Im Ganzen eingelegte und anschließend gebratene Feldmäuse

Andere Länder, andere Fritten
Was man alles braten kann…

In jüngster Zeit berichten Medien vermehrt über Insekten und andere eiweißreiche Alternativen aus dem Tierreich, die im Sinne des Klimaschutzes dazu beitragen könnten, auf traditionelle Fleischprodukte zu verzichten.

In Asien beispielsweise spielen für Westeuropäer undenkbare Ernährungsbestandteile eine bedeutende Rolle auf dem Speiseplan: Im Ganzen eingelegte und anschließend gebratene Feldmäuse sind nur ein Beispiel für eine westliche Tabuzone, aber auch für eine gängige ostasiatische Hausmannskost. Wenn beispielsweise die endlosen Reisfelder im Mekongdelta Vietnams geflutet werden, können die Nager zu Hunderten auf einfachste Weise gefangen werden, da sie aus ihren Höhlen an die Oberfläche kommen. Eine Eiweißquelle, die angesichts der Bevölkerungszahl und -dichte Asiens kaum links liegen gelassen werden kann – aber auch nur dann, wenn man Fragen des Tierschutzes beim Fang, Transport und Zubereitung außer Acht lässt.

Noch offensichtlicher wird dieser Konflikt bei Ernährungsgewohnheiten, die geschützte und seltene Tierarten betreffen. Königskobras lebendig in großen Gläsern in Reisschnaps einzulegen bewirkt beispielsweise, dass deren Gift langsam in den Schnaps abgegeben wird. Ihm wird stärkende und gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen, wie etwa Linderung bei Rückenschmerzen. Verboten ist zwar der Wildfang, aber umso höher ist der Wert auf dem Schwarzmarkt.

Die lokalen Märkte sind ein Spiegel für die gängigsten „Produkte“ als Eiweißlieferanten – und auch dafür, wie mit diesen umgegangen wird: Fertig gehäutete Frösche, die aber noch zucken, Kröten, deren Beine am Körper festgebunden werden, damit sie nicht aus dem Marktkorb springen oder Schildkröten, die an einem Bein gefesselt am ständigen Fluchtimpuls gehindert werden. Ein Spiegel ist das alles aber auch für unseren eigenen Umgang mit Tieren, innerhalb der Produktionsprozesse. Sind Küken auf Fließbändern, Schalentiere, die lebendig in kochendes Wasser gesetzt werden, oder nutzloser Beifang in der Fischerei nur weniger schockierend, weil wir uns daran schon gewöhnt haben? Ob Hund, Katze, Maus, Schwein oder Huhn – am Ende kommt es darauf an wie wir damit umgehen.

Das „Was“ ist aber besonders wichtig im Hinblick auf den Artenschutz. Solange Produkte aus Tigerknochen oder Nashorn-Hörnern im Ruf stehen, besondere Wunder beim Menschen zu bewirken, wird es weitergehen, bis der letzte Tiger geschossen ist. Das letzte Java-Nashorn wurde in Vietnam bereits 2010 von Wilderern erlegt.
Friederike Heidenhof, www.aid.de, aus Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) / Vietnam

Chakall – Der mit dem Hund kocht

Text: Karl August Ebster, Oscars

Wenn der argentinische Turban-Koch in Portugal irgendwo auftaucht, ist er sofort von Autogrammjägern und Fans umringt. Mit seiner witzigen TV-Kochshow, in der er mit seinem schwarzen Hund Pulga in seinem orangen, dreirädrigen Piaggio-Mobil, das auch seine Küche ist, durch die Lande kurvt, um gastronomische Abenteuer zu bestehen, haben es Chakall & Pulga zu Popstar-Status gebracht. Chakalls Biografie liest sich wie ein Abenteuerroman und des wilden Hundes neuester LieblinGsknochen ist sein Restaurant „Sudaka“ in Berlin, das Chakall, der eigentlich Eduardo Andrés Lopez heißt, vor kurzem im Stadtteil Schöneberg eröffnet hat.

Chakallaka! Mit seinen blau funkelnden Augen, dem bunten Turban und seinem orientalischen Outfit-Mix zwischen Puma-Trainingsjacke, Sandalen und Schlabber-Sackhose erinnert der gebürtige Argentinier Chakall ein bisschen an Sindbad den Seefahrer. Und in der Tat, der quirlige Tausendsassa, der auch sechseinhalb Sprachen spricht, bereiste über 100 Länder und lässt sich sehr schwer einordnen. Mit seinem Vornamen Eduardo spricht ihn seit ewig kein Mensch mehr an, nicht einmal sein Hund wüsste, wer gemeint ist. Vor mehr als 20 Jahren wurde er mit dem Nicknamen Chakall gebrandet. So wie einem argentinischen Rind die glühenden Initialen der Farm ins Fell gebrannt werden, zu dem es gehört. Der Schakal – der Wilde – immer unterwegs, lauernd und suchend auf Beutezug. Chakall ist aber auch Kosmopolit, Starkoch, Showman, Entertainer, DJ, Geschäftsmann, Familienvater, Lebenskünstler, Witzbold, Visionär, Träumer – und die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.

