24 Stunden in Taipeh

Stop-over in einer der Top 10 Trend-Destinationen Asiens in 2016 – Taiwan

Im Juli wurde Taiwan von Lonely Planet als eine der 10 besten Destinationen für das kommende Jahr gekürt. Das Land bietet sich nicht nur für Rundreisen, sondern auch für eine kurze Zwischenstation an. Gerade bei Flügen Richtung Südostasien oder auch Australien und Neuseeland ist die Hauptstadt Taipeh im Herbst der ideale Ort für einen Stop-over.

Die pulsierende Metropole hält für einen eintägigen Aufenthalt viele Möglichkeiten bereit, um einen ersten Eindruck von Land und Leute zu bekommen. Bei einem längeren Stop-over empfiehlt es sich auch weitere Highlights in der näheren Umgebung, wie beispielsweise die Heißen Quellen in Bayan,
zu entdecken.

Flughafen und öffentlicher Nahverkehr
Vom Internationalen Flughafen Taiwan Taoyuan gelangen Reisende mit dem Bus innerhalb von 50 Minuten in die Innenstadt von Taipeh.
Kostenlose Stadtpläne helfen dem Reisenden sicher ins Stadtzentrum zu gelangen. Taxis finden sich in nahezu jeder Straße und bieten (im Vergleich zu Deutschland) sehr günstige Fahrten an.

Taipehs Highlights
Taipei 101 – das ehemalig höchste Gebäude der Welt
Das Wahrzeichen des modernen Taipehs ist das Taipei Financial Center, das bis 2007 mit 508 Metern der höchste Wolkenkratzer der Welt war. Aufgrund der Anzahl der Stockwerke – 101 – wird es schlicht
„One-O-One“ genannt. Der Turm folgt den Gesetzen des Fengshui und ist einer sich nach oben verjüngenden Bambusstange nachempfunden. An den Ecken des Gebäudes sind stilisierte Drachenköpfe zu betrachten. Die runden Elemente an der Fassade erinnern an alte chinesische Münzen. Im fünften Stock beherbergt das Taipei 101 ein Einkaufszentrum, im 85. Stock ein empfehlenswertes Restaurant. Die Aussichtsplattform befindet sich auf der 89. Etage. Bei gutem Wetter ist die Oudoor-Aussichtplattform im 91. Stock geöffnet.

Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle
Das im Stil der Ming-Dynastie erbaute 70 Meter hohe Ehrentor am Platz der Freiheit schenkt dem Besucher Blick auf die Gedenkstätte des Mannes, der Jahrzehnte lang über das Schicksal Taiwans bestimmte, Chiang Kai-shek. 1980, fünf Jahre nach Chiang Kai-sheks Tod, wurde die aus weißem Marmor und blauen Ziegeln geschaffene Gedächtnishalle eingeweiht. In den unteren Stockwerken findet der Besucher eine Ausstellung, die Szenen seines Lebens darstellt. Das Ensemble komplettieren das im chinesischen Palaststil erbaute Nationale Opernhaus, die Nationale Konzerthalle sowie eine chinesische Gartenanlage mit mehreren Teichen. Besonders sehenswert ist die Wachablösung vor der Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle. Diese zeugt von akrobatischem Können der Wachen.
Der Platz der Freiheit und seine Grünanlagen sind heute ein beliebter Ort der Entspannung. In den Morgenstunden können Besucher Tai-Chi- und Quigong-Sessions beobachten oder selbst daran teilnehmen, nachmittags vergnügen sich dort Skateboarder und Familien.

Longshan-Tempel
Im alten Viertel Wanhua liegt der 1738 erbaute Longshan-Tempel. Besucher erleben eine Tempel-Atmosphäre wie im Bilderbuch: In der zentralen Halle wird die Göttin Guanyin verehrt, in der hinteren Halle Mazu und weitere Götter. Beistand bei Prüfungen gewährt hinten rechts Gott Wenchang mit langem Bart und rotem Hut. Der Haupthof ist geprägt von dichten Rauchschwaden aus einem großen Bronzekessel, in den Gläubige Räucherstäbchen stecken und Opfergaben auf Tische niederlegen.

Nationales Palastmuseum
Das 1965 eröffnete nationale Palastmuseum zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Es existiert kaum eine umfangreichere und kostbarere Ausstellung chinesischer Kunstwerke. Die meisten der um die 620.000 Objekte sind Teil der kaiserlichen Sammlung, mit der in der frühen Sung-Zeit vor über 1.000 Jahren begonnen wurde. Themen wie Malerei, Kalligrafie, Keramik, Jadeschnitzerei und Lackarbeiten können neben einem chronologischen Überblick über die Dynastien studiert werden.

Nachtmärkte in Taipeh
Um sich nach einem ausgiebigen Sightseeing Programm zu stärken, ist der Besuch eines traditionellen Nachtmarktes in Taipeh empfehlenswert. Die Nachtmärkte öffnen meistens abends gegen 18 Uhr (am Wochenende sogar schon morgens gegen acht Uhr) und schließen um ein Uhr nachts. Neben kulinarischen Spezialitäten können günstige Waren, einfacher Schmuck und Souvenirs erworben werden. Die Speisen sind im Vergleich zu Gerichten in Restaurants meist günstiger.
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Umgebung von Taipeh
Für Besucher, die ihren Stop-over auf mehrere Tage ausweiten möchten beziehungsweise die größten Sehenswürdigkeiten der Metropole Taipehs bereits kennen, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Ausflüge in der näheren Umgebung.

Tamsui
Im Fischerhafen von Tamsui, circa dreißig Kilometer nordwestlich von Taipeh entfernt, können Besucher der Hektik der Großstadt entfliehen. Eine schöne Uferpromenade mit Radweg und Restaurants laden zum Entspannen ein. Am besten lässt sich Tamsui mit der Metro Taipeh (MRT) erreichen.

