Käse mit Charakter beliebter

Im gesättigten und stark umkämpften deutschen Käsemarkt zeigt eine neue Untersuchung von Mintel eine wachsende Marktchance für herzhafte Sorten auf. Laut Mintels GNPD (Datenbank weltweiter Produktneueinführungen) ist die Anzahl neuer Produkte im Bereich Hartkäse und Halbhartkäse* mit Werbeversprechen wie „würzig“, „deftig“, „herzhaft“, „intensiver Geschmack“, „ausgeprägt“, „rustikal“ und „pikant“ von
10 % aller Produkteinführungen im Jahr 2012 auf 15 % im Jahr 2015 gestiegen. Und dieser Trend scheint anzuhalten: Beinahe eines von fünf (17 %) in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 in Deutschland eingeführten Hart- und Halbhartkäseprodukten wies eines oder mehrere dieser Werbebeversprechen auf.

Laut der Mintel-Untersuchung ist die Liebe der Deutschen zu herzhaftem Käse im europäischen Vergleich besonders stark – im Jahr 2014 wurden nur in Österreich (25 %) mehr neue Käseprodukte mit dieser Beschreibung eingeführt; Deutschland lag vor Schweden (13 % ) und Großbritannien (12 %). In Europa insgesamt wurden Werbeverprechungen wie „herzhaft“/„würzig“ bei einem von 14 (7 %) zwischen 2012 und 2014 neu eingeführten (nicht aromatisierten) Hartkäseprodukten verwendet.

Während herzhafter Käse zunehmend an Beliebtheit gewinnt, hat die Anzahl neuer „milder“ Käsesorteneinführungen in Deutschland abgenommen: Ihr Anteil sank von
24 % aller neuen Hartkäseprodukte im Jahr 2012 auf 16 % im Jahr 2014. Eine ähnliche Entwicklung kann europaweit beobachtet werden.

Julia Büch, Food and Drink Analystin bei Mintel, sagt:
„Deftige Geschmacksrichtungen sind im Aufschwung, mit Trend hin zu stärkeren Käsesorten. Marken stellen zunehmend die natürlich vorhandenen, ausgeprägten Geschmacksprofile länger gereifter Produkte in den Vordergrund. Da das Interesse an qualitativ höherwertigem Käse sowie Spezialitäten generell zunimmt, wird diese Entwicklung weiter begünstigt. Ob Käse als traditionell, gesund oder exklusiv positioniert wird – Marken versuchen zunehmend, die Sinne der Verbraucher mit intensiveren Geschmackserlebnissen zu stimulieren. Im Bereich Käse wird es pikant – die Kombination mit Chili und anderen Gewürzen und Kräutern soll vor allem jüngere Verbraucher ansprechen. Darüber hinaus richten sich Marken nun zunehmend an erwachsenere, anspruchsvollere Gaumen.“

Herzhafte Geschmacksrichtungen sind zwar beliebt, doch anscheinend benötigt der deutsche Käsemarkt auch darüberhinaus neue Anregungen. Der deutsche Käseeinzelhandel hat seit dem Jahr 2010 durchschnittlich um 4,1 % an Wert gewonnen; betrachtet man das Volumen, war das Wachstum mit einem Durchschnittswert von 1,2 % im selben Zeitraum vergleichsweise verhalten.

Heutzutage sind harte bzw. extraharte Sorten die beliebtesten Käseprodukte in Deutschland. Auf sie entfällt ein Marktanteil von 42 %, vor weichen (33 %), halbharten (13 %) und streichfähigen/verarbeiteten Sorten (12 %). Halbharter Käse war im Jahr 2014 sowohl in Sachen Wert (+9 %) als auch in Sachen Volumen (+3 %) das am deutlichsten wachsende Segment.

Darüber hinaus weisen laut der Mintel-Untersuchung deutsche Supermarktregale eine große Auswahl an Käsesorten auf. Diese Vielfalt stellt beim Einkaufen für zwei Drittel (63 %) der deutschen Verbraucher jedoch eine Herausforderung dar. Diese Empfindung ist in Deutschland deutlich ausgeprägter als bei Verbrauchern in den Nachbarländern. Tatsächlich fühlt sich bloß ein Viertel (26 %) der französischen Verbraucher durch die gebotene Auswahl überfordert, gefolgt von Spaniern (30 %), Polen (33 %) und Italienern (46 %).