Man nehme alle diese Eigenschaften, Talente, oder wie auch immer man es nennen möge, gebe es in einen 1000 und eine Nacht-Mixer und heraus kommt: Eduardo A. Lopez, genannt „Chakall“. Seine kulturellen Wurzeln sind ebenso viel­fältig, und die Ahnentafel wäre für jeden Forscher eine große Herausforderung. Chakalls Vorfahren sind galizischer, deutsch-schweizerischer, französisch-baskischer, italienischer und argentinischer Herkunft. Sogar argentinische Indianer sollen sich in der näheren Blutlinie befinden.

Seine Großmutter und sein Großvater waren Köche. Mutter und Vater Lopez trennten sich sehr früh, aber jeder hatte ein eigenes Restaurant in Buenos Aires. Der junge Chakall verdiente seine ersten Dineros bei Mama und Papa im Restaurant. Das Hin und Her hatte er eher als willkommene Abwechslung empfunden, Eintönigkeit war schon damals nicht das Seine. Mit zarten 15 Jahren agierte Chakall als Küchenchef in
Mamas Restaurant und dirigierte 20 Mitarbeiter. Das sei immer sehr lustig gewesen, erinnert er sich heute lachend und auf Portugiesisch fluchend an
diese Zeit.

Mit 18 treibt es den unbändigen Eduardo in die Medienbranche, er studiert an der Universität Salvador in Argentinien Journalismus, jobbt nebenbei für einige Tageszeitungen und arbeitet erfolgreich als Musikredakteur beim bekannten Magazin Rolling Stones. Der Schreiberling wurde aber zunehmend von Fernweh geplagt. Nächtelang träumte er von einer abenteuerlichen Tour durch Afrika mit einem Landrover. 1998 war es dann soweit. Chakall machte sich auf, um die Welt zu erkunden – auch ganz Südamerika stand auf der „Tour de Chakall“. Vor allem die Zeit in Afrika sollte ihn für sein ganzes Leben prägen. „Ich hatte teilweise mehr Kalaschnikows am Kopf, als ich Kilometer am Tag mit meinem Jeep in der Botanik herumklapperte“, erinnert sich der wilde Hund an die Himmelfahrtskommandos ähnlichen Fahrten durch afrikanische Kriegsgebiete. Bis heute ist ihm der Turban geblieben und ist neben seinem treuen tierischen Weggefährten, dem schwarzen Sub-Koch Pulga, zu einem Markenzeichen geworden.

Den heute 10-jährigen Pulga hatte Chakall bei einer Pinkelpause auf der Autobahn irgendwo mitten in der Nacht in Portugal als Welpe aufgelesen. „Plötzlich entdeckte ich unter der Leitplanke im nassen Gras einen kleinen, zerzausten, völlig verängstigten Köter kauern, der anscheinend seine Familie verloren hat oder ausgesetzt wurde. Ich steckte den mit Flöhen übersäten Racker in meine Jacke und nahm ihn mit nach Hause. Wegen den Flöhen hat er auch seinen Namen bekommen, Pulga bedeutet auf Portugiesisch Floh.

In Afrika war es auch, als der bunte Hund Chakall seine Leidenschaft fürs Kochen wieder neu entflammte. Rein aus Spaß veranstaltete Chakall auf Wochen-Märkten Kochshows für Kinder. Entertainment und Kochen – das war es, was dem Spaßvogel am meisten Freude bereitet.

Mit null Euro in der Tasche kehrt Chakall im Jahr 2000 nach Portugal zurück und beschloss, ein eigenes Restaurant aufzumachen. Gesagt, getan: Trotz kreisendem Pleitegeier schaffte es der ehrgeizige Chakall in kürzester Zeit, nicht nur eins, sondern zwei Restaurants und eine Catering-Firma erfolgreich auf die Beine zu stellen. Mittlerweile stehen auch die TV-Stationen beim Turban-Mann Schlange. 250 Flüge habe er 2012 absolviert, 1000 Turbane in seinem Leben schon gekauft und mindestens 700 davon verloren.

In China haben Chakall & Pulga eine erfolgreiche Fern­sehserie mit dem Namen „Walking Chopsticks“. Pulga ist auch bei diesen Gourmet-Erlebnisreisen der treue Begleiter von Chakall, wobei Pulga in der Serie in Sprechblasen seine schlauen hündischen Kommentare zu Chakalls Ausführungen gibt und damit für viel Schmunzeln sorgt.

Neben den zwei Restaurants in Portugal, eines davon ist das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete „QuintaDosFrades“, hat Chakall kürzlich in Berlin sein neuestes Projekt verwirklicht. Auf 300 Quadratmetern soll der Gast mit 85 Sitzplätzen genügend Raum für gemütlichen Genuss von südamerikanischen Speisen zur Verfügung haben. Entstanden ist das SUDAKA, dessen Wortbedeutung eigentlich ein Schimpfwort unter den Spaniern für zugereiste Südamerikaner ist, ganz nach den Design-Plänen von Chakall und seiner Lebensgefährtin Svenja, mit der der Weltenbummler zwei Töchter und einen Sohn hat.

