Stiftung Warentest: Vertikutierer

Gegen Rasenfilz und Moos ist kein Kraut gewachsen, doch es gibt eine Maschine dafür: den Vertikutierer. Aber nur jeder dritte Vertikutierer im Test schafft es, Filz und Moos „gut“ zu entfernen, das Gras dabei zu schonen und nicht zu verstopfen. Die Stiftung Warentest prüfte für die April-Ausgabe der Zeitschrift test 18 Vertikutierer zum Preis von 80 bis 450 Euro. Insgesamt reichen die Ergebnisse von „Gut“ bis „Mangelhaft“.

Die Vertikutierer unterscheiden sich nicht nur in der Qualität, sondern auch im Preis. Das günstigste Modell für 80 Euro ist fast genauso gut wie das teuerste für stolze 450 Euro. Einige Vertikutierer funktionieren nicht richtig, andere gehen schnell kaputt. Den schlechtesten Eindruck beim Vertikutieren hinterlässt Güde und beim Brill war die Aufnahme der Messerwalze schnell verschlissen, der Motor beschädigt. Beide Geräte erreichten nur ein „Mangelhaft“.

Ist der Rasen nach dem Winter wenig verfilzt, muss nicht unbedingt vertikutiert werden. Es regt aber das Wachstum an, der Rasen wird dichter. Die beste Zeit für den Querschnitt ist April. Ein Tipp der Tester: Damit das Gras besser nachwächst, sollte der Boden 14 Tage vor dem Vertikutieren gedüngt und vor dem Vertikutieren der Rasen auf zwei bis drei Zentimeter herunter gemäht werden.

Der ausführliche Test Vertikutierer ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/vertikutierer veröffentlicht.

Max Zibis

Rudolf Achenbach Preis 2011:

Max Zibis, Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt Deutschlands bester Jungkoch

 

Der Verband der Köche Deutschlands e.V., Frankfurt, und die Delikatessen-Manufaktur Achenbach, Sulzbach/Taunus, ermittelten am 21. Mai erneut Deutschlands besten Nachwuchskoch beim Finale zum „Rudolf Achenbach Preis 2011“ in Frankfurt. Gekocht wurde in den besonders für Wettbewerbe ausgestatteten Küchen des Best Western Premier IB-Hotels Friedberger Warte in Frankfurt, wo die neun Finalisten ideale Arbeitsbedingungen vorfanden. Die Preisverleihung fand wieder in festlichem Rahmen im Sheraton Hotel & Towers am Frankfurter Flughafen statt.

 

Der bundesweite Nachwuchswettbewerb wurde in diesem Jahr zum 37. Mal ausgetragen. Zum Finale qualifizierten sich drei weibliche und sechs männliche Köchinnen und Köche.

 

Max Zibis, Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt mit Sitz in Frankfurt, errang den ersten Preis. Und zwei von den insgesamt drei weiblichen Teilnehmerinnen besetzten die folgenden Plätze: Rang zwei belegte Julia Komp, Restaurant „Zur Tant“ in Köln, und Platz drei ging an Mira Maurer, Hotel Colombi, Freiburg.

 

Alle neun jungen Nachwuchskräfte im letzten Ausbildungsjahr (Höchstalter 23, ab 2012 25 Jahre) gingen aus den regionalen Wettbewerben 2011 hervor und kochten im finalen Wettbewerb mit großartigem Einsatz um die Wette. Aufgabe war es in diesem Jahr erneut, ein viergängiges Menü zu planen und zuzubereiten. Der vorgegebene Warenkorb enthielt:

 

Vorspeise: Forelle

Zwischengang oder Suppe: Spargel weiss

Hauptgang: Kalbsfilet

Dessert: Rhabarber

 

 

Eine 6-köpfige Jury aus erfahrenen Küchenmeistern bewertete die Arbeiten nach den in den Statuten festgelegten Kriterien:

 

 

Theorie: 9 Fachfragen, 1 Rechenaufgabe 10 Punkte

Rohstoff-/Warenerkennung 5 Punkte 15

 


 

Praxis Küche Menüausarbeitung 5 Punkte 5

Jury A             Zeiteinteilung 5 Punkte

    Mise en place 5 Punkte

   Sauberkeit 5 Punkte

   Rohstoffverarbeitung/Materialverwertung 10 Punkte

   Arbeitstechniken 15 Punkte 40

 

Jury B 1. Gang – Vorspeise

                   Anrichteweise 5 Punkte

Geschmack 5 Punkte

 

              2. Gang – Zwischengang

                  Anrichteweise 5 Punkte

Geschmack 5 Punkte

 

3. Gang – Hauptgang

                    Anrichteweise 5 Punkte

Geschmack 5 Punkte

 

4. Gang – Dessert

Anrichteweise 5 Punkte

Geschmack 5 Punkte 40

 

 

 

