Stuttgarter Frischeparadies feiert Neueröffnung

Größer, nachhaltiger und vor allem schöner ist das neue Frischeparadies in Stuttgart geworden. Die begrenzte Kapazität durch das Wachstum der letzten Jahre hat das Unternehmen dazu bewogen, am Standort Stuttgart über 10,5 Millionen Euro zu investieren und in der Ulmer Straße 159 einen Neubau zu beginnen. Genau ein Jahr nach Grundsteinlegung ist auf über 3.200 Quadratmetern Fläche ein ansprechender Markt mit Logistikabteilung entstanden, der nicht nur das Gastgewerbe in Baden-Württemberg beliefert, sondern auch privaten Genießern ein attraktives Einkaufserlebnis bietet. Ein langersehntes Bistro, das in anderen Niederlassungen von Frischeparadies Kommunikationszentrum und Kundenmagnet ist, wurde nun auch in Stuttgart integriert. Die offizielle Eröffnung fand letzte Woche statt.

Wie in einer Markthalle in Frankreich oder Spanien fühlen sich Kunden ab sofort im Stuttgarter Frischeparadies. Für den neuen Markt mit offener Dachkonstruktion wurden etliche Tonnen naturbelassenes Holz verbaut, durch Glaselemente fällt viel Licht ein und schafft eine angenehme, natürliche Atmosphäre. Vor allem auf Nachhaltigkeit wurde großen Wert gelegt. So sind etwa Teile des Daches begrünt, und neueste energiesparende Anlagentechnik sorgt vor und hinter den Kulissen für geringeren Energieverbrauch bei Kühltheken, Tiefkühlhäusern und Eismaschinen. Wer den früheren Markt in der Mercedesstraße kennt, freut sich beim Neubau vor allem auf eine Vielzahl von Neuerungen wie den sechs Meter langen Schinkenhimmel, wo sich Kunden Jamón und Prosciutto unterschiedlicher Reifegrade, Coppa, Salami und Co. hauchdünn aufschneiden lassen. Auch eine Käsetheke wurde im Stil eines Marktstandes geschaffen. Das Herzstück von Frischeparadies, die Fisch- und Seafood-Abteilung, fällt in Stuttgart besonders üppig aus, auf ganzen neun Metern Breite wird frische Topqualität aus dem Meer präsentiert. In die Verkaufsfläche von 1.100 Quadratmetern ist eine begehbare Obst- und Gemüseabteilung integriert, die regionale Produkte, aber auch seltene Sorten und Exoten optimal lagert.

Ob in Berlin oder München, in Frankfurt oder Hamburg: Im Frischeparadies halten sich zur Mittagszeit viele Kunden im Bistro auf, bestellen die berühmte Bouillabaisse oder einen Fischgrillteller und trinken ein Glas Wein dazu. Darauf mussten die Stuttgarter bisher verzichten. Im neuen Frischeparadies gibt es nun endlich ein Bistro mit über 40 Plätzen, von denen aus man an Bistrotischen oder direkt am Tresen sitzend in die offene Küche blickt und den Köchen zuschaut. Von der Auster bis zum Zander wird hochwertige Produktqualität serviert, und was nicht auf der wechselnden Karte steht, kann auf Wunsch individuell vom Koch zubereitet werden. Wer noch unsicher bei der Weinauswahl ist, findet in der deutlich vergrößerten Weinabteilung mit Verkostungstresen die perfekte Anlaufstelle und fachkundige Beratung. Hinter den Kulissen ist jede Menge Raum für Logistik entstanden. Vom Trockenlager über verschiedene Kühlräume für Fisch und Fleisch, Tiefkühllager und entsprechende Vorräume zur Kommissionierung der Waren sind optimale Voraussetzungen geschaffen worden, um Gastronomie und Hotellerie schnell mit dem eigenen Fuhrpark zu beliefern.

