Ein Baum für ein Bild

Original Beans und die Murnauer Kaffeerösterei rufen zu einer gemeinsamen Instagram-Aktion auf

Kaffee und Kakao haben nicht nur eine Bohne gemeinsam. Im Falle der Schokoladenfirma Original Beans und der Murnauer Kaffeerösterei sind dies auch Werte wie direkter und fairer Handel, gerechte Bezahlung und Aufforstung für eine grüne, nachhaltige Zukunft. Der Gedanke dahinter: Erstklassiger Genuss soll die Menschen zur Auseinandersetzung mit bewusstem Konsum anregen. Vom 31.07. bis 31.08.2016 haben sich beide Unternehmen eine besondere Aktion ausgedacht: Für jedes Bild, das mit dem Hashtag #onepiconetree auf Instagram gepostet wird, pflanzen sie einen Baum in den bedrohten Wäldern von Peru.

Einen Baum können nicht nur gestandene Männer pflanzen! Die „Aussaat“ ist denkbar einfach: Um einen Baum zu pflanzen, muss nur zwischen dem 31.07. bis 31.08.2016 ein Bild von einem besonderen Kaffee- oder Kakao-Moment mit dem Hashtag #onepiconetree auf Instagram gepostet werden. Für eine Teilnahme muss das Instagram-Profil öffentlich sichtbar sein. Am Ende der Aktion pflanzen die Schokoladenfirma Original Beans und die Murnauer Kaffeerösterei für jedes Bild einen Baum in bedrohten Waldgebieten von Südamerika, wie zum Beispiel in der Kooperative des PachaMama in den Regenwäldern sowie im Trockenwald des Piura Flusstals von Peru.

Ziel der Aktion ist es zum einen, die Aufmerksamkeit auf den Artenreichtum und die bedrohliche Abholzung der Regenwälder zu lenken. Zum anderen setzt die Aufforstung in kahlgeschlagenen Regionen ein Zeichen für eine nachhaltige Zukunft und kämpft gegen die Ausbeutung der Natur.

Namhafte Unterstützer
Zahlreiche Restaurants, darunter das Atlantic Kempinski, der Off-Club, Gutsküche Wulkfsfelde in Hamburg, der Adler Asperg, Ketschauer Hof in Deidesheim oder Maerz das Restaurant in Bietigheim-Bissingen, unterstützen die Aktion. Gemeinsam Bloggern und den Social Media und Online Kanälen von Original Beans und der Murnauer Kaffeerösterei wird die Aktion zusätzlich beworben. Damit soll eine möglichst hohe Reichweite erreicht werden, um die Anzahl der gepflanzten Bäume zu erhöhen.

Weindiplom für Hobby-Sommeliere in Südtirol

Weinliebhaber werden hier zu diplomierten Kennern: Vom 8. bis zum 10. Juni 2016 in nur drei Tagen zum Hobby-Sommelier mit Weindiplom in Südtirols Süden

Im Rahmen der Südtiroler WeinstraßenWochen können sich Weininteressierte vom 8. bis zum 10. Juni 2016 innerhalb von drei Tagen zum Hobby-Sommelier ausbilden lassen. Hat er nun eine gute Qualität und ist er sein Geld wert? Passt der Wein zu meinem Essen? Soll er dekantiert werden? Oder hätte er besser erst in fünf Jahren geöffnet werden sollen? Ist er typisch für seine Rebsorte? – hier bleiben keine Fragen offen. In lockerer Atmosphäre, unkompliziert und lebendig gestaltet, kann sich jeder Interessent vertiefendes Fachwissen aus der Welt des Weines aneignen, seine Sinne schärfen und das Einschätzen sowie präzises Beschreiben von Weinen erlernen. Weinsensorik und Weinansprache, das Weingebiet Südtirol und seine Geschichte, Gebiete und Sortenkunde, Arbeiten im Weinberg, Methoden der Vinifizierung, das italienische Weingesetz, Tisch- und Trinkkultur sowie eine Verkostung typisch Südtiroler Weine sind Themen des Seminars. Ziel der „Ausbildung“ ist es, einen tiefen Einblick in die facettenreiche und geschmackvolle Welt des edlen Tropfens sowie eine nachhaltige Hilfestellung bei der Weinwahl im Restaurant und aus dem Weinregal zu erhalten. Besichtigungen von Weingütern sind ebenso dabei wie ein Wissenstest und ein gemeinsames Degustationsmenü mit Weinbegleitung. Zum Abschluss gibt es während der „Nacht der Keller“, der fulminanten Abschlussveranstaltung der Südtiroler WeinstraßenWochen am Samstag, den 11. Juni 2016, die Verleihung des Weindiploms.

