Die 50 besten Restaurants der Welt 2018

Massimo Botturas Osteria Francescana erobert den ersten Platz in den 50 besten Restaurants der Welt 2018

• Die Osteria Francescana in Modena, Italien, wird als das beste Restaurant der Welt ausgezeichnet, gesponsert von Nestle Waters

• Die Liste 2018 umfasst Restaurants aus 23 Ländern weltweit und umfasst neun neue Restaurants. Sechs Restaurants geben ihr Debüt und drei kommen als Wiedereintritte auf die Liste zurück

Den in Tokio, Japan, gewinnt den von Lavazza gesponserten „Highest Climber Award“, der um 28 Plätze auf Platz 17 ansteigt

Disfrutar in Barcelona, ​​Spanien, ist der höchste Neuzugang und debütiert auf der Liste auf Platz 18

• Dan Barber von Blue Hill in den Stone Barns in Pocantico Hills, USA wurde von seinen Kollegen als Gewinner des  Chefs ‚Choice Awards gewählt

Geranium in Kopenhagen, Dänemark, gewinnt den  Art of Hospitality Award

Azurmendi erhält den Sustainable Restaurant Award

50 best Restaurants 2019 (Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und öffnen Sie im neuen Fenster, um es lesbar zu bekommen)

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Esben Holmboe Bang bestätigt drei Sterne

Maaemo enttäuschte uns wie noch nie ein Dreisterner vorher, Kontrast begeisterte sehr! Oslo selber auch unbedingt einen Besuch wert.

Norwegens Spitzenküchen wurden von Testern des Michelin Guide Nordic Countries 2017 erneut mit insgesamt sieben Sternen belohnt. In Stavanger und Oslo freut man sich besonders.

Esben Holmboe Bang hält weiterhin seine drei Michelin-Sterne in Oslo

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Der Sushi-Weltmeister 2017 kommt aus Norwegen

Sushi und Messer

Wer die besten Sushi-Kreationen der Welt testen möchte, muss nicht nach Japan, sondern auf das Gelände des früheren Osloer Flughafens Fornebu.

Bei der diesjährigen Sushi-Weltmeisterschaft, die im August in Japans Hauptstadt Tokio ausgetragen wurde, hat der im aserbaidschanischen Baku geborene Vladimir Pak (36) den Titel gewonnen. Der jetzt beste Sushi-Koch der Welt war seit 2012 als Küchenchef für die norwegische Sabi Sushi-Kette tätig und kreiert seine Werke heute bei Jonathan Sushi im Osloer Stadtteil Fornebu. „Der Sushi-Weltmeister 2017 kommt aus Norwegen“ weiterlesen

Sterne-Regen über Norwegens Restaurants

Das Können der norwegischen Spitzengastronomie ist mit der Verleihung der Michelin-Sterne 2016 eindrucksvoll gewürdigt worden.

Die Jury des Michelin Nordic Guide 2016 hat bei der diesjährigen Verleihung der begehrten Sterne norwegische Gastronomie-Geschichte geschrieben: Erstmals wurde mit dem „Maaemo“ in Oslo ein norwegisches Restaurant für außergewöhnliche Leistungen mit gleich drei Sternen belohnt. Damit ist das „Maaemo“ eines von nur 119 Restaurants weltweit, die sich der höchsten gastronomischen Auszeichnung rühmen dürfen. Zu den Besonderheiten des Hauses unter Leitung des renommierten Küchenchefs Esben Holmboe Bang gehören mehrstündige Menüs aus bis zu zwanzig Gängen, deren wechselnde Komposition „Eine Reise durch die norwegische Landschaft“ widerspiegelt.

Ein Stern für das RE-NAA in Stavanger bedeutet die erste Sterne-Auszeichnung überhaupt für ein Gourmet-Restaurant außerhalb der norwegischen Hauptstadt. Dass der Preis in die langjährige Ölhauptstadt Stavanger geht, ist auch das Ergebnis einer seit Jahren fortschreitenden Konzentration hochklassiger gastronomischer Institutionen in diesem landwirtschaftlich geprägten Teil im Südwesten Norwegens. RE-NAAs kreativer Küchenchef Sven Erik Renaa gehört seit 16 Jahren zur nationalen Kochelite. Unter seiner Leitung gewann Norwegens Koch-Nationalteam 2008 die Koch-Olympiade in Erfurt.

