Gault Millau 2010 Baden Wuerttemberg

Seeteufel mit Gulaschsaft

Aufsteiger im neuen Gault Millau 2010: Armin Karrer in Fellbach, Markus Philippi in Meersburg und Patrick Spies in Pfinztal / Melanie Wagner aus Oberbergen ist „Sommelier des Jahres“/ Henry-Oskar Fried aus Tonbach kreierte das „Menü des Jahres“/ Otto Fehrenbacher aus Lahr führt die „Kochschule des Jahres“

Drei Baden-Württemberger steigern sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2010 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau in die Klasse der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung”. Armin Karrer begeistert im Restaurant „Zum Hirschen” in Fellbach „durch lackiertes Kalb mit Dattelsenf, Rettich, Brunnenkresse, Kartoffelcarré und tiefem Jus“.

Markus Philippi beeindruckt im „Casala” in Meersburg „mit der eher seltenen Fähigkeit, das Zeitgemäße vom bloß Modischen zu unterscheiden und durch Blüten- und Kräutersalate, die oft nur dekorativ sind, hier aber gleichermaßen Farbe, Frische und Würze verleihen“. Patrick Spies zelebriert in der „Villa Hammerschmiede” in Pfinztal „stilsicher und originell eine leichte Haute cuisine, die mutig Aromenakkorde einsetzt, wie würzigen Gulaschsaft zum festen Seeteufel auf Zitronenrisotto“. Dafür erhalten sie im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.

Auch der im Vorjahr wegen „mancher Durchhänger“ abgewertete Rolf Straubinger vom „Staufeneck” in Salach erreicht wieder 17 Punkte, weil er „engagiert bis besessen einen opulenten Mix des Mediterranen und der Moderne (öfters mal mit regionalem Akzent) kocht, der heuer wieder die reine Harmonielehre bot“.

Auf 16 Punkte verbessern sich Norbert Dobler vom „Dobler’s“ in Mannheim, Sascha Fehrenbach vom „Landgasthof am Königsweg“ in Kirchheim/Teck, Bernd Huber vom „Castello“ in Donzdorf, Ernst-Karl Schassberger vom „Ernst Karl“ in Kaisersbach/Ebnisee und Sascha Weiß von der „Krone“ in Bad Krozingen.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Baden-Württemberg hält seit nunmehr 20 Jahren der „in sich selbst ruhende, zu ungeheurer Konzentration und Disziplin fähige“ Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn-Tonbach. Er „weiß die klassisch französisch basierte Küche immer wieder um neue Reize zu bereichern und in neue Tiefen auszuloten“ und ist mit „seiner Küche deshalb stets auf der Höhe der Zeit, weil sie im Grunde von großer Zeitlosigkeit ist, ähnlich einem Bühnenstück von Shakespeare, das in der Essenz so stark und wahrhaftig ist, dass es sich jeden Zeitlauf und jede Mode mühelos einzuverleiben versteht und immer aktuell bleibt“. Für Gerichte wie flüssiges Wachteleigelb in gestocktem Eiweiß mit Impérialkaviar auf Zwiebellauchcrème geben ihm die Kritiker wieder 19,5 Punkte.

Der Kochkönig im Ländle (und in Deutschland) hat 6 Kronprinzen, die ihre 18 Punkte aus dem Vorjahr souverän verteidigen:

• Josef Bauer vom „Landgasthof Adler“ in Rosenberg „gelingt es immer wieder, gerade schlichte Produkte durch eine Würzung, durch eine Zutat oder auch nur durch einfachste artgerechte Behandlung so zu optimieren, dass man schwören würde, man habe dergleichen noch nie gegessen“.
• Albert Bouley vom „Waldhorn“ in Ravensburg „beherrscht die Aromen der Welt vom Bodensee-Saibling mit Kartoffel-Senfschaum über die Düfte der Provence bis zu Pfirsich-Sushi“.
• Bernhard Diers von der „Zirbelstube“ in Stuttgart „bleibt mit seiner Küche jung und beschwingt und ist beim Fisch nach wie vor hierzulande einer der allerbesten Köche“.
• Claus-Peter Lumpp vom „Bareiss” in Baiersbronn-Mitteltal „begleitet hervorragendes gebratenes Kalbsbries auf luftigem Kartoffelstampf von dezentem Raucharoma mit limonenfrischer Kapernsauce“.
• Wolfgang Raub von „Raub’s Restaurant“ in Kuppenheim „bereitet in seinem schier grenzenlosen Essvergnügen auch eine dicke mit fast rohen Langustinen gefüllte Seezungen-Rolle auf Salat von Papaya, Mango und rosa Grapefruit im asiatisch gewürzten Krustentierfond; eskortiert von einer gebratenen Langustine“.
• Jörg Sackmann vom „Gourmetrestaurant Schlossberg“ in Baiersbronn-Schwarzenberg „spielt weiterhin virtuos mit Aromen und exotischen Zutaten, spritzt Perlhuhn Aprikosenconfit unter die krosse Haut und serviert es im Oliven/Gemüse-Sud mit Lauchgalette auf Couscous“.

