CookUOS

Freude bei Sternekoch Thomas Bühner:
Das von ihm als Schirmherr unterstütze Projekt CookUOS der Universität Osnabrück erhält erneut eine Auszeichnung der Deutschen UNESCO-Kommission

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das von Sternekoch Thomas Bühner als Schirmherr unterstütze Projekt CookUOS der Universität Osnabrück als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. „CookUOS zeigt seit 2011 eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.

CookUOS – Kochen und Essen in den Spannungsfeldern Natur, Nachhaltigkeit und Ökologie – ist ein Projekt des Bereichs Gesundheitswissenschaften der Universität Osnabrück. Projektkoordinator Uwe Neumann hat damit einen interdisziplinären, handlungsorientierten Ansatz zur nachhaltigen Schulung von Multiplikatoren im Bildungswesen geschaffen und Spitzenkoch Thomas Bühner bereits 2011 als Schirmherr für das Projekt und Akteur für den seminarbegleitenden Kochkurs gewonnen. Dieser findet als interdisziplinäre Multiplikatorenschulung im Rahmen der Initiative Bildung für nachhaltige Entwicklung in der universitären Lehramtsausbildung statt und richtet sich an angehende Lehrer und Lehrerinnen, aber auch bereits im Beruf tätige Pädagogen und Pädagoginnen. Ziel ist eine nachhaltige Vermittlung von gesundheitlich relevanten Themen, beispielsweise in Bezug auf Ernährung und Essverhalten, sowie eine inhaltlich sinnvolle Ergänzung zu den fachspezifischen Lehrangeboten. Weitere Informationen dazu sind unter www.cookuos.uni-osnabrueck.de zu finden.

UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)
Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet. Eine Jury aus Experten entscheidet über die Auszeichnung der Bildungsprojekte. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus den drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem ist wichtig: Die Projekte haben einen innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.

Mike Prenzlow und Marcus Prahst

In der ersten Jahreshälfte 2014 werden drei Berliner Schulen das DEHOGA Berlin-Projekt „lecker & fit“ in ihr Lehrprogramm integrieren. Mike Prenzlow, Executive Chef des Radisson Blu Hotels, und Marcus Prahst, Sous Chef des Soho House Berlin, sind – wie bereits im Jahr davor – dabei. Als neuer im Bunde engagiert sich Ingo Müller, Koch der Reederei Riedel GmbH des Schiffs Spree-Comtess. Die drei Herren vom Fach sind sich einig: „Für uns ist es eine schöne Aufgabe, Jugendliche an das Thema gesunde, nachhaltige Ernährung und Wertschätzung für Lebensmittel heranzuführen. Wir erhoffen uns, mit „lecker & fit“ die Ernährungsbildung in Schulen zu vertiefen.“

Essen und soziale Kontakte
Mancher denkt vielleicht, Fastfood und Jugendliche gehören zusammen wie Salat und Dressing. Das Benutzen von Convenience-Produkten in der heimischen Küche ist heute allgemein beliebt, der Verzehr von ungesunden Snacks zwischendurch, meistens im Laufen oder Stehen, gang und gäbe. „Die Erfahrungen im Kochunterricht haben jedoch gezeigt, dass Teenager vor allem gern in Gesellschaft und am Tisch essen. Sie genießen es regelrecht, ihr Essen in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre zu sich zu nehmen und sich dabei über ihren Tag auszutauschen.“, meint dazu Michaela Piotrowski, Projektleiterin des DEHOGA Berlin.

Du bist was Du isst
Der DEHOGA Berlin ist sich sicher: Wenn Schülerinnen und Schüler erfahren, wo gesunde Nahrungsmittel herkommen, wie sie erzeugt werden und welche Arbeitsschritte bis hin zum fertigen Essen erforderlich sind, entwickeln sie einen stärkeren Bezug dazu und damit auch eine erhöhte Wertschätzung.