Anmeldung bei der Südtiroler Weinstraße unter info@suedtiroler-weinstrasse.it, Tel. +39 0471 860 659.

www.suedtiroler-weinstrasse.it

Jonas Dinkhoff

Die einfachste Idee war die beste: Der münstersche Design-Student Jonas Dinkhoff (26) hat den WorldStar Student Award gewonnen, die weltweit wichtigste Auszeichnung im Verpackungsdesign für Studenten. „Jonaloop“ heißt seine kreative wie praktische, natürliche wie nachhaltige Apfelverpackung aus Karton.

Entstanden ist die Idee im Juni 2014 bei einem Wettbewerb für Apfel-Verpackungen, den das Münsterland-Siegel für regionale Produkte aus dem Münsterland gemeinsam mit Elmar Grothues, Geschäftsführer des Hofs Grothues-Potthoff in Senden, und der Fachhochschule Münster initiiert hatte. Vier Äpfel haben im „Jonaloop“ bequem Platz, die doppelte Trageschlaufe bietet ausreichend Stabilität und die Farbe des Kartons zeigt, welche Geschmacksrichtung die Äpfel haben – rot für süß, grün für säuerlich. Seit Oktober gibt es die Äpfel von Grothues-Potthoff im münsterländischen Einzelhandel in Dinkhoffs Design-Verpackung zu kaufen. „Welche Kreativität und Erfolgsgeschichte unser Wettbewerb hervorbringen würde, haben wir damals nicht geahnt“, sagt Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer des Münsterland-Siegels. „Die erneute Auszeichnung für Jonaloop zeigt, welches Potential in der Region steckt.“

Bereits 2014 hatte Jonas Dinkhoff für seine Idee den Deutschen Verpackungspreis erhalten und sich dadurch für den WorldStar Student Award 2015 qualifiziert. „Dass ich den Preis auch noch gewonnen habe, ist echt ein Knaller“, sagt der 26-Jährige. „Ich hatte Jonaloop erst auf den letzten Drücker eingereicht und meine Chancen als gering eingeschätzt. Wenn ich mir die vielen tollen Verpackungen, die eingereicht wurden, und deren hohes Niveau anschaue, bestätigt mich das in dieser Haltung.“ Die Preisverleihung findet am 26. Mai in Budapest statt. „Wie sich die großartige Auszeichnung auf meinen beruflichen Weg auswirken wird, kann ich noch nicht abschätzen. Auf jeden Fall bekommt Jonaloop in meinem Portfolio einen besonderen Platz“, so Dinkhoff.

www.abre.org.br/wpo_worldstar_student/#Project%20Review

Naturkost boomt

Facheinzelhandel knackt die Drei-Milliarden-Marke: Naturkost-Branche bereitet Weg für Bio-Wende

Der Naturkost-Fachhandel kann erneut ein hervorragendes Umsatzvolumen vorweisen. Der BNN-Umsatzmonitor, an dem sich 20 Großhandelsunternehmen beteiligen, weist ein Umsatzplus von 11,4% aus. Damit liegt das durchschnittliche Wachstum im Naturkostgroßhandel der letzten zehn Jahre bei 10%. Für den Naturkost-Facheinzelhandel lässt sich daraus für 2015 ein Umsatzvolumen von 3,04 Milliarden Euro auf bestehenden und neu hinzugekommenen Flächen errechnen.

