La cucina di Maremma

Das Gourmet-Restaurant All’Acquacotta im Terme di Saturnia Spa & Golf Resort

Man nehme Wasser, Zwiebel, Tomate, Knoblauch, Eier, Olivenöl und toskanisches Brot und fertig ist „Acquacotta“. Das einfache Gericht erinnert nicht nur an die toskanische Tradition „aus der Not eine Tugend zu machen“, sondern ist zugleich Namenspatron des Gourmet-Restaurants All’Acquacotta im Terme di Saturnia Spa & Golf Resort.

All’Acquacotta di Terme di Saturnia bietet authentische Gerichte der mediterranen Küche. Das Restaurant wurde bereits im November 2011 mit 1 Michelin Stern ausgezeichnet und gehört damit zu den „Etoiles de la Gastronomie“. Sternechef Alessandro Bocci und Executive Chef Giuseppe Zibetti lassen sich von der gastronomischen Tradition der Maremma inspirieren und fügen traditionellen Rezepten eine innovative Note hinzu. Bocci und Zibetti legen dabei größten Wert auf frische und natürliche Produkte erstklassiger Qualität aus biologischem und regionalem Anbau. Das toskanische Olivenöl La Maliosa aus Demeterherstellung ist nur ein Beispiel der zentralen Zutaten seiner Küche.

Nur wenige Schritte vor dem Resort befindet sich der üppige Gemüsegarten der Terme di Saturnia, der einen wichtigen Bestandteil der Philosophie des Resorts darstellt. Die Erzeugnisse des Gemüsegartens sind das Geheimnis der leichten Küche, welche die kulinarischen Traditionen der Toskana neu interpretieren. Wichtige Konzepte der Terme di Saturnia sind die „Farm to Table“ – sowie die „0 km“-Philosophie. Das zweite Restaurant des Luxusresorts, Aqualuce, ist international-mediterran geprägt und gibt den Blick frei auf die Therme, aus der 37°C warmes Wasser aus dem Inneren eines natürlichen Kraters sprudelt.

Terme di Saturnia Spa & Golf Resort liegt etwa 150 Kilometer vom internationalen Flughafen Leonardo da Vinci in Rom entfernt, inmitten der toskanischen Maremma und verfügt über 128 Zimmer und Suiten. Seit Jahrtausenden sprudelt in den Thermen von Saturnia 37°C warmes, schwefelhaltiges Wasser mit 500 Litern in der Sekunde aus dem Inneren eines natürlichen Kraters. Im Spa des Luxusresorts, einem der meistprämierten der Welt, kommen die heilsame Wirkung des Wassers und der antioxidative Effekt des Sulfidschlamms der Therme zur Anwendung. Der von Ronald Fream entworfene 18-Loch-Golfplatz liegt direkt am Resort und bietet zusätzliche Abwechslung und eine sportliche Herausforderung während des Aufenthaltes. Neben der Heilkraft des Wassers und den sportlichen Möglichkeiten trägt auch das kulinarische Angebot der beiden Restaurants zum Wohlbefinden der Gäste bei. Das Restaurant „All’Acquacotta“ wurde bereits im November 2011 mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Die Küche des zweiten Restaurants, dem „Aqualuce“, ist international-mediterran geprägt.

www.termedisaturnia.it/de/

Superteuere Toskaner

DER FEINSCHMECKER testet die italienischen Modeweine und empfiehlt zehn Flaschen – Nur wenige Weine erhielten gute Noten, obwohl die „Super-Tuscans“ häufig 40 Euro und mehr kosten. Die Preise sind meist stark überhöht

In den 1980er-Jahren wollten toskanische Winzer sich von den strengen Chianti-Regelungen lösen – und schufen die Kategorie der Super-Toskaner, Cuvées aus französischen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot. Die Weine waren manchmal exzellent, fast immer aber superteuer. Dreißig Jahre später ist leider allzu oft nur noch der hohe Preis übrig geblieben, wie DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN-VERLAG in seiner März-Ausgabe zeigt. FEINSCHMECKER-Autor Ulrich Sautter hat mit weiteren Weinexperten mehr als 90 aktuell erhältliche Super-Toskaner aus den Jahrgängen 2005 bis 2010 verkostet. Sein Fazit: Die Toskana-Fraktion überzeugt kaum noch. , stellte Sautter fest, der Stern der Super-Toskaner sinke.