Heiße Quellen
In Bayan, das etwa dreißig Kilometer nördlich von Taipeh entfernt ist, haben die heißen Quellen Becken aus dem Gestein gespült, die zum Baden einladen. Vielleicht nicht unwichtig zu wissen: Dort herrscht Bademützenpflicht.

Pingxi
In Pingxi, circa dreißig Kilometer westlich von Taipeh, erwarten Besucher die großen und kleinen Wasserfälle des Keelung-Flusses, vor allem jedoch die Überreste der Kohlenbergwerke und alte Bahnlinien. Alljährlich zum Chinesischen Laternenfest findet in Pingxi das Kong-Ming-Laternen-Festival statt. Interessierte müssen ihren Besuch jedoch nicht nach dem bekannten Festival ausrichten, um ihren Wunsch gen Himmel schicken zu können: Täglich lassen Besucher bunte Laternen mit ihren Herzenswünschen steigen.

Yehliu
Auf der spitz zulaufenden Halbinsel sind bei Yehliu durch Erosionen und starkem Wellengang bizzare Formationen aus Kalkstein entstanden. Einheimische gaben ihnen fantasievolle Namen wie „Feenschuh“ oder „Königinnenkopf“. Bei guter Sicht lässt sich das 50 Kilometer entfernte Nordostkap von Bitou entdecken. Yehliu liegt an Taiwans Nordküste westlich von Keelung und etwa eine Autostunde von Taipeh entfernt.

Jiufen
Jiufen, ein Bergort nordöstlich von Taipeh, versprüht mit seinen verwinkelten Gassen, Teehäusern und Imbissständen, japanischen Gebäuden und Galerien das Flair des „alten“ Taiwans. Die umgebenden Berge sind mit Wanderwegen gut erschlossen, die Besuchern einen tollen Ausblick auf Ortschaften, die Überreste der Bergwerksanlagen und das naheliegende Meer geben.

Die Insel im Westpazifik vereint die schönsten Seiten Asiens auf kleinster Fläche. Portugiesische Seefahrer tauften die Insel rund 160 Kilometer vor der Südostküste Chinas einst „Ilha Formosa – Schöne Insel“. Die atemberaubende Landschaft besticht mit beeindruckenden Schluchten, hohen Bergen, fruchtbaren Tälern, schroffen Küsten und zauberhaften Korallen- und Vulkaninseln, während in der Hauptstadt Taipeh und anderen Städten jahrhundertealte Traditionen mit der Moderne des 21. Jahrhunderts verschmelzen. Bei maximaler Reisesicherheit bietet Taiwan einen Mix aus fernöstlichem Flair, asiatischer Kulturen und subtropische Natur. Auch Reisenden auf dem Weg nach Südostasien, Australien oder rund um die Welt bietet Taiwan bei einem Kurzaufenthalt eine wunderbare Möglichkeit in alte Traditionen, die pulsierende Metropole Taipeh und faszinierende Naturwunder einzutauchen und die Herzlichkeit der Menschen kennenzulernen.

Besonders empfehlenswerte Restaurants in Taipeh:
Din Tai Fung – am besten ins Stammhaus: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10151483674433124

RAW, Andre Chiangs Restaurant in Taipeh: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10153261275978124

Diverse Restaurants in Taiwan:
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www.taiwantourismus.de

Genussmeile Wienerwald

Die längste Schank der Welt ist in diesem Jahr wieder erste Anlaufstelle für Freunde herzhafter Genüsse. Zwölf Weinbaugemeinden und über 80 Winzerinnen und Winzer präsentieren auf der über zehn Kilometer langen Genussmeile zum zweiten September-Wochenende ihre aromareichsten Gewächse. Wandern. Verkosten. Genießen – die Thermenregion Wienerwald zeigt sich den rund 50.000 vinophilen Gästen vor Ort von ihrer kulinarisch ergiebigsten Seite.

Der Spätsommer in der Thermenregion Wienerwald bringt eine ungeahnte Vielfalt, nicht nur in landschaftlicher Hinsicht. „Es geht um die Vielfalt unserer eigenen Sinne. Diese zu verwöhnen und zu fordern haben wir uns mit der Genussmeile zum Ziel gesetzt, die sich jährlich, und das bereits zum sechsten Mal, zur geschmackvollsten Freiluftmeile sowie längsten Schank der Welt verwandelt“, sagt Mag. Mario Gruber, Geschäftsführer Wienerwald Tourismus. Nach dem erfolgreichen Start der Genussmeile letzten Samstag (3. September) wird seitens Organisatoren mit rund 50.000 weininteressierten und naturverbundenen Gästen gerechnet. Über 80 regionale Winzerinnen und Winzer machen den Wasserleitungswanderweg von Mödling bis nach Bad Vöslau noch bis zum zweiten September-Wochenende zu Österreichs größter kulinarischen Spielwiese. Ganz fleißige Wanderer können entlang der Genussmeile bis zu zehn Kilometer zurücklegen und von Stand zu Stand erlesene Produkte wie Most, Sturm und regionale Weine probieren, die sich hervorragend mit „Edis Winzerspitz“, dem neuen Genussmeilengebäck von der Bäckerei Eder, kombinieren lassen. Verfolgt wird ohnehin nur ein Ziel: „Eben und gemütlich wandern, verkosten und reichlich genießen“, ergänzt Gruber. Herzhafte Schmankerln von Gastronomiebetrieben der Niederösterreichischen Wirtshauskultur und einzelnen regionalen Produzenten, wie beispielsweise dem Verein „Gutes zum Genießen“ und „so schmeckt Niederösterreich“, runden das kulinarische Angebot auf eine passende Art und Weise ab.