Das Frischeparadies in der Ulmer Straße 159 in Stuttgart hat von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr geöffnet, an Samstagen von 8 bis 17 Uhr. Das Bistro ist von Dienstag bis Samstag von 11 bis 15 Uhr in Betrieb. Jeder erste Montag im Monat ist Cash & Carry-Tag, dann gibt es 15 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment und das Bistro ist ebenfalls geöffnet. Für Kunden stehen 52 hauseigene Parkplätze zur Verfügung.

www.frischeparadies.de

Wildfleisch zu Weihnachten

Besonders die Speisen an den Festtagen wollen gut geplant sein. Was bietet sich dabei besser an als Wildfleisch? Die Initiative Natürlich Jagd www.natuerlich-jagd.de gibt hilfreiche Tipps zu Kauf und Zubereitung von Wild in dieser Saison!

Nutzung nachhaltiger Ressourcen
Mit der Entscheidung für ein gutes Stück Wildfleisch unterstützt der Käufer die Nutzung nachhaltiger Ressourcen. Dabei ist es ganz egal, ob Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Fasan oder auch Wildgans am Heiligen Abend die Gaumen der Familie erfreuen. Entstanden in der freien Wildbahn und ohne Kraftfutter oder Medikamente, bietet das Fleisch eines Wildtieres eine äußerst gesunde Alternative zu Kartoffelsalat und Würstchen. Zudem stammt das Fleisch aus der Region, sodass die Herkunft zweifelsohne bekannt ist.

Organisation ist alles
Erhältlich ist Wildfleisch bei verschiedenen Anbietern. Eine Möglichkeit ist es, Wildbrethändler oder spezialisierte Metzger aufzusuchen. Oftmals sind diese auf Wochenmärkten zu finden, wo sie ihre qualitätsvollen Waren zum Verkauf stellen. Des Weiteren können Interessierte sich an die ortsansässige Kreisjägerschaft wenden. Die Jäger kennen ihr Wild am Besten und sind gerne bereit, Auskunft über den Verkauf von Wildfleisch zu geben. Wichtig zu bedenken ist, dass Wildfleisch in diesen Monaten Hochsaison hat. Die Nachfrage ist entsprechend höher als in den Sommermonaten. Tipp: Machen Sie sich zeitnah auf die Suche nach einem Wildfleischverkäufer. Nehmen Sie Kontakt mit ihm auf und reservieren Sie sich das Wildfleisch Ihrer Wahl, damit es am Festtag entspannt zubereitet und mit Genuss verzehrt werden kann.

Aller Anfang ist leicht
Auch jene, die wenig Erfahrung im Zubereiten von Wildfleisch haben, sollten sich davor keinesfalls scheuen. Für Einsteiger empfiehlt sich beispielsweise ein Rehrücken, der, ähnlich wie andere Fleischarten, als Steak oder Braten zubereitet werden kann. Wildfleisch muss nicht zwingend in Kombination mit Knödeln und Rotkohl zu einem deftigen Gericht verarbeitet werden. Auch in Gesellschaft eines leichten Salats und abgerundet mit einem passenden Rotwein wird das Weihnachtsessen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

www.natuerlich-jagd.de

Christian Halper

Christian Halper als ENTREPRENEUR 2013 ausgezeichnet – Der Inhaber des Weissenseerhofs Christian Halper wurde in Wien geehrt

Bei der LEADERS OF THE YEAR Verleihung des Gastronomiefachmagazins ROLLING PIN wurde Christian Halper als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet. Neben dem Wellness- und Bioparadies Weissenseerhof in Kärnten ist Halper vor allem im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Gourmetrestaurant ohne Fisch und Fleisch, dem Tian, in der Wiener Altstadt bekannt.

Als erfolgreicher ehemaliger Superfund-Partner widmet Halper sich heute seinen Visionen von nachhaltiger Gastronomie und Hotellerie mit Fokus auf biologische und vegetarische Prinzipien und stellte hierfür das 2008 gekaufte Hotel Weissenseerhof am Kärntner Naturidyll Weissensee auf ein ganzjährig geöffnetes Bio-Vital-Hotel um. Das Hotelrestaurant Liebstöckel wurde erst kürzlich mit einer zweiten Haube ausgezeichnet und das neu erbaute, über dem Weissensee schwebende See-Spa in einheimischer Holzbauweise, lockt heute anspruchsvolle Wellnessliebhaber nach Kärnten.

Im Jahr 2009 stellte Halper außerdem die von ihm erworbene Kärntner Gärtnerei NaturFair auf biologische Produktion von frischen Kräutern, Gemüse, Getreide und Obst um. Die Gärtnerei beliefert nicht nur den Weissenseerhof mit biologischen Lebensmitteln, sondern auch viele andere Betriebe in der Region.

