Die 450 besten Cafes in Deutschland

DER FEINSCHMECKER präsentiert die 450 besten Cafés und Röstereien in Deutschland
 
 Es ist nicht zu übersehen: In manchen Einkaufsstraßen lockt alle 25 Meter ein Café, der Kaffeebecher to go wird so selbstverständlich wie eine Handtasche getragen, und süße Teilchen gibt es überall auch dazu.

Überall wird gebacken und geschichtet, gebrüht und geröstet, aber wo sind die wirklich guten Cafés? Wo wird noch mit Liebe und Sachverstand gebacken – und nicht nur aufgebacken? Und wo gibt es Espresso aus schonend gerösteten Bohnen? Wo einen wirklich aromatischen Filterkaffee?

Diesen Fragen ist das Magazin DER FEINSCHMECKER in monatelanger Recherche nachgegangen, Redakteure und freie Mitarbeiter haben hunderte von Cafés, Konditoreien und Röstereien getestet. Ohne Rücksicht auf Kalorien oder Cholesterin. Ohne Angst vor Butterstreusel, Schlagsahne und Schwarzwälder Kirsch – ob in jungen Szene-Läden oder in nostalgischem Ambiente. Schließlich ist „Kaffee & Kuchen“ ein wunderbares Ritual – und typisch deutsches Kulturgut.

Die besten 450 Adressen zwischen Kiel und Konstanz werden in einem Taschenbuch vorgestellt, das der März-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER beiliegt. Neben einer Beschreibung der ausgewählten Cafés und Röstereien sowie Warenkunden zu den Themen Kaffee, Tee und Kuchen hat die Redaktion auch 16 Landessieger unter den Cafés ausgelobt. Folgende Betriebe sind jeweils „erste Sahne“ in den Bundesländern:

Baden Württemberg
„Café König“, Baden-Baden

Bayern
„Café Widmann“, München

Berlin
„Werkstatt der Süße“

Brandenburg
„Kaffeehaus Morgenrot“, Hohen Neuendorf

Bremen
„Café Hauptmeier“

Hamburg
„Café Schmidt“

Hessen
„L’Art sucré“, Bad Homburg und Wiesbaden

Niedersachsen
„Konditorei Cron und Lanz“, Göttingen

Mecklenburg-Vorpommern
„Café Senf“, Wismar

Nordrhein-Westfalen
„Café Wild“, Wermelskirchen

Rheinland-Pfalz
„Café Sixt“, Neustadt an der Weinstraße

Saarland
„Café Lolo“, Saarbrücken

Sachsen
„Café Kreutzkamm“, Dresden

Sachsen-Anhalt
„Wiecker am Markt“, Wernigerode

Schleswig-Holstein
„Café Niederegger“, Lübeck

Thüringen
„Goldhelm Schokoladenmanufaktur“, Erfurt

Die März-Ausgabe von „DER FEINSCHMECKER“ mit der Taschenbuchbeilage „Die besten Cafés, Konditoreien und Röstereien“ ist ab dem 12. Februar im Zeitschriftenhandel erhältlich und kostet 9,95 Euro.
Ab Anfang April wird das Taschenbuch „Die besten Cafés, Konditoreien und Röstereien“ auch als Hardcover im Buchhandel erhältlich sein und kostet dann 14,95 Euro.

Morgen Bernd Siefert auf Vox

In der neuen VOX-Back-Show „Tortenschlacht – Wer backt am besten?“ stellen sich ab dem 2. November samstags um 17 Uhr vier Hobbybäcker der süßen Herausforderung aus Teig, Guss und Belag. Wer überzeugt mit seinem Backtalent vor der einzigartigen Kulisse des Schloss Neuhardenbergs in Brandenburg? Die Jury – bestehend aus der Autorin Sarah Wiener und dem sympathischen Konditor-Weltmeister Bernd Siefert – beurteilt mit geschultem Auge und sicherem Geschmack die Backkünste der Teilnehmer.
In jeder der vier Folgen treten vier Kandidaten an, die ihre raffiniertesten Rezepte und Backideen präsentieren. Wer den kreativsten Kuchen kreiert oder die traumhafteste Torte kredenzt, backt sich nicht nur an Deutschlands Kuchenspitze, sondern gewinnt außerdem 1.000 Euro.