Damit stehen von den 110 besten deutschen Köchen (die mit 17 bis 19,5 Punkte bewertet sind) 20 in Baden-Württemberg am Herd – das bedeutet Platz 1 in der kulinarischen Bundesliga vor NRW mit 18, Bayern mit 17 und Berlin mit 11 Köchen.

Das „Menü des Jahres“ ist den „Aromen Afrikas“ gewidmet, weil der „einzige kulinarisch noch unerschlossene Kontinent mit der Fußball-WM 2010 in Südafrika in aller Munde sein wird“.

Der „selbst dem simpelsten Gericht das gewisse Etwas verleihende“ Henry-Oskar Fried von der „Köhlerstube“ in Baiersbronn-Tonbach präsentiert in 8 Gängen beispielsweise Guinea-Perlhuhn, marokkanische Datteln, scharfen Bananensalat aus Gambia sowie Milchziege mit Harissa, Kaktusfeigen und Maiskuchen mit Raz el hanout.

Dass in Baden-Württemberg nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Melanie Wagner aus dem „Schwarzen Adler“ in Oberbergen bei Vogtsburg als „Sommelier des Jahres“. Als „gelernte Winzerin vom Kaiserstuhl mit Wein bestens vertraut, empfiehlt sie aus einem der fulminantesten Keller der Republik kenntnisreich und unaufdringlich gern deutschen Riesling und reife Bordeaux zu den Gerichten“.

Als „Kochschule des Jahres“ kürt der Guide das „vorbildlich eingerichtete, sehr modern designte Kochstudio“ des „Adlers“ in Lahr, in dem Otto Fehrenbacher „seinen reichen Erfahrungsschatz preisgibt – von der badisch-elsässischen Tradition bis zum Fingerfood mit Pfiff“.

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 173 Restaurants in Baden-Württemberg. 156 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen

Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen unter den neu eröffneten oder erstmals bewerteten Restaurants der „Hirsch“ in Fellbach, „Zum goldenen Engel“ in Glottertal, das „Gui“ in Stuttgart (14 Punkte) sowie „Reinecker’s Dorfstube“ in Bretzfeld bei Heilbronn (13 Punkte). Die höchste Bewertung aller Newcomer erreicht das „Amesa“ in Mannheim mit 16 Punkten, weil die 27-jährige Caroline Baum (zuvor 5 Jahre lang Sous-Chefin beim Molekularküchen-Pionier Juan Amador hier in dessen Zweitrestaurant) „Klassiker der deutschen, französischen, italienischen und spanischen Küche spannend und ästhetisch anspruchsvoll auf moderne Art interpretiert“.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau im Ländle 34 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 8 neu auf, 22 wurden höher, 24 niedriger bewertet; 8 Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Als zusätzliche Schmankerl bewertet der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (822 Seiten, 29,95 €) die Restaurants des TUI-Kreuzfahrers „Mein Schiff“ und zählt auf, was deutsche Köche derzeit in ihrem modischen Wahn vom Apfelpüree über Kartoffelsalat bis zu Walnüssen alles räuchern. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Baden-Württemberg

19,5 Punkte:
1. Schwarzwaldstube in Baiersbronn-Tonbach,
18 Punkte:
2. Bareiss in Baiersbronn-Mitteltal,
Gourmetrestaurant Schlossberg in Baiersbronn-Schwarzenberg,
Raub’s Restaurant in Kuppenheim bei Baden-Baden,
Waldhorn in Ravensburg,
Landgasthof Adler in Rosenberg bei Crailsheim,
Gourmet-Restaurant Zirbelstube in Stuttgart,
17 Punkte:
8. Park-Restaurant in Baden-Baden,
Landhaus Feckl in Ehningen bei Stuttgart,
Zum Hirschen in Fellbach*,
Colombi in Freiburg,
Berghotel Baader in Heiligenberg bei Meersburg,
Da Gianni in Mannheim,
Casala in Meersburg*,
Zirbelstube in Bad Mergentheim,
Villa Hammerschmiede in Pfinztal*,
Staufeneck in Salach*,
Eisenbahn in Schwäbisch Hall,
Flohr’s Restaurant in Singen.