„lecker & fit“ ist ein Projekt des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e. V. (DEHOGA Berlin). In Zusammenarbeit mit Mitglieds-Betrieben und deren Spitzenköchen soll beim Zubereiten von Mahlzeiten in Schulen vermittelt werden, wie einfach gesunde und nachhaltige Ernährung in den persönlichen Tagesablauf integriert werden kann.

Weitere Informationen und Details zu den bereits in 2013 stattgefundenen „lecker & fit“-Kochterminen finden Sie unter www. dehoga-berlin.de

10 Regeln der DGE

Was sollen wir essen und trinken, um unsere Gesundheit bestmöglich
zu fördern? Die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
e. V. (DGE) geben eine leicht verständliche Anleitung für eine
vollwertige Ernährung. Jetzt hat die DGE die „10 Regeln“ aktualisiert.
Ausschlaggebend waren neue Erkenntnisse in der Prävention
ernährungsmitbedingter Krankheiten sowie die zunehmende Bedeutung der
Nachhaltigkeit in der Ernährung.

Was ist neu? Die DGE unterscheidet in der Gruppe der tierischen
Lebensmittel nunmehr zwischen rotem und weißem Fleisch.
Studienergebnisse
haben gezeigt, dass rotes Fleisch und Fleischerzeugnisse daraus das Risiko
für Dickdarm- und Mastdarmkrebs erhöhen. Für weißes Fleisch –
Geflügel und Fisch – besteht nach derzeitigem Wissen keine
Risikobeziehung.

Die Empfehlungen zum Trinken berücksichtigen nun auch zuckergesüßte
Getränke. Sie sollen nur selten getrunken werden: Denn regelmäßig und in
größeren Mengen getrunken, erhöhen sie das Risiko für Adipositas bei
Erwachsenen sowie für Diabetes mellitus Typ 2 mit wahrscheinlicher
Evidenz.

Die Nachhaltigkeit nimmt auch in der vollwertigen Ernährung einen hohen
Stellenwert ein. Insbesondere in der Klimabilanz gibt es zwischen
tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln deutliche Unterschiede. So weist
die Produktion tierischer Lebensmittel ein höheres Treibhauspotenzial auf.
Auch innerhalb der einzelnen Lebensmittelgruppen bestehen Unterschiede
hinsichtlich der Klimarelevanz. Die Produktion von Fleisch von Rind, Schaf
und Ziege verursacht deutlich höhere Emissionen als diese von Geflügel-
oder Schweinefleisch. Vor dem Hintergrund gefährdeter Fischbestände ist
eine nachhaltige Fischerei bzw. eine nachhaltig betriebene Aquakultur
wichtig. Beim Kauf von Fisch ist daher auf eine nachhaltige Herkunft zu
achten.

Ein geringer Energieaufwand bei der Erzeugung und Verarbeitung von
Lebensmitteln wirkt sich ebenfalls positiv auf die Klimabilanz aus. Daher
rät die DGE zu frischen Lebensmitteln bzw. Lebensmitteln mit geringem
Verarbeitungsgrad. Zudem empfiehlt sie Gemüse und Obst der Saison zu
bevorzugen: Ein Anbau im Freiland im Vergleich zu beheizten Treibhäusern
oder Folientunneln spart CO2-Emissionen ein. Eine längere Lagerung von
Gemüse oder Obst in Kühlhäusern verursacht zusätzliche Emissionen. Auch
die zunehmende Mobilität, z. B. das Autofahren zur Einkaufsstätte, hat
einen Einfluss auf das Klima. Mit der Aufforderung, öfter zu Fuß zu
gehen, oder mit dem Fahrrad zu fahren, berücksichtigen die 10 Regeln
Aspekte der Gesundheitsförderung und der Nachhaltigkeit.

