Vor dem Auspusten gründlich waschen

Gesundheitstipps rund ums Oster-Ei

Wer seine Ostersträuße mit ausgepusteten Eiern dekorieren will, der sollte frühzeitig anfangen. Denn das Pusten und Dekorieren macht ein wenig Arbeit. Am besten wird vor der großen Bastelaktion bereits geplant, was mit den rohen Inhalten geschehen soll.

Die möglichst frischen, unversehrten rohen Eier werden zunächst mit lauwarmem Wasser und Spülmittel gründlich gesäubert, um mikrobielle Verunreinigungen sowie den unansehnlichen Herkunftsstempel zu entfernen Anschließend werden sie mit Küchenkrepp oder einem weichen Tuch trockengerieben. Zum Löchermachen braucht man eine ruhige Hand und einen Eierstecher oder eine spitze Nadel. Damit werden zunächst oben und unten vorsichtig kleine Löcher gepiekst. Mit einem Zahnstocher oder einem Schaschlik-Spieß werden sie anschließend vergrößert. Dann sollten Eigelb und Eiweiß vorsichtig mit dem Spieß vermischt werden. So geht später das Auspusten leichter.

„Rohe Eier sollte man auf keinen Fall mit dem Mund auspusten“, warnt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. „Denn nicht nur auf der Schale, sondern auch im Ei könnten sich Salmonellen befinden.“ Ein gutes Hilfsmittel ist stattdessen ein dünner Strohhalm oder ein spezieller Mini-Blasebalg aus dem Bastel- oder Haushaltswarenladen. Nach dem Pusten wird die Schale so oft mit Wasser ausgespült, bis keine Eireste mehr zum Vorschein kommen.

Am besten wird die rohe Eimasse sofort verwertet. Dafür kommen im Prinzip alle Rezepte mit ungetrennten Eiern in Frage. Ganz oben auf der Liste stehen in den meisten Haushalten in der Osterzeit Rühreier in allen Varianten, dicht gefolgt von Omelette und Pfannkuchen. Auch für den Guss von Aufläufen und Quiches werden viele Eier benötigt. Und natürlich für Backwaren wie Waffeln, Käsekuchen, Windbeutel und Rührkuchen aller Art. Sind die Feiertage in Sicht, dann können auch die süßen Osterlämmer in den Ofen. Zur Not können rohe Ei-Inhalte wenige Tage in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank bleiben wenn sie anschließend gut durchgegart werden.
Eva Neumann, www.aid.de

Tanja Kruger

Im Majeka House, können Gäste ab sofort an einem Tisch für Zwei, im Herzen der Küche des Makaron Restaurants speisen

Erst kürzlich präsentierte das Majeka House in Südafrika seinen neuen Tisch für Zwei inmitten der Küche des Makaron Restaurants und ein neues Menü von der ausgezeichneten Küchenchefin Tanja Kruger. Mehr denn je, bemüht sich Tanja Kruger ihre Leidenschaft in ihren kulinarischen Kreationen auszudrücken. Das Team des Makaron Restaurants, geführt von Dean Cole und Sommelier Esmé Groenewald, setzt auf persönlichen, zwanglosen und herausragenden Service, welcher durch eine anspruchsvolle Ausstattung und einem intimen Ambiente ergänzt wird. Übernachten können Gäste im Majeka House bereits ab ca. 160 Euro pro Nacht in einem Premier Collection Zimmer. Weitere Informationen unter www.majekahouse.co.za.

Innenarchitektin Etienne Hanekom, verantwortlich für die Inneneinrichtung des Majeka Houses und des Makaron Restaurants, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Kreativität in das Restaurant zu bringen, um die Genies, die hinter den köstlichen Gerichten stecken, zu inspirieren. Auffällig sind vor allem die gekachelten, olivgrün und cremefarbenen Wände im New Yorker Subway-Stil. Ein lineares Fenster zwischen der Küche und dem Restaurant, erlaubt es Gästen einen Blick auf das geschäftige Treiben in der Küche zu erhaschen.