Aus der Menge der verkosteten Weine stellten die Tester ein Ranking auf, das zehn Flaschen umfasst. Sieger war ein 2008er Ca‘ Marcanda von Angelo Gaja – einem Winzer, der nicht einmal aus der Toskana kommt, sondern aus dem Piemont. Der Wein kostet stolze 77 Euro. Platz zwei belegt der 2007er „Mèria“ aus Fonteblanda in der Maremma, hergestellt vom Weingut Serpaia. Für ihn muss man im Fachhandel 14,60 Euro bezahlen. Der drittplatzierte Wein, ein 2008er Caiarossa, ist für 40 Euro erhältlich und kommt vom gleichnamigen Gut, ebenfalls aus der Maremma.

Die März-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER ist seit gestern bereits am
Kiosk erhältlich und kostet 9,95 Euro.

Aurora Baccheschi Berti

Maremma: Im Castello di Vicarello überrascht die Hausherrin Aurora ihre Gäste mit Frühlingsgenüssen der toskanischen Art

Wenn es grünt, blüht und an jeder Ecke sprießt, dann ist im Garten des Castello di Vicarello (Italien), der kleinen Designoase mit nur sieben Suiten, Erntezeit: Hausherrin Aurora Baccheschi Berti zeichnet höchstpersönlich für das leibliche Wohl ihrer Gäste verantwortlich und verwöhnt sie mit allem, was die Natur rund um die kleine Festung hergibt. Im Frühjahr verarbeitet die passionierte Köchin den ersten frischen Spargel, Spinat, Lauch, Frühkartoffeln und Artischocken zu feinen und dennoch bodenständigen toskanischen Gerichten wie Artischocken-Frikassee, Spargelrisotto, spinatgefülltem Kalbsbraten oder Chicoréepastete. Verfeinert werden all die Köstlichkeiten mit dem selbst produzierten Öl der jahrhundertealten Olivenbäume des Vicarello. Bei Frühlingstemperaturen genießen die Gäste im Freien unter duftendem Jasmin und grünen Zypressen Auroras Kreationen und lassen sich den mehrfach prämierten Wein des Hauses munden.

Die Übernachtung im Castello di Vicarello kostet ab 390 Euro. Weitere Informationen und Buchung unter www.vicarello.it oder unter der Telefonnummer +39 0564 990718.

Im südlichen Teil der Toskana, der Maremma, befindet sich das nur sieben Suiten umfassende Castello di Vicarello. Die kleine Festung ist ein Muss für Designfans, Gourmets, Romantiker und Naturliebhaber, die das authentische toskanische Leben und zugleich puren Luxus genießen wollen. Die beiden aus der Mailänder Modeszene kommenden Eigentümer Aurora und Carlo Baccheschi Berti haben das Vicarello mit viel Geschmack renoviert und durch eine Mischung aus asiatischen Antiquitäten und italienischen Vintage-Objekten ein einmaliges Ambiente geschaffen.

Castello di Vicarello
Aurora Baccheschi Berti
Loc. Vicarello, 1
I – 58044 Poggi del Sasso,
Telefon +39 0564 990718
E-Mail: info@vicarello.it
www.vicarello.it

Castello di Vicarello : Der wird Gast zum Koch und Gärtner

Was passt besser zu frischem, selbstgebackenem Brot, als eine selbstgemachte Wurst oder ein handgeschöpfter Käse? Im Castello di Vicarello, der kleinen Designoase in der toskanischen Maremma, weiht Schlossherrin Aurora Baccheschi Berti ihre Gäste während eines Spezialkochkurses in die Geheimnisse einer perfekt gewürzten Salsiccia und eines sahnigen Ricottas ein. Gewerkelt wird in der Country Kitchen, der Küche des Vicarello, ausschließlich mit lokalen Produkten aus der Umgebung – und das nach Auroras eigenen Rezepten.

Gewürzt wird mit Zwiebeln und Knoblauch aus dem Gemüsegarten der mittelalterlichen Festung; auch selbst angebauter Thymian, Rosmarin, Oregano und Majoran wandern direkt vom Beet in die Wurst oder verfeinern die gemeinsam hergestellten Käsespezialitäten. Gäste, die außerdem noch wissen wollen, welche Regeln es zu beachten gilt, damit zuhause im eigenen Garten die Kräuter üppig sprießen und die Tomaten aromatisch reifen, treffen sich zum gemeinsamen Gärtnern mit Aurora. Die eintägigen Koch- und Gartenkurse im Vicarello finden in den Monaten Mai, Juni, September und Oktober statt und kosten pro Teilnehmer 150 Euro.Vormittags wird unter Auroras fachmännischer Anleitung geschält, gehackt, gewürzt und gebrutzelt, was dann zu Mittag gemeinsam verkostet wird. Frisch gestärkt geht es anschließend in den Gemüsegarten des Vicarello, wo nach den Geschmacksnerven nun der grüne Daumen geschult wird. Eine Anmeldung ist mindestens 14 Tage im Voraus erforderlich.