Während die große Käsevielfalt auf viele Verbraucher abschreckend wirken kann, sagen drei Viertel (76 %) der Konsumenten, die Käsesorte sei ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung, welchen Käse sie kaufen. Derweil geben sogar zwei von fünf (39 %) deutschen Verbrauchern an, eine handliche Verpackung sei ein wichtiger Kaufgrund, gefolgt von Preis und Sonderangeboten (31 %), sowie vertrauenswürdigen Marken
(31 %). Ein Drittel (34 %) der deutschen Verbraucher hätte zudem Interesse, Käse mit ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen zu probieren.

„Der gesättigte deutsche Käsemarkt weist eine stabile Entwicklung auf, angetrieben vom Wertzuwachs. Jedoch ist der Wettbewerb stark – die Entscheidung bei der Käseauswahl richtet sich eher nach Sorten als nach Marken. Die Vorliebe für bestimmte Käsesorten hängt untrennbar mit deren Geschmacksprofilen zusammen. Dies bietet Marken die Plattform, durch Betonung der geschmacklichen Besonderheit ihrer Produkte einen Mehrwert zu schaffen“, so Büch.

Käse mit Alkoholgeschmack im Aufschwung
Im Rahmen des allgemeinen Trends zu herzhafteren Geschmacksrichtungen gewinnt der sogenannte „Weinkäse“ in Europa erneut an Aufmerksamkeit. In Europa dominiert Österreich bei den neu eingeführten Produkten. Das Land steht hinter mehr als einem Drittel (35 %) der neuen „Weinkäse“-Produkte, die zwischen dem Jahr 2014 und Oktober 2015 auf den Markt gebracht wurden, gefolgt von Deutschland (29 %) und Frankreich (17 %).

„Viele Weinkäse haben eine gewaschene Rinde, die in regelmäßigen Abständen mit Weiß- oder Rotwein behandelt wird, um einen intensiven, ausgeprägten Geschmack zu erreichen. Wein und Käse werden allgemein als eine gelungene kulinarische Kombination angesehen. Dieses „perfekte Paar“ findet auch im Bereich der Produktinnovation Anwendung, mit einem wachsenden Schwerpunkt auf weinbehandelten Käse. Dieser richtet sich mit seiner offenkundig erwachsenen Positionierung an abenteuerlustige, jedoch reife Gaumen“, erklärt Büch.

Während mit Wein behandelter Käse ein Klassiker ist, experimentieren Marken neben dem Rebensaft zunehmend auch mit anderen Alkoholaromen. Laut der GNPD von Mintel waren in Europa zwischen dem Jahr 2014 und Oktober 2015 Bier (32 %), Calvados (11 %), Cider (8 %), Brandy/Armagnac (6 %) und Whisky (6%) neben Wein die am häufigsten verwendeten Alkoholgeschmacksrichtungen bei neu eingeführten Käseprodukten.

Am deutlichsten war der Zuwachs bei Bier. Dessen Anteil an neu eingeführten Käseprodukten mit Alkoholgeschmack stieg zwischen Januar und Oktober 2015 auf
40 %, verglichen mit 22% im demselben Zeitraum des Jahres 2012. Somit stehen Bier und Wein bei Produktneueinführungen im Bereich Käse nun gleichauf.

„Die steigende Beliebtheit des Bieraromas in Käsesorten reflektiert eine generelle, zunehmende Akzeptanz für den Genuss von Bier mit allen möglichen Lebensmitteln. Deutlich wird dies zum Beispiel durch das Aufkommen von Biersommeliers in den vergangenen Jahren“, fasst Büch zusammen.

*Hartkäse bezieht sich auf Käsesorten wie Parmesan, Manchego, Pecorino Romano; halbharter Käse bezieht sich auf Käsesorten wie Edamer, Cheddar, Gouda.

Thai-Suppe und Tabasco-Schokolade

Anstatt der traditionellen Bratwurst bevorzugen junge Deutsche vegane Thai-Suppe und Tabasco-Schokolade. Laut einer aktuellen Untersuchung von Mintel sind deutsche Verbraucher, die zwischen 1980 und 2000 auf die Welt kamen, eine der experimentierfreudigsten Generationen in Europa, was das Kochen oder Essen neuer Gerichte angeht.