„Die Zahlen für 2015 sind natürlich ein großer Erfolg“, resümiert BNN-Geschäftsführerin Elke Röder. „Denn sie zeigen, die Kunden schätzen die Fachhändlerinnen und Fachhändler sowie deren Bio-Angebot. Der Fakt, dass Bio heute breit verfügbar ist, lässt sich direkt auf die Pionierleistungen der Naturkost-Branche zurückführen. Durch den Willen zur stetigen Verbesserung bereiten wir den Weg für die Bio-Wende und treiben Discounter und Supermarktketten, die sich diesem Trend längst nicht mehr verschließen können, vor uns her“, sagte die Geschäftsführerin des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. auf der heutigen BIOFACH-Auftaktpressekonferenz in Nürnberg.

Röder machte deutlich, dass der inhabergeführte Fachhandel die zentrale Rolle spielt, wenn es darum geht, bei Verbraucher/-innen ein Interesse am Echten zu wecken und dauerhaft zu bedienen. Natürlich gäbe es auch Veränderungen in inhabergeführten Naturkostläden, beispielsweise der Trend zu größeren Verkaufsflächen oder die Spezialisierung auf ausgesuchte Sortimentsbereiche. Die Bedeutung dieser engagierten Unternehmer/-innen für die Durchdringung der Gesellschaft mit einer authentischen, nachhaltigen und selbstverständlich auf biologischer Landwirtschaft basierenden Esskultur sei aber nach wie vor zentral.

„Das persönliche Engagement der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler ist das Rückgrat dieser Entwicklung. Ihre Identifikation mit einem Wachstum, das auf ständiger Innovation basiert, macht die Branche so einzigartig. Bestes Beispiel sind die Sortimentsrichtlinien des BNN, die vor wenigen Tagen um den Bereich der Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel ergänzt wurden“, so Elke Röder weiter.

Die Sortimentsrichtlinien für den Naturkostfachhandel sind verpflichtend für alle Mitglieder aus dem Einzelhandel im BNN. Dank der Richtlinien können Kunden darauf vertrauen, nur Bio und maximal nachhaltige Angebote im Fachhandel vorzufinden. Und zusätzlich werden blinde Flecken der Öko-Verordnung durch eine ökologisch nachhaltige Sortimentsgestaltung aufgefangen: Naturkosmetik, Wild, Fisch aus Wildfang, Nahrungsergänzungsmittel und neuerdings Wasch-, Putz- und Reinigungs-mittel. „Die Sortimentsrichtlinien sind ein Beispiel für den Willen der Branche, sich stetig weiterzu-entwickeln. Diese Impulse nimmt der Markt ebenso auf, wie Kundinnen und Kunden. Nur so ist der Wandel von Opulenz zu Exzellenz zu schaffen“, so die BNN-Geschäftsführerin.

Linsen, Erbsen und Co

2016 ist das Jahr der Hülsenfrüchte

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ erklärt. Unter dem Motto „Nahrhafte Pflanzen für eine nachhaltige Zukunft“ werden Erbsen, Bohnen, Soja und Konsorten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Das hat einen Grund, denn rund um den Globus sind Hülsenfrüchte für Menschen eine wichtige Quelle für pflanzliches Eiweiß, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Kurz: Sie sind ein elementares Grundnahrungsmittel. Vor allem in Kulturkreisen, in denen traditionell wenig Fleisch verzehrt wird, sichern sie die Ernährung von großen Teilen der Bevölkerung. Dazu gehören Lateinamerika, Afrika und Asien.

Auch in Mitteleuropa gewinnen Hülsenfrüchte an Bedeutung, da sich immer mehr Menschen vegetarisch ernähren. Der Konsum der wertvollen Proteinlieferanten wird aber davon unabhängig im Rahmen einer gesunden Ernährung empfohlen: Um Übergewicht sowie chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Leiden entgegenzuwirken. Ihr Nährwert wird allerdings häufig nicht erkannt oder unterschätzt, erklären die Vereinten Nationen. Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) hat gemeinsam mit Regierungen, nicht-staatlichen Organisationen und anderen gesellschaftlichen Gruppen im Jahr 2016 die Aufgabe übernommen, mehr Bewusstsein für die Vorteile der Hülsenfrüchte zu schaffen.

