Air Berlin sucht Flugbegleiter

Die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands stellt wieder Kabinenpersonal ein. Verstärkung ihres Flugbegleiter-Teams sucht die Air Berlin Group derzeit in Süddeutschland für ihre Stationen München und Nürnberg.

Einstellungsvoraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung, bevorzugt in der Dienstleistungsbranche. Bewerberinnen und Bewerber sollten Spaß daran haben, an Bord die Gastgeberrolle zu übernehmen. Darüber hinaus sind für die Tätigkeit als Flugbegleiter sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse ebenso notwendig wie Mobilität und Flexibilität.

Interessenten an einem Arbeitsplatz über den Wolken finden weitere Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen und dem Auswahlverfahren auf der Air Berlin-Website unter airberlin.com/jobs . Dort befindet sich auch das Online-Bewerbungsformular.

Die Air Berlin Group ist die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands. Zum Stichtag 31. März 2010 beschäftigte das Unternehmen mehr als 8.500 Mitarbeiter. Allein 2009 erhielt die Air Berlin Group mehr als 10 Auszeichnungen für Service und Qualität. Die gegenwärtige Flotte umfasst mit NIKI 165 Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von fünf Jahren. Damit verfügt die Air Berlin Group über eine der jüngsten Flotten in Europa. Ihre modernen Jets sorgen durch ihren sparsamen Kerosinverbrauch für eine nachhaltige Reduzierung von Schadstoffemissionen im Luftverkehr. Als eine der wichtigsten Fluggesellschaften in Europa fliegt Air Berlin gegenwärtig zu 168 Destinationen in 40 Ländern. Im Jahr 2009 wurden rund 28 Millionen Passagiere befördert. Air Berlin hat sich dem weltweiten Luftfahrt-Bündnis oneworld® angeschlossen. Die Vollmitgliedschaft ist für Anfang 2012 vorgesehen. Ab November 2010 wird Air Berlin Flüge unter gemeinsamer Flugnummer mit American Airlines und Finnair aufnehmen.

Ermäßigter Steuersatz für Übernachtungen

Ermäßigter Steuersatz für Übernachtungen

ADAC: Steuerentlastung muss für alle spürbar sein

Übernachtungen in Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen könnten laut ADAC 2010 günstiger werden. Der Bundesrat hat jetzt dem Gesetzentwurf zur Reduzierung des Umsatzsteuersatzes zugestimmt. Damit sinkt der Umsatzsteuersatz auf Beherbergungsleistungen von derzeit 19 Prozent ab dem 1. Januar 2010 auf sieben Prozent.

Die neue Regelung begünstigt alle Beherbergungsarten, also nicht nur Hotels und Gasthöfe, sondern auch Pensionen, die Vermietung von Privatzimmern, Ferienwohnungen und Ferienhäusern sowie die kurzfristige Überlassung von Campingflächen, soweit diese umsatzsteuerpflichtig sind.

Der ADAC begrüßt den neuen Steuersatz. „Damit wird seitens der Regierung ein wesentlicher Wettbewerbsnachteil für das deutsche Hotelgewerbe beseitigt und eine EU-weite Harmonisierung gefördert“, so Max Stich, ADAC Vize-Präsident für Tourismus. „Allerdings“, so Stich weiter, “sollte diese Entlastung auch beim Endverbraucher ankommen.“

Der ADAC fordert deshalb Hoteliers, Vermieter und Campingplatzbetreiber auf, die Steuerentlastung an den Verbraucher weiterzugeben. Nur so habe der Kunde auch das Gefühl, faire Preise in Deutschland zu zahlen.

Mehrwertsteuerreduzierung für die Hotellerie

Koalitionsvertrag

DEHOGA und Hotelverband freuen sich über Kompromiss zur
Mehrwertsteuerreduzierung

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband
(DEHOGA Bundesverband) und der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßen den
Koalitionsvertrag, auf den sich CDU, CSU und FDP in der Nacht vom Freitag
zum Samstag verständigt haben. „Insbesondere die Senkung der Mehrwertsteuer
für Beherbergungsdienstleistungen zum 1. Januar 2010 sorgt für Zuversicht in
einer von der Krise stark betroffenen Branche“, erklärt DEHOGA-Präsident
Ernst Fischer. Damit erhielten Hotels und Gasthöfe wichtige Spielräume vor
allem für dringend notwendige Investitionen. „Der reduzierte
Mehrwertsteuersatz ist ein wichtiger Impuls für den Tourismusstandort
Deutschland und beseitigt die bestehende Benachteiligung unserer Betriebe
innerhalb Europas“, sagt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes.