Ungezwungen und nahe am Geschehen, der Tisch für Zwei inmitten der Küche, ist sozusagen die erste Reihe in einem kulinarischen Theater. Hier sind die Gäste mitten im Geschehen, während die Küchenchefs ihrem Tagesablauf nachgehen. Gäste, die in der Küche speisen, bekommen ein 5-Gänge-Menü serviert, welches vor ihren Augen frisch zubereitet wird, inklusive verschiedener Weinsorten zu jedem Gang, die vom Sommelier gereicht werden.

Makaron´s neues saisonales Menü wurde von Tanja Krugers Sabbatjahr, Anfang des Jahres, inspiriert. Anstatt in renommierten Küchen Europas zu kochen, wie sie es letztes Jahr tat, hat sie sich dazu entschieden, die 800 km des berühmten Jakobsweges entlangzulaufen. Sie sagte anschließend, dass sie als eine andere Person nach Südafrika zurückkehrte. Beispiele für das neue Menü, sind unter anderem eine Vorspeise aus reifen Getreide mit Miniatur-Gemüse und Blumenkohl-Velouté; ein Hauptgericht mit gut abgehangenem Rinderfilet und Kürbis mit Petersilie und Zwiebeln und ein Dessert aus frischen Früchten mit Passionsfrucht, Marshmallows und Zitronengras.

Entlang der bekannten Weinroute und im historischen Stellenbosch in Südafrika gelegen, bietet das Majeka House Feinschmeckern ein einzigartiges Urlaubsvergnügen. Hier erwartet Gäste legerer Luxus in 22 großzügig ausgestatteten Zimmern und Suiten. Die Lage verführt dazu, die umliegenden berühmten Weingüter zu besuchen. Die entspannte Stimmung im Makaron Restaurant samt des knisternden Feuers an kühlen Winterabenden oder dem betörenden Duft von Rosen und Jasmin auf der Terrasse im Sommer, kreiert ein kulinarisches Erlebnis. Die „M Lounge“ bietet eine hervorragende Atmosphäre um einen echten südafrikanischen Wein zu genießen. Für einen entspannten Abschluss des Tages steht Gästen im Majeka Spa gut ausgebildete und erfahrene Therapeuten für eine Vielzahl an wohltuenden Spa-Behandlungen zur Verfügung.

Gutes Fleisch

Wolfgang und Stephan Otto erzählen mit Liebe zum Detail von ihren Reisen zu den weltweit besten Züchtern. Gleichzeitig erhält der Leser zahlreiche Informationen über Fleischsorten und -schnitte sowie deren richtige Zubereitung.

Die beiden Brüder wissen, wovon sie reden. Ihr Unternehmen versorgt nahezu alle Sterneköche in Deutschland mit exklusivem Fleisch von amerikanischen Wagyu Kobe Rindern, spanischen Ibéricoschweinen oder französischem Mieralgeflügel und beliefert rund 15.000 private Gourmets. Bebildert ist das gebundene, 24 x 28 cm große und 312 Seiten starke Werk von Thomas Ruhl, einem der weltweit besten Food-Fotografen. Mehr als 20 internationale Awards für den Herausgeber und Autor von Kochbüchern und dem Gourmetmagazin „Port Culinaire“ sprechen für sich.
Preis: 69,00 EUR, Versandfreie Bestellmöglichkeit: ISBN-Nr. 978-3-7716-4405-5,

Mehrfach ausgezeichnet
Auf der Frankfurter Buchmesse 2010 verlieh die Gastronomische Akademie Deutschlands (GAD) „Gutes Fleisch“ die Silbermedaille. Die GAD beschreibt den Inhalt des Buches so: „Engagierte Fleischproduzenten treffen auf Meisterköche und Händler der kulinarischen Spitzenklasse. Dieses Geschehen dokumentiert Thomas Ruhl auf seine gewohnt informative und spektakuläre Art.“ Bereits im Februar 2010 erhielt das Buch den „Gourmand World Cookbook Award“ für das weltweit beste Kochbuch in der Kategorie „single subject book.“

Genuss verschenken
Das passende Fleisch zum Buch ist bei Otto Gourmet erhältlich. Mit einem der hochwertigen Gutscheine kann man so gleich doppelten Genuss verschenken. Weitere Informationen über das Buch, die Geschenk-gutscheine und Produkte unter www.otto-gourmet.de