Laut dieser Untersuchung bezeichnen sich zwei von fünf (41%) der 16- bis 24-jährigen Deutschen beim Kochen als sehr abenteuerlustig. Dieser Prozentsatz ist in derselben Altersgruppe in anderen europäischen Ländern deutlich geringer: 13 % in Frankreich, 18 % in Italien, 21 % in Spanien und 29 % in Polen. Außerdem hält sich nur einer von fünf Deutschen (18 %) in dieser Altersgruppe gerne an traditionelle Rezepte. Zum Vergleich: in Polen liegt dieser Prozentsatz bei 29 % und in Spanien bei 24 %.

Dieser Umschwung hin zu einem kreativeren Zugang zum Essen ist in Deutschland jedoch relativ neu. Noch 2012 bezeichneten sich nur 23 % der jungen Deutschen als experimentierfreudig bei der Zubereitung von Mahlzeiten. Gleichermaßen legten dieses Jahr 44 % der deutschen Verbraucher zwischen 25 und 34 Jahren nach eigenen Angaben Wert darauf, neue Rezepte auszuprobieren, während dieser Prozentsatz in der selben Altersgruppe im Jahr 2012 lediglich bei 26 % lag.

Katya Witham, Senior Food and Drink Analystin bei Mintel, sagt:
„Millennials sind wagemutig beim Kochen, bevorzugen neuartige Zubereitungsweisen und Geschmacksrichtungen und wenden sich daher von traditionellen Rezepten ab. Viele Deutsche, die in den 80er und 90er Jahren zur Welt kamen, haben schon früh Gerichte aus verschiedenen Kulturen und Ländern kennen gelernt und sind von Lasagne bis Sushi mit einer großen Auswahl aufgewachsen. Daher überrascht es nicht, dass diese Generation ausgefallene Essgewohnheiten an den Tag legt.“

Die Untersuchung von Mintel zeigt auch, dass deutsche Millennials von allen Generationen am ehesten bereit sind, sich auf neue Geschmacksvarianten und
-erfahrungen einzulassen. Beispielsweise stimmen 29 % der 16- bis 24-jährigen und
27 % der 25- bis 34-jährigen Deutschen der Aussage zu, dass sie Schokolade mit ungewöhnlichen Zutaten und/oder Geschmacksrichtungen wie Brezel oder Wasabi bevorzugen. Im Vergleich dazu stimmen nur 16 % der Befragten im Alter von 45 bis 54 dieser Aussage zu.

Dies gilt auch für Kaffee in verschiedenen Geschmacksrichtungen: sechs von zehn
(59 %) der 16- bis 24-jährigen Deutschen geben an, Kaffee in anderen Geschmacksrichtungen, wie z. B. Haselnuss oder Vanille, probieren zu wollen. Unter den Befragten der Altersgruppe 45 bis 54 gaben nur 34 % an, für solche Geschmacksrichtungen offen zu sein.

Deutsche Millennials sind aber nicht nur auf der Suche nach neuen Geschmacksrichtungen, sie sind auch gesundheitsbewusster als ältere Generationen. Zwei von fünf (43 %) Deutschen im Alter von 16 bis 24 Jahren sind bereit, ihren Lebensstil zu ändern um ihre Gesundheit zu fördern, während es bei der Gruppe der Verbraucher über 45 Jahren nur 32 % der Befragten sind. Außerdem geben drei von 10 deutschen Konsumenten (32 %) zwischen 16 und 34 Jahren an, regelmäßig die Liste der Inhaltsstoffe auf Verpackungen zu lesen, während 27 % der 25- bis 34-Jährigen nach eigener Aussage Essen und Getränke mit künstlichen Zusatz- oder Konservierungsstoffen vermeiden.

Gesundheitbewusste, junge Deutsche sind auch eher bereit, Ernährungsweisen auszuprobieren, die gerade im Trend liegen, wie beispielsweise vegetarische oder eiweißreiche Kost. Beinahe zwei von fünf (37 %) der 16- bis 24-jährigen Deutschen geben an, sich eiweißreicher zu ernähren als noch vor einem Jahr, während es bei 45- bis 54-Jährigen nur 17 % sind.