Einen neuen Rekord verzeichnet das „Statholdergaarden“ im historischen Teil der Osloer Innenstadt, das zum 19. Mal in Folge einen Stern für sich verbuchen konnte. Für den langjährigen Erfolg steht der erste nordische Bocuse d’Or Gewinner Bent Stiansen, der den höchsten Titel der Kochwelt schon 1993 gewann.

Neuling im Kreis der Osloer Sterneküche ist das „Kontrast“, das ebenfalls mit einem Stern prämiert wurde. Der im südschwedischen Skåne geborene Mikael Svensson hat eine mehrjährige internationale Karriere in 1- bis 3-Sterne-Restaurants durchlaufen. Der Name seines Restaurants ist Programm, die saisonalen Zutaten der 6- bis 10-Gänge-Menüs setzen auf starke Geschmacksgegensätze.

Den 1-Stern-Erfolg des Vorjahres wiederholen konnte auch das Osloer „Fauna“, das in diesem Sommer trotz seiner Erfolge allerdings schließen wird.

Insgesamt vergaben die Experten des Michelin Nordic Guide damit in diesem Jahr sieben ihrer begehrten Sterne an fünf norwegische Restaurants. Eine besondere Würdigung, der Bib Gourmand, ging darüber hinaus an zwei weitere norwegische Restaurants: Das „Restaurant Eik“ und das „Smalhans“. Beide liegen ebenfalls in Oslo.

Weitere Informationen:
www.maaemo.no
www.restaurantrenaa.no
www.statholdergaarden.no
www.restaurantfauna.no
www.restaurant-kontrast.no
www.visitnorway.com
www.visitoslo.com
www.regionstavanger.com

Wir besuchten 2018 das Restaurant Maaemo. Es war der einzige Grund für uns die sehr sehenswerte Stadt Oslo zu besuchen. Selbstverständlich machten wir Monate vorab eine Reservierung, die bestätigt wurde. Als wir ankamen, das Restaurant ist kaum zu finden, stellte man fest, dass man unsere Reservierung versammelt hat und den Tisch anderweitig vergeben hat. Das Restaurant war noch ganz leer. Man gab die Tische dann aber lieber lokalen Gästen, als uns, die wir extra aus Asien angereist sind. Unbegreiflich!

Wir waren dann im Kontrast essen, das wir sehr empfehlen können!

Lysebu in Oslo

Das Lysebu in Oslo überrascht als bestes „Luxury Hotel Restaurant“ weltweit

Das Lysebu im norwegischen Oslo hat bei den World Luxury Hotel Awards 2015 als erstes Hotel des Landes überhaupt einen ersten Platz in der Kategorie „worldwide“ gewinnen können.

Die Juroren bei den jährlich stattfindenden World Luxury Hotel Awards WLHA, die in diesem Jahr in Hong Kong vergeben wurden, haben eine der schönsten und traditionsreichsten Hotelanlagen in Norwegens Hauptstadt Oslo mit dem Spitzenplatz ausgezeichnet. Das Lysebu in den Wäldern oberhalb der Stadt darf sich ab sofort „Luxury Restaurant Hotel – Global Winner 2015“ nennen. Damit ist das Lysebu das erste norwegische Hotel überhaupt, das diesen renommierten Preis in der Kategorie „worldwide“ gewinnen konnte. Weitere Kategorien sind „kontinental“ und „national“.

Innerhalb Norwegens hat sich das Lysebu schon seit Jahren einen ausgezeichneten Ruf erworben, im Ausland war es bisher eher unbekannt. Die Wahl zum weltweit besten Luxus Hotel-Restaurant 2015 verdankt das Lysebu seiner Kombination aus exzellenter Küche mit nordischem Flair und modernem Design in historischem Ambiente.