In Entwicklungsländern werden Hülsenfrüchte in erster Linie von Kleinbauern angebaut. Sie gehören zu den ältesten Kulturpflanzen und können auch auf kleinen Anbauflächen große Erträge liefern. Die Pflanzen der Familie der Schmetterlingsblütler (die Pflanzen der Hülsenfrüchte), botanisch Leguminosen, besitzen eine für die Landwirtschaft sehr wichtige Eigenschaft: Sie gehen eine Symbiose mit Bakterien ein, die in ihren Wurzeln Stickstoff aus der Luft anreichern und dafür Nährstoffe erhalten. Auf diese Weise erhöht sich die Bodenfruchtbarkeit, und eine nachhaltige Landwirtschaft wird unterstützt. Die Vereinten Nationen möchten mit ihrer Initiative die weltweite Produktion und den Handel mit Hülsenfrüchten fördern. So sollen zum Beispiel Landwirte unterstützt werden, Fruchtfolgen besser auszunutzen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
Alles zu Hülsenfrüchten von der Verarbeitung über die Kennzeichnung und dem gesundheitlichen Nutzen gibt es unter:

http://www.was-wir-essen.de/abisz/huelsenfruechte_soja_keimlinge.php

FAO-Seite: http://www.fao.org/pulses-2016/en/

Zehn Weihnachtstipps für Weltverbesserer

Glückliche Schokoweihnachtsmänner, duftender Kerzenschein und Geschenke, die glücklich machen statt Verlegenheitsgeschenke, Lametta und volle Mülleimer? Für alle, die ein bisschen grünere Weihnachten feiern möchten, bietet das Verbraucherportal „Der Nachhaltige Warenkorb“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung viele Tipps.

1. Umweltfreundliches Flackern
Gemütlicher Kerzenschein klingt harmlos, aber Kerzen werden häufig aus Erdöl (Paraffin) oder Palmöl (Stearin) hergestellt. Und dafür werden Regenwälder gerodet. Eine gute Alternative sind Bienenwachskerzen. Kerzen aus nachhaltig produziertem Stearin sind auch okay.

2. Grüne Erleuchtung
Damit die Stromrechnung einem nach dem Fest nicht die Stimmung vermiest, vorher in LED-Lichtschmuck investieren. LED-Lampen verbrauchen bis zu 85 Prozent weniger Energie als die alten Lichterketten mit Glühbirnen. Die Lichter sollten am besten mit Ökostrom brennen.

3. Faire Versuchung
Schokoweihnachtsmann ist nicht gleich Schokoweihnachtsmann. Wer fair gehandelte Schokolade kauft, unterstützt die Kakaobauern und sorgt dafür, dass sie mit dem Anbau auch ihre Familie ernähren können. Einfach beim Einkauf nach dem Fairtrade-Siegel schauen.

4. Tschüss Konsumterror!
Shoppen, shoppen, shoppen? Oder: Einfach keinen unnötigen Krempel schenken. Langlebige, persönliche Geschenke machen am meisten Freude – vielleicht findet man die im Second-Hand. Mindestens genauso wertvoll: geschenkte Zeit.

5. Den Förster von nebenan kennenlernen
Kein Baum ist auch keine Lösung. Statt gespritzter und schnell gewachsener Bäume von Plantagen lieber ungespritzte Fichten, Tannen oder Kiefern bei regionalen Forstbetrieben kaufen. Noch eine Stufe höher auf der Ökoleiter: Regionale Öko-Weihnachtsbäume mit Siegel kaufen (z. B. EU-Biosiegel, FSC, Bioland, Naturland).

6. Futter für Naschkatzen statt Lametta
Ein bisschen weniger Bling-Bling: Den Weihnachtsbaum mit selbst gebastelten Papiersternen und Zapfen aus dem Wald schmücken. Oder gleich auf essbare Weihnachtsdeko setzen: Selbst gebackene Plätzchen oder Lebkuchen, echte Äpfel, Fruchtringe oder Schokokringel aufhängen.