Christian Halpers Meisterstück ist die Eröffnung der vegetarischen Oase Tian in der Wiener Innenstadt im Jahr 2011. Ein Ort, an dem Architektur, Atmosphäre und Lebensfreude den harmonischen Rahmen für den zelebrierten Genuss vegetarischer Küche auf möglichst biologischer und nachhaltiger Basis bilden. Weitere Restauranteröffnungen sind europaweit in Planung und man darf sicher sein, dass der visionäre Wiener auch in Zukunft noch einiges von sich hören lassen wird.

Der Weissenseerhof – Maledivenfeeling mitten in Kärnten
Das Wellnesshotel am Weissensee, dem reinsten und höchstgelegenen Badesee Europas, ist der ideale Zufluchtsort für Erholungssuchende und Paare. Familien sind im Weissenseerhof ebenfalls willkommen, wohnen aber im benachbarten Family&More Resort, das extra für die Bedürfnisse von Eltern und Kindern entwickelt wurde. So können sowohl Familien als auch Paare entspannt nebeneinander am Weissensee urlauben.

Die ganzheitliche Philosophie des Weissenseerhofs spiegelt sich sowohl in seinem biologischen Food-Konzept mit eigenen Gärtnereien, als auch in dem zu zwei Dritteln über dem Weissensee schwebenden See-Spa wieder, welches auf über 1000 Quadratmetern exklusive Wellnesserlebnisse garantiert. In dem aus edelsten Materialen und in der regional verwurzelten Holzbauweise errichteten See-Spa laden mehrere Sonnenterrassen und Liegenetze, die über das türkisfarbene Wasser gespannt sind, zum Träumen und Sonnen ein und verbreiten Maledivenfeeling mitten in Kärnten. Im Winter bietet der Weissensee die größte präparierte Natureisfläche Europas und lädt zu Eis- und Schneeabenteuern in einer der schönsten Winterlandschaften Österreichs sein.

www.weissenseerhof.at

Nachhaltiger Fischgenuss leicht gemacht

Neue Online-Suche für Produkte aus nachhaltiger Fischerei mit MSC-Siegel

Verbraucher können ab sofort mithilfe einer Online-Produktsuche auf der deutschsprachigen Website des MSC nach Fisch und Meeresfrüchten mit MSC-Siegel aus nachhaltiger Fischerei suchen. Mit einem Klick auf www.msc.org/produktsuche können Konsumenten alle MSC-zertifizierten Produkte, die in ihrem Land erhältlich sind, einfach und schnell finden und über deren Kauf nachhaltige Fischereien unterstützen.

Die Suchergebnisse beinhalten Informationen und Bilder zu den Fischerzeugnissen aus nachhaltigem Fang, und stellen einen Link zur Webseite der Marke oder des Händlers bereit. So können sich Nutzer problemlos durch das gesamte Angebot der Anbieter klicken und mehr über die Unternehmen herausfinden.

Onlinesuche des MSC bringt dem Verbraucher Produkte aus nachhaltiger Fischerei näher

Die Suchmaschine führt derzeit über 8.000 Produkte, die in Geschäften in über 75 Ländern verkauft werden. Über 3.000 sind davon im deutschsprachigen Raum erhältlich. Nutzer können ihr Land auswählen und ihre Suche beliebig einschränken, indem sie MSC-zertifizierte Produkte einer bestimmten Fischart, Marke oder in einer gewünschten Produktform aufrufen. Wer immer auf dem Laufendem bleiben möchte, kann sich auch per Email informieren lassen, wenn neue MSC-gekennzeichnete Produkte in seinem ausgewählten Land oder von seinen bevorzugten Marken auf den Markt kommen.

