Hofgut Hafnerleiten

„Cucina Casalinga“ – Die mediterrane Lebensart wird im Hofgut zu Bad Birnbach groß geschrieben – Der Hofgut-Betrieb der Rückerls wird mit der Euro-Toques-Plakette als zertifziertes Unternehmen geehrt

Viele meinen ja, Bayern gehöre quasi schon zu Norditalien, zumindest liegt das Land in Stiefelform ganz nah am Hofgut Hafnerleiten, in Bad Birnbach. Ein Hauch von Bella Italia und der Toskana umweht das schöne Hofgut der Eheleute Rückerls. Hausherr und Küchenchef Erwin Rückerl und seine Ehefrau Anja Horn-Rückerl haben auf ihrem Hofgut Hafnerleiten eine wahre Oase von mediterranem Flair geschaffen. Hier bekommt das „Dolce far‘ niente“ – das süße „Nichtstun“, eine ganz andere Qualität. In Bad Birnbach bei den Rückerls und ihrem Team im Hofgut kann man die Seele so richtig baumeln lassen, und das auch noch guten Gewissens. Denn was hier geboten wird, auf den Tellern aber auch als Rahmenprogramm, geht einher mit Wellness, „sich Wohlfühlen“ und gesundem Schlemmen. Man genießt hier, und da versprechen die Rückerls nicht zu viel, mit allen Sinnen. Schon das Wohnen auf dem Hofgut ist mal etwas ganz anderes – das Hofgut bietet sieben „Themenhäuser“, die sich alle im groß angelegten Hofgut-Garten befinden, eingebettet in die niederbayerische Hügellandschaft. Das Motto des frischen Euro-Toques-Betriebes: Liebe, Erholung und „Entschleunigung“ kann man immer gebrauchen und das geht in jedem Häuschen gleich gut. Wenn dann auch noch der Duft der mediterranen Küche aus dem Haupthaus, wo man die Möglichkeit des gemeinsamen Abendessen hat, über das „Dorf“ auf dem Hofgut weht, weiß jeder, die große „Spaghettata“ dello Chef, Erwin Rückerl, kann beginnen. Genauso lecker und beliebt bei allen Gästen ist die Riesenpfanne Pasta mit Tomatensauce, aus der dann alle (Kraft) schöpfen, und schöne Abende verbringen. Überhaupt ist die Küche ganz „Casalinga“ gehalten, also selbst- und hausgemacht, mit frischen und regionalen Zutaten und Produkten. Das „Familiäre“ kommt auf dem Hofgut nie zu kurz, dafür sorgen die Rückerls mit ihrem Team. Service und Kundenfreundlichkeit werden groß geschrieben. So war es denn auch keine Frage, dass das Unternehmen als neues, zu „zertfizierendes“ Unternehmen, bei Euro-Toques aufgenommen wurde, wie es Euro-Toques-Präsident Ernst-Ulrich W. Schassberger unterstreicht. Die Ehrung zum zertifizierten Euro-Toques-Betrieb findet demnächst auf dem Hofgut in Bad Birnbach (nah an Passau) statt. Schassberger hebt auch hervor, dass sein Fach-Inspektor und er selbst gar nicht lang überlegen mussten – das gastronomische Unternehmen der Familie Rückerl passt einfach zu Euro-Toques, weil die ganze „Unternehmung“, mit integrierten Themenhäusern (also das Hotel), sowie Lebensart, Esskultur und Küche (es finden auch Kochkurse statt), nach Euro-Toques-Philosophie lebt und arbeitet. Relaxen sollen die Gäste. Mit der Euro-Toques-Urkunde und Plakette garantiert das „Hofgut“ auch Exklusivität. Der Garantie-Stern symbolisiert mit seinen Spitzen die hervorragenden Merkmales eines (Restaurant-)Betriebes auf höchstem Niveau: im ausgezeichneten Euro-Toques-Restaurant wird eine professionelle, qualitative, natürliche und gesundheitsbewusste sowie exzellente Kochkunst geboten. Die Rückerls als Inhaber übernehmen mit der Lizenz und Auszeichnung eine große Verantwortung gegenüber seinen Gästen und Kunden. Die Euro-Toques-Guidelines müssen stets eingehalten werden – doch da macht sich Euro-Toques-Präsident Schassberger keine Gedanken: „Die Rückerls haben von je her ihr Restaurant so geführt, weil sie wissen was gut ist, und gut tut…“ Die Gäste können sicher sein, auf dem Hofgut wird eine reine, unverfälschte Küche aus frischen und regionalen Erzeugnissen geboten. Und, einen Hauch Italiens können die Gäste hier immer abbekommen – die Rückerls machen’s möglich.

