Street Food am Potsdamer Platz

„The Trucks“

Seit heute, 08. Juli, an bereichern „The Trucks“ ­ drei Food Trucks mit wechselnden Anbietern der Markthalle Neun – das gastronomische Angebot am Potsdamer Platz. Die Trucks stehen künftig von montags bis freitags jeweils von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr in der Varian­Fry­Straße zur Verfügung. Der Einzug des innovativen Konzeptes der Markthalle Neun erweitert das Angebot an gesundem und leckerem Essen vor Ort und ist zugleich ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltig veränderte Esskultur im Arbeitsalltag.

Anwohner, Mitarbeiter in den umliegenden Gebäuden und Gäste des Potsdamer Platzes werden über den Sommer dauerhaft in einem neuen Markthalle Neun­Konzept mit feinstem Street Food versorgt. In den USA sind Food Trucks inzwischen fester Bestandteil der Esskultur. Mit ihrer Vielfalt an spannenden Street Food Spezialitäten bietet die lebendige Food Truck­Szene jedem hungrigen „Mittagspausler“ die individuell richtige A nlaufstelle. Da es in Deutschland ohne Sondergenehmigung nicht erlaubt ist, sich an den Straßenrand zu stellen und Essen im öffentlichen Raum zu verkaufen, sind die begehrten Food Trucks hierzulande auf starke Partner und die Nutzung privater Grundstücke angewiesen.

Noch sind Anzugträger, die statt Massenware in Kantinen und Ketten abwechslungsreiche, frische und internationale Spezialitäten direkt auf der Hand genießen, eine Seltenheit. Der Asset Manager des Potsdamer Platz, Brookfield, zeigt sich hier zusammen mit der Markthalle Neun als Vorreiter für urbane Stadternährung indem sie zusammen Anwohnern, Mitarbeitern und Besuchern Raum für eine echte Begegnung mit authentischem Essen von leidenschaftlichen Produzenten anbieten.

Bei „The Trucks“ der Markthalle Neun werden wichtige Kriterien, wie die Regionalität der Zulieferer durch Hoferzeuger und kleine Manufakturen aus Berlin und Umgebung, handwerkliche Qualität und

beste natürliche Zutaten sichergestellt. „The Trucks“ wird von wechselnden Anbietern bespielt. Neben einem Coffee Truck, der vom Markthalle Neun internen Café 9 betrieben wird, wird es einen vegetarischen und einen Wagen mit Fleisch geben, in dem sich Vertreter von qualitativ hochwertigem Street Food abwechseln. Mit dabei so beliebte Anbieter, wie Big Stuff Smoked BBQ, Bone.Berlin und Kumpel & Keule am Fleischtruck, sowie El Carrito, Tapiocaria, PIC NIC 34, Heisser Hobel und Nimms Mitchen am vegetarischen Truck. Bei Pulled Pork Sandwiches, dampfenden Käsespätzle oder einem Kaffee zwischendurch ist für jeden Appetit etwas dabei.

Hannes Buchner beste Restaurants der Welt

Bei Hannes Buchner verteidigt das El Celler de Can Roca der Gebrüder Roca in Girona seinen ersten Platz, dicht gefolgt vom Vendôme in Bergisch Gladbach (2.) und der Osteria Francescana in Modena.
Was ist geschehen? Durch die jüngsten Aktualisierungen der Listen „The World‘s 50 Best“ und „OAD“ haben sich aktuell wieder spannende Verschiebungen in Buchners Welt-Rangliste ergeben. Der bisherige Zweite, das Eleven Madison Park in New York wurde durch Abwertung der französischen Top100-Liste Le Chef auf Platz 8 verdrängt. Ebenso muss das zweite New Yorker Spitzenrestaurant Per Se Federn lassen. Es wurde sowohl von Le Chef als auch in den The World‘s 50 Best aus den Top10 geworfen und landet nun auf Platz 21. Gleichzeitig konnten die deutschen Top-Restaurants (Schwarzwaldstube, Gästehaus Klaus Erfort und Überfahrt) ihre guten Bewertungen auch international bestätigen und rücken je einen Platz vor.

Platz 7 belegt das französische Restaurant Astrance in Paris noch vor Pierre Gagnaire, der sich Platz 8 mit dem Eleven Madison Park teilen muss. Diesmal schafft es sogar ein drittes französisches Restaurant in die Top10 der Welt-Rangliste, das Flocons de Sel in Megeve.

Damit führt Deutschland die Top10 mit vier platzierten Restaurants an, gefolgt von Frankreich mit drei. Spanien. Italien und die USA sind mit je einem Restaurant vertreten. Das beste Restaurant in Asien ist das Ryugin in Tokyo, dass auf Platz 13 aber noch dem Le Bernardin in New York (11.) und Jonnie Boers De Librije in Zwolle (12.) den Vortritt lassen muss.

Die Welt-Rangliste wird regelmäßig überarbeitet, wenn neue Führer ihre Bewertungen herausbringen. Bis zum Erscheinen der neuen Michelin-Guides 2017 in diesem Herbst werden aber wahrscheinlich in den kommenden Wochen keine großartigen Änderungen passieren.