Wie frühere Untersuchungen von Mintel gezeigt haben, steigt auch die Anzahl von Vegetariern und der Konsum von Fleischersatzprodukten in Deutschland stetig an. Tatsächlich geben 16 % der 16- bis 24-jährigen Deutschen an, sich vegetarisch zu ernähren, verglichen mit 6 % aller deutschen Verbraucher. Das ist eine der höchsten Prozentsätze Europas. Beispielsweise äußerten nur 9 % der italienischen und 8 % der spanischen Verbraucher in derselben Altersgruppe, sich vegetarisch zu ernähren.

„Deutsche Millennials sind Anhänger einer gesunden Ernährung und eines aktiven Lebensstils; für sie sind Gesundheit und Wohlbefinden im Alltag sehr wichtig. Daher sind gesundheits- und leistungssteigernde Speisen und Getränke auf Grundlage natürlicher Rezepte am besten geeignet, die Aufmerksamkeit dieser Altersgruppe zu erregen“, fasst Witham zusammen.

In aller Munde: Umami

„Mmh –Ist das lecker!“, diesen Ausruf wünscht sich jeder Koch, wenn das
Essen auf dem Tisch steht und der Gast zum Besteck greift. Doch was ist verantwortlich für guten
Geschmack und wie kann man ihn beeinflussen? Umami lautet das Stichwort, das immer häufiger
genannt wird. Der natürliche Geschmacksverstärker –zum Beispiel in Tomaten reichlich vorhanden
–kann den Geschmack heben und so einem Gericht das gewisse Etwas geben.

Die vier Geschmacksrichtungen salzig, sauer, süß und bitter sind allen bekannt, doch immer häufiger
spricht man von einem 5. Geschmackssinn: Umami. Anfang des 20. Jahrhunderts stieß der japanische
Geschmacksforscher Kikunae Ikeda auf die Geschmacksrichtung Umami und fand heraus, dass die
Geschmackskomponente durch natürliches Glutamat beigesteuert wird. Hohe Konzentrationen findet man
in Tomaten oder auch in der Muttermilch.

Nur wenige können das Aroma von Umami zum Beispiel in Tomaten ausmachen, dennoch ist er einer ihrer
wichtigsten Geschmacksbestandteile. Dabei muss man zwischen der asiatischen und der europäischen
Küche unterscheiden. „Bei uns ist Umami eher ein Nebengeschmack, während es in Asien ein
Hauptgeschmack ist. Für unsere Zungen unterstreicht, bzw. ergänzt Umami die anderen
Geschmacksrichtungen.

Es macht Geschmackskomponenten stimmig“, erläutert 2-Sterne-Koch Moshik
Roth aus den Niederlanden. So verleiht Umami im Zusammenspiel mit densüßen und sauren Noten sowie
einem leicht erdigen Geschmack Tomaten ihren köstlichen Geschmack.
In der modernen Küche wird das Wissen um Umami gezielt eingesetzt. „Umami entsteht bei
Fermentierungs-oder auch Konzentrationsprozessen“, erläutert Roth. Beim langsamen Kochen bzw.
während des natürlichen Reifungsprozesses von Tomaten werden das Glutamat und damit der Umami-Geschmack freigesetzt. Da Tomaten mit 140mg pro 100g sehr viel natürliches Glutamat enthalten, kann
man sie quasi als Geschmacksverstärkereinsetzen.

„Der beste Weg, das Umami aus Tomaten einzusetzen ist folgender: Man trocknet Tomaten auf Salz,
pulverisiert sie danach und mischt sie mit Salz. So erhält man herrliches Tomatensalz, mit dem man würzen
kann“, empfiehlt Roth, der sich selbst als Tomatenfreak bezeichnet.

Cremiger Saisongenuss von Weihenstephan

Die Traditionsmolkerei bringt die beliebtesten Rahmjoghurt-Wintersorten zurück ins Kühlregal.

Ab Oktober ist es wieder soweit: Verbraucher können sich mit den Rahmjoghurt-Saisonsorten auf die genussvollste Zeit des Jahres einstimmen. Mit den Geschmacksrichtungen „Pflaume-Zimt“ und „Winterapfel“ kehren in diesem Jahr die zwei beliebtesten Weihenstephan Wintersorten der vergangenen Jahre zurück in den Handel.

