Dine & Crime

Die Theaterstücke sind eine Kombination von einem exquisiten
4-Gänge-Abendessen umrahmt von einer turbulenten Handlung, bei der
mindestens ein Verbrechen geschieht. Diese kriminalistischen Dinner
garantieren mit Spannung, Spaß und gutem Essen einen unvergesslichen Abend.
Es wird grundsätzlich im gesamten Saale gespielt, so dass sich die Gäste
mitten im Krimi-Geschehen befinden.

Professionelle Schauspieler und speziell ausgesuchte Schauplätze sorgen für
entsprechenden Nervenkitzel, aber auch für einen unterhaltsamen und
stilvollen Abend. Hochwertige Licht- und Tontechnik versetzen die Gäste
hautnah mitten in das mörderische Treiben.

Während die Gäste in exklusivem Ambiente ihr 4-Gänge-Menü genießen, werden
sie fesselnd in das Geschehen eingebunden und in Intrigen, Lügen, Morde und
andere Verbrechen verstrickt.

Dine & Crime spielt an den unterschiedlichsten Plätzen in Bayern, Baden
Württemberg und Hessen – später auch in ganz Deutschland.

www.dine-crime.de

Alle Spielorte und Termine: www.dine-crime.de/de/tatorte-karte.php
Quelle: www.Abseits.de

Flipper voraus

Alle zwei Jahre wieder wird eine kleine Herde von Delfinen vor der Küste Guernseys und Sark gesichtet.
35 Große Tümmler, darunter auch ein Muttertier mit Baby, sind von Fischern beobachtet worden.

Die Fischer berichten, dass die Herde morgens in der Nähe von Guernsey schwimmt und dann nach Sark weiter zieht.

“Es scheint, die Delfine besuchen uns in einem Zweijahresrhythmus“, kommentiert Sark President of Harbour Jan Guy das derzeitige tierische Geschehen vor der Küste der beiden Kanalinseln. „Es ist bemerkenswert, aber meist kommen die Tiere im Mai/Juni und folgen dann den Fähren, die zwischen den Inseln verkehren und den Fischerbooten. Es ist einfach wunderbar.“

Guernsey befindet sich 45 Flugminuten entfernt von London-Gatwick, mehr über Anreise und Sehenswertes erfährt man auf der Webseite www.visitguernsey.com

Frisch gepresster Orangensaft

Bei einer Stichprobe der
WDR-Wirtschafts-magazine „markt“ (WDR Fernsehen) und „WDR
2-Quintessenz“
in zehn Saft-Bars bzw. Supermärkten wies die Hälfte aller dort
gekauften frisch gepressten Orangensäfte eine überhöhte Keimbelastung
auf. In einem Fall stellte das Labor sogar Darmbakterien fest, die
auf eine Verunreinigung mit Fäkalien schließen lassen. Dies geschieht
beispielsweise dann, wenn sich das Personal nach dem Toilettengang
nicht die Hände gewaschen hat. Ein weiterer Saft wurde vom Labor
aufgrund des ausgesprochen hohen Gehalts an Hefen und Lactobazillen
als verdorben und nicht mehr genusstauglich eingestuft.

Dr. Victor Ara vom Labor „Chelab“, Hannover, das der WDR mit den
Untersuchungen beauftragt hatte, führte die meisten Beanstandungen
auf eine mangelhafte Reinigung der Entsaftungsgeräte zurück. „Es
reicht eben nicht, dass die Geräte nur am Ende des Tages gereinigt
werden,“ so Dr. Victor Ara. Um sicher zu gehen, müsse dies vielmehr
alle paar Stunden geschehen.

Schon im Februar des vergangenen Jahres war das WDR-Magazin
„ServiceZeit Kostprobe“ auf Hygienemängel beim Pressen von Orangen in
Saft-Bars und Supermärkten gestoßen. Der aktuellen Stichprobe
zufolge, die in Düsseldorf und Köln erfolgte, hat die Branche daraus
keine Konsequenzen gezogen. Der WDR berichtet darüber am Montag, 6.
Februar, in den Sendungen „WDR 2-Quintessenz“ (WDR 2, 14.30 Uhr) und
„markt“ (WDR Fernsehen,
21 Uhr).

