebnis. Die Käse und Kartoffel-Snacks sind auch einzeln für den kleinen Allgäu-Appetit zwischendurch zu haben. Als Nachspeise für alle Kombinationsmöglichkeiten empfiehlt Christian Henze eine Kakao-Kirsch-Tasche.

Wie schmeckt vegan, free from, regional?

Der diesjährige DLG-Lebensmitteltag Sensorik findet am 24. September an der Hochschule Anhalt in Bernburg statt. Experten aus den Bereichen Lebensmittelsensorik, Produktentwicklung, Qualitätsmanagement, Trendforschung und Marketing diskutieren unter dem Leitthema „Geschmack grenzenlos? Strategien in der Welt der Lebensmittel“ über branchenübergreifende Entwicklungen und Trends und geben aktuelle Praxisbeispiele. Am Vorabend der Veranstaltung, dem 23. September, lädt die DLG zum Networking ein.

Ob „vegan“, „free from“, „regional“ oder mit Zusatznutzen – um Produkte dauerhaft in den Warenkörben zu positionieren, muss das sensorische Profil eines Lebensmittels den Geschmack und die Erwartungen der Konsumenten treffen. Denn der Genuss von Lebensmitteln verbindet sich immer stärker mit Themen wie Gesundheit und Wellness, Convenience sowie Nachhaltigkeit und Ethik. Wie müssen Lebensmittel in Zukunft hergestellt werden, damit sie die aktuellen Erwartungen an Lebensmittel erfüllen und gleichzeitig geschmacklich überzeugen?

Im Rahmen des DLG-Lebensmitteltags Sensorik diskutiert DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Michael Doßmann mit der Vorsitzenden von Slow Food Deutschland, Dr. Ursula Hudson, dem Sensorik-Experten, Prof. Dr. Guido Ritter (Fachhochschule Münster), sowie Stefanie Lehmann, Referentin Wirtschaftspolitik, Außenwirtschaft des BVE. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen das aktuelle Thema Regionalität und dessen Bedeutung und Einfluss auf den Geschmack, der anhaltende Gesundheitstrend und seine Auswirkungen auf den Genuss von Produkten sowie die Forderung nach mehr Transparenz bei der Auslobung von Lebensmitteln.

In Expertenvorträgen werden weitere Produkttrends aufgegriffen, die besondere sensorische Lösungen in der Produktentwicklung erfordern. So zum Beispiel bei laktosefreien Produkten, die Sarah Schwarzpaul, Omira Oberland-Milchverwertung GmbH, in den Mittelpunkt ihres Vortrags stellt. Unter dem Titel „Tasteful trotz free-from – sensorische Konflikte der modernen Zeit“ stellt sie die Frage, was Verbraucher von laktosefreien Lebensmitteln erwarten: ein im Vergleich zu konventionellen Produkten sensorisch identisches Produkt?

Vegane Ernährung als Herausforderung
Auch vegane Ernährungsformen stellen die Sensoriker der Lebensmittelwirtschaft vor Herausforderungen. Neue Rohstoffquellen kommen dabei verstärkt zum Einsatz. Malte Stampe, (CEO, Prolupin GmbH) informiert über die Entwicklung und Etablierung des Marktsegmentes Lupine. Als Zutaten in Lebensmitteln werden heute im begrenzten Umfang Lupinenmehle und Lupinenkonzentrate genutzt. Gegenüber Mehrstoffgemischen, wie sie Mehle darstellen, bieten Lupinenprotein-Isolate (LPI) aufgrund ihrer ausgeprägten technologisch-funktionellen und stofflichen Eigenschaften wie Emulgierwirkung, Schaumbildung, Gelbildung und Löslichkeit die Möglichkeit, gezielt die Struktur und Textur sowie die Sensorik von Lebensmitteln zu verändern. Sie sind in der Lage, vollständig Milch, Fleisch oder Ei in Lebensmitteln zu ersetzen. Die Lupinenprotein-Isolate (LPI) können für ihren jeweiligen Einsatz in Back- und Fleischwaren sowie Feinkostprodukten oder Teigwaren maßgeschneidert modifiziert werden. Dabei sind sie sensorisch neutral, ohne die bekannten pflanzlichen Störfaktoren aufzuweisen.

