"White Cube", Berlin

„White Cube“ – temporäre Kunsthalle auf dem Schlossplatz eröffnet im April 2008

…“Wolke“ und „Würfel“ waren als Kunstprojekte für die Zwischennutzung des Berliner Schlossplatzes im Gespräch, Ende Oktober hat der Berliner Senat entschieden: Wo derzeit noch Kräne den Palast der Republik abtragen, um Platz für den ab 2010 geplanten Neubau mit der alten Fassade des Hohenzollern-Schlosses zu schaffen, wird ab April 2008 im „White Cube“ des Wiener Architekten Adolf Krischanitz Kunst präsentiert.

Der quaderförmige, eingeschossige Pavillon bietet zeitgenössischen Künstlern für zwei Jahre einen einzigartigen Showroom im Herzen der deutschen Hauptstadt. Etwa 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen den beiden Kuratorinnen Coco Kühn und Constanze Klein dort zur Verfügung. Geplant sind Einzelausstellungen von Berliner Künstlern sowie Gemeinschaftsschauen in Kooperation mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

www.white-cube-berlin.org

Berlin Day in New York City

Die Koffer der Berliner Kreativen sind gepackt und unterwegs nach New
York. Dort eröffnet am 17. Mai Berlins Regierender Bürgermeister Klaus
Wowereit die Ausstellung “Koffer aus Berlin” als Höhepunkt des BERLIN DAY.

Einen Plattenspieler, einen goldenen Sack, Spiegel, Illustrationen,
Berliner Pilsner, der Berliner Fernsehturm, Berliner Currywurst,
Menükarten vom Grill Royal und Borchardt, Flyer von Cookies kürzlich neu
eröffnetem Club, ein Modell der neuen Kunsthalle auf dem Schlossplatz ­
das und vieles mehr verbinden zehn Berliner Kreative mit ihrer Wahlheimat
Berlin.

Für die Ausstellung „Koffer aus Berlin“ packten renommierte Künstler
verschiedener Disziplinen Koffer mit von ihnen ausgewählten Inhalten. Sie
alle haben eines gemeinsam: Dreh- und Angelpunkt ihrer Kreativität ist
Berlin. Die Künstler geben dabei nicht nur einen individuellen Einblick in
die Stadt, sondern liefern gleichzeitig eine Momentaufnahme und einen
Querschnitt Berliner Kreativität der Gegenwart. Wie viel Kreativität in
einen Koffer passt, zeigen die Shootingstars der Berliner Architekturszene
Graft, die mit ihrem Entwurf für die Kunsthalle auf dem Berliner
Schlossplatz Aufsehen erregten, Werner Aisslinger, der als einziger
deutscher Designer mit einem Stuhl im MoMA vertreten ist. Dazu kommen
international bekannte Künstler wie Produzent und DJ Paul van Dyk,
Illustrator Olaf Hajek, Modedesigner Michael Michalsky und der Gestalten
Verlag als auch Produktdesigner wie Mykita und Zeha sowie das Fashionlabel
Kaviar Gauche und die Berliner Band Mia. Samt Koffer reisen die Künstler
zum Kick-Off der Ausstellung am 17. Mai nach New York und zeigen ihre
persönlichen „Berlin Visitenkarten“. Die Ausstellung wird im 22. Stock, in
der M Project Gallery, 32 Avenue of the Americas, NY 10013 gezeigt.

Die Ausstellung „Koffer aus Berlin“ ist Teil des BERLIN DAY am 17. Mai
2007 in New York, initiiert und organisiert von der Design-Initiative
CREATE BERLIN e.V. und der Berlin Partner GmbH. Berlins Regierender
Bürgermeister Klaus Wowereit wird den BERLIN DAY in New York präsentieren
und begleiten.