Ehrliche Produkte, gelebte Gastlichkeit. Wie man in der Thermenregion Wienerwald Gaumen und Geist erfreut, lässt sich bei der Genussmeile noch am 10. und 11. September jeweils am Samstag ab 14:00 Uhr und Sonntag ab 11:00 Uhr erleben. Die wichtigsten Akteure im Weintourismus der Region ziehen dabei gemeinsam an einem Strang. „Brauchtum zu leben heißt Tradition und Moderne zu verbinden. Besonders gut spürbar ist diese Symbiose bei der Genussmeile in der Thermenregion Wienerwald, die als inoffizieller Start für den Weinherbst Niederösterreich gilt. Die einzigartige Atmosphäre, Gastfreundlichkeit und unsere ehrlich produzierten und qualitativ hochwertigen Produkte aus der Region sorgen dafür, dass wir Jahr für Jahr mehr Gäste begrüßen dürfen“, sagt LAbg. Christoph Kainz, Bürgermeister Pfaffstätten.

Leichte Anfahrt zur längsten Schank. Um die Genussmeile in vollen Zügen genießen zu können, bietet sich eine Anreise mit der ÖBB-Südbahn, etwa über die nahegelegenen Stationen Guntramsdorf, Gumpoldskirchen oder Pfaffstätten an. Quer durch Baden fährt während der Genussmeile mehrmals am Tag der Genussmeile-Bummelzug, der direkt zwischen dem Bahnhof und den beiden Einstiegspunkten der Genussmeile in Sooß und Pfaffstätten verkehrt. Auch von den Bahnhöfen Traiskirchen (Badnerbahn), Pfaffstätten, Mödling und Gumpoldskirchen (ÖBB) fahren während der Genussmeilezeiten gratis Zubringershuttles. Wer dennoch mit dem Auto zur Genussmeile kommt, kann auf der Weinbergstraße zwischen Gumpoldskirchen und Pfaffstätten, sowie zwischen Baden und Bad Vöslau auf der zweiten Spur parken.

Termin Genussmeile Wienerwald: 10.-11. September 2016 (Samstag ab 14:00 Uhr, Sonntag ab 11:00 Uhr).

Mehr Informationen zur Genussmeile unter:
www.thermenregion-wienerwald.at/genussmeile

Mazagan Beach & Golf Resort

Marokko und Sushi? Das klingt zunächst etwas ungewöhnlich. Doch im Mazagan Beach & Golf Resort in El Jadida verbinden sich marokkanische Kultur und japanische Kulinarik auf harmonische Weise. Das Resort erweitert nun sein bereits vielfältiges kulinarisches Angebot um die beliebten Spezialitäten aus Japan. Sie ergänzen die bestehende Restaurantauswahl von beispielsweise traditionellem Essen aus Marokko, frischen Meeresspezialitäten aus der Region oder italienischen Köstlichkeiten.

Den Gästen des Mazagan Beach & Golf Resort wird ab sofort in der neuen Sushi Bar „Jin-Ja“ japanische Köstlichkeiten serviert. Auf der Karte stehen individuell zusammengestellte Platten mit Maki, Nigiri und Sashimi oder Sushi Rolls. Das Jin-Ja Restaurant ist abends, donnerstags bis samstags von 19-23 Uhr geöffnet, am Sonntag von 13-18 Uhr.

Darüber hinaus bietet das Mazagan Beach & Golf Resort seinen Gästen eine vielseitige kulinarische Auswahl an. Für diejenigen, die die traditionelle marokkanische Küche probieren möchten, steht das Morjana offen. Hier zaubern neben Couscous-Gerichten und Tajine auch orientalische Musik und Bauchtanz einen Hauch von 1001 Nacht in den Urlaubsabend. Im „Sel de Mer“, welches sich im ersten Stockwerk des Grand Riad Gebäudes mit Blick auf den Pool befindet, kommen Meeresfrüchte fangfrisch auf den Tisch. Hier werden täglich Fisch- und Austernspezialitäten serviert, ob vom Barbecue-Grill oder als Pasta-Gericht, während Livebands für die passende Hintergrundmusik sorgen. Als Dessert werden erfrischende Sorbets und Früchte gereicht.

Das Mazagan Beach & Golf Resort liegt 90 Kilometer südlich von Casablanca inmitten einer 250 Hektar großen Anlage an einem sieben Kilometer langen Sandstrand und Blick auf die Silhouette des Städtchens El Jadida. Das Küstenresort der Kerzner Gruppe verfügt über 500 Zimmer und Suiten sowie 67 Villen, die zum Verkauf angeboten werden. Das umfangreiche Kulinarikangebot mit neun Restaurants und mehreren Bars und Lounges reicht von typisch marokkanischer Küche bis zur italienischen Cuisine. Während der nahe gelegene Strand mit sportlichen Aktivitäten wie Reiten, Quadfahren und Jet Skiing lockt, bietet das Resort mit altersgerechten Kids Clubs, einem Casino und einem Nachtclub, Tennisplätzen, Koch- und Pilateskursen u.v.m. weitere Möglichkeiten für Freizeitbeschäftigungen. Zum Entspannen lädt das Mazagan Spa, inmitten von Sanddünen gelegen, mit luxuriösen Behandlungen und traditionell marokkanischen Wellnessanwendungen wie Hammam ein. Golf-Fans kommen auf dem von der südafrikanischen Golflegende Gary Player gestalteten 18-Loch Championship Golfplatz auf ihre Kosten.

Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.mazaganbeachresort.com

Saisonverlängerung im ICEHOTEL

Eisige Übernachtungsmöglichkeit auch im Sommer

Gut 200 Kilometer nördlich des Polarkreises halten die Minusgrade den kleinen Ort Jukkasjärvi bereits fest im Griff. Und während sich der Fluss Torne Älv allmählich zu einer riesigen Eisbahn verwandelt, wird auch mit Hochdruck am Bau des Icehotels gearbeitet. Bis zur Eröffnung am 11. Dezember 2015 entstehen hier 50 Hotelzimmer aus Eis und Schnee, darunter 19 Suiten, die von Künstlern aus 13 Ländern individuell gestaltet werden. Außerdem wird es eine separate Eiskirche, eine Icebar sowie eine kuppelförmige Eventhalle geben – allesamt geformt aus Schnee und Eis. Haltbarkeitsdatum: bis zum nächsten Frühjahr.
Diese Vergänglichkeit gehört zum Icehotel wie seine „Auferstehung“ im Winter. Nun planen die Betreiber, Teile des Icehotels auch während der Sommersaison zu öffnen. Den Schlüssel dafür hat die Mitternachtssonne in der Hand, die im Sommerhalbjahr 100 Tage ohne Unterlass vom Himmel strahlt. Sie soll via Solartechnik die notwendige Energie liefern, um „Indoor-Eiserlebnisse“ auf nachhaltige und umweltfreundliche Weise zu ermöglichen. Etwa 1200 m² soll der ganzjährige Teil des Icehotels umfassen – mit Icebar, Ausstellungsbereich für Kunstwerke aus Eis sowie Suiten zur Übernachtung.

