Gault Millau 2017 – Sachsen-Anhalt

Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode verbessert sich dieses Jahr „mit seinem genüsslichen Mix aus regionalen Gerichten und Haute cusine“ nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird. Die Kritiker loben: „Sehr inspiriert ist sein ‚Hauptgang in zwei Gängen‘, in denen er identische Grundprodukte unterschiedlich interpretiert. So kommt der Steinbutt zunächst als rohe Fischscheiben mit Ochsenragout und hocharomatischem Kartoffel-Trüffelschaum und danach als saftig gebratene Tranche mit üppig gehobelten Trüffelscheiben auf Ochsenschwanz-Jus. Oder Reh erst als Filet und Salami mit Graupen-Pfifferlingsrisotto und köstlichem Aprikosen-Gel, dann als klassischer Rehrücken mit karamellisierter Aprikose und Pfifferlingen.“
Kallmeyer steigert sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 des Guides, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, auf 15 von 20 möglichen Punkten, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.   
Damit klettert er zu Gabriele Erdmann in Zerbst und Christopher Franz in Dahlenwarsleben bei Magdeburg auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt. Erdmann, nach wie vor die beste Köchin in Mitteldeutschland (und gelernte Bankkauffrau), bietet in ihrem „Park-Restaurant Vogelherd“, einem „Synonym für ehrliches, regionales, saisonales und gutes Essen, köstliche Kaninchen-Terrine mit Aprikosenconfit, Wildkräutersalat und Mandelbrioche oder beim Saibling mit sahnigem Kohlrabi und Bandnudeln einen anhaltischen Minimalismus, der bezaubern kann“. Franz, der nach Fortbildungsjahren bei französischen Starköchen in die heimatliche Magdeburger Börde zurückkehrte, verblüfft in seinen „Bauernstub’n“ mit einem „Strammen Max vom Bachsaibling mit mariniertem Lauch, Holunderblüten, Schinkenröllchen, Wachtelei und einem Hauch Harissa aus dem Maghreb oder dem Kaisergranat mit gesalzenen Himbeeren und Minzöl und beeindruckt mit seiner Suppenkollektion oder Liaison von Spanferkelrücken und Kalbsleber mit Gulaschsud und Erdäpfelgulasch.“

Dem Spitzentrio folgen mit 14 Punkten für inspirierte Gerichte Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Carpaccio mit Rucola, Wasabi-Eis und Petersilien-Smoothie sowie Rehschnitzel mit Vanillekohlrabi zeigen Einfallsreichtum und sprechen ein breites Publikum an“) und
Robin Pietsch vom „Zeitwerk by Robin Pietsch“ in Wernigerode („seinen Zeitgeist demonstrierten der geflammte Lachs in intensivem Teriyaki-Sud mit gerösteten Algen und Quinoa-Popcorn, seinen Sinn für delikate Deftigkeit offenbarte ein sehr lange geschmorter Schweinenacken, erstaunlich fettarm, mit Kartoffelpüree und Schnittlauch“).
Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 16 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 12 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus; 2 werden höher, 3 niedriger bewertet.

Die 12 besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt
15 Punkte
Bauernstub’n in Dahlenwarsleben bei Magdeburg
*Bohlenstube in Wernigerode
Park-Restaurant Vogelherd in Zerbst
14 Punkte
Landhaus Hadrys in Magdeburg
Zeitwerk in Wernigerode
13 Punkte
Pächterhaus in Dessau
**Forellenstube in Ilsenburg
*Parkrestaurant Die Saison in Magdeburg
**Ritters Weinstuben in Merseburg
Atrium in Stendal
**Schloss Storkau in Tangermünde
Orchidea Huong in Wernigerode

*Aufsteiger  **Absteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Gault Millau 2014 – Sachsen-Anhalt

Sebastian Eppers von der „Weinstube“ in Quedlinburg erkocht sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau erstmals 14 Punkte. Die verleiht der Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, für sehr gute Gerichte. Die Tester loben „den tadellosen Rehrücken im Thymianbrotmantel mit Feigenchutney und das originelle Dessert aus Harzgeistlikör“.

