Frankfurt für Kulturentdecker

Die Villa Oriental verbindet Kulturen. Das orientalische Boutique-Hotel im Herzen Frankfurts hat erneut ein Wochenendarrangement zusammengestellt, dass eine interessante Mischung der Kulturen verspricht: ein Besuch der renommierten SCHIRN Kunsthalle, ein stilvolles Abendessen im persischen Spezialitätenrestaurant HAFEZ und eine Übernachtung in der Atmosphäre von 1001er Nacht.

„Die SCHIRN Kunsthalle ist eine der ambitioniertesten Ausstellungshallen Europas und für Frankfurt eine einzigartige Bereicherung“, so Alexander Gorjinia, Inhaber der Villa Oriental. „Mit unserem Arrangement möchten wir noch mehr Gäste auf die verschiedenen kulturellen Facetten in unserer Stadt aufmerksam machen.“

Die SCHIRN Kunsthalle wartet auch dieses Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm auf. Noch bis zum 28. Mai 2012 läuft beispielsweise die erfolgreiche Ausstellung „EDVARD MUNCH – Der moderne Blick“. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou Musée National d’Art Moderne in Paris entstanden ist, bietet eine neue Sicht auf das Schaffen des Malers. Ein weiteres Highlight erwartet die Besucher im Herbst mit „GUSTAVE CAILLEBOTTE – Ein Impressionist und die Fotografie“ vom 18. Oktober 2012 bis zum 20. Januar 2013.

Ein ganz anderes Kulturerlebnis erwartet die Gäste hingegen in der Villa Oriental. So hat Alexander Gorjinia Baustoffe, Möbel und Dekoration aus acht Ländern zusammengetragen. Allein aus Marrakesch wurden mehr als 20.000 Fliesen importiert, die überall im Haus zu Ornamenten zusammengefügt wurden. Zudem spielen orientalische Riten eine große Rolle in der Villa Oriental, so zum Beispiel das Indische Fenster, welches in jedem Zimmer zu finden ist und die Gäste sorgenfrei schlafen lässt.

Ein kulinarisches Erlebnis des Orients bietet darüber hinaus das persische Spezialitätenrestaurant HAFEZ. Inhaberin Suri Sabouri, die in ihrem Heimatland auch „Botschafterin der persischen Küche“ genannt wird, verwöhnt die Gäste mit erlesenen Köstlichkeiten. Ein perfekter Ausklang des Tages gelingt in der hoteleigenen orientalischen Lounge mit Shisha, Tee und orientalischen Süßigkeiten.

Das neue Wochenendpaket umfasst eine Eintrittskarte für die SCHIRN Kunsthalle, eine Übernachtung in einem Doppelzimmer der Kategorie Kalif inklusive des reichhaltigen Frühstücksbuffets und den Minibar-Getränken sowie ein „Orientalisches Rondell“ im persischen Spezialitätenrestaurant HAFEZ inkl. 1/2 l Hauswein und Mineralwasser. Die Anreise erfolgt freitags, samstags oder sonntags, der Preis pro Person im Doppelzimmer beträgt €79,00. Das Paket ist nach Verfügbarkeit ab sofort bis zum Jahresende in der Villa Oriental buchbar.

Informationen und Buchungen unter Tel. +49(0)69 / 2710 89 50, per E-Mail info@villa-oriental.com oder im Internet unter www.villa-oriental.com

San Keller, Digestiv (Walk), Zürich

Eine partizipative Lesung serviert mit Tee, Torten und Digestivs
Einen Verdauungsspaziergang nach dem Kunstgenuss bot San Keller den Besucher/innen der Kunsthalle Fridericianum an, nachdem diese sich die jeweils aktuellen Ausstellungen angesehen hatten. Im gemeinsamen Gespräch wurde das Gesehene kritisch reflektiert und Gedanken ausgetauscht. Die aufschlussreichen, teils kontroversen Unterhaltungen hat San Keller anschließend in insgesamt fünf Heften publiziert. Am Sonntag 28. August lesen San Keller und Rein Wolfs in Zürich Auszüge aus den Gesprächen. Dabei ist aktive Beteiligung gefragt: Das Publikum darf sich in die Rolle der Ausstellungsbesucher/innen versetzen und Teile der Texte im Zwiegespräch mit San Keller rezitieren. Veranstaltungsort: Motto Zürich, Kochstrasse 1, 8004 Zürich, www.mottodistribution.com