Im Winter wird dieser Bereich mit den „vergänglichen“ Teilen des Hotels verschmelzen, so die Idee, die voraussichtlich erstmals mit Beginn der Wintersaison 2016/17 Realität wird. Neben den bekannten Winteraktivitäten wie Touren mit dem Hundeschlitten oder dem Schneemobil bestünde so auch die Möglichkeit, eine Übernachtung im ICEHOTEL mit faszinierenden Wanderungen und anderen Outdooraktivitäten im Schein der Mitternachtssonne zu verbinden. Eisige Erlebnisse in der kommenden Wintersaison sind wie immer unter www.icehotel.com buchbar.

Was es rund um Jukkasjärvi sonst noch zu erleben gibt, erfahren Interessierte unter www.swedishlapland.de

Douce Steiner

In der deutschen Provinz nach kulinarischen Hochgenüssen Ausschau zu halten, ist sehr viel einfacher als es der geneigte Großstädter vermutet.
Wer sich ein bisschen auskennt weiß nämlich, dass gerade in Baden-Württemberg der Genuss zu Hause ist.

Knapp 50 Kilometer vor Basel liegt Sulzburg, eine Kleinstadt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Dort findet der Berliner Foodblogger Bernhard Steinmann im Hotel und Restaurant Hirschen Douce Steiner, deren Küche mit zwei Michelinsternen und 17 Gault&Millau-Punkten ausgezeichnet ist. Sie ist die erste Frau, die in Deutschland zwei Michelinsterne erkochen konnte.
Übrigens steht auch Ehemann Udo Weiler in der Küche. Weiler war immerhin Souschef bei Harald Wohlfahrt. Douce Steiner und Udo Weiler lernten sich dort kennen.

Wie so häufig sind wir viel zu früh im Hotel, das Zimmer jedoch bald zum Einzug bereit.
In ruhiger Umgebung, ohne Durchgangsverkehr, kann man abschalten und entspannen.
Es gibt keinen Fernseher und kein Internet. Obwohl ich dies seit der Zimmerbuchung weiß und darauf eingestellt bin, werfe ich einen sehnsüchtigen Blick auf die Satellitenantenne auf dem Dach des Nebenhauses.

Am Abend werden wir freundlich zu unserem Tisch im Restaurant geleitet.
Hans-Paul Steiner und seine Ehefrau Claude, die Eltern Douces, helfen, wie kann es im Familienbetrieb anders sein, natürlich mit.

Die ästhetische Gestaltung des Gastraumes ist traditionell gewachsen und gemütlich. Leicht rustikal, kein unterkühlter Gourmettempel. Es erinnert mich ein bisschen an die Arzaks in Spanien. Man fühlt sich schnell wohl und entspannt.

Wir wählen das „Menü Douce“ und starten mit dem ersten Gruß aus der Küche, einem leicht gelierten Melonensüppchen mit Joghurtgranitée und Minze. Kalt, frisch, genau richtig für einen warmen Sommertag.

Wachtelbrust und Gänseleberkugel
mit schwarzem Pfeffer auf einem Coulis von Apfel und Sellerie, Kamille
Eine überaus gelungene Kreation. Das Selleriearoma mit seinen spürbaren Bitterstoffen überlässt der zarten Wachtel die Rolle des besten Nebendarstellers.
Die aromatische Gänseleber als Koalitionspartner gefällt uns besonders gut. Alles perfekt mit Fruchtnoten abgerundet.

Plat“ Jardiniere“
Kleine gefüllte mediterrane Gemüse mit weißem Tomatenschaum, Brunnenkresse
Die französische Klassik wird mit einer dehydrierten Auberginenscheibe aufgepeppt.
Das klingt natürlich ein bisschen frech wenn man bedenkt, dass die Steiner´sche Küche ohnehin eine moderne Interpretation französischer Küche ist.
Ganz so, wie ich es mag, ohne Anwandlungen avantgardistischer Tellergemälde.
Statt dessen werden mit hoher Präzision erstklassige Produkte verarbeitet.
Hier z.B. Zucchini, Paprika, mit Thunfisch gefüllt, Tomate, Mozzarella.
Ein sehr schönes Gericht.

Flusskrebse, Steinpilze und Sot l´y Laisses
mit Aprikosen, neuen Mandeln, Estragon-Schaum
Ein prächtiger Anblick und ein Hochgenuss.
Die Steinpilze sind überaus köstlich und das eigentliche Highlight dieses Ganges.
Trotz des schmackhaften Pfaffenstücks und des gelungenen Estragon-Schaumes.
Ein insgesamt leichtes Gericht mit zarten Säurenoten und breit angelegten Aromen.

Douce Steiner interpretiert die französische Klassik in einer verständlichen und überaus schmackhaften Form.
Die Speisen sind aromatisch, die Eigenheiten der Produkte werden klar und deutlich herausgearbeitet. Auf dem Teller herrscht grundsätzlich Harmonie, nichts dringt zu stark in den Vordergrund oder unterdrückt andere Bestandteile. Eine kleine Ausnahme der Regel finden wir bei der Wachtelbrust, ohne dass der gute Gesamteindruck dadurch getrübt wird.