Die Kandidaten müssen sich pro Folge in zwei verschiedenen Back-Challenges beweisen: Die erste Herausforderung besteht darin, einen beliebten Kuchen-Klassiker wie Apfel-, Käse- oder Streuselkuchen neu anzurühren. Die Hobbybäcker lassen dabei ihrer Fantasie freien Lauf und variieren die typisch deutschen Kuchen optisch und geschmacklich nach ihren eigenen, originellen Rezepten – und das unter Zeitdruck. Danach werden die Kuchen von Sarah Wiener und Bernd Siefert unter die Lupe genommen, auf die Geschmacksprobe gestellt und bewertet.

Weiter geht es mit Challenge Nummer zwei: Innerhalb weniger Stunden müssen die Hobbybäcker eine Torte nach einem vorgegebenen Motto kreieren – von der Hochzeitstorte über die Geburtstags- oder Sommertorte bis zum Party-Kuchen ist alles möglich! Jetzt ist noch mehr Kreativität und Fingerspitzengefühl gefragt. Nur, wer sein Fachwissen und seine Fantasie perfekt miteinander vereint, kann die wahren Kuchenmeisterwerke auf den Tisch bringen, die Jury überzeugen und geht als Gewinner aus der „Tortenschlacht“ hervor!

Die neue Back-Show mit Sarah Wiener und Konditor-Weltmeister Bernd Siefert: „Tortenschlacht – Wer backt am besten?“ Ab dem 2.11. um 17 Uhr immer Samstags bei VOX

Lesen Sie auch unser Interview mit Bernd Siefert auf unserer Facebook Seite: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10151780448888124

Apfelgut

Morgen Tag der offenen Tür im Apfelgut!

Unsere Freunde vom Apfelgut schreiben uns:

Liebe Gourmet Report Leser!
Dem Hagel zum Trotz: Wir öffnen weit die Tore und zeigen Ihnen, was wir haben und womit wir dieses Jahr zu kämpfen haben! Am 28. Juli wurden wir von einem verheerenden Hagelunwetter getroffen. Erst dachten wir, alles ist hin. Inzwischen sind wir etwas gefasster und haben in einer großen Kraftanstrengung einen Teil der bisher reifen und geernteten Äpfeln händisch zur Pressung vorbereitet: die durch die Einschläge der Hagelkörner verursachten Verletzungen einzeln ausgestochen, um Fäulnisherde zu beseitigen. Wir hoffen damit, doch etwas POMME-PURE produzieren zu können.

Jedenfalls wollen wir optimistisch in die Zukunft schauen. Und da aller Vorhersagen zufolge das Wetter mitzuspielen scheint, wollen wir morgen, am Samstag, den 28. September von 11 bis 17 Uhr ein fröhliches Fest feiern!

Es gibt alle unsere Produkte, von den ersten Äpfeln und einem frisch gepressten Apfelsaft über haltbare Säfte, Cidre, Weine und Schaumweine bis zu Bränden und Likören. Dazu pikante und fruchtige Kuchen und Speisen, kleine und größere Leckereien!

Und außerdem viele Sonderangeboten zu attraktiven Sonderpreisen: Schauen Sie doch bei uns vorbei – wir freuen uns auf Sie!

Martina Meuth & Bernd „Moritz“ Neuner-Duttenhofer
und das ganze Team vom
Duttenhofer`schen Apfelgut

PS: In unserem Wein-Seminar am 31. Oktober sind noch ein paar Plätze frei. In diesem Seminar wird nicht gekocht, sondern probiert und analysiert und getrunken und geredet und verglichen und genossen. „Essen und Wein“ heißt es bei uns, denn wir betrachten Wein nicht isoliert, sondern in Zusammenhang mit den Speisen, die er begleitet – mal mehr, mal weniger gut passend, mal in harmonischer Ergänzung, mal in spannendem Kontrast. Mal zu gegenseitigem Vorteil mit einem Gericht kombiniert, mal zu beider Nachteil gepaart, um zu lernen, worauf man achten muss. Kurzum: ein paar lehrreiche und vergnügliche Stunden, von einfachen Tropfen bis zu edlen Gewächsen.
Den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte unserer Homepage, auf der Sie sich auch anmelden können.