14 Punkte schafft auf Anhieb auch Robin Pietsch in seinem neueröffneten „Zeitwerk“ in Wernigerode, bei dem „man die Aromenwelt von argentinischer Rotgarnele bis zur ‚Deutschen Erbse‘ und von Gorgonzola bis Wasabi abschmecken“ kann.

Auf 13 Punkte steigert sich Steffen Warias von „Ritters Weinstuben“ in Merseburg dank „Seeteufelmedaillons auf Bouillabaisse-Graupen und knusprigem Poulardenbrüstchen mit Basilikum auf knackigem Spargelragout mit Kartoffelstrudel“. Dieselbe Note bekommt auch Martin Krollmann vom neu aufgenommenen „Atrium“ in Stendal, dem „die Zanderfiletstreifen mit gerösteten Cashewnüssen und gekräutertem Kartoffelpüree genauso gut gelingen wie die knusprige Perlhuhnbrust mit Tomatensauce und Ziegenfrischkäse-Ravioli“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt verteidigt souverän Gabriele Erdmann vom „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst. Sie „pflegt mit großem Geschick eine einfallsreiche Küche, die keine verspielten Kreationen bietet. Die Gerichte haben ihre Wurzeln in der Region und damit für die meisten Gäste etwas Vertrautes – überraschen aber durch ungewohnte Intensität und Vielfalt der Aromen. Die Roulade vom Galloway-Rind kommt mit Korianderwirsing, Steinchampignons und knusprigem Kartoffelkuchen, dem gebratenen Perlhuhn genügt eine vorzügliche Kressesauce, um dem Vogelherd alle Ehre zu machen.“ Die gelernte Bankkauffrau und studierte Ingenieurin erhält wieder 15 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird.

Ihm folgen neben Eppers mit ebenfalls 14 Punkten für lobenswerte Gerichte wie im Vorjahr

  • ·  Thomas Barth von der „Forellenstube“ in Ilsenburg („originell der Wolfsbarsch mit Passionsfrucht, Tamarillo-Chutney und einer seltsamen, allenfalls sensorisch interessanten Haferflocken-Hollandaise“),

  • ·  Hendrikus H. G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark („geschmorter Fenchel, Chili-Nudeln und Anissauce verleihen dem Zander weltläufiges Format“),

  • ·  Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Seeteufel im Serranomantel mit Curry-Fenchel“),

· Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode („Thunfisch und Taschenkrebs mit Avocado und Grapefruit“).

Einen Punkt weniger geben die Kritiker dieses Jahr für die Küchenleistung

  • ·  im „Red Snapper“ in Magdeburg („Das Kreative und Frische, das die Küche jahrelang ausstrahlte, scheint aufgebraucht. Die Köche ließen uns bis zu einer Stunde auf die Vorspeise warten und enttäuschten durch schwankende Leistungen“),

  • ·  in „Mahns Château“ in Halle („Die Produktqualität ist lobenswert in Halles bestem Restaurant, weniger beeindruckend ist das Betrachten der Teller, wenn eine gebratene Maishähnchenbrust mit mediterranem Gemüse lauwarm oder ein Lachsfilet mit Wasabi- Sabayon etwas trocken serviert wird“), und

  • ·  in der „Orchidea Huong“ in Wernigerode („Ist George Clooney kontraproduktiv für die gute Küche? Sind der Hollywoodstar, der hier anlässlich von Dreharbeiten im Harz an seinem 52. Geburtstag tafelte, und die wachsende Fangemeinde den Köchen zu Kopf gestiegen? Filmreif waren sie heuer jedenfalls nicht, die fernöstlichen Gerichte“).