7. Bahn statt Brummbrumm
Familie und Freunde wohnen nicht unbedingt um die Ecke. Für den Weg zum Fest möglichst den Bus oder die Bahn nehmen – und einfach mal Autofasten. Jede Bahnfahrt erspart der Umwelt im Vergleich zur Fahrt mit dem Auto mehr als zwei Drittel des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes. Von Inlandsflügen ganz zu schweigen.

8. Festtagsmenü: klimafreundlich, nicht freudlos
Für den Festtagsschmaus Bio-Lebensmittel wählen. Noch besser ist’s, wenn die noch aus der Region kommen. Am besten fürs Klima ist ein vegetarisches Menü. Wer nicht auf die Weihnachtsgans oder den Braten verzichten möchte, sollte nicht sparen, sondern ein paar Euro mehr ausgeben und ökologisch und regional erzeugtes Fleisch kaufen.

9. Kein Fest für die Tonne
Braten, Klöße, Plätzchen – nach dem Fest landen wertvolle und liebevoll zubereitete Lebensmittel häufig in der Tonne. Dagegen hilft: Weniger einkaufen, Reste abkühlen lassen und dann schnell in den Kühlschrank stellen, und am Tag danach Restemenüs zaubern. Weitere Möglichkeiten: Reste einfrieren oder Gästen als Gastgeschenk mitgeben.

10. Nix müssen
Das Weihnachtsfest sollte nicht zum Dauerstress ausarten. Auch nicht, weil das Fest auf Teufel komm raus ökologisch korrekt sein soll. Genießen. Pause machen. Innehalten. Sich selber und seinen Liebsten Zeit schenken.

Noch mehr Tipps für Weltverbesserer und Alltagshelden gibt es in der App „Der Nachhaltige Warenkorb“ vom Rat für Nachhaltige Entwicklung: www.nachhaltiger-warenkorb.de

FACHMESSE NEXT ORGANIC BERLIN 2016

In ihrem vierten Jahr findet am 22. und 23. Mai 2016 in der STATION BERLIN die NEXT ORGANIC statt. Als Plattform für die nachhaltige Lebensmittelbranche und die Gastronomie wird auch im kommenden Jahr der Fokus auf der Vernetzung und dem Austausch zwischen Manufakturen, nachhaltigen Food-Startups, visionären Lebensmittelhandwerkern und Entscheidern aus dem Natur- und Feinkosthandel, der Gastronomie und der Hotellerie liegen. Getreu dem Leitspruch „Explore the new“ startet die NEXT ORGANIC das Messeevent in der neuen Location erstmalig an zwei Ausstellungs- und Programmtagen.

Zielgruppen der Fachmesse sind Einkäufer, Händler, Hoteliers, Gastronomen und Köche, die auf der Suche nach einzigartigen Lebensmitteln sind, deren Herkunft und Geschichte den wachsenden Ansprüchen ihrer Kunden und Gäste gerecht werden. Hier treffen kulinarische Handwerker auf der Suche nach dem perfekten Geschmack, auf Sterneköche mit Sinn für hochwertige regionale Zutaten, auf experimentierfreudige Foodexperten mit innovativen Food-Startups, genauso wie auf junge regionale Manufakturen, die im Umland ihre Träume von besseren Lebensmitteln verwirklichen.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem neuartigen Ausstellungsbereich „GASTORGANIC “. Das Netzwerk zwischen Herstellern und Manufakturen aus dem Food- und Nonfood-Bereich bietet Lösungen für eine ganzheitliche und nachhaltige Ausrichtung in der Gastronomie. Hier werden vielfältige Themenbereiche dargestellt, wie z.B. regionaler Wareneinsatz, nachhaltiger Ladenbau, Einrichtung und Ausstattung, grüne Tischkultur, nachhaltige Küchen- und Spültechnik. Unter dem Dach der GASTORGANIC befindet sich auch wieder der Erzeuger- und Feinkostmarkt „From Farm to Kitchen“. Hier werden regionale Erzeuger und Manufakturen auf direktem Weg mit Gastronomen, Köchen und Caterern zusammengeführt – schnell, lokal und ohne langwierige Handelswege. Diskutiert werden können u.a. Kriterien wie Zertifizierungen, Made in Germany, fair-soziale Herstellungsprozesse und eine ökologische Ausrichtung.