Ausstellung “Koffer aus Berlin” (“Suitcases from Berlin”):
17. Mai 2007:
15.00 Uhr Empfang
16.00 ­ 18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung durch Klaus Wowereit
21.00 ­ 01.00 Uhr Private Party (By Invitation only)

18. Mai 2007:
10.00-18.00 Uhr Open to Public

Der BERLIN DAY wird von CREATE BERLIN in Kooperation mit Berlin Partner
initiiert, um das internationale Renommee Berlins als Business- und
Kreativmetropole zu fördern und den internationalen Fokus auf Berlin zu
lenken. Ab dem 7. Mai dokumentiert die Internetplattform
http://www.iloveberlin.tv den BERLIN DAY und lädt zum kreativen
internationalen Austausch ein.

Kreative und Interessierte, die nicht vor Ort in New York sind, können die
Ausstellungseröffnung live um 22 Uhr MEZ durch Klaus Wowereit miterleben.
FORCE SUNRISE hat für die User den I LOVE BERLIN ArtCube auf „Metaversum
B“ eingerichtet. ArtCube SLurl:
http://slurl.com/secondlife/Metaversum%20B/157/223/23/?title=Metaversum%20B

Landpartien zu Schwein und Wurst

Wie das Schwein zur Wurst wird und wie gut diese schmeckt, erfahren Familien und Gruppentouristen auf sieben verschiedenen Landpartien durch die Mecklenburgische Seenplatte. Der Verein mit dem unzweideutigen Namen Fleischrind Mecklenburgische Seenplatte bietet Tagestouren zu Schwein, Rind und Fisch sowie zu kulturhistorisch wertvollen Orten im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns an – wo seit Jahrtausenden Ackerbau und Viehzucht betrieben werden.

Insgesamt 20 landwirtschaftliche Betriebe öffnen ihre Stalltüren und zeigen mit dieser Form der gläsernen Produktion, dass und wie regionale Produkte im Einklang mit dem Natur- und Landschaftsschutz erzeugt werden. Es bleibt aber nicht beim Gucken und Kosten auf traditionellen und modernen Höfen von Basedow mit dem größten Mutterkuhstall Europas bis Varchentin mit dem Müritz-Biomassehof. Der Verein Fleischrind Mecklenburgische Seenplatte hat Bausteine und Programme erarbeitet, bei denen immer auch Kultur, Natur und Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns gestreift werden. So geht es bei den „Wegen übers Land“ in alte Gutsdörfer mit Feldsteinkirchen, zu Herrenhäusern, weitläufigen Parkanlagen sowie in Fluss-, Seen- und Moorlandschaften.

Bei der Tour „Entlang der Ostpeene“ etwa steht neben dem Besuch einer Fischerei in Faulenrost auch eine Wanderung durch das Peenetal auf dem Programm, das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Mittel- und Westeuropas, in dem viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten leben. Ein Abstecher nach Wrodow ist Bestandteil der Tagestour um den Tollensesee. Das „Wunderbare Wrodow“ mit seinem Tudorschloss, der Kunsthalle und der Mysterienvilla ist durch den gleichnamigen Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim bekannt geworden und wird heute von den unübersehbaren Installationen des Künstlers Sylvester Antony geprägt. Bei einer Tagesreise in das Mecklenburger Land zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz führt unter anderem eine Kutschfahrt durch das Lindetal, in dem von steinernen Zeugen der Eiszeit bis zu sagenumwobenen Mühlen viel Interessantes zu erleben ist. Und auf Burg Stargard, der ältesten Höhenburg Norddeutschlands, sind der Wurz- und Krautgarten, der Burggarten, die Streuobstwiese und die Gewandschneiderei ebenso sehenswert wie die historischen Mauern.
Landwirtschaft, Natur und Kultur zugleich erleben – das versprechen die Organisatoren der Landpartien, die die Reiseprogramme auch individuellen Wünschen anpassen und Übernachtungen vermitteln. Mehr Informationen dazu im Internet unter www.landpartie-seenplatte.de und unter Telefon 039998-10450.

Zu Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern sind Informationen unter www.landurlaub.m-vp.de abrufbar. Dort kann auch der neue Katalog zum Thema bestellt werden.