In Ihrer Rede anlässlich der Siegerehrung sprach Petra Moos-Achenbach, Geschäftsführerin der Sulzbacher Delikatessen-Manufaktur, nicht nur die Sieger, sondern alle neun Finalisten des diesjährigen Wettbewerbs an: „Denn für jeden von Ihnen war heute ein ganz besonderer Tag, verbunden mit Anstrengung, Stress, viel Arbeit und der Ungewissheit, welchen Platz Sie sich bei der Endrunde dieses wahrhaft anspruchsvollsten Wettbewerbs des Verbands der Köche Deutschlands erarbeitet, ja erkämpft haben. Doch unabhängig davon, welche Platzierung Sie heute einnehmen, Sie können stolz auf Ihre Leistung sein. Schließlich spiegeln alle von Ihnen präsentierten Viergang-Menüs die herausragende Qualität Ihrer Arbeit wider und beweisen, auf welch hohem Niveau Deutschlands beste Nachwuchsköchinnen und -köche kochen.“

 

Ideenreichtum, Kreativität, Abwechslung und farbliche Harmonie prägten die Menüs aller Finalisten, die in diesem Jahr zum ersten Mal von Katrin Moos-Achenbach, Tochter von Petra und Bernd Moos-Achenbach und Nachfolgerin von Michael König, über Jahrzehnte Mitglied der Geschäftsleitung, vorgestellt wurden. Und sie zeigten auch, welch hohe Anforderungen dieser Wettbewerb an seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer stelle. Denn wer sich als Auszubildender aus der hohen Zahl von rund 800 jungen Menschen im ganzen Land bis hierher gekocht habe, dem stehe ab heute eine große berufliche Karriere offen, so Petra Moos-Achenbach. „Was Sie letztendlich daraus machen, liegt ausschließlich bei Ihnen. Aber sicher ist: Jede und jeder von Ihnen hat das Zeug, in seinem Beruf Außerordentliches zu leisten.“

 

 

 


 

 

Petra Moos-Achenbach wandte sich aber ebenso an alle Mitstreiter des Wettbewerbs, denn „Grund zur Freude ist auch, dass sich erneut so viele Mitglieder des VKD bereit gefunden haben, die organisatorische Seite dieses Wettbewerbs zu tragen. Ihnen, den Ausbildern, Fachlehrern, Jugendwarten, den Zweigvereinen und Landesverbänden, die unsere Wettstreiter fit für diese fachliche Herausforderung gemacht haben, sei an dieser Stelle erneut besonders herzlich gedankt für Ihr hohes Maß an Engagement im Rahmen unserer gemeinsamen Förderung des Kochnachwuchses. Schließlich haben Sie alle einen ganz wesentlichen Anteil an dem heutigen Erfolg der jungen Azubis.“

 

Einen ganz besonderen Dank richtete Petra Moos-Achenbach auch an die Mitarbeiter und Kunden von Achenbach: „Dass wir heute die Leistungen des Köchenachwuchses der Fachwelt und interessierten Öffentlichkeit nun schon zum 37. Mal in Folge präsentieren konnten, verdanken wir zwei Faktoren: Zum einen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die immer wieder neue kulinarische Ideen entwickeln, in erfolgreiche Produkte und Konzepte umsetzen, produzieren und verkaufen. Und zum anderen unseren Kunden, denen unsere Konzepte und Produkte wiederum bei ihrer täglichen Arbeit für ihre Gäste eine willkommene Unterstützung sind.“

 

Und sie fuhr fort: „Auf dieser Basis ruht die Plattform, die wir als finanzieller Träger des Rudolf Achenbach Preises jedes Jahr erneut bereitstellen, damit junge Menschen wie Sie immer wieder Ihre Leistungen der Fachwelt und der Öffentlichkeit präsentieren können.“ Und weiter: „Sie haben mit der Ausbildung zur Köchin / zum Koch einen qualitativ anerkannten Berufsstand gewählt, dessen Motto lautet: Kochkunst ist Lebenskunst und – damit eng verbunden – auch ein Stück Lebensqualität.“

 

Bei dieser Gelegenheit bat Petra Moos-Achenbach „unser langjähriges Mitglied der Geschäftsleitung, Michael König, und mehr als 30 Jahre das „Gesicht des Rudolf Achenbach Preises“ zu sich auf die Bühne, und ehrte ihn mit folgenden Worten:

 

Das Haus Achenbach und der VKD, lieber Herr König, sind Ihnen zutiefst dankbar für Ihre wohl einzigartige Leistung. Über mehr als drei Jahrzehnte prägten Sie diesen Wettbewerb. Dabei haben Sie nicht nur unser Unternehmen repräsentiert, Sie haben auch mit der Schaffung der Statuten dieses Wettbewerbs feste Grundlagen für seinen dauerhaften Bestand geschaffen und ihn darüber hinaus mit einem eigenständigen Logo zu einer unverwechselbaren Marke gemacht. Und Sie gaben mit Ihrem Engagement dem Rudolf Achenbach Preis Beständigkeit und Ausdauer. Das sind Werte, die ihm seine besondere Stellung unter den Köche-Wettbewerben verleihen. Dafür gilt Ihnen, auch im Namen des Verbandes der Köche Deutschlands, Dank und Anerkennung.“ Und weiter: „Sie geben heute das „königliche Zepter“ – wie Sie es selbst formulierten – des Rudolf Achenbach Preises an unsere Tochter Katrin, die mit ihrem Eintritt in unser Unternehmen nun bereits die dritte Generation einleitet.“ Begleitet wurde diese Verabschiedung mit großem Applaus.