Aber wie sieht die Küche des Chakall eigentlich aus? „Ich nenne es Essen, das von vielen Ecken der Welt inspiriert wurde, aus meinen Lieblings-Produkten entsteht und jeden Tag neu auf den Tisch kommt. Ich muss immer improvisieren – jeden Tag“, so der Kosmopolit, der mit seiner Familie jetzt in Berlin seine Zelte aufgeschlagen hat.

„Bist du ein Künstler“, frage ich Chakall? Ein lachendes „Nein!“ kommt als Antwort, „nein ich bin kein Künstler. Ich bin eigentlich wie ein Mixer. Mein Blut alleine ist schon ein Kulturcocktail – gib mir Musik und ich mixe den Sound mit Latino-Einflüssen. Gib mir Getränke und ich mixe dir daraus meine Cocktail-Welt. Gib mir Produkte aus aller Welt und ich mixe daraus, was mich inspiriert und mir von den hundert Ländern, in denen ich war, kulinarisch hängengeblieben ist.“

Fast eine halbe Million Euro habe er in sein neues Restaurant reingebuttert. In Berlin will sich Chakall der lateinamerikanischen Fusionsküche widmen. Sein Heiligtum dort ist der massive, original argentinische Grill, bei dem es keine Temperaturanzeige gibt. „Ich grille nach Gefühl, jedes Stück Fleisch ist anders, ich habe eine Waage und einen Temperaturmesser in meinem rechten Arm und meiner Hand eingebaut – die Bluthydraulik ist auf 2-3 Gramm genau“, lacht Chakall und schmeißt die Steaks auf den Grill. Viele Produkte kommen aus Argentinien, vor allem Fleisch, aber auch aus Irland und Spanien wird importiert. Nicht weil diese zu seinen Lieblingsländern gehören, sondern weil es für ihn die besten Zutaten seien. Deshalb ist die Küche auch nicht regional – das ist auch nicht so vom Erfinder gewollt. Vor allem auf das argentinische Fleisch und den Kaffee aus Portugal schwört Chakall wie der neue argentinische Papst auf die Bibel. Serviert werden traditionelle südamerikanische Gerichte, leicht modernisiert, Vegetarisches, aber auch viel Fleisch und Fisch vom Grill. Salate, Ceviche, Empanadas und Soupas zu – wie ich finde – sehr günstigen Preisen.

Im turbanisierten Küchenteam arbeiten langjährige Mitarbeiter Chakalls aus Brasilien, Argentinien, England, Deutschland – Multikulti eben, was hätte man sich anderes erwartet? Das Restaurant SUDAKA verfügt über eine Showküche, in der Chakall gerne herumtänzelnd Musik und Kochen verbindet. „Kochen ist Liebe, wenn du keine Liebe hast, gibt es keinen Geschmack – Kochen ist mein Karma“, sprudelt es in sehr gutem Deutsch aus dem Argentinier. Auf der Weinkarte stehen standesgemäß auch Weine aus ganz Südamerika und Portugal. Zwar haben diese Weine eher ein Fusel-Image, aber im SUDAKA stehen sehr gute Tropfen zur Auswahl.

Was steht sonst noch auf dem Programm des wilden Hundes? Ein neues Kochbuch soll bald in Druck gehen und auch im Fernsehen beim Kabelsender Bon Gusto werden Chakall & Pulga ihre Abenteuer in deutscher Sprache bestreiten – die Sychronisationsarbeiten der portugisischen Produktionen seien bereits in vollem Gange und unter dem Titel „Beef Buddies“ wird Chakall bei ZDF_neo mit zwei anderen Küchen-Haudegen über den Bildschirm flimmern.

SUDAKA
Goltzstrasse 36
D-10178 Berlin-Schöneberg
Tel.: +49 (0)30 21913177
reservierung@sudaka.de
www.sudaka.de

Dieser Artikel erschien zuerst im Oscars – http://www.oscars.li

Auf Trüffel-Tour mit dem eigenen Hund

Hunde und Trüffel: Mit Bello in die Toskana
Mit dem eigenen Vierbeiner auf Gourmet-Tour – Christiane und Salvatore Cultrona von Cultrona Erlebnisreisen nehmen ihre Gäste mit in den toskanischen Wald

Hat Ihr Hund eine Trüffel-Spürnase? Finden Sie es heraus!
Begeben Sie sich auf die Suche nach der berühmten Edelknolle, mit denen sich einfache Speisen im Handumdrehen zu wahren Delikatessen wandeln. Wo? In den schattigen Olivenhainen der Toskana. Mit im Gepäck: Ihr Hund und hoffentlich Appetit auf landestypische Köstlichkeiten sowie Lust und Neugier auf Mensch, Natur und Kultur.

Salvatore Cultrona, gebürtiger Italiener, und seine deutsche Frau Christiane von Cultrona Erlebnisreisen haben diese besondere Gourmet-Tour rund ums Thema Trüffel organisiert und betreuen ihre Reisegruppe persönlich vor Ort. Ihr Ziel: Die Reisenden sollen den Urlaub mit Tier genießen und dabei auf unterhaltsame und sympathische Weise in Kontakt mit Land und Leuten kommen. Zum Beispiel, indem im landestypischen Agriturismo mit Familienanschluss übernachtet wird, man gemeinsam kocht, speist und das eine oder andere Gläschen Rotwein genießt. Trüffel stehen natürlich ganz oben auf der Speiseliste.