www.apfelgut.de

Hagebutte – das Vitaminbombe aus der Natur

Im Herbst leuchten die Hagebutten purpurrot an wilden Hecken und Sträuchern. Das Wildobst wird vor allem wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts geschätzt, der sogar Zitrone und Sanddorn übertrifft. Je nach Rosenart und Reifegrad kann er zwischen 400 und 5.000 Milligramm pro 100 Gramm liegen. Zudem sind Hagebutten reich an B-Vitaminen, Provitamin A und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Natrium. Auch Pektin, Gerbstoffe, ätherische Öle und der rote Pflanzenfarbstoff Lycopin sind enthalten. Lycopin gehört zu den Antioxidanzien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen.

Als Hagebutte bezeichnet man die Früchte verschiedener Wildrosenarten wie die Kartoffelrose (Rosa rugosa) und Hundsrose (Rosa canina). In Süddeutschland wird sie auch „Hiffe“ genannt. Die alte Heilpflanze soll gegen Appetitlosigkeit sowie Harnwegserkrankungen helfen und die Blutbildung unterstützen. Ein Tee aus Hagebuttenschalen wird gerne bei Fieber und Infektionen getrunken.

Auch für den Gaumen ist die fruchtig-säuerliche bis feinherbe Hagebutte ein Genuss. Das Mark wird als Zutat für viele köstliche Speisen verwendet “ etwa pikante Soßen für Fleisch und Wild, Muffins, Kuchen und Desserts. Die wilden Früchtchen eignen sich für Liköre und Chutneys und lassen sich in der Konfitüre beispielsweise mit Äpfeln, Birnen oder Kornelkirsche kombinieren. Die Schweden genießen die Hagebuttensuppe „Nyponsoppa“ mit Knäckebrot.

Die Verarbeitung ist dagegen mit etwas Aufwand verbunden. Es müssen Blütenansatz, Stiel und die im Inneren der Fruchtkapsel sitzenden Samen (Nüsschen) mit ihren Härchen entfernt werden. Denn die Härchen reizen Haut und Schleimhäute, sodass beim Entkernen am besten Handschuhe getragen werden. Viele kennen dieses „Juckpulver“ noch aus der Kindheit. Wem das Entkernen zu aufwändig ist, kann die Früchte auch in wenig Wasser weich garen und das Mus durch ein sehr feines Passiersieb streichen. Zum Rohverzehr sind Hagebutten nicht geeignet.

Das Wildobst kann ab September gepflückt werden. Die Hagebutten sind reif, wenn die Schale auf leichten Fingerdruck etwas nachgibt und sich die Früchte leicht pflücken lassen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Erdbeeren

19.048 Hektar
betrug die Anbaufläche für Erdbeeren im Marktobstbau im vergangenen Jahr in Deutschland. Damit ist die Anbaufläche in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen (2011: 17.223 Hektar). Auf einer Erntefläche von 15.004 Hektar wurden 2012 in Deutschland rund 155.800 Tonnen Erdbeeren geerntet.

Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 3,5 Kilogramm zählt die Erdbeere zu den beliebtesten Früchten bei den Verbrauchern in Deutschland. Entgegen ihrem Namen handelt es sich bei der Erdbeere aus botanischer Sicht allerdings nicht um eine Beere, sondern um eine sogenannte „Sammelnussfrucht“. Ihr süßer Geschmack lässt sich gut mit Vanille-Eis genießen, außerdem sind Erdbeeren seit jeher eine beliebte Zutat für Kuchen. Dabei ist die Erdbeere kalorienarm und liefert dem Körper wichtiges Vitamin C.