Alle Digestiv (Walk)-Bände sind in der Kunsthalle Fridericianum für je 8,- € und bei Motto Zürich für 10,- SFr. erhältlich:
Digestiv (Walk) 1: Meschac Gaba/Latifa Echakhch (29. August – 15. November 2009)
Digestiv (Walk) 2: Thomas Zipp (13. März – 13. Juni 2010)
Digestiv (Walk) 3: Monica Bonvicini/Matias Faldbakken (28. August – 14. November 2010)
Digestiv (Walk) 4: Teresa Margolles/Matt Stokes (4. Dezember 2010 – 20. Februar 2011)
Digestiv (Walk) 5: Andro Wekua/Nina Canell (12. März – 5. Juni 2011)

Montagsbar, Berlin

Musik und Kunst in der Montagsbar

Nicht nur am Wochenende, auch am Montag
kann man ausgelassen feiern. Das
beweist die Montagsbar im FIEDRICHs –
dem Restaurant in der Temporären Kunsthalle
Berlin. Zu unterschiedlichen Öffnungszeiten
können kunst- und partyaffine
Besucher ihren Feierabend ausklingen
lassen. Bildende Künstler sind als DJ’s zu
erleben oder unterhalten mit Live-Musik.
Die Musik variiert je nach Abend und
Künstler und umfasst ein breites Spektrum
zwischen 80er Jahre bis hin zu Elektro.
Das besondere Musikerlebnis kann man
jedoch nur an bestimmten Tagen erleben,
was die Abende in der Montagsbar so
besonders macht. Die nächsten Termine
sind vom 8. Februar bis 8.
März und ab dem 5. April. Der Eintritt ist
frei.

www.kunsthalle-berlin.com

Musikalische Gourmet-Inszenierung an der Mecklenburgischen Ostseeküste

Klassik-Herbst an der Mecklenburgischen Ostseeküste

Auf die Sommermelodie der Ostseeküste aus Möwengeschrei und Meeresrauschen folgen Blätterrascheln und Windsäuseln im Herbst. Untermalt wird dieses Flair durch viele Konzerte an der Mecklenburgischen Ostseeküste – einem regelrechten Klassik-Herbst in beschaulichen Seebädern und reizvollen Küstenstädten. Dabei reicht die Palette von Gospelkonzerten hinter Münstermauern bis hin zu Orgelkonzerten in Backsteinkathedralen. Hier eine Auswahl:

Drei Tenöre in Heiligendamm
Am 28. November gibt sich das Tenor-Trio, bestehend aus Johannes Groß, Christian Polus und Luis del Rio, ein Stelldichein in Deutschlands erstem Seebad Heiligendamm. Passend zum Konzert serviert Küchenchef Steffen Duckhorn ein kulinarisches Drei-Gänge-Menü mit korrespondierenden Getränken. Start für die musikalische Gourmet-Inszenierung ist um 19.00 Uhr im Ballsaal. Das Konzert kostet 125 Euro pro Person inklusive Dinner und Sektempfang. Buchung unter der Rufnummer 038203 7401910.
Weitere Informationen unter www.grandhotel-heiligendamm.de