Warum integrieren Sie die Listen wie die World’s 50 best, Herr Buchner?
„Wir sind der Meinung, dass internationale Listen wie z.B. „The World’s 50 Best“ im Großen und Ganzen zu subjektiv entstehen. Aber durch eine große Marketingmacht wird eine gute Breitenwirkung erzielt und in der Tendenz werden immer wieder absolute Top-Restaurants herangeführt bzw. in Ihrer Leistung bestätigt. Deshalb haben wir diese Ergebnisse in ein für uns faires und seriöses Punktesystem integriert. Durch die Kombination mit den objektiven, professionellen Restaurant-Kritiken (z.B. vom Michelin-Guide) ist unsere Welt-Rangliste wesentlich genauer und nachvollziehbarer als die Bewertungen eines einzelnen Restaurantführers oder einer einzelnen Rangliste“, sagt Herausgeber Hannes Buchner.

www.restaurant-ranglisten.de/restaurants/world-ranking/

Unsere meinung zu den Worlds 50best: http://www.gourmet-report.de/artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

Das beste Restaurant der Welt liegt in der Emilia-Romagna

Am vergangenen Dienstag, 14. Juni 2016, wurde die „Osteria Francescana“ in Modena von knapp 1000 internationalen Experten der britischen Zeitschrift „Restaurant Magazine“ zum besten Restaurant der Welt gewählt. Küchenchef und Starkoch Massimo Bottura nahm den Oscar der Restaurant-Szene in New York entgegen.

Erstmals in der Geschichte der Auszeichnung gewann damit ein italienisches Unternehmen den Titel. Im vergangenen Jahr noch auf Platz zwei, verdrängte die „Osteria Francescana“ das „El Celler de Can Roca“ (Spanien) von der Spitze der Weltrangliste auf Platz zwei. Der dritte Platz ging an das „Eleven Madison Park“ in New York (USA). Unter den Top 10 sind außerdem Restaurants aus Peru, Dänemark, Frankreich, Japan und Österreich vertreten. Die aktuelle Rangliste der „World’s 50 Best Restaurants“ finden Interessierte unter www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

In seiner kleinen Osteria in der Via Stella 22 im Herzen von Modena serviert Küchenchef Massimo Bottura seinen Gästen eine kreative und neuartige italienische Küche. Eröffnet 1995 wurde die „Osteria Francescana“ 2009 erstmals auf Platz 13 der Liste der 50 besten Restaurants weltweit gewählt. Seit 2012 ist sie mit einem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet. Neben der „Osteria Francescana“ betreibt Massimo Bottura ein weiteres Restaurant in Modena, die Brasserie Franceschetta58.

Das britische „Restaurant Magazine“ veröffentlicht seit 2002 jedes Jahr die Liste „The World’s 50 Best Restaurants“ mit dem Ziel, die besten Restaurants der Welt zu benennen. Ausgewählt werden diese durch die Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy, einer Gruppe von über 900 führenden Persönlichkeiten der Restaurant- und Foodszene.

Modena – immer eine Reise wert
Gelegen auf der berühmten Via Emilia ist die Stadt Modena in jedem Fall eine Reise wert. Bekannt ist sie nicht nur als Geburtsstadt des berühmten Star-Tenors Luciano Pavarotti, sondern auch als „Stadt der Motoren“ und Heimat großer Marken wie Ferrari, Lamborghini, Maserati und Pagani. Im kulinarischen Bereich ist Modena vor allem bekannt für Köstlichkeiten wie den berühmten Aceto Balsamico Tradizionale di Modena, den Lambrusco di Modena, Prosciutto und Parmigiano Reggiano.

Urlaubsangebote sowie weitere Informationen zum kulinarischen Aufenthalt in der Emilia-Romagna finden Interessierte unter www.emiliaromagnaturismo.it/de/essen-und-trinken/essen-und-trinken-highlights

Unsere Meinung zur Wahl: www.gourmet-report.de/artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

Restaurant Tim Raue: Nr. 1 in Deutschland

Heute Nacht wurde es in New York City bekanntgegeben: Die besten Restaurants der Welt – das beste Restaurant ist Osteria Francescana vor El Celler de Can Roca und dem Eleven Madison Park – bester Deutscher ist Tim Raue in Berlin auf Platz 34 vor Wisslers Vendome auf Platz 35 – Bester Österreicher ist das Steirereck in Wien auf Platz 9

Sind das jetzt alles die wirklich besten Restaurants der Welt? Ja, aber viele Fehler und die Reihenfolge mag anders sein. Nur wer kann das wirklich beurteilen?

Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?
Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten. Sind das Gastro Hotspots
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische „White Rabbit“, das den 18. Platz machte, wirklich besser als Wissler? (Hier unser Bericht: www.gourmet-report.de/artikel/347443/White-Rabbit-Moskau.html). Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?