Ein, durch den Food Entrepreneurs Club organisiertes Konferenz- und Weiterbildungsformat rundet die zweitägige Veranstaltung inhaltlich ab. Der Food Entrepreneurs Club (FEC) vernetzt eine neue Generation passionierter, qualitätsbewusster Unternehmer aus der Lebensmittelbranche und bietet eine attraktive Plattform um sich über Herausforderungen und Möglichkeiten zeitgemäßer Betriebe auszutauschen.

Die NEXT ORGANIC bietet der Gastronomiebranche eine neuartige Perspektive und wirft als führende unter den Fachmessen einen offenen Blick in die Zukunft. Mit einer kompetenten Mischung aus Fachforum mit wechselnden Themenlandschaften, Trendshow und Plattform für nachhaltige Food-Startups hat sich die NEXT ORGANIC über die Jahre hinweg ein Alleinstellungsmerkmal im Veranstaltungsbereich erarbeitet. Im kommenden Jahr werden 4.000 Fachbesucher und mehr als 200 Aussteller in der Station Berlin erwartet. Für den Food-Startup Wettbewerb rechnen die Veranstalter mit bis zu 100 Bewerbungen aus der ganzen Welt.

Interesse an einer Teilnahme an der NEXT ORGANIC? Aussteller und Startup-Unternehmen finden auf der Website der Messe jetzt schon die Anmeldeunterlagen zum Downloaden:
www.next-organic.de/

greentable.de

Immer mehr Menschen bevorzugen beim Einkauf ökologisch produzierte oder saisonale Lebensmittel aus der Region. Wer diesem Trend auch beim Restaurantbesuch folgen möchte, hatte es bislang schwer, das passende Angebot zu finden. Mit ihrer neuen Internetplattform greentable.de zeigen die Initiatoren Marcus Ramster und Matthias Tritsch bundesweit Gastronomiebetriebe auf, die in puncto Produktauswahl, Angebot und Wirtschaftlichkeit vorbildlich nachhaltig handeln. Dieses Engagement wurde prompt durch den von der Bundesregierung berufenen Rat für Nachhaltige Entwicklung jetzt mit dem Qualitätssiegel Werkstatt N Impulse 2015 ausgezeichnet.

Wo werden beim Kochen regionale Produkte verwendet? Wo stehen auch vegane oder für Lebensmittelallergiker geeignete Speisen auf der Karte? Wer kocht ausschließlich mit Biozutaten? Mit einer übersichtlichen und praktischen Kartensuchfunktion bietet das neue Infoportal greentable.de einen Überblick über Restaurants, die sich besonders umweltorientiert und auf Nachhaltigkeit bedacht engagieren. „Gemeinsam mit Ernährungswissenschaftlern, Fachleuten aus der Gastronomie und aus dem Bereich Umweltschutz haben wir einen Fragebogen erarbeitet, der die Themen bewusste Ernährung, nachhaltiger Einkauf, Umweltschutz und soziales Engagement behandelt. Wir fragen ab, wie sich das ausgewählte Lokal hinsichtlich Einkauf, der Entsorgung von Lebensmittelabfällen oder der Energieversorgung verhält oder ob beispielsweise Fairtrade-Produkte verwendet werden“, erklärt Matthias Tritsch von Greentable. Erfüllt ein Gastronomiebetrieb bestimmte Mindestanforderungen, wird er als „Nachhaltiges Greentable-Restaurant“ ausgezeichnet und auf greentable.de gelistet. Je nach erreichter Punktzahl ist die Auszeichnung in drei Stufen eingeteilt, die durch grüne Bestecke symbolisiert werden – Restaurants mit drei grünen Bestecken erfüllen nahezu alle Anforderungen an ein nachhaltiges Wirken. Beim Klick auf eines der gelisteten Lokale erhält der Besucher weitere Informationen zum Restaurant seiner Wahl.