Schon zu Beginn des Jahres hatte das Lysebu bei den Luxury Travel Awards den Titel „Luxury Traditional Hotel” gewinnen können. 2014 wurde das Kulinarik- und Wohnerlebnis im Lysebu bei den „Historic Hotels of Europe Awards“ mit dem Titel „Bestes Hotelrestaurant“ zu einer der Topadressen Oslos gekürt. Das Lysebu ist Mitglied bei „De Historiske“, einem landesweiten Zusammenschluss anspruchsvoller Hotels und Restaurants mit außergewöhnlicher Geschichte.

Die weitläufige Anlage mit Hotel und Restaurant ist ein Geschenk des norwegischen Staates an Dänemark, das Norwegen im Zweiten Weltkrieg mit täglichen Lebensmittelhilfen unterstützt hat. Lysebu gehört heute einem Fond, der sich für den dänisch-norwegischen Kulturaustausch einsetzt.

Als zweiter norwegischer Preisträger beim World Luxury Hotel Award 2015 konnte sich das Herangtunet positionieren. Das nur elf große Zimmer Boutique Hotel konnte in der Kategorie „Bestes Luxus Country Hotel national“ mehrere Wettbewerber auf die Plätze verweisen. Das Herangtunet liegt ca. drei Autostunden nordwestlich von Oslo in den Bergen der Valdres-Region.

www.luxuryhotelawards.com

Guide MICHELIN "Nordic Cities"

Führer zu den gastronomischen Highlights in Nordeuropa

Mit dem Guide MICHELIN „Nordic Cities 2015“ wächst die renommierte Hotel– und Gastronomieführer-Reihe um einen weiteren Titel. Michelin trägt mit der Neuerscheinung der rasanten Entwicklung der skandinavischen Küche Rechnung, die heute zu den innovativsten und experimentier- freudigsten weltweit zählt. Der sorgfältig recherchierte Band empfiehlt Restaurant- und Übernachtungsadressen in den wichtigsten Metropolen Dänemarks, Norwegens, Schwedens und Finnlands. Neben Kopenhagen, Göteborg, Stockholm, Oslo und Helsinki finden sich im Guide MICHELIN „Nordic Cities“ auch das dänische Aarhus und das schwedische Malmö.

Abwechslungsreiche Gastronomie im hohen Norden
„Die neue Welle der skandinavischen Küche hat die Messlatte in diesem Teil der Welt wirklich hoch gelegt“, sagt Rebecca Burr, Chefredakteurin des Guide MICHELIN Nordic Cities. „Aarhus ist eine lebendige Stadt mit einer abwechslungsreichen Gastronomie, während die fruchtbare Region von Skåne zahlreiche hochwertige Produkte nach Malmö bringt“, so Burr weiter. In beiden Städten zeichneten die anonym arbeitenden Michelin Tester gleich mehrere Häuser mit einem Stern aus: das „Frederikshøj“, „Gastromé“ und „Substans“ in Aarhus sowie das „Ambiance à Vindåkra“, „Bloom in the Park“ und „Vollmers“ in Malmö.

Darüber hinaus finden sich in Aarhus und Malmö jeweils zwei Adressen, die mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet sind. Das Prädikat empfiehlt eine gute, häufig regional geprägte Küche, die mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kulinarische Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglicht. Insgesamt verbucht der Guide MICHELIN „Nordic Cities 2015“ 30 Bib-Gourmand-Häuser.

Zwei neue Sterne jeweils über Kopenhagen und Stockholm
Auch in den bekannten skandinavischen Städtezielen des Guide MICHELIN tut sich Neues. So leuchten über dem Kopenhagener Kellerrestaurant „a|o|c“ des früheren Sommeliers Søren Selin jetzt zwei Sterne.

Ebenfalls zwei Sterne erhält erstmals das „Oaxen Krog“ im Stockholmer Stadtteil Djurgården. Mit dem freundlichen und intimen „Volt“ findet sich in der schwedischen Hauptstadt auch ein neues 1-Stern-Haus.
Das schwedische Göteborg weist zwei neue 1-Stern-Restaurants auf: das „SK Mat & Människor“, wo in einer offenen Küche geschmacksintensive Gerichte zubereitet werden, und das „Koka“, das insbesondere durch raffiniert zubereitete Fischgerichte überzeugt.