Info: Das Hofgut Hafnerleiten ist ab sofort auch im aktuellen Sterne-Restaurant-führer von Euro-Toques zu finden, unter www.eurotoques.de Link „Restaurantführer“.

Hubert Möstl neuer Sprecher des Brillat Savarin Kuratoriums

Hubert Möstl neuer Sprecher des Brillat Savarin Kuratoriums der FBMA Stiftung – Hubert Möstl tritt Nachfolge von Friedwolf Liebold an; Brillat Savarin Kuratorium pflegt die Tradition der Brillat Savarin Plakette;

Wie Michael Bläser, FBMA Stiftungsratsvorsitzender mitteilte, hat das Brillat Savarin Kuratorium Hubert Möstl zu seinem neuen Sprecher und damit zum Nachfolger von Friedwolf Liebold bestimmt: „Friedwolf Liebold war der erste Sprecher des Kuratoriums und hat mit seinem Wissen um die über fünfzigjährige Geschichte der Brillat Savarin-Plakette einen wesentlichen Beitrag zur der Fortführung der Tradition dieser renommierten Auszeichnung geleistet“. Sein Nachfolger Hubert Möstl ist Präsident der Gastronomischen Akademie Deutschlands e.V. (GAD).

Als Sprecher vertritt Möstl das Kuratorium im FBMA-Stiftungsrat, dem höchsten Organ der gemeinnützigen FBMA Stiftung, die seit dem Jahr 2007 die Brillat Savarin-Plakette an Persönlichkeiten mit besonderen Verdiensten um die Gast- und Tafelkultur vergibt. Ebenfalls im Jahr 2007 etablierte die FBMA-Stiftung das Brillat Savarin Kuratorium, das aus bisherigen und zukünftigen Plakettenträger sowie ehemaligen interessierte Mitglieder der Brillat Savarin-Stiftung besteht. Seine Aufgaben konzentrieren sich auf die Fortführung der Tradition der Brillat Savarin-Plakette, Vorschläge für zukünftige Plakettenträger sowie auf die Nachwuchsförderung und die Unterstützung der Stiftungsziele.

www.brillat-savarin-plakette.de

Brillat Savarin-Plakette für Dr. Oetker

Brillat Savarin-Plakette 2009 für Dr. August Oetker

Im April 2010 verlieh die FBMA Stiftung die Brillat Savarin Plakette 2009 in Brenner’s Park-Hotel & Spa in Baden-Baden an Dr. h.c. August Oetker. Mit der Brillat Savarin Plakette, benannt nach dem Schriftsteller und Feinschmecker Jean Anthelme Brillat Savarin, werden seit 55 Jahren Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise um die Gastlichkeit und Tafelkultur verdient gemacht haben. Vergeben wird die Plakette von der Stiftung der Food & Beverage Management Association, die vom Fachverband für Führungskräfte aus Hotellerie und Gastronomie 1993 ins Leben gerufen wurde.