Welche sensorischen Antworten Coca Cola auf die großen Trendthemen der Lebensmittelbranche hat, präsentiert Matthias Papenfuss (Quality Specialist, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG) und gibt Einblicke in die Lebensmittelsensorik eines multinationalen Konzerns. Karin Tischer, Produktentwicklerin und Geschäftsführerin von „food & more“, lädt die Tagungsteilnehmer schließlich zu einem weltweiten Trendscouting ein, immer auf der Suche nach der „Strahlkraft internationaler Konzepte und ihrer Chancen in übersättigten Märkten“. Karin Tischer ist als Trendforscherin weltweit im Bereich food & beverage den neuesten kulinarischen Trends auf der Spur. Sie berichtet in einer spannenden Fotoshow von internationalen Trendforschungsreisen (u.a. aus Indien, China, Libanon, USA/ Canada) und präsentiert exemplarisch ausgewählte internationale Konzepte und Produkte sowie angesagte Trends mit wegweisendem Charakter. Dabei geht sie auf die sensorischen Aspekte und Anforderungen in Zusammenhang mit der Neu- bzw. Weiterentwicklung von Produkten sowie der Adaption ausländischer Produkte und Rezepturen auf das deutsche bzw. jeweilige europäische Geschmacksprofil ein. Sie zeigt die Strahlkraft aktueller Trends auf, wie beispielsweise „healthy“, „vegan“ und „freshness“ und erläutert die Herausforderungen und Chancen, die in übersättigten Märkten zu erwarten sind.

Das vollständige Programm des DLG-Lebensmitteltags Sensorik 2015 können Interessenten bei der DLG, Tel. 069/24788-311, Fax 069/24788-8311, E-Mail: FachzentrumEW@DLG.org anfordern. Das Programm mit den Anmeldeformularen ist auch im Internet abrufbar unter www.dlg.org/lebensmitteltag_sensorik.html

Matthias Gleiß

5 Jahre Restaurant Volt: Feine Berliner Küche in großer Kulisse

Am 7. Oktober 2015 feiert das Restaurant Volt seinen 5. Geburtstag. Die einzigartige Berliner Industriearchitektur, ein stilvoll beleuchtetes Restaurantinterieur und eine spannende, regional inspirierte Gourmetküche haben das Restaurant Volt zu einem der aufregendsten Genussorte der Hauptstadt gemacht. Grund genug für Küchenchef und Mitinhaber Matthias Gleiß, es mit seinem großartigen Team und tollen Gästen das ganze Jahr über krachen zu lassen – mit einem Revival der Volt-Klassiker, einem großen Sommerfest und einem imposanten Chef’s Table mitten im Umspannwerk Kreuzberg.

Seit 5 Jahren zelebriert Gleiß mit großem Erfolg seine zeitgenössische Interpretation der feinen Berliner Küche. Er begeistert mit leichten und raffiniert kombinierten Gerichten, in denen deftige regionale Klassiker in modernem Gewand daher kommen – wie etwa die Rixdorfer Blutwurst in den inzwischen legendären Ravioli, Grünkohl mit Trüffel oder Linsensuppe und Wachtelbrust. Derart mutige Kombinationen mit humorvollen Anspielungen auf traditionelle regionale Gerichte sind sein Markenzeichen und auch fleischlos eine echte Offenbarung, was sich beim geschmacksstarken vegetarischen Menü mit wiederentdecktem regionalen Gemüse wie Sellerie, Topinambur oder Zuckerrübe aufs Schönste nachschmecken lässt.