Alles über den Gault Millau 2010: www.gourmet-report.de/artikel/33146/Gault-Millau-2010-Deutschland/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: http://www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/331804/Gault-Millau-2010-Brandenburg/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/331802/Gault-Millau-2010-Thueringen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/331833/Gault-Millau-2010-Bayern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Nordrhein-Westfalen: www.gourmet-report.de/artikel/331855/Gault-Millau-2010-Nordrhein-Westfalen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/331891/Gault-Millau-2010-Hamburg.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331892/Gault-Millau-2010-Sachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/331921/Gault-Millau-2010-Bremen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/331922/Gault-Millau-2010-Sachsen-Anhalt/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Schleswig Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/331934/Gault-Millau-2010-Schleswig-Holstein.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/331954/Gault-Millau-2010-Saarland.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Mecklenburg Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/331969/Gault-Millau-2010-Mecklenburg-Vorpommern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331995/Gault-Millau-2010-Niedersachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/332001/Gault-Millau-2010-Hessen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Rheinland Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/332036/Gault-Millau-2010-Rheinland-Pfalz.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Bestell-Link: ISBN: 978-3-88-472955-7

Gourmetabend mit Kai Klinkel, Alexandro Pape und Henry Oskar

SAVOIR-VIVRE lädt Sie ein zum großen VIVRE-Gourmetabend mit den Sterneköchen Kai Klinkel (ein Michelin Stern, Jagdhaus Eiden), Alexandro Pape (ein Michelin Stern, Fährhaus Sylt) und Henry Oskar Fried (Chefkoch in der Traube Tonbach).

Genießen Sie die zum Menü passenden Weine von den hervorragenden Winzern und nutzen Sie die Gelegenheit, Köche und Winzer persönlich kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen. Eine Jazzband und tolle Gewinne runden den Abend ab. Im Preis enthalten ist ein 4-Gang-Gala-Menü, ein Champagner-Aperitif mit Fingerfood, Wein, Kaffee und anderen Getränken sowie ein Digestif. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Gourmetabend.

Weitere Informationen: www.vivre-internet.de

17. Oktober 2009 | Jagdhaus Eiden | Bad Zwischenahn
Bitte bestellen Sie Ihre Karten hier: https://www.amiando.com/PYPGRLX.html (begrenzte Kartenanzahl)

Henry Kreher

Neuer Küchenchef im 4 Sterne Hotel Spanischen Hof in Gröditz

Henry Kreher führt seit dem Ende Mai 2009 Regie in der Küche des bekannten Hotels, das von Siegried Richter, dem Unternehmer und Förderer im spanischen Stil erbaut wurde

Anfang Mai konnte bereits Thomas Reil (41) als neuer Hoteldirektor im Spanischen Hof begrüßt werden. Nach nur 4 Wochen wird nun eine weitere Schlüsselposition im Haus besetzt. Henry Kreher (55) ist ein erfahrener Küchenchef mit jahrelanger Erfahrung in der deutschen und sächsischen Spitzenhotellerie und –gastronomie. Zu den beruflichen Stationen des gebürtigen Dresdners gehörten unter anderem das Schlosshotel Eckberg, das Italienische Dörfchen, das Hotel Bellevue und ein bekanntes 5 Sterne Schlosshotel in Westsachsen. Gemeinsam mit Thomas Reil hat er erfolgreich die letzten 5 Jahre in diesem Hotel zusammengearbeitet, und das Schlosshotel zu einem der besten seiner Klasse in Deutschland gemacht. Zu den Erfolgen von Henry Kreher zählen diverse Auszeichnungen, beispielsweise die beständige Bewertung im renommierten Gault Millau Führer mit 15 von 20 möglichen Punkten. Somit zählen seine Kochkünste zu den besten in Sachsen.
Henry Kreher kocht kreativ, ideenreich, phantasievoll und mit viel Engagement. Ein Koch aus Leidenschaft, der seine Gäste begeistern will, der als Perfektionist hohe Ansprüche an sich und sein Küchenteam stellt.
Im Spanischen Hof soll die Gastronomie wieder den alten Glanz erhalten, den noch viele begeisterte Gäste in Erinnerung haben.
Veranstaltungen aller Art, Themenabende und kulinarische highlights sind geplant und sollen die Gastronomie in Gröditz und im Landkreis Meißen bereichern. Thomas Reil und Henry Kreher, werden mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beständig an der Qualität in der Küche und den beiden Restaurants im Spanischen Hof arbeiten.
Die gute Ausbildung des Nachwuchses sowie die Weiterbildung der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für beide Fachmänner gleichermaßen Priorität.