Mit der Auszeichnung von Dr. h. c. August Oetker ehrt die FBMA-Stiftung einen Unternehmer, der mit hohem Verantwortungsbewusstsein und visionärer Kraft ein traditionsreiches Familienunternehmen erfolgreich auf die Zukunft ausrichtete. August Oetker wurde 1981 im Alter von 37 Jahren zum Persönlich haftenden Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, der Holding der Oetker-Gruppe in Bielefeld, berufen und stand bis ins Jahr 2009 als vierter Repräsentant der Inhaberfamilie in 118 Jahren Unternehmensgeschichte an deren Spitze. Zum 1. Januar 2010 übernahm er den Vorsitz des Beirates der Dr. August Oetker KG. Das international agierende Unternehmen ist charakterisiert durch eine breite Diversifikation in sechs Geschäftsfelder mit mehr als 400 Firmen und 27.400 Mitarbeitern. Die Beherbergungssparte umfasst vier Grandhotels in Deutschland und Frankreich.

Die Laudatio hielt der EU-Kommissar und frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg Günther H. Oettinger. In seiner Ansprache zeigte er die Bandbreite der Unternehmen auf, die unter dem Dach der Oetker-Gruppe zusammengefasst sind, und hob hervor, dass bei Oetker Entscheidungen für Standorte nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Rendite, sondern der Verantwortung getroffen werden.

In seinen Begrüßungsworten unterstrich der Vorsitzende des FBMA Stiftungsrates Michael Bläser die Bedeutung des Preisträger und seines Wirkens für die Branche: „Mit Ihren Hotels haben Sie Maßstäbe gesetzt, die nicht nur in der Vergangenheit und Gegenwart Bestand hatten bzw. haben, sondern auch zukünftig die Richtung vorgeben werden“. Gemeinsam überreichten Michael Bläser, FBMA Präsident Udo Finkenwirth und Friedwolf Liebold, Sprecher des Brillat Savarin Kuratoriums, die Brillat Savarin Plakette 2009 an Dr. h. c. August Oetker im Beisein von über 200 Festgästen.

In seinen Dankesworten verwies der Unternehmer auf die Verdienste seiner Vorfahren, die die Marke Dr. Oetker zu dem gemacht haben, was sie heute ist: „Und ich verstehe die Auszeichnung zugleich als Verpflichtung für die nachfolgenden Generationen, sich bei der Weiterentwicklung unseres Unternehmens und unserer Produkte stets weiterhin an den Leistungen ihrer Ahnen zu orientieren“. Den scheinbaren Widerspruch zwischen ihm als Unternehmer, der seinen Unterhalt mit der industriellen Produktion von Nahrungsmitteln verdient, und Brillat Savarin als Feinschmecker hob der Preisträger selbst auf: „Denn was Brillat Savarin mit mir verbindet, ist die Liebe zu Lebensmitteln und zum Thema Essen, und im Besonderen ist es die gemeinsame Leidenschaft zu kompromissloser Qualität selbst im kleinsten Detail“.

Zur Veranstaltung begrüßte Frank Marrenbach, Geschäftsführer des zur Oetker Hotel Collection gehörenden Brenner’s Park-Hotel & Spa, neben Mitgliedern der Familie Oetker prominente Gäste aus der Branche, Wirtschaft und Politik, unter anderem Baden-Badens Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner, den Präsidenten des DEHOGA Bundesverbandes Ernst Fischer, Alexander Aisenbrey, Präsident der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland, Hubert Möstl, Präsident der Gastronomischen Akademie Deutschlands, sowie eine Vielzahl früherer Plakettenträger, darunter unter anderem Thomas Althoff (Althoff Hotel Collection), Albert Darboven (J.J. Darboven), Heiner Finkbeiner (Traube Tonbach), Erivan Haub (Tengelmann), Dr. Egon Heider, Hertha Reiss, Dr. Claus Stauder (Stauder Privatbrauerei), Wolfgang Schmitz (Freizeit-Verlag Landsberg), Rolf Wegeler (Deinhard) sowie die Preisträgerin des Vorjahres, Innegrit Volkhardt (Bayerischer Hof, München). Auf Einladung der FBMA aus Singapur angereist waren der Präsident der dortigen Food & Beverage Management Association Cheong Hai Poh sowie der Vizepräsident Lens Gwee. Das Festmenü war eine Kreation der Sterneköche der vier Oetker Hotels, die eigens für die Preisverleihung in Baden-Baden zusammen gekommen waren.