Quellen: BMELV, Destatis

Osterbräuche aus aller Welt

Ostern steht vor der Tür und damit das Ende der Fastenzeit. Das bedeutet Vorfreude auf buntgefärbte Ostereier, Hefezopf und Lammbraten. Zumindest hier zu Lande. Doch was kommt eigentlich in anderen Regionen zu Ostern auf den Tisch? REWE Feine Welt stellt Traditionen rund um den Globus vor und bietet passende Rezepte für einen internationalen Osterbrunch.

Die Osterfeiertage sind der ideale Anlass, die Familie oder gute Freunde einzuladen und in geselliger Atmosphäre kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. In Deutschland dürfen zu diesem Anlass die allseits beliebten Ostereier nicht fehlen.

The British way zu Ostern
Das englische Pendant zum deutschen Osterzopf wird traditioneller Weise bereits am Karfreitag gebacken. Das süße kleine Hefebrötchen, mit Gewürzen wie Nelken, Zimt, Muskatnuss, Korinthen oder Rosinen verfeinert, trägt den Namen „Hot Cross Buns“. Jedes Brötchen wird in Erinnerung an die Kreuzigung Jesu mit einem kleinen Kreuz aus Zuckerglasur verziert. Ein weiterer beliebter Osternachtisch ist der „Simnel Cake“. Ein klassischer britischer Früchtekuchen, der aus hochwertigen getrockneten und kandierten Früchten gemacht wird. Charakteristisch ist die Verzierung – eine Marzipandecke und elf Marzipankugeln. Jede Kugel soll einen Apostel Jesu symbolisieren. Der Verräter Judas wird dabei bewusst nicht mitgezählt.

Tipico italiano, tipico köstlich
Für die italienische Variante des Osterkuchens muss man ein bisschen Zeit einplanen. Die „Colomba Pasquale“ ist ein kaltgegangener Hefeteigkuchen. Das Aufgehen bei Kühlschranktemperatur dauert länger, dafür entwickelt der Teig ein ganz besonders feines Hefearoma. Übersetzt bedeutet der Begriff „Colomba Pasquale“ Ostertaube. Darum wird der Kuchen auch in einer speziellen Backform gebacken, die wie eine Friedenstaube geformt ist. Neben dieser süßen Versuchung kommen in Italien auch gerne herzhafte Gerichte auf die reich gedeckte Ostertafel. Die „Torta Pasqualina“ ist zum Beispiel eine würzige Pastete mit Eiern, Blattspinat, Ricotta, Parmesan und vielen anderen erlesenen Zutaten. Auf Italienisch heißt Ostern übrigens Pasqua, was auch den Namen der Pastete erklärt. In Italien ist es Brauch, die „Torta Pasqualina“ am Ostermontag bei einem großen Picknick im Freien zu genießen.

Osterbrot aus Griechenland
Als „Tsoureki“ bezeichnen die Griechen ihr österliches Hefegebäck, eine Mischung aus Brot und Kuchen. Es eignet sich bestens als Nachtisch, zur Kaffeetafel oder als Frühstücksbrot. Die enthaltenen Gewürze wie Mastix, Felsenkirsche oder Piment sind in der Regel besonderen Feiertagen vorbehalten. Diese Tradition macht das Gebäck zu einem besonders feinen Genuss. In seiner ursprünglichen Form wird es mit roten Eiern dekoriert.

Vive la Osterfeiertage!
Während das gebackene, süße Osterlamm und der Osterhase sich hier zu Lande großer Beliebtheit erfreuen, spielen sie in Frankreich eher eine untergeordnete Rolle. Die Franzosen lieben es zu Ostern herzhaft. Das absolute Highlight jedes mehrgängigen französischen Ostermenüs ist ein köstliches Lammgericht mit dem Namen „Gigot d´agneau“. Verfeinert wird es mit Rotwein, frischem Ingwer, Knoblauch und Pfifferlingen.

