Die 100 besten Rezepte der Welt

FÜR SIE setzt ihre erfolgreiche Sonderheft-Reihe fort und
präsentiert am 26. Oktober 2005 das Special „Die 100 besten Rezepte der Welt“.
Nach „Die 100 gesündesten Rezepte“ und „Die 100 besten italienischen Rezepte“
ist es bereits das dritte Food-Pocket von FÜR SIE in diesem Jahr und Ausdruck der Simplify-Philosophie des Titels.

Für jeden Geschmack hat die FÜR SIE-Kochredaktion in „Die 100 besten Rezepte
der Welt“ einen raffinierten Vorschlag parat. Auf mehr als 200 Seiten werden
berühmte Klassiker vorgestellt und zum einfachen Nachkochen step by step erklärt:
von Apfelstrudel bis Zwiebelkuchen. In den Kategorien „Vorspeisen, Suppen & Salate“, „Fisch & Meeresfrüchte“, „Fleisch & Geflügel“, „Pasta, Reis & Co.“, „Desserts & Süßspeisen“ sowie „Kuchen & Gebäck“ sind alle Gerichte leicht zu finden. 20 davon,
die sich besonders gut für Weihnachten eignen, sind mit einem Sternchen markiert. Außerdem gibt es Tipps für den richtigen Wein.

Die FÜR SIE-Kochredaktion, zu der außer Küchenchefin Christine Golli auch Sylvia Fischer, Kerstin Görn, Regina Rautenberg, Marietta Tannert und Marianne Zunner gehören, sorgen dafür, dass die Rezepte auf Gramm, Grad und Minute genau stimmen. Jedes einzelne wurde in der FÜR SIE-Versuchsküche mehrfach ausprobiert!

Dr. Oetker Versuchsküche

Es duftet verführerisch nach frischem Gugelhupf, in den Backöfen liegen ein Dutzend appetitlich aussehender Pizzen und auf dem runden Tisch warten unzählige Konfitüren auf ihre Verkostung. All diese Leckereien sind zum Greifen nah, die Versuchung zu naschen unwiderstehlich, wenn da nicht die dünne Glasscheibe wäre. Davor stehen Besucher, die gebannt und fesselnd alle Schritte im Inneren genau beobachten. Sie befinden sich vor der Dr. Oetker Versuchsküche in Bielefeld, die unlängst neue Räumlichkeiten bezogen hat und erstmals allen back- und kochbegeisterten Menschen Einblicke gewährt.
Dort, wo seit der Jahrhundertwende Pudding produziert wurde, öffnen sich nun auf 750 Quadratmeter zahlreiche Kochnischen, die mit jeder Küche von „Schöner Wohnen“ konkurrieren können. Blitzender Edelstahl, warmes Holz und dunkler Granit verleihen dem lichtdurchfluteten Raum einen modernen und zeitgemäßen Charakter. In so einem Ambiente macht Backen und Kochen noch mehr Freude und das ist den über 20 Mitarbeitern der Dr. Oetker Versuchsküche anzusehen. Was heute eine der bekanntesten Abteilungen des Unternehmens darstellt, begann vor mehr als 100 Jahren auf engstem Raum.

Mit 4 m2 zum Erfolg

Dr. August Oetker hatte immer ein offenes Ohr für seine Kundinnen. Als er 1891 die Aschoff´sche Apotheke in Bielefeld erwarb, stellte er schnell eine Marktlücke fest. Wenn die Hausfrau den sonntäglichen Kuchen backen wollte, benötigte sie Hirschhornsalz, Pottasche oder Natron und Weinstein zur Lockerung des Teiges. Das gab es damals nur in der Apotheke zu kaufen. Meist waren die Backergebnisse nicht von Erfolg gekrönt und so stand das Ziel des ehrgeizigen Apothekers schnell fest: eine Mischung zu finden, mit der der Kuchen garantiert gelingt. Häufig zog er sich zurück in seine so genannte „Geheimbutze“ – eine Hinterstube der Apotheke, die nur vier Quadratmeter groß war. Hatte er eine Mischung gefunden, probierte seine Frau Caroline am heimischen Herd sie so lange aus, bis sie garantiert gelang. 1893 war es soweit: Dr. Oetker brachte das Backpulver „Backin“ auf den Markt. Abgepackt in kleinen Tüten, jeweils für ein Pfund Mehl portioniert, gab er auf jeder Verpackung das Versprechen, dass der Kuchen „stets vorzüglich“ gelingen werde. Diese Gelinggarantie ist bis heute fest mit der Marke Dr. Oetker verbunden und die Versuchsküche zählt sie zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben. Nur die Rahmenbedingungen haben sich geändert.