Die DGE empfiehlt seit vielen Jahren, überwiegend pflanzliche Lebensmittel
zu wählen. Dies dient sowohl einer nachhaltigen Ernährung als auch
präventiven Aspekten. Dass eine pflanzenbetonte Ernährung die
Gesunderhaltung fördert, bestätigt die aktuelle Datenlage der
evidenzbasierten Ernährung. Eine erhöhte Zufuhr von Gemüse und Obst hat
risikosenkende Effekte z. B. bei Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit
und Schlaganfall. Eine gesteigerte Zufuhr von Vollkornprodukten senkt bspw.
das Gesamt- und LDL-Cholesterol im Blut.

Die aktuellen 10 Regeln der DGE sind als Infoblatt (DIN A4) unter der
Artikelnummer 122402 im DGE-MedienService zu bestellen. Bis zu 45 Stück
werden kostenfrei zzgl. Versandkosten angeboten. Ein Faltblatt
„Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE“ (DIN lang, 8
Seiten) ist unter der Artikelnummer 122404 erhältlich. Bis zu drei Stück
sind kostenfrei zzgl. Versandkosten. Das Poster „Vollwertig essen und
trinken nach den 10 Regeln der DGE (DIN A1) kann unter der Artikelnummer
122410 zum Preis von 3,50 EUR zzgl. Versandkosten bestellt werden: Tel.
0228 9092626, Fax: 0228 9092610, /www.dge-medienservice.de.

Die 10 Regeln der DGE in Kurzform lauten:
1. Die Lebensmittelvielfalt genießen
2. Reichlich Getreideprodukte sowie Kartoffeln
3. Gemüse und Obst – Nimm „5 am Tag“
4. Milch- und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis zweimal
in der Woche, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
6. Zucker und Salz in Maßen
7. Reichlich Flüssigkeit
8. Schonend zubereiten
9. Sich Zeit nehmen und genießen
10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben

Matthias Esbach

Das exklusive Resort und Medical Spa Gut Klostermühle in Alt-Madlitz bietet ab Juli 2013 mit neuem Küchenchef Matthias Esbach und frischer, moderner Vitalküche nachhaltige Wohlfühlmomente für gestresste Großstädter

Das exklusive Resort und Medical Spa Gut Klostermühle, inmitten der malerischen Seenlandschaft Brandenburgs gelegen, hat sich seit nunmehr fünf Jahren mit großer Leidenschaft der Tiefenentspannung seiner Gäste verschrieben und bietet auf 2500 qm ganzheitliche Wellnessbehandlungen in einem luxuriösen Naturambiente. Ab Juli 2013 erfahren die Gäste auch im hauseigenen Restaurant „Klostermühle“ nachhaltige Wohlfühlmomente, wenn der neue Chefkoch Matthias Esbach eine frische, moderne Vitalküche serviert.

Die neuen Gerichte sind bekömmlich, gesund und vielfältig – der Schwerpunkt liegt beim Fisch und vegetarischen Gerichten. So offeriert der Küchenchef leichte Kompositionen wie „Gebratener Flussbarsch mit lauwarmem Kartoffel-Radischen-Salat“ oder „Hausgemachte Pappardelle mit frischem Oderbruchgemüse, Joghurt, Mangold und Gartenkresse“. In enger Abstimmung mit der gutseigenen Ayurveda-Ärztin Kethakie de Silva-Hahn kreiert Matthias Esbach darüber hinaus ein monatlich wechselndes Ayurveda-Menü, welches auf die drei Bio-Energien (Doshas) -Vata, Pitta und Kapha – abgestimmt ist. Die Ayurveda-Heilkunde verwendet traditionelle Gewürze wie Kurkuma, schwarzer Pfeffer oder Muskatnuss, die den Stoffwechsel ankurbeln und das Immunsystem beleben. Das körperliche, geistige und energetische Wohlbefinden wird so nachhaltig ausbalanciert und gestärkt.

Auf den Teller kommen dabei vorwiegend regionale Produkte: die Fische stammen aus dem Madlitzer See, das Fleisch kommt aus den umliegenden Wäldern, die Kräuter werden im eigenen Garten angebaut. Sogar das Brot wird nach traditioneller SlowBaking-Methode in der Gräflichen Schlossbäckerei Alt-Madlitz hergestellt.