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 20 Restaurants in Sachsen-Anhalt. Zwölf Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau drei langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf, je drei werden höher bzw. niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN 978-3-86244-487-8, Christian Verlag München

    Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt

    15 Punkte
    Park-Restaurant Vogelherd in Zerbst

14 Punkte
Forellenstube in Ilsenburg
Landhaus Hadrys in Magdeburg
Weinstube* in Quedlinburg
Schloss Storkau in Storkau
Bohlenstube und Zeitwerk** in Wernigerode

13 Punkte
Pächterhaus in Dessau
Mahns Château*** in Halle
Red Snapper*** in Magdeburg Ritters Weinstuben* in Merseburg Atrium** in Stendal
Orchidea Huong*** in Wernigerode

*Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Christoph Behrens

Zum 22. Mal fand der Wettbewerb um den „Maritim Pokal für Auszubildende“ statt. 24 Maritim Azubis des dritten Lehrjahres, acht Köche und je acht angehende Restaurant- und Hotelfachleute, hatten sich bereits im vergangenen Jahr für die Endausscheidung des jährlich stattfindenden Pokals qualifiziert. Nun wurden im Maritim Hotel Bremen die Sieger ermittelt.

An zwei Tagen kämpften die Finalisten um den begehrten Pokal in ihrem Fachbereich und mussten ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Der Ablauf glich dem der IHK-Abschlussprüfung, die für die Auszubildenden bald bevorsteht – der „Azubi Pokal“ eignete sich somit als perfekte Vorbereitung.

Den Titel des besten angehenden Restaurantfachmann sicherte sich Christoph Behrens aus dem Maritim Hotel Magdeburg, der hier 2010 seine Lehre begann.

www.maritim.de

Gault Millau Sachsen Anhalt

Mit ihrer „edlen Landhausküche“ rückt Gabriele Erdmann vom „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau an die kulinarische Spitze Sachsen-Anhalts. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 loben sie die Tester: „So bekannt wie Sophia von Anhalt-Zerbst (alias Katharina die Große) ist Gabriele Erdmann nicht. Aber sie sitzt seit Jahren auf dem kulinarischen Thron des Landes und ohne Reservierung hat man am Wochenende keine Chance zu einer Audienz in ihrem malerischen Reich. Das subtile Aromenspiel der meisten Gerichte von Gabriele Erdmann hat sich längst weit herumgesprochen.“

Für Gerichte wie „Rosmarin-Pilzsuppe mit Schinkentörtchen, Ochsenschwanz- Ravioli mit Spinat und einem Hauch Parmesan oder Gebratenes und Geschmortes vom Reh aus den umliegenden Wäldern“ erhält sie vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, wieder 15 von 20 möglichen Punkten. Sie kommt damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird. Im letzten Jahr war die gelernte Bankkauffrau und studierte Ingenieurin einen Punkt herabgestuft worden, weil es „ein wenig an der üblichen Finesse und geschmacklichen Ausgewogenheit fehlte.“

14 Punkte für sehr gute Gerichte erkocht sich erstmals Christian Meierding- Schmidt vom „Rudolfo“ in Ilsenburg/Harz. Er überzeugte auch durch seinen„Lammrücken mit Birnen-Avocadosalat und Muffins, die mit Rosmarin und Tomaten gefüllt sind“. Dieselbe Note bekommen wieder

• Thomas Barth von der „Forellenstube“ in Ilsenburg („ohne Fehl und Tadel der Wolfsbarsch
auf Muscheln mit Ratatouille und Hummer“),
• Hendrikus H. G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark („entzückend das Schokoladenparfait mit Maracujasauce und Pistazienkrokant“),

• Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Steinbuttfilet auf Spinat mit einer feinen Orangenbutter und Kartoffelstampf“),
• Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode („rundum gelungen die Kaninchen-Variation, besonders erfreulich der mit gehackter Keule gefüllte Cannellono“),

• und in der zweigeteilten Wernigeröder „Orchidea Huong“ Trinh van Ngoc im vietnamesische „Lan“ („Ente auf Grapefruit und Mango mit einer Sauce aus Erdnussöl, Limetten, Honig und frischem Koriander“) sowie Tomoko Udagawa im japanische „Hanazono“ („sehr delikat die mit Avocado, Krebsfleisch und Lachskaviar gefüllte Chicoreeblätter“)