Im südlichen Teil der Toskana, der Maremma, befindet sich das nur sieben Suiten umfassende Castello di Vicarello. Die kleine Festung ist ein Muss für Designfans, Gourmets, Romantiker und Naturliebhaber, die das authentische toskanische Leben und zugleich puren Luxus genießen wollen. Die beiden aus der Mailänder Modeszene kommenden Eigentümer Aurora und Carlo Baccheschi Berti haben das Vicarello mit viel Geschmack renoviert und durch eine Mischung aus asiatischen Antiquitäten und italienischen Vintage-Objekten ein einmaliges Ambiente geschaffen.

Castello di Vicarello
Aurora Baccheschi Berti
Loc. Vicarello, 1
I – 58044 Poggi del Sasso,
Telefon +39 0564 990718
E-Mail: info@vicarello.it
www.vicarello.it

Castello di Vicarello: Ein Fest für die Geschmacksnerven

Liebhaber der authentischen toskanischen Küche finden im edlen kleinen
– Castello di Vicarello in der Maremma den Gourmethimmel auf Erden

Buon appetito! Wenn gutes Essen glücklich macht, dann sind die Gäste des Castello di Vicarello tagtäglich mit diesem Gefühlszustand gesegnet. In der „Country Kitchen“ des sieben Suiten umfassenden Designhotels kommen nur die besten Zutaten auf den Tisch. Biologisch, regional und saisonal muss es sein: Erdbeeren im Winter – so etwas gibt es hier nicht. Die Eigentümerin des Castello die Vicarello, Aurora Baccheschi Berti, kreiert alle Rezepte des Hauses. Dass sie davon etwas versteht, beweist ihr Kochbuch, welches sie im April in den USA und in Großbritannien veröffentlicht hat. Und wenn sie dann noch beim Kochkurs den Löffel schwingt und mit den Gästen zusammen Ricotta-Tortellini mit Spinat, Risotto mit Radiccio Rosso, Spaghetti mit Löwenzahn und Mandarinensorbet zaubert – spätestens dann fühlen sich die Gäste wie im Gourmethimmel. Weitere Informationen unter www.vicarello.it oder unter der Telefonnummer +39 0564 990718.

„Dolce far niente“. Wenn die Italiener dem süßen Nichtstun frönen, dann sind immer gutes Essen und guter Wein im Spiel. Auf das leibliche Wohl ihrer Gäste legen Aurora und ihr Mann Carlo besonders viel Wert: Um die drei Weine des Castello di Vicarello kümmert sich der Hausherr persönlich, das Gemüse und die Kräuter kommen aus dem eigenen Garten, die Oliven für das Öl von den jahrhundertealten Bäumen ringsum die Festung. Gourmets, die Aurora die Geheimnisse der toskanischen Küche entlocken wollen, buchen einen individuellen Kochkurs. Brot und Focaccia werden backen, Soßen gerührt und Pasta wird selbst gemacht. Und immer wieder betont Aurora: „Die einfachen Dinge im Leben sind oft die besten“.

Die mittelalterliche Festung mit nur sieben Suiten ist ein Geheimtipp für Designfans, Gourmets, Romantiker und Naturliebhaber, die das authentische toskanische Leben und zugleich puren Luxus genießen wollen. Die beiden aus der Mailänder Modeszene kommenden Eigentümer Aurora und Carlo Baccheschi Berti haben das Castello di Vicarello mit viel Geschmack renoviert und durch eine Mischung aus asiatischen Antiquitäten und italienischen Vintage-Objekten ein einmaliges Ambiente geschaffen.

Die Zimmer kosten ab Euro 380 pro Nacht mit Frühstück, ein Kochkurs schlägt mit 170 Euro pro Person zu Buche.

Spätsommerliche Genüsse in der Toskana

Thomas Cook Reisen: LebensArt – Exklusiv Genießen Selection

Vom Feinsten: Spätsommerliche Genüsse in der Toskana

Der Spätsommer ist für Kenner die schönste Jahreszeit in der Toskana. Jetzt hat auf
dem Land die ursprüngliche Lebensart wieder Oberhand und in den Städten lassen
sich die weltbekannten Sehenswürdigkeiten wieder in Ruhe erkunden. Der
Premiumveranstalter Thomas Cook Reisen bietet anspruchsvollen Kunden in seinem
edlen Katalogmagazin „LebensArt – Exklusiv Genießen Selection“ exquisite
Adressen als Ausgangsbasis, um in Florenz in Ruhe auf den Spuren der Medici zu
wandeln, die Weinlese im Chianti zu erleben oder die legendären Butteri, die
italienischen Cowboys, in der Maremma mit den letzten frei lebenden, reinrassigen
Rinderherden Europas zu beobachten.