HOT OR NOT 2014

HOT OR NOT Norway Camp – das kulinarische Trainingscamp des Jahres

Was haben die besten neun HOT OR NOT-Kochtalente, zwei Kochnerds aus Oslo, Sternekoch Johannes King, ein kochender Rockstar und die Fjordforelle gemeinsam?
Sie alle waren Teil des HOT OR NOT Norway Camps Anfang September in Norwegen. Das Norwegian Cooking Team trainierte die besten neun Kochtalente, ausgewählt Mitte August von Mitgliedern der deutschen Gastronomie-Fachpresse. Das Motto des Tages: „Lerne von den Besten und werde gemeinsam mit der Fjordforelle noch besser.“ Auch mit an Bord in der Kulinarischen Akademie in Oslo, eines der Zentren der nordischen Küche: HOT OR NOT-Jurychef und Sternekoch Johannes King** aus dem Sylter „Söl’ring Hof“, Aushängeschild der nordischen Küche, Sternekoch Even Ramsvik* aus dem Osloer „Ylajali“, Redakteure der Gastro-Magazine und natürlich der Initiator von HOT OR NOT, das Norwegian Seafood Council.

Erst die Theorie …
Im Fokus: die nordische Küche, ihre Ursprünge, ihre Bedeutung für die internationale Sternegastronomie und ihre aktuellen Entwicklungen. Nur wer versteht, wie die Nordic Cuisine tickt, kann das Beste aus ihr und der Fjordforelle herausholen.

Wer wäre hier besser geeignet, als Sternekoch Even Ramsvik, wegen seinem optischen Erscheinungsbild auch bekannt unter dem Synonym „der kochende Rockstar aus Norwegen“. Mit seinem Osloer Gourmetrestaurant beschreitet er seit nunmehr vier Jahren ganz neue Wege in der Sternegastronomie. Seiner Meinung nach, ist Kochen Storytelling. Sein Restaurant „Ylajali“, zu Deutsch „Hunger“, ist benannt nach dem Roman von Knut Hamsun. Passend zur Namensgebung, sind auch die Menüs aufgebaut wie Romane, mit einem Prolog, einzelnen Kapiteln und einem Epilog. So verwundert es auch nicht, dass es im „Ylajali“ keine klassischen Menükarten gibt, sondern eben ein Buch auf den Tischen liegt. Außer einer weißen Tischdecke und einer Kerze schmückt auch sonst nichts die Tische bei Even. Der Gast soll sich schließlich auf das Menü konzentrieren und nicht durch große Blumenbouquets abgelenkt werden. Bevor es Frischhaltefolie und Kühlschränke gab, mussten die Norweger andere Arten der Konservierung einsetzen, wie beispielsweise Pökeln, Salzen, Smoken, Beizen und Trocknen. Auf diesen Traditionen baut das „Ylajali“ auf und interpretiert sie neu gemeinsam mit besten Rohwaren aus Norwegen.

Die Idee der nordischen Küche, überwiegend regionale und saisonale Rohwaren von bester Qualität zu verwenden, griff Sternekoch Johannes King in seinem Vortrag auf. Auch er verfolgt in seiner Küche den Gedanken der Regionalität sowie den Einsatz von qualitativ hochwertigen und nachvollziehbaren Produkten abhängig vom Kreislauf der Natur. „Irgendwann stellten wir im Söl’ring Hof fest, dass wir etwas Neues brauchten, eine Veränderung. Dass wir heute versuchen, so gut es eben geht, im Einklang mit der Natur zu kochen, ist ein Prozess der damals startete und bis heute andauert. Im Kreislauf der Natur zu kochen bedeutet für uns nicht nur, Zutaten aus der Region zu verwenden, es bedeutet vor allem auch Verzicht. Denn viele Produkte gibt es eben nur zu bestimmten Zeiten. Diese Philosophie führt dazu, dass wir unsere heimischen Produkte wieder mehr schätzen und achtsamer mit ihnen umgehen. Lustigerweise führt eine begrenzte Produktverfügbarkeit bei unseren Gästen zu einer höheren Begehrlichkeit. Denn einem saisonal-begrenzten Produkt messen wir Menschen automatisch einen höheren Wert bei und zwar einen höheren Geschmacksgenuss-Wert.“