Die Molkerei Weihenstephan setzt bei den Rahmjoghurt-Varianten nicht nur kulinarisch auf vorweihnachtliche Akzente. Auch die Verpackung präsentiert sich mit einer verschneiten Winterlandschaft im jahreszeitlichen Design. „Pflaume-Zimt“ und „Winterapfel“ sind von Oktober bis Dezember im Handel erhältlich. Mit den zeitlich begrenzt verfügbaren Geschmacksrichtungen werden zusätzliche Kaufimpulse geschaffen und Stammkunden noch stärker an die Marke gebunden.

Auch für die Saisonsorten der Molkerei Weihenstephan ist bei kontrollierter Premiumqualität Genuss garantiert. Zur Herstellung werden ausschließlich natürliche Zutaten verwendet. Alle Molkereiprodukte von Weihenstephan sind frei von Konservierungsstoffen und künstlichen Aromen.

Die Wintersorten sind ab Oktober im 150 g Desto-Becher erhältlich. Der UVP für die Rahmjoghurts beträgt 0,65 Euro.

Mehr Informationen unter
www.molkerei-weihenstephan.de

Gegenbauer Salatmarinaden

Dress to Impress – Gegenbauers Salatmarinaden sind gesundes Slow Food für jede Gelegenheit

Feierabend, Hunger, Lust auf frischen Salat – doch dem einen ist das Dressing zu ölig, dem anderen zu sauer, und wieso schmeckt die Marinade eigentlich jedes Mal anders? Hier schaffen die fertig gemischten Salatmarinaden in den Geschmacksrichtungen „Toskana“ und „Naschmarkt“ aus dem Hause Gegenbauer Abhilfe. In der Leichtflasche mit Schnappverschluss können die aromatischen Allrounder bequem überall hin mitgenommen werden, vor dem Verzehr muss man sie nur kurz aufschütteln.

„Gesunde Ernährung sollte auch in unserer schnelllebigen Zeit eine Selbstverständlichkeit sein“, so Qualitätsfanatiker Erwin Gegenbauer. Mit seinen fertig gemischten Salatmarinaden Shake n Dress bietet der Wiener Essigpapst Genießern nun die Möglichkeit, auch „on the go“ aromatische Vielfalt auf den Tisch zu bringen – eine gesund-schmackhafte Alternative zu handelsüblichen, industriell hergestellten Fertigdressings. Das Etikett der Flaschen ziert Erwin Gegenbauers Tante Anni, die 45 Jahre lang für den Verkauf der elterlichen Sauerkonserven am Naschmarkt verantwortlich war. Ihr Bild, ein Schwarz-Weiß-Foto aus den frühen 1960er Jahren, symbolisiert Gegenbauers Verbundenheit zu traditionellen Werten und Produktionsmethoden.

Shake n Dress ist in zwei verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich: Wie der Name schon vermuten lässt, verbirgt sich hinter Shake n Dress Toskana eine italienische Marinade aus Olivenöl und Gegenbauer-Rotweinessig. Shake n Dress Naschmarkt hingegen steht ganz im Zeichen der Wiener Küche: Neben Freundorfer Sonnenblumenöl aus der Wiener Öl Mühle kommen verschiedene Gegenbauer Fruchtessige zum Einsatz, die mit Salz und einer Prise Zucker fein abgeschmeckt werden. Beide Dressings werden bei Gegenbauer gebrauchsfertig verkauft und müssen vor der Verwendung nur einmal kräftig aufgeschüttelt werden. Deshalb sind die Marinaden ideal für den eiligen Verbraucher, der dennoch Wert auf eine gesunde und geschmacklich hochwertige Ernährung legt.

Wie alle Produkte aus dem Hause Gegenbauer werden die Dressings aus rein natürlichen Grundzutaten hergestellt: Die verwendeten Gegenbauer-Essige werden aus der jeweiligen Frucht gewonnen und beinhalten weder chemische Zusatzstoffe noch künstliche Geschmacksverstärker. Auch die Öle und Gewürze, die zum großen Teil in liebevoller Handarbeit in der Wiener Öl Mühle entstehen, sind absolut natürlich.

Fanta wird 70

Ein Welthit „made in Germany“

1940 erblickte Fanta das Licht der Welt – in Essen.
Ein Getränk, eigentlich aus der Not geboren: Knappe Rohstoffe in Deutschland während des zweiten Weltkrieges beeinträchtigten auch die Produktion der schon damals in Deutschland etablierten Coca-Cola. Darum entwickelten findige Mitarbeiter zunächst aus Molke und Apfelfruchtfleisch ein neues Getränk: Fanta war geboren.