Steiner findet mühelos den Mittelweg zwischen Purismus und Opulenz.
Sie spielt mit Temperaturen und Geschmacksnoten, verzichtet auf Tellerikebana, arrangiert nüchtern und zweckmäßig.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Volker M. Fuhrwerk*

Es ist soweit – der Raps ist da. Im ganzen Lande zeigt sich die wichtigste heimische Öl- und Eiweißpflanze in seiner gelben Pracht. Und am schönsten sind die weiten Rapsfelder an der Ostsee, wenn sie in Harmonie mit dem Blau des Meeres zum Träumen einladen. Raps fürs Auge und für den Gaumen heißt es auch in der Ole Liese auf Gut Panker, nur rund 40 Kilometer von Kiel entfernt. Im hoteleigenen Michelin-gekrönten Gourmetrestaurant 1797 kommt die junge Rapsblüte als Speise auf den Tisch. Passend dazu kann das dreitägige Arrangement „Tradition und Noblesse“ ab 297 Euro pro Person in der Ole Liese gebucht werden. Weitere Informationen und Buchungen über www.ole-liese.de oder telefonisch unter 04381-90690.

Wenn Pankers Blüten blühen, dann heißt es Zeit für den Raps! Denn dieser leuchtet schon jetzt kräftig in Schleswig-Holstein. „Die junge Rapsblüte betört nicht nur mit ihrem Aussehen und ihrem Duft, sondern schmeckt auch noch besonders gut“, so Volker M. Fuhrwerk, Küchenchef im Gourmetrestaurant 1797 der Ole Liese auf Gut Panker.

Das beweist der gebürtige Wittenberger mit seiner kreativen Kochkunst, die ihm Ende 2014 auch den ersten Michelin-Stern für die Ole Liese einbrachte: „Der junge Raps kommt geschmacklich bestens zur Geltung, wenn er mit der Delikatesse Pulpo kombiniert wird. Der Tintenfisch ist besonders zart und zergeht mit dem Raps förmlich auf der Zunge“, so Fuhrwerk. Das Raps-Menü, angereichert mit Quittenblüten im Currysud, steht den ganzen Mai auf dem Speiseplan.

Arrangement „Tradition und Noblesse“
Ob am Wochenende oder während der Woche – in einem Kurzurlaub kommen die Gäste auf den ersten Geschmack der Rapsblüte in der Ole Liese. Im Rahmen des Arrangements „Tradition und Noblesse“ genießen sie zwei Übernachtungen, Landhausfrühstück, eine Flasche Mineralwasser und Obst bei Anreise sowie die freie Saunanutzung mit Leihbademänteln und Puschen. Zudem sind ein 6-Gänge-Menü im Restaurant „1797“ am ersten Abend sowie ein 4-Gänge-Menü im Restaurant „Ole-Liese“ am zweiten Abend für zwei Personen mit Aperitif und exklusive der begleitenden Getränke im Preis inklusive. Das Arrangement ist ab 297 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar (363 Euro im Einzelzimmer). Anreisetage sind Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag. Die Verlängerungsnacht ist ab 129 Euro im Doppelzimmer (119 Euro im EZ) inklusive Frühstück und WLAN buchbar.

Im über 500 Jahre alten Gutshofambiente, das vom Fürsten von Hessenstein und seinem Lieblingsreitpferd namens Ole Liese schon im 18. Jahrhundert geschätzt wurde, fühlen sich Individualreisende und Familien besonders wohl. Der malerische Ort an der Ostsee, unweit der Hohwachter Bucht, bietet mit seinen 80 Einwohnern heimeligen Urlaub – übrigens wohnt die Familie von Hessenstein auch noch hier. Gut Panker in der Holsteinischen Schweiz ist von Kiel nur 40 Kilometer und von Hamburg knapp 120 Kilometer entfernt.

Die Ole Liese, in der auch die Gastgeberfamilie Domnick zu Hause ist, verfügt über 22 Zimmer und Suiten, ausgestattet mit hochwertigen Stoffen und Designelementen von Panker Design. Schon der Blick vom Landhauszimmer aus auf die Weiden, auf denen die weltbekannten Trakehner-Pferde grasen, lassen den Alltag im Nu vergessen. Zwei Restaurants (Ole Liese Wirtschaft und Restaurant 1797), ein kleiner Wellnessbereich und ein 2.000 Quadratmeter großer Garten mit ursprünglichen Gemüsearten und Wildkräutern ergänzen das Angebot. Die Ole Liese gehört gemäß renommierten Fachzeitschriften, Hotel– sowie Restaurantführern zu einem der besten Häuser in Europa. Die Gastgeber Birthe und Oliver Domnick führen das traditionsreiche Haus schon seit über acht Jahren.

www.ole-liese.de

Herbstzeit ist Muschelzeit in Zeeland

Die holländischen Miesmuscheln gelten zu Recht als „schwarzes Gold“. Sie sind ein natürliches Produkt, nahrhaft und vor allem eins: lecker! Vor der Küste der Provinz Zeeland wird das kulinarische Juwel schon seit rund 150 Jahren vom Spätsommer bis in den April gefangen. Restaurants in ganz Zeeland feiern die Muschelzeit im Herbst und Winter mit besonderen Aktionen, kleine Fischerorte veranstalten Muscheltouren und auch in Deutschland erfreuen sich die „echte Zeeuwse mosselen“ – die echten zeeländischen Miesmuscheln – immer größerer Beliebtheit.

Sternerestaurants und Strandpavillons
57 Millionen Kilo Miesmuscheln produzieren die Niederlande jedes Jahr und exportieren sie nach Belgien, Frankreich und Deutschland. Der Geschmack der frischen, salzigen Köstlichkeit kommt jedoch nirgends besser zur Geltung als in der Gegend, aus der sie stammen: der wasserreichen, naturbelassenen Provinz Zeeland im Süden des Landes.