6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann. Das kann ich nur bestätigen. In Spanien oder Hongkong gibts viel schneller einen Stern.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
So ist die Liste ein Indikator für trendige Restaurants.
Freuen wir uns einfach mit Tim Raue, dessen Wasabi Garnele mir noch auf der Zunge liegt, über sein grandioses Abschneiden! Glückwunsch nach Berlin!
Christian Romanowski

Die Liste der Plätze 51 – 100: http://www.gourmet-report.de/artikel/347444/The-worlds-50-Best-Restaurants-2016.html

Die Plätze 1 – 50: http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

The worlds 50 Best Restaurants 2016

– 15 Neueinsteiger
– USA mit neun Restaurants vorn
– Frankreich folgt mit acht Restaurants dichtauf
– Japan in Asien mit vier Restaurants an der Spitze
– „Mikla“ (Türkei) klettert 39 Plätze von Position 96 auf Position 57
– Bester Neueinsteiger ist „The Jane“ aus Belgien auf Platz 54.
– Sieben Restaurants aus den 50 Best Restaurants 2016 Asia vertreten
– Das vor kurzem mit dem Titel The World’s 50 Best Restaurants 2016’s
One To Watch (sponsored by Miele) ausgezeichnete „Den“ belegt
Platz 78.
– Drei der 50 Best Restaurants 2015 aus Lateinamerika konnten sich
platzieren, darunter das „Lasai“, der höchstplatzierte Neueinsteiger des letzten Jahres.

Hier die Platzierungen:

100 Chestnaya Kuhnya, Moscow, Russia NEW ENTRY
99 La Petite Maison, Dubai, UAE RE-ENTRY
98 Quay, Sydney, Australia
97 Momofuku Ko, New York, USA
96 Cosme, New York, USA NEW ENTRY
95 L’Effervescence, Tokyo, Japan
94 Bras, Laguiole, France
93 Daniel Berlin, Skåne Tranås, Sweden NEW ENTRY
92 Quintessence, Tokyo, Japan NEW ENTRY
91 St John, London, UK
89 Zuma, Dubai, UAE
89 Benu, San Francisco, USA NEW ENTRY
88 Die Schwarzwaldstube, Baiersbronn, Germany RE-ENTRY
87 Indian Accent, New Delhi, India
86 8 1/2 Otto e Mezzo Bombana, Hong Kong, China
85 The French Laundry, Yountville, USA
84 Reale, Castel Di Sangro, Italy NEW ENTRY
83 Manresa, Los Gatos, USA
82 Hajime, Osaka, Japan
81 Chef’s Table at Brooklyn Fare, New York, USA NEW ENTRY
80 L’Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon Paris, Paris, France
79 Diverxo, Madrid, Spain
78 Belcanto, Lisbon, Portugal
77 Den, Tokyo, Japan NEW ENTRY
76 La Colombe, Cape Town, South Africa RE-ENTRY
75 Twins, Moscow, Russia NEW ENTRY
74 Le Chateaubriand, Paris, France
73 Hertog Jan, Bruges, Belgium
72 Pavillon Ledoyen, Paris,France NEW ENTRY
71 Daniel, New York, USA
70 Burnt Ends, Singapore, Singapore NEW ENTRY
69 Epicure, Paris, France NEW ENTRY
68 Tegui, Buenos Aires, Argentina
67 The Restaurant at Meadowood, St. Helena, USA
65= Brae, Birregurra, Australia
65= Lyle’s, London, UK NEW ENTRY
64 Lasai, Rio de Janeiro, Brazil NEW ENTRY
63 Aqua, Wolfsburg, Germany
62 La Grenouillère, La Madelaine Sous Montreuil, France RE-ENTRY
61 Maaemo, Oslo, Norway
60 Hedone, London, UK
59 Martín Berasategui, Lasarte-Oria, Spain
58 Alain Ducasse au Plaza Athénée, Paris, France
57 L’Astrance, Paris, France
56 Mikla, Istanbul, Turkey
55 Nerua, Bilbao, Spain
54 The Jane, Antwerp, Belgium NEW ENTRY
53 Hof Van Cleve, Kruishoutem, Belgium
52 Per Se, New York, USA
51 Maní, São Paulo, Brazil

  1. Die diesjährige 51-100-Liste enthält 15 Neueinsteiger aus allen Teilen der Welt – beispielsweise „Chef’s Table at Brooklyn Fare“ in New York, „Burnt Ends“ in Singapur und das „Twins“ in Moskau. Es sind aber nicht nur neue kreative Köpfe, welche die diesjährige Liste dominieren – auch viele altbewährte Etablissements haben ihren Platz verteidigt, zum Beispiel das „St. John“ aus London und das „Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon“ aus Paris.

    Mit neun Restaurants in der 51-100-Liste – darunter drei Neueinsteiger – haben die USA gleich mehrere Gründe zum Feiern. New York, Veranstaltungsort der diesjährigen Preisverleihungszeremonie, ist gleich mit fünf Restaurants auf der Liste vertreten, zum Beispiel mit Thomas Kellers „Per Se“ auf Platz 52, Daniel Bouluds „Daniel“ auf Platz 72 und dem Neueinsteiger „Cosme“ auf Platz 97.