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Genussfestival Savour Tasmania

Genussfestival Savour Tasmania

Vom 27. bis zum 31. Mai 2009 können Gourmets die kulinarische Vielfalt Tasmaniens erleben. Vier renommierte internationale Starköche werden ihr Können unter Beweis stellen.

Emmanuel Stroobant vom Saint Pierre in Singapore, Tetsuya Wakuda vom Tetsuya’s in Sydney sowie Shane Osborn und Marcus Eaves vom Pied à Terre und L’Autre Pied in London werden auf dem Genussfestival Tasmaniens die hohe Qualität tasmanischer Produkte testen und präsentieren.

Emmanuel Stroobant wird am 27. Mai im Henry Jones Art Hotel ein Menü zaubern. Am darauf folgenden Tag kredenzt Tetsuya Wakuda das „Tetsuya Taste of Tasmania Dinner“ im Weingut Meadowbanks Estate. Shane Osborn, der erste Australier, der mit einem Michelinstern gekürt wurde, und Marcus Eaves werden gemeinsam ihre Kochkünste im Marque IV am 29. Mai zum Besten geben. Am 30. Mai werden die vier Köche dann gemeinsam im Henry Jones Art Hotel kochen. Ein Abendessen kostet ab 88 Euro pro Person.

Im Rahmen dieses Festivals werden auch andere Aktivitäten geboten wie das Red Wine Weekend bei dem die kühl klimatisierten Weine aus dem Süden der Insel vorgestellt werden. Am Wochenende des 30. und 31. Mai können hier einige der besten Roten Tasmaniens verkostet werden, unter anderem die typischen Pinot Noirs der Insel. Die Weinprobe kostet ab sieben Euro im Vorverkauf.

Weitere Informationen unter: www.savourtasmania.com.au

Das perfekte Promi Dinner

So, 12.10. um 20:15 Uhr vox

Das perfekte Promi Dinner

Mit Cindy Berger, Boris Henry, Claudia Kohde-Kilsch und Ingrid Peters – Koch-Doku

Sie sind exklusive Dinnerpartys gewöhnt, genießen auf VIP-Galas die köstlichsten Speisen und bekommen im Edelrestaurant von Profikellnern die erlesensten Weine serviert. Doch wie stellen sich Prominente selber als Gastgeber an? VOX schickt in der 90-minütigen Sendung ‚Das perfekte Promi Dinner‘ vier Prominente an den heimischen Herd. Welches Menü kommt am besten an? Und bei wem fühlen sich die Gäste am wohlsten? In vier privaten Dinnerpartys erhalten die VOX-Zuschauer ganz persönliche Einblicke in das Leben der bekannten Gastgeber. Der Prominente mit den meisten Punkten bekommt 5.000 Euro, die er für einen guten Zweck seiner Wahl spenden wird. Dieses Mal mit dabei: Cindy Berger, Boris Henry, Claudia Kohde-Kilsch und Ingrid Peters.

Neuer Joghurt mit Omega-3-Fettsäuren fördert die Herzgesundheit

Neuer Joghurt mit Omega-3-Fettsäuren fördert die Herzgesundheit – Box-Champion Henry Maske unterstützt Innovation von HERZGUT

Die HERZGUT Landmolkerei Schwarza eG aus Rudolstadt (Thüringen) präsentierte heute im Berliner Olympiastadion einen neuen Joghurt namens Omeghurt, der die Herzgesundheit fördert. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität in Jena gelang es erstmalig in Deutschland, Omega-3-Fettsäuren in einen Joghurt zu integrieren. Der Omeghurt in den Geschmacksrichtungen Erdbeere, Schwarzkirsche, Birne-Vanille und Mango-Cranberry senkt wissenschaftlich bewiesen die Blutfettwerte (Cholesterin) und wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Prominente Fürsprache erhält Omeghurt durch die deutsche Box-Ikone Henry Maske. „Kein Weltmeistertitel ist so wertvoll wie meine Gesundheit. Dass man jetzt nur einen normalen Joghurt essen muss, um seinen Cholesterinspiegel in Ordnung zu bringen, ist eine echte Neuheit“, sagt Maske.