Antwort auf Bedürfnisse von MSC-Partnern und Verbrauchern

„Die Online-Produktsuche ist unsere Antwort auf Verbraucherbedürfnisse und auf die Wünsche unserer Partner in Handel und Industrie,“ sagt Marnie Bammert, Leiterin des MSC-Büros für den deutschsprachigen Raum. „Verbraucher können jetzt viel schneller und bequemer herausfinden, welche Produkte in ihrem Land mit MSC-Siegel erhältlich sind. Unseren kommerziellen Partnern bietet die Suchfunktion eine Möglichkeit, ihr Engagement für nachhaltige Fischereien verstärkt bei den Verbrauchern bekanntzumachen. Diese Entwicklung ist eine enorme Verbesserung in der Listung von MSC-gekennzeichneten Produkten auf www.msc.org/de , die selbst in der vorherigen, sehr einfachen Form eine der meistbesuchten Bereiche der MSC-Webseite war.“

Tillmann Hahn

Auf der „BioErleben Mecklenburg-Vorpommern“ präsentiert sich die regionale Bio-Branche am 28. August von 10.00 bis 18.00 Uhr auf der Warnemünder Promenade. Vor grandioser Kulisse bietet das größte Bio-Festival im Nordosten Deutschlands, das vom Verein „landaktiv“ veranstaltet wird, gesunden und regionalen Genuss, Unterhaltung und Information. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus eröffnet die Veranstaltung.

Im Mittelpunkt des Festivals steht der große Landmarkt mit seinen über 60 Ausstellern, die zu einem großen Teil aus Mecklenburg-Vorpommern stammen. Hier können die Besucher die Region schmecken und mit Bio-Erzeugern, -Verarbeitern und -Gastronomen ins Gespräch kommen. Naturmode und -kosmetik runden das Angebot ab. Eine interaktive Ausstellung macht den Ökologischen Landbau anschaulich. Informationen zu alternativer Energie, Energiesparmöglichkeiten, neuer Mobilität und nachhaltiger Fischerei ergänzen die landwirtschaftlichen Themen. Der Biopark-Strandbauernhof und das Beach-Soccer-Turnier sind Höhepunkte für die jüngeren Besucher.

Partner-Region ist in diesem Jahr die schwedische Gemeinde Strömsund im Jämtland. An verschiedenen Ständen präsentiert die Region regionaltypische Spezialitäten wie Brot und Beerenaufstriche. Das Projekt „Living in the countryside“ informiert über das Leben im Jämtland.

Sternekoch Tillmann Hahn lässt die Besucher über den Rand seiner Kochtöpfe schauen und gibt Tipps für die eigene Küche. Hansa-Stadionsprecher Klaus-Jürgen Strupp wird die Besucher durch das mitreißende Bühnenprogramm mit Live-Musik, Talk, Ballett und Artistik begleiten. Bio-Produkte in der Gastronomie, die Förderung des ländlichen Raumes oder richtig Energie sparen sind Themen der informativen wie spannenden Talkrunden mit Bio-Unternehmern und Experten auf der Bühne. Ein Höhepunkt auf dem Laufsteg ist eine Naturmodenschau junger Designer.

Ein paar Schritte Richtung Meer können die kleinen Besucher auf dem Biopark-Strandbauernhof Ponys und Schafe pflegen, sich an der Melkstation ausprobieren, Kartoffeln ernten und kochen, Getreide mahlen und backen oder auf dem Bauspielplatz kreativ sein. Beim Beach-Soccer-Turnier mit dem Landesfußballverband kämpfen zehn junge Mannschaften um den BioErleben-Pokal. Im Mitmach-Zirkus werden kleine Gäste zu großen Artisten.

Einen umweltfreundlichen Start zur „BioErleben 2011“ bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) an. Vom Rostocker Stadtzentrum geht es gemeinsam mit dem Rad nach Warnemünde. Weitere Informationen dazu gibt es beim ADFC Rostock, www.adfc-rostock.de , Tel.: 0152 26634358.

Die „BioErleben“ wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramms „Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ gefördert.

Weitere Informationen: www.landaktiv-mv.de/bioerleben , www.oekolandbau.de

Cooler Muttertag in Berlin

Kolja Kleeberg informiert die Gourmet Report Leser:

08. Mai 2011 – Das VAU-Hoffest am Muttertag

Traditionell ist Muttertag der erste frühsommerliche Sonntag des Jahres.
Wir hoffen, dass wir mit dieser Tradition fortfahren und bei strahlendem Sonnenschein, festtäglicher guter Laune und Rock’n’Food wieder gemeinsam feiern werden.

Auch für miesepetriges Wetter ist vorgesorgt, das Fest kann auch im Restaurant stattfinden!