Kammermusiktage in der Kühlungsborner Kunsthalle
Die Kühlungsborner Kammermusiktage finden vom 21. bis 24. Oktober in der Kühlungsborner Kunsthalle statt. Los geht es am 21. Oktober mit dem Klavier-Duo Ohla Chipak und Aleksiy Kushnir, die zusammen mit dem Tenor Yo-sep Park die Gäste mit klassischen, modernen und einfühlsamen Stücken unterhalten möchten. Dabei präsentieren sie unter anderem Lieder von Richard Strauss und Robert Schumann. Den 22. Oktober gestalten der Violinist Michael Barenheim und die Pianistin Natalia Pegarovka. Tags darauf heißt es „Celloklänge“, wenn drei Cellisten, begleitet durch eine Pianistin, zum Konzert aufspielen. Am 24. Oktober lädt die Harfenvirtuosin Monika Stadler zum Konzert ein. Im Repertoire hat sie verschiedene Musikstile, darunter Jazz, Latin und Irish Folk. Karten für die Kunsthalle-Konzerte sind unter der Rufnummer 038293 7540 erhältlich.

Kirchenklänge: Orgelkonzerte in der Welterbestadt Wismar
Orgelkonzerte stehen im Herbstveranstaltungskalender der Hansestadt Wismar. Am 4. Oktober um 11.30 Uhr kommen Urlauber in den Genuss einer Orgelmatinee in
St. Nikolai. Am 7. Oktober findet ebenfalls in der St. Nikolai-Kirche ein Konzert der Kantorei Wismar statt. Los geht es um 20.00 Uhr mit Werken unter anderem von Bach und Buxtehude. Weitere Informationen unter www.wismar.de

Gospelkonzert im Doberaner Münster
Am 17. Oktober erklingt im Rahmen der Bad Doberaner Kulturnacht um 21.00 Uhr ein Konzert des Bad Schwartauer Gospelchores. Das Münster ist an diesem Tag bis 22.00 Uhr geöffnet. Wer sich vor dem Konzert über das imposante Backsteinbauwerk informieren möchte, nimmt um 19.00 Uhr an einer Rundgang teil oder um 20.00 Uhr an einer Gewölbe-, Turm- und Glockenführung. Das Doberaner Münster beeindruckt durch die reichhaltigste mittelalterliche Ausstattung aller Zisterzienserklöster weltweit.

Weitere Informationen unter 038203 62716.

Lange Nacht der Museen am 29. August

Berliner Museumslandschaft im Wandel: Lange Nacht der Museen am 29. August

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls thematisiert die 25. Lange Nacht der Museen am 29. August 2009 die Veränderungen in der Berliner Museumslandschaft. Rund 100 Häuser zeigen, was sich für sie in den letzten 20 Jahren verändert hat. Ein reiches Programm mir Führungen, Performances sowie musikalisch-literarischen Darbietungen ergänzt die Dauerausstellungen. Sieben Häuser, darunter das Deutsche Fußballmuseum, das Haus der Demokratie und Menschenrechte sowie die Temporäre Kunsthalle Berlin, nehmen zum ersten Mal teil. Eröffnet wird die Lange Nacht der Museen auf den Stufen des Alten Museums am Lustgarten –
hier ist auch der zentrale Umsteigeplatz für die Shuttle-Busse.

Mehr unter www.lange-nacht-der-museen.de

Tag des Bieres im Sudhaus Schwäbisch Hall

Essen, Trinken und Wissenswertes rund ums Bier – Bierabend im Sudhaus an der Kunsthalle Würth

Dem Braumeister über die Schulter schauen, Wissenswertes über Bier erfahren und mehrere Sorten Bier genießen – all dies bietet das Sudhaus an der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall am Donnerstag, 23. April 2009, seinen Gästen. Zum Tag des deutschen Bieres, der an den Erlass des deutschen Reinheitsgebots im Jahre 1516 erinnern soll, hat das Sudhaus ein interessantes Programm rund ums Bier zusammengestellt. Bei einem Biercocktail, einem Vier-Gang-Menü mit korrespondierenden Bieren und dem Sudhaus-Bierbrand können die Gäste die vielfältigen Möglichkeiten rund um den beliebten Gerstensaft kennen lernen. Passenden Ohrenschmaus präsentiert die Gruppe DanzMäG mit ihren Lumpenliedchen in schwäbischer Mundart. Beginn ist um 18 Uhr, das Angebot kostet 39,50 Euro.