… dann die Praxis
Inspiriert von den Vorträgen und einem Surprise-Tasting von besonderen nordischen Zutaten ging es dann ans Eingemachte: das praktische Training mit der Fjordforelle. Jostein Medhus und Frode Laupsa vom Norwegian Cooking Team erarbeiteten gemeinsam mit den HOT OR NOT-Halbfinalisten fünf unterschiedliche Fjordforellen-Gerichte. Dabei im Fokus spezielle Koch- und Zubereitungstechniken, alle mit einem Ziel: den charakteristischen Geschmack der Fjordforelle noch stärker zum Ausdruck zu bringen. Hier gilt: Weniger ist mehr, meint: maximal drei bis vier unterschiedliche Zutaten, geschmacklich perfekt aufeinander abgestimmt. Äpfel, Meerrettich, „Rømme“, der norwegische Sauerrahm und Zwiebeln sind beliebte Zutaten in der nordischen Küche. So einfach sie klingen, so unterschiedlich schmecken sie in den Gerichten mit der Fjordforelle, so zum Beispiel „Norwegische Fjordforelle Asiatic Style“ oder „Fjordforellen-Mosaic“. Jostein und Frode zeigten auch eine der neuesten Techniken in der nordischen Küche: die Arbeit mit dem Paco Container. Dabei wird die Fjordforelle zuerst gefroren und dann bei 2.000 Umdrehungen pro Minute pulverisiert. Das gemeinsam serviert mit Vakuum-gegarten nordischen Äpfeln und gekochten Zwiebeln – ein ganz neuer kulinarischer Hochgenuss.

Immer mit dabei Jurychef Johannes King. Schulter an Schulter stand er mit den Jungköchen am Herd, verriet seine persönlichen Tipps und Tricks und gab alles, um die Kandidaten bestmöglich auf die Finals auf der Chef-Sache in Köln vorzubereiten.

Jene drei Kochtalente, die als Sieger aus dem Halbfinale am ersten Tag der Chef-Sache hervorgehen, kreieren im Finale ein komplett neues Gericht mit der Fjordforelle. Als ob das noch nicht genug Herausforderung wäre, müssen sie zudem mit drei nordischen Pflichtzutaten kochen.

Welcher Ort, als die Kulinarische Akademie in Oslo, wäre besser geeignet, um diesen nordischen Warenkorb vorzustellen: Rentiermoos, Blasentang, Seehasenrogen, Heu, Rømme, norwegische Austern und Beeren, Birkenrinde, Fichtensprossen und Fjordforellenrogen. Die besten Neun hatten also die Qual der Wahl, sich für jene drei Zutaten zu entscheiden, bei denen sie glauben, die hochkarätige 10-Sterne-Jury auf der Chef-Sache zu überzeugen und mit dem begehrten Titel „MR. HOT OR NOT 2014“ in der Tasche nach Hause zu gehen.

Der Weg ins Norway Camp
69 hochkarätige Bewerber aus sechs Ländern reichten bis Mitte August ein eigenes Fjordforellengericht nach dem Motto HOT OR NOT, also warm oder kalt ein. Im Rahmen einer harten Jurysitzung wählten Food-Redakteure deutschsprachiger Gastronomiemagazine gemeinsam mit Johannes King die vielversprechendsten neun Talente aus. Welcher Koch sich hinter welchem Rezept verbarg, erfuhr die Fach-Jury erst nachdem die neun besten feststanden.

Die HOT OR NOT-Halbfinalisten (alphabetische Reihenfolge):
Stefan Barca mit „Dead Fish on White Snow 2.0“ aus dem Hyatt Regency, Belgrad
Matthias Bernwieser mit „Verkohlte Fjordforelle“ aus dem Ylajali, Oslo
Moritz Ehrlich mit „Lagerfeuer am Strand“ aus dem Restaurant Imaginaire, Berlin
Martin Jahn mit „Fjordforelle hat einen an der Erbse“ aus dem Gasthaus Letzter Haller, Hann. Münden
Ferdinand Kretz mit „Forelle im Fjord“ aus dem Grand A-Rosa, Sylt
Stefan Leis mit „Fjordlandschaft“ aus dem du Château, Nürnberg
Lars Middendorf mit „Songsvann Erinnerungen“ aus der Villa Merton, Frankfurt
Ingolfur Piffl mit „Why Vikings eat Sashimi“ aus dem Hotel Paradies Ftan, Engadin
Maximilian Usleber mit „Dosenfutter“ aus dem Art Deco Hotel Montana, Luzern