24-Karat vergoldete Plakette für zertifizierte World-Toques*Euro-Toques Sterne-Restaurants

Neu! 24-Karat vergoldete Plakette für zertifizierte World-Toques*Euro-Toques Sterne-Restaurants

World-Toques*Euro-Toques setzt sich für eine
gesundheitsbewusste Ernährung mit natürlich produzierten Lebensmitteln ein.
Diese Philosophie wird in die Bevölkerung getragen und in den Restaurants
mit Garantiestern umgesetzt.

Damit für den Gast sofort erkenntlich ist, wo ein Restaurant nach dieser
Philosophie arbeitet, findet er die World-Toques*Euro-Toques Acrylplakette
am Eingang. Für das elegante Interieur wurde nun neu die ganz edle,
gegossene Variante in 24-Karat vergoldet hergestellt.

Der Stern bedeutet Sicherheit für die Verbraucher und die
Restaurant-Besucher, Er symbolisiert mit seinen 5 Spitzen, fünf Merkmale
eines auf höchstem Niveau, ausgezeichneten Sterne-Restaurants:
Professionelle, qualitative, natürliche, gesundheitsbewusste und exzellente
Kochkunst.

„Seit 15 Jahren setzen wir uns erfolgreich für die gute Sache ein und können
mit Stolz den Namen World-Toques*Euro-Toques hochhalten. Mit dieser edlen
Plakette verleihen wir unseren Sterne-Restaurants einen ganz besonderen
Stellenwert,“ so Ernst-Ulrich W. Schassberger über diese Neuheit.

Für alle Gäste, die sich vorab über die Restaurants des Netzwerkes
informieren möchten, gibt es auf www.eurotoques.de den ständig
aktualisierten Restaurant-Führer oder per Post frei Haus für 9,50 EUR.

Udo Finkenwirth

Wiederwahl von Udo Finkenwirth als Präsident der FBMA

35. Jahreshauptversammlung der Food & Beverage Management Association e.V. im Maritim Hotel München; Vielseitiges Fachprogramm begeistert die Teilnehmer; Glanzvolle Verleihung der Brillat Savarin Plakette an Innegrit Volkhardt vom Hotel Bayerischer Hof;

Die 35. Jahreshauptversammlung der Food & Beverage Management Association (FBMA) fand vom 24. bis 26. April 2009 im Maritim Hotel München statt. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung am 25. April standen die Berichte sowie die Präsidentenwahl. Der Amtsinhaber Udo Finkenwirth stellte sich erneut zur Wahl und wurde mit überwältigender Mehrheit in Amt bestätigt. Der alte und neue Präsident: „Die FBMA hat Erfolg, aber wir erkennen die Herausforderung dieser Zeit. Eines der wichtigsten Ziele ist, neue Mitglieder zu gewinnen und den Nachwuchs für die FBMA zu interessieren“.

In seinen Berichten ließ das Präsidium das Geschäftsjahr 2008 Revue passieren. Ein Schwerpunkt lag auf der Ausrichtung von Veranstaltungen als Plattform für Kontaktaufbau und Fortbildung. Insgesamt 14 Veranstaltungen wurden durchgeführt, davon auf Bundesebene die Jahreshauptversammlung und die Herbsttagung. Ferner beteiligte sich die FBMA an der Top Supply, der Gastro Vision Hamburg und Berlin sowie am sellyday in Berlin. Projekte der gemeinnützigen Stiftung befassten sich mit der Nachwuchsförderung u.a. im Rahmen der Hospitality Management School (HMS), dem Hofgut Himmelreich und den Deutschen Jugendmeisterschaften sowie mit der Umwelt wie beim aktuellen EMAS-Konvoi zur Hotelzertifizierung in Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Umweltministerium. Eine weitere Aufgabe der FBMA-Stiftung seit dem Jahr 2006 ist die Vergabe der Brillat Savarin Plakette.