Schlossrestaurant Sondershausen

Bei unseren Restauranttests lassen wir uns gerne positiv überraschen – so geschehen im Schlossrestaurant Sondershausen, in dem Ralf Kronmüller am Herd das Zepter schwingt. Seine Küche ist in punkto Handwerk, Qualität und Einfallsreichtum den Darbietungen von so manch anderen Thüringer Kollegen um Längen voraus. Diese Tatsache honorieren die Experten des Varta-Führers nach ihrem aktuellen Besuch mit vier Varta-Diamanten und dem begehrten „Varta-Tipp“ für eine ausgezeichnete Küchen- und Serviceleistung.

Das ehemaliges Residenzschloss des Fürsten Karl-Günther zu Schwarzburg thront erhaben über der Stadt. Vielleicht ist das feudale Schlossambiente mit reichlich Stuck, Marmorsäulen und Intarsienparkett nicht jedermanns Sache – uns jedoch hat es hervorragend gefallen. Wirkt es doch trotz seiner herrschaftlich anmutenden Atmosphäre weder einschüchternd noch überladen. Serviert wird in fünf aufeinander folgenden Salons, die sich in unterschiedlichen Farben präsentieren.

Verschiedene Stationen (Residenz Heinz Winkler, Vendôme, Aqua) in der noch jungen Karriere von Chefkoch Ralf Kronmüller waren geprägt von einer eher französischen Küche. Auch an seinem jetzigen Arbeitsplatz bietet er ausschließlich frisch zubereitete Gerichte der Nouvelle Cuisine, die sowohl á la carte oder als Menü bestellt werden können. Sein Faible fürs Produkt, der immense Aufwand, den er für so manche Zubereitung betreibt, der Blick für die Details – alles Indizien dafür, dass aus ihm mal ein ganz Großer werden könnte.

In die richtige Richtung weisen auf jeden Fall schon Kreationen wie der wunderbar gebeizte Yellow Fin Thunfisch, der geschmacklich und optisch im Mittelpunkt steht und von Avocado und Curry einen gelungenen Akzent verliehen bekommt. Der in milder Knoblauchmilch gegarte Lammrücken mit saftigem Fleisch, der mit Parikachutney und Oliven-Ricotta-Canneloni kontrastreiche Begleiter zur Seite hat, präsentiert sich als gelungen komplexes, aber wunderbar rundes Hauptgericht mit Tiefgang. Auch die Desserts wie etwa das Milchparfait mit Honig, die Variation von Himbeer-Rhabarber oder die Tarte vom Bresse Käse mit Birne zeugen von der überaus ambitionierten Küchenleistung. Dazu gute, mit Bedacht zusammengestellte Tropfen namhafter Winzer in ausreichender Anzahl, eine lauschige Terrasse und ein kompetenter und aufmerksamer Service – was will man eigentlich noch mehr?

Verbinden kann man den Restaurantbesuch übrigens mit einem Besuch im Schlossmuseum (Dienstag-Sonntag 10:00-17:00 Uhr), in dem man in verschiedenen Ausstellungsräumen zahlreiche Informationen zur Geschichte der ältesten Adelsfamilie in Thüringen, des Hauses Schwarzburg/Schwarzburg-Sondershausen, bekommt.

Schlossrestaurant
Schloss 1
99706 Sondershausen
Tel. (03632) 667066
Web: www.gourmetschloss.de