Reservierungen unter Sudhaus an der Kunsthalle Würth, Telefon 07 91 – 946 72 70. Weitere Infos im Internet unter www.sudhaus-sha.de

Neue und alte Glanzlichter in Deutschlands Osten

Neue und alte Glanzlichter in Deutschlands Osten

Kultur-Happening zwischen neuem und altem Deutschland – die temporäre Kunsthalle in Berlin

Sie ist vergänglich, selbst ein Kunstwerk und steht auf historisch bedeutendem Pflaster – die temporäre Kunsthalle auf dem Berliner Schlossplatz ist in vieler Hinsicht außergewöhnlich: 500 Jahre lang stand hier das zunächst als Renaissance-Burg gegründete und dann mehrfach umgebaute Stadtschloss als Wahrzeichen Berlins, bis die DDR das im 2. Weltkrieg stark zerstörte Gebäude als Symbol des „alten Deutschland“ abreißen ließ. Später sollte der „Palast der Republik“ als offenes Kulturhaus an seiner Stelle der Welt die rosige Seite des Sozialismus zeigen. Nach seinem Abriss beschloss der Deutsche Bundestag 2007 den Wiederaufbau des alten Stadtschlosses, das zusammen mit der gegenüberliegenden Museumsinsel als Freistätte von Kunst, Wissenschaft und Kommunikation die neue alte Mitte Berlins beleben soll. Zur Überbrückung ist die sehr moderne temporäre Kunsthalle entstanden: Die Außenfassade wird durch wechselnde Künstlerprojekte gestaltet. Innen sind noch bis zum 18. März die Installationen von Simon Starling zu sehen. Im Zentrum seiner Ausstellung „Under Lime“ stehen Pflanzen und Pflanzendarstellungen, Motoren und Energiehaushalte, physische und kulturelle Transfers.

Kultur-Top Ten News aus Berlin

Philharmonie nach Dachbrand wieder eröffnet – Kunst im Bunker – Sammlung Christian Boros – Classic Open Air am Gendarmenmarkt vom 3. bis zum 7. Juli – Temporäre Kunsthalle Berlin eröffnet am 8. Oktober – Komische Oper Festival 2008: Festwoche vom 23. Juli bis 27. Juli 2008 – Hiroshi Sugimoto: Retrospektive in der Neuen Nationalgalerie vom 4. Juli bis 5. Oktober – Neue Ausstellung im Nolde-Museum: „Mein Wunderland von Meer zu Meer“ – Wassermusik im Haus der Kulturen der Welt – Weltmeisterliche Skulpturen aus weißem Sand: Sandsation 08 – All Nations Festival am 5. Juli 2008

Philharmonie nach Dachbrand wieder eröffnet

Mit Bestürzung haben Musikfreunde aus der ganzen Welt die Nachricht vom Großbrand in der Berliner Philharmonie aufgenommen. Bei Bauarbeiten im Mai war das Dach des berühmten Bauwerks von Hans Scharoun in Brand geraten, weite Teile des markanten geschwungenen Daches wurden dabei beschädigt. Inzwischen sind die Schäden weitgehend behoben. Am 2. Juni wurde der große Saal der Philharmonie mit einem Konzert des Deutschen Symphonie-Orchesters feierlich wiedereröffnet und der Spielbetrieb wieder aufgenommen.

Mehr unter www.berliner-philharmoniker.de

Kunst im Bunker – Sammlung Christian Boros

Schutzbunker, Gemüselager, Technoclub – das massive Bauwerk, in dem Christian Boros seit dem 7. Juni seine Sammlung präsentiert, gehört zu den ungewöhnlichsten neuen Kunstlocations in Berlin. Die erste Ausstellung im Hochbunker an der Reinhardtstraße in Mitte zeigt rund 50 Arbeiten zu den Themen Licht und Raum, darunter Werke von Olafur Eliasson, Anselm Reyle und Santiago Sierra. Der Besuch des Bunkers ist jeweils samstags nach Voranmeldung möglich.

Mehr unter www.sammlung-boros.de

Classic Open Air am Gendarmenmarkt vom 3. bis zum 7. Juli

Weltmusik aus fünf Jahrhunderten ist vom 3. bis 7. Juli beim Classic Open Air Festival auf dem Berliner Gendarmenmarkt zu erleben. Bereits zum 17. Mal wird Berlins schönster Platz zur eindrucksvollen Konzertkulisse. Das Eröffnungskonzert steht unter dem Motto „First Night – British Classics“, an weiteren Abenden stehen Annett Louisan und Till Brönner auf der Bühne.

Mehr unter www.classicopenair.de

Temporäre Kunsthalle Berlin eröffnet am 8. Oktober

Nach dem ersten Spatenstich am 6. Juni sind die Bauarbeiten für die neueste Attraktion der Hauptstadt bereits in vollem Gange: Auf dem Berliner Schlossplatz wird die Temporäre Kunsthalle errichtet. Bereits Mitte September wird die Außenfassade zu sehen sein, gestaltet von Documenta Künstler Gerwald Rockenschaub. Am 18. Oktober eröffnet die Kunsthalle mit einer Einzelausstellung der in Berlin lebenden südafrikanischen Künstlerin Candice Breitz. Insgesamt sind acht weitere Ausstellungen für den Innenraum und zwei Projekte für die Außenfassade geplant.

Mehr unter www.kunsthalle-berlin.com

Komische Oper Festival 2008: Festwoche vom 23. Juli bis 27. Juli 2008

Mit einem neuen Festival macht die Komische Oper Berlin vom 23. bis zum 27. Juli auf sich aufmerksam. Während des „Komische Oper Festivals“ zeigt das Haus noch einmal alle Premieren der Saison kompakt in einer Festwoche. Zur Festivalpremiere stehen Händels „Theseus“, Puccinis „La Bohème“, Paul Dessaus „Verurteilung des Lukullus“ sowie „Die Fledermaus“ von Richard Strauss und „Kiss Me Kate“ von Cole Porter auf dem Programm. Zusätzlich gibt es ein kulinarisches und musikalisches Rahmenprogramm mit Expertenvorträgen und Podiumsdiskussionen.

Mehr unter www.komische-oper-berlin.de

Hiroshi Sugimoto: Retrospektive in der Neuen Nationalgalerie vom 4. Juli bis 5. Oktober

Ab dem 4. Juli würdigt die Neue Nationalgalerie den japanischen Fotografen Hiroshi Sugimoto mit der bislang umfangreichsten Retrospektive im deutschsprachigen Raum. In der Schau wird mit mehr als 70 Fotografien und einer Skulptur die Vielseitigkeit der Werke Sugimotos gezeigt. Gleichzeitig stellt der Meister der Schwarz-Weiß-Fotografie mit einer eigens für Berlin konzipierten Präsentation Bezüge zu den weiteren hauptstädtischen Sammlungen und zur Architektur der Neuen Nationalgalerie her.

Mehr unter www.sugimotoinberlin.org

Neue Ausstellung im Nolde-Museum: „Mein Wunderland von Meer zu Meer“

Die aktuelle Sommerausstellung der Nolde-Stiftung Seebüll, die bis zum 31. August in der Berliner Dependance zu sehen ist, stellt die Heimat Emil Noldes in 66 Werken vor. Die Landschaften, Blumen und Meere Schleswig-Holsteins gehören zu den bekanntesten Motiven des Malers. In der Schau werden neben den weltberühmten Gemälden „Mühle“ von 1924 und „Mohn und rote Abendwolken“ aus dem Jahr 1943 auch 15 unbekannte Gemälde präsentiert, die erstmalig in der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Mehr unter www.nolde-stiftung.de

Wassermusik im Haus der Kulturen der Welt

Vom 10. bis zum 27. Juli präsentiert das Haus der Kulturen der Welt am Spreeufer ein neues innovatives Sommer-Open-Air-Event in Berlin: Die „Wassermusik“ verbindet Konzerte und Filme mit weiteren Events rund um das Thema Wasser. Das erste Wochenende ist der Surf-Music der 60er Jahre gewidmet, am zweiten Festivalwochenende erklingen Seemanns- und Fischerlieder aus verschiedenen Kulturen, das dritte lange Wochenende stellt Tiki vor, einen Mix aus Jazz und Pop mit asiatischen und polynesischen Elementen. Ergänzend veranstaltet das Haus der Kulturen der Welt Diskussionen, Vorträge und Filme zur politischen Dimension des Themas Wasser.

Mehr unter www.hkw.de

Weltmeisterliche Skulpturen aus weißem Sand: Sandsation 08

Bis zu sieben Meter ragen die fragilen Kunstwerke des 6. Sandsation Festivals derzeit neben dem Berliner Hauptbahnhof empor. Noch bis zum 17. August sind sie dort zu bewundern. Präsentiert werden in diesem Jahr die Ergebnisse der erstmals ausgetragenen USF (United Sand Festivals) World Double Championships, bei der Zweier-Teams aus zwölf Ländern mit ihren Sandskulpturen um den Weltmeistertitel rangen. Zusätzlich sorgt ein buntes Rahmenprogramm mit Salsa-Kursen, Kinder-Workshops und Live-Musik für ausgelassene Stimmung und echtes „Beachfeeling“.

Mehr unter www.sandsation.de

All Nations Festival am 5. Juli 2008

Zur kulturellen und kulinarischen Weltreise laden am 5. Juli von 11 bis 18 Uhr zahlreiche Berliner Botschaften ein. Beim All Nations Festival öffnen 20 diplomatische Vertretungen – von Afghanistan bis Zypern – ihre Türen für interessierte Besucher. Gäste mit dem All-Nations-Festival-Pass sind ebenfalls im Europäischen Haus des Europäischen Parlaments und der Europäischen Komission willkommen. Diesmal steht der Tag der offenen Tür in den Berliner Botschaften unter dem Motto „Frühstückskulturen“. Der Festival Pass ist Ende des Monats in den BERLIN infostores erhältlich.

Mehr unter www.allnationsfestival.de

Berlin erhält neues Museum für surreale Kunst

Am 10. Juli 2008 wird die Sammlung
Scharf-Gerstenberg Berlin im Beisein von
Kulturstaatsminister Bernd Neumann offiziell
eröffnet, einen Tag später empfängt
Berlins neuestes Museum seine ersten
Gäste.

Für die Sammlung Scharf-Gerstenberg
wurde der sogenannte östliche Stülerbau
gegenüber dem Schloss Charlottenburg,
in dem bis 2005 das Ägyptische Museum
seinen Sitz hatte, unter der Leitung des
Architekten Gregor Sunder-Plassmann
grundlegend saniert und umgebaut. Das
neue Museum wird durch ein lichtdurchflutetes
Foyer mit großzügigem Eingangsbereich
und einer gastronomischen Einrichtung
auf dem Marstall-Hof erschlossen
– eine Blickachsen-Verbindung zu den
Museumsbauten auf der gegenüberliegenden
Straßenseite wird dadurch architektonisch
erlebbar, wo im westlichen Stülerbau
das Museum Berggruen mit der
exquisiten Sammlung „Picasso und seine
Zeit“ untergebracht ist.

Unter dem Titel „Surreale Welten“ werden
im östlichen Stülerbau mehr als 250 hochkarätige
Werke des Surrealismus präsentiert.
Das Spektrum reicht von Francisco
de Goya, André Masson und Odilon
Redon bis zu Salvador Dalí, René Magritte
und Max Ernst. Mit der Eröffnung der
Sammlung Scharf-Gerstenberg gegenüber
dem Museum Berggruen entsteht in Charlottenburg
durch die Kooperation der
Nationalgalerie mit privaten Sammlern ein
Museumsquartier der klassischen Moderne.
Dort findet die aus dem legendären
Bestand Otto Gerstenbergs hervorgegangene
Sammlung seines Enkels Dieter
Scharf, deren Ausgangspunkt die um
1910 entstandene Sammlung von Otto
Gerstenberg bildete, einen würdigen und
kunsthistorisch folgerichtigen Ort. Otto
Gerstenberg hatte in Berlin eine der
größten und wichtigsten Gemälde- und
Graphiksammlungen seiner Zeit zusammengetragen,
deren Spektrum von den
alten Meistern bis zum Impressionismus
reichte.

Die Sammelleidenschaft Gerstenbergs
wurde von seinen Enkeln Walther und Dieter
Scharf geteilt. Letzterer übernahm die
graphischen Zyklen von Piranesi, Goya
und Klinger als Fundament seiner eigenen
Sammlung, die sich auf das Phantastische
und Surreale konzentrierte. Zielstrebig und
konsequent baute er eine herausragende
Sammlung auf, die er kurz vor seinem
Tode in eine Stiftung umwandelte, deren
Besitz nun dauerhaft in Berlin gezeigt wird.

Temporäre Kunsthalle Berlin auf
dem Schlossplatz eröffnet am 18. Oktober
2008
Der Palast der Republik geht – die Temporäre
Kunsthalle Berlin kommt. Am 6. Juni
haben die Bauarbeiten für die Kunsthalle
begonnen und schon Mitte September
wird die Außenfassade, gestaltet von Documenta
Künstler Gerwald Rockenschaub,
zu sehen sein. Bereits Mitte Oktober
eröffnet die erste Ausstellung mit Werken
der in Berlin lebenden südafrikanischen
Künstlerin Candice Breitz.
Das Zeitfenster zwischen dem Abriss des
Palastes der Republik und dem Baubeginn
für das Humboldt-Forum nutzt die Temporäre
Kunsthalle Berlin, um mit Ausstellungen
der jungen bildenden Kunst der Kreativität
der Stadt ein prominentes Forum in
der absoluten Mitte der deutschen Hauptstadt
zu bieten. Berlin hat sich kontinuierlich
zum größten europäischen Zentrum
für zeitgenössische Kunst entwickelt.
Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt
zieht es nach wie vor hierher. Einige der
weltweit bekanntesten Künstler leben hier
und es gibt eine international viel beachtete
große und sehr agile junge Szene
junger Künstler, deren Schaffen nur zum
Bruchteil in den inzwischen über 400
Galerien zu sehen ist. Mit einer solchen
überwältigenden Dichte können in der
Welt nur noch New York, London und Paris
aufwarten.

Nicht nur Wale, auch Würstchen: Ausstellungen in MV

Meck-Pomm bietet sehenswerte Ausstellungen und Kunst in Lebensgröße
Auch im Jahr 2008 steht Mecklenburg-Vorpommern für Sonne, Strand und – Kunst. In Sachen Ausstellungen jedenfalls wird eine Menge geboten. So wird das Staatliche Museum in Schwerin ab 12. April mit Jean-Baptiste Oudrys bildlicher Menagerie für Aufsehen sorgen. In Versailles einst für den König gemalt, ist dabei das Nashorn Clara mit einem Format von drei mal fünf Metern auch nach heutigen Maßstäben ein echter Riese auf Öl. Das Rhinozeros, nach seiner Restaurierung bislang nur für kurze Zeit in Houston und Los Angeles gezeigt, wird in der Schweriner Ausstellung seinen europäischen Ehrenplatz einnehmen. Auch andere der 2000 Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern bieten stattliche Kulisse für tierische Expositionen. In Schweriner Schloss gleich neben dem Staatlichen Museum werden unter dem Titel „Biester, Monster und Ungeheuer“ Fabelwesen, Kuriositäten und exotische Tiere von Nicolaus Marschalk, Albertus Magnus und Konrad Gesner gezeigt. Die Staatlichen Schlösser in Güstrow und Ludwigslust locken ab diesem Frühjahr mit „Einhorn, Elefant & Co.“ bzw. mit Werken des Tiermalers Elias Ridinger unter dem Titel „Schaulust und Naturstudium“.

Auch das Deutsche Meeresmuseum Stralsund macht keine Ausnahme und befasst sich in einer Sonderausstellung bis zum 12. Mai mit Tieren: „Große fette Wale“ heißt diese, womit man die Geschichte des Walfangs Revue passieren lässt. In diesem Zusammenhang unbedingt zu erwähnen ist das visionäre Ozeaneum auf der nördlichen Hafeninsel der Stralsunder Altstadt. Die in der letzten Bauphase befindliche Erweiterung zum Meeresmuseum mit einer Nutzfläche von 8700 Quadratmetern ist ab Sommer allein schon eine Reise wert. Bis zur Eröffnung Mitte Juli werden mit Unterstützung von Greenpeace unter anderem sechs Walmodelle in Originalgröße für die weltweit einmalige Ausstellung „1:1 – Riesen der Meere“ geschaffen.

Mehr als nur kleine Fische hat auch die Rostocker Kunsthalle zu bieten: Noch bis 18. Mai verweist eine Ausstellung darauf, dass es in der Gemeinschaft von Deutschland und Norwegen „Nicht nur Lachs und Würstchen“ gibt. Vielmehr geht es um einen interessanten Überblick zu 100 Jahren deutsch-norwegischer Begegnungen. Bis zum 25. Mai heißt es in der Kunsthalle zudem noch: „Last Sitting. Marilyn Monroe.“ Die Exposition macht in einer Auswahl von 50 Fotografien mit dem Werk des Fotografen Bert Stern bekannt, der die Monroe bei einem dreitägigen Shooting 1962 in Beverly Hills ganze 2600 Mal ablichtete und in Schönheit konservierte.

Ebenso schön kann im Jagschloss Granitz auf der Insel Rügen die Geschichte des ehemaligen Herrensitzes nachvollzogen werden. Kürzlich wurde dort der erste Teil einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, in deren Mittelpunkt natürlich Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus steht, der das Schloss zwischen 1836 und 1852 errichten ließ. Der Adlige hinterließ auf der ganzen Insel bis heute deutlich sichtbare Spuren: Unter anderem war er an Zucker- und Kreidefabriken beteiligt, ließ in Seedorf Schiffbau betreiben und gründete das erste Seebad auf Rügen sowie das Pädagogium Putbus. Um Architektur und um Bauten geht es überdies auch bei der Ausstellung „Schlösser und Herrenhäuser in Pommern“, die im Kloster Zum Heiligen Kreuz in Rostock bis Mitte Mai zu sehen ist.

Das Staatliche Museum Schwerin ist mit seinen Kunstsammlungen, Schlössern und Gärten indes auch für das Jahr 2009 bereits gut gerüstet, wenn sich die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns mit der Bundesgartenschau herausputzt: Dann werden neben dem Fest der Schweriner Museen am 24. Mai und der Schweriner Kunstnacht am 30. Oktober 2009 zahlreiche Ausstellungen im Zeichen der Buga stehen, beispielsweise Barockbildwerke von Balthasar Permoser, dem Holfbildhauer August des Starken. Die Schlösser in Güstrow und Ludwigslust sind u. a. mit „Erdbeermuseum“ bzw. „Die Blumen des Bösen“ in das große Thema Bundesgartenschau eingebunden.

Auch der Blick bis ins Jahr 2010 lohnt bereits: Dann soll in Greifswald zu Ehren des großen Sohnes der Stadt ein Caspar-David-Friedrich-Museum eröffnen, in dem Werk und Wirkung des 1774 in der Hansestadt geborenen romantischen Malers präsentiert werden sollen.