Die HERZGUT Landmolkerei Schwarza erhielt für die wissenschaftlich begleitete Entwicklung von Omeghurt bereits den mitteldeutschen „IQ Innovationspreis 2008“ (Ernährungswirtschaft). „Wir setzen auf einen guten Einstieg von Omeghurt und sprichwörtlich gesundes Wachstum“, sagt HERZGUT-Geschäftsführer Dr. Kurt Ihm.

In der Forschung und Entwicklung arbeitet HERZGUT seit rund zwölf Jahren mit der Friedrich-Schiller-Universität in Jena zusammen. „Der mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren angereicherte Joghurt kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. In einer Studie mit 51 Personen haben wir wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Blutfettwerte durch Omeghurt gesenkt werden“, sagt Prof. Dr. Gerhard Jahreis vom Institut für Ernährungswissenschaft.

Der erste Joghurt mit essenziellen Omega-3-Fettsäuren ist ab kommenden Montag in allen Filialen von EDEKA, REWE, KAUFLAND, GLOBUS, tegut und MARKTKAUF in den neuen Bundesländern inklusive Berlin erhältlich. Der 2er-Pack mit zwei 125-Gramm-Bechern kostet 1,09 Euro.

Das ostdeutsche Traditionsunternehmen (86 Mitarbeiter, acht Auszubildende) mit der Erfahrung aus über 100 Jahren produziert Frischmilch, Sahneerzeugnisse, Joghurts, Käse und Butter. Weitere Informationen sind im Internet unter www.herzgut.de zu finden.

Restaurant „Pavillon“ im Schloss Wolfsbrunn

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. „Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Im landschaftlich reizvollen Erzgebirge, inmitten eines riesigen Parks, erstrahlt das liebevoll restaurierte Hotel Schloss Wolfsbrunn. Hier ist seit einigen Jahren der aus Dresden stammende Henry Kreher für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich. Zusammen mit seiner Küchencrew kreiert er ansprechende kulinarische Kompositionen unter Verwendung frischer Produkte.

„Elegante Atmosphäre bietet das in warmen Farben gehaltene Gourmet-Restaurant. Vom jungen Serviceteam werden wir herzlich begrüßt. Von unserem edel gedeckten Tisch am Fenster haben wir einen ausgezeichneten Blick auf die gepflegten Außenanlagen des traumhaften Anwesens. Aus den Lautsprechern ertönt dezente Hintergrundmusik.“

Die Wartezeit auf den ersten Gang „versüßt“ man uns mit zweierlei Brot, dazu gibt es eine feine Tomatenbutter, kaltgepresstes Olivenöl und Hawaiianisches Meersalz. Bei diesem ideenreichen Couvert fällt es überhaupt nicht auf, dass kein Amuse Gueule gereicht wird. Hervorragend mundet die makellos zubereitete Vorspeise: Tafelspitz mit Roter Beete und Gemüsesalat. Mitreißend auch die Consommé vom Mastbullen mit Pfannkuchenroulade. Als Hauptgang kommt Kalbsleber auf Rotwein-Zwiebel-Marmelade mit Kartoffel-Lauch-Püree. Eine schöne Dessertabwechslung war das geeiste After Eight Soufflé mit Valrhona-Sabayone.

Die Weinkarte zeigt eine gute Auswahl an deutschen, europäischen und internationalen Weinen in jeder Preiskategorie. Im Rahmen von Veranstaltungen werden regelmäßig Weinproben in Verbindung mit mehrgängigen Menüs angeboten.

Fazit: Die Varta-Experten stufen die Gastronomie im Schloss Wolfsbrunn nach ihrem aktuellen Testbesuch mit drei Diamanten ein und attestieren dem Restaurant damit eine stilvolle Tischkultur, ein hochwertiges Ambiente sowie ein hervorragendes Speise- und Getränkeangebot.