Das anschließende Fachprogramm beschäftigte sich mit aktuellen Trends und Entwicklungen der Branche. Dem Thema Vertrieb und Marke widmete sich Markus Klar von Top International Hotels, während Matthias Wirth von Konzen & Lorenzen die Anforderungen von internem und externem Personalmarketing präsentierte. Die Maritim-Hausherren, Direktor Richard Mayer und sein Stellvertreter Jörg Grede, stellten ihr erfolgreiches Genießerkonzept „Taste“ vor. Stephan Gerhard von der Treugast Solutions Group schließlich fesselte die anwesenden Inhaber und Führungskräfte mit seiner ungeschönten Darstellung der aktuellen Situation in der Hospitality Industrie, wobei er klar Gewinner und Verlierer ausmachte und Chancen sowie Perspektiven aufzeigte.

Den glanzvollen Abschluss bildete die Verleihung der 54. Brillat Savarin-Plakette im Hotel Bayerischer Hof. Rund 270 hochrangige Branchengäste, darunter Ernst Fischer und Ingrid Hartges vom DEHOGA Bundesverband, sowie Freunde, Geschäftspartner und die Familie der Preisträgerin nahmen an der stilvollen Gala teil, die Roger Willemsen mit Witz, Geist und Esprit moderierte. Oberbürgermeister Dr. Christian Ude begeisterte mit seiner humorvollen und schwungvollen Laudatio. Im Anschluss überreichten Friedwolf Liebold, Sprecher des Brillat Savarin Kuratoriums und Michael Bläser, FBMA Stiftungsratsvorsitzender, die Plakette an Innegrit Volkhardt, die sich in ihrer Dankesrede bei allen bedankte, die sie bei ihrer Aufgabe unterstützen und begleiten. „Die Brillat Savarin Plakette bedeutet mir persönlich nach Jahren der Herausforderung sehr viel, sowohl als Anerkennung als auch als zukünftiger Ansporn, weiterhin immer für unsere Gäste da zu sein und die Qualität unseres Hauses nicht nur konstant auf höchstem Niveau zu halten, sondern ständig zu verbessern. Besonders dankbar bin ich dem Kuratorium der FBMA-Stiftung für die Vergabe dieses Preises, weil damit eine lebendige Auffassung von Gastronomie und Gastlichkeit wertvoll anerkannt wird“.

Wolfgang Schmitz

Ein Leben für die Hotellerie: Der Verleger Wolfgang Schmitz (55) wurde am 19. April mit einer der höchsten Auszeichnungen im Gastgewerbe für seine unermüdliche journalistische Arbeit geehrt. Der Chefredakteur von „Top hotel“ ist aktueller Preisträger der begehrten Brillat Savarin Plakette, die von der FBMA-Stiftung (FBMA: Food & Beverage Management Association) verliehen wird. Die Brillat Savarin Plakette wird in Deutschland seit 1955 an erfolgreiche und höchst integre Wirtschaftsführer aus der Hotellerie und der gehobenen Gastronomie verliehen. Unter den Plakettenträgern der vergangenen Jahre sind Branchengrößen wie Kurt Ritter (Rezidor Hotel Group), Thomas Althoff (Althoff Gruppe), Georg Rafael (Rafael Hotel Group) und zahlreiche andere. Die Preisverleihung fand vor rund 200 Festgästen, darunter auch Dehoga-Präsident Ernst Fischer, in Hamburg auf dem Süllberg statt. Gastgeber auf dem Süllberg ist Karlheinz Hauser, der den traditionsreichen Betrieb in Blankenese 2002 übernommen und zu altem Glanz geführt hat.