HOT OR NOT 2014: Jetzt wird’s richtig heiß
Halbfinale: 26. Oktober, CHEF-SACHE Köln
Finale und Siegerehrung: 27. Oktober, CHEF-SACHE Köln

www.chef-sache.de

Urlaubsnebenkosten im Vergleich

Beim jüngsten Vergleich von Urlaubsnebenkosten in 20 europäischen Großstädten, den der ADAC im Rahmen des europäischen Kooperationsprogramms EuroTest durchgeführt hat, schnitt die serbische Hauptstadt Belgrad mit Abstand am besten ab. Mit einem Warenkorb-Preis von durchschnittlich rund 41 Euro platzierte sie sich mit der Wertung „sehr günstig“ auf dem ersten Platz des Vergleichs. Als „sehr teuer“ erwies sich hingegen Oslo mit einem Warenkorb-Preis von 153 Euro. Die beiden deutschen Städte Berlin (104 Euro) und München (98 Euro) liegen im Mittelfeld.

Insgesamt erhielten fünf der 20 Test-Städte das Prädikat „sehr günstig“ und acht das Urteil „sehr teuer“. Je zwei Metropolen waren „günstig“ und „durchschnittlich“, drei „teuer“. Über alle Städte hinweg kostete der Warenkorb durchschnittlich 106 Euro.

So zahlten die ADAC Experten in Belgrad für die touristischen Angebote Tagesticket für den öffentlichen Personennahverkehr, Stadtrundfahrt sowie Besuch im Zoo, auf der Festung und im Serbischen Nationalmuseum insgesamt nur 12 Euro. In Oslo hingegen schlug ein vergleichbares Angebot mit 70 Euro zu Buche. Der Besuch im Zoo war in London mit 29 Euro im Vergleich zu Belgrad mit 3,50 Euro nicht eben billig. Dafür war der Eintritt ins Londoner British Museum kostenlos. Wer hingegen in Luzern ins Museum Verkehrshaus der Schweiz wollte, musste 25 Euro zahlen. Ein einfaches Nudelgericht kostete in der norwegischen Hauptstadt im Schnitt rund 17 Euro und damit etwa vier Mal so viel wie in Budapest (4,40 Euro). Und während in der ungarischen Hauptstadt die Tasse Cappuccino für durchschnittlich 1,30 Euro zu haben war, kostete sie in Paris 5,30 Euro.

Das Urlaubsbudget belasteten vor allem die Ausgaben für touristische Angebote. Dabei waren die Preise für Stadtrundfahrt und Zoobesuch am höchsten. Einen erheblichen Faktor machten auch Artikel für Gesundheit und Körperpflege aus. Hier lässt sich allerdings am besten sparen: Indem man Zahnbürste & Co. nicht zuhause vergisst. Da die Produkte und Leistungen im Warenkorb jeweils nur ein Mal berücksichtigt wurden, lagen die Kosten für Essen und Trinken im Restaurant eher im durchschnittlichen Bereich.

Die Preise für den ADAC Vergleich erhoben geschulte Tester im Mai 2014 in den Städten selbst. Zugrunde lag ein Warenkorb mit 20 genau definierten Produkten und Dienstleistungen. Diese orientierten sich am Bedarf eines Reisenden mit durchschnittlichem Einkommen. Bewertet wurden die Kategorien Touristische Angebote, Gastronomie, Snacks & Co. sowie Gesundheit und Körperpflege. Die Tester dokumentierten die Preise in zwei unterschiedlichen Verkaufsstellen in jeweils vier für Touristen interessanten Gebieten pro Stadt. Die Eintrittspreise für die Hauptattraktion, das Museum und den Zoo wurden zentral erfasst.

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität hat die rechnerische Richtigkeit der Auswertung und die daraus abgeleiteten Aussagen im Abschlussbericht überprüft.