„Die frische, bewusste Küche stärkt das Wohlbefinden und die Lebensenergie unserer Gäste“, sagt Cornelie Bösel, Mitglied der Geschäftsleitung des Gut Klostermühle. „Die neue Ausrichtung des Küchenstils entspricht absolut dem Zeitgeist und den Bedürfnissen unserer Gäste, die ab sofort nicht mehr nur in unserem Spa- und Brune Balance med-Bereich sondern auch im Restaurant Klostermühle nachhaltige Erholung für Körper und Geist erfahren“.

Im naturnahen und eleganten Landhausstil ist das luxuriöse Gut Klostermühle in seiner Art einmalig in Deutschland. Nur 60 Autobahn-Minuten von Berlin entfernt, direkt am Madlitzer See, liegt das Resort inmitten eines Waldes von über 3000 Hektar. Die Individualität, die Großzügigkeit der Natur und die holistische Kombination aus Hotel, Spa, Brune Balance med, zwei Restaurants, Theaterforum, Reit- und Tennisanlage machen es zu einem perfekten Domizil für Großstädter und Urlauber.

www.gutklostermühle.com

TOP 100 der besten Weinerzeuger Deutschlands

Rangliste der besten Betriebe für langjährige Spitzenleistungen bei der Bundesweinprämierung – Auszeichnung für nachhaltige Qualitätsarbeit
 
Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt wieder ihre beiden Ranglisten der besten Wein- und Sekterzeuger veröffentlicht: die „DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger“ sowie die „DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger“. Für Weinfreunde sind diese beiden Rankings eine gute Basis, um sich einen Überblick in der Vielfalt der deutschen Weinlandschaft zu verschaffen. Ausschlaggebend für die Platzierung in den beiden Bestenlisten sind das Abschneiden der Weingüter bzw. Sektgüter und Winzergenossenschaften in der aktuellen Bundesweinprämierung sowie die Leistungen bei den DLG-Qualitätsprüfungen der letzten Jahre.
 
Das nachhaltige und konstante Qualitätsstreben der deutschen Winzer honoriert die DLG jährlich im Herbst durch zwei eigene Rankings, die „DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger“ und die „DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger“. Die Position eines Winzerbetriebs in diesen Bestenlisten errechnet sich aus der Platzierung des vergangenen Jahres und dem im aktuellen Wettbewerb erreichten durchschnittlichen Ergebnis aller angemeldeten Weine bzw. Sekte. Betriebe, die zum ersten Mal an der Bundesweinprämierung teilnehmen oder in den vergangenen Jahren mit ihrer Teilnahme eine entsprechende Punktzahl erreichen konnten, können ebenfalls in die Rangliste aufsteigen, wenn ihr Gesamtergebnis entsprechend gut ist. Dabei ist es wichtig, dass eine Mindestanzahl von Weinen als repräsentativer Querschnitt des Gesamtsortiments angestellt wird.
 
„DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger“
 
Die ersten zehn Plätze im Ranking um die „DLG-TOP 100“ werden von den Betrieben eingenommen, die auch im Vorjahr an der Spitze standen. Das Weingut August Ziegler und die Vier Jahreszeiten Winzer bilden gemeinsam mit dem Winzerkeller Hex vom Dasenstein das Spitzentrio.
 
„DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger“
 
Nachhaltigkeit und die Konstanz der Gesamtleistungen spielen auch im Ranking um die besten Sekterzeuger eine Hauptrolle. Dass die besten Betriebe ihr traditionelles Handwerk verstehen und hier keine Zufallstreffer zu finden sind, zeigen die aktuellen Ergebnisse: Das Sektgut St. Laurentius Klaus Herres (Mosel) kletterte vom dritten auf den ersten Platz, gefolgt vom Wein- und Sektgut Wilhelmshof aus der Pfalz. Den dritten Platz belegt das Rheingauer Wein- und Sektgut F. B. Schönleber.
 
„DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger 2012″
Die zehn erstplatzierten Betriebe
1.    Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
2.    Vier Jahreszeiten Winzer eG, Bad Dürkheim (Pfalz)
3.    Winzerkeller Hex vom Dasenstein eG, Kappelrodeck (Baden)
4.    Weingut Erich und Eric Manz, Weinolsheim (Rheinhessen)
5.    Weingut Albert Kallfelz, Zell (Mosel-Saar-Ruwer)
6.    Weingut Horst Sauer, Volkach-Escherndorf (Franken)
7.    Weingut Darting, Bad Dürkheim (Pfalz)
8.    Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr eG, Mayschoß (Ahr)
9.    Lauffener Weingärtnergenossenschaft eG, Lauffen (Württemberg)
10.  Weingut Kurt Erbeldinger & Sohn, Bechtheim-West (Rheinhessen)
 
„DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger 2012“
1.    Wein & Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
2.    Wein- und Sektgut Wilhelmshof, Siebeldingen (Pfalz)
3.    Wein- und Sektgut F. B. Schönleber, Oestrich-Winkel (Rheingau)
4.    Sektkellerei Martinushof Hilarius Reinhardt, Niederkirchen (Pfalz)
5.    Wein- und Sektkellerei Horst Stengel, Weinsberg-Gellmersbach (Württemberg)
6.    Heuchelberg Weingärtner eG, Schwaigern (Württemberg)
7.    Weingut Acker – Martinushof, Bodenheim (Rheinhessen)
8.    Burkheimer Winzer am Kaiserstuhl eG, Vogtsburg (Baden)
9.    Weingut Oberhofer, Edesheim (Pfalz)
10.  Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)

Wer das gesamte Ergebnis wissen möchte, kann sich das Buch „DLG Genuss-Guide 2013 – Deutsche Weine und Winzer“ für 14,90 Euro hier bestellen: ISBN-Nr.: 978-3-7690-0813-5  

„Natürlich Tafeln“ in der Autostadt

Nachhaltige Ernährung und vertrauensvolle Zusammenarbeit steht bei „Natürlich Tafeln“ am Freitag, den 26. Oktober, in der Autostadt in Wolfsburg im Mittelpunkt. Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre haben Gäste die Gelegenheit, die Partner der Autostadt Restaurants operated by Mövenpick kennenzulernen und mit ihnen in den Dialog über gute Ernährung und nachhaltige Erzeugung von Lebensmitteln zu treten.

„Mit unseren Produzenten verbinden uns langjährige Partnerschaften, daher wissen wir genau, woher die größtenteils nach ökologischen Grundsätzen produzierten Zutaten stammen“, erklärt Thorsten Pitt, Direktor der Autostadt Restaurants Gourmet Report auf Anfrage.
„Unsere Partner investieren genau wie wir viel Liebe und Stolz in ihre Produkte – das schafft Vertrauen.“

In den vier Restaurants Chardonnay, trottoria BAROLO, BEEFCLUB und Lagune Foodhalls warten kulinarische Kreationen vom selbstgemachten Bio-Eis und Nudeln aus der hauseigenen Pasta-Manufaktur über Austern und Fischspezialitäten bis hin zu herbstlichem Gemüse und Wild aus heimischen Wäldern auf die Besucher. Ehrengast des kulinarischen Genussabends ist der Vorstandsvorsitzende des Bundes Ökologischer Lebensmittelwirtschaft, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, der sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Esskultur engagiert.