Mit der Brillat Savarin Plakette erfährt Wolfgang Schmitz im 25. Jahr der Herausgabe von „Top hotel“, dem führenden Fachmagazin für das Hotelmanagement in Deutschland, eine erneute Ehrung. Vor vier Jahren wurde er bereits mit dem international anerkannten „Five Star Diamond Award“ der American Academy of Hospitality Sciences in New York aus­gezeichnet. „Diese hohe Branchenauszeichnung bedeutet für mich neuen Antrieb“, so Wolfgang Schmitz, der den Freizeit-Verlag Landsberg sukzessive international ausbaut.

„Ein gutes Essen ohne Dessert ist wie eine einäugige Schönheit“
Jean Anthèlme Brillat-Savarin (französischer Gastrosoph, 1755 – 1826)

Die Brillat Savarin Plakette ist nach dem französischen Richter und Philosophen Jean Anthèlme Brillat Savarin (1755 – 1826) benannt. Eines seiner bekanntesten Werke ist „La Physiologie du Goût“ (Die Physiologie des Geschmacks, 1826 erschienen, 1865 ins Deutsche übersetzt). Zudem war Brillat Savarin für ausgefallene Aphorismen wie zum Beispiel „Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte“ bekannt.

Mit der Brillat-Savarin-Plakette werden seit 53 Jahren Persönlichkeiten geehrt, die sich in herausragender Weise um die Gast- und Tafelkultur verdient gemacht haben. Die Initiatorin der Plakette, die Brillat Savarin Stiftung, hatte diese Aufgabe nach 51 Jahren in die Obhut der FBMA-Stiftung übergeben. Mit dieser Nachfolgeregelung wurde sichergestellt, dass damit eine der höchsten Ehrungen im Gastgewerbe in der Tradition fortgeführt wird und von der Basis neue Inspiration erfährt.

Weitere Informationen: www.brillat-savarin-plakette.de

Food & Beverage Management Association

34. Jahreshauptversammlung der Food & Beverage Management Association e.V.in Hamburg

Vize-Präsident Michael Bläser und Schatzmeister Peter Martin in ihren Ämtern bestätigt; Fachprogramm „Spitzenleistung durch Selbst-Initiative“ und „Tourismusstandort Hamburg“; 53. Brillat Savarin Plakette für Wolfgang Schmitz

Die 34. Jahreshauptversammlung der Food & Beverage Management Association (FBMA) fand vom 18. bis 20. April 2008 in Hamburg statt. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung am 19. April in der EDEKA-Zentrale standen die Berichte sowie die turnusmäßigen Wahlen für zwei Vorstandsämter. Vizepräsident Michael Bläser (Hotel Bayern, Tegernsee) und Schatzmeister Peter Martin (Steigenberger Hotel Langen) wurden für eine weitere zweijährige Amtsperiode gewählt.

Im anschließenden Fachprogramm stellte Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH, das touristische Potential, die Vermarktungsstrategie und die Perspektiven für die Entwicklung Hamburgs vor. Seit über 20 Jahren leitet von Albedyll die touristische Vermarktung der Hansestadt, die mit 7,4 Millionen gewerblichen Übernachtungen und 111 Millionen Tagesgästen im Jahr 2007 einen neuen Rekordwert erreicht hatte. Seine Zielsetzung lautet: 13 Millionen Übernachtungen im Jahr 2020 und Positionierung unter die Top 10-Destinationen in Europa. Michael Moritz, Inhaber von MORITZ Communications und internationaler Business Coach, zeigte in seiner Präsentation Wege zu Spitzenleistung durch mentale Stärke und Eigenmotivation auf, die in eine angeregte Fragenrunde durch die anwesenden Mitglieder überging.