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Landgasthäuser Franken

Eins Plus, Donnerstag, 29.10. um 09:30 Uhr

Landgasthäuser Franken

Hofer Schlappen und Bamberger Hörndl

Der Hofer Schlappentag geht auf das Jahr 1430 zurück. Die Hussiten hatten ohne nennenswerten Widerstand die Stadt erstürmt und völlig verwüstet. Das sollte nicht noch einmal geschehen. Der Markgraf versprach den Hofern zehn Jahre Steuerfreiheit, wenn sie sich mit Handfeuerwaffen ausrüsten und eine Bürgerwehr gründen. Gesagt, getan. Die Handwerker traten jeden Morgen in Arbeitskleidung mit Schlappen zur Schießübung an. Seither wird im Mai der Hofer Schlappentag gefeiert. ‚Eisenbahnerkühe‘ sagte man früher in Franken zu den Ziegen. Jeder Tagelöhner hatte möglichst eine im Garten. Im ‚Gasthof Goldene Krone‘ in Selbitz hat Wirt Peter Hagen deshalb ein Milchzicklein auf der Speisekarte. Die zarte Keule wird mit Kartoffelklößen und einer Rahmsauce aufgetischt. In Bamberg, nach Würzburg der wichtigsten Bischofsstadt Frankens, steht die Bäckerei Seel. Früher gab es in jeder Bäckerei Bamberger Hörndl. Doch nachdem die Deutschen weltläufig wurden, verlangten sie lieber Croissants. Alfred Seel aber hat sie noch. In den ausgerollten Hefeteig wird Schicht für Schicht Butter eingearbeitet. 27 Lagen sind es bei Alfred Seel.

Sicher grillen

Sicher grillen: Gesundheitsgefährdende Grillsünden vermeiden

Auf Modelle mit GS- und Q-Zeichen von TÜV Rheinland achten

Kein Benzin oder Spiritus verwenden

Grillen ist sehr beliebt, doch nicht ganz ungefährlich. Jährlich geschehen rund 3.000 Unfälle in Deutschland beim Grillen. Leichtsinn, ungeeignete Ausrüstung und unsichere Grills, ein trockener Untergrund und falsche Anzündmittel sind die häufigsten Unfallursachen.
„Geeignete Grills tragen das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit“, rät Michael Reitz von TÜV Rheinland, der dieses Prüfzeichen vergibt. Solche Modelle sind beispielsweise auch auf schiefem Untergrund stand- und wackelfest und weisen keine scharfen Ecken oder Kanten auf. Wer zudem auf eine gute Grillqualität Wert legt, orientiert sich am Q-Signet von TÜV Rheinland: Es garantiert eine gleichmäßige Hitzeverteilung, schnelle Grillbereitschaft, hohe Reinigungsfreundlichkeit und damit auch gesünderes Grillen.

Auch beim Grillen selbst, sollten einige Verhaltensregeln immer beachtet werden, um auf der sicheren Seite zu sein. So grillen die meisten klassisch mit Holzkohle, die aber zunächst gut angefeuert werden muss. Dabei dürfen keine Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwendet werden. Sonst besteht Verpuffungsgefahr. Außerdem beeinträchtigen gesundheitsschädigende Dämpfe den Geschmack des Grillguts. „Ungefährlicher und gesünder sind flüssige Spezial-Anzünder oder Anzündwürfel, die zwischen die aufgehäufte Kohle gesteckt werden“, sagt der Experte. Den Grill wegen drohender Brandgefahr immer außer Reichweite von Markisen oder tiefhängenden Ästen aufstellen. Eine windgeschützte Ecke mindert den Funkenflug und die Gefahr von Stichflammen. Zudem wirbelt Wind Asche auf, die sich auf das Grillgut setzt, einen unangenehmen Geschmack erzeugt und ungesund ist.

Für ein gutes Grillergebnis kommt es zudem auf die richtige Temperatur an: Hat sich eine graue Ascheschicht auf der Kohle gebildet und kann man die Hand noch etwa drei Sekunden lang über den Rost halten, kann das Fleisch aufgelegt werden. Damit es nicht verbrennt, sorgt ein höhenverstellbarer Rost für den optimalen Abstand zur Kohle. Generell gilt: Finger weg von verkohltem Fleisch und Würstchen! Die dabei entstandenen Stoffe steigern deutlich das Krebsrisiko. „Aus gesundheitlichen Gründen ist es sinnvoll, Aluschalen oder eine Abtropfvorrichtung zu verwenden“, rät Reitz. „Denn das verbrennende Fett erzeugt Rauch, der krebserregende Stoffe enthält.“ Ist der Grillabend beendet, am besten die Kohlen ausglühen lassen. Nicht mit Wasser ablöschen: Trifft es auf die heißen Kohlen, entsteht Dampf, der zu Verbrühungen führen kann.