• Guido Lucke vom „Red Snapper“ in Magdeburg („überzeugend der Red Snapper auf lauwarmem Rote Linsen-Mangoldsalat mit Feigensenfsauce“),
• Alexander Mahn von „Mahns Château“ in Halle („schön saftig die gebratene Perlhuhnbrust mit aromatischem Pfirsich-Risotto, gefüllten Tomaten und Vanillejus“),

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 20 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 13 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwei langweilig gewordene Restaurants ab, zwei werden höher, sechs niedriger bewertet. Fünf Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt

15 Punkte
Park-Restaurant Vogelherd* in Zerbst

14 Punkte
Mahns Château in Halle
Forellenstube und Rudolfo* in Ilsenburg Landhaus Hadrys und Red Snapper in Magdeburg Schloss Storkau in Storkau
Bohlenstube und Orchidea Huong in Wernigerode

13 Punkte
Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben Pächterhaus in Dessau
Parkrestaurant Die Saison** in Magdeburg Weinstube in Quedlinburg

*Aufsteiger **Absteiger im Vergleich zum Vorjahr

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Sebastian Hadrys

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Eine gewisse Offenheit der Küche gegenüber. Eine freudige Erwartung des Handwerks, welches in der Küche zelebriert wird.
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Nils Henkel
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit meiner Frau zu Harald Wohlfahrt
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Steinbutt und Wolfsbarsch – mit Meersalz und Kräutern in ein bisschen Butter gebraten.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Ehrlichkeit
  6. Ihr Motto?
    „Gas geben!“
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Blutwurst in allen Varianten
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Insekten
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Rosenkohl – sonst habe ich alles gegessen…
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Nudeln mit Gulasch
  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Meinen engsten Freund Björn.
  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Kartoffelsuppe
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Zur Fähre in Magdeburg
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Thomas Martin im Louis C. Jacob
  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Den Küchenchef aus der Fähre in Magdeburg und Alexander Dressel.
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Verständnisvoll, hilfsbereit, sehen wann sein Team Hilfe benötigt, motivierend und er muss immer ein konkretes Ziel verfolgen.
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Spaß am Kochen, zu 100 % das Prinzip des Kochens vom Chef umsetzen, dem Chef den Rücken frei halten und verlässlich muss er sein.
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Versalzen
  19. Ihr größter Fehler?
    Manchmal zu stur!
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Durchhaltevermögen und das scheibchenweise aufgeben von der Familienplanung.
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Deutschland – Darß
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Frankreich
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Bier
  24. Ihr Lieblingswein?
    Rieslinge aus Deutschland
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    In vollen Zügen – als am 14 März mein zweiter Junge geboren wurde, haben wir mit acht Personen – acht Flaschen Roederer Cristal getrunken.
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Schnell Auto fahren
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Mit meinen Kindern und meiner Familie zusammen zu sein.
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    „Was soll bloß aus dem Jungen werden“ , Geständnisse eines Kellners, Autor Chris Mayerhofer
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Ca. 40
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Rambo und Tatort
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Dass sie mich mit meinen Ecken und Kanten so nehmen wie ich bin. Meine wenigen Freunde arbeiten alle in unterschiedlichen Branchen und wir schätzen uns alle gegenseitig in dem was wir geschaffen haben.
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Respektvoller Umgang mit den Produkten.
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Ich hatte ein Catering für 12 Personen, welches ich total vergessen hatte. Der Gast stand im Restaurant und wollte sein Catering abholen. Erst da fiel es mir wieder ein – es war natürlich total peinlich. Aber glücklicherweise gab es abends ein Buffet in ähnlicher Form, welches schon vorbereitet war. So konnte ich es dann noch relativ schnell fertig machen!
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Gerne mit dem einen oder andern Stammgast.
„Gas geben!“
Sebastian Hadrys
Landhaus Hadrys
An der Halberstädter Chaussee 1
39116 Magdeburg

http://www.landhaus-hadrys.de/

http://www.kulinarisches-interview.de/main/reservieren/177/index.html

Name:
Hadrys
Vorname:
Sebastian
Geburtstag:
08.05.1977
Geburtsort:
Magdeburg
Wohnort:
Magdeburg