 

Doch zurück zur Siegerehrung: Ein besonderer Dank geht zudem an „unseren Partner, das Frankfurt Sheraton Hotel & Towers, der uns bei der Endrunde des Rudolf Achenbach Preises bereits seit 25 Jahren begleitet, und an die Hoteldirektion, die auch in diesem Jahr wieder sicherstellte, dass der Sieger des Rudolf Achenbach Preises im Rahmen eines mehrwöchigen Praktikums im Sheraton Abu Dhabi Hotel & Resort hospitieren darf. Und die Küchenbrigade kochte für uns die zehnte Variante aus dem Warenkorb des heutigen Wettbewerbsmenüs, in das sich einige Innovationen aus den Küchen unserer – nur Insidern bekannten – Delikatessen Manufaktur eingeschlichen haben.“

 

 

 

 

Das Finale des 38. Wettbewerbs im Jahr 2012 findet wiederum in Frankfurt statt.

 

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Achenbach

Die Delikatessen-Manufaktur Achenbach liefert ihre Spezialitäten in ferne Länder

Über die Kunden und die Umsätze schweigt Bernd Moos-Achenbach. Keine Namen, keine Zahlen. Aber das sagt er doch: „Wer in ein Flugzeug steigt, hat große Chancen, dass Komponenten, Finger-Food oder andere Produkte von uns serviert werden.“

Lesen Sie den gesamten Bericht über die Delikatessen-Manufaktur Achenbach in der Frankfurter Rundschau:
www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2799366_Sulzbacher-Convenience-der-Extraklasse-Feinkost-fuer-die-Welt.html

„Feinschmecker-Abend“ in Konstanz

„Die Köche“ kreieren zwischen „feuerscharf und zuckersüß“
Am 4. 11. „Feinschmecker-Abend“ in Konstanz

18 Köche von Konstanz bis Wiechs am Randen laden zum „Walking-Dinner“ ins Konzil . Kreis Konstanz – Unter Feinschmeckern gilt der Termin längst als der absolute Höhepunkt des Jahres. Doch dieses Jahr setzt die Vereinigung „Die Köche – Konstanz, Hegau und Untersee“ nochmals einen Löffel oben auf, genauer gesagt drei Köche dazu.

Somit bieten nun gleich 18 Köche 18 unterschiedliche Leckereien an einem Abend ihren Gästen an. Mehr wäre wohl kaum von den Gourmet-Testern zu schaffen. Schließlich soll jeder Gast bei jedem Koch sein Amuse Gueule auch genießen können. Denn die 18 Köche wollen an ihrem Feinschmeckerabend nur eines: „Wir wollen für unsere Küche in der Bodenseeregion werben, die in erster Linie unsere Essenskultur bewahrt, aber zweitens auch beweist, dass wir sehr wohl auch über unseren regionalen Tellerrand hinausschauen können,“ sagt einer der Sprecher der Köche-Gemeinschaft, Manfred Hölzl, von der Konzil-Gaststätte in Konstanz.

Seit Wochen laufen bei Hubert Neidhart, dem Chefkoch des Grünen Baum in Moos, alle Drähte zusammen. Seine Kollegen im Kreis Konstanz tüfteln und grübeln mit ihm an einer der leckersten Speisekarten des Jahres. Dabei muss abgestimmt sein was passt, was sich ergänzt und was sich geschmacklich steigert. „Wir achten natürlich darauf, dass wir ein möglichst breites Angebot schaffen“, erläutert Hubert Neidhart den Speiseplan, „dazu braucht es einige Vorspeisen, Fisch oder Fleisch im richtigen Verhältnis und dann natürlich für die süßen Gäste auch zwei oder drei Desserts.“
Herausgekommen ist nun eine Speisenfolge, die sich mit den Extremen „feuerscharf und zuckersüß“ überschreiben lässt.