Runder Tisch zur Grünen Gentechnik

Runder Tisch zur Grünen Gentechnik

Diskussion über Chancen und Risiken der grünen Gentechnik sollte versachlicht werden.

Die Anwendung der Grünen Gentechnik muss in Verantwortung für Mensch und Umwelt geschehen“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner anlässlich des gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Annette Schavan veranstalteten Runden Tisches zur Grünen Gentechnik in Berlin.„Moderne Biotechnologie kann einen Beitrag dazu leisten kann, Energie und Ressourcen zu sparen, gesünderes Tierfutter oder „Pflanzen der Zukunft“ zu erzeugen. „Wie jede neue Technologie muss sich auch die grüne Gentechnik fragen lassen: Kann sie unsere Gesellschaft voranbringen? Der Schutz von Mensch und Umwelt muss dabei Vorrang haben vor Gewinn und Markt, sogar vor möglichem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn“, so Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner weiter.

Bundesministerin Aigner erinnerte die Vertreter der Forschung daran, dass das unter ihrem Vorgänger, Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, geänderte Gentechnikgesetz für die Forschung und die Anwendung der Pflanzengentechnik in geschlossenen Anlagen deutliche Erleichterungen geschaffen hat. Aigner forderte dazu auf, verstärkt von den Möglichkeiten eines Anbaus unter Glas Gebrauch zu machen.
„Dadurch können mögliche Risiken verringert und schwierige und langwierige Genehmigungsverfahren vermieden werden“, so die Ministerin. Die Produktion pharmazeutischer Stoffe in Lebens- und Futtermittelpflanzen sollte möglichst vermieden werden, hier stünden andere Pflanzen zur Verfügung.

Bundesministerin Aigner wies auf die Notwendigkeit hin, die emotionale Diskussion in der Gesellschaft über Chancen und Risiken der grünen Gentechnik zu versachlichen.

Sie kündigte deshalb an, dass sie als die für Grüne Gentechnik federführende Ministerin mit dieser Zielrichtung einen Dialogprozess einleiten und dabei alle interessierten und beteiligten Gruppen unserer Gesellschaft einladen werde. Es müsse insbesondere geklärt werden, wie Sicherheitsforschung und Freisetzung in Zukunft aufgebaut werden sollen.

Schwerpunkte seien neben der Frage der Sicherheitsforschung und Freisetzung:

* Zulassungs- und Genehmigungsverfahren
* Stand und Ziele der Pflanzenzüchtung
* Gentechnik und Futtermittel
* „Ohne-Gentechnik“ Kennzeichnung
* Möglichkeiten der Schaffung gentechnikanbaufreier Regionen

Ilse Aigner: „Ich möchte dazu beitragen, einen Konsens in der Gesellschaft zu finden, der der Notwendigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse in moderne Technologie und innovative Produkte umzusetzen, ebenso gerecht wird, wie der Sicherheit für Mensch und Umwelt und der Wahlfreiheit der Landwirte ebenso wie der Verbraucher.“

Kocharena mit Mirko Reeh

VOX, Freitag, 30.01., 20:15 – 22:15 Uhr

Es ist wie der Kampf zwischen David und Goliath: Kann ein talentierter Hobbykoch einen ausgekochten Profi schlagen? In der VOX-Kochshow ‚Kocharena‘ treten die Besten der Besten gegen einen renommierten Starkoch an. Heute wollen jeweils zwei Gewinner aus der Erfolgssendung ‚Das perfekte Dinner‘ und ein Online-Gewinner des VOX-Kochportals ‚Kochbar.de‘ zeigen, dass sie noch besser kochen können als der gegnersiche Starkoch. Für den Profi steht in der ‚Kocharena‘ viel auf dem Spiel. Er muss seinen guten Ruf verteidigen – Gang für Gang, und unter Zeitdruck!

Die drei Hobbyköche freuen sich auf ihren großen Auftritt. Der Zufallsgenerator entscheidet, wer zuerst gegen den Starkoch antreten darf. Moderator Florian König verkündet das Gericht, dann läuft die Zeit. Der Laie hat einen klaren Vorsprung: Er kennt das Menü und hat alle Gerichte vorher geübt. Der Profi dagegen muss spontan mit den gleichen Zutaten kochen.