Als einer der Mitbegründer der innovativen Berliner Küche wurde Gleiß, der bereits mit den Sterneköchen Kurt Jäger und Heinz Winkler zusammen arbeitete, 2011 als Aufsteiger des Jahres von der Jury der Berliner Meisterköche ausgezeichnet. Hinzu kommen 16 Punkte im Gault Millau und zahlreiche Empfehlungen in nationalen und internationalen Restaurantführern. Matthias Gleiß nimmt regelmäßig an renommierten Kochevents teil und entwickelt sein gastronomisches Angebot kontinuierlich weiter – seien es Barbecues auf der lauschigen Terrasse, Caterings für den Bundespräsidenten oder Events zur Fashion-Week: Ideen, Tatendrang und gute Laune werden dem Ausnahmekoch auch in den nächsten fünf Jahren nicht ausgehen.

5 Jahre Volt – die Events:
Ab Juli 2015: wechselnde Volt-Jubiläumsmenüs mit den Klassikern der letzten 5 Jahre
30.08.2015: Sommerfest auf der Terrasse
07.10.2015: Private Dining am Chef’s Table

www.restaurant-volt.de

Concours Régional des Jeunes Chefs Rôtisseurs 2015

Alle Teilnehmer am Regionalwettbewerbs Baden-Württemberg müssen die gleichen Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen unter 27 Jahren alt sein und bereits seit zwei Jahren als Geselle arbeiten. Zudem müssen sie aus einem Mitgliedshaus der Châine stammen. Erst kurz vor Beginn des so genannten blinden Wettbewerbs erfahren die Teilnehmer ihre Zutaten für das Menü mit Vorspeise, Fisch-, Hauptgang und Dessert. Unter den Augen ihrer Küchenmeister haben sie anschließend 30 Minuten Zeit, sich ein Menü zu überlegen und drei Stunden, um es zu kochen. Anschließend verkostet und bewertet die Jury die Menüs. Der Sieger darf am Nationalwettbewerb am 20. April in Frankfurt teilnehmen.

Teilnehmer:
Alexander Keller     Althoff Hotel am Schlossgarten     Stuttgart                  
Sascha Feyka         Hotel Krone                                Tübingen            
Patrick Kühn         Restaurant Landhaus Feckl         Ehningen     
Matthias Leser     Restaurant Burg Staufeneck         Salach     

Jury:         
Friedrich Nagel               
Jörg Scherle                     
Martin Öxle                                
Dr. Reiner Beutel           
Thomas Hillenbrand
Hartmut Junker       

ÖKO-TEST Regionale Lebensmittel

Die meisten Lebensmittel mit Regio-Label stammen nicht vom Bauern um die Ecke, sondern haben weite Wege hinter sich. Darauf zeigt eine ÖKO-TEST-Untersuchung in der aktuellen Oktober-Ausgabe. Das Verbrauchermagazin hat bundesweit 106 Produkte eingekauft und analysiert. Das Resümee ist ernüchternd: Nur 26 der getesteten Produkte sind lupenrein regional.

Die Mehrzahl der Deutschen ist bereit, für regionale Produkte einen bis zu 15 Prozent höheren Preis zu akzeptieren. Oft können sie sich das Geld jedoch sparen, denn manche Siegel, die den Produkten Regionalität bescheinigen, sind beim Einkauf keine große Hilfe, wie ÖKO-TEST kritisiert. Bestes Beispiel ist das neue Label „Regionalfenster“. Dessen lasche Vorschriften schreiben nur vor, dass die Region kleiner sein muss als die Bundesrepublik Deutschland. Der Hersteller kann also selbst definieren, was eine Region ist. Während die Verbraucher laut verschiedener Umfragen unter einer Region den Großraum um ihre Stadt oder zumindest das Bundesland, in dem sie wohnen, verstehen, grenzen die Lebensmittelhersteller diese weitaus großräumiger ab: Das Stück Heimat umfasst dann schon mal mehrere Bundesländer oder die halbe Republik.

Gekauft werden regionale Produkte, weil sie assoziieren, dass es sich um Produkte der heimischen Landwirtschaft handelt, die auch deshalb so frisch sind, weil sie nur kurze Transportwege haben. Doch weit gefehlt. Bei einem Bio-Risotto im Test stammen die Zutaten beispielsweise aus Norditalien, obwohl mit „Qualität aus der Heimat“ geworben wird.