Stationen

Landhaus Hadrys, Magdeburg

Landhaus Haveltreff, Caputh

Hotel Louis C. Jacob, Hamburg
Landhaus Scherrer, Hamburg
Jens Darsow / kulinarisches Interviews http://www.kulinarisches-interview.de/

Gault Millau 2012 Sachsen-Anhalt

Die besten Restaurants des Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt

14 Punkte
Château & Co* in Halle
Forellenstube*** in Ilsenburg
Die Saison, Landhaus Hadrys und Red Snapper* in Magdeburg Ritter’s Weinstuben in Merseburg
Schloss Storkau*** in Storkau
Bohlenstube und Orchidea Huong** in Wernigerode Parkrestaurant Vogelherd*** in Zerbst

13 Punkte
Schlosshotel Blankenburg in Blankenburg Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben Pächterhaus in Dessau
Berghotel Ilsenburg** in Ilsenburg
Bon apart in Magdeburg
Bocks in Naumburg
Weinstube* in Quedlinburg
Philipp August in Wanzleben Wittenberger Hof** in Wittenberge

*Aufsteiger **Newcomer Absteiger*** im Vergleich zum Vorjahr

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

 

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Gault Millau 2011 in Sachsen-Anhalt

Die 15 besten Restaurants

Aufsteiger*, Newcomer** und Absteiger*** im Vergleich zum Vorjahr

1. Forellenstube in Ilsenburg,
Schloss Storkau in Storkau,
Parkrestaurant Vogelherd in Zerbst (15 Punkte),
4. Die Saison, Landhaus Hadrys und Red Snapper* in Magdeburg,
Ritter’s Weinstuben* in Merseburg,
Bohlenstube in Wernigerode (14 Punkte),
9. Schlosshotel Blankenburg** in Blankenburg,
Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben,
Pächterhaus in Dessau,
Bon apart* in Magdeburg,
Bocks in Naumburg,
Philipp August*** in Wanzleben,
Orchidea Huong in Wernigerode (13 Punkte)

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Magdeburgs bester Hobbykoch gesucht

Kochen Sie für Ihr Leben gern in Ihrer Freizeit ? Verwöhnen Sie Ihre Liebsten von Zeit zu Zeit kulinarisch mit verschiedensten Gerichten ?

Dann könnte die neue Aktion der Volksstimme genau das Richtige für sie sein. Die Volksstimme und das Maritim Magdeburg suchen ab sofort „Magdeburgs besten Hobbykoch“. Mit der Veröffentlichung heute beginnt die Bewerbungsphase für das Wettkochen, das im Februar starten wird. „Gute Gastronomie liegt uns als Haus am Herzen. Da ist doch klar, dass wir die Aktion unterstützen „, sagt Maritim-Hotelchef Hartmut Korthäuer.

Alle weiteren Infos:
www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/magdeburg/magdeburg/?em_cnt=1594147

Gault Millau 2010 Sachsen-Anhalt

Rehrücken mit Holunderblüten

Sachsen-Anhalts kulinarischer Aufsteiger im neuen Gault Millau 2010:
Alexander Helmecke vom „Red Snapper“ in Magdeburg / Kochmütze für
Steffen Warias von „Ritter’s Weinstube“ in Merseburg und Sebastian Hadrys
vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg

Auf 14 Punkte verbessert sich in der jetzt erscheinenden
Deutschlandausgabe 2010 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau der „in
Dubai und London geschulte“ Alexander Helmecke vom „Red Snapper“ in Magdeburg.