Salvatore und Christiane Cultrona ist vor allem eines wichtig: Eine unbeschwerte Zeit, in der man aufatmen und das Zusammensein mit dem geliebten Vierbeiner inmitten herrlicher Landschaft erfahren kann. Nach der Trüffelsuche im Wald werden gemeinsam raffinierte Gerichte mit Trüffeln zubereitet – eine Reise für alle Sinne! Das kulturelle Angebot während der Reise ist auf die Hunde abgestimmt und bietet einen entspannten Einblick in toskanisches Handwerk, Historie und Baukunst.

Cultrona Erlebnisreisen mit Sitz im oberbayerischen Irschenberg hat sich auf Italien „aus erster Hand“ spezialisiert, insbesondere Reisen nach Sizilien, mit dem Blick fürs gewisse Etwas. Zum Beispiel übernachten die Gäste der kleinen Gruppen nicht im Hotel, sondern im Agriturismo: Auf Gutshöfen, wo la Mamma abends noch selbst auftischt und auch mal bis nachts gefeiert wird. Ob im Vordergrund der Reisen nun landestypische Küche, sportliche Aktivitäten, Kunst und Kultur oder Entspannung und Wellness stehen: Die Reisenden bekommen stets „Italien hautnah“ und finden sich mitten im Leben (und bisweilen in den Küchen) der Einheimischen wieder.

Reisetipp:
Trüffel Gourmet-Tour in die Toskana mit dem eigenen Hund
20.09.-25.09.2012
27.09.-01.11.2012
www.erlebnisreisen-cultrona.de

Gourmet-Urlaub für Hunde mit eigener Speisekarte

In diesem Urlaub werden die Hunde zu
Gourmets. Sie, oder stellvertretend ihr Frauerl oder Herrchen, wählen
aus der Hundespeisekarte die Leibspeisen aus, die das Küchenteam des
Sonnenhotel Zaubek exklusiv für Hunde zubereitet.

Rindfleisch mit Haferflocken und Karottenraspel, Lachs mit
Kartoffeln und Blattspinat, Pute mit 5-Korn-Flocken und Reis, jeweils
als kleine, mittlere oder große Portion sowie die Wurstsemmel „Rex“
für den kleinen Hunger zwischendurch – das sind einige der
Leibgerichte von Vierbeinern, die sie im Sonnenhotel Zaubek genießen
können. Alle Gerichte sind hundeerprobt und von Hotel-Haushund Alfi
mehrfach verkostet worden, bevor sie es auf die Hundespeisekarte
geschafft haben.

Alfi, Hunde-Gastgeber und Haushund im Sonnenhotel Zaubek, ist ein
echter Feinschmecker-Hund. Speziell für ihn wurde „Alfi’s best“
kreiert. Nach vielen Verkostungen und Probierdurchläufen steht es nun
in vier Varianten – Rind, Lamm, Pute und 5er Mix – zur Verfügung. Und
da Alfi klar ist, dass größere Hunde noch viel mehr Hunger haben als
er, gibt es zusätzlich zur 200 Gramm Dackelportion auch eine 800
Gramm Portion.

Die kulinarischen Genüsse für Hunde sind nur eines der
Spezialangebote für Vierbeiner im Sonnenhotel Zaubek auf der
Gerlitzen Alpe (1.500 m). Der Alm-Hunde-Führerschein ist ein
weiteres, das die ganze Sommersaison über angeboten wird. Dabei
werden im Rahmen spezieller Trainings- und Theoriestunden Hund und
Halter auf die Herausforderungen, die sie auf Almen, im Wald und am
Berg erwarten, vorbereitet. Die Prüfung zum Alm-Hunde-Führerschein
wird von einer ÖKV-Hunderichterin geleitet.

Großer Erfolg für das „Kleine Fest“ in Ludwigslust

Grandiose Kunst, schillerndes Feuerwerk und Wetterwunder begeistern rund 16.000 Besucher beim Sommer-Festival in Mecklenburg-Vorpommern

Am 12. und 13. August hat sich der barocke Schlosspark von Ludwigslust wieder zur Freilichtbühne für außergewöhnliche, internationale Kunstvirtuosen verwandelt. Rund 7.000 Besucher am Freitag und 9.000 am Samstag nutzten an beiden Sommerabenden die Gelegenheit, sich auf eine fantasievolle Reise aus Tanz, Akrobatik, Comedy und Artistik in einmaliger Naturszenerie entführen zu lassen. Trotz Wetterkapriolen blieb das „Kleine Fest“ vom Regen verschont, sodass die 32 Künstler-Ensembles ihr Show-Programm auf den 25 Bühnen im Schlosspark planmäßig präsentieren konnten.