Die exklusive Speisekarte

Bernd Blumauer, Casino-Restaurant O´Lac, Konstanz, bietet seine Räucheraal-Hechtterrine mit Chillimousse und Zwiebelsprossen; Hans-Josef Diestel vom Staader Fährhaus, Konstanz, Klare Tomaten-Chillyessenz, im Briocheteig gebackenes Rinderfilet dazu ein Kirsch-Honigchuttney und ein Rieslinggellee, dazu als Dessert Praline von Bodenseehimbeeren und Kaffee – Gianduja; Thomas Honold, Mettnau Stuben, Radolfzell, Kürbisschaum mit Chilli-Ingwerkrapfen; Leonardo Amato &Martin Hübner, viva paradise island, Konstanz-Litzelstetten, Tom-Yum-Goong sauer-scharfe Thai Gemüsesuppe mit Garnelenzigarillo; Markus Jäger, Hegauhaus, Singen, Ziegenkäse – Birnenstrudel mit Muskatnußeis und Grappasabayon; Manfred Hölzl, Konzil-Gaststätte, Konstanz, Galantine vom Täubchen mit Linsen und Traubensößle Wildsüppchen mit Gänseleberklößchen; Markus Sibold, Landhaus Waldfrieden, Geschmorte Spanferkelbäckchen mit Röstgemüse und geschmelztem Laugenknödel; Hubert Neidhart, Grüner Baum, Moos, gegrillte Bodenseelasagne mit Linsenkraut und gegrillte Eistorte mit Schattenmorellen; Hermann Stadelhofer, Gasthaus Rössle, Konstanz, Rheinischer Sauerbraten vom Kalbsbäckle, Kartoffelklößchen und Rotkohl; Egbert Tribelhorn, Sonne, Wiechs am Randen, Ravioli mit Steinpilz-Mangold gefüllt, auf Wildschweinragout, mit frischen Preiselbeeren und gehobelten Bergkäse; Klaus Neidhart, Haus Gottfried, Moos, in Limonen-Olivenöl konfierte Lachsforelle auf orientalischem Couscous; Henning Heise, Restaurant Schiff, Konstanz Limettenmousse mit Blaubeersauce, Vanille Espuma und Mandelhippe; Jürgen Veeser, Adler, Wahlwies, Hausgemachte kleine Wildschweinbratwurst an schwarzer Trüffeljus mit Butterrotkraut und Speck-Lauch-Knödel; Herbert Brand, Insel Mainau, Kürbis- Ingwer- Grießflammerie mit Schokokern und Traubenragout; Maurizio Canestrini, Pinocchio Konstanz, Passatelli alla Romagna in Brodo-Traditionelle Suppeneinlage der Emiglia –Romagna (durchgepresster Teig aus fein geriebenem Brot, Eier, Parmesan. Muskatnuss)in der Rinderbrühe und Coniglio Ripieno alla Toscana con Pure di Ceci (Gefüllter Kaninchenrücken ist eine toskanische Spezialität an Kichererbsenpüree); Florian Bottlang, Seegarten, Allensbach, Lauwarme Kartoffel – Kürbisrösti mit Linsensalat und gebackenem Ziegenkäse; Dietmar Schaber, Hotel Barbarossa, Konstanz, Kürbissüppchen mit confiertem Schweinebauch und Diverse Tappas aus dem Bandolino; Michael Noll, Blauer Affe, Ludwigshafen, Warme Schokomuffin von Valrhona Grand Cru Schokolade, Mango-Chiliragout und Moscato di Asti Rahmeis mit Mascarpone.

18 Amuse Gueules für 38 Euro

Der Feinschmecker-Abend findet in Konstanz im Konzil zum vierten Mal statt. Der Veranstalter, „Die Redaktion“ aus Überlingen, führt dazu in den verschiedensten Regionen die besten Köche zusammen. Mit ihnen soll auf der einen Seite den Gästen eine Leistungsschau der regionalen Küchen präsentiert werden, auf der anderen Seite für die kulturellen Eigenheiten jeder Geschmacks-Region geworben werden. Njoschi Weber, einer der Veranstalter: „Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich sich die Küchen in direkten nachbarschaftlichen Regionen präsentieren“, weiß Weber, „im Linzgau sind die Gerichte der Schwäbischen Küche näher, im Schwarzwald geht ohne Speck und Forellen wenig.“

Der Feinschmecker-Abend in Überlingen ist schon seit Wochen restlos ausverkauft, in Villingen findet er am 18. November in der „Neuen Tonhalle“ statt und in Konstanz beginnt der schmackhafte Abend am 4. November um 18:30. Die Karte kostet 38 Euro, sie gibt es bei den jeweiligen Köchen im Vorverkauf, beim Fremdenverkehrsamt Konstanz oder unter der Hotline: 0172 742 1533.

www.dieredaktion.net/

Thilo Bischoff

Christmette im Kloster Ettal, Zirkusstars zum Sterne-Menü –
der Alpenhof Murnau beschert außergewöhnliche Festtage

Reizvolle Weihnachts- und Silvesterarrangements im Fünf-Sterne-Hotel Alpenhof Murnau

Im Kloster Ettal die heilige Nacht erleben, am Kaminfeuer die Weihnachts­geschichte hören, dem Sternekoch über die Schulter schauen und Zirkusartisten bei einer spektakulären Aufführung bewundern – der Alpenhof Murnau lädt zu außergewöhnlichen Festtagen ins Blaue Land ein und beschert seinen Gästen kulinarische, traditionelle und naturnahe Sternstunden.

Das Fünf-Sterne-Hotel, am Naturschutzgebiet Murnauer Moos in der deutschen Zugspitz-Region gelegen, schnürt an Weihnachten und zum Jahreswechsel ein exklusives Programm, dessen einzelne Bausteine individuell buchbar sind. Zu den Höhepunkten zählt die Christmette in der barocken Basilika des Benediktinerklosters in Ettal, die traditionell um Mitternacht beginnt. Unter der weltberühmten Kuppel der Kirche, deren Bedeutung der Papst 1920 mit dem Ehrentitel „Basilika minor“ würdigte, erleben Besucher die heilige Nacht besonders besinnlich.

Bereits vorab stimmen sich Hotelgäste auf das „Fest der Feste“ ein: Wer mag, lauscht am Vorweihnachtsnachmittag Ludwig Thomas „Heiliger Nacht“ am Kaminfeuer oder reiht sich am frühen Nachmittag des 24. Dezember in den Fackelzug zum einsam gelegenen Ramsachkircherl ein, das seine Pforten für ein Weihnachtskonzert öffnet. Abends lassen sich Gourmets mit einem Fünf-Gang-Menü im hoteleigenen Feinschmeckerrestaurant „Reiterzimmer“ verwöhnen. Dezente Weihnachtsmusik versüßt die köstlichen Kreationen von Sternekoch Thilo Bischoff zusätzlich.