Fisch- und Fleischsuppe statt Ostereier in Peru
Auch in Peru gibt es typische Ostergerichte. Am Karfreitag darf die „Chupe de Viernes Santo“ nicht fehlen. Dabei handelt es sich um eine Suppe aus Fisch, Meeresfrüchten, Kartoffeln und Gemüse. Am Ostersonntag gibt es „Caldo Blanco“ oder „Sopa de siete carnes“, ein deftiger Eintopf mit verschiedenen Fleischsorten.

www.rewe-feine-welt.de

INTERNORGA

Buttercremetorte mit kreativem Fondant, Petit Four im Mini-Format oder verspielte Pop Cakes – die aktuellen Tortenkreationen versprechen süße, kulinarische Genüsse. Konditoreicafés sind so voll wie lange nicht mehr, junge und unkonventionelle Cafékonzepte begeistern mit fantasievollen Premiumprodukten ein Publikum jenseits stereotyper „Kaffeeklatsch“-Klischees. Im Coffeeshop um die Ecke lassen fertig angelieferte Macarons, Whoopies, Brownies und Co. das Wasser im Mund zusammenlaufen und kurbeln gleichzeitig den Umsatz an. Das Konditor-Handwerk, das die meisterlichen Torten und Kuchen kreiert, hat – ebenso wie seine Zulieferer – seit jeher ein Zuhause auf der INTERNORGA, der Leitmesse für den Außer-Haus-Markt.

„Es gibt in unserer Gesellschaft wieder eine große Sehnsucht nach Genuss! Kuchen, Törtchen, süße Sachen geben dem Konsumenten eine sofortige positive Bestätigung – sind ebenso Belohnung wie eine kurze Pause im hektischen Alltag. Der Trend geht hier bereits seit Jahren zu echten und ursprünglichen Rohstoffen, Zutaten und Backhilfsmitteln“, erläutert Claudia Johannsen, die als Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg Messe und Congress GmbH die INTERNORGA verantwortet. „Uns ist dabei besonders wichtig, einen Ausstellermix zu bieten, der den Markt für Convenience-Produkte und bereits genussfertige Konditoreiprodukte abbildet, auf der anderen Seite aber auch frische Premiumzutaten und Hilfsmittel für die handwerklich orientierte Konditorei bietet.“

Mit 1,642 Milliarden EUR Gesamtumsatz, ca. 36.000 Beschäftigten in 2.983 Fachbetrieben gehört das Konditorhandwerk zu den Toparbeitgebern der Lebensmittelbranche. Rund ¾ aller in Konditoreicafés verkauften Spezialitäten sind dort auch hergestellt (73 %). Um sich von anspruchsvollen Convenience-Produkten abzugrenzen, setzen die meisten Konditorbetriebe zunehmend auf frische Zutaten, wie etwa saisonales Beerenobst und individuell und kreativ hergestellte Törtchen mit besonders luftiger Konsistenz.
Besonders inspirierende süße Kunstwerke präsentiert das Konditorhandwerk bereits traditionell auf der INTERNORGA, 2013 unter dem Namen „Sweet Art“. „Für die in den Innungen organisierten Konditorbetriebe ist die INTERNORGA traditionell ein Ort der Inspiration. Aktuelle Trends werden hier kreiert, gleichzeitig gibt es kaum einen besseren Ort, an dem man sich derart umfassend über feine Rohstoffe, Zutaten und natürlich die entsprechende Technik informieren kann“, so Konditormeister Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbundes, abschließend.

Eins haben beiden Welten – Industrie und Handwerk – gemeinsam: Gefragt sind volle und natürliche Aromen und besonders edle Rohstoffe, wie etwa echte Vanille statt Vanillin oder besondere herkunftsgeschützte Kakaosorten für die Kuvertüre. Und die Verbraucher schätzen mehr und mehr eine kreative und liebevolle, ja sinnliche Produktgestaltung. „Aufwendig verzierte Torten mit Fondant nach angloamerikanischem Vorbild sind auch in Deutschland immer mehr im Kommen. Bei der Herstellung steht vor allem das kunstvolle Verzieren und Dekorieren der Torte im Vordergrund, damit man am Ende nicht nur eine Torte, sondern etwas ganz Besonderes hat“, erläutert Bloggerin Shiaochin Su, Betreiberin des Torten-Blogs Cakeinvasion.de