Als besonderes Highlight freuen wir uns auf den Haus- und Hofjäger Guido Richards, der Brandenburgisches Wildschwein vom Spieß serviert. Der bewährter Hoffestgast Miguel Martín Tártalo bringt diesmal nicht nur seinen köstlichen spanischen Premiumschinken vom Iberico-Schwein mit, sondern hat auch einen ganzen 40 kg schweren Thunfisch aus nachhaltiger Zucht im Gepäck.

Wieder mit dabei ist auch Steffen Eichhorn am Barbecue-Smoker.

Die Jungwinzerriege setzt sich aus guten Bekannten – Leitz und Becker – und neuen Freunden – wie Tina Pfaffmann und der neuen Generation des Weingutes Zur Schwane – zusammen.

Unter der musikalischen Leitung von Harald Krüger rocken seine Band und Kolja Kleeberg hoffentlich mit Ihnen!

Sie wissen, der VAU Hof ist beschaulich und begrenzt, also reservieren Sie rechtzeitig für das Rock’n’Brunch für 110,00 € pro Person Ihren Platz an der Sonne, dem Buffet und der Bühne im VAU.

Reservierung nur unter restaurant@vau-berlin.de

Sonntag, 8. Mai · 12:30 – 19:00

Vau
Jägerstraße 54
Berlin, Germany

Europäisches Koch-Festival

„Einmal mehr ein voller Erfolg“
Euro-Toques sieht sich wieder bestätigt, das Interesse an gesunder und nachhaltiger Küche kam auf dem Europäischen Koch-Festival 2010 bestens an.

Nach dem Europäischen Koch-Festival ist quasi vor dem Koch-Festival. Restaurants und Gastronomiebetriebe aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Griechenland und Italien nahmen erst jüngst am 13. Europäischen Kochfestival teil, und schon wird das 14. Europäische Kochfestival für das kommende Jahr, im Mai 2011, geplant. Euro-Toques und seine Sterne-Köche wie -Restaurants sieht sich einmal mehr bestätigt, dass die Gastronomie-Betriebe mit Projekten wie diesem Festival, immer wieder das Interesse der Verbraucher wecken, sich mit gesundheitsbewusster Küche und Ernährung auseinander zu setzen. Das Koch-Festival ist auch eine einmalige Plattform (nicht nur) für zertifizierte Euro-Toques-Sterne-Restaurants, auf ihre Philosophie und das Können der Küche aufmerksam zu machen. Hinzu kommt, dass sich die örtlich ansässige Presse, z. B. die Lokalzeitung, sehr für diesen „Event“ interessiert. Neben der Geschmacks-Parcours standen natürlich die selbst kreierten Speisen im Vordergrund aller teilnehmenden Restaurants. Insgesamt, so Euro-Toques-Präsident Ernst-Ulrich W. Schassberger nahmen über 200 Restaurants europaweit teil.

Kantine des Bundesverbraucherschutzministeriums wird zertifiziert

Siegel für Fisch aus nachhaltiger Fischerei

Kantine des Bundesverbraucherschutzministeriums wird zertifiziert

„Das Bundesverbraucherschutzministerium nimmt eine Vorreiterrolle bei der Nachhaltigkeit ein – auch in der eigenen Kantine,“ sagte Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) heute in Bonn. Die Kantine des BMELV erhielt das Zertifikat des Marine Stewardship Council (MSC) für Fisch aus nachhaltiger Fischerei. „Wir möchten zeigen, dass es für jeden möglich ist, Einfluss auf die Fischereipraktiken zu nehmen und durch sein Einkaufs- und Essverhalten eine nachhaltige Fischerei zu unterstützen.“

Damit liegt die BMELV-Kantine im Trend. Deutschland ist weltweit das Land mit dem höchsten Absatz von Fisch mit dem blauen Siegel des MSC.

Der MSC ist eine unabhängige, globale und gemeinnützige Organisation. Er setzt sich weltweit für nachhaltige und verantwortungsvolle Fischerei ein. Ziel ist die Sicherung der Zukunft der Fischbestände sowie eine gesunde Meeresumwelt. Prinzipien des MSC sind die Nachhaltigkeit der Fischbestände, die minimale Auswirkung auf das Ökosystem und ein effektives Management in diesem Bereich, das die Grundlage für eine Mindestkennzeichnung von Fischerzeugnissen darstellt.