Feinste Schmankerl werden auch am ersten und zweiten Weihnachtstag serviert. Gäste genießen die stimmungsvolle Atmosphäre, wenn der Zitherspieler das Mahl mit leisen Klängen begleitet. Wie wär’s zur Abwechslung vielleicht mit einer Pferdeschlittenfahrt zum Dessert? Das Murnauer Moos, die größte Moorlandschaft der europäischen Alpen, präsentiert sich an Winterabenden als traumhafte Märchenlandschaft.

Sternstunden zu Silvester
Wer zwischen den Jahren im Alpenhof Murnau weilt, kann sich auf zusätzliche Sternstunden freuen. Sternekoch Thilo Bischoff zaubert am 28. Dezember individuelle Eisskulpturen aus riesigen Eisblöcken und lässt sich von den Gästen am nächsten Tag bei der traditionellen Küchenparty über die Schulter schauen.

Feinste Genüsse begleiten die Gäste auch bei der großen Silvestergala „Zirkus Alpenhof Murnau“ ins neue Jahr. Der festliche Abend beginnt mit einem 6-Gänge-Menü, das von spektakulären und magischen Artistenauftritten gerahmt wird. Danach sorgen tanzbare Live-Musik, ein atemberaubendes Feuerwerk sowie Mitternachtsimbiss mit köstlicher Austernbar für Stimmung. Am Neujahrstag haben Hotel-Gäste nach den kulinarischen Höhenflügen Gelegenheit, die Weltelite im Skispringen zu erleben, die am 1. Januar auf der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen Station macht.

Die einzelnen Feiertagsaktionen sind separat zu den Übernachtungen buchbar, die im Doppelzimmer mit Frühstück und Nutzung des großzügigen Wellnessbereichs ab 219 Euro für zwei Personen kosten.

Weitere Infos:
Alpenhof Murnau, Ramsachstraße 8, 82418 Murnau, Tel. +49 (0) 88 41/491-0, www.alpenhof-murnau.com .

Gartenreisen nach Japan

Japanische Gärten: Symbole des Lebens

Japanische Gärten üben mit ihrer friedlichen Atmosphäre, ihrer Harmonie und der auf kleinster Fläche erreichten Komplexität einen außerordentlichen Reiz auf den Betrachter aus. Die scheinbare Natürlichkeit und die wohlproportionierte Struktur sind das Maß der Vollkommenheit. Sie machen diese Grünanlagen zu Orten voller geheimnisvoller Ruhe und Schönheit mit großer symbolischer Kraft.

Oft werden bewusst holperige, unebene Wege angelegt, um den Besucher zum aufmerksamen Betrachten anzuregen. Gerade Wege dagegen sollen den Blick in eine bestimmte Richtung lenken. Der Mensch versteht sich als ein integrierter Bestandteil seiner Umgebung und demonstriert nicht durch Formalität und Sichtachsen seine Macht über die Natur.

Lange Zeit wurde die japanische Gartenkultur durch chinesische Einflüsse geprägt. Erst im 13. Jahrhundert entstand durch den einflussreichen japanischen Zen-Meister und Gartengestalter Muso Soseki der typische Stil, der durch Asymmetrie und Kleinteiligkeit beeindruckte statt durch weitläufige Landschaftskonzepte und Abstraktion. Einige klassische Elemente finden sich jedoch in fast jedem japanischen Garten – etwa der Teich, in dem sich Mondlicht und Seele spiegeln, Bäume, Blumen, Moos – alles dient als Symbol und ist Schlüssel zu einer anderen, metaphysischen Dimension. Traditionell sind in Japan drei Gartenstile von Bedeutung: Karesansui, Tsukiyama, und Chaniwa.

Karesansui („Berg ohne Wasser“) ist der typische Zen-Garten, der zur Meditation anregt. Die trockenen Landschaftsgärten sind selten größer als ein Tennisplatz, aber stets von äußerst geradliniger Architektur. Steinformationen bilden Felsinseln; Moos, das die Feuchtigkeit am Boden hält, steht für das Alter, das in Japan große Wertschätzung erfährt und Sand- und Kiesanhäufungen stellen das Wasser dar – rückwärtsgehende Mönche ziehen regelmäßig mit hölzernen Harken Furchen in den Kies und täuschen somit Wellenbewegungen vor. Zu sehen ist das im berühmten Steingarten des „Ryoan-Ji“ zu Deutsch „Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachens“ im Nordwesten Kyotos. Er besteht aus fein gerechtem Kies mit 15 scheinbar zufällig platzierten Steinen in fünf bemoosten Gruppen – aus keinem Blickwinkel sind alle 15 Steine sichtbar.

Ein weiteres Beispiel ist der wunderschöne Moosgarten des „Saiho-Ji“ bei Kyoto, der von Muso Soseki im Jahr 1339 entworfen wurde. Hierbei handelt es sich um ein seltenes Prachtstück altjapanischer Gartenkunst, das als Vorbild für viele weitere Gärten Japans diente.
Besonders in den regenreichen Monaten Mai und Juni, wenn die wassergetränkten Moose in sattem Grün leuchten, ist der Besuch ein Genuss. Der Moosgarten darf nur zur Meditation nach einer schriftlichen Anmeldung betreten werden.