Feine Torten schmecken dabei in jedem Alter. Für den großen Auftritt, zum Beispiel auf dem Kindergeburtstag, präsentiert die Hack AG auf der INTERNORGA ein neues Tiefkühlsortiment für Kinder. Zu den aktuell laufenden Disney-Promotions im Lebensmitteleinzelhandel, Free-TV-Premieren und Ausstrahlungsperioden von TV-Staffeln stellt das Unternehmen – Disney-Lizenznehmer seit 2006 – neben den zwei beliebten Motivtorten Micky Maus und Prinzessinnen
Newcomer wie den Cars-Kuchen sowie Jake und die Nimmerland-Piraten in die Tiefkühlregale. „Es macht uns eine Riesenfreude, immer neue Kuchen- und Torten-Highlights für Kids zu kreieren, die ankommen und den Zeitgeist treffen. Und das schmeckt man“, erklärt Andreas Hellmann, Nationaler Key Account Manager der Hack AG.

Weniger groß, aber ebenso attraktiv präsentieren sich die kleinen Kuchen zum Mitnehmen oder für den schnellen Genuss zwischendurch: „Im Bereich Tiefkühl-Sweets wird sich die Nachfrage für Muffins, zum Beispiel für Coffeeshops oder Szenecafés, stetig nach oben entwickeln. Unsere Gesellschaft wird weiter mobiler, wichtiger wird die Möglichkeit, an jeder Ecke, zu jeder Zeit eine Auszeit zu bekommen. Konsumentenfreundliche Verpackungen und aufregende Styles sind dabei ebenso wichtig wie Geschmack und Qualität“, verrät Anja Trummer von der Bagel Bakery. Die von der Bagel-Bakery hergestellten kleinen Kuchen, Brownies, Muffins und Cookies mit Namen wie cranberry schmatzbar, miss chocoholic oder sugardude sprechen den besonders lifestyleorientierten Konsumenten an. Unter dem Markennamen sugarbabes gibt es die wie selbst gemacht wirkenden süßen Teilchen nicht nur im Coffeeshop oder im Café ohne eigene Konditorei, sondern auch im Direktvertrieb über die Website. Generell gilt in diesem Segment: Die Spezialitäten werden kleiner und raffinierter. Individualität ist Trumpf – der Genuss als kleine exklusive Belohnung statt als große Schlemmerei. Die Konsequenz zeigt sich in Mini-Gugelhupfen, Baby-Cupcakes oder dem Comeback der Petit Fours.

Die INTERNORGA ist seit 1921 die europäische Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Mehr als 1.200 Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen auf der INTERNORGA 2013 vom 8. bis zum 13. März Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Die Ausstellerpräsentationen werden durch ein großes Rahmenprogramm, international besetzte Kongresse, Award-Verleihungen und innovative Sideevent-Konzepte ergänzt.

Die INTERNORGA findet auf dem Hamburger Messegelände im Herzen der Hansestadt statt. Einen Schwerpunkt bildet dabei traditionell das Back- und Konditorhandwerk. Im Fokus stehen dabei sowohl die aktuellsten technischen Geräte und Öfen als auch die neusten Entwicklungen im Bereich der Backlinge oder Backhilfsmittel sowie moderne Ladenausstattungen. Der Einlass erfolgt ausschließlich nach Legitimation als Fachbesucher. Eintritt: 29,50 Euro (Zweitageskarte 38 Euro), Fachschüler: 16 Euro.

www.internorga.com

Alexandra Lang

Innerhalb von nur fünf Monaten hat Alexandra Lang den Bau am Fährehafen saniert: Mit Liebe zum Detail gestaltete sie ein Café-Restaurant, das Eleganz und Gemütlichkeit mit einem fantastischen Ausblick verbindet. Das Gebäude nämlich schiebt sich weit in den See hinein. Ergebnis: Ein 270-Grad-Panoramablick über die weite Wasserfläche des Bodensees auf Berge, Schiffe und Fähren. Sogar die Wellenbewegungen zeichnen sich an der Decke des Innenraums wie eine Lichtinszenierung ab. Das denkmalgeschützte Gebäude stammt von dem am Bauhaus in Dessau ausgebildeten Konstanzer Architekt Hermann Blomeier. In den Fünfziger Jahren diente es als Wartehaus für die Fährepassagiere.