Hier hat der ADAC die Urlaubsnebenkosten aufgeführt:
www.adac.de/infotestrat/tests/urlaub-reise/urlaubsnebenkosten/2013/default.aspx

HOT OR NOT 2014

„Den Teller voll Grün beim Fjordforellen-Wettbewerb – diese Köche trauen sich was!“
HOT OR NOT 2014: Halbfinalisten stehen fest

„Jedes Gramm schreit nach deiner Kreativität“ – so das Wettbewerbsmotto von HOT OR NOT 2014, dem Kochwettbewerb rund um die einzigartige Fjordforelle aus Norwegen. Nach einer erfolgreichen Premiere in 2013 hat das Norwegian Seafood Council (NSC) erneut junge Kochtalente dazu aufgerufen, mit einer ordentlichen Portion Kreativität und Innovation ihr Fjordforellengericht einzureichen. 69 hochkarätige Bewerber aus sechs Ländern nahmen die Herausforderung an. In einer harten Jurysitzung wählten Food-Redakteure deutschsprachiger Gastronomiemagazine gemeinsam mit 2-Sterne-Koch und HOT OR NOT-Jury-Chef Johannes King die vielversprechendsten neun Talente aus. Welcher Koch sich hinter welchem Rezept verbarg, erfuhr die Fach-Jury erst nachdem die neun besten feststanden.

Die diesjährigen Halbfinalisten von HOT OR NOT sind (alphabetische Reihenfolge):
Stefan Barca mit „Dead Fish on White Snow 2.0“ aus dem Hyatt Regency, Belgrad
Matthias Bernwieser mit „Verkohlte Fjordforelle“ aus dem Ylajali, Oslo
Moritz Ehrlich mit „Lagerfeuer am Strand“ aus dem Restaurant Imaginaire, Berlin
Martin Jahn mit „Fjordforelle hat einen an der Erbse“ aus dem Gasthaus Letzter Haller, Hann, Münden
Ferdinand Kretz mit „Forelle im Fjord“ aus dem Grand A-Rosa, Sylt
Stefan Leis mit „Fjordlandschaft“ aus dem du Château, Nürnberg
Lars Middendorf mit „Songsvann Erinnerungen“ aus der Villa Merton, Frankfurt
Ingolfur Piffl mit „Why Vikings eat Sashimi“ aus dem Hotel Paradies Ftan, Engadin
Maximilian Usleber mit „Dosenfutter“ aus dem Art Deco Hotel Montana, Luzern

„Wie die Namen schon zeigen, ob ‚Dosenfutter’ oder ‚Lagerfeuer am Strand’, die eingereichten Rezepte hatten ein erstaunlich hohes Maß an Kreativität und Innovation aufzuweisen. Wir sind hoch erfreut, dass sich so viele Bewerber von der nordischen Küche und ihren besonderen Zutaten haben inspirieren lassen. Wir sind sicher, dass diese neun Halbfinalisten bereits jetzt, aber vor allem nach dem Norway Camp, das Fachpublikum auf der CHEF-SACHE begeistern werden“, so Kristin Pettersen, Country Direktorin des NSC Deutschland.

Rezepte mit Herzblut
Jury-Chef Johannes King zur Wahl der Halbfinalisten: „Es ist immer schwierig, eine Auswahl aus so hochkarätigen Bewerbungen zu treffen. Auch wenn es hart war, bin ich total zufrieden mit unserem Ergebnis. Diese neun Talente haben mit viel Engagement, Herzblut und Mut überzeugt. Ein Bewerber hat den Star des Wettbewerbs, die Fjordforelle, sogar unter einem Berg von Grün versteckt. Das muss man sich erst mal trauen. Fest steht, es wird spannend im Norway Camp und herausfordernd für uns alle auf den Finals auf der CHEF-SACHE Ende Oktober in Köln.“

Norway Camp: Lernen von den Besten
Anfang September geht es für die Halbfinalisten ins Norway Camp. In der Kulinarischen Akademie in Oslo, dem kulinarischen Zentrum Norwegens,
lernen die besten neun vom Norwegian Cooking Team, wie sie gemeinsam mit der Fjordforelle und besonderen nordischen Zutaten noch besser werden können. Jury-Chef Johannes King lässt die Halbfinalisten an seiner langjährigen Erfahrung teilhaben, bietet den Wettstreitern Einzelcoachings an und macht sie fit für die Finals auf der CHEF-SACHE. Der Special Guest des Norway Camps, Chefkoch des besten Restaurants Norwegens in 2013, Even Ramsvik vom Osloer Ylajali, nimmt die neun Kreativtalente mit auf eine Inspirationsreise in sein ganz persönliches, kulinarisches Universum.