Hinter den Kulissen wartet die Jury: Fußballmanager Reiner Calmund, Gastrokritiker Heinz Horrmann und Katja Burghardt, Chefredakteurin von ‚Essen & Trinken‘, bekommen vom Duell der Köche nichts mit. Auch die Stimme von Heiko Wasser, der im Studiopublikum sitzt und das Geschehen kommentiert, hören sie nicht. Schließlich sollen die drei Feinschmecker unbefangen ihr Urteil fällen.

Es gongt, die Zeit ist abgelaufen, und die Vorspeisen sind fertig. Die beiden Köche stehen noch immer unter Strom, denn jetzt haben die drei Kritiker das Wort. Wer hat am besten gekocht, der Profi oder der Laie? Die Kritiker probieren, ohne zu wissen, wer was zubereitet hat, und vergeben Punkte von eins bis zehn. Erhält der Starkoch die besten Noten, muss der Herausforderer gehen, und ein weiterer Kandidat wird per Zufallsgenerator ausgewählt. Kocht der Herausforderer leckerer, kassiert er 3.000 Euro und darf weiterkochen. Gewinnt der Sieger auch noch das Hauptgericht, kommen weitere 6.000 Euro hinzu. In der dritten Runde ist es dann der zusätzliche Gewinn einer Küche oder einer Reise.

Deutsche Bahn dementiert Reuters-Meldung

Intercity als Produktkategorie wird nicht abgeschafft

Die Deutsche Bahn AG plant nicht, den Intercity als Produktkategorie abzuschaffen. Damit dementiert das Unternehmen eine entsprechende Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Vielmehr ist in der Diskussion, wie die in den nächsten Jahren am Ende ihrer Lebensdauer ankommenden Intercity-Wagen zu ersetzen sind.

Dies könnte auch durch Triebzüge geschehen. Der Einsatz eines Triebzuges bedeutet jedoch nicht, dass auf der betreffenden Relation dann ICE-Preise gelten müssen. Durch das Auslaufen der jetzigen Intercity-Züge von einer Preiserhöhung zu sprechen, ist demnach falsch.

ProWein 2007 baut ihre weltweite Leitmesse-Funktion aus

Die ProWein 2007 ist am Dienstag, 20. März, nach drei Messetagen überaus erfolgreich zu Ende gegangen. Mit rund 32.000 Wein- und Spirituosen-Profis aus über 40 Ländern war die diesjährige ProWein so international wie nie zuvor. Top-Einkäufer aus den relevanten Importländern haben die Plattform ProWein genutzt, jeder Vierte kam aus dem Ausland. Das kommt nicht von ungefähr. Schließlich deckte die ProWein mit 3.041 Ausstellern aus 43 Ländern wieder einmal das Weltmarktangebot nahezu vollständig ab und hat gleichzeitig einen Ausstellerrekord erzielt. „Mit diesem Ergebnis baut die ProWein ihre Leitmesse-Funktion für das globale Wein- und Spirituosen-Business weiter aus“, zieht Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, ein Fazit. „Die ProWein bietet als einzige Messe weltweit einen nahezu vollständigen Überblick über die Weinbauländer der Erde. Dies und ihre klare Ausrichtung auf das Business begründen die Marktposition der ProWein.“

Das bestätigt auch Markus Eser, Key Account Executive Icon Wines ME, Constellation Europe: „Die ProWein hat sich in den vergangenen Jahren an der internationalen Spitze der Weinmessen durchsetzen können. Für uns ist vor allem der ausgeprägte Fachhandelscharakter der ProWein von Bedeutung.“ Auch das deutlich gestiegene Interesse der Medienvertreter (rund 800 Journalisten aus 34 Ländern, darunter Fachjournalisten aus China, Indien und USA) unterstreicht diesen Stellenwert der ProWein.

Als Leitmesse ihrer Branche setzte die ProWein 2007 wieder einmal viele Trends. Die Wein- und Spirituosenfachleute erwartete ein Feuerwerk an Neuheiten und aktuellen Themen. Im Weinbereich haben vor allem Roséweine, leichte Sommerweine und Bioweine das Geschehen geprägt. Auch das Deutsche Weininstitut, ideeller Träger der ProWein, hatte seinen Stand unter das Motto Roséweine gestellt.