    Sieben Restaurants aus den 50 Best Restaurants 2016 Asia sind in der 51-100- Liste vertreten, z. B. das „Den“ (Platz 78), das diesjährige One to Watch (sponsored by Miele). „Quintessence“, ebenfalls in Tokio, ist ein Neueinsteiger auf Platz 93 und hat in der Asienliste Platz 20 belegt.

    Frankreich ist mit acht Restaurants in der 51-100-Liste vertreten, darunter zwei Neueinsteiger: „Epicure“ (Leitung Eric Frechon) auf Platz 70 und „Pavillon Ledoyen“ von Yannick Alléno auf Platz 73 (beide Paris).

    Belgien, Spanien und das Vereinigte Königreich können sich über je drei Restaurants auf der Liste freuen, während „The Jane“ in Antwerpen auf Platz 54 der höchstplatzierte Neueinsteiger ist. Neu auf der Liste ist „Lyle’s“ in London auf Platz 67, während das spanische „Nerua“ sich um 13 Plätze auf Position 55 verbessert.

    Deutschland, Schweden, die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien und Brasilien belegen je zwei Plätze auf der Liste. Der höchstplatzierte Neueinsteiger auf der Lateinamerika-Liste, das „Lasai“ in Rio de Janeiro, belegt bei seinem ersten Auftritt auf der weltweiten 51-100-Liste Platz 65, den es sich mit dem australischen „Brae“ teilt, das sich um 22 Plätze von Position 87 verbessern

konnte. Die Schwarzwaldstube aus dem deutschen Baiersbronn belegt gemeinsam mit dem „Zuma“ aus Dubai Platz 89.

Die 51-100-Liste berücksichtigt 21 Länder auf sechs Kontinenten und bietet zusammen mit The World’s 50 Best Restaurants ein jährliches Barometer der größten gastronomischen Erlebnisse rund um den Globus. Die Awards sind eine Auszeichnung für kulinarische Kreativität und Talent in der weltweiten Gastronomie.

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Wir freuen uns, die 51-100-Liste schon vor der Preisverleihung der The World’s 50 Best Restaurants zu präsentieren. Es ist uns eine Ehre und Freude, den Restaurants, Köchen und Mitarbeitern der 100 besten Restaurants zu gratulieren – und wir beginnen mit den Plätzen 51 bis 100. Jedes aufgeführte Restaurant hat allen Grund, stolz zu sein. Wir hoffen, mit unserer Liste einen kulinarischen Kompass für Restaurantbesucher weltweit aufgestellt zu haben.“

Wie die Liste zusammengestellt wird
Die Liste wird anhand der Stimmen der World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von fast 1.000 führenden Experten aus der internationalen Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied kann sieben Stimmen abgeben. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Es gibt keine vorgegebenen Kriterien, aber strenge Abstimmregeln.

Die Liste der ersten 50 Plätze:  http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

Lesen Sie unseren Kommentar, wie diese Liste zusammengestellt wird und warum es wahrscheinlich nicht wirklich die besten Restaurants der Welt sind: ../artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

Tim Raue Berlin – Immer besser!

Tim Raue
von Bernhard Steinmann

Hätte Berlin, wie beispielsweise Hamburg, ein Dreisternerestaurant, so müsste man nicht lange überlegen wo ein Tisch reserviert werden sollte um höchste Küchenleistungen erwarten zu können und im Genuss zu schwelgen. Doch die Hauptstadt macht es Gourmets nicht leicht. Auf Anhieb fallen mir drei Adressen ein, die diese Erwartungen erfüllen könnten. Bei intensiverem Nachdenken verlängert sich gar die Liste. Die Qual der Wahl wird um verschiedene Stilrichtungen erweitert.

Doch es gibt Entscheidungshilfen. Wie etwa meinen Blog. Oder Restaurantführer.
Wer sich an Restaurantführern orientieren möchte, schaut bestimmt auch in den Gault&Millau Deutschland. Dort sprechen aktuelle 19 Punkte für das Restaurant Tim Raue. Hinzu kommen zwei Sterne vom Michelin und die Auswahl ist getroffen.

Jeder der sich für die Spitzengastronomie in Deutschland interessiert, hat schon von Tim Raue gehört. Das internationale Publikum zeugt von einem weit größeren Bekanntheitsgrad. In der Liste der 50 besten Restaurants, die tatsächlich 100 Restaurants auflistet, rangiert Raue bereits auf Platz 52. In diesem Jahr erwarte ich ein noch besseres Ergebnis.

Nach freundlichem Empfang und Einnehmen der uns zugewiesenen Plätze starten wir auch bald mit den obligatorischen Grüßen aus der Küche.

Schweinebauch mit Chili und Sesam,
Kalbsherz mit Five-Spice-Gewürz,
geräucherte Makrele mit Rettich und Limette,
Shisoblatt mit Beef-Tea, Gurke und Sellerie,
Baby-Möhren mit Honig und Kreuzkümmel,
eingelegte Zucchini mit Matcha-Grüntee,
süß-saure Radieschen mit Miso-Mayonnaise und knuspriger Schweineschwarte,
Cashewnüsse, geröstet mit Thai-Curry.