Gärten im Tsukiyama-Stil bilden die Landschaft im Miniatur-Format ab. Kleinere Hügel und Berge werden durch Steine dargestellt, und ein Wasserteich – oft in Form einer Schildkröte oder eines Kranichs – symbolisiert das Meer und steht für langes Leben. Ästhetisch schöne Bäume dienen als Blickfang. Als einer der modernsten Gärten im Tsukiyama-Stil gilt der Garten des Tofuku-ji-Tempel in Kyoto, den der avantgardistische Gartenarchitekt Mirei Shigemori im Jahr 1939 umgestaltete. Er erneuerte die Jahrhunderte alte Gartenkultur seiner Heimat, und in seiner 36-jährigen Schaffensperiode gelang ihm mit all seinen 230 Gärten eine gestalterische Revolution. Für den 1490 gegründeten Tofuku-ji nutzte er auf Wunsch der Mönche alte Gehwegplatten und Kantsteine, die sich seit Jahrhunderten an der Tempelmauer stapelten. Er legte diese Platten zu einem schachbrettartigen Muster zusammen, bepflanzte die Zwischenräume mit Moos und schuf somit einen der aufsehenerregendsten Gärten des Landes.

Shigemori machte auch nicht vor den klassischen Teegärten halt, wo er schon mal roséfarbenen Betonboden einsetzte. Dies sorgte für eine Sensation, denn Teegärten „müssen“ immer einen erdigen Boden haben.
Zur traditionellen Ausstattung im Chaniwa-Stil gehören Steinlaternen, ein steinernes Wasserbecken, wo sich die Gäste Hände und Mund reinigen, ein Bambuswasserrohr und ein Trittsteinpfad, der die erste Stufe zur Selbsterkenntnis symbolisiert, d.h. das Abstreifen des Alltags. Der Gang durch den speziell angelegten Teehausgarten gilt als geistige Vorbereitung zur Tee-Zeremonie.

Gartenreisen nach Japan werden zum Beispiel von Baur Gartenreisen angeboten. Weitere Informationen unter www.baur-gartenreisen.de

Essen in der Seilbahn

Gourmet-Abend in der Kabinenbahn Rotwand in Sexten

Andere Menschen als Dankeschön zu einem Gourmet-Abend einzuladen, ist nichts Neues. Wenn es aber in den fahrenden Kabinen einer Aufstiegsanlage passiert, dann ist dies eine Überraschung: Am 16. Juni wird in der Kabinenbahn Rotwand in Sexten zum Gourmet Dinner geladen.

Der Abend beginnt gegen 19.00 Uhr mit einem Aperitif an der Talstation. Jede der 35 Gondeln der Rotwandbahn, normalerweise für 6 Personen, wird zu einem Genussstüberl für 4 Personen umfunktioniert in welcher ein 5-gängiges Gourmet Menü serviert wird, vorbereitet von den Chefkochs der Rudihütte und des Sport & Kurhotel Bad Moos in Sexten. Welche Delikatessen aufgewartet werden ist noch ein Geheimnis.

Anmeldung: Rotwand AG Sexten Tel.: +39 0474 710372

Das Abendessen kostet 50 pro Person (inklusive Getränke).
(via www.dolomiten.it )

Antonino Gullo

Antonino Gullo aus dem Brenner’s Park-Hotel & Spa in Baden-Baden ist Deutschlands bester Jungkoch: Der Koch-Auszubildende konnte den diesjährigen 32. Rudolf-Achenbach-Preis 2006 für sich entscheiden – vor Imo Klausmann aus Marburg und Christian Döring aus Berlin.

Der Verband der Köche Deutschlands e.V., Frankfurt, und die Delikatessen-Manufaktur Achenbach, Sulzbach/Taunus, ermittelten am 24. Juni Deutschlands besten Nachwuchskoch beim Finale zum Rudolf-Achenbach-Preis 2006 im Frankfurt Sheraton Hotel & Towers am Flughafen. Der bundesweite Nachwuchswettbewerb wurde zum 32. Mal ausgetragen.

Den ersten Preis errang Antonino Gullo, Brenner’s Park-Hotel & Spa, Baden-Baden. Den zweiten Platz besetzte Imo Klausmann, Vila Vita Hotel Rosenpark, Marburg, und Rang drei belegte Christian Döring, Hilton Hotel Berlin.

Neun junge Köche im letzten Ausbildungsjahr – aus den regionalen Wettbewerben gingen 2006 keine Siegerinnen für das Finale hervor – kochten im finalen Wettbewerb mit großartigem Einsatz um die Wette. Erstmals gab es in diesem Jahr als Aufgabe keine klassische Menüfolge, sondern ein Amuse bouche-Menü, das die Erarbeitung und Zubereitung fünf kleiner Köstlichkeiten – kalt, warm, herzhaft, süß und fruchtig, angerichtet auf unterschiedlichen Geschirrteilen – aus einem vorgegebenen Warenkorb forderte:

* Lachs (geräuchert)
* Kalbstafelspitz (gekocht)
* Kaisergranat
* Wachtel
* Erdbeeren (Dessert)

Eine sechsköpfige Jury aus erfahrenen Küchenmeistern bewertete die Arbeiten nach den in den Statuten festgelegten Kriterien – neben der Theorie (Fachfragen, Rechenaufgaben und Rohstoff-/Warenerkennung) die Praxis in der Küche wichtige Kriterien wie Amuse bouche-Menüausarbeitung, Zeiteinteilung, Mise en place, Sauberkeit, Rohstoffverarbeitung / Materialverwertung und Arbeitstechniken sowie selbstverständlich Anrichteweise und Geschmack.