Noch bei der Künstlervorbesprechung hingen dunkle Regenwolken über dem Schlosspark. Entgegen allen Befürchtungen riss an beiden Abenden pünktlich zum Showprogramm der Himmel über Schloss Ludwigslust auf und schimmernde Sonnenstrahlen hießen die Besucher willkommen. Nachdem um 18.00 Uhr das „Kleine Fest“ durch den Künstlerischen Leiter Herrn Harald Böhlmann feierlich eröffnet wurde, strömten die Zuschauer mit bunten Gummistiefeln, Picknickkörben, Bollerwagen und Programmheft in der Hand rasch und erwartungsfroh zu den einzelnen Bühnen. Schallendes Gelächter und tosender Applaus waren aus allen Richtungen des Schlossparks zu hören. Die Besucher gingen auf Tuchfühlung mit kostümierten Märchenwesen und wurden durch fantasievolle Schminkkunst der Feenglanzverwalter Mutabéris oder als freiwillige Bühnengäste selbst Teil des Kunstfestivals. Zu den Publikumslieblingen 2011 zählen zweifelsfrei die enthüllende Spitzenakrobatik am Tuch von Andrea Beck, Rob Torres aus dem Big Apple Circus und die tanzenden Teller und Gläser des Jongleurduos klirr deluxe. Besonders hingerissen waren die Zuschauer auch von den feurigen Flamenco-Tanzdarbietungen der La Guardia Flamenca, der Compagnie Cirque Bouffon mit virtuoser Jonglage- und Gesangskunst, der exzellenten Artistik von Herrn Fröhlich und Kain und Aber sowie dem talentierten, britischen Magier Owen Lean mit seiner Show. Dem im Schlosspark wandelnden Festpublikum begegneten außerdem der italienische Charme der Mabo Band in Frack und Melone mit stimmungsgeladenen Posaunen- und Saxophonklängen, die Eleganz der grazilen Strausse von Teatro Pavana und das rüstig-schrullige Damentrio Waltraud, Wilma und Dagmar mit Hund Dieter vom Scharniertheater. Im Vollmondschein des Schlosses wurde das „Kleine Fest“ 2011 durch ein fulminantes Feuerwerk gekrönt, das jeden Besucher in große Faszination versetzte. Mit einem „rundum glücklich und zufrieden“ zieht Harald Böhlmann seinen Zylinder und verabschiedet sich auch im Namen seiner Künstler beim begeisterten Festpublikum. Bereits jetzt steht das „Kleine Fest“ 2012 am 10. und 11. August in den Startlöchern.

Im Jahr 2010 haben die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern das „Kleine Fest im großen Park“ als neuer Veranstalter übernommen. Damit zählt das norddeutsche Kunstfestival zu den Höhepunkten unter den über 120 Sommerveranstaltungen im gesamten Bundesland. Durch den Künstlerischen Leiter Harald Böhlmann, die Stadt und den Landkreis Ludwigslust, die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, den NDR als Medienpartner und die Provinzial Versicherung zieht das Fest jährlich tausende Besucher in die Region. Am 11. September schließt die Spielsaison 2011 der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem Konzert des diesjährigen Preisträgers in Residence Li-Wei Qin in der Konzertkirche Neubrandenburg feierlich ab. Alle weiteren Informationen zum „Kleinen Fest“ sowie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sind zu erhalten im Internet unter www.kleinesfestludwigslust.de und www.festspiele-mv.de

ÖKO-TEST Kompakt Haustiere – Tierisch gut

Das Beste für die tierischen Hausgenossen: Tiere tun uns Menschen gut. Studien zeigen, dass Tierbesitzer zufriedener und fitter sind als Menschen ohne Haustier. Da ist es nur fair, wenn wir unsere vierbeinigen und gefiederten Freunde gut behandeln und ein wenig verwöhnen. Leider machen Halter dabei vieles falsch, auch wenn sie es nur gut meinen. Mehr als schickes Spielzeug oder Zubehör brauchen Tiere nämlich gesunde Ernährung, viel Bewegung, Beachtung und die richtige Pflege. Das neue ÖKO-TEST Kompakt Haustiere – Tierisch gut gibt Tipps, wie man die Lieblinge artgerecht hält, wie sie gut erzogen und ernährt werden, aber auch wie sich Krankheiten erkennen und behandeln lassen.

Die Tests
• TEST Premiumfutter für Hunde und Katzen: Im Handel gibt es spezielle Festmenüs. ÖKO-TEST wollte wissen, ob sich diese wirklich nach den Bedürfnissen von Hund und Katze richten, oder ob mit den Gerichten vielmehr der Mensch bedient wird, der dem Haustier einmal etwas Besonderes servieren will.

• TEST Spezialfutter für dicke Hunde: Übergewicht ist längst nicht nur ein menschliches Problem. Oftmals sind auch Hunde überfüttert. ÖKO-TEST hat Light- und Diätfutter untersuchen lassen und in fast allen Marken Gen-Technik gefunden.

• TEST Katzenstreu: Katzen sind reinliche Tiere, eine gute Streu für die Katzentoilette ist daher wichtig. ÖKO-TEST hat Produkte aus unterschiedlichen Materialien ins Labor geschickt. Geprüft wurde dabei nicht nur, ob diese bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten, das Katzenstreu wurde zudem einer umfangreichen Praxisprüfung unterzogen.

• TEST Hunde- und Katzenflohmittel: Wenn Hund oder Katze Flöhe haben, muss der Halter Abhilfe schaffen. Viele wirksame Mittel enthalten Nervengifte. Sanfte Alternativen sind zwar weniger effizient – aber einen Versuch wert.