Den glanzvollen Abschluss bildete die Verleihung der 53. Brillat Savarin-Plakette durch die FBMA-Stiftung auf dem Süllberg. Rund 200 hochrangige Gästen, darunter die DEHOGA Spitzenvertreter Ernst Fischer, Rose Pauly und Siegfried Gallus, erfreuten sich an der kurzweiligen, mit Überraschungsgästen und Videobotschaften prominenter Persönlichkeiten gespickten Vorstellung von Leben und Wirken des Preisträgers Wolfgang Schmitz. Er wurde für 25 Jahre journalistische und verlegerische Tätigkeit für die Tophotellerie mit der Brillat Savarin Plakette 2007 geehrt. Die Laudatio hielt Carsten Rath, Vorsitzender der Geschäftsführung Arabella International GmbH & Co. KG.

Gastgeber der Jahreshauptversammlung waren neben EDEKA das Mövenpick Hotel im Wasserturm beim Get-together am Freitagabend und Karlheinz Hauser mit seinem Team auf dem Süllberg.

ITB News

Umweltzone- Autofahrer aufgepasst!

Ab dem 01.01.2008 gilt in Berlin die Umweltzone. Ohne Plakette in die Umweltzone zu fahren, ist eine Ordnungswidrigkeit und kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Darüber hinaus kann ein Punkt im Verkehrszentralregister Flensburg dazu kommen.

Die Umweltzone umfasst das Gebiet innerhalb des S-Bahnringes. Dieses Gebiet darf nur mit einer gültigen Feinstaubplakette befahren werden. Der Beginn der Umweltzone wird durch Verkehrsschilder kenntlich gemacht. Der südliche Teil der Stadtautobahn, der innerhalb des S-Bahnringes liegt, wird nicht zur Umweltzone gehören und ist frei befahrbar, da der Autobahnring auch als Umfahrung der Zone dient.
Das Messegelände und das ICC befinden sich außerhalb der Umweltzone. Anreisende mit dem Pkw, die über die Autobahn kommen und von den Anschlussstellen Messegelände/Messedamm direkt zur Messe fahren, befinden sich außerhalb der Zone und benötigen in diesen Fällen keine Plakette. Wenn Sie jedoch mit dem Auto in die Innenstadt fahren möchten, benötigen Sie diese in jedem Fall.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/umwelt/verkehr/umweltzone-index.html

Umweltzonen: Wenn Michelle und Luigi zu Besuch kommen

Ausländische Gäste, die mit ihrem Auto touristische Ziele in Deutschland ansteuern, hier arbeiten oder einfach nur einen Besuch bei Freunden oder Verwandten machen wollen, benötigen für die Fahrt durch eine Umweltzone unbedingt eine gültige Plakette. Der ADAC empfiehlt Autofahrern aus den Nachbarstaaten, sich rechtzeitig eine solche Plakette zu besorgen oder über Freunde und Verwandte in Deutschland besorgen zu lassen.

Der einfachste Weg führt über das Internet. So kann man beispielsweise bei der Berliner Kfz-Zulassungsstelle per E-mail (kfz-zulassung@labo.verwalt-berlin.de) eine Plakette bestellen.
Ähnliche Hilfe erfahren niederländische Autofahrer beim Besuch der Internetseite des TÜV-Nord unter www.tuev-nord.nl/Keuringen/umweltplakette.htm.
Auch der ADAC gibt unter www.adac.de/umweltzonen nützliche Hinweise. Rechtzeitige Planung ist angesagt. Vergehen doch meist zwei bis drei Wochen, bis die Plakette beim Empfänger ist.

Unterstützung bieten auch Hotels in Umweltzonen an, die bei Bedarf für ihre Gäste eine Plakette besorgen. Wer sich lieber auf die Hilfe von deutschen Freunden verlässt, muss diesen eine Kopie seiner Fahrzeugpapiere anvertrauen. Sie können dann die Plakette bei den bekannten Stellen in Deutschland stellvertretend kaufen.

Internetanbieter, die die Plakette zu Mondpreisen anbieten, sollte man lieber meiden.
Die ganze Prozedur darf nicht mehr als sechs bis zehn Euro kosten.