Ein Kuchen – 50 Mal gebacken

„Heutzutage werden immer weniger Back- und Kochkenntnisse von Generation zu Generation weitergegeben“, weiß Kerstin Buchholz, die Leiterin der Dr. Oetker Versuchsküche aus Erfahrung zu berichten. „Und darauf müssen wir reagieren“, so Buchholz weiter. Damit die 350 Dr. Oetker Produkte – vom Pudding bis zur Pizza – immer gleich gut gelingen, spiegelt die Dr. Oetker Versuchsküche jede nur erdenkliche Ausstattung einer durchschnittlichen Haushaltsküche wieder. Deshalb stehen in Bielefeld auch etwa 50 verschiedene Backöfen, denn in jedem muss das Gebäck garantiert gelingen. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden gleich in den Computer eingegeben und fließen unter anderem in die Zubereitungsanleitung auf der Verpackungsrückseite ein. Ob Ober- und Unterhitze, Umluft oder Gas, ob mit fettarmer Milch, Vollmilch, H-Milch, frischer und haltbarer Schlagsahne – stets gehen die Mitarbeiter den Fragen nach, was wird wann, wie und womit am besten zubereitet. Nichts überlassen die Profis aus der Dr. Oetker Versuchsküche dem Zufall.

Ein Rezept beginnt im Kopf

Die Entwicklung neuer Rezepte gehört zu den kreativsten Aufgaben der Versuchsküche. „Ein Rezept beginnt im Kopf“, erklärt Frauke Hagedorn aus der Dr. Oetker Versuchsküche. „Ein Gang über den Markt, ein Besuch bei Freunden, eine Zeitschrift, ein Duft oder ein Bild – alles kann die Inspiration für ein neues Rezept sein.“ Rund 400 neue Rezepte entwickelt die Versuchsküche Jahr für Jahr: für die Mitglieder-Zeitschrift des Dr. Oetker Back-Clubs, für die eigene Webseite im Internet, den hauseigenen Verlag und schließlich auch für die Rezeptbroschüren. Das Erfolgsgeheimnis: „Unsere Rezeptbroschüren drehen sich immer um ein Konzept, eine Idee“, erläutert Valeska Maifeld, die den Einmach-Bereich betreut. „Picknick im Sommer, Kürbis zu Halloween oder Knusperhäuschen zu Weihnachten – das Jahr bietet unzählige Themen.“

Das bekannteste Werk aus der Dr. Oetker Versuchsküche dürfte wohl das 1911 erschienene „Schulkochbuch“ sein. Generationen von Frauen und Männern haben mit diesem Buch in den letzten 100 Jahren Kochen gelernt. Das Buch gehört hierzulande zu den „heimlichen Bestsellern“. Mit einer Auflage von 19 Millionen ist das Dr. Oetker „Schulkochbuch“ das weltweit meistverkaufte Kochbuch.

Der Retter in kulinarischen Notlagen

Wer für ein Rezept nicht im Kochbuch blättern will, kann auch zum Hörer greifen. Auf jeder Dr. Oetker Verpackung steht die Hotline der Versuchsküche, die immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Ob der Anfänger vergeblich versucht, Sahne unter die Tortenfüllung zu heben, der Fortgeschrittene sein Quittengelee mit einem Schuss Whiskey zubereiten möchte oder der passende Dip zur Grill-Party fehlt. Die Hotline ist schon oft zum telefonischen Retter in kulinarischer Not geworden. Besonders zur Einmach-Saison klingeln die Drähte heiß und so mancher Anrufer steht gerade am Herd und möchte die Gelierprobe am Telefon besprechen. Und so ein Gespräch mit der Versuchsküche hält auch einige Aha-Erlebnisse parat: „Kaum einer weiß, dass der Hefeteig auch über Nacht im Kühlschrank gehen kann“, so Bettina Prims, Leiterin des Dr. Oetker Verbraucherservice. „Und wer den Pudding lieber ohne Haut genießen möchte, der sollte nach dem Kochen gleich eine Frischhaltefolie auflegen“, verrät Bettina Prims weiter, die mit den Tipps & Tricks aus der Dr. Oetker Versuchsküche viele Anrufer begeistert.