• TEST Tierversicherungen: Krankheitsschutz gibt es auch für Haustiere. Doch die Policen sind kompliziert und oft im Ergebnis mager. Die Haftpflichtversicherung für Hunde ist dagegen wichtig; der Schutz ist bezahlbar und sehr gut.

Außerdem
• Wer ist hier der Chef? Egal, ob Hunde oder Katzen: Tierbesitzer dürfen sich von ihren Vierbeinern nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Denn sonst gewöhnen sie sich Unarten an, denen man irgendwann nicht mehr Herr wird. Mit der Erziehung kann man deshalb nicht früh genug beginnen.

• Impfen – so häufig wie nötig: Infektionskrankheiten wie Hundestaupe, Katzenschnupfen und Kaninchenseuche sind lebensbedrohlich. Tierärzte empfehlen daher dringend, die Haustiere so früh wie möglich zu impfen. Lesen Sie, welche Grundimmunisierung in den ersten beiden Lebensjahren erforderlich ist.

• Fragen über Fragen: Lässt sich was machen, wenn der Vermieter keinen Hund erlauben will? Darf eine Gemeinde einen generellen Leinenzwang verordnen? Gibt es Vorschriften für den Transport von Tieren im Auto? Auf diese und andere Fragen hat ÖKO-TEST die Antworten gefunden.

Kochbuch des Monats April 2011: „La Pizza“

Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am Main, hat „La Pizza“ aus der edition styria zum KOCHBUCH DES MONATS April 2011 gekürt.

Die Begründung der Jury lautet:
Während eine Bielefelder Backpulverfabrik im Jahr 20 Millionen Tiefkühlpizzen allein von der Sorte „Salame“ verkauft, sind die Italiener derweil in die gehobenere Gastronomie abgewandert und haben ihre Pizzabäckereien den Pakistani überlassen. Ist die Pizza abgemeldet und auf den Hund gekommen? Ist diese frisch gebackene, knusprige Scheibe, köstlich belegt ein Grundpfeiler der italienischen Küche, nun endgültig unter Junk-Food eingereiht?

Nikko Amandonico ist zu ihrer Ehrenrettung angetreten. Er hat nicht einfach eine Kulturgeschichte, er hat eine heftige Liebeserklärung verfasst – bilderreich und detailverliebt.
Wir sehen einen Basilikumstrauß mit Blättern groß wie Kinderhände, eine Kiste mit den legendären, nur bei Neapel angebauten herzroten San Marzano Tomaten. Wir sehen bemehlte Hände, einen alten stoppelbärtigen Fischer und einen, der beglückt seinen Hummer küsst. Ein grinsender Typ, der ein Stück Pizza verschlingt, ähnelt verdammt einem gierigen Berlusconi. Ein junger pizzaiolo lehnt müde in der Ecke seiner Backstube. Sechzig Pizzen schafft so einer am Tag – und jetzt haben die sechzig Pizzen ihn geschafft.
Wir werden aufgeklärt, dass es im Grunde nur zwei klassische Pizzen gibt: die Margherita und die Marinara und dass die Zutaten stets knackfrisch zu sein haben. Wir lesen alles über die Tabus, dass man eine Pizza beispielsweise niemals (Juror Marcello Fabbri schreit bei dem Gedanken entsetzt auf) mit Ananas belegen darf.
Schließlich machen ein paar Rezepte weiterer Klassiker gewordener Knusperfladen das Pizzabuch rund: die vongole, die frutti di mare, die capperi, olive e acciughe z.B.
Zum Schluss ist eine Liste der besten Pizzabäcker Neapels beigebunden – und wir blättern wieder von vorne, trunken und glücklich…
(Frank Brunner)

Mehr Infos und Rezepte unter www.kochbuch-des-monats.de

Die Jury:
Marcello Fabbri, besternter Meisterkoch im legendären Elephant zu Weimar
Andreas Gundermann, bäckt und malt Pizzen
Robert Menasse, Schriftsteller, liebt, wie Goethe, Italien
Frank Brunner, Kritiker
Rezeptprüfer:
Henri Bach, kulturhauptstädtischer Koch mit zwei Sternen

Nikko Amandonico: La Pizza. Ein gutes Stück Italien, München/Wien (Edition Styria), 2011, 168 S., geb. mit Schutzumschlag, Bestellink: ISBN: 978-3-99011-032-4, 34,95 €

Oliver Marzahn

Typisch Berlin und doch ganz neu: Mit einer
Dekonstruktion
vom Kalten Hund siegte Berlins Mövenpick-Hotel gestern im
Wettstreit der besten Hotelküchen Europas vor Amsterdam, Genf, Istanbul, Prag
und Zürich.

Der 30-jährige Oliver Marzahn, Küchenchef des Design-Hotels am
Potsdamer Platz, kreierte angelehnt an die nicht nur in der Hauptstadt beliebte
Dessertvariation
aus Keksen und Schokolade, einen süßen Traum aus Biskuitscheiben,
klarem Schokoladengelee und einer leichten Vanillecreme, überzogen mit
72%tiger Valrhona-Schokolade, zu Rumfrüchten.