Kunsthalle Rostock zeigt Christo und Jeanne-Claude

Zu sehen sind hier die 1985 verhüllte Pariser Brücke „Pont Neuf wrapped – a documentation exhibition“ sowie das für 2009 geplante Projekt „Over the River – a work in progress“. In drei Jahren sollen silbergraue Stoffbahnen den Arkansas River im US-Bundesstaat Colorado auf einer Länge von elf Kilometern überspannen. Ein Kunstprojekt, das vom Aufwand her einem Großbauvorhaben entspricht. Die Ausstellung in der Rostocker Kunsthalle wurde von Christo und Jeanne-Claude speziell für dieses Haus konzipiert und dokumentiert anhand von Modellen, Konstruktionsteilen, Fotografien und natürlich originalen Kunstwerken den Werdegang und im Fall der Pariser Brücke auch die Realisierung. Zu sehen sind die Projekte und Werke von Christo und Jeanne-Claude täglich außer montags von 10.00 bis 20.00 Uhr, am Mittwoch bis 22.00 Uhr. Täglich gibt es in der Kunsthalle Rostock auch öffentliche Führungen.

Kunstwerke ganz anderer Art präsentiert ab 6. Oktober unter dem Motto „Um Kopf und Kragen“ eine Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Rostock im Kloster zum Heiligen Kreuz. Hüte und Fächer, Schirme, Taschen, Handschuhe und Stöcke des 18. bis 20. Jahrhunderts entführen in eine heute fast unbekannte Welt üppig gestalteten modischen Beiwerks. Bis 25. Februar 2007 sind diese interessanten Accessoires zu sehen. Daneben vermitteln Trageregeln und Mode-Vorschriften aus zeitgenössischen Quellen ein umfangreiches Bild der Kleideretikette der letzten 250 Jahre. So wurde mit der Kopfbedeckung nicht nur modischer Chic, sondern auch der gesellschaftliche Rang unter Beweis gestellt. Mit aufwändigem Kleiderschmuck zeigten die Damen vergangener Jahrhunderte modische Weltoffenheit. Der Eintritt ist frei.

„Störtebeker und Konsorten“ heißt die Sonderschau im Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum im IGA Park, die Seeräuberlegenden und modernes Gangstertum zur See beleuchtet. Hier können Museumsbesucher auch Maschinenraum und Brücke eines richtigen Hochseefrachters im Original bewundern.

Auch weitere Ausstellungen in Rostocker Museen und Galerien sind ein Tipp für den Rostock-Besuch, so die „Lange Nacht der Museen“ am 4. November. Dann zeigen Museen und Sammlungen der Universität ihre Kostbarkeiten von 18.00 Uhr bis in die Nacht.

Kontakt: www.rostock.de

Christo und Jeanne-Claude in der Rostocker Kunsthalle

Spätestens seit „The Gates“ avancierten Christo und Jeanne-Claude zu dem wohl populärsten Künstlerpaar der Welt.
Millionen von Menschen aus allen Erdteilen reisten 2005 nach New York City, um das Monumentalkunstwerk im Central Park zu sehen.

Umso mehr freut sich die Hansestadt Rostock, dass Christo und Jeanne-Claude in diesem Jahr die Stadt an Warnow und
Ostsee besuchen werden. Die Kunsthalle Rostock zeigt vom 16. Juli bis 8. Oktober 2006 zwei bedeutende Projekte des Künstlerpaares in einer großen Ausstellung. Sämtliche Räume des Kunstmuseums werden ausschließlich dieser umfassenden Exposition gewidmet.

Im ersten Teil der Ausstellung wird die Verhüllung der traditionsreichen Pariser Brücke „Pont Neuf“ dokumentiert. Modelle, Konstruktionsteile, Fotografien und natürlich originale Kunstwerke belegen eindruckvoll den aufwändigen Werdegang des Projekts von der Idee bis zur Realisierung im Verlauf von zehn Jahren.