Die Region erfreut sich der meisten Sonnenstunden des Landes, der längsten Küstenlinie und der größten Anzahl Sternerestaurants. Ob Wein, Strandflieder, Hummer oder Muscheln – die Provinz ist ein kulinarisches Paradies, auch im Herbst und Winter. Sieben Restaurants dürfen mit dem Michelinstern werben: Spetters, De Kromme Watergang, Inter Scaldes, La Trinité, Pure C, ’t Vlasbloemken und Katseveer. Einige davon, insbesondere in den Muscheldörfern Yerseke und Philippine, sind spezialisiert auf Miesmuscheln. Auch in den Strandpavillons können Urlauber einen dampfenden Topf zeeländischer Muscheln nach klassischem Rezept genießen, tief die frische Meeresluft einatmen und das Gesicht in die wärmende Herbstsonne halten.

Nachhaltig aus dem Meer auf den Teller
Die niederländischen Zuchtgebiete in der Oosterschelde und im Wattenmeer sind zusammen rund 6.000 Hektar groß. In der geschützten Oosterschelde in Zeeland sind die Erträge jedoch konstanter als im Watt. Auf Miesmuschelparzellen im offenen Meerwasser wachsen die Muscheln hier in anderthalb bis zwei Jahren von der Miesmuschelsaat zur Halbwuchsmiesmuschel und schließlich zur sogennanten Konsummiesmuschel heran. Zwischendurch werden sie immer wieder umgesetzt, um mehr Platz zum Wachsen zu haben und nicht von Seesternen oder Krabben weggefangen zu werden.

Zeeland und der Muschelfang sind fest miteinander verbunden. Viele Menschen leben seit Generationen vom schwarzen Gold aus den zeeländischen Gewässern. Darum wissen sie, wie wichtig Nachhaltigkeit in der Fischerei ist. So wird die Miesmuschelzuchtfischerei auf natürlichen Banken immer weiter abgebaut, damit wieder natürliche Miesmuschelbänke und Seegrasfelder entstehen können.

Die Muschelkutter bringen ihren frischen Fang stets direkt zur Miesmuschelauktion in Yerseke. Hier werden den Ladungen Stichproben entnommen, damit Schalengröße und Fleischgewicht der Tiere festgestellt werden können. Außerdem wird geprüft, wie viel Beifang die Ladung enthält. Versorgt mit diesen Einschätzungen der Fachleute, können zeeländische Muschelrestaurants in der Umgebung schließlich Muscheln von höchster Qualität einkaufen. Auf den Tellern der Urlauber sind sie dann nicht nur frisch gefangen und lecker, sondern auch gesund: Die zeeländische Köstlichkeit enthält viel Eiweiß und wenig Fett, außerdem ist sie reich an Mineralen, Kalk, Phosphor und Vitaminen.

Muscheldörfer feiern im Herbst den Fang
Im Örtchen Bruinisse hat die Muschelflotte der Region Schouwen-Duiveland ihren Heimathafen. Jede Woche fahren die Kutter von hier in die Oosterschelde, die durch die aufwendigen Deltawerke von der Nordsee getrennt und vor Stürmen geschützt ist. Wer einmal hinter die Kulissen des Muschelfangs schauen möchte, kann auf der anderen Seite der Oosterschelde vom Muscheldorf Yerseke aus eine Bootstour hinaus zu den Muschelkulturen machen. Das örtliche Tourismusbüro (VVV Yerseke, Kerkplein 1, Tel. 0031-113571864) bietet am 11. November für fünf Euro pro Person zudem Führungen zu Muschelbetrieben an. Die Teilnehmer erfahren bei der zweistündigen Tour alles über die Bedeutung der Miesmuscheln für Zeeland, ihre Zucht und Weiterverarbeitung. Der kundige Führer macht dabei auch einen Abstecher zu einem Austernzüchter – Verkostung inklusive.

Mit dem Fahrrad kann Zeeland auf eigene Faust erkundet werden. Von Yerseke aus führt eine 53 Kilometer lange Radroute durch Süd-Beveland, die auch am Oosterschelde Museum vorbeiläuft. Entlang einer 39 Kilometer langen Muschelroute durch Zeeuws-Vlaanderen lernen Urlauber, wie die Muschelindustrie nachhaltig im Einklang mit der kostbaren Natur Zeelands arbeitet. Mal hat man dabei freien Blick auf den Schiffsverkehr auf der Westerschelde, mal radelt man durch ehemalige Fischereiorte wie Philippine. Wer hier besonders wachsam ist entdeckt neben den zahlreichen Muschelrestaurants auch fotogene Muschelskulpturen.

Eryices – neues Skigebiet in der Türkei

Erciyes – Pulverschnee auf Vulkanhängen – Neues Skigebiet im Türkei-Winterprogramm – Skivergnügen am höchsten Vulkan Zentralanatoliens – Moderne Liftanlagen – Gute Erreichbarkeit – Sehr günstige Skipässe – Kombination mit Kappadokien

Skifans mit einem Faible für außergewöhnliche Skigebiete können sich auf einen neuen Wintersport-Ort im ÖGER TOURS-Türkeiprogramm freuen.

Erciyes, an der Südflanke des gleichnamigen Bergs gelegen, ist das drittgrößte Skigebiet der Türkei. Der Erciyes ist ein erloschener Stratovulkan und mit 3917 Metern der höchste Berg Zentralanatoliens. Das Skigebiet bietet feinsten Pulverschnee, hochmoderne Liftanlagen und durch den nahe gelegenen Flughafen Kayseri eine gute Erreichbarkeit. Vergleichsweise sehr günstige Preise für einen Skipass – eine Tageskarte für Erwachsene kostet in der Hauptsaison 9 Euro – sind ein weiterer Pluspunkt. Nicht verpassen darf man die märchenhaften Tuffstein-Landschaften Kappadokiens, die nur rund 50 Kilometer vom Skigebiet entfernt liegen.

Das Wintersportzentrum verspricht aufgrund der hoch gelegenen Pisten (2100 – 3370 Meter) stabile Schneeverhältnisse von Ende November bis Anfang April. Das kontinentale, trockene Klima der Region schafft sehr gute Ski-Bedingungen – eine durchschnittlich zwei Meter hohe Pulverschneedecke lädt auch zum Fahren abseits der Pisten ein.