Die Tester loben: „Ob Jacobsmuscheln mit Provence-Kräutern, Garnelen,
mit Knoblauch-Dip oder schlichte Scholle als Hausmannskost – die Qualität
stimmt. Auch bei den teilweise verspielten Kreationen à la Red Snapper mit Kalamansis/
Kokos-Schaum oder Seeteufelmedaillons mit Roquefort-Sauce.“

Auf Anhieb 13 von 20 möglichen Punkten erhalten in dem Guide, der nach dem
französischen Schulnotensystem urteilt, Steffen Warias von „Ritter’s Weinstube“
in Merseburg und Sebastian Hadrys im „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg.

Warias „möchte nach einigen Jahren kulinarischer Wanderschaft die kulinarische
Merseburger Malaise beenden – mit modernen, leichten Gerichten, regional
und mediterran inspiriert und gekonnt angerichtet. Gern aßen wir würzige
Curry-Fenchelsuppe mit knuspriger Eisbeinpraline oder kross gebratenes Zanderfilet
mit Blutwurst auf cremigem Linsen/Gemüse-Ragout. Wir sind auch
nächstes Mahl wieder höchst nachsichtig, wenn uns die Küche nicht noch mal
den lieblosesten Brotkorb der Republik hinstellt – mit kaltem Weiß- und Graubrot.“

Hadrys, „der an der Hamburger Elbchausee in feinen Häusern am Herd stand“,
gefällt durch „gehobene Küche ohne kostentreibende Produkte zu bezahlbaren
Preisen. Ob sein Hang zum Aufschäumen von Suppen und Saucen oder zu Gags
à la Gewürztee (für Sauce) die Magdeburger Börde zur blühenden Gourmetlandschaft
macht, bleibt abzuwarten. Eher dürften die originell angerichteten Teller
beeindrucken. Geschmacklich und handwerklich tadellos das Zanderfilet mit
Senfschaum, Bohnen und Röstkartoffeln oder die gebratene Entenbrust auf Zuckerschoten
und marinierten Glasnudeln.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade in Sachsen-Anhalt verteidigen mit 15
Punkten, die einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ bedeuten,
Hendrikus H.G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark und Gabriele
Erdmann vom „Parkrestaurant Vogelherd“ in Zerbst.

Brune „veredelt in der Küche das Bodenständige und gibt somit der Region eine
kulinarische Identität. Es sind keine weltbewegenden Kreationen, die er seinen
Gästen bietet, aber Qualität und Frische sind auf sehr hohem Niveau.
In der Region
unübertroffen ist der Rehrücken mit Holunderblütensauce, Pfifferlingen
und Kartoffelravioli sowie das Heidschnuckenfleisch mit Rosmarinkartoffeln.“

Die gelernte Bankkauffrau Gabriele Erdmann „pflegt mit großem Geschick eine
einfallsreiche Küche. Ihre Gerichte haben etwas Vertrautes – und überraschen
dennoch durch ungewohnte Intensität und Vielfalt der Aromen. Nachzuschmecken
bei Rosmarinsuppe mit Kaninchenfleisch oder bei Maultaschen, die mit
einer Wildfüllung, Portweinsauce und Wirsing serviert werden.

Landesspitze ist

Gabriele Erdmann ganz gewiss bei den Desserts, die nicht nur besser, sondern
auch weit kreativer als in Magdeburg oder Halle sind. Probieren Sie den pochierten
Pfirsich im Lavendelsud mit Himbeersauce und Sauerrahmeis oder Parfait,
Mousse und Crêpes von der Walnuss mit Schokoladensauce und Ingwer-
Kirschenkompott.“

Eins auf die Kochmütze bekommen Axel Kammerl von der „Forellenstube“ in
Ilsenburg und Thomas Behrens vom „Unter den Linden“ in Halberstadt.