Die kleinen Leckerbissen weisen bereits auf die asiatisch inspirierte Küche Raues hin. Dabei beschränkt er sich nicht auf ein Land, sondern bezieht verschiedene Länder und Stilrichtungen ein und schreckt auch vor dem alten europäischen Kontinent nicht zurück. Meiner Meinung nach, beherrscht Raue die Fusionsküche wie kaum jemand in Deutschland.

Imperial Kaviar
Sprotte, Yuzu

Weißer Spargel
Waldmeister, Jalapeno

Steinbutt
Jade Sauce, Sansha Pfeffer

Garnele
Tomate, Galgant

Spanferkel
Dashi, japanischer Senf

Dim Sum Ente
Schwarzer Trüffel, Haselnuss

Black Pepper Beef
Allium, P.X. Essig

Peking Ente
Interpretation TR
Brust, Five-spice-Waffel, Apfel und Lauch, Jus von Entenfüssen
Entenleberterrine und Mousse, Essiggurke, Lauch-Ingwerpüree
Sud, Herz-Zunge-Magen, Wintermelone und Bambuspilz

Calpico
Thompson Traube, Ingwer

Tim Raues Stilistik bedient sich unterschiedlicher asiatischer Einflüsse.
Dabei scheint nicht die Region, derer er sich bedient, ausschlaggebend zu sein.   
Vielmehr orientiert er sich am Geschmack. Die Ernsthaftigkeit und Perfektion seiner Kreationen hat fast Wohlfahrtsche Ausmaße angenommen.
Die Art der Zubereitung, die Kombination verschiedener Zutaten, ein Spiel mit Schärfe und Würze, das herunterbrechen auf kontinentaleuropäische Gaumen, das macht den Besuch in seinem Restaurant so einzigartig.

Seine Gerichte sind unglaublich präzise ausgestaltet. Fast erkennt man den intellektuellen Eifer auf dem Teller. Und doch ist nichts so verkopft, dass man es nur mühsam entziffern kann. Die Küche hat alles bereitet. Man muss nur noch genießen.

Den vollständigen Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de. Dort finden Sie auch die Fotos der einzigartigen Kreationen.

Gourmet Report meint: Sicher wird Raue mit dieser Küche verdientermassen dieses Jahr in die 50 Worldsbest aufsteigen (bisher Platz 52)

Tipp: Zum Lunch ist einfacher einen Platz zu bekommen und die Lunchangebote sind recht preiswert

Europas beste Restaurants gekürt

OAD veröffentlicht Top 100+ Rangliste 2016

„Opinionated About Dining“ stellt sein aktuelles Jahresranking der besten europäischen Restaurants in Kopenhagen vor: Platz eins geht 2016 an Alain Passards „L’Arpège“ in Paris, doch auch elf Spitzenköche aus Deutschland schafften mit ihrer innovativen Küche den Sprung in die „Top 100+ European Restaurants“-Auswahl.

Opinionated About Dining (OAD), eine der wichtigsten Referenzen, wenn es um weltweite Restaurant-Rankings geht, veröffentlicht die fünfte Ausgabe seiner „Top 100+ European Restaurants“. Die gut gewahrten Platzierungen der aktuellen Europa-Liste wurden am heutigen Montag in Kopenhagen vorgestellt. Den Spitzenplatz sichert sich erstmals Alain Passard vom mehrfach ausgezeichneten L’Arpège in Paris, der damit die baskischen Vorjahressieger aus dem Azurmendi auf Platz zwei verdrängt. Die visionäre Küche des Franzosen konnte die Jury, die die Meinungen von mehr als 4800 registrierten Restaurantgästen und Food-Bloggern wiedergibt, überzeugen: „Mit seinen produktorientierten Gemüsekreationen, bei denen die Zutaten meist aus eigenem Anbau stammen, brilliert Passard auf ganzer Linie“, würdigt der New Yorker OAD-Gründer Steve Plotnicki den Stil des Erstplatzierten. Seit 2011 honoriert das von ihm initiierte Bewertungssystem Jahr für Jahr herausragende Restaurants in verschiedenen Kategorien und erstellt welt- sowie landesweite Ranglisten.

In diesem Jahr wählten die Mitglieder der OAD-Community Restaurants aus insgesamt 16 europäischen Ländern in die Rangliste. Während Gourmetadressen in Frankreich (48), UK (28) und Italien (27) dominieren, finden sich auch elf deutsche Restaurants in der veröffentlichten 100+ Auswahl, die in Summe 200 Platzierungen ausweist. Als bestplatziertes Restaurant in Deutschland rückte das Vendôme in Bensberg von Platz 12 im Vorjahr auf Platz neun vor, gefolgt vom Osnabrücker La Vie auf Platz 19 sowie dem Schloss Berg in Perl-Nennig an Position 22. Tim Raue aus Berlin erreichte Platz 25, Gästehaus Klaus Erfort Platz 43, Andreas Caminada Platz 47, Sven Elverfelds Aqua auf Platz 54, Steirereck auf Platz 62, La Pergola Platz 64 und Taubenkobel Platz 82.