Die MSC-Zertifikate sind drei Jahre gültig. Danach müssen Unternehmen sich erneut zertifizieren lassen.

Mit der MSC-Zertifizierung setzt das Bundesverbraucherschutzministerium seine Initiative für eine qualitätsorientierte Gemeinschaftsverpflegung fort. Bereits im Jahr 2008 wurde die Kantine in Bonn nach den Qualitätsstandards „JOB&FIT“ zertifiziert.

Victoriasee-Barsch aus nachhaltiger Fischerei

Victoriasee-Barsch aus nachhaltiger Fischerei: Erstmals Betrieb in Entwicklungsland zertifiziert

– In Bukoba, Tansania, ist der erste nachhaltig bewirtschaftete Fischereibetrieb in einem Entwicklungsland von Naturland ausgezeichnet worden. „Deutsche See“ ist an dem Pilotprojekt, das als Vorbild für weitere Zertifizierungen in Entwicklungsländern fungiert, maßgeblich beteiligt. Das Nachhaltigkeits-Konzept für die afrikanische Produktionsstätte sieht neben einer Zertifizierung der Fischprodukte auch weitere finanzielle Unterstützung sowie die Einführung sozialer und ökologischer Standards vor. „Deutsche See“ stellt das Sortiment ab sofort vollständig auf den „Naturland-Wildfisch“-zertifizierten Victoriasee-Barsch um.

Ausgangslage

Während in den westlichen Industrienationen die Zahl der Fischereibetriebe stetig steigt, welche die Fischbestände nachhaltig bewirtschaften, ist die Umstellung auf diese Standards für kleine Fischereibetriebe in Entwicklungsländern oft eine große Herausforderung. Zum einen fehlen ihnen finanzielle Mittel und qualifizierte Arbeitskräfte, die für eine solche Zertifizierung notwendig sind. Zum anderen ist in diesen Ländern bisher kaum ein Bewusstsein darüber vorhanden, wie wichtig der Schutz der Umwelt auch für ihre eigene ökonomische Existenz ist. Rund 90 Prozent der Entwicklungsländer-Fischereien sind lokale Betriebe mit kleinen Booten und geringem Fang. Industriefischerei, wie man sie in westlichen Ländern vorfindet, existiert dort kaum.

Die westlichen Märkte fordern jedoch zunehmend Produkte, die nachweislich aus nachhaltiger Fischerei stammen. Entsprechende Siegel, wie beispielsweise vom MSC, schaffen Orientierung für die Verbraucher. Verschiedene Einzelhandelsketten kündigten zudem an, in naher Zukunft ausschließlich Produkte aus nachhaltiger Fischerei im Sortiment zu führen. Fischprodukte aus Entwicklungsländern, die diese Standards nicht erfüllen, haben auf dem Weltmarkt somit keine Chance.

Zertifizierern wie dem MSC oder zum Beispiel Naturland fehlte es bisher an Erfahrung, Fischereien in Entwicklungsländern zu beurteilen. So ist der Zertifizierungsprozess des MSC auf die kommerzielle und industrialisierte Fischerei ausgerichtet. Naturland hatte zwar schon Zertifizierungen in Entwicklungsländern durchgeführt, bisher jedoch nur für ökologische Aquakulturbetriebe, in denen Biofisch gezüchtet wird.

Pilotprojekt in Bukoba, Tansania

„Deutsche See“, Naturland, die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und andere haben sich im Jahr 2006 zusammengeschlossen, um in einem Pilotprojekt die erste Fischerei in einem Entwicklungsland umzustellen. Nach drei Jahren intensiver Arbeit sind rund 700 Fischer aus Bukoba in Tansania nun erfolgreich zertifiziert, und ihre Produkte dürfen das „Naturland Wildfisch“-Siegel tragen. Dieses Siegel steht für nachhaltige Fischerei und beinhaltet zahlreiche ökologische und soziale Kriterien. Es ist kein Biofisch-Siegel, da Wildfischereien nicht biozertifiziert werden können.
Grundvoraussetzung für die Realisierung war zunächst, dass sich die kleinen lokalen Fischereien zu einer großen Erzeugergemeinschaft zusammenschlossen. So konnten in den Produktionsstätten einheitliche europäische Management- und Hygienestandards implementiert werden. Die Produktionen verfügen heute über zertifizierte Qualitätsmanagement-Systeme sowie eine moderne Verarbeitung und Logistik.