Mehr als 1000 Portionen verspeisten die rund 500 Gäste der Party zum sechsjährigen
Bestehen des Hauses an der Schöneberger Straße, die erst in den frühen
Morgenstunden
endete. Stolz überreichte Hoteldirektor Martin Rossman mit Moderatorin
Irina von Bentheim, bekannt als „Sex & the City“-Synchronsprecherin, dem
Küchenchef einen „gegabelten“ Buddybären.

Berliner Hunde müssen sich versichern

Berlins Hundehalter in der Pflicht: Haftpflichtversicherung für alle
obligatorisch

Der Hund sei der beste Freund des Menschen, heißt
es. Doch manchmal trüben Schlagzeilen von gefährlichen oder gar
tödlichen Bissattacken das freundliche Image des Hundes. Inzwischen
haben deshalb die meisten Bundesländer Verordnungen und Gesetze
geschaffen, die die Bevölkerung schützen und den Opfern einen
ausreichenden Schadenersatz gewährleisten sollen. In Berlin ist jetzt
für jeden Hund Haftpflichtversicherungsschutz vorgeschrieben. Seit dem 1.
Januar 2010 an müssen Hundehalter nach dem Berliner „Gesetz über das
Halten und Führen von Hunden“ eine
Hundehalter-Haftpflichtversicherung haben. Bislang galt eine
Übergangsregelung für alle Hunde, die vor dem 1. Januar 2005
angeschafft worden waren.

In den meisten Bundesländern ist eine
Hundehalter-Haftpflichtversicherung, wenn auch in unterschiedlicher
Ausprägung, zwingend vorgeschrieben. In Hamburg und in Sachsen-Anhalt
gilt diese Pflicht wie in Berlin für alle Hunde. In anderen
Bundesländern müssen die Besitzer von gefährlichen Hunden oder
sogenannten Kampfhunden eine Versicherung nachweisen können. Als
gefährlich gelten Hunde, bei denen aufgrund rassenspezifischer
Merkmale oder Ausbildung von einer besonderen Aggressivität gegenüber
Menschen und Tieren ausgegangen werden muss, weil sie beispielsweise
bereits Menschen oder Vieh angegriffen haben. Zudem werden alle Hunde
bestimmter Rassen wie American Staffordshire Terrier, Staffordshire
Bullterrier oder Pit Bull Terrier als gefährlich eingestuft. Nur in
Mecklenburg-Vorpommern und in Thüringen gibt es keine
Versicherungspflicht für Hundehalter.

Unabhängig von den Regelungen der einzelnen Bundesländer ist ein
spezieller Haftpflichtschutz für jeden Hundehalter unverzichtbar:
Wird jemand durch einen Hundebiss verletzt oder entsteht ein
Sachschaden durch den Hund, muss der Besitzer des Hundes für den
Schaden gerade stehen – wenn nötig, mit seinem gesamten derzeitigen
und in Zukunft zu erwartenden Vermögen.

Die Deckung einer Privathaftpflichtversicherung allein reicht
aber nicht aus. Versicherungsschutz für Schäden, die ein Hund
verursacht, muss gesondert in einer
Hundehalter-Haftpflichtversicherung vereinbart werden. Der erhoffte
Effekt des Opferschutzes durch diese Versicherung ist allerdings
begrenzt – sind doch in den meisten Fällen Familienmitglieder
betroffen. Sie sind durch ihre Hunderhalter-Haftpflichtversicherung
zwar gegen Ansprüche Anderer im Falle eines vom Hund der Familie
verursachten Schaden geschützt. Bei Verletzungen durch den eigenen
Hund gibt es keinen Versicherungsschutz aus dieser Versicherung –
hier kann nur eine private Unfallversicherung helfen.

Bisse vermeiden

Etwa 30 000 bis 50 000 Bissverletzungen werden jährlich in
Deutschland ärztlich behandelt. Fachleute gehen von einer erheblichen
Dunkelziffer aus, da die Hälfte aller Bissverletzungen ohne
medizinische Versorgung bleibt. Weit mehr als die Hälfte der
Betroffenen – unterschiedliche Quellen sprechen von 50 bis 75 Prozent
– sind Kinder. Folge der Hundebisse sind oft schwere Verletzungen und
Knochenbrüche. Besonders häufig kommt es bei kleineren Kindern zu
Schädelverletzungen. Meist sind Hände und Arme, Nacken, Kopf und
Gesicht betroffen. Um Bissunfälle zu vermeiden, empfehlen Fachleute,
im Umgang mit fremden und mit den eigenen Hunden folgende Regeln zu
beachten werden.

– Vorsichtig nähern! Am besten nähert man sich einem Hund mit
ruhigen Bewegungen von vorne und gibt ihm die Gelegenheit, selbst
Kontakt aufzunehmen und zu schnuppern. Ein fremder Hund sollte nur
berührt werden, wenn sein Besitzer einverstanden ist. Mit Hunden
hinter einem Zaun oder in einem Auto sollte der Kontakt vermieden
werden. Der Hund deutet dies meist als Eindringen in sein Revier und
reagiert aggressiv.