Petra Moos-Achenbach, Geschäftsführerin der Achenbach Delikatessen-Manufaktur, sprach anlässlich der Siegerehrung in ihrer Rede nicht nur den Sieger, sondern alle Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs an: „Sie sind neun Kandidaten für eine große berufliche Karriere, und Sie alle werden Ihren Weg machen. Wer weiß, wo wir Ihnen in dieser doch großen kulinarischen Welt wieder begegnen werden. Denn unabhängig davon, welchen Platz Sie heute erreicht haben, Sie können stolz auf Ihre Leistung sein, die Sie sich hart erarbeitet haben. Und alleine die Tatsache, dass Sie Finalist beim Rudolf Achenbach Preis geworden sind, wird Ihnen bei jeder zukünftigen Bewerbung sehr hilfreich sein.”

Petra Moos-Achenbach wandte sich ebenso an alle Mitstreiter des Wettbewerbs, denn „Grund zur Freude ist auch, dass sich so viele Mitglieder des VKD bereit gefunden haben, die organisatorische Seite dieses Wettbewerbs zu tragen. Ihnen, den Ausbildern, Fachlehrern, Jugendwarten – kurz allen, die unsere Wettstreiter fit für diese fachliche Herausforderung gemacht haben, sei an dieser Stelle besonders herzlich gedankt für Ihr hohes Maß an Engagement im Rahmen unserer gemeinsamen Förderung des Köchenachwuchses.”

Das Finale des Rudolf Achenbach Preises stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Fußball-WM. Und so lag es nahe, dieser 32. Endrunde einen eigenen Charakter zu geben, der auch auf die kulinarischen Trends solch sportlicher „Events” einging. Deshalb waren statt eines klassischen Menüs dieses Mal viele kleine Köstlichkeiten angesagt, die von den Finalisten aus einem vorgegebenen Warenkorb zubereitet werden mussten. Und wie könnte es anders sein zur WM: Am Abend der Auszeichnung gab es auch Fußball live in gespannter, aber sehr lockerer Atmosphäre.

Mehr Informationen: http://www.vkd.com

Das Finale des 33. Wettbewerbs im Jahr 2007 findet Anfang Juni wiederum in Frankfurt statt.

Der Kulinarische Kick am 26. September in Sulzbach/Taunus

Deutschlands junge Spitzenköche – manche schon mit einem Stern gekürt – und ein Team aus Fernseh- und Hörfunk-Journalisten von ARD und Hessischem Rundfunk sowie eine prominente Mannschaft von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt treten am Montag, 26. September 2005, 16.30 Uhr, in Sulzbach am Taunus zu einem Fußballturnier an, zum Kulinarischen Kick. Formal geht es zum ersten Mal um den Achenbach Cup, mit dem Initiator Bernd Moos-Achenbach zwei gemeinnützige Organisationen unterstützen möchte. Bernd Moos-Achenbach dürfte vielen Radsport-Fans als Veranstalter des Klassikers „Rund um den Henninger-Turm“ ein Begriff sein. Der gesamte Erlös aus diesem Fußballturnier mit einer sehr attraktiven Tombola sowie Gastronomieverkauf an die hoffentlich recht zahlreichen Zuschauer geht an die Kinderhilfestiftung sowie die Muskoviszidose.
Die jungen „Wilden“, die in Sulzbach auflaufen werden, bilden die Nationalmannschaft der deutschen Köche. Sie wird vom Speisemeister des Schlosses Hohenheim, Martin Öxle, gemanagt. Zu ihr zählen zum Beispiel Christian F. Grainer aus Kirchdorf, Stefan Rottner aus Nürnberg, Franz Feckl aus Ehingen, Ralf J. Kutzner aus Dresden und Martin Scharff aus Wartenburg-Rohrbach. Auch die Fernsehköche Ralf Zacherl und Tim Mälzer werden erwartet. Ralf Zacherl als Aktiver, Tim Mälzer etwas später für die „dritte Halbzeit“. Moralische Unterstützung gibt dem Team der Köche auch Johann Lafer von der Stromburg.

Ebenso wie diese jungen Köche bereits Meister ihres Faches sind, glänzten früher die Kicker von Eintracht Frankfurt vor einem Millionenpublikum. Ralf Weber war einst Nationalspieler in den Reihen der Eintracht, bei Ronnie Borchers, Norbert Nachtweih, Harald Krämer und Uwe Müller geraten die Fußball- Fans noch immer ins Schwärmen. Für den guten Zweck streifen diese Spieler gerne ihr Trikot über und zaubern mit dem Ball wie in alten Tagen.

Die ARD-Leichtathletik-Experten Ralf Scholt und Werner Damm wagen sich auf fremdes Gebiet, wenn sie die Fußballschuhe am 26. September schnüren. Ihr Team wird verstärkt durch Allround-Mann Bernd Arnold, Radsport-Experten Ulli Großer, Motorsport-Reporter Volker Hirth, Eiskunstlauf-Fachmann Daniel Weiss und Fußball-Berichterstatter Rudi Schmalz-Göbels.