Außerdem führte man ökologische und soziale Standards ein. Zum Beispiel wurden adäquate Wohnsituationen für die Fischerfamilien und Bildungsangebote für ihre Kinder geschaffen. Regelmäßig werden Sicherheitsschulungen für Erwachsene durchgeführt. Es gibt eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, mobile Gesundheitsservices für entlegene Gebiete, ausreichend sanitäre Einrichtungen und einen besseren Zugang zu Trinkwasser für alle beteiligten Familien. Auch eine funktionierende Verkehrsanbindung wurde aufgebaut.

Zukunft

Der Victoriasee-Barsch mit „Naturland-Wildfischsiegel“ wird in den nächsten Wochen auch im deutschen Handel erhältlich sein, „Deutsche See“ stellt das eigene Sortiment ab sofort vollständig auf den „Naturland-Wildfisch“-zertifizierten Fisch um. Das erfolgreiche Pilotprojekt in Bukoba zeigt, dass nachhaltige Fischerei auch in Entwicklungsländern möglich ist. So wird dort ein Bewusstsein dafür geschaffen, Lebensräume aktiv zu schützen und zu erhalten, und es wird die Lebenssituation der häufig armen Fischerfamilien verbessert. Ziel ist, im nächsten Schritt weitere der um den 70.000 Quadratkilometer großen Victoriasee ansässigen Fischereien zu zertifizieren.

„Deutsche See“ mit Hauptsitz in Bremerhaven ist in Deutschland die Nummer Eins bei der Vermarktung von Fisch und Meeresfrüchten. In bundesweit mehr als 20 Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen rund 1.700 Mitarbeiter und beliefert mehr als 35.000 Kunden vom Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie und Top-Gastronomie über Caterer bis hin zur Betriebs- und Sozialgastronomie. Der weltweite Einkauf hochwertiger Rohwaren, die sorgfältige und kundenindividuelle Produktion und Veredelung in der Bremerhavener Manufaktur, das überdurchschnittliche Qualitätsmanagement und die im Markt einzigartige Logistik zeichnen das Unternehmen aus. Seit November 2003 gehört die Feinkostmarke BEECK zu „Deutsche See“. Als Marktführer ist sich das Unternehmen der ökologischen, gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung zum nachhaltigen Schutz der natürlichen Ressourcen bewusst. „Deutsche See“ engagiert sich schon lange aktiv für den Erhalt der Fischbestände und den Umweltschutz.

Weitere Informationen: Auf www.deutschesee.de finden Sie alles Wissenswerte rund um Fisch & Fischgenuss.

Neu von Champagne Pommery

Neu von Champagne Pommery

Rosé Apanage

Assemblage
Der charakteristische zartrosa Farbton der Rosé Champagner aus dem Hause Pommery zeigt sich auch im neuen Rosé Apanage und wird allen Liebhabern von Pastelltönen gefallen. Diese faszinierende Nuance entsteht aus der Vermählung einer kleinen rot-vinifizierten Menge Pinot Noir mit klassisch gekelterten Crus aus Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Wie beim exklusiven Brut Apanage, dessen Komposition auch Basis für den Rosé Apanage ist, dominiert der Chardonnay-Anteil mit 42 %.
 

Charakter
Große Frische und wundervolle Eleganz kennzeichnen die Aromen von kleinen roten Beeren, wie Johannisbeeren, Himbeeren und Walderdbeeren, die sich mit Granny Apfelnoten verbinden.
All die feinen Geschmacksnoten entfalten sich in der Gesamtheit ihrer Aromen mit der typischen Harmonie eines Rosé Champagners. Der Genuss ist voller Leichtigkeit und nachhaltiger Lieblichkeit, die schließlich in einem unvergess-lichen Finale mit wundervoller Frische gipfelt.

Rosé Apanage von Pommery ist
ab sofort zum Preis von ca. 55 € (75cl) im selektiven Fachhandel
und bei VRANKEN POMMERY Deutschland erhältlich.