Versuchsküche on Tour

Um das Wissen um selbstgebackene Köstlichkeiten weiterzugeben, geht die Versuchsküche auch auf Reisen: Derzeit ist die Versuchsküche in Möbelhäusern on Tour. Vor den Augen des Publikums entstehen süße Spiegelei-Taler oder Muffin-Variationen aller Art, die auch gleich verkostet werden können. Beim Blick über die Schulter kann der Zuschauer viele Tricks und Kniffe lernen und aufkommende Fragen werden von den Profis aus der Dr. Oetker Versuchsküche Schritt für Schritt erklärt. So kann jeder die faszinierende Welt des Backens hautnah miterleben.

Hinter der Glasscheibe in Bielefeld geht es heiß her. Aber auch wenn das Teigkneten noch so anstrengend ist, die Mitarbeiter aus der Dr. Oetker Versuchsküche lassen sich gerne bei der Arbeit zuschauen. Dennoch – etwas ist anders als in der normalen Küche zu Hause. Wer würde denn schon im Sommer an Weihnachten denken und Unmengen an Plätzchen backen? Die Dr. Oetker Versuchsküche tut´s, denn sie muss der Zeit immer etwas voraus sein.

Erotik als Verkaufsargument in der Hotellerie

Wenn zwischen dem 19. und 23. November 2005 in Basel die Igeho 05, 21. Internationale Fachmesse für Gemeinschaftsgastronomie, Gastronomie und Hotellerie, der Messe Schweiz stattfindet, darf auch Erotik nicht fehlen. Erstmals wird die Sonderpräsentation «Erotik im Hotel» präsentiert.
An einer der wichtigsten europäischen Messe der Hospitality-Branche darf es ruhig ein bisschen knistern: Im Fachbereich Hotel-Einrichtung zeigen die Initianten um den Hotelier Andreas Kuchen, dass sich mit Erotik stilvolle Synergien zur Hotellerie ergeben. Um die Neugierde der Besucher zu wecken, werden drei Hotelzimmer zu bewundern sein, die dem Anspruch auf erotische Ausstrahlung entsprechen.

Bedürfnis ist vorhanden

Bereits hat sich ein Verbund von Hotels zusammengetan, die erotisch eingerichtete Zimmer anbieten. Die Hotels mit romantisch-erotischen Zimmern sind seit drei Jahren übersichtlich in einem elektronischen Führer zusammengefasst. Zuerst waren es ein paar wenige Hotels, die an den Erfolg und das Bedürfnis eines solchen Internet-Führers glaubten. Heute sind es bereits 70 angeschlossene Betriebe, die ein Zimmer zu sinnlichen Liebesoasen veredelt haben.

Die Verantwortlichen der Loveroom.ch GmbH sind bei der Gründung auf eine gewisse Skepsis gestossen. Es hat sich aber sehr bald herausgestellt, dass ein Bedürfnis durchaus besteht. Die Internetseite www.loveroom.ch hat sich etabliert und die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Pro Jahr wird die Website rund 100’000 Mal angeklickt und daraus direkt Buchungen im Wert von über 2 Millionen Franken getätigt. Die Seite wurde in den drei Jahren immer wieder aufgerüstet und verbessert.

Hotels, die bei Loveroom mitmachen möchten, müssen über ein spezielles Angebot für Verliebte verfügen. Das heisst, sie müssen ein Zimmer anbieten, das sich für einen sinnlichen Kuschelaufenthalt besonders gut eignet. Kerzenlicht, Kuschelrock, Rosenblätter auf Boden und Bett, aphrodisierendes Nachtessen – das ist nur ein kleiner Auszug aus dem sinnlichkeitssteigernden Programm, die sich die Hoteliers für ihre Gäste ausdenken. Grosse Nachfrage herrscht nach Zimmern mit Whirlpool oder Whirlwanne. Dies ist aber nicht Bedingung. Wichtig ist einfach, dass sich die Verliebten in der «Liebesoase» wohl fühlen.

Ausland wird anvisiert

Die Idee von Loverooms ist in der Schweiz entstanden. Sie stösst aber auch im Ausland auf reges Interesse. Bereits 25 Hotels aus Deutschland und sechs Betriebe in Österreich haben sich der Loveroom-Organisation angeschlossen. «Es ist unser Ziel, auch im Ausland Fuss zu fassen», erklärt dazu Andreas Kuchen, Initiant und Gesellschafter der Loveroom.ch GmbH.