Neu ist die Vergabe von erstmals drei zusätzlichen Auszeichnungen: Als beste Neueröffnung wird das Disfrutar in Barcelona gewürdigt, welches sich gegen acht Mitbewerber in der Kategorie „Best New Restaurant“ durchsetzen konnte. Für den höchsten Neueinstieg von Null auf Platz 71 geht der entsprechende Award an das dänische Kadeau auf der Insel Bornholm, während René Redzepi mit der Auszeichnung „Special Culinary Achievement“ u.a. für seine gastronomischen Projekte in Japan und Australien geehrt wird. Auch die Auswirkungen der bereits im April erschienenen, neuen „Top 100 Classical and Heritage Restaurants“-Liste und die dadurch fortan getrennte Beurteilung von Traditionsrestaurants mit gleichgebliebener Stilistik sowie jenen, die konstante Innovation suchen, zeigen sich deutlich. „Durch die neue Organisation der Bestenlisten sind knapp 60 Plätze frei geworden, die es unserer Jury erlaubten, neue Restaurants in das ‚Top 100+ European Restaurants’-Ranking aufzunehmen“, erklärt Plotnicki.

Um die anerkannte Ehrung der Gastronomieszene entgegen zu nehmen, reisten viele der besten Köche Europas persönlich in die dänische Metropole. Kulinarisch wurde die Preisverleihung auf der Nimb Terrasse des Kopenhagener Tivoli von acht Gastköchen aus aller Welt begleitet – jedoch ausnahmsweise ohne Fine-Dining: Statt Gala-Menü gab es ein entspanntes Barbeque, bei dem neben skandinavischen Kochstars wie René Redzepi vom Noma, Christian Pugliesi vom Relae und Niccolai Norregrad vom Kadeau auch der Berliner Zwei-Sterne-Koch Tim Raue (selbst platziert auf 25) am Grill stand.

Top 10 der Top 100+ European Restaurants 2016

1 L’Arpège – Paris, Frankreich
2 Azurmendi – Larrabetzu, Spanien
3 In de Wulf – Heuvelland, Belgien
4 Fäviken – Järpen, Schweden
5 Noma – Kopenhagen, Dänemark
6 La Marine – Noirmoutier, Frankreich
7 Etxebarri – Axpe-Marzana, Spanien
8 Diverxo – Madrid, Spanien
9 Vendôme – Bensberg, Deutschland
10 Restaurant Quique Dacosta – Dénia, Spanien

Die 200 besten Restaurants in Europa: http://www.opinionatedaboutdining.com/2016/europe.html

Deutschlands populärste Restaurants 2015

Die Reservierungsplattform Quandoo hat seine besten Partner-Restaurants des Jahres 2015 mit den Q-Awards ausgezeichnet. Die Awards werden in den Kategorien „beliebtestes Restaurant“, „beste User-Bewertung“ und „bester Newcomer“ verliehen. Die Gewinner sind das Okinii aus Düsseldorf, das Ristorante Don Camillo aus Berlin und das Grindhouse – ebenfalls aus Düsseldorf.

Die Beliebtheit des Okinii spiegelt sich in der außerordentlich hohen Anzahl von Reservierungen im Jahr 2015 wieder. Die Filiale in Düsseldorf nahm den Q-Award dabei stellvertretend für die gesamte japanische Okinii-Gruppe entgegen. „Das Okinii ist absoluter Reservierungs-Spitzenreiter und hat im letzten Jahr alle Erwartungen übertroffen“, so Philipp Magin, CEO von Quandoo. Den zweiten Platz bei der Reservierungsanzahl belegt das Papageno Restaurant aus Regensburg und Platz drei geht an das StarChief Diner aus Gelsenkirchen.

Der Award in der Kategorie „beste User-Bewertung“ geht an das Don Camillo aus Berlin. Das italienische Restaurant hat 2015 durchschnittlich 5,93 von 6 möglichen Punkten erreicht. Platz zwei in dieser Kategorie geht an das Hamburger Misaki Sushi Restaurant (5,92 Punkte) und auf Platz drei landet das bnm Restaurant aus München (5,89 Punkte). Seit August 2014 können die Quandoo-Nutzer das von ihnen besuchte Restaurant bewerten. Bisher wurden über 150.000 Bewertungen veröffentlicht.

Den ersten Platz für den „besten Newcomer“ des Jahres 2015 belegt das Grindhouse – Homemade Burgers aus Düsseldorf. In die Kategorie „Newcomer“ fallen Restaurants, die 2015 neu in die Quandoo-Plattform aufgenommen wurden und sich sowohl durch beste Bewertungen als auch hohe Reservierungszahlen auszeichnen.

Am PC über die Quandoo-Webseite oder mobil über die kostenlose Quandoo-App haben Nutzer die Möglichkeit, Restaurants zu finden und einen Tisch zu reservieren. Gesucht werden kann nach dem Standort, der Küche, den Kundenbewertungen, den Quandoo-Sternen und der Preisklasse des jeweiligen Restaurants. Außerdem können Quandoo-Nutzer Punkte sammeln, die sie sich als Rabatt auf ihren nächsten Besuch anrechnen lassen können.