Bereits seit vielen Jahren gelten in 21 von 27 EU-Mitgliedstaaten reduzierte
Mehrwertsteuersätze für die Hotelübernachtungen. Mit Ausnahme Dänemarks
wenden alle Anrainerstaaten Deutschlands ermäßigte Sätze zwischen drei und
zehn Prozent an.

„Die Senkung der Mehrwertsteuer für die Hotellerie betrachten wir als
wichtigen Teilerfolg unserer jahrelangen Bemühungen, die umsatzsteuerliche
Benachteiligung für Hotellerie und Gastronomie zu beseitigen“, macht
Fischer deutlich. „Keine Frage, wir haben uns eine Reduzierung für die
Gesamtbranche erhofft, da FDP und CSU sich vor der Bundestagswahl klar für
die Reduzierung der Mehrwertsteuer für Hotellerie und Gastronomie
ausgesprochen haben.“

Die jetzt gefundene Lösung sei „ein Kompromiss“, wobei offensichtlich das
Volumen der Steuermindereinnahmen mit Blick auf die Haushaltslage eine
andere Entscheidung derzeit nicht zugelassen habe. „Wir setzen nun auf die
im Koalitionsvertrag zugesagte Überprüfung bestehender Benachteiligungen“,
so Fischer. „Hier wird sich der DEHOGA konstruktiv einbringen, damit auch
die Gastronomie und ihre Gäste bald vom reduzierten Mehrwertsteuersatz
profitieren können.“

Reduzierter Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie

Reduzierter Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie soll nicht für Bier gelten

Das deutsche Gastgewerbe kämpft um einen reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% auf Dienstleistungen in Hotels und Restaurants. Die Bayerische Staatsregierung weiß es dabei bislang an seiner Seite. Und aus den Koalitionsverhandlungen verlautet, dass eine entsprechende Einigung im Sinne der Wirte offenbar in Sicht ist.
Doch jetzt wurde aus dem Bayerischen Finanzministerium bekannt, dass zwar an eine Mehrwertsteuerreduzierung für Hotelübernachtungen und die Abgabe von Speisen, keineswegs jedoch für den Ausschank alkoholhaltiger Getränke gedacht sei.

Der Bayerische Brauerbund quittiert dies mit Unverständnis und spricht von „Alkoholpolitik durch die steuerpolitische Hintertüre“.
Der im Vergleich zum Handel deutlich höhere Abgabepreis von Bier in der Gastronomie sei vor allem das Ergebnis des teuren Dienstleistungsanteils, schließlich sei Service im Gastgewerbe personalintensiv, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Dr. Lothar Ebbertz.

Vor dem Hintergrund seit langem rückläufiger Zahlen brauche der Bierabsatzes auch in der Gastronomie dringend eine Belebung.
Die Existenz zahlreicher Wirte und vieler Brauereien hänge vor allem vom Getränke‑ und hier wiederum vom Bierabsatz ab. Die Reduzierung der Mehrwertsteuerlast auch auf Bier in der Gastronomie könne nach Ansicht des Brauerbundes hier einen wichtigem Impuls geben.

Der Verband fordert deshalb eine steuerliche Gleichbehandlung aller gastronomischen Dienstleitungen unter Einschluss auch des Bierausschanks.

Das maßgebliche EU-Recht erlaubt seit Mai grundsätzlich, auch die Abgabe alkoholhaltiger Getränke in der Gastronomie mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz zu belegen. Ob er von dieser Möglichkeit allerdings Gebrauch macht, ist dem jeweiligen nationalen Gesetzgeber freigestellt.

Lebensmittel-Frische ohne Schwefeldioxid

Wenn Obst und Gemüse zu Lebensmitteln wie Wein und Snacks verarbeitet werden, ist in den meisten Fällen Schwefeldioxid (SO2) mit im Spiel. Die Hauptfunktion dieses Zusatzstoffes ist die Verhinderung von enzymatischer und nicht-enzymatischer Bräunung in Lebensmittelprodukten aus Obst und Gemüse.
Zudem hat Schwefeldioxid ein hohes antimikrobielles Potenzial und verhindert mikrobiellen Verderb. Im SO2SAY-Projekt entwickeln die Partner eine Strategie, Schwefeldioxid und dessen Salze in nahezu allen Lebensmitteln zu ersetzen. Die Herausforderung dabei ist, eine vergleichbare Haltbarkeit bei sulfitfreien Lebensmitteln sicherzustellen und Veränderungen bei Geruch, Geschmack und Aussehen zu vermeiden.