Bei kurzfristigem Reiseantritt kann der ausländische Autofahrer auch direkt die deutschen Ausgabestellen wie zum Beispiel AU-Werkstätten oder technische Überwachungsvereine (z.B. Dekra, GTÜ, KÜS, TÜV), ansteuern. Ist die Einstufung des Fahrzeugs anhand der Papiere nicht möglich, wird das Datum der Erstzulassung als Einstufungskriterium benutzt. So bekommen alle Benziner, die nach dem 1.1.1993 erstmals zugelassen wurden, eine Plakette. Diesel ohne Partikelfilter müssen nach dem 31.12.1996 zugelassen worden sein. Pech haben jedoch Autofahrer ohne Plakette, die am Wochenende in eine Umweltzone fahren wollen. Sie müssen in den sauren Apfel beißen, das Fahrzeug am Rande der Zone abstellen und die Fahrt mit dem ÖPNV oder dem Taxi fortsetzen.

Ausländische Autofahrer, die in Deutschland ohne Plakette in einer Umweltzone unterwegs sind, riskieren ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro. Der Punkt, der ihren deutschen Kollegen droht, bleibt ihnen erspart.

Brillat Savarin-Kuratorium

Hochrangige Persönlichkeiten des Gastgewerbes und der Zulieferindustrie gaben sich am 14. Februar 2007 ein Stelldichein in Frankfurt. Grund der Zusammenkunft war die Gründung des Brillat Savarin-Kuratoriums innerhalb der FBMA-Stiftung, in deren Obhut sich die Brillat Savarin-Plakette seit diesem Jahr befindet.

Eingebunden in das Kuratorium sind bisherige und zukünftige Plakettenträger sowie ehemalige interessierte Mitglieder der Brillat Savarin-Stiftung. Aktuell gehören dem Gremium 32 Personen an. Die Aufgaben des Kuratoriums konzentrieren sich auf die Fortführung der Tradition der Brillat Savarin-Plakette, Vorschläge für zukünftige Plakettenträger sowie auf die Nachwuchsförderung und die Unterstützung der Stiftungsziele. Als Sprecher wurde Friedwolf Liebold, der langjährige Präsident der Brillat Savarin-Stiftung, gewählt, der das Kuratorium im FBMA-Stiftungsrat vertreten wird. Im Jahr 2006 vergaben Brillat Savarin-Stiftung und FBMA-Stiftung erstmals gemeinsam diese hochwertige Auszeichnung des Gastgewerbes, die Brillat Savarin-Plakette, mit der seit über fünfzig Jahren Persönlichkeiten geehrt werden, die sich in herausragender Weise um die Gastkultur verdient gemacht haben.

Michael Bläser, Vorsitzender des FBMA-Stiftungsrates: „Durch das hochkarätig besetzte Kuratorium erhält die Verleihung der Brillat Savarin-Plakette eine noch höhere Wertigkeit“. Friedwolf Liebold dankte den Anwesenden für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Kuratorium im Geiste Brillat Savarins:

„Ich bin fest davon überzeugt, dass es diesem Kreis gelingt, die Tradition der Brillat Savarin-Plakette erfolgreich fortzuführen und hiermit einen wichtigen Beitrag für die Kultur des Gastgewerbes zu leisten“. Vorgesehen ist, die Gründung und den offiziellen „Arbeitsbeginn“ mit einer Feier am 20. Juni 2007 im Hotel Burg Wernberg festlich zu begehen.

1993 gründete die Food + Beverage Management Association e.V. (FBMA) als erster Berufsverband der Hotellerie und Gastronomie die als gemeinnützig anerkannten Stiftung, deren Aufgabe die Förderung der Forschung, der Kultur und der Bildung im Hotel- und Gaststättenbereich sowie des Umweltschutzes durch Schaffung und Erhaltung gesunder Umweltbedingungen ist.