Die vollständigen Gewinnerlisten finden sich online:
Deutschlands populärste Restaurants 2015 www.quandoo.de/deutschland/collections/q-awards-top-restaurants
Deutschlands beste Restaurants 2015
www.quandoo.de/deutschland/collections/q-awards-top-rated
Deutschlands beste Newcomer 2015
www.quandoo.de/deutschland/collections/q-awards-top-newcomers

Die 100 besten klassischen Restaurants der Welt

Erstmals ermittelt das amerikanische Restaurant-Ratingsystem „Opinionated About Dining“ (OAD) eine „Top 100 Classical and Heritage Restaurants“-Liste – angeführt vom französischen Grand Chef Michel Bras mit seiner Dependance „Toya“ in Japan. „Das neue Ranking ist vor allem entstanden, weil mir auffiel, dass die bestehenden Restaurantführer ihren Lesern nicht immer passend weiterhelfen. Es wird nicht unterschieden zwischen traditionsbewussten Restaurants und solchen, die innovativ sein wollen. Dabei sind diese zwei Kategorien kaum zu vergleichen. Unsere Top 100 Liste möchte genau diesen Umstand umgehen: Sie honoriert jene Küchenchefs, deren Handschrift in den vergangenen 25 Jahren stilistisch konsequent und auf einem herausragenden Niveau geblieben ist“, verdeutlicht Herausgeber Steve Plotnicki die Intention der neuen Liste, die fortan jährlich erscheinen soll. Grundlage ist eine Umfrage unter fast 5000 registrierten Gourmets, darunter einige der bekanntesten Food-Blogger weltweit.

Platz eins geht an die nördlichste Spitze Japans: Im Restaurant Toya überzeugt der Franzose Michel Bras mit seinem Küchenchef Simone Cantafios am Herd. „Ein Muss für jeden, der ein ungewöhnlich perfektes Essen in einer ebenso ungewöhnlich beeindruckenden Location erleben möchte“, lautet das Fazit der Umfrageteilnehmer über den Anführer der Bestenliste. Auf das Toya folgt die französische Institution Troisgros in Roanne, das seit seiner Eröffnung 1957 durch die Familie Troisgros seinem exzellenten Ruf gerecht wird.

Insgesamt ehrt die Bestenliste Restaurants und Küchenchefs aus zwölf verschiedenen Ländern. Mit 33 Platzierungen führt Frankreich das Länderranking zwar an; aber auch zehn deutsche sind vertreten: Als Bestplatzierter findet sich Harald Wohlfahrt mit der Schwarzwaldstube in Baiersbronn auf Rang sieben. Es folgen u.a. Helmut Thielges im Waldhotel Sonnora in Dreis auf Platz 12, Heinz Winkler mit seiner Residenz im Chiemgau auf Rang 25, Hans-Peter Lumpp im Bareiss auf 40 und Hans Haas im Münchner Tantris auf Platz 43. Dass eine lange Tradition keineswegs klassische Küche bedeuten muss, zeigt sich wiederum am Nürnberger Restaurant Essigbrätlein, das auf Platz 56 einsteigt. Bereits seit der Eröffnung 1989 konzentrieren sich Andree Köthe und Küchenchef Yves Ollech auf eine naturalistische Gemüse- und Gewürzküche. „Entscheidendes Kriterium ist einzig, dass die eigene Handschrift geradlinig und der Stil möglichst unverändert beibehalten wurde“, bekräftigt Plotnicki.

Opinionated About Dining
OAD wurde 2003 von dem gebürtigen New Yorker Steve Plotnicki ins Leben gerufen. Aus dem anfänglichen Blog zum kulinarischen Erfahrungsaustausch zwischen Food-Enthusiasten entwickelte sich eine weltweite Restaurant-Bewertungsumfrage, die die Meinungen von mehr als 4800 registrierten Restaurantgästen und Food-Bloggern wiedergibt. OAD ist die einzige Umfrage ihrer Art, die auch die persönliche Erfahrung des jeweiligen Voters miteinbezieht. Auf der Grundlage dieser Faktoren und der Auswertung von rund 150.000 eingesendeten Restaurantbewertungen entstehen so verschiedene welt- und landesweite Bestenlisten.

Weitere Informationen und alle Bestenlisten unter: http://www.opinionatedaboutdining.com 