Neun Partner aus vier europäischen Ländern und Israel beginnen ihre Arbeit an SO2SAY mit einem Kick Off Meeting am 18./19. Juni 2009 in Bremerhaven. Koordiniert wird das dreijährige, EU-finanzierten Projekt mit einem Gesamtbudget von 4,5 Mio. € von dem Forschungsdienstleister ttz Bremerhaven. Das Projekt verbindet Forschungen an innovativen SO2-Austauschstoffen, milden Prozessschritten und Verpackungstechnologien. Die Projektpartner ttz Bremerhaven, Campden BRI (UK), Wageningen Universität (NL), Universität Bonn (DE), Fundacion Leia (ES), Gemüse Meyer (DE), Biurko Gorri (ES), Ekolo (ES) und Frutarom (IL) haben die Verbesserung der Lebensmittelqualität, die Reduzierung der Gesundheitsrisiken für den Konsumenten sowie die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer KMU´s auf dem Weltmarkt zu ihren wichtigsten strategischen Zielen erklärt.

Schwefeldioxid wird üblicherweise als Antioxidans und Konservierungsstoff bei der Herstellung von Obst- und Gemüseprodukten, zum Beispiel zur Konservierung von getrockneten Früchten, Snacks und Wein, eingesetzt. Die Verwendung von Schwefeldioxid hat zwei entscheidende Vorteile: seine antioxidative Wirkung und die Fähigkeit, Polyphenoloxidase zu inhibieren verhindern die Bräunung von Lebensmitteln wie zum Beispiel Äpfel oder Kartoffeln. Des Weiteren wirkt Schwefeldioxid als Konservierungsstoff, der mikrobielles Wachstum unterdrückt. Jedoch verringern Schwefeldioxid und seine Sulfite die Aufnahme von Vitamin B1. Die verminderte Aufnahme dieses Vitamins kann zu Gesundheitsproblemen wie chronischen Kopfschmerzen und einer Beeinträchtigung des Gedächtnisses führen. Menschen nehmen Schwefeldioxid in erster Linie über Lebensmittel auf.

Besonders betroffen sind Asthmatiker, da Sulfit Asthmaanfälle begünstigen. Bereits geringe Mengen von 10 mg und weniger können ausreichen um einen Anfall auszulösen.

„Um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen sollte die Verwendung von Schwefeldioxid in Lebensmitteln durch die Verwendung neuartiger Technologien vermieden werden. Der gewünschte Konservierungseffekt lässt sich auch durch andere, gesündere Zusätze erzielen“, rät Dr. Hauke Hilz, Lebensmittelchemiker und Arbeitsgruppenleiter am ttz Bremerhaven. „So wird die Lebensmittelqualität und -sicherheit sowie die Lebensqualität der Verbraucher gefördert“.

Die Wissenschaftler verfolgen drei Ansätze, um Lebensmittel frei von SO2-Zusätzen und Sulfiten zu halten:

a) Reduzierung des Sauerstoffkontakts des Lebensmittels, z.B. durch das Verpacken unter modifizierter Atmosphäre oder durch essbare Überzüge für Obst und Gemüse
b) Nutzung von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen als Antioxidantien und antimikrobielle Wirkstoffe
c) Hemmung der Polyphenoloxidase, die die enzymatische Bräunung von Obst- und Gemüseprodukten verursacht

Eine Herausforderung beim Austausch oder der Reduzierung von Schwefeldioxid stellt die Erhaltung der gewohnten sensorischen Eigenschaften des Produktes dar. Zum Beispiel soll das Apfelprodukt auch weiterhin so schmecken, wie der Verbraucher es gewohnt ist. Doch gerade die stark kaufentscheidenden Faktoren Farbe und Geschmack können abweichen – eine Irritation der Konsumenten wäre möglich. Um die Absatzchancen gesünderer Lebensmittel ohne schwefelhaltige Zusatzstoffe nicht zu schmälern, schließt das Projekt SO2SAY sensorische Untersuchungen und Verbraucherstudien im Sensoriklabor des ttz Bremerhaven ein. Auf diese Weise wollen die Projektpartner sicherstellen, dass optimierte Produkte auch die gewohnte Akzeptanz finden.

Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Team ausgewiesener Experten in den Bereichen Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik, Analytik sowie Wasser-, Energie- und Landschaftsmanagement, Gesundheitssysteme sowie Verwaltung & Software.

www.ttz-bremerhaven.de

Jubiläumsflugzeug kommt von Air Berlin

Jubiläumsflugzeug kommt von Air Berlin
Luftfahrtbundesamt lässt 35 000. Maschine zu

Das 35 000. Flugzeug, das vom Luftfahrtbundesamt (LBA) seine Zulassung erhalten hat, ist eine Air Berlin-Maschine.

Der nagelneue Jet des Typs Boeing 737-700 mit der Registrierung D-ABLD wurde bereits in das amtliche deutsche Luftfahrzeugregister, die so genannte Luftfahrzeugrolle, eingetragen.

Durch mehrere Maschinen-Neulieferungen im Austausch gegen ältere Modelle hat Air Berlin ihre Flotte in den vergangenen Monaten weiter modernisiert. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge wurde von 5,2 auf nunmehr 4,6 Jahre gesenkt. Damit verfügt die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft über eine der jüngsten international operierenden Flotten in Europa. Die modernen Air Berlin-Jets bieten Passagieren nicht nur mehr Reisekomfort, sondern sorgen durch ihren sparsamen Kerosinverbrauch auch für eine weitere nachhaltige Reduzierung von Schadstoff-Emissionen im Luftverkehr.

Ohne Frauen keine Ernährungssicherheit

Ohne Frauen keine Ernährungssicherheit
Welternährungstag am 16. Oktober – Frauen spielen Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Hunger und Armut

Jedes Jahr am 16. Oktober findet der Welternährungstag statt. Er soll daran erinnern, dass noch immer eine unfassbare Anzahl Menschen Hunger leiden muss. Mehr als 840 Millionen Menschen sind nicht ausreichend mit Lebensmitteln und sauberem Trinkwasser versorgt, Tag für Tag sterben schätzungsweise 24.000 Menschen an Unterernährung.

Als einen der wichtigsten Faktoren zur Sicherstellung der Ernährung der Weltbevölkerung nennt der Weltagrarbericht, der im April 2008 vom „International Assessment of Agricultural Science and Technology for Development (IAASTD)“, dem Weltagrarrat, vorgelegt wurde, die Beteiligung der Frauen. Ohne die Stärkung der Rolle der Frauen in der Gesellschaft werde es keinen Sieg über den Hunger geben. Ziel des von internationalen Organisationen finanzierten Weltagrarrates ist es, auf verschiedenen Feldern Armut und Hunger zu bekämpfen. Beteiligt sind die Weltbank, die FAO, das UN-Entwicklungsprogramm UNEP, die UNESCO und die WHO.

Frauen sind deshalb besonders wichtig bei der Frage der Reduzierung von Hunger und Armut sowie bei der Verbesserung der Lebensbedingungen in ländlichen Gebieten, weil sie in den landwirtschaftlichen Produktionssystemen weltweit eine Schlüsselrolle spielen. Ihr Anteil an der Produktion und bei Nachernteprozessen liegt bei bis zu 70 Prozent, mancherorts mit steigender Tendenz. Vor allem in zunehmend exportorientierten Strukturen werden Frauen als Arbeitskräfte eingesetzt. Auch wenn es zahlreiche Verbesserungen gibt, sind Frauen weltweit immer noch mit schlechten, teilweise gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen, niedriger Bezahlung, unsicheren Jobs, unzureichender Bildung und eingeschränktem Zugang zu den Produktionsmitteln konfrontiert.

Der Weltagrarrat sieht es deshalb als unabdingbar an, die Geschlechterfrage noch viel stärker als zuvor in die Ernährungssicherungsprogramme zu integrieren. Die stärkere Einbeziehung von Nichtregierungsorganisationen soll außerdem sicherstellen, das Wissen darüber zu verbreiten, wie die Beteiligung von Frauen verbessert werden kann: etwa durch die Priorisierung der Anstrengungen, Frauen einen besseren Zugang zu Bildung, Information, Wissenschaft, Beratung und Technologien zu ermöglichen. Außerdem muss es Frauen ermöglicht werden, ökonomische und natürliche Ressourcen zu besitzen bzw. einen Zugang zu ihnen zu haben und diese kontrollieren zu können.