In entspannter Atmosphäre können sich die Gäste über regionale Spezialitäten, umweltfreundliche Anbaumethoden oder artgerechte Tierhaltung informieren. Beim Flanieren und Probieren lernen sie gleichzeitig das nachhaltige Gastronomiekonzept der Autostadt kennen, bei dem der „Homemade-Gedanke“ im Vordergrund steht. Beim Streifzug durch die Restaurants können die Besucher den Köchen bei der Arbeit zuschauen und sich ihre Kreationen schmecken lassen. Die Lagune Foodhalls werden sich dafür in einen kulinarischen Herbstmarkt verwandeln. Im BEEFCLUB sind Fleischspezialitäten das Thema des Abends. Für die Küche Norditaliens stehen in der trattoria BAROLO Risotto, Pasta und Ziegenkäse. Daniel Kluge, Küchenchef des vom Gault Millau mit 13 Punkten ausgezeichneten Restaurant Chardonnay, und sein Team zeigen den Gästen, wie gut regionale, schon fast in Vergessenheit geratene Zutaten und gehobene Kochkunst harmonieren.

Mit dem Zug aus Berlin braucht man übrigens nur 1 Stunde bis zur Autostadt!

Kurz-Informationen:
Natürlich Tafeln
Veranstalter: Autostadt in Wolfsburg
Datum: Freitag, 26. Oktober 2012, ab 18.30 Uhr
Ort: Lagune Foodhalls, trattoria BAROLO, BEEFCLUB, Chardonnay
Eintritt: 59 Euro, 49 Euro für Mitglieder von Slow Food und Bioland

Gourmet Report empfiehlt die Übernachtung in einem der besten deutschen Hotels, dem Ritz-Carlton Wolfsburg, das direkt auf dem Autostadt Gelände ist: http://www.ritzcarlton.com/de/Properties/Wolfsburg/Default.htm

Und am nächsten Tag sollte man zu einem der besten deutschen Köche gehen, wenn man schon vor Ort ist: Ins Aqua von Sven Elverfeld.
Hier unsere Impressionen von unserem letzten Besuch: www.facebook.com/media/set/?set=a.10151073883073124.423037.168996673123&type=3

Hotelpreisvergleich: booking und HRS

EU-Fischereipolitik

EU-Fischereipolitik muss Überfischung stoppen fordern Verbände und Bürger mit öffentlicher Aktion auf Sylt

Die Überfischung unserer Meere muss gestoppt werden, sonst droht der Abschied vom Fischfang – diese Botschaft tragen Verbände am 21. August auf Sylt an die Politik und die Öffentlichkeit.

Sie tun dies im Rahmen der Europäischen Fischwochen, die von der Kampagne OCEAN2012 organisiert werden. Slow Food Deutschland e.V., gemeinsam mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Lighthouse Foundation, der Fair Oceans und OCEAN2012 laden (Europa-)Abgeordnete der Region zu einem Gespräch über die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik nach Sylt ein.

Am Strand von Kampen/Strandhaube (Sylt) setzt am gleichen Tag eine Menschenkette in Fischform ein Zeichen für das Engagement für eine nachhaltige Fischerei. Dazu wird eine Fischsuppe gekocht und ausgegeben, in der Fisch die exquisite Nebenrolle spielt. Für den frischen Fischfond werden alle Teile des Fisches verwendet. Nichts wird vergeudet – auch damit verdeutlicht das Gericht den Wert des Lebensmittels Fisch. In begleitenden Podiumsgesprächen diskutieren Dr. Ursula Hudson (Slow Food Deutschland e.V.), Dr. Nina Wolff (OCEAN2012), Francisco Mari (EED), Jens Ambsdorf (Lighthouse Foundation) und Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt) mit den Europaabgeordneten die Reformansätze der EU-Fischereipolitik und die prekäre Situation der Fischbestände weltweit.