ÖKO-TEST rät Verbrauchern daher, ihr gutes Geld nur für solche Produkte auszugeben, deren Deklaration sie eindeutig als Regionalprodukt ausweisen. Dabei sollte man aber wissen, dass regional erzeugte Lebensmittel nicht automatisch eine gute Qualität haben. Sie enthalten teilweise zahlreiche Zusatzstoffe. Erste Wahl ist auch bei Regio-Produkten Bio. Diese werden umweltgerecht erzeugt, halten erhöhte Standards bei der Tierhaltung ein, haben weniger Zusatzstoffe und schmecken oft auch besser.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Top Vegan Kochbuch von Lisa Pfleger

„Vegan, regional, saisonal – Einfache Rezepte für jeden Tag“ von Lisa Pfleger

Lisa Pflegers Buch ist ein erstaunliches Werk. Die Rezepte sind einfach nachzumachen, ohne Schnickschnack und bis ein paar Zutaten wie Mehl, Öl, Salz und Zucker könnte man alle Zutaten selber anbauen oder sammeln. Und das ist auch die Philosophie des Buches – entsprechend der Jahreszeiten werden ausschließlich Lebensmittel verwendet die in der Region gedeihen.

Die Rezepte sind natürlich in die vier Jahreszeiten eingeteilt. Jede Kategorie ist dann nochmal aufgeteilt in:

Suppe & Salat
Hauptgerichte
Brotzeit und Snacks
Süßes

Vor dem Rezeptkategorien gibt es noch ein paar Grundrezepte wie Strudelteig, Käsesauce, Marmelade und Dressings und ein paar Kochtipps. Außerdem wird auf den ersten und letzten Seiten erzählt, wo gute regionale Bezugsquellen für verschiedene Produkte sind.
Die Bilder in dem Buch sind fast alle von Lisa Pfleger selbstgeschossen und sie hat einen tollen Job gemacht – sie sind wunderschön, in ländlichen Ambiente. Und wirklich – wem läuft nicht bei einem saftigen Traubenkuchen oder einem bunten Salat mit Wildblüten nicht das Wasser im Mund zusammen? Es gibt zwar nicht zu jedem Rezept ein Bild, aber zumindest eins auf jeder Seite. Auch das Design des Buchs sticht hervor. Die schönen Farben und lustigen Zeichnungen peppen das ganze auf. Zusätzlich gibt es noch ein paar Tipps und Fakten hier und da.

Das Buch ist im April 2014 im Verlag Eugen Ulmer. Beindruckend finde ich, dass in diesem Buch keine veganen Ersatzprodukte wie Milch, Käse, Sojaschnetzel oder sonstiges verwendet werden. Außerdem sind die Gerichte gesund vollwertig und natürlich ökologisch. Nicht nur das die Zutaten aus saisonaler und regionaler Landwirtschaft kommen, auch gibt es einige Rezepte wo man übrig gebliebende Reste verwerden kann.

Das Buch ist absolut zu empfehlen, nicht nur für begeisterte Gärtner, Naturfreunde, Wildkräutersammler und jene, die von der ländlichen Küche begeistert sind. Man muss sich nicht mit der veganen Küche auskennen oder absoluter Kochprofi sein um Rezepte aus „Vegan, regional, saisonal“ nachkochen zu können. Und für die wenigen und preisgünstige Zutaten braucht man auch keine ellenlangen Einkaufszettel. Außerdem sind die Saisonkalender für Obst, Gemüse und Wildpflanzen sind eine sehr hilfreiche Stütze. Auf jeden Fall empfehlenswert! Gioia A. Romanowski

Vegan, regional, saisonal. Einfache Rezepte für jeden Tag. Lisa Pfleger. 2014. 192 S., 150 Farbfotos, geb. ISBN 978-3-8001-8068-4 (portofreier Bestellink) € 19,90

 

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2014

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2014

Das aktuelle ÖKO-TEST Jahrbuch für 2014 gibt es seit dem 11. Oktober 2013 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 5,00 Euro.