Weitere Informationen unter www.loveroom.ch

Saskatoons

In Deutschland sind die Beeren mit dem Aroma von Mandel und Kirsche noch kaum bekannt
Sie haben einer kanadischen Provinzstadt ihren Namen gegeben und wurden von den dortigen Ureinwohnern als Nahrung, Medizin und Handelsware geschätzt: die Saskatoons. In Deutschland sind die kleinen dunkel­violetten Beeren der erlenblättrigen Felsenbirne (lat. Amelanchier alnifolia) den Wenigsten bekannt.

Streng genommen sind Saskatoons gar keine Beeren, sondern wie Äpfel und Birnen so genannte Scheinfrüchte. Die erbsengroßen Früchte, die große Ähnlichkeit mit Blaubeeren haben, können von Juli bis August geerntet werden. In der kanadischen Küche kommen die nach Kirsche und Mandeln schmeckenden Saskatoons auf verschiedenste Art und Weise zum Einsatz: Die frischen Früchte werden in Gelees, Marmeladen und Kuchen verarbeitet, ihr Saft gibt Marinaden und Dressings einen feinen Geschmack und getrocknet gelten sie als leckerer Snack für Zwischendurch. Auch ihr ernährungsphysiologischer Wert ist nicht zu verachten. Saskatoons enthalten viel Vitamin C, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Ihre vielen Samen machen sie außerdem zu kleinen Ballaststoffpaketen. Noch sind Saskatoons in Deutschland kaum erhältlich, werden jedoch von einigen Feinkostläden vertrieben. aid, Friederike Küter

Macht Fastfood dick?

Spätestens seit Morgan Spurlocks dokumentarischem Selbstversuch und Kinofilm „Supersize me“ werden Fastfood-Produkte in der öffentlichen Meinung noch kritischer als jemals zuvor diskutiert. Was wirklich dick macht beim „schnellen Essen“ können Sie anhand von fünf einfachen Punkten selbst erkennen: Dickmacher Nummer eins ist Fett. Insbesondere durch versteckte Fette in Wurst oder Kuchen nehmen wir mehr als 70 bis 80 Gramm Fett täglich zu uns. Viele Fastfood-Produkte enthalten überdurchschnittlich viel Fett und sind daher für eine Zwischenmahlzeit einfach zu kalorienreich.
Dickmacher Nummer zwei ist das schnelle Essen an sich. Der Verzehr eines Menüs in einem Fastfood-Restaurant dauert im Schnitt etwa dreieinhalb Minuten und das an einer Imbissbude nur unwesentlich länger. Unser Magen signalisiert jedoch erst 15 bis 20 Minuten nach Beginn einer Mahlzeit ein Sättigungsgefühl. Bei Fastfood kann eine relativ große Energiemenge schneller als herkömmlich verzehrt werden, da der geringe Ballaststoffanteil das Kauen bequem macht. Der Fastfood-Esser läuft somit Gefahr, sein natürliches Körpersignal zu überhören und „nochmal nachzulegen“.

Dickmacher Nummer drei sind die Menüs und XXL-Portionen. Kombi-Angebote kosten weniger und viele Fastfood-Fans greifen gerne zu, da ein Hamburger alleine meist nicht satt macht.

Dickmacher Nummer vier sind Softdrinks. Sie sind stark gesüßt und auch hier sind XXL-Portionen keine Ausnahme.

Dickmacher Nummer fünf ist das so genannte „Snacking“. Durch unregelmäßiges Essen verliert der Körper den Überblick. Heißhunger ist die Folge und insgesamt wird oft eine größere Energiemenge verzehrt als bei regelmäßigen Mahlzeiten. Gelegentlich kann der Körper höhere Energiemengen ausgleichen. Wird Fastfood jedoch regelmäßig gegessen, können sich viele Pfunde ansammeln. Wer wenig Bewegung im Job oder privat hat, sollte Fastfood bewusst und nicht zu oft auswählen. Ein Salat, ein Stück Obst zum Burger oder ein Mineralwasser statt zuckrigem Softdrink gleicht schon eine Menge aus und außerdem schont es den Geldbeutel auf Dauer. Und wer hat schon etwas gegen letzteren in Größe XXL? aid, Ira Schneider