Der zweite Teil der Ausstellung „Over the River“ präsentiert ausschließlich Originalwerke. Einige der zum Teil großformatigen Zeichnungen und Collagen sind noch nie in einem Kunstmuseum gezeigt worden. Die Arbeiten veranschaulichen in konzentrierter Form, wie Christo sich zeichnerisch einem Projekt nähert. Die Überspannung des Arkansas River mit Stoffpaneelen
(US-Bundesstaat Colorado) wird frühestens 2009 realisiert; in der Rostocker Ausstellung ist die Projektidee für Besucher bereits ab Mitte Juli erlebbar.

Christo und Jeanne-Claude haben die Ausstellung auf die Architektur der Kunsthalle bezogen und konzipiert. Alle Objekte der Ausstellung sind aus dem Besitz von Christo und Jeanne-Claude. Das Künstlerpaar wird sowohl zur Ausstellungseröffnung anwesend sein, als auch an zwei Tagen vor der Eröffnung in „lectures“ von ihren Projekten berichten

Kontakt: www.kunsthallerostock.de

www.auf-nach-mv.de

Kunstreisekatalog

Schluss mit Schlange stehen und langen Wartezeiten vor Museen! ART
CITIES IN EUROPE bietet einen bundesweiten Eintrittskartenvorverkauf
für ausgewählte Kunsthighlights über Reisebüros, Bahnhöfe, eine
Buchungshotline und das Internet an. Mit der Vorverkaufskarte kann
der Kunde ohne Wartezeit die Ausstellung besuchen. Daneben steht zu
jeder von ART CITIES IN EUROPE betreuten Ausstellung ein attraktives
Aufenthaltsarrangement im Angebot.

Um Kunden regelmäßig über Ausstellungen und die Angebote
informieren zu können, erscheint zweimal im Jahr arttourist.com – the
international arttourism gazette. Diese kann kostenlos bei ART CITIES
IN EUROPE abonniert werden. Weitere Ausstellungen und begleitende
Informationen findet man unter www.arttourist.com. In der gerade
erschienenen Ausgabe 2/2005 finden Sie Angebote u.a. zu den
Ausstellungen „Monet und Camille – Frauenbilder im Impressionismus“
in der Kunsthalle Bremen, „Henri Matisse – Figur Farbe Raum“ im K20
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, „Imperium Romanum“
im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe „Barock im Vatikan“ in der KAH
Bonn, „René Magritte“ in der Fondation Beyeler, „50 Jahre documenta
1955 – 2005“ im Fridericianum in Kassel oder zur Ausstellung „Franz
Marc“ im Lenbachhaus in München.

Kostenloses Abonnement des Kunstreisekatalogs arttourist.com und
Informationen erhalten Sie bei
www.arttourist.com

Monet und Camille in Bremen

Erstmals wird das figurative Frühwerk Monets in einer großen Ausstellung in Bremen gezeigt. Vom 15. Oktober 2005 bis zum 26. Februar 2006 zeigt die Kunsthalle Bremen die Ausstellung „Monet und Camille – Frauenportraits im Impressionismus“. Neben 19 Werken Monets sind 20 Frauenportraits von Künstlern wie Renoir, Manet, Corot, Whistler und Degas aus den großen Museen Europas und den USA in Bremen zu sehen.
Das großformatige Portrait einer jungen Frau steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung. „Camille“ – Modell, Geliebte und spätere Ehefrau Claude Monets. Um 1866 waren solche großen Frauenportraits ein bevorzugtes Thema ambitionierter junger Maler in Paris. Warum? Das zeigt die Bremer Kunsthalle.

Aufgrund des zu erwartenden großen Besucheransturms wurde ein deutschlandweiter Kartenvorverkauf eingerichtet. Eintrittskarten im Vorverkauf (Besuch ohne Wartezeit) erhält man in allen START-Kart Reisebüros (Buchungscode ARTBRE SP 01), unter der Kartenhotline 07531-9073-3, im Internet unter www.artcities.de , per e-mail unter vangogh@artcities.de oder bei ART CITIES IN EUROPE, Raitenaugasse 5, D-78462 Konstanz.