Hierzu ist es notwendig, die erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, passende Kreditstrukturen aufzubauen und einkommensgenerierende Aktivitäten von Frauen zu unterstützen. Dies wiederum hat eine entscheidende Wirkung innerhalb von männerdominierten Gesellschaftsstrukturen. Nur wenn Frauen selbst Einkommen erwirtschaften, sind sie zunehmend in der Lage, ihre Interessen gegenüber den oftmals in den Dörfern führenden Männern zu artikulieren. Zu den öffentlichen Aufgaben gehört es daneben, die Lebensbedingungen von Frauen in den ländlichen Räumen zu verbessern.

Besonders wichtig bei der Durchführung von Programmen zur ländlichen Entwicklung ist aber eines: die vorhandenen Fähigkeiten, das Wissen und die Erfahrung der Frauen in Sachen Nahrungsmittelerzeugung und Erhaltung der Biodiversität zu nutzen und dieses gezielt in die Programme zu integrieren. Ausschlaggebend für den Erfolg solcher Programme wird es sein, Frauen auf allen Ebenen in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

aid, Friederike Eversheim

Kerners Köche

In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung kündigte der ZDF-Star Johannes B. Kerner an, dass er als Moderator seiner Kochshow aufhört und sich dafür stärker in der Sportberichterstattung engagieren wird.

Kerner: „Eher kurzfristig werde ich die Kochsendung am Freitagabend abgeben. Für mich sind das 40 Sendungen im Jahr weniger. 2008 gibt es zwei internationale Sportveranstaltungen, die Fußball-EM in Österreich und der Schweiz sowie die Olympischen Spiele in Peking. Ohne Reduzierung ginge das alles nicht.“

Wer wird der Nachfolger von Johannes B. Kerner? Sicher wird das ZDF die erfolgreiche Reihe nicht einstellen!

Fliegen ist im Trend

Auf den 19 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland setzte sich im 1. Halbjahr 2005 der Verkehrsaufschwung weiter fort. Die Zahl der Passagiere stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um nahezu 7%. Im Lokalaufkommen wurden 76,5 Mio. Passagiere gezählt, das Gesamtpassagieraufkommen einschließlich Transit betrug 77,1 Mio. Insbesondere Auslandsverbindungen erfreuten sich einer gesteigerten Nachfrage. Durch das erweiterte Angebot und günstige Tarife der Fluggesellschaften wuchs das Verkehrsaufkommen im innereuropäischen Verkehr um 10,0%. Im Interkontinentalverkehr betrug das gesamte Wachstum 5,6%, hauptursächlich hierfür war eine deutliche Zunahme der Passagierzahlen von und zu einigen Regionen in Asien und Afrika. Demgegenüber fiel der innerdeutsche Verkehr mit einer Zuwachsrate von 2,0% deutlich schwächer aus.
Mit nahezu 1,1 Mio. Starts und Landungen stieg die Zahl der Flugbewegungen im Gesamtverkehr (inkl. nichtgewerblicher Verkehr) um 3,9%.

Das Luftfrachtgeschäft hat aufgrund eines abgeschwächten Welthandels bereits etwas von der Dynamik des Vorjahres eingebüßt. Insgesamt wurde dennoch auf den deutschen Flughäfen mit 1.430.624 t das Vorjahresniveau mit einem Zuwachs von 9,0% deutlich überschritten. Die Ausladungen stiegen um 10,5%, die Einladungen um 7,3%.

Durch eine weitere drastische Reduzierung des Nachtluftpostnetzes zum Sommerflugplan 2005 war die Luftpost mit einer Veränderungsrate von – 21,7% erneut deutlich rückläufig.

Walter Vill, Präsident der ADV und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung Flughafen München GmbH: „Für das Gesamtjahr erwarten die Flughäfen eine Steigerung der Passagierzahlen um 5%. Wir sehen also weiterhin positiv in die Zukunft. Voraussetzung ist jedoch, dass die Rahmenbedingungen stabil bleiben, wie beispielsweise die Kerosinpreise und dass dem Luftverkehr keine neuen Belastungen zugemutet werden.“