– Kleinkinder nie allein mit dem Hund lassen. Ungeschickte
Bewegungen beim Spielen könnte der Hund missverstehen, das Kind
umwerfen oder gar beißen. Um diese Konfliktsituationen rechtzeitig zu
entschärfen und auszugleichen sollten immer Erwachsene anwesend sein.

– Den Hund niemals ärgern. Hunde sind sensible,
schmerzempfindliche Wesen. Schwanz, Augen, Ohren; Maul und Nase
sollten nicht gezogen oder angefasst werden.

– Nicht beim Essen stören. Gerade, wenn es ums Fressen geht,
versteht mancher Hund keinen Spaß. Nur der „ranghöhere Boss“ der
Familie darf ungestraft den Fressnapf wegnehmen. Jüngere Kinder
sollten Abstand halten.

– Nicht direkt in die Augen schauen. Längerer direkter
Blickkontakt wird vom Hund als Bedrohung oder Herausforderung
aufgefasst.

– Vorsicht bei Welpen! Eine Hündin, die Welpen mit sich führt,
sollte in Ruhe gelassen werden. Das gleiche gilt für die jungen
Hunde.

– Vorsicht beim Spielen. Spielerische Raufereien mit dem Hund
sollten größeren Kindern und Erwachsenen vorbehalten bleiben, die
bereits ein Gefühl für die Körpersprache und Verhalten der Vierbeiner
entwickelt haben. Das spielerische Anspringen sollten Hundehalter
ihrem tierischen Freund abgewöhnen. Für kleine Kinder bedeutet diese
ungestüme Annäherung zumindest Sturzgefahr. Vor allem junge Hunde
beißen oft spielerisch zu.

– Wenn Hunde raufen: Nicht einmischen! Spielerische Raufereinen
zwischen Hunden gehen oftmals mit Knurren und heftigem Balgen einher.
Menschen sollten in solche Kämpfe nicht eingreifen. Findet ein
ernster Kampf statt, gelingt es oft nur erfahrenen Hundeführern, ihre
Hunde zu trennen, ohne eigene Verletzungen zu riskieren.

– Niemals weglaufen! Der Hund sieht darin eine Flucht oder
Aufforderung zum Spiel und folgt in wilden Sprüngen.

Was tun nach einem Hundebiss?

Hat ein Hund zugebissen und eine Person verletzt, muss diese
umgehend ärztlich versorgt werden. Die Wunde muss behandelt, einer
Infektion vorgebeugt werden. Ist ein Mensch durch einen Hundebiss
verletzt worden, sollten dies beim örtlichen Veterinäramt oder bei
der Polizei angezeigt werden.

Tim Mälzer kocht! Kalter Hund

So, 06.12. um 19:30 Uhr 1Festival

Tim Mälzer kocht! Kalter Hund

Tim Mälzer zeigt das, was er am besten kann: kochen. Und das mit frischen und gängigen Zutaten. Tim Mälzers Rezepte sind einfach und alltagstauglich. Sie lassen sich von den Zuschauern leicht zu Hause nachkochen und schmecken immer. Dazu gibt es in jeder Sendung viele Tipps und Hintergrundinfos zu den Zutaten und zum Küchenhandwerk.

Jedes Rezept, das Tim Mälzer in seiner neuen Sendung präsentiert, hat eine ganz eigene Geschichte und damit zum Koch einen persönlichen Bezug. Egal, ob kulinarisches Kindheitserlebnis oder genussvolle Ferienerinnerung – in seinem neuen Format präsentiert Tim Mälzer exklusiv seine ganz persönliche Kochgeschichte und lässt dabei den weiten Blick nach vorn nicht missen. Ort des Geschehens: Tim Mälzers Küche, die er sich eigens für die Sendung neu eingerichtet hat. Ein großer Gasherd darf genauso wenig fehlen, wie sein Lieblingsbuffet und ein großer Kochtresen. Hamburger Backfisch zu Nikolaus „Tim Mälzer kocht!“ am 5. Dezember 2009 um 15.30 Uhr im Ersten -Widerholung am 6.12. auf ARD Festival. Bei Tim Mälzer hat der Advent Einzug in die Fernsehküche gehalten. Pünktlich zu Nikolaus bereitet der ARD-Koch einen Hamburger Backfisch in einer Lebkuchenpanade zu. Wer da eine Süßspeise erwartet, liegt falsch. Die klassische Panade ist mit einem Hauch Lebkuchengewürz durchzogen, in der der Fisch gewendet und anschließend ausgebacken wird. Dazu gibt es einen klassischen Kartoffelsalat mit einer blitzschnell hergestellten Mayonnaise, sowie Zwiebeln, Radieschen und Gewürzgurken. Vorweihnachtlich ist auch das Dessert: Kalter Hund! Der klassische Kuchen, der auf keinem Kindergeburtstag fehlen darf, soll nun zu Nikolaus die Kleinen in einer Variante mit Gewürzspekulatius, Mandarinen und Banane begeistern. Mehr dazu bei „Tim Mälzer kocht!“ am Samstag, 5. Dezember 2009, um 15.30 Uhr im Ersten und So, 06.12. um 19:30 Uhr 1Festival