Jeder wird gegen jeden antreten, gekämpft wird mit Engagement, um auch den Zuschauern gute Unterhaltung zu bieten. Diese können durch den Erwerb von allerlei leckeren Speisen und ihre Teilnahme an der Tombola das Spendenaufkommen bestimmen. Viele Preise locken, unter anderem: Fahrten mit Heißluftballons, Einkaufsgutscheine, Farbfernsehgeräte, Stereoanlagen, DVD-Player, Gutschein für ein 5-Gang-Menue bei Sterne-Koch Johann Lafer auf der Stromburg bei Stromberg und ein Candle Light Dinner im Dorint Novotel Hotel mit Übernachtung.

Daniel Schöfisch bester Jungkoch 2005 – Jury: Tim Mälzer

Beim großen Finale des 31 Bundesjugendwettbewerbs des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) um den begehrten Rudolf-Achenbach-Preis hatte der 19-jährige Auszubildende aus dem Berlin Hilton Hotel am vergangenen Samstag die Nase vor.
Ausgezeichnet vorbereitet und dem hohen Anspruch der Aufgaben gewachsen waren alle neun Finalisten des 31. VKD-Bundesjugendwettbewerbs um den Rudolf-Achenbach-Preis: Das gewisse Extra und ein Quäntchen Glück hatte schließlich Daniel Schöfisch, der als Vertreter des Landesverbandes Berlin-Brandenburg (Trainerin Thea Nothnagel) den renommierten Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Auf Platz zwei folgte Hans-Heinrich Meier (Nürnberg), und Thomas Dähn (Dresden) erkochte sich den dritten Platz. Die Viertplatzierten: Sarah Michelmann (Lübeck), Melanie Peglau (Weser-Ems), Karin König (Trier), Frederik Karr (Bodenseekreis), Henning Kreft (Bielefeld) und Paul Scheliga (Marburg).

Sieger Daniel Schöfisch, der wenige Tage vor dem Frankfurter Finale seine Abschlussprüfung im praktischen Teil mit 98 von 100 Punkten sowie mit einer Gesamtnote von 2 hervorragend bestanden hatte, plant nun eine Karriere in der gehobenen Gastronomie. In diesem Sommer stehen Praktika bei den Sterneköchen Karlheinz Hauser, August Winkler und Dieter Müller auf dem Programm, bevor es den gebürtigen Berliner („Ich wollte schon als Kind Koch werden“) dann zum Grundwehrdienst in das Bundesverteidigungsministerium zieht.

Petra Moos-Achenbach, Geschäftsführerin der Achenbach Delikatessen-Manufaktur, sprach anlässlich der Siegerehrung im Frankfurt Sheraton Hotel & Towers (Küchendirektor Klaus Böhler) in ihrer Rede nicht nur den Sieger, sondern alle neun Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs an: „Gleichgültig, ob Sie den 1. oder den 4. Platz erarbeitet haben, Sie alle haben sich mit Ihrer Leistung, mit Ihrer Zielstrebigkeit, ihrem Fleiß und Ihrer Kreativität bis ins Finale gekocht. Ihre Arbeit verdient unsere uneingeschränkte Anerkennung und Bewunderung.“ Und weiter: „Sie können stolz sein auf ihre Leistung und auf ihren Beruf, dessen Motto lautet: ‚Kochkunst ist Lebenskunst’.“ Petra Moos-Achenbach brachte auch ihren Dank allen Mitstreitern gegenüber zum Ausdruck: „Wir sind glücklich darüber, dass es uns gemeinsam mit den vielen engagierten Ausbildern, Küchenchefs und Fachlehrern der Berufsschulen – sie bilden die zweite Säule des Rudolf-Achenbach-Preises – jedes Jahr wieder gelingt, so viele Teilnehmer zu motivieren.“

Einen ganz besonderen „Motivations-Goodie“ hatte Jury-Mitglied Tim Mälzer vorbereitet: Der derzeit bekannteste Fernsehkoch, der 1984 den 20. Rudolf-Achenbach-Preis gewann, erhöhte die Prämien für die diesjährigen Finalisten um jeweils 500 Euro (aus eigener Tasche, versteht sich). „Ich möchte die Motivation der jungen Köchinnen und Köche stärken und ihnen eine zusätzliche Anerkennung für ihre großartigen Leistungen aussprechen“, so Mälzer. „Mit dem Geld sollte eine Investition in die fachliche Weiterbildung getätigt werden, egal ob für ein Fachbuch oder ein Besuch bei toskanischen Gastronomen und Winzern.“

Eine zusätzliche Anerkennung für die Finalisten, die sich jeweils über einen wertvollen Messerkoffer und Geldpreise in Höhe von 250 bis 1000 Euro freuen konnten. In der Jury des diesjährigen Bundesjugendwettbewerbs fungierten: Karlheinz Haase (Gesamtleitung), Frank Ottersbach, Andreas Cieslak, Tim Mälzer, Franz Xaver Bürkle, Oliver Preding, EDV-Auswertung Hansjoachim Mackes.

Die Rudolf Achenbach Ehrenmedaille in Gold mit Brillant erhielt am Abend des Finales VKD-Vizepräsident Axel Rühmann in Anerkennung für seinen langjährigen Einsatz beim Rudolf-Achenbach-Preis.