Für eine reibungslose Fahrfreude sorgen 15 moderne Liftanlagen, die rund 100 Pistenkilometer für jedes Niveau erschließen. Durch den rund 40 Minuten entfernt liegenden Flughafen Kayseri verfügt das Skigebiet zudem über eine sehr gute Anbindung. Ein Zubringerservice bringt die Wintersportler vom Flughafen aus zu den Berghotels. ÖGER TOURS hat in Erciyes zwei Hotels neu im Winterprogramm.

Während eines Winterurlaubs in Erciyes sollte man unbedingt auch ein bis zwei Tage in Kappadokien einplanen. Nur rund 50 Kilometer vom Skigebiet entfernt liegt der zum UNESCO-Welterbe gehörende Nationalpark Göreme. Im Winter hat die Region einen ganz besonderen Zauber, zumal Besucher sich den Anblick der einzigartigen Tuffstein-Formationen, Feenkamine und Höhlenkirchen außerhalb der Hochsaison nur mit wenigen Touristen teilen müssen.

Preisbeispiele
Hotel Mirada del Monte****, Erciyes
Eine Woche mit Vollpension ab 466 Euro
(ohne Flug)

Tourist Resort & Hotel Cappadocia****+, Göreme, Kappadokien
Drei Nächte mit Halbpension ab 126 Euro
(ohne Flug)

Unbekanntes Wales

Obwohl nur zwei Stunden per Bahn von London Heathrow entfernt, unterscheidet sich Wales doch sehr vom Rest Großbritanniens. Es hat ein eigenes Parlament, eine eigene Nationalhymne und – neben Englisch – seine eigene Sprache. Walisisch ist eine der ältesten Sprachen der Welt.

Wales ist ein relativ kleines Land mit einer wechselvollen Geschichte und spektakulären Landschaften. Auf kleinem Raum finden sich drei Weltkulturerbestätten der UNESCO, drei Nationalparks und 1.200 Kilometer schönster Küste. In Wales gibt es 641 Burgen, Festungen und römische Kastelle. Das bedeutet, das Land besitzt mehr Burgen in Relation zur Bevölkerung als jedes andere Land der Welt.

Einer der schönsten Strände der Welt
Fast fünf Kilometer erstreckt sich der Strand von Rhossili Bay entlang der Halbinsel Gower im Süden Wales. Von Tripadvisor zu einem der zehn besten Strände der Welt gekürt, übertrumpft Rhossili Bay selbst die berühmten Strände in Hawaii. Hier kann nicht nur in der Irischen See geschwommen werden, Rhossili Bay ist auch ein beliebter Hotspot zum Surfen. Weitere Infos gibt es unter www.visitswanseabay.com/rhossilibay

Walisischer Wein
Wein aus Wales? Ja, das zauberhafte Weingut Llanerch Vineyard liegt nur 15 Autominuten von Cardiff entfernt. 1986 wurde das heute führende walisische Weingut angelegt. Angeschlossen ist ein eigenes Restaurant und Bistro sowie eine Kochschule. Wer nach der Weinprobe lieber übernachten will, findet zehn individuell gestaltete Gästezimmer in Boutique-Stil, umgeben von herrlicher Landschaft. www.llanerch-vineyard.co.uk

Der längste Ortsname Europas
Im Nord-Westen Wales, auf der Insel Anglesy, befindet sich ein kleiner Ort, der den längsten Ortsnamen Europas trägt. Im Jahre 1860 war der Name Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch ein Werbegag mit dem Ziel Großbritanniens längsten Bahnhofsnamen zu erschaffen. Dieses Ziel gelang den Spaßvögeln: Selbst nach über 150 Jahren halten hier tausende von Besucher, um ein Foto von dem extralangem Bahnhofsschild des Dorfes zu knipsen. Des Weiteren wurde es zur längsten Webseitenadresse der Welt ernannt.www.llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch.com

Neu: Das weltweit größte unterirdische Trampolin
In einer der spannendsten Outdoorsport-Regionen Europas, im Norden Wales, liegt das Städtchen Blaenau Ffestiniog. Eine Stadt mit einem zungenbrecherischen Namen ist in Wales ja nichts Besonderes mehr. Das hat sich der Unternehmer Sean Taylor wohl auch gedacht, als er am 4. Juli “the most fun place on earth” eröffnete: Mit alten Mienenbahnen werden Besucher in eine Höhle gefahren. Dort angekommen, erstreckt sich das erste unterirdische Trampolin der Welt: Bounce Below. Bounce Below ist doppelt so groß wie die St. Paul’s Cathedral und besteht aus drei unterschiedlich hohen Trampolinen, dessen Sprungnetze eine Weite von einem ganzen Kilometer haben. Verbunden sind die Trampoline mit 20 m langen Rutschen. Und als ob das Springen und Klettern in 200m Tiefe noch nicht spannend genug ist, sorgt eine LED Lichtershow für zusätzlichen Kick. www.bouncebelow.net

Das St. David’s Hotel and Spa
Nach ihren Konzerten im Millenium Stadium in Cardiff checken Weltstars wie Madonna, Robbie Williams und Kylie Minogue am liebsten im 5-Sterne Hotel St. David’s Hotel and Spa ein. Dort kann der ein oder andere Star gesichtet werden, denn nicht weit vom Hotel befindet sich das BBC Broadcasting House Cardiff. Hier werden TV- Dramen wie Doctor Who, Sherlock und Atlantis produziert. Das Hotel ist in diesem Jahr auch Veranstaltungsort des Natogipfels. www.thestdavidshotel.com

Der längste Küstenwanderweg der Welt
Der 2012 eröffnete walisische Küstenwanderweg mit einer Gesamtlänge von 870 Meilen (1400 Kilometer), bietet die Möglichkeit, der walisischen Landesgrenze zu Fuß entlang der Küste zu folgen. Die Wanderung kann in Teilstrecken erfolgen und bietet spektakuläre Ausblicke. Anfahrt: Der Großteil des Wales Coast Path ist von den Walisischen Küstenstädten, sowie von der Hauptstadt Cardiff einfach zu erreichen. www.walescoastpath.gov.uk