Zu den ersten Restaurants, die eine entsprechende Auszeichnung erhalten haben, gehören das renommierte Landhaus Scherrer in Hamburg, das Biohotel Mohren am Bodensee und das Hotel und Restaurant Zum Roten Tore in Lüneburg. Peu á peu kommen weitere Restaurants im gesamten Bundesgebiet hinzu.
„Über unsere Infoseite möchten wir sowohl Gastronomen als auch Restaurantbesucher sensibilisieren, informieren und motivieren, sich aktiv für einen auf Nachhaltigkeit bedachten Konsum einzusetzen. Wir zeigen die Orte auf, an denen Menschen mit gutem Gewissen genießen können“, so Marcus Ramster, selbst Koch und im vergangenen Jahr zum 12. Mal in Folge vom Roten Michelin Guide mit dem Bib Gourmand für sorgfältig zubereitetes Essen ausgezeichnet. Greentable-Mitbegründer Matthias Tritsch ergänzt: „Wir möchten, dass die Welt auch für die nachfolgenden Generationen lebenswert bleibt. Mit unserem Verhalten können wir eine Menge beeinflussen, auch im Kleinen, indem wir beim Essengehen zum Beispiel ein Restaurant bevorzugen, das sich durch die Verwendung regionaler Zutaten ohne lange Logistikketten oder durch die Nutzung umweltfreundlicher Energien engagiert. Mit greentable.de setzen wir uns dafür ein, dass nachhaltiges Essen mehr und mehr zum Alltag gehört und zu einem festen Bestandteil in der deutschen Gastronomie wird.“

Mit der HGK Hotel-und Gastronomie-Kauf eG sowie dem niederländischen Spezialisten für nachhaltige Verpackungen für die Gastronomie Bio Futura haben die beiden Initiatoren bereits erfahrene Partner gewonnen. Gleich zum Start des Webportals hat Greentable die Auszeichnung Werkstatt N Impulse 2015 erhalten. Mit diesem Qualitätssiegel zeichnet der von der Bundesregierung berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung jährlich zukunftsweisende Projekte und beispielgebende Ideen im gesamten Bundesgebiet aus, die Ökonomie, Ökologie und Soziales kreativ miteinander verbinden. (www.werkstatt-n.de)

Wie interessierte Gastronomen sich für einen Eintrag auf greentable.de bewerben, wo Restaurantgäste mit gutem Gewissen genießen können, Tipps für ein nachhaltiges Konsumverhalten und generelle Informationen zum Thema nachhaltige Gastronomie gibt es unter www.greentable.de.

Next Organic Berlin 2015

Nachdem die Next Organic Berlin es 2014 geschafft hat, sich mit ihrem neuartigen Konzept als Plattform für die nachhaltige Lebensmittelbranche und Gastronomie zu etablieren, geht sie am 9. und 10. Mai 2015 im Flughafen Tempelhof in die dritte Runde.

Die gelungene Mischung aus Fachmesse, Trendshow und Plattform für Lebensmittel-Start Ups hat der Next Organic Berlin (NOB) auch in diesem Jahr viel positives Feedback der Besucher und Aussteller gebracht. Mit knapp 3.000 Fachbesuchern, mehr als 190 Ausstellern und über 40 Bewerbungen für den Start Up Wettbewerb konnten die Ausrichter der noch jungen Messe auch in 2014 wieder sehr zufrieden sein.

„Wir haben viel erreicht und gleichzeitig noch viel Potential.“, freut sich Jiro Nitsch, der Gründer der Next Organic gegenüber Gourmet Report. „ Wir wollten einen menschlichen Ort für echte Lebensmittel schaffen und nicht eine weitere Schau für seelenlose Produkte. Das ist uns gelungen! Gleichzeitig werden wir uns jedes Jahr wandeln, um für unsere Zielgruppen immer attraktiv zu bleiben. Damit unsere anspruchsvollen Fachbesucher jedes Jahr etwas Neues entdecken können, setzen wir auf wechselnde Themen-Landschaften zu aktuellen Food-Trends. Im kommenden Jahr planen wir ausserdem einen regionalen Erzeugermarkt, um den Köchen ihren Einkauf zu erleichtern.“

Für 2015 legt das Organisationsteam der NOB Schwerpunkte auf die Themen: Raw, Käse, Fleisch und Spirituosen. Das jeweilige Thema wird von einem kundigen Genuss-Botschafter repräsentiert, der sein Know-How vor allem in Verkostungen und Workshops mit Ausstellern und Besuchern vermittelt. Zusammen mit der Cooks Connection, einem Netzwerk der Berliner Köche, ist eine Koch-Show geplant, in der zu den aktuellen Themen Speisen und Rezepte vorgestellt werden. Das Format war schon in diesem Jahr mit Gästen wie dem Sternekoch Marco Müller, dem veganen Koch Björn Moschinski und den Gebrüdern Eggert sehr erfolgreich.