1955 startete die Limonade, nunmehr mit neuer Orangenrezeptur, ihren Siegeszug außerhalb Deutschlands: zuerst in Italien, dann in Australien und den USA. Heute, an ihrem 70. Geburtstag, gibt es Fanta in mehr als 200 Ländern weltweit und – abhängig von den jeweiligen nationalen Vorlieben – in mehr als 70 Geschmacksrichtungen. Und seit 2009 erfrischt Fanta dank einer leicht veränderten Rezeptur ganz ohne künstliche Farbstoffe und Aromen.

Legendäre Fanta Sorte kommt wieder – den Fans zuliebe

Coca-Cola bringt im Frühjahr 2011 einen Fanta Klassiker zurück auf den deutschen Markt.

Worum es sich handelt, wird noch nicht verraten. „Es sind über Jahre hinweg regelmäßig Anfragen nach dem Getränk bei uns eingegangen – im Internet sind sogar Fangruppen entstanden“, berichtet Claudia Wurm, Managerin Consumer Care der Coca-Cola GmbH. „Manchmal geht es auch wildromantisch zu: Ein junger Herr hatte versprochen, seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen, sobald diese Fanta Sorte wieder erhältlich ist.“ Bald dürfen die Hochzeitsglocken läuten: Die Produkt-Wiedereinführung ist beschlossene Sache.

Nüsse – Gesunder Genuss oder fette Sünde

VOX, Samstag, 31.10., 10:25 – 11:15 Uhr

Nüsse munden herrlich, sind aber Kalorienbomben. Presst man sie kalt, fließt reichlich Öl aus ihnen. Zwar sind Nüsse für Herz und Blutdruck förderlich, trotzdem soll man sie vorsichtig genießen. Mandelbaumbesitzer in Spanien oder Haselnussbauern im Piemont stehen zwischen Qualität und Preis in der stetig wachsenden internationalen Produktion. Derweil sind Nüsse hierzulande ein beliebter Snack und im ganzen Mittelmeerraum eine leckere Zutat für traditionelle Wintergebäcke. Auch immer mehr Köche kreieren Rezepte mit ihnen. Die Nusshändler und Nussverarbeiter probieren neue Geschmacksrichtungen und rösten Erdnüsse oder Pistazien mundgerecht.

In NZZ Swiss made: Ragusa. Aus der Not wird ein Erfolg. Der Schokoriegel mit Haselnüssen.

Lakritze ist nicht Jedermanns Sache

Das kleine Schwarze
Lakritze ist nicht Jedermanns Sache

Lakritze wird geliebt oder gehasst. Typisch für die meisten Sorten ist das Zusammenspiel zweier vollkommen gegensätzlicher Geschmacksrichtungen: zuckersüß und extrem salzig. Grundstoff der schwarzen Leckerei ist der Saft der Süßholzwurzel, eingekocht mit Stärke, Zucker und Salz, teilweise veredelt mit Gummi arabicum, damit es schön knautscht zwischen den Zähnen. Ob als süßes Konfekt mit Kokosmasse oder Fruchtgummi, als würzige Variante mit Minze oder Veilchenaroma oder als scharfe Mischung mit Pfeffer, Ingwer oder Salmiak: der Phantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Die Skandinavier kennen sogar Schokoladen mit Lakritz-Stückchen und in Kalabrien wird selbst Pasta mit Lakritze angeboten.
Doch Lakritze ist nicht nur etwas für den Gaumen, es kann auch den Blutdruck erhöhen. Da das nicht für jeden gesund ist, müssen einige Lakritzsorten besonders gekennzeichnet werden. Mindestens drei Prozent Süßholzsaft müssen Lakritzen nach der Richtlinie für Zuckerwaren enthalten. Der Saft enthält Glycyrrhizinsäure, die für den charakteristischen Lakritzgeschmack verantwortlich ist. Ein Abbauprodukt der Substanz hemmt ein Schlüsselenzym im Mineralstoffhaushalt. So erklärt sich auch die anregende Wirkung von Lakritze. Schon in der Antike als Heilmittel bekannt, setzen noch heute viele auf die natürliche Kraft aus der Wurzel. Vor allem gegen Husten und Heiserkeit hat der Markt traditionell angewandte Arzneimittel oder schlicht Hustenbonbons mit Süßholz zu bieten. Für Bluthochdruckpatienten kann aber zu viel des Guten ein Gesundheitsrisiko bedeuten. Süßwaren und Getränke mit hohem Gehalt an Glycyrrhizinsäure müssen deshalb den Warnhinweis „Enthält Lakritz – bei hohem Blutdruck sollte ein übermäßiger Verzehr vermieden werden“ tragen.