Restaurant »Pavillon« im Schloss Wolfsbrunn
Stein 8
08118 Hartenstein
Tel.: 037605-760
Fax: 037605-76299
E-Mail: info@schloss-wolfsbrunn.de
Internet: www.schloss-wolfsbrunn.de
Öffnungszeiten: täglich 12:00 – 22:30 Uhr

Restaurant Maitre, Berlin

Billigen wir den Betreibern des neuen „Maître“ in Schöneberg zu, dass sie nicht wissen, was sie tun, und den Namen einfach wegen des Sounds gewählt haben. Oder ist da doch mehr? Gleich beim ersten Kontakt teilt uns die Kellnerin selbstgefällig mit, man sei soeben „von der Presse“ zu einem der 20 besten Restaurants der Stadt gewählt worden. Dann folgt eine Erläuterung des Konzepts, das im Wesentlichen daraus besteht, dass ein Vier-Gang-Überraschungsmenü einschließlich Wasser, Wein, Schnaps und Kaffee für 49 Euro angeboten wird.

Ich finde diese Masche äußerst fragwürdig: Ein Köder für unerfahrene Gäste. Denn hinter dem angenehm klingenden Pauschalpreis von 49 Euro steckt ein gegen Null tendierender Wareneinsatz, der dieses Essen faktisch sogar unverhältnismäßig teuer macht. Maître? Der geniale Produktfetischist Henry Levy wird damit praktisch ein zweites Mal aus der Stadt vertrieben.

Maître, Wartburgstr.41, Schöneberg, Tel. 770 0 89 39, nur Abendessen, Sonntag und Montag geschlossen

Lesen Sie den gesamten Restauranttest im Tagesspiegel:
www.tagesspiegel.de/magazin/essen-trinken/Essen-Trinken;art301,2393959

Gastro-Tour

Natürlich kann man vieles zur Tour sagen und sicherlich liegen einige der Gründe, weshalb man jährlich negative Schlagzeilen über dieses größte Freiluftsportereignis liest darin begründet, dass man nicht genau weiß, was die Fahrer alles zu sich nehmen. Asta la Vista, Baby! Sind es jetzt sechs- oder achttausend Kalorien? Isst ein Radfahrer auch heutzutage noch große Schüsseln voller Nudeln, oder doch eher Reis? Wird ein Profi nachts noch geweckt, um weiter zu essen? Kann man sein riesiges Frühstücksfiletsteak bis zum Start verdauen? Müssen Radfahrer Vegetarier sein?

Die Geschichte der Tour ist eine Geschichte der Nahrung.

1903, als die Tour zum ersten Mal durchgeführt wurde, war dies schon Kuriosum genug aber ab dem Jahr 1904 verzeichnet die Gastrohistoire stets Bemerkenswertes. Henri Cornet wurde mit damals gerade zwanzig Jahren zum bisher jüngsten Toursieger. Er war ob seines Könnens bei den anderen Fahrern derart unbeliebt, dass er durch eine präparierte Hähnchenkeule während der Fahrt in tiefen Schlaf verfiel, in einen Graben stürzte und später zum Sieger erklärt wurde.

Henry Pépin Goutand, ein französischer Adliger beschloss 1907 an der Tour teilzunehmen und engagierte sich hierzu extra drei Fahrer, die ihm bei den Berganstiegen behilflich und für ihn die Getränke tragen sollten. Seit dieser Begebenheit wurde nicht nur das System kopiert und verfeinert, auch der radsportspezifische Begriff des Wasserträgers findet hier seinen Ursprung. Ottavio Bottecchia konnte in zwei Jahren hintereinander die Tour gewinnen, eher er 1927 tot in einem Graben gefunden wurde. Jahrzehnte später stellte sich durch die Beichte eines Bauern auf dem Totenbette heraus, dass dieser ihn während der Tour am Wegesrand erschlagen hatte. Bottecchias Vergehen: er hatte einige Trauben vom Feld des Bauern gegessen.

Selbstredend wurde früher auch Wein während der Tour getrunken. Gerade bei der ersten Bezwingung des Tourmallet – dieses mythischen Berges in den Pyrenäen – schworen einige Fahrer auf die wärmende Kraft des Rotweins in dieser von Menschen verlassenen Gegend. Im Unterschied zu französischen oder italienischen Fahrern schrieb Abdelkader Zaaf jedoch Tourgeschichte. In der Gluthitze des Sommers 1950 erbat er von einigen Zuschauern etwas zu Trinken. Da er keinen Wein kannte, labte er sich an dem erfrischenden Getränk und brach kurz darauf volltrunken zusammen. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, erschrak er, schwang sich auf sein Rad um zunächst in die Richtung zu entschwinden, aus der er gekommen war. An diesem Tag wurde er Letzter. Mit Wein kann man auf der Tour zu einer Berühmtheit werden.

Santé! (mer / Gastrosophie)