Der Nationaldichter Dylan Thomas
Im Jahr 2014 feiern wir einen 100. Jahrestag: Die Geburt von Dylan Thomas am 27. Oktober 1914. Berühmt für sein turbulentes Leben wird Dylan Thomas als einer der bedeutendsten Schriftsteller Wales verehrt. Der 100. Geburtstag des „Bard of Swansea“ wird das ganze Jahr mit Veranstaltungen im Dylan Thomas Centre gefeiert wird. Im Oktober und November findet das jährliche Dylan Thomas Festival statt. www.dylanthomas.com

Rock’n‘ Roll in Wales
Jedes Jahr im September pilgern tausende Elvis Fans in den kleinen Ort Porthcrawl, um an Europas größtem Elvis Festival, dem Porthcawl Elvis Festival, teilzunehmen. Am Ende des Events wird The Elvies- das Elvis Äquivalent zum Oscar- an den besten Elvis Darsteller verliehen. www.elvies.co.uk

Schlammschnorcheln erwünscht
Die Briten sind für ihre skurrilen und schrillen Sportarten bekannt. Um mehr Touristen anzulocken, erfanden 1970 die Bewohner der kleinen Stadt Llanwrtyd Wells die Sportart Bog Snorkeling. Seit dem werden jährlich die World Bog Snorkeling Championships veranstaltet. Die kuriose Erfindung hatte definitiv Erfolg, denn bis heute schnorcheln im kleinen Ort Hunderte Teilnehmer aus aller Welt in einem Schlammloch um die Wette. www.green-events.co.uk

MACAU FEIERT DEN LOTUS

Ob Lotusblüte oder Festmahl für hungrige Geister, die Stadt am Perlfluss feiert ihr chinesisches Erbe. So schmückt sich Macau vor dem 15. Geburtstag als Sonderverwaltungsregion der Volksrepublik China mit noch mehr Lotusblüten. Dabei avanciert die Wasserblume auch zum kulinarischen Genuss. Dem Lotus kommt im asiatischen Raum besondere Bedeutung zu. In Macau ist seine Blüte gar als Symbol in der Fahne präsent. Gefeiert werden zudem die historische Figur des Kuan Tai und die „Hungrigen Geister“, die sogar ein Festmahl erhalten.

Lotus verwöhnt die Sinne
Lotusbrücke und -platz, ein Hochhaus in der Form einer sich öffnenden Lotusblüte oder als Symbol in der Fahne der Sonderverwaltungsregion: Die Wasserpflanze ist in Macau allgegenwärtig. Im Vorfeld des 15. Geburtstages der Übergabe von Portugal an die VR China am 20. Dezember erfreut sie mit ihren großen Blüten in weiß, rosa oder rot tausendfach in Parks, Gärten und auf Plätzen. Die Fähigkeit der Blätter Schmutz von sich zu weisen, ließ den Lotus zu einem Sinnbild für Reinheit und Schöpferkraft werden. Im Buddhismus zählt er zu den acht Kostbarkeiten und ist Symbol für den Lauf der Zeiten. Dass man Lotus essen kann, beweist aktuell die Speisekarte des Restaurants L’Arc Chinese. Noch bis 16. August bietet das Lokal kulinarische Spezialitäten rund um die faszinierende Pflanze an. Zubereitet werden Samen, Blüten und die jungen Lotusblätter. Große Blätter dienen als ‚Krautwickel‘ und sogar die Stängel können verzehrt werden. (http://www.larcmacau.com/en/thechineserestaurant.php).

Vom General zum Vorbild für Integrität
Am 24. Tag des sechsten Mondes gedenken in China die Menschen der historischen Figur Kuan Tai. Der General der Han Dynastie (202 vor bis 220 nach Christus) wurde als Gott des Kampfsports verehrt. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Kuan Tai zu einem Symbol der Loyalität und Integrität. Heute feiert die Bevölkerung seinen Geburtstag – in diesem Jahr am 20. Juli – mit Aufführungen chinesischer Opern vor dem Sam Kai Vui Kun oder Kuan Tai genannten Tempel im Herzen der Halbinsel Macau. Das 1750 erbaute Haus war viele Jahre Treffpunkt der chinesischen Händler – Sam Kai Vui Kun bedeutet wörtlich übersetzt „Gemeindehalle für drei Straßen“. Mit der Gründung der chinesischen Handelskammer im Jahr 1912 verlor es diese Funktion. Das Gebäude wurde mehr und mehr als Tempel genutzt und schließlich Kuan Tai gewidmet. Seit 2005 ist der Kuan Tai Tempel Teil des UNESCO Weltkulturerbes von Macau.

Ein Festmahl für hungrige Geister
Zum „Fest der Hungrigen Geister“ am 9. August basteln oder kaufen die Einheimischen symbolhafte Modelle aus Papier. Diese Objekte – Autos, Häuser oder Kleidung – werden zusammen mit Räucherkerzen und Papiergeld auf den Bürgersteigen oder an Hauseingängen verbrannt. Nach dem Volksglauben dienen die Gaben der Besänftigung der Seelen der Vorfahren und der Vergessenen. Zudem bereiten die Bewohner Macaus ein reichhaltiges Opfermahl für die Hungergeister und bitten die Götter, ihre Familien zu schützen.

Das ehemals portugiesische und heute chinesische Macau hat sich zu einer der Boomtowns Asiens entwickelt. Neue Mega-Casinos und –Hotels mit facettenreicher Architektur, Showprogrammen und Shopping-Arkaden prägen die moderne Seite der Stadt. Gleichzeitig bewahrt sie ihr reiches historisches Erbe, das fernöstliche und europäische Kultur vereint sowie in den Gebäuden, der Küche und dem Lebensstil der Menschen lebendig ist. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China. Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Ufer des Perlflusses. Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 Kilometer von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 Kilometer von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens sowie den Inseln Taipa und Coloane.

www.macau-info.de