Die diesjährige ProWein ist aus Sicht der deutschen Aussteller sehr gut verlaufen. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte, waren alle wichtigen Einkäufer aus dem Lebensmittelhandel vor Ort. Außerdem zeigte der Fachhandel im Vergleich zum Vorjahr verstärktes Interesse am deutschen Wein. Es wurden insgesamt gute Geschäftsabschlüsse getätigt und sogar bereits erste Vereinbarungen für das Jahresendgeschäft getroffen. Positiv hervorzuheben war auch der hohe Anteil internationaler Fachbesucher, was dem Trend zum deutschen Wein im Ausland entspricht.

Die Weine des mit großer Spannung erwarteten Jahrgangs 2006 wurden sehr gut angenommen. Neben dem Rosé, der bereits im vergangenen Jahr zu den Gewinnern im Handel zählte, waren auf der Messe deutsche Weißweine stark gefragt. Hier dominierten der Riesling wie auch die Burgunder das Geschehen. Der Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, Norbert Weber, betonte zum Abschluss der ProWein, dass es sehr wichtig sei, die Messe im jährlichen Rhythmus durchzuführen: „Unsere Erzeuger haben in jedem Jahr neue, hervorragende Weine und Produktinnovationen im Angebot, die im Frühjahr einem hochkarätigen Fachpublikum, wie es die ProWein bietet, vorgestellt werden müssen.“

Aber auch die weltweite Riesling-Renaissance hat sich zur ProWein deutlich niedergeschlagen. In der zentralen Verkostungszone, die in dieser Form weltweit einmalig ist, konnten die Fachbesucher über 400 Rieslingweine aus 17 Ländern verkosten. Das zweite Verkostungsthema (rote Cuvéeweine) zog mit über 580 Weinen aus 20 Ländern ebenfalls das Interesse der internationalen Fachwelt auf sich.

Ein weiteres Highlight war die Deutschlandpremiere der Molekularcocktails im Rahmen der „FIZZZ Spirits & Cocktail Lounge“. Die täglichen Live-Shows rund um die Welt der Spirituosen entpuppten sich als Publikumsmagneten und bestätigten damit die wichtige Rolle der Spirituosen im ProWein-Messekonzept. Das unterstreicht auch Hubertus Vallendar, Brennerei Hubertus Vallendar, einer von über 200 Spirituosen-Ausstellern. „Gerade für kleinere und mittelgroße Unternehmen ist die ProWein eine sehr wichtige Plattform mit internationaler Reichweite. Bereits während der ersten Messestunden konnten wir vielversprechende Gespräche mit Experten aus China, Russland, Italien und Österreich führen.“

Auch die zweite Messepremiere, die Sonderschau „Wine’s best friends“, war ein höchst attraktiver Anziehungspunkt für die Fachbesucher. Vor allem Fachhändler nutzen diese Gelegenheit, sich Anregungen für ihre Sortimentserweiterung zu holen.

Düsseldorf ist die Welthauptstadt des Weins und der Spirituosen. Das bestätigt nicht zuletzt die Vielfalt der Events, die unter dem Motto „ProWein goes city“ nach Messeschluss in Düsseldorf stattfanden. In Restaurants, Szene-Clubs, Bars und Weinhandlungen beherrschten Wein und Spirituosen das Geschehen. Ein voller Erfolg war beispielsweise die Party im Oberkasseler Wein-Depot Lust4wine, die mit Unterstützung der Destination Düsseldorf zum ersten Mal organisiert wurde. Über 600 Weinliebhaber haben die einmalige Gelegenheit genutzt, 40 Spitzen-Weingüter aus Deutschland, Italien, Frankreich, Portugal, Spanien und Südafrika und ihre Produkte aus erster Hand kennenzulernen. Und auch die „Tour de Menu“ wurde anlässlich der ProWein bis zum 25. März verlängert.

Der neue Termin ist bereits fixiert: Die ProWein 2008 findet statt von Sonntag, 16. März, bis Dienstag, 18. März 2008.