Stoppt die Überfischung! Öffentliche Aktion auf Sylt
Datum: 21.August 2012
Ort: 25999 Kampen (Sylt), Hauptstrand Kampen, Podest Sturmhaube
Zeit: 14:30h

Raubbau am Meer
Die Hälfte der untersuchten Fischbestände im Nordatlantik und in angrenzenden Gewässern ist überfischt, im Mittelmeer sind es sogar 80%. Beliebte Arten wie der Blauflossenthunfisch, der Nordatlantische Kabeljau, Wildlachs und Schwertfisch sind in einigen Regionen schwer bedroht. Rückwürfe unerwünschter Fänge sind eine Tragödie für die Umwelt und eine gigantische Verschwendung von Lebensmitteln. Fast 30 Millionen Tonnen kommerziell uninteressante Arten von Fischen und Meereslebewesen werden jährlich mitgefischt und tot oder verwundet ins Meer zurückgeworfen. Industrielle Fangmethoden und regelmäßig zu hoch angesetzte Fangquoten haben zur Überfischung unserer Meere und zur Schädigung der Meeresökosysteme geführt. Auch die Gemeinden an den Küsten und die Kleinfischer sind bedroht, durch den Verlust ihrer traditionellen Lebensweise und teils auch ihrer Lebensgrundlage. In vielen Ländern vor allem des Südens der Erde ist Fisch eine der wichtigsten Eiweißquellen der Bevölkerung und zugleich das nach Erdöl bedeutendste Handelsgut. Durch die Konkurrenz mit industriellen Fangflotten aus der EU und anderen Staaten sowie dem wachsenden Export der begehrten Fischprodukte in den Norden geraten die Ernährungssicherheit und die regionale Wertschöpfung in Gefahr.

Forderung nach einer nachhaltigen, regionalen Fischerei
Aus diesem Grund fordert Slow Food Deutschland dringend, das Ende der Überfischung mit politischen Mitteln herbeizuführen. Erhaltung und Wiederaufbau der Fischbestände und Meeresökosysteme weltweit muss eine politische Priorität sein. Die neue Gemeinsame Fischereipolitik der EU muss die nachhaltige, regionale Fischerei stärken und zerstörerische Fangmethoden beenden. Eine verantwortliche Küstenfischerei trägt zum Erhalt der lokalen Ökosysteme bei und stärkt die regionale Wirtschaft. Daher muss der nichtindustriellen Fischerei in Europa aber vor allem auch in Entwicklungsländern ein bevorzugter und fairer Zugang gewährt werden.

Uriger Genuss mit dem Ur-Topf

Natur erleben, sich ums lodernde Feuer versammeln und ein gesundes, köstliches Mahl genießen –
danach sehnen sich immer mehr moderne Menschen, die auf der Suche nach ihren Wurzeln sind. Für
sie wurde jetzt der rustikale Ur-Topfentwickelt. Diese nachhaltige Innovation aus dem Westerwald
verbindet Jahrtausende alte Traditionen mit den heutigen Anforderungen an ein funktionales Kochge-schirr, erhältlich nur im Internet unterwww.ur-topf.de

Die besonders dicke Tonwandung des Ur-Topfs ermöglicht schonendes, langsames Garen ohne
zusätzliches Fett. So fungiert diese Neuheit als Aroma-Safe für perfektes Slow Food. Auch die Anhän-ger der Paleo-Diät, einer ursprünglichen Ernährungsweise mit viel Fleisch und Gemüse, die einst die
Steinzeitmenschen fit hielt und uns heute gut tut, finden hier den idealen Topf. Er wird in vier verschie-denen Größen (für bis zu sechs Personen) hergestellt.

Sternegarantie-Restaurants ab sofort kostenlos im brandneuen Euro-Toques APP

Der Euro-Toques Restaurant-Guide als Ihr ständiger digitaler Begleiter auf Ihrem iPhone, inkl. ortsbezogener Restaurantsuche-weltweit

Die Welt rückt immer schneller zusammen. Die Technik macht’s möglich. Das iPhone oder iPad ist für viele tagsüber der wichtigste digitaler Begleiter, um Kontakte zu halten – schön aber, dass ernährungsbewusste Menschen in der schnelllebigen Zeit auch noch Wert auf Ruhe beim Essen legen. Das schwäbische Zertifizierungs-Unternehmen World-Toques/Euro-Toques steht seit 17 Jahren für eine ernährungs-qualitäts- und gesundheitsbewusste Küche, aufbauend auf fünf Säulen, die sich als Zacken im Euro-Toques Garantiestern wiederfinden: Basiskochen, Regionalität und Saisonalität, sowie Professionalität und Tradition – eine stets frische Küche wird garantiert. Die mit den Euro-Toques Garantie-Sternen zertifizierten Restaurants sind ab sofort im APP-Store weltweit unter Euro-Toques abrufbar.