Kammerl
sinkt von 16 auf 15 Punkte, weil „seine Schäumchen zwar dekorativ wirken,
aber geschmacklich sehr dünn sind. Das Duett von Taschenkrebs und Stopfentenleber
war eine Dissonanz, das gute Zweierlei vom Rehbock seltsamerweise
mit einem kalten, fluddrigen Gänsestopfleberstreifen gespickt.“ Bei Behrens,
„der die kulinarische Ehre der Stadt rettet, die sonst per Halberstädter Bockwurst
in Dosen und Gläsern verloren ginge, wackelt die Kochmütze bei zu salziger
Hummercrèmesuppe, lauwarmer geschmorter Entenbrust mit zu festen
Schupfnudeln und wenig verführerischen Desserts.“ Er erhält nur noch 13 statt
der bisherigen 14 Punkte.

Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 19 Restaurants in Sachsen-
Anhalt. 15 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus,
wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen
mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und
deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den
Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen-Anhalt 2 Restaurants
ab und nimmt 2 inspirierte Küchen neu auf, 4 Lokale werden niedriger
eingestuft.

Als zusätzliche Schmankerl bewertet der im Münchner Christian Verlag erscheinende
Reiseführer für Genießer (822 Seiten, 29,95 €) die Restaurants des TUIKreuzfahrers
„Mein Schiff“ und zählt auf, was deutsche Köche derzeit in ihrem
modischen Wahn vom Apfelpüree über Kartoffelsalat bis zu Walnüssen alles
räuchern. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

Die 15 besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen-Anhalt

15 Punkte:
1. Forellenstube*** in Ilsenburg,
Schloss Storkau in Storkau,
Parkrestaurant Vogelherd in Zerbst,

14 Punkte
4. Die Saison und Red Snapper* in Magdeburg,
Philipp August in Wanzleben,
Bohlenstube in Wernigerode,

13 Punkte
8. Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben,
Schlossvilla Derenburg,
Pächterhaus in Dessau,
Unter den Linden*** in Halberstadt,
Landhaus Hadrys** in Magdeburg,
Ritter’s Weinstuben** in Merseburg,
Bocks in Naumburg,
Orchidea Huong in Wernigerode.

* Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Alles über den Gault Millau 2010: www.gourmet-report.de/artikel/33146/Gault-Millau-2010-Deutschland/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: http://www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/331804/Gault-Millau-2010-Brandenburg/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/331802/Gault-Millau-2010-Thueringen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/331833/Gault-Millau-2010-Bayern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Nordrhein-Westfalen: www.gourmet-report.de/artikel/331855/Gault-Millau-2010-Nordrhein-Westfalen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/331891/Gault-Millau-2010-Hamburg.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331892/Gault-Millau-2010-Sachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/331921/Gault-Millau-2010-Bremen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/331922/Gault-Millau-2010-Sachsen-Anhalt/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Schleswig Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/331934/Gault-Millau-2010-Schleswig-Holstein.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/331954/Gault-Millau-2010-Saarland.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Mecklenburg Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/331969/Gault-Millau-2010-Mecklenburg-Vorpommern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331995/Gault-Millau-2010-Niedersachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/332001/Gault-Millau-2010-Hessen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Rheinland Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/332036/Gault-Millau-2010-Rheinland-Pfalz.html

Bestell-Link: ISBN: 978-3-88-472955-7

Ich will die Lehrstelle in der Restaurantküche

Pro7, Dienstag, 29.09., 16:00 – 17:00 Uhr

Deine Chance! 3 Bewerber – 1 Job

Vier Jugendliche kämpfen um eine Lehrstelle als Koch im Restaurant ‚Racinghaus‘. Kathy (23) hat zwar einen Schulabschluss, aber keine Aussicht auf eine Lehrstelle. Ruben (24) hat in seinem Leben noch nicht viel auf die Reihe gekriegt. Seine Kochlehre hat er nach zweieinhalb Jahren abgebrochen. Seine kleine Schwester Fiona (18) hat ihren Hauptschulabschluss nicht geschafft und bewirbt sich bisher vergeblich um eine Lehrstelle. Laura aus Magdeburg ist total ehrgeizig …