Mit diesem ÖKO-TEST- Jahrbuch kommt man gut, ja sogar „sehr gut“ durch das ganze nächste Jahr. Und dafür gibt es viele Gründe: Für dieses Heft wurden mehr als 1000 Produkte quer durch alle Bereiche des täglichen Lebens untersucht. Wie so häufig in den ÖKO-TESTs fanden die beauftragten Labore dabei eine Reihe von Produkten, deren Qualität aus den verschiedensten Gründen zu wünschen übrig lässt. Entweder enthalten diese Waren bedenkliche Schadstoffe, funktionieren nicht richtig oder erfüllen die gesetzlichen Vorgaben nicht. Da ist es gut für den Verbraucher, zu wissen, für welche Produkte er sein gutes Geld besser nicht ausgibt. Andersherum listet das ÖKO-TEST- Jahrbuch für 2014 aber auch diejenigen Produkte auf, die ihr Geld wirklich wert sind. In allen Testbereichen – von Essen & Trinken, Gesundheit & Fitness, Kinder & Familie, Kosmetik & Mode, Freizeit & Technik bis hin zu Bauen & Wohnen – gibt es wirklich gute Produkte, die rundum überzeugen konnten. Da steht dem qualitätsorientierten Einkaufen wirklich nichts mehr im Wege!

Die Tests:
• Test Regionale Lebensmittel: Es ist fast so, als hätte der Handel die Bezeichnung „regional“ noch einmal neu erfunden. Obwohl es schon immer regionale Produzenten gab, wird mittlerweile auf zig Produkten mit der Herkunft aus der Region geworben. Denn für Verbraucher ist das ein wichtiges Kaufargument. Da wundert es nicht, dass viele Hersteller ordentlich Schmu betreiben und mit dem Begriff regional werben, wo es absolut nicht angebracht ist. So sind etwa die Produkte, die Discounter Lidl unter der Bezeichnung „Ein gutes Stück Heimat“ verkauft, keine echten Regionalprodukte. Denn sie werden bundesweit vermarktet.
• Test Kinesiologische Tapes: Die farbigen Tapes erfreuen sich gerade großer Beliebtheit bei der Behandlung vielfältiger Probleme. Doch der weitverbreiteten Anwendung zum Trotz: Handfeste Belege für einen Nutzen der Klebestreifen fehlen. Deklarationsmängel und problematische Inhaltsstoffe sorgen für zusätzliche Abwertungen.
• Test Kinderwagen: Für so eine Karre muss man teilweise richtig viel Geld hinlegen. Umso ärgerlicher, dass von zehn beliebten Kombimodellen nur zwei das Testurteil „gut“ bekamen. Alle anderen patzten – entweder im Gebrauchstest oder bei der Schadstoffprüfung.
• Test Gesichtscremes: Das sind doch mal gute Nachrichten: An einem Großteil der untersuchten Gesichtscremes hat ÖKO-TEST nichts auszusetzen. Durch die Bank weg sehr gute Noten gab es für Naturkosmetik. Aber auch Cremes von Lidl, Edeka und Rossmann konnten überzeugen.
• Test Pedelecs: Pedelecs werden immer beliebter. Doch im Praxistest entpuppten sich vor allem die günstigeren Modelle als echtes Sicherheitsrisiko. Felgenbruch und Rahmenanrisse, schwache Bremsen und Modelle, die sich unverhofft in Bewegung setzen – auch wenn sich die meisten Pedelecs gut fahren lassen: In puncto Sicherheit gibt es noch jede Menge Nachholbedarf. Hinzu kommt eine hohe Schadstoffbelastung bei vielen Rädern. Zwei höherpreisige Pedeclecs konnten aber überzeugen.
• Test Badreiniger: Glaubt man der Werbung, dann putzt ein Badreiniger besser als der andere. Doch tatsächlich unterschieden sich die von ÖKO-TEST untersuchten Badreiniger in der Reinigungsleistung nur minimal. Und so kann man gut Geld sparen: Günstige Produkte konnten im Test ebenso überzeugen wie teurere. Doch ausgerechnet Meister Propper landete – zusammen mit einem Produkt von Aldi – auf dem hinteren Tabellenplatz. Er enthält einen gesundheitlich problematischen künstlichen Moschus-Duft.