Egal wo, ob am Bodensee oder an der Waterkant unterwegs, ob in Peru oder Singapur, World-Toques/Euro-Toques kann den Verbraucher via iPhone oder iPad überall digital begleiten, das nächst gelegene Restaurant aus dem Euro-Toques Restaurantführer wird sofort angezeigt und man wird auf Wunsch gleich hin navigiert. Ein Muss für Verbraucher, die auch unterwegs viel Wert auf eine authentische und nachhaltige Küche nach Euro-Toques Ernährungs-Philosophie legen.

Auf der Euro-Toques Website ( www.eurotoques.org ) ist die App – mit eigenem QR-Code, dem typischen schwarz-weißen Muster- ganz einfach auf ein iPhone oder Pad zu installieren. Alle zertifizierten World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Restaurants Europa- und weltweit sind zu finden unter www.eurotoques.de oder www.eurotoques.org bzw. www.world-toques.com Restaurant Guide.

Heinz Reitbauer

Spitzen-Restaurants „Steirereck“, engagiert sich seit vielen Jahren
für nachhaltige, regionale Küche. Im Rahmen der Preisverleihung der
„Top 50 Restaurants weltweit“, die in der Londoner Guildhall am 30.
April stattfand, schaffte er nicht nur den gewaltigen Sprung von
Platz 22 auf Platz 11 der „Worlds 50 Best“, er erhielt auch den Slow
Food UK Award. Der Preis wurde in dieser Kategorie zum ersten Mal
vergeben und zeichnet Köche und Restaurants aus, die Kleinerzeuger
und nachhaltige Qualitätsprodukte unterstützen. „Heinz Reitbauer lebt
überzeugend sein kompromissloses Engagement für eine handwerkliche
kleinstrukturierte Landwirtschaft und kooperiert eng mit Slow Food in
Österreich“, begründet Catherine Gazzoli, CEO von Slow Food Uk, die
Wahl. „Das ist eine unglaublich schöne Auszeichnung für einen Weg,
den wir mit dem Steiereck seit vielen Jahren gehen. Eine Auszeichnung
für eine Philospophie, die von Slow Food vorgezeichnet ist und von
uns konsequent umgesetzt wird“ freut sich Heinz Reitbauer.

Arche des Geschmacks in Österreich

Das Steirereck hat sich seit vielen Jahren bei der Suche nach den
besten Lebensmitteln der Unterstützung von österreichischen
Kleinstproduzenten verschrieben. Heinz Reitbauer lädt seine Gäste
ein, selten gewordene traditionelle Produkte, die zur Slow Food
„Arche des Geschmacks“ zählen, neu zu entdecken. Barbara Van Melle,
Leiterin von Slow Food Wien, begreift die Auszeichnung als
Bestätigung für die Arbeit von Slow Food: „Das Steirereck ist
Trendsetter für die österreichische Gastronomie. Durch seine
Kooperation mit Slow Food leistet Heinz Reitbauer einen wertvollen
Beitrag zur Bewusstseinsbildung und er hilft mit, dass sich unsere
Arche-Produkte weiter etablieren können“, zeigt sie sich über die
Auszeichnung begeistert.

In der Jury des Slow Food UK Award waren vertreten:

– Matthew Fort, Lebensmittelkritiker und Kommissär des National UK
Ark of Taste
– Catherine Gazzoli, CEO Slow Food UK
– Restaurant magazine, Highland Park