Alexandra Lang verwöhnt ihre Gäste im AL eins mit verschiedenen Frühstücksvariationen, serviert mittags hausgemachte Suppen und tischt am Abend herzhafte und süße Tapas auf. Als gelernte Konditorin, Chef-Pâtissier und „Pâtissier des Jahres 2010″ verfolgt Alexandra Lang auch im AL eins ihre süße Spur weiter: Mit Fantasie, Finesse und Fingerspitzengefühl kreiert sie Pralinen und feine Kuchen, die sie auch als Take-away am Kiosk-Fenster anbietet.

Das Gastronomie-Gen hat Alexandra Lang von ihren Eltern geerbt, die gemeinsam das Romantik Hotel Residenz am See in Meersburg führen. Schon als Kind stand sie auf einer Bierkiste an der Seite ihres Vaters, Sternekoch Manfred Lang, am Herd und schnupperte Küchenluft. Früh war ihr klar, dass sie Karriere in der Gastronomie machen würde. In die Fußstapfen ihres Vaters wollte sie allerdings nicht treten.
Alexandra Lang entschied sich mit 16 für eine Ausbildung zum Konditor. Heute blickt Lang auf eine Laufbahn mit namhaften Stationen wie dem Sterne-Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart oder dem Drei-Sterne-Restaurant Schwarzwaldstube der Traube Tonbach in Baiersbronn zurück. 2008 zog es Alexandra Lang zurück nach Meersburg. Im elterlichen Restaurant Casala im Hotel Residenz in Meersburg verwöhnte sie als Chef-Pâtissier die Gäste des Hauses mit ihren Dessert-Kunstwerken. Für ihre ausgefallenen Kreationen wurde Alexandra Lang 2010 als erste Frau mit der Auszeichnung „Pâtissier des Jahres“ honoriert.

Auch im AL eins bietet Alexandra Lang ihre beliebten Pralinen- und Pâtisserie-Kurse an. In diesen Kursen weiht sie bis zu acht Kochschüler in die Kunst der Pâtisserie ein und kreiert gemeinsam mit ihnen himmlische Desserts und Pralinen. Die Kochschürze und eine Rezeptmappe mit vielen Tipps und Tricks darf jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen.

AL eins, Am Fährehafen, Unteruhldinger Straße 1, D-88709 Meersburg, Tel.: +49 (0)7532 807 88 06, info@al-eins.de,
www.al-eins.de

mittwochs bis samstags von 8 Uhr bis 23 Uhr, dienstags ab 17 Uhr,
sonntagabends und montags ist Ruhetag.

Frühstücksflocken sind Süssigkeiten

Finger weg: Rund 85 Prozent der Frühstücksflocken enthielten mindestens zwanzig Prozent Zucker – Jedes zweite Produkt hatte sogar einen Zuckergehalt von mindestens dreißig Prozent – Damit sind viele Cerealien süßer als Kuchen oder Schokokekse – Hätten Sie es gedacht?

Frühstücksflocken, die für Kinder beworben werden, enthalten in der Regel zu viel Zucker. Das ist das Resultat eines Marktchecks der Verbraucherorganisation foodwatch. Die Verbraucherschützer hatten 143 Frühstücksflockensorten eingekauft und den Zuckergehalt geprüft.

Diese Produkte sprechen mit einer bunten Verpackung, Spielzeugbeigaben und Gewinnspielen gezielt Kinder an.
Das Resultat: Rund 85 Prozent der Frühstücksflocken enthielten mindestens zwanzig Prozent Zucker. Jedes zweite Produkt hatte sogar einen Zuckergehalt von mindestens dreißig Prozent. Damit sind viele Cerealien süßer als Kuchen oder Schokokekse, kritisiert foodwatch.
Auch ein Großteil der Bio-Flocken enthielt mehr als zwanzig Prozent Zucker. Nur knapp sechs Prozent der untersuchten Erzeugnisse kamen mit einem Zuckeranteil von weniger als zehn Prozent aus.
foodwatch fordert eine gesetzlich festgelegte Zuckergrenze von zehn Prozent für Kinder-Frühstücksflocken und zieht vor allem die Markenhersteller in die Verantwortung. Sie sollen mit ihren Produkten ein gutes Vorbild sein, da Discounter mit den Handelsmarken die zuckerreichen Frühstückscerealien nachahmen.