Ein österreichischer Test stellte im Januar ebenso erhebliche Mängel fest, siehe unseren Bericht
www.gourmet-report.de/Test–Frisch-gepresste-Orangens%E4fte-mit-Pestiziden_2086.html

Schlachtabfälle K3

Was sind eigentlich Schlachtabfälle? Was gehört in K 3 und was darf damit geschehen?

Nachdem sich in Bayern der Skandal um Schlachtabfälle in Lebensmitteln weiter ausweitet, stellt sich die Frage, welche Schlachtabfälle eigentlich umdeklariert wurden und ob diese gesundheitliche Auswirkungen für den Verbraucher haben, bzw. hatten. Bei der Schlachtung von Haustieren fallen eine Reihe von Schlachtnebenprodukten an. Dazu gehören Knochen, Haut und Bindegewebe, die beispielsweise zur Herstellung von Gelatine verwendet werden. Aus Gemischen von Knochen und Schlachtabfällen werden Fett und tierisches Eiweiß ausgeschmolzen, die Ausgangsprodukte für z. B. Futtermittel, Kosmetika, Arzneimittel sind oder in technischen Produkten Anwendung finden.

Schlachtabfälle werden u. a. als frisches Ausgangsmaterial für die Herstellung von Heimtierfutter verwendet. In der EU gilt seit 1. Mai 2003 die Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte. Sie regelt den Umgang mit diesen Stoffen. Die Verordnung stellt strenge Anforderungen an die Sammlung, Lagerung, Handhabung, Verarbeitung, Verwendung und Entsorgung von tierischen Nebenprodukten. Im Sinne der Verordnung werden Nebenprodukte in drei Kategorien eingeteilt.
Material der Kategorie 1 enthält tierische Nebenprodukte mit dem höchsten Risiko (z. B. TSE, Rückstände verbotener Stoffe) und muss vollständig als Abfall entsorgt werden – entweder durch Verbrennung oder durch Verbringung auf Deponien nach vorheriger Hitzebehandlung.
Material der Kategorie 2 enthält Nebenprodukte, die das Risiko anderer Krankheiten tragen (im Betrieb verendete Tiere oder Tiere, die zur Eindämmung von Krankheiten getötet wurden). Sie dürfen nach entsprechender Behandlung z. B. zur Biogaserzeugung, Kompostierung oder Fettverarbeitung verwendet werden, nicht jedoch zur Futtermittelherstellung.
Material der Kategorie 3, um das es in dem Skandalfall in Bayern gehen soll, umfasst u. a. Schlachtkörperteile, die nach dem Gemeinschaftsrecht genusstauglich sind, die jedoch aus kommerziellen Gründen nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind; Schlachtkörperteile, die als genussuntauglich abgelehnt werden, die jedoch keine Anzeichen einer auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheit zeigen und die von Schlachtkörpern stammen, die genusstauglich sind; Häute, Hufe und Hörner, Schweineborsten und Federn von Tieren, die nach einer Schlachttieruntersuchung in einem Schlachthof geschlachtet wurden; Blut von anderen Tieren als Wiederkäuern, die nach einer Schlachttieruntersuchung in einem Schlachthof geschlachtet wurden; tierische Nebenprodukte, die bei der Gewinnung von für den menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen angefallen sind, einschließlich entfetteter Knochen und Grieben.

Material der Kategorie 3 ist unverzüglich abzuholen, abzutransportieren, zu kennzeichnen und durch Verbrennen in einer zugelassenen Verbrennungsanlage direkt als Abfall zu beseitigen; als Rohstoff in einem zugelassenen Heimtierfutterbetrieb zu verwenden; in einem zugelassenen Verarbeitungsbetrieb nach einer speziellen Verarbeitungsmethode zu verarbeiten; in einer technischen Anlage aufzubereiten oder in einer Biogas- oder Kompostieranlage zu verarbeiten; im Fall von Küchen- und Speiseabfällen in einer Biogasanlage zu verarbeiten oder zu kompostieren; im Fall von Fischmaterial zu silieren oder zu kompostieren. Renate Kessen/aid