Das Hotel Villa La Vedetta (fünf Sterne) mitten in Florenz ist eine Empfehlung für
kulturbegeisterte Feinschmecker. Das stilvolle Haus in unvergleichlicher Panoramalage in
einem Park am Piazzale Michelangelo, ist nur wenige Minuten von der Ponte Vecchio
entfernt. Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Hotelrestaurant Onyx serviert
raffinierte Neuinterpretationen der toskanischen Küche. Am Stadtrand dagegen liegt die
Villa La Massa (fünf Sterne) im Medici-Stil aus dem 16. Jahrhundert am Ufer des Arno. Hier
bieten individuell mit antiken Möbeln ausgestattete Zimmer und das Restaurant Verrocchio
in einem historischen Kreuzgang ein prächtiges Ambiente.
Ebenfalls ausgesprochen luxuriös ist das Castello del Nero Hotel and Spa (fünf Sterne plus)
in Tavarnelle Val di Pesa in der Chianti-Region. Für das ausgefallene Design zeichnet der
Innenarchitekt Alain Mertens verantwortlich. Das sehr exklusive Haus mit seinem exquisiten
Spa ist für Wellness-Fans eine ebenso gute Empfehlung wie das Fonteverde Natural Spa
Resort (fünf Sterne plus) in San Casaano dei Bagui mit einem avantgardistischen
Wellnesscenter auf 7.000 Quadratmetern. Die gesamte Anlage ist von der Handschrift
berühmter italienischer Innenausstatter geprägt. Auch das Hotel L’Andana (fünf Sterne) in
Castiglione della Pascaia in der Maremma bietet eine bemerkenswert exquisite
Ausstattung: Ettore Mocchetti, der Herausgeber des Architectural Digest hat die Einrichtung
des Anwesens mit Stein und Holz, authentischen Materialen der toskanischen
Küstenlandschaft, gestalten lassen. Für die entsprechende Kulinarik sorgt hier „La Trattoria
Toscana“, ein Restaurant von Alain Ducasse.

Weitere Informationen unter www.thomascook-reisen.de

Kochkurs rund um den Fisch in der Maremma

Weinliebhaber kennen den Süden der Toskana – hier in der Maremma gedeihen die neuen Super-Tuscans, Weine von exzellenter Qualität. Doch die Nähe zum Meer und die guten Böden verhelfen nicht nur dem Wein zur Spitzenklasse, auch die Küche profitiert davon.

Die maremmanische Küche zeichnet sich durch vorzügliche Wildgerichte im waldreichen Hinterland und durch feinste Fischgerichte an der Küste aus. Hier fahren die Fischer noch täglich weit aufs Mittelmeer hinaus, um fangfrische Ware anbieten zu können. Vivere la Maremma hat jetzt das bestehende Angebot an sehr guten Kochkursen um einen speziellen Kochkurs rund um den Fisch erweitert.

In kleiner Gruppe erlernen die Teilnehmer vor Ort die Zubereitung einiger der besten maremmanischen Fischgerichte. Der einheimische Koch Salvatore versteht es, in fröhlicher und gleichzeitig professioneller Atmosphäre alle Teilnehmer einzubinden und zu begeistern. Er gibt nicht nur die nötigen Tipps und Anleitungen für die Zubereitung, die Gruppe begleitet ihn an einem Vormittag auch zum Einkauf bei den Fischern in Castiglione della Pescaia. Da Salvatore beruflich einige Jahre in der Schweiz tätig war, spricht er gut deutsch.

Einen Tag Pescaturismo verbringen Sie mit Paolo auf seinem Fischkutter, genießen die Fahrt an der Küste und erleben ein Mittagessen mit frisch gefangenem Fisch am Strand des Naturparks Uccellina.

Der Kurs findet in Salvatores neu eingerichteter Profi-Küche in einem sehr bekannten Landgut bei Massa Marittima statt. In diesem weitläufigen und bestens ausgestatteten Agriturismo erfolgt die Unterbringung in schönen Zimmern oder Wohnungen. Die zeitliche Gestaltung des Kochkurses und die gute Lage des Landgutes erlauben ein vielseitiges individuelles Ausflugsprogramm.

Die Kosten für dieses einwöchige Angebot im Juni 2007 mit Kochkurs, Ausflügen, Unterbringung und Halbpension betragen pro Person im Doppelzimmer 915,- Euro.