TOP 100 CLASSICAL AND HERITAGE RESTAURANTS 2016

1. Michel Bras – Toya, Japan
2. Troisgros – Roanne, Frankreich
3. Alain Ducasse – Louis XV – Monte Carlo, Monaco
4. Régis et Jacques Marcon – St. Bonnet-les-Froids, Frankreich
5. Michel Guérard – Eugénie les Bains, Frankreich
6. Dal Pescatore – Canneto Sull’Oglio, Italien
7. Harald Wohlfahrt – Schwarzwaldstube – Baiersbronn, Deutschland
8. Per Se – New York, USA 9. L’Ambroisie – Paris, Frankreich
10. Robuchon au Dôme – Macau, China
11. Thomas Keller – French Laundry – Yountville, California, USA
12. Helmut Thieltges – Waldhotel Sonora – Dreis, Deutschland
13. Château Restaurant Joël Robuchon – Tokyo, Japan
14. L’Osier – Tokyo, Japan 15. Relais Bernard Loiseau – Saulieu, Frankreich
16. Cuisnine(s) Michel Troisgros – Tokyo, Frankreich
17. Søllerød Kro – Holte, Dänemark
18. Le Duc – Paris, Frankreich
19. Le Bernardin – New York, USA
20. Pierre Gagnaire – Tokyo, Japan
21. Côte St-Jacques – Joigny, Frankreich
22. Il Lugo di Aimo e Nadia – Mailand, Italien
23. Taillevent – Paris, Frankreich
24. Alain Ducasse au Le Meurice – Paris, Frankreich
25. Heinz Winkler – Aschau im Chiemgau, Deutschland
26. Château de la Chèvre d’Or – Eze, Frankreich
27. Patrick Guillbaud – Dublin, Irland
28. Château les Crayères – Reims, Frankreich
29. Auberge de l’Ill – Illhausern, Frankreich
30. Perbellini – Isola Rizza, Italien
31. Comme Chez Soi – Brüssel, Belgien
32. Kong Hans Kaelder – Kopenhagen, Dänemark
33. Michel Trama – Puymirol, Frankreich
34. Apiciius – Paris, Frankreich
35. Al Sorriso – Soriso, Italien
36. Peter Luger – Brooklyn, USA
37. Le Manoir aux Quat’Saisons – Great Milton, Großbritannien
38. De Karmeliet – Bruges, Belgien
39. Antica Corona Reale-da Renzo – Cervere, Italien
40. Hans-Peter Lumpp – Bareiss – Baiersbronn, Deutschland
41. Grand Véfour – Paris, Frankreich
42. Kaia Kaipe – Getaria, Spanien
43. Hans Haas – Tantris – München, Deutschland
44. Bacon – Cap d’Antibes, Frankreich
45. Alain Ducasse at the Dorchester – London, Großbritannien
46. La Mere Brazier – Lyon, Frankreich
47. Santceloni – Madrid, Spanien
48. Daniel – New York, USA
49. Bouley – New York, USA
50. Enoteca Pincchiori – Florenz, Italien
51. Paul Bocuse – Collonges-au-Mont-d’Or, Frankreich
52. Romano – Viareggio, Italien
53. L’Atelier de Joël Robuchon – Paris, Frankreich
54. Joël Robuchonat the Metropole – Monte Carlo, Monaco
55. Lorenzo – Forte dei Marmi, Italien
56. Essigbratlein – Nürnberg, Deutschland
57. Casa Gerardo – Prendres, Spanien
58. L’Ami Louis – Paris, Frankreich
59. Rias de Gallicia – Barcelona, Spanien
60. Oustaù de Baumanière – Les-Baux-de-Provence, Frankreich
61. Koffman’s – London, Großbritannien
62. Tétou – Golfe Juan, Frankreich
63. Antica Osteria del Ponte – Cassinetta di Lugagnano, Italien
64. Le Pré Catelan – Paris, Frankreich
65. The Ritz – London, Großbritannien
66. Varoulko Seaside – Athen, Griechenland
67. Fischers Fritz – Berlin, Deutschland
68. Le Chabichou – Courcheval, Frankreich
69. Gidleigh Park – Chagford, Großbritannien
70. Echaurren – Ezcaray, Spanien
71. La Ciau del Tornavento – Treiso, Italien
72. Jacobs – Hamburg, Deutschland
73. Le Chalet de la Forêt – Brüssel, Belgien
74. L’Amphitryon – Lorient, Frankreich
75. Hispania – Arenys de Mar, Spanien
76. Joël Robuchon at the Mansion – Las Vegas, USA
77. Spago – Beverly Hills, USA
78. Hameau Albert 1er – Chamonix, Frankreich
79. Georges Blanc – Vonnas, Frankreich
80. Colline Ciociare – Acuto, Italien
81. Haerlin – Ha
mburg, Deutschland
82. Le Gavroche – London, Großbritannien
83. Miramonti l’Altro – Consorzio, Italien
84. Kronenhalle – Zürich, Schweiz
85. Laurent – Paris, Frankreich
86. Zuberoa – Oiartzun, Spanien
87. Da Fiore – Venedig, Italien
88. Le Moissonier – Köln, Deutschland
89. Spiaggia – Chicago, USA
90. Caino – Montemerano, Italien
91. Combarro – Madrid, Spanien
92. Auberge de l’Île Barbe – Lyon, Frankreich
93. Rekondo – San Sebastian, Spanien
94. River Café – London, Großbritannien
95. Quattro Passi – Massa Lubrense, Italien
96. Carré des Feuillants – Paris, Frankreich
97. Christian Étienne – Avignon, Frankreich
98. Le Dôme – Paris, Frankreich
99. Le Cirque – New York, USA
100. Akelare – San Sebastian, Spanien