HOT OR NOT 2014: Die nächsten Stationen
Norway Camp: 8.-9. September, Kulinarische Akademie Oslo
Halbfinale: 26. Oktober, CHEF-SACHE Köln
Finale und Siegerehrung: 27. Oktober, CHEF-SACHE Köln
Der Trailer und mehr Infos zum Wettbewerb auf fischausnorwegen.de

Fjordforellen-Wettbewerb HOT OR NOT 2014

Der Fjordforellen-Wettbewerb HOT OR NOT 2014 geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Das Norwegian Seafood Council (NSC) fordert Köche und Chefs auf, ihr Talent in der Küche an diesem vielseitigen Premium-Speisefisch zu beweisen. Der zweitägige Wettbewerb findet am 26. und 27. Oktober 2014 auf der Chef-Sache in Köln statt. Das NSC freut sich, dass der 2-Sternekoch und vom Feinschmecker ernannte Koch des Jahres 2013 Johannes King erneut den Juryvorsitz übernimmt.  

Herausforderung: Kreatives Kochen
Wer sich der hochkarätigen Jury mit Sterneköchen stellen möchte, kann sich noch bis zum 15. August mit einem Kreativrezept für ein Warm- oder Kalt-Gericht mit Fjordforelle bewerben. Die besten neun Talente erhalten Mitte August einen Warenkorb mit nordischen Zutaten, um diese schon vor dem Wettbewerb kennenzulernen. Praktische Tipps zur norwegischen Küche gibt es im Norway Camp in Oslo. Hier bereiten sich die Kandidaten für den Wettbewerb vor, um die Jury aus Spitzenköchen live von ihren Rezepten zu überzeugen. Am ersten Tag des Wettbewerbs wird sich zeigen, welche Top 3 Mut zum Ungewöhnlichen beweisen und in das Finale am darauffolgenden Tag einziehen. Die Herausforderung besteht darin, ein Rezept zur Fjordforelle mit nordischen Zutaten zu kreieren. Dazu wird ihnen ein Coach zur Seite gestellt.

Norway Camp: Lernen von den Besten
Neu in diesem Jahr ist das Norway Camp in Oslo: Anfang September werden die neun Halbfinalisten in der Kulinarischen Akademie von nordischen Spitzenköchen für das Finale fit gemacht. So lernen sie die

Fjordforelle und ausgewählte norwegische Zutaten noch besser kennen. „Das Norway Camp ist eine tolle Ergänzung. Von den Besten zu lernen ist für ehrgeizige Köche etwas ganz Besonderes“, beurteilt Enrico Hirschfeld, Gewinner von HOT OR NOT 2013, das Camp.

Gewinn: Praktikum bei nordischem Starkoch
Neben einer exklusiven Berichterstattung in Port Culinaire bekommt der Gewinner von HOT OR NOT 2014 ein Praktikum bei einem nordischen Sternekoch.
 
HOT OR NOT – Die Übersicht
Aufgabe: Kreatives Warm- oder Kalt-Rezept mit Fjordforelle als Hauptzutat entwickeln und diesem einen Namen geben.
Bewerbungsphase: ab 1. April bis 15. August 2014
Norway Camp: 8. bis 9. September 2014 Kulinarische Akademie Oslo
HOT OR NOT Wettbewerb: 26. und 27. Oktober 2014 Chef-Sache Köln
Alle Infos zur Bewerbung und zum Wettbewerb: www.norwegenfisch.de

HOT OR NOT 2014 – Die Bewerbung
Bewerbungsformular: www.norwegenfisch.de  
Per Mail: norge.de@seafood.no
Per Post: Norwegian Seafood Council, HOT OT NOT 2014,
        Caffamacherreihe, 20355 Hamburg        

Gourmet Report wünscht allen teilnehmern viel Erfolg!