Eine weitere Neuerung im Konzept ist die Erweiterung der Eröffnungsveranstaltung am Vorabend der NOB zu einem eigenen Modul der Fachmesse. Die für Aussteller getrennt buchbare Abendveranstaltung bietet sich als Plattform an, um sehr gezielt Produkte, Speisen und Getränke für den Konsum in Bars, Restaurants oder im Eventbereich zu präsentieren.

Zielgruppe der Next Organic sind Einkäufer, Händler, Hoteliers, Gastronomen und Köche, die auf der Suche nach einzigartigen Lebensmitteln sind, deren Herkunft und Geschichte den wachsenden Ansprüchen ihrer Kunden und Gäste gerecht werden.
Hier trifft man auf kulinarische Handwerker auf der Suche nach dem perfekten Geschmack, auf Sterneköche mit Sinn für hochwertige regionale Zutaten, auf abenteuerlustige Foodies mit innovativen Food-Start Ups, genauso wie auf junge regionale Manufakturen, die im Umland ihre Träume von besseren Lebensmitteln verwirklichen.

Was unterscheidet die Next Organic Berlin von anderen Lebensmittelmessen für Fachbesucher? „Die Next Organic bietet der Branche eine dringend benötigte neue Perspektive,“ so die Pressesprecherin Cathrin Brandes, „Die NOB wirft einen offenen Blick in die Zukunft. Eine Zukunft in der aufgeklärte Verbraucher, Kunden und Gäste, mehr auf handwerkliche Produktion, regionale Herkunft und einen exzellenten Geschmack ohne Zusatzstoffe achten.“

Interesse an einer Teilnahme an der Next Organic? Aussteller und Start Up Unternehmen finden auf der Website der Messe jetzt schon die Anmeldeunterlagen zum Downloaden:
www. next-organic.de

Matthias Schmidt

Abschied von der Villa Merton

Als Matthias Schmidt 2008 die Villa Merton von seinem ehemaligen Lehrer Hans Horberth übernahm, verteidigte er direkt den Michelin Stern und holte 2012 noch einen zweiten ins Haus. Aus einem der jüngsten Sterneköche wurde so einer der jüngsten 2-Sterneköche der Welt, mit einer hoch geachteten Interpretationsweise der regionalen Küche, ein Botschafter und wichtiger Impulsgeber im Hause Kofler & Kompanie.

Heute spiegelt sich seine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Erzeugern, Förstern, Jägern und Biologen in jedem Gang seiner Speisekarte wieder. Vom Forelle-Beifuß-Essig-Salat über Rehbock mit Rote Bete, Holunderbeeren, Fichte und Wacholder bis zu Süßdoldenwurzel mit getrockneten Vogelbeeren und Zuckerrübensirup – seine malerisch komponierten Kreationen bringen die Region in ungekannter Vielfalt und Rafinesse auf den Teller.

Doch Matthias Schmidt möchte sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. Inspiriert von den Erfahrungen der letzten Jahre sucht er neue Herausforderungen abseits der klassischen Aufgaben eines Küchenchefs. Er wird sein Know-how über die regionale und nachhaltige Gourmet-Küche bald in neuer Funktion einsetzen. Genaueres kann zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht verraten werden.

Umso mehr konzentriert sich seine Arbeit jetzt auf die Villa Merton. In zehn Wochen ist Schluss! Am 18. Dezember 2014 steht Matthias Schmidt zum letzten Mal am Herd. Für seine Gäste bleibt also wenig Zeit, seine Küche noch einmal zu erleben.

Reservierungen unter: www.villa-merton.de