Starklakritzen enthalten Ammoniumchlorid, im Volksmund als Salmiak bekannt. Auch diese Substanz hat es in sich: In höheren Dosen kann sie den Mineralstoffhaushalt beeinträchtigen und zu einer Übersäuerung des Blutes führen. Schon ab zwei Prozent Salmiak müssen Lakritzen daher auf der Vorderseite der Packung und gut sichtbar den Hinweis „Erwachsenenlakritz – keine Kinderlakritz“ tragen. Sind mehr als 4,5 Prozent des salzig schmeckenden Stoffes enthalten, ist zusätzlich der Hinweis „Extra stark“ verpflichtend. Ab acht Prozent Salmiak ist dann Schluss: Solche Produkte sind Arzneimittel und keine Lebensmittel.
aid, Christina Rempe

Das Lieblingseis der ÖsterreicherInnen

Vanille, Erdbeer und Schokolade sind die
Lieblingseissorten der ÖsterreicherInnen

94% der ÖsterreicherInnen gönnen sich während der warmen Jahreszeit
zumindest ab und zu ein Eis, 60% zumindest 1x pro Woche und 7% sogar
täglich. Obwohl das Angebot an Geschmacksrichtungen von Jahr zu Jahr
zunimmt, favorisiert die österreichische Bevölkerung das klassische
Vanilleeis. Aber auch die Geschmacksrichtungen Erdbeer und Schokolade
werden gerne verzehrt. 7% mögen es weniger süß und greifen am liebsten
zu saurem Zitroneneis und 6% genießen primär die Schokostückchen der
Sorte Stracciatella. 6% der ÖsterreicherInnen verzichten komplett auf
den Eisgenuss.

Offenes Eis aus dem Eissalon ist der klare Favorit

Beinahe zwei Drittel bevorzugen offenes Eis aus dem Eissalon, verpacktes
Eis aus der Tiefkühltruhe, das mittlerweile nicht nur im
Lebensmittelhandel, sondern auch in anderen Handelsbranchen feilgeboten
wird, wird von 29% favorisiert. Vor allem WienerInnen und Jugendliche
nutzen vermehrt das große Angebot an Eissalons.

Beim verpackten Eis aus der Tiefkühltruhe hat Eskimo die Nase vorne

Hinsichtlich der Beliebtheit von Eismarken liegt Eskimo mit großem
Vorsprung auf dem ersten Platz. Für 70% ist das Eskimo-Eis die
Lieblingseismarke. Schöller landet mit 7% auf dem zweiten Platz,
Mövenpick wird von 3% bevorzugt und 2% schätzen das Eisangebot der
Spar-Eigenmarke.

Sample und Methodik:
Die Ergebnisse resultieren aus einer telefonischen Befragung von 500
Österreichern ab 15 Jahren – repräsentativ für die österreichische
Bevölkerung – im CATI-Telefonstudio von MAKAM Market Research GmbH
(Befragungszeit Juni 2009)

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

Dmax, Samstag, 04.07. um 09:05 Uhr

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

Marokko mundgerecht

Die arabische Küche ist bekannt für ihre unzähligen Gewürze, Kräuter und Geschmacksrichtungen. Um der kulinarischen Vielfalt Marokkos gerecht zu werden, entscheidet sich Abenteurer Anthony für einen weiteren Zwischenstopp in dem nordafrikanischen Land. In der Stadt Fes, mit ihren bunte Mauern und Palästen, blüht Anthony richtig auf. Er besucht eine britische Auswanderin, wird von ihrer marokkanischen Familie herzlich aufgenommen und kommt in den Genuss traditioneller Mahlzeiten wie Taubenfleisch und Couscous in allen Variationen.