Weitere Informationen und persönliche Beratung zu diesem Angebot erhalten Sie unter www.maremma-toskana.de/Kurse_Aktivitaeten/Kochkurse.php

Eine gute Übersicht über Kochkurse in Deutschland und in aller Welt:
www.kochschule.info

Schlemmerreise Toskana – Südliche Maremma

Eine Ballonfahrt im ersten Sonnenlicht über die Hügel der Alta Maremma ist ein faszinierendes Erlebnis. Poröser Tuffstein vulkanischen Ursprungs bildet hier fantastische Landschaftsformen. Aus den Tälern mit Weingärten und Olivenhainen ragen immer wieder steile Felsen empor. Auf ihnen thronen mittelalterliche Städtchen wie Montemerano, halb in den Felsen eingegraben, halb aus Naturstein erbaut.

Feinschmecker aus Rom kommen gerne hierher und genießen ein Wochenende im ‚Caino‘. Valeria Menichetti ist für die Speisen zuständig und bietet folgendes Menü an: Zum Auftakt Schellfisch begleitet von vier Soßen. Es folgen Ravioli mit Schafskäse und Rosmarin-Krokant gefüllt – in Speck gehüllt. Als Hauptgang empfiehlt die Küchenchefin Wildschwein, mit Speck und Oliven gefüllt, auf Rosmarin-Kartoffeln. Das Dessert ist eine Alternative zum Rauchverbot in italienischen Restaurants: Schokoladen-Zigarre und Tabak-Eis mit Rhabarber-Soße.

Pitigliano, 300 Meter hoch auf einem Felsen gelegen, ist eine etruskische Gründung. Hier gab es einst eine blühende jüdische Gemeinde mit Bibliothek, Schule und Synagoge. Piccola Gerusalemme (kleines Jerusalem) nannten die Juden ihr Zentrum. In der Pasticceria Celati werden noch Sfratti hergestellt, ein typisches Gebäck der toskanischen Juden: Eine Süßigkeit in Stabform aus Honig, Nüssen, geriebenen Orangenschalen und Gewürzen.
Die Felsen und Mauern von Pitigliano wirken nachts wie eine Filmkulisse. Nicht weniger pittoresk sind die Höhlen unter der Stadt.

In einer von ihnen begrüßt Domenico Picchini seine Gäste im Restaurant ‚Il Tufo Allegro‘. Sein Menüvorschlag: Zum Auftakt Schweinefuß-Sülze und Stockfisch mit Bohnen, dann gebratene Hühnerleber mit Capocollo und Vinsanto-Gelatine. Danach Ravioli mit einer Taubenfarce in Trüffel-Soße und eine Artischocken-Lasagne mit Käse und Kaninchen-Ragout. Als Hauptgänge werden ein Lammkarree mit gebratener Artischocke und Wildschwein-Gulasch in süßsaurer Soße angeboten. Den Abschluss bildet Ricotta-Schaum mit warmer Schokolade und karamellisierter Birne.

Das Städtchen Capalbio liegt am südlichen Zipfel der Toskana. Domenico Tiburzi, der berühmteste Räuber der Maremma, hatte hier seinen Schlupfwinkel. Heute ist Capalbio Anlaufstelle für Gourmets. In weitem Umkreis gerühmt wird die Küche der ‚Trattoria La Torre da Carla‘. Carla war die Gründerin des Lokals und seitdem hat sich die Speisekarte kaum verändert. Schwiegertochter Orlandina Nardi, die jetzt die Trattoria führt, präsentiert die Spezialitäten des Hauses: Wildschweinsalami und geröstetes Brot mit Wildschweinpastete; Aqua cotta, eine Suppe mit Tomaten, Brot und Eiern; Tortellini mit Spinat und Ricotta gefüllt, auf Wildschweinragout; Bistecca alla Fiorentina, die Königin aller Steaks vom Chiana-Rind und als Dessert Pinolata (Pinienkuchen).

Auf den Klippen des Monte Argentario steht ‚Il Pellicano‘, eines der schönsten Hotels der Toskana. In den 50 Zimmern und Suiten erwartet die Gäste Luxus pur. Und natürlich hat der Pellicano auch eine sternengekrönte Küche. Antonio Guida und sein Kollege Federico Del’Omarino machen Ravioli zu einem Kunstwerk. Sie zeichnen auf dem Designerteller einen toskanischen Küstenstreifen mit grünem Pesto als Festland und Ravioli als Segelschiffchen auf püriertem Datterino-Tomaten-Meer.

Bayern, Mittwoch, 06.12., 19:00 – 19:30 Uhr