Ein leckeres gesundes Frühstück enthält ein bis zwei Getreideportionen als Brot oder Getreideflocken. Cornflakes und Frühstücksflocken mit Zucker hingegen sind für die erste Mahlzeit des Tages nicht zu empfehlen, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid infodienst, Bonn. Eine ausgewogene Alternative ist ein Müsli aus verschiedenen Getreideflocken, Nüssen, getrockneten und frischen Früchten mit Jogurt oder Milch – ohne Zuckerzusatz. „Frühstücksmuffel lassen sich auch für ein Milchmixgetränk aus Obst, Haferflocken und Milch begeistern, das sich einfach mit einem Mixer zubereiten lässt“, so Seitz.
Heike Kreutz, www.aid.de

aid-Heft „Das beste Essen für Kinder“, Bestell-Nr. 61-1447, Preis: 2,50 Euro, www.aid-medienshop.de

Die Birne

Alles über die Birne – Weltweit sind mehrere Tausend verschiedene Birnensorten bekannt, wobei nur zehn Sorten im Obsthandel eine Rolle spielen – Birnen werden nicht nur pur gegessen, sondern schmecken auch im Obstsalat, als Gelee oder im Kuchen

Herbstzeit ist Birnenzeit. Das Aroma der Früchte reicht von süß über feinsäuerlich bis muskatartig, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Weltweit sind mehrere Tausend verschiedene Birnensorten bekannt, wobei nur etwa zehn Sorten im Obsthandel eine bedeutende Rolle spielen.

Dazu zählt beispielsweise die Sorte „Alexander Lucas“, die besonders saftig-süß ist und am besten roh gegessen wird. Die Tafelbirne „Clapps Liebling“ hat ein süßes bis fein-säuerliches Aroma, während die Birne mit dem wohlklingenden Namen „Köstliche von Charneu“ etwas würzig schmeckt. Die saftige „Williams Christ“ hat eine leicht muskatartige Note und ist zum Einmachen geeignet. Aus diesen Früchten wird auch der bekannte Obstbrand hergestellt. Eine eher unbekannte Sorte ist die Nashi-Birne, die aus Japan stammt. Die Früchte sehen aus wie kleine Äpfel, haben eine kupferfarbene Schale mit kleinen Pünktchen und sind sehr saftig.

Birnen werden nicht nur pur gegessen, sondern schmecken auch im Obstsalat, als Gelee oder im Kuchen. Sehr bekannt ist die Nachspeise „Birne Helene“, für die reife Birnen in einer heißen Zucker-Weißwein-Mischung gegart und zu Vanilleeis und Schokoladensoße serviert werden. Das Rezept ist vor über 140 Jahren zur Premiere der Operette „Die schöne Helene“ in Frankreich entstanden.

Auch herzhafte Speisen lassen sich mit dem Kernobst verfeinern. So können Feinschmecker die Früchte dünsten und als Beilage zu Schweinefleisch, Geflügel oder Wild servieren. Roh schmeckt die Birne im Blattsalat und zu einem würzigen Ziegenkäse oder zu rohem Schinken.

Birnen enthalten weniger Fruchtsäure als Äpfel und sind daher auch für empfindliche Menschen gut bekömmlich. Zudem ist die Birne reich an B-Vitaminen, Folsäure, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen, die die Verdauung anregen. Da viele wertvolle Inhaltsstoffe direkt unter der Schale sitzen, sollten die Früchte am besten ungeschält verzehrt werden.

Birnen werden im „hartreifen“ Zustand gepflückt und bis zum Verkauf bei kühlen Temperaturen gelagert, damit sie langsam nachreifen können. Der optimale Reifegrad besteht, wenn die Früchte einen angenehmen Duft verströmen und bei leichtem Druck auf das Stielende nachgeben.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Obst“, Bestell-Nr. 61-1002, Preis: